SWN Wind GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Morris May seit 3.4.2024 | Geschäftsführer |
Sonja Kessal seit 3.2.2022 | Geschäftsführer |
Dirk Lohmeyer seit 8.1.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Neumünster | 99.82% |
Stadt Neumünster | 0.18% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SWN Verkehr GmbHNeumünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Amtsgericht Kiel, HRB 13267 KIAnhang für das Geschäftsjahr 2023I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die SWN Verkehr GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches, der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaft erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Die Bilanz wird unter vollständiger Ergebnisverwendung erstellt. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit teilweise im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Nutzungsdauer in Jahren
Geringwertige Wirtschaftsgüter sind aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermögenslage im Jahr des Zuganges in voller Höhe abgeschrieben worden. Vermögensgegenstände unter 250 EUR werden sofort erfolgswirksam erfasst. Finanzanlagen Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, Ausleihungen werden mit ihren Nennbeträgen angesetzt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Die Diesel- und Heizölvorräte wurden nach dem gewogenen Durchschnitt bzw. nach dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird zu Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Sonderposten Für die erhaltenen Investitionszuschüsse wurde ein Passivposten eingestellt, welcher entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauer der bezuschussten Anlage als sonstiger betrieblicher Ertrag aufgelöst wird. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet. Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der projected unit credit (puc) Methode unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Dabei wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ermittelt und in Höhe von 1,82 % p.a. angesetzt (im Vorjahr 1,78 %). Ferner wurde eine Fluktuation von 0,0 % sowie der angenommene Gehaltstrend von 2,0 % p.a. zugrunde gelegt. Die Berechnung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Dabei wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentliche Abzinsungszinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB für die angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,74 % verwendet. Ferner wurde eine Fluktuation von 1,5 % und eine Einkommenssteigerung für 2023 von 2,0 % p.a. zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Latente Ertragssteuern Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,18 % angesetzt. Die aktiven Steuerlatenzen aus Pensionsrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen werden nicht aktiviert (keine Ausübung des Wahlrechtes nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB). Aufgrund der steuerlichen Organschaft mit der SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH, Neumünster, werden die latenten Steuern auf Ebene des Organträgers angesetzt. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen die Stadt Neumünster in Höhe von 528.060,40 EUR (Vorjahr: 197.651,41 EUR) sind unverändert Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 214,20 EUR (Vorjahr: 9.147,41 EUR) enthalten sowie Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 6.163.301,42 EUR (Vorjahr: 5.351.942,79 EUR) enthalten, hiervon aus Ergebnisabführung 6.162.983,41 EUR (Vorjahr: 5.342.986,18 EUR). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 EUR und die Kapitalrücklage beträgt 56.325,21 EUR. Der Verlust von 6.162.983,41 EUR wird auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages von der SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH übernommen. Rückstellungen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 % p.a.) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74 % p.a.) ein Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 29.921,00 EUR. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Bei den sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen 343.924,11 EUR auf den Personalbereich. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 7.072.414,31 EUR (Vorjahr: 5.286.614,43 EUR); solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 880.337,76 EUR (Vorjahr: 1.161.689,12 EUR). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind in Höhe von 506.250,00 EUR (Vorjahr: 587.250,00 EUR) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 249.611,29 EUR (Vorjahr: 48.813,63 EUR) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen 6.148.364,55 EUR (Vorjahr: 4.453.473,99 EUR). Haftungsverhältnisse Es besteht eine Grundschuld in Höhe von 2.757.050,00 EUR gegenüber dem Land Schleswig-Holstein, die eine zwanzigjährige Laufzeit hat und am 31. Dezember 2026 endet. Grundlage war eine Richtlinie zur Förderung von Omnibusbetriebshöfen und sie gilt der Sicherung einer eventuellen Rückforderung, falls die zwanzigjährige Zweckbindungsdauer nicht eingehalten wird. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird zum Bilanzstichtag aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes Schleswig-Holstein als gering eingeschätzt. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge aus der Abzinsung und Aufwendungen aus der Aufzinsung Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen betragen 24.078,72 EUR (Vorjahr: 69.346,11 EUR) und die Zinserträge aus der Abzinsung belaufen sich auf 1.978,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 119.199,86 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Periodenfremde Erträge belaufen sich im Berichtsjahr auf 85.803,29 EUR. Sie beziehen sich im Wesentlichen auf nachträglich abgerechnete ÖPNV-Leistungen. II. Sonstige Angaben A. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Unter die außerbilanziellen Geschäfte fallen die Leasingverträge der Fahrzeuge. Darin enthalten sind unterschiedliche Laufzeiten. Zweck dieser Geschäfte ist die Beibehaltung und Sicherung der Finanzierungsstrukturen und -bedingungen. Vorteile aus der Umsetzung dieses Geschäftes ergeben sich insbesondere hinsichtlich der Sicherung der Fremdkapitalzinssätze unter der Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten. Risiken aus diesem Geschäft bestehen in den zukünftigen regelmäßigen Mittelabflüssen, die somit die zukünftige Liquiditätssituation beeinflussen werden. B. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 6.983.337,74 EUR. Davon entfallen 2.630.507,43 EUR auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die im Wesentlichen aus Geschäftsbesorgungs- und Dienstleistungsentgelten resultieren. C. Abschlussprüferhonorare Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird wegen der Einbeziehung in den Konzernabschluss der SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH verzichtet. D. Organe und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer: Michael Böddeker Sonja Kessal Der Geschäftsführer Michael Böddeker hat von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten und die Geschäftsführerin Sonja Kessal hat von der Gesellschaft Bezüge in Höhe von 151.148,88 EUR erhalten. Aufsichtsrat Aktuelle Mitglieder: Monika Schmidt (Vorsitzende/Bürgerschaftliches Mitglied), Geschäftsführerin a.D. Dietmar Hirsch (1. Stellvertreter/Arbeitnehmervertreter), Projektleiter Oliver Dörflinger (2. Stellvertreter/Bürgerschaftliches Mitglied), Betriebswirt (BA), ab 13.07.2023 Claudia Broy (Bürgerschaftliches Mitglied), Bankkauffrau, ab 13.07.2023 Bernd Delfs (Bürgerschaftliches Mitglied), Berufssoldat a.D. Kerstin Hartmann (Arbeitnehmervertreterin), Personalreferentin, ab 13.07.2023 Sabine Krebs (Bürgerschaftliches Mitglied), Angestellte Dagmar Petersen (Arbeitnehmervertreterin), Key-Account-Managerin Individualkunden, ab 13.07.2023 Anna-Katharina Schättiger (Stadtpräsidentin), Vermögensberaterin BDV, ab 13.07.2023 Mirko Sieksmeyer (Bürgerschaftliches Mitglied), Richter, ab 13.07.2023 Im Laufe des Geschäftsjahres ausgeschiedene Mitglieder: Wolf Rüdiger Fehrs (2. Stellvertreter/Ratsherr), Geschäftsführer, bis 12.07.2023 Hauke Hahn (Ratsherr), Revisor, bis 12.07.2023 Anneke Schröder-Dijkstra (bürgerliches Mitglied), Diplom-Volkswirtin, Oberstudiendirektorin a.D., bis 12.07.2023 Kai Steenfatt (Arbeitnehmervertreter), Betriebsratsvorsitzender, bis 12.07.2023 Hans-Heinrich Voigt (Ratsherr), Bankkaufmann, Sozialpädagoge, bis 12.07.2023 Christina Günther (Arbeitnehmervertreterin), Leiterin Organisationsentwicklung, bis 12.07.2023 Die Vergütungen für den Aufsichtsrat betragen im Geschäftsjahr 5.243,33 EUR. E. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die Arbeitnehmer der Gesellschaft werden gemäß der § 8 der Anwendungsvereinbarung zum Tarifvertrag für die Nahverkehrsbetriebe Schleswig-Holstein der Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen zugeführt. Die dort begründete Zusatzversorgung umfasst eine Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente sowie ein Altersruhegeld und eine Hinterbliebenenversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen werden für alle ständig Beschäftigten entrichtet mit Ausnahme der bereits vor 1993 Beschäftigten, für welche Direktzusagen bestehen. Das umlagepflichtige Entgelt betrug 3.554.638,00 EUR. Die Arbeitgeberumlage zur Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen beträgt 3,50 %. Die Gesamtaufwendungen für die Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen im Geschäftsjahr betragen 124.412,33 EUR. Gemäß § 1 Abs. 1 S. 1 BetrAVG steht die Gesellschaft für die Erfüllung der zugesagten Leistungen ein (Subsidiärhaftung im Rahmen einer mittelbaren Versorgungsverpflichtung). F. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Nach Ablauf des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge, welche für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von wesentlicher Bedeutung wären, ereignet. G. Sonstige Pflichtangaben Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis ist die SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH, Neumünster (Amtsgericht Kiel HRB 1866 NM). In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.
Neumünster, 1. März 2024 Die Geschäftsführung Michael Böddeker Sonja Kessal Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Januar - 31. Dezember 2023Inhalt 1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Einordnung in den Konzern SWN 1.2 Geschäftszweck 2. Rahmenbedingungen 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Rahmenbedingungen im Öffentlichen Personennahverkehr 3. Geschäftsverlauf 3.1 Relevante Ereignisse 3.2 Ertragslage 3.3 Vermögenslage 3.4 Finanzlage 4. Mitarbeitende 5. Risiken, Chancen und Prognosen 5.1 Risikomanagement 5.2 Risikosituation 5.3 Chancen 5.4 Prognose 1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Einordnung in den Konzern SWN Die SWN Verkehr GmbH (SWN Verkehr) ist eine 100 %-Tochter der SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH (SWN Beteiligungen). Die Gesellschaft gehört zum Stadtwerke-Konzern SWN, Neumünster, der zu 100 % der Stadt Neumünster gehört. Die Konzernmutter SWN Beteiligungen leistet mit ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt Neumünster und ihrem Umfeld heute, morgen und übermorgen. Sie ist sich als rein kommunaler Unternehmensverbund ihrer Verantwortung für Kunden und Einwohner in der Region bewusst. Oberste Prämissen sind für alle Gesellschaften: nachhaltiges Handeln, Klimaschutz, schonender Umgang mit Ressourcen, Wirtschaftlichkeit, langfristige Leistungsfähigkeit und Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden sowie Kunden und Geschäftspartnern. Zu den Leistungen des Konzerns zählen die Versorgung mit Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser, der öffentliche Nahverkehr, das Bad am Stadtwald, die Entsorgung von Abfällen sowie der Vertrieb von energienahen Dienstleistungen. Zum Konzernportfolio gehört auch Telekommunikation: vom Aufbau der Infrastruktur bis zum Provider und der Betreuung von Endkunden; hier hat SWN bis heute bereits ein Viertel Schleswig-Holsteins mit ultraschnellen Glasfasernetzen versorgt. Wichtig ist dem Konzern, den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Stadt mit seinem Tun langfristig Nutzen zu stiften und für sie elementare Güter und Dienstleistungen zuverlässig, sicher und umweltschonend bereitzustellen. 1.2 Geschäftszweck SWN Verkehr ist seit dem 1. Januar 2016 direkt von der Stadt Neumünster mit der Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) betraut. Der Gesellschaft obliegen die Gestaltung und Durchführung einer möglichst bedarfsgerechten, sicheren und umweltschonenden Beförderung von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Besuchern der Stadt Neumünster. Diese gilt es, möglichst effizient zu organisieren. 2. Rahmenbedingungen 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach 2022 war auch das Jahr 2023 von dem Krieg in der Ukraine geprägt. Die deutsche Wirtschaft erholt sich nur langsam und steht in ihrer Entwicklung vor Herausforderungen. Wirtschaftliche Entwicklung. In Deutschland fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Berichtsjahr 2023 um 0,3 %. 1 Nach der Zunahme des BIP im Vorjahr um 1,8 % lag das Wachstum des Berichtsjahres über der Wachstumsrate des Jahres 2020 (-3,8 %) und unter der des Jahres 2021 (3,2 %). 1 Die privaten Konsumausgaben zeigten sich ebenso rückläufig. Sie sanken im Berichtsjahr um 0,8 % gegenüber 2022. 1 Auch der Export ging mit 1,8 % entgegen der Entwicklung der Vorjahre wieder zurück. 1 Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich 2023 im Jahresdurchschnitt um 5,9 % 2 gegenüber 2022. Die Preise für Energieprodukte stiegen im Berichtsjahr um 5,3 % (2022: 29,7 %) 2. Als Konsequenz des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 15. November 2023 stehen dem Bundeshaushalt Gelder aus Notlagen-Kreditermächtigungen nur im Notlagenjahr zur Verfügung. 3 Die geplante Überführung von 60 Mrd. Euro in den Klima- und Transformationsfond zur Erreichung von Klimazielen ist somit nichtig. 3 Mit dem Ausrufen einer außergewöhnlichen Notsituation wie im Vorjahr will die Bundesregierung die Nutzung von Ermächtigungen aus dem Jahr 2022 zur Bewältigung der Energiekrise auch für 2023 absichern. 3 Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen sind Schätzungen nach um 2,3 % gegenüber 2022 gestiegen. 4 Wie im Vorjahr ging die Inanspruchnahme von Kurzarbeit im Jahr 2023 weiterhin zurück: Waren 2022 im Jahresdurchschnitt 426 Tsd. Erwerbstätige in Kurzarbeit, so liegt dieser Wert für 2023 bei 220 Tsd. 5 Die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt erhöhte sich von 5,3 % auf 5,7 %. 5 Für 2024 rechnen Experten und Expertinnen mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft. Das Jahresgutachten des Sachverständigenrates der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung lag im November 2023 bei 0,7 %. 6 Trotz dieser Steigerung wird die kurz- und mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands unter anderem aufgrund der Energiekrise pessimistisch bewertet. 6
1 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %
gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de)
2 Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 % -
Statistisches Bundesamt (destatis.de)
4 Steuereinnahmen weiterhin stabil (ifo.de)
5 Jahresrückblick 2023 | Bundesagentur
für Arbeit (arbeitsagentur.de)
6 Sachverständigenrat für Wirtschaft:
Jahresgutachten 2023/24
(sachverstaendigenrat-wirtschaft.de)
Für Schleswig-Holstein kennzeichnend ist im Verschuldungsvergleich der Bundesländer im Berichtsjahr die größte Abnahme in der Überschuldungsquote. 7 Neumünster belegt mit einer Quote von 16,02 % unter den Kreisen und kreisfreien Städten den vierthöchsten Platz in der Überschuldung nach Bremerhaven (19,02 %), Pirmasens (16,72 %) und Gelsenkirchen (16,62 %). 7 Die Arbeitslosenquote in Schleswig-Holstein zeigte sich im Dezember 2023 mit 5,6 % um 0,3 % höher als im Vorjahresmonat. 8 In Neumünster liegt die Arbeitslosenquote im Dezember mit 5,2 % um 0,2 % höher als im Vorjahresmonat. 9 2.2 Rahmenbedingungen im Öffentlichen Personennahverkehr Da noch keine Zahlen für das Gesamtjahr 2023 vorliegen, wird in den Vorjahresvergleichen jeweils auf das erste Halbjahr eines Jahres abgestellt. Im 1. Halbjahr 2023 waren in Deutschland 10 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, trug das am 1. Mai 2023 eingeführte Deutschlandticket zum Anstieg des Fahrgastaufkommens auf fast 5,3 Milliarden Fahrgäste bei. Trotz des Anstiegs der Fahrgastzahlen im 1. Halbjahr 2023 waren im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen allerdings noch immer 13 % weniger Fahrgäste unterwegs als vor der Corona-Pandemie im 1. Halbjahr 2019. Besonders stark stiegen im 1. Halbjahr 2023 die Fahrgastzahlen im Linienfernverkehr, der in der Corona-Krise am stärksten zurückgegangen war: Insgesamt 72 Millionen Fahrgäste und damit 16 % mehr als im Vorjahreszeitraum reisten in Fernzügen. Im Linienfernverkehr mit Bussen reisten 4,8 Millionen Fahrgäste, das waren 89 % mehr als im 1. Halbjahr 2022. Insgesamt reisten im Linienfernverkehr im 1. Halbjahr 2023 aber noch 11 % weniger Fahrgäste als vor der Corona-Pandemie im 1. Halbjahr 2019.
8 Startseite - Schleswig-Holstein, Land -
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
(arbeitsagentur.de)
Im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der 99 % des Linienverkehrs ausmacht, wuchs das Fahrgastaufkommen im 1. Halbjahr 2023 um 10 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Eisenbahnnahverkehr (einschließlich S-Bahnen) stieg die Zahl der Fahrgäste um 14 % auf über 1,2 Milliarden. Auch die Straßenbahnen verzeichneten einen Anstieg um 14 % auf 1,8 Milliarden Fahrgäste. Die derzeit gemeldeten Daten für den Nahverkehr mit Bussen, der für das 1. Halbjahr 2023 lediglich einen Anstieg um 7 % auf fast 2,5 Milliarden Fahrgäste aufweist, bilden möglicherweise den tatsächlichen Zuwachs nicht vollständig ab, da nur wenige Busse über automatisierte Fahrgastzählsysteme (AFZS) verfügen, die besonders zuverlässige Angaben liefern. Im 1. Quartal 2023 waren im Linienverkehr mit einem Plus von 18 % deutlich mehr Fahrgäste unterwegs als im 1. Quartal 2022. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass die Nutzung von Bussen und Bahnen im 1. Quartal 2022 aufgrund der Corona-Pandemie noch zurückhaltend war. Demgegenüber hatte das 9-Euro-Ticket im Juni 2022 zu einem deutlichen Anstieg des Fahrgastaufkommens geführt. Durch diesen Basiseffekt führten die Zuwächse durch das im Mai 2023 eingeführte Deutschland-Ticket zu einem vergleichsweisen geringen Plus von 4 % mehr Fahrgästen im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 2. Quartal 2022. Im Vergleich zum 1. Quartal 2023 waren im 2. Quartal 2023 ebenfalls 4 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs. Neumünster. Auch bei der SWN Verkehr hat sich die Auslastung im 1. Halbjahr 2023 erheblich verbessert. Die stärksten Monate waren Januar bis März 2023, hier lagen die Fahrgastzahlen bei jeweils 88 % gegenüber Januar bis März 2019. Bedingt durch den Verkauf des Deutschlandtickets ab 3. April 2023 seitens der NAH.SH und anderer Verkehrsunternehmen, nicht aber über die SWN Verkehr, können keine realistischen Vergleichszahlen für den Zeitraum ab Mai 2023 im Verhältnis zum Jahr 2019 genannt werden. Es wird allerdings von einem stetigen Anstieg der Auslastung ausgegangen, da sich das Fahrgastverhalten wahrnehmbar normalisiert hat. Die Fahrgäste haben durch die Einführung des Deutschlandtickets und das intensive Bewerben des Jobtickets, des On-demand-Services "Hin&Wech" sowie der neu eingeführten Sommer-Buslinie neue Anreize erhalten. Kraftstoffpreise. Das teuerste Tankjahr aller Zeiten war 2022. Autofahrende mussten im Schnitt 186,0 Cent für einen Liter Super E10 und 194,6 Cent pro Liter Diesel bezahlen. Benzin war damit um rund 27 Cent teurer als im bisherigen Rekordjahr 2012, bei Diesel lag der Literpreis sogar um fast 47 Cent über dem Wert von 2012. Im Jahr 2023 lagen die Kraftstoffpreise zwar niedriger als im Vorjahr, dennoch war 2023 das zweitteuerste Tankjahr. Einnahmen ÖPNV. Mit der Einführung des Deutschlandtickets ab 01.05.2023 besteht für die Verkehrsunternehmen die Möglichkeit, Ausgleichszahlungen zu beantragen, um nicht gedeckte Ausgaben im öffentlichen Personennahverkehr im Zusammenhang mit dem Deutschlandticket abzudecken. Die Antragswerte werden anhand eines Vergleichs zwischen den Jahren 2019 und 2023 (Mai bis Dezember) ermittelt. Die Vergleichsbasis bilden die Verkäufe des Kernsortiments des Jahres 2019, modifiziert um die Preise, Fahrpläne und Betreiberkonstellationen des Jahres 2023. 3. Geschäftsverlauf 3.1 Relevante Ereignisse Das operative Ergebnis der SWN Verkehr liegt im Berichtsjahr über Plan. Aus den Mitteln der Landesverordnung über die Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs mit Bussen und Bahnen erhielt die SWN Verkehr im Jahr 2023 eine Förderung von 1.037 TEUR für die Leistung gemäß Teilfortschreibung des 3. Regionalen Nahverkehrsplans der Stadt Neumünster 2017 - 2022, Fortschreibung 2023 - 2024. Zudem erhielt das Unternehmen im Jahr 2023 320 TEUR vom Land Schleswig-Holstein als Deutschlandticket-Billigkeitsleistungen, um die Einnahmeverluste zu kompensieren. Ein Vorjahresvergleich der Gesamt-Fahrgastzahlen ist nicht möglich, da der Verkauf des 9-Euro-Tickets im Jahr 2022 und die Einführung des Deutschlandtickets im Berichtsjahr keine genaue Ermittlung der Fahrgastzahlen zuließen. Ukraine-Krieg. Als Folge des Kriegs setzten die stark gestiegenen Dieselpreise, Lieferengpässe und Preissteigerungen bei bestimmten Produkten die ÖPNV-Branche unter Druck. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, hat die SWN Verkehr auf Vorratslagerhaltung umgestellt. Insbesondere AdBlue, Busreifen, Bremsscheiben, Schmier- und Getriebeöle sind deutlich über Bedarf vorhanden. Ein Ausfall von Fahrzeugen aufgrund von Lieferschwierigkeiten konnte auch im Jahr 2023 vermieden werden. Fahrpersonal. Der Krankenstand beim Fahrpersonal ist nach den Jahren der Corona-Pandemie wieder gesunken (8,18 % Ausfall im Jahresmittel). Außerdem trat am 1. April 2023 die Betriebsvereinbarung leistungsorientierte Vergütung bei der SWN Verkehr in Kraft. Der Stadtverkehr Neumünster hat einen sehr guten Ruf in der Branche und ist deshalb noch nicht vom Fachkräftemangel betroffen. Bisher konnten alle vakanten Stellen umgehend nachbesetzt werden. Die vertraglich vereinbarte Verkehrsleistung konnte vollständig erbracht werden. Deutschland-Ticket. Als dauerhaft konzipiertes Nachfolgeangebot des zeitlich begrenzten 9-Euro-Tickets von 2022 wurde zum 1. Mai 2023 das Deutschlandticket (D-Ticket) eingeführt. Für 49 Euro im Monat können Bürgerinnen und Bürger den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen, unabhängig von Bundesland, Verkehrsverbund oder Tarifgebiet. Eine dauerhafte positive Entwicklung auf die Fahrgastzahlen durch das Deutschlandticket ist in Neumünster nicht zu verzeichnen. Auch im Stadtverkehr wird das Ticket überwiegend von Bestandskundinnen und -kunden genutzt, die bisher ein Abonnement oder Zeitkarten der Zone 2 erworben haben. Lediglich auf den Linien 7 und 77, die das Designer-Outlet bedienen, fahren deutlich mehr Fahrgäste in den Stadtverkehrsbussen, da viele Fahrgäste aus dem Großraum Hamburg kommen und mit dem Zug anreisen. Qualitätsmanagement. Das Überwachungsaudit 2023 nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem) hat die SWN Verkehr erfolgreich bestanden, die Zertifizierung wird daher durch die ESN Sicherheit und Zertifizierung aufrechterhalten. Die deutschlandweite Fahrgastbefragung durch das Verkehrsforschungsinstitut Kantar TNS im Rahmen des Kundenbarometers wurde im Frühsommer 2023 durchgeführt. Die Fahrgäste sind mit der SWN Verkehr sehr zufrieden, das zeigt der Mittelwert der Globalzufriedenheit (2,40). Im Vergleich zum Vorjahr (2,53) ist eine tendenzielle Verbesserung der Zufriedenheit der Fahrgäste mit den Leistungen der SWN feststellbar. Insgesamt ist es die beste Bewertung der SWN in den letzten fünf Jahren. Das Unternehmen liegt damit im "sehr guten" Bereich und über dem ÖPNV-Branchendurchschnitt (2,79). 36,9 % (2022: 29,2 %) der SWN-Kundinnen und -Kunden werden das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Verkehrsgebiet der SWN "bestimmt" an Freunde und Bekannte weiterempfehlen. Weitere 34,5 % (2022: 32,2 %) würden es "wahrscheinlich" weiterempfehlen. Der Wohlfühlfaktor für den ÖPNV in Neumünster hat einen Mittelwert von 2,47 und liegt im Vergleich zu den anderen am Kundenbarometer teilnehmenden Verkehrsunternehmen im hinteren Drittel. Die Freundlichkeit des Fahrpersonals wurde erneut mit "sehr gut" bewertet. Mit der Bewertung von 2,28 hat die SWN Verkehr den ersten Platz um nur 0,01 Punkte verfehlt. 10 3.2 Ertragslage Ergebnis. Das Geschäftsjahr 2023 schließt die SWN Verkehr mit einem Ergebnis von minus 6.163 TEUR vor Verlustübernahme durch die Muttergesellschaft SWN Beteiligungen ab; hierfür besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Ergebnis um 820 TEUR verschlechtert. Während die Gesamtleistung der Gesellschaft im Vorjahresvergleich um 232 TEUR auf 6.057 TEUR anstieg, erhöhte sich der Gesamtaufwand im Berichtsjahr um 985 TEUR auf 12.050 TEUR. Gründe für den höheren Gesamtaufwand waren höhere Kosten im Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwand. Der Kostendeckungsgrad lag bei 49,6 %.
10 ÖPNV-Kundenbarometer 2023; Kantar
Ergebnischarts
Umsatzentwicklung. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 479 TEUR gestiegen. Sie betrugen 5.210 TEUR; enthalten sind hier Zahlungen für Landes- und Regionalisierungsmittel für das Jahr 2023 in Höhe von 1.037 TEUR. Während sich die Umsatzerlöse aus Fahrkartenverkäufen und aus dem Gelegenheitsverkehr um 27 TEUR auf 2.985 TEUR erhöhten und damit auf Vorjahresniveau bewegten, wuchsen die sonstigen Erlöse maßgeblich veranlasst durch Verkaufserlöse von zuvor aus dem Leasing ausgelösten Fahrzeugen um 407 TEUR auf 548 TEUR an. Die sonstigen betrieblichen Erträge waren mit 847 TEUR um 246 TEUR niedriger als im Vorjahr. Ursache für diese Minderung sind u.a. geringere Einnahmen aus dem ÖPNV-Rettungsschirm 2023 für Schäden im öffentlichen Personennahverkehr im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 und dem Deutschland-Ticket (Billigkeitsleistung 2022: 567 TEUR; Billigkeitsleistung 2023: 320 TEUR). Materialaufwand. Der Materialaufwand liegt im Berichtsjahr bei 4.031 TEUR und somit um 463 TEUR über dem des Vorjahres. Der Anstieg der Kosten resultiert im Wesentlichen aus dem Ankauf von Fahrzeugen aus dem Leasing, die den Fuhrpark aufgrund ihrer Wartungsintensität verlassen sollten und anschließend verkauft wurden. Weitere Positionen aus dem Materialaufwand erfuhren einen gegenläufigen Effekt und sind gesunken. So ließen (durch auslaufende Verträge veranlasste) Fahrzeugübernahmen in den eigenen Bestand die Leasingkosten im Vorjahresvergleich um 103 TEUR auf 1.371 TEUR abnehmen und die Kraftstoffkosten unterlagen niedrigeren Marktpreisen und reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 125 TEUR. Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen. Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich Abschreibungen in Höhe von 251 TEUR (Plan: 243 TEUR). Angesichts der Fahrzeugübernahmen aus dem Leasing wuchsen diese um 53 TEUR gegenüber dem Vorjahr an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um 264 TEUR auf 1.864 TEUR aufgrund einer erhöhten Kostenstruktur u.a. bei den konzerninternen Betriebsführungskosten, den sonstigen Kosten oder den Mieten/ Pachten und Gebühren. Finanzergebnis. Das Finanzergebnis beträgt im Geschäftsjahr minus 163 TEUR. Es resultiert wesentlich aus dem Zinsaufwand für Personalrückstellungen von 24 TEUR, Darlehenszinsen von 23 TEUR und Zinsen für Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von 119 TEUR. Es bestehen zudem Zinserträge in Höhe von 3 TEUR.
Rundungsdifferenzen möglich 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 betrug 10.760 TEUR und war damit um 1.509 TEUR höher als im Vorjahr. Die Entwicklung der Bilanzsumme basiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der Stadt Neumünster. Aktiva. Das Anlagevermögen erhöhte sich um 530 TEUR von 2.916 TEUR auf 3.446 TEUR. In Sachanlagen investierte das Unternehmen im Berichtsjahr 783 TEUR (2022: 412 TEUR). Das Umlaufvermögen betrug 7.281 TEUR; es setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Vorräten und Forderungen. Diese zwei Positionen machen zusammen 7.265 TEUR aus. Davon entfallen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.163 TEUR, auf Forderungen gegen die Stadt Neumünster 528 TEUR und 300 TEUR auf Vorräte. Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 16 TEUR, im Vorjahr waren es 41 TEUR. Die langfristigen Vermögensgegenstände waren durch Eigenkapital und langfristig zur Verfügung stehendes Fremdkapital vollständig gedeckt. Passiva. Das in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Eigenkapital lag unverändert bei 81 TEUR; die Eigenkapitalquote lag bei 0,8 % (2022: 0,9 %). An Rückstellungen weist die SWN Verkehr zum Bilanzstichtag 2.632 TEUR aus; davon entfallen auf die Pensionsrückstellungen 2.205 TEUR (2022: 2.210 TEUR). Die Verbindlichkeiten wurden aufgebaut auf 7.953 TEUR (2022: 6.448 TEUR). Sie setzten sich im Wesentlichen zusammen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 1.162 TEUR (2022: 1.443 TEUR), gegenüber verbundenen Unternehmen von 6.265 TEUR (2022: 4.497 TEUR), aus Lieferungen und Leistungen von 242 TEUR (2022: 220 TEUR), gegenüber der Stadt Neumünster 220 TEUR (2022: 0 TEUR) sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten von 62 TEUR (2022: 287 TEUR). 3.4 Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft wird entscheidend von der gesellschaftsrechtlichen Verbindung zur Muttergesellschaft SWN Beteiligungen bestimmt. Neben der SWN Verkehr sind dort auch die anderen Tochtergesellschaften der SWN Beteiligungen in ein sogenanntes Kontenclearing eingebunden. Die SWN Beteiligungen organisiert und koordiniert hierbei die finanziellen Belange aller Gesellschaften zentral. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit fiel bei der SWN Verkehr mit minus 6.007 TEUR (2022: -4.282 TEUR) negativ aus. Erhöht hat sich der Cashflow aus der Investitionstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr auf -698 TEUR (2022: -413 TEUR). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich unter anderem durch die Einzahlung aus Verlustübernahme des Vorjahres auf 5.113 TEUR. Diese tätigte die Muttergesellschaft SWN Beteiligungen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 betrugen die liquiden Mittel 16 TEUR (2022: 41 TEUR). 4. Mitarbeitende In der Gesellschaft waren am 31. Dezember 2023 insgesamt 139 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (2022: 138), davon 2 Auszubildende und 23 Aushilfskräfte. Die Krankenquote sank im Berichtsjahr gegenüber 2022 um 2,79 % auf 8,18 %. Im Vorjahr lag sie noch bei 10,97 %, 2021 bei 9,74 %. Der Personalaufwand summiert sich auf 5.905 TEUR gegenüber 5.700 TEUR im Vorjahr. Darin enthalten sind 1.117 TEUR an sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung (2022: 1.356 TEUR). Der Personalaufwand lag unter anderem aufgrund von Tarifsteigerungen über dem Vorjahreswert. Der Anteil von 49,0 % am Gesamtaufwand (ohne Zinsen und Steuern) zeigt weiter die hohe Personalintensität der Liniennahverkehrsangebote. 5. Risiken, Chancen und Prognosen 5.1 Risikomanagement Das Risikomanagement wird für alle Gesellschaften im SWN Konzern angewendet. Die Aktualisierung der Risikolage für SWN Verkehr erfolgt vierteljährlich. Veränderungen der Risikosituation und neue Risiken sind hierbei an das zentrale Konzerncontrolling zu melden. Minimiert werden Risiken durch ein professionelles Controlling, eine wirksame Revision und eine Vereinheitlichung der Buchführungen mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung zur Optimierung der Steuerung des Gesamtkonzerns. Die Gesellschaft setzt für die Begrenzung gegenwärtiger und zukünftiger Gefahren das DV-gestützte Managementsystem CP Risk ein. In der Gesellschaft werden Potenziale für Risiken und Chancen regelmäßig analysiert, bewertet und kommuniziert. Damit trägt SWN Verkehr dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) Rechnung, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen. Die Risikobeauftragten der Gesellschaft beschreiben Wagnisse nach Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit und leiten auf deren Basis konkrete Steuerungsmaßnahmen ab. 5.2 Risikosituation Im Vergleich zum Vorjahr 2022 stieg die Anzahl der für die SWN Verkehr identifizierten Risiken um zwei auf insgesamt vier Risiken, die keine Gefährdung des Fortbestands des Unternehmens erkennen lassen. Die Risiken wurden zum 31. Dezember 2023 mit einem Schadenspotenzial von 1.625 TEUR (Vorjahr: 335 TEUR) im Risikomanagementsystem geführt. Dies bedeutete ein Anstieg des Schadenspotenzials durch Neubewertung der Risikosituation im Geschäftsverlauf um 1.290 TEUR. Nachfolgend werden die vier Risiken beschrieben:
Während des Berichtsjahres traten keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken auf, da das negative Jahresergebnis über einen Ergebnisabführungsvertrag von der SWN Beteiligungen übernommen wird. 5.3 Chancen Neuer öffentlicher Dienstleistungsauftrag. Die SWN Verkehr ist von der Stadt Neumünster per öffentlichem Dienstleistungsauftrag mit der Erbringung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum 31. Dezember 2025 beauftragt. Die Direktvergabe soll ab 2026 um weitere zehn Jahre verlängert werden, um über 140 Arbeitsplätze in Neumünster und das sehr hohe Qualitätsniveau des Stadtverkehrs für die Bürgerinnen und Bürger zu sichern. Im Juni 2024 soll der neue Regionale Nahverkehrsplan der Stadt Neumünster von der Ratsversammlung verabschiedet werden. Er ist der Leistungskatalog für die Direktvergabe. Anschließend kann die Ratsversammlung die Veröffentlichung der Vorabbekanntmachung im EU-Amtsblatt beschließen. So kann spätestens im Juli 2024 das offizielle Verfahren zur neuen Direktvergabe starten. 5.4 Prognose Für das Jahr 2024 erwartet die SWN Verkehr unter Annahme des Regelbetriebs, dass 2,121 Mill. Nutzkilometer anfallen werden. Die SWN Verkehr rechnet mit einem Ergebnis von minus 5.947 TEUR vor der Verlustübernahme durch ihre Muttergesellschaft.
Neumünster, 1. März 2024 Die Geschäftsführer Michael Böddeker Sonja Kessal Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SWN Verkehr GmbH, Neumünster Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SWN Verkehr GmbH, Neumünster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWN Verkehr GmbH, Neumünster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 26. März 2024 ALPES
• WESSEL • DORNBACH
Wessel, Wirtschaftsprüfer Prof. Hell, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23. Mai 2024 festgestellt. |
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