HORIBA Automotive Test Systems GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Schmidt seit 1.3.2006 | Prokura |
Takashi Nagano seit 1.3.2006 | Geschäftsführer |
Yuichi Muroga seit 1.3.2006 | Geschäftsführer |
Martin Hermann seit 1.3.2006 | Prokura |
Dieter Weiss seit 1.3.2006 | Prokura |
Karl-Hermann Dr. Breyer seit 1.3.2006 | Geschäftsführer |
Michael Schiese seit 1.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Horiba Ltd. | 75.00% |
Horiba Europe Holding | 25.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NeufassungHORIBA Automotive Test Systems GmbHDarmstadtJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht zum 31. Dezember 2006Geschäftslage Die Gesamtsituation im deutschen Maschinenbau war auch im Jahre 2006 weiterhin positiv. Der für sein zyklisches Verhalten bekannte Investitionsgütermarkt befindet sich nunmehr seit mehreren Jahren in einem permanenten Aufschwung. Dies betraf insbesondere auch das Auslandsgeschäft. Die Geschäftslage der HORIBA Automotive Test Systems GmbH gestaltete sich in diesem Umfeld im ersten vollen Geschäftsjahr nach der Übernahme durch Horiba zunächst verhalten. Die Investitionsbereitschaft der Automotive Industrie und Zulieferer war noch von Zurückhaltung geprägt. In 2006 war ein Rückgang des Auftragseingangs gegenüber (dem Zwölf-Monats-Vorjahresvergleichszeitraum) 2005 zu vermerken. Der Auftragseingang betrug 2006 EUR 49,2 Mio. (im Vergleichszeitraum 2005 EUR 58,4 Mio.), wobei der Auslandsanteil sich auf 65 % erhöhte. Aufgrund des hohen Auftragbestandes zu Beginn des Geschäftsjahres waren die Kapazitäten gut ausgelastet. So steigerte sich der Umsatz der Gesellschaft um rd. 20% (€ 10 Mio.) gegenüber dem Vorjahr und lag mit dieser Steigerung deutlich über dem Durchschnitt des deutschen Maschinenbaus (10.4%). Auftragseingang, Auftragsbestand und Umsatz gliedern sich hinsichtlich ihrer Inlands- und Auslandsverteilung wie folgt:
Ende 2006 verfügte Horiba ATS GmbH noch über einen Auftragsbestand von EUR 40,8 Mio. (i. Vorjahr EUR 52,1 Mio.). Der hoch angesetzte Zielumsatz von EUR 68 Mio. für 2006 konnte nicht erreicht werden und betrug zum Jahresende 2006 nur EUR 60,5 Mio. Der angestrebte Zielumsatz für 2007 beträgt EUR 64,6 Mio. Bis Mitte 2007 konnten davon bereits ca. EUR 28,3 Mio. erreicht werden. Die Vorgaben werden von der Geschäftsleitung als gut realisierbar eingeschätzt, insbesondere aufgrund einiger neuer Projekte. Die HORIBA Automotive Test Systems GmbH konnte vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 ihre Position als einer der weltweiten Marktführer im Bereich der Bremsenprüftechnik und als einer der führenden Anbieter in den anderen Segmenten der Fahrzeugprüftechnik auch weiterhin behaupten und liefert als Anbieter weltweit Produkte und Dienstleistungen für ihre globalen Kunden in allen relevanten Marktsegmenten der Prüftechnik für die Entwicklung von Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten. Die in 2004 gestartete strategische Neuausrichtung mit Blick auf Standardisierung und Modularisierung wird weiterverfolgt und zeigt ihre positiven Effekte in 2006. Die Durchlaufzeiten konnten in 2006 weiter reduziert werden.
Entwicklung der Business Units
Im Bereich Powertrain konnte man 2006 den Umsatz gegenüber 2005 um 54,2% steigern; begründet vor allem in der Business Unit Engine. Um diese Umsatzsteigerung zu erreichen, musste die Gesellschaft allerdings Zugeständnisse in der Preisgestaltung machen. Für 2007 ist eine Verbesserung des Deckungsbeitrages geplant. Die Business Unit Vehicle hatte einen leichten Umsatzrückgang gegenüber 2005 zu verzeichnen. Für 2007 ist eine Erhöhung angestrebt, da neue Produkte dem Markt vorgestellt werden. Bei den Produkten ist insbesondere der Absatz der Serie Titan stabil. Hier sollen in 2007 weitere positive Akzente durch Modularisierung gesetzt werden. Ertragslage Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2006 einen Umsatz von EUR 60,5 Mio. (im vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahr EUR 17,4 Mio.) erzielt. Die Umsatzrentabilität hat sich von -39,1 Prozent auf -5,4 Prozent verbessert. Der Jahresfehlbetrag von EUR 3,2 Mio. (im vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahr EUR 6,9 Mio.) wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages durch die Muttergesellschaft Horiba Europe GmbH, Oberursel, übernommen. Die Verluste des operativen Geschäftes haben gegenüber dem Vorjahr deutlich abgenommen. Dies zeigt die Wirksamkeit der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen sowie die Auswirkungen der Verbesserungen, die auf allen Prozessebenen des Unternehmens durchgeführt wurden. Daneben wurden organisatorische Veränderungen zur Verkürzung der Projektdurchlaufzeiten eingeleitet. Ziel ist die zügige Fertigstellung der Systeme und Produkte und damit der schnelle Erhalt der finalen Abnahme beim Kunden, um Arbeitszeiten zu verkürzen und die Kapitalbindung im Vorratsvermögen zu reduzieren. Dennoch reichten diese, z. T. längerfristig wirkenden Betrachtungsmaßnahmen noch nicht aus, um die Fixkosten mithilfe der erwirtschafteten Margen aus den Umsatzerlösen zu decken. So gestaltet sich das Zinsergebnis aufgrund des reduzierten Zinsaufwandes deutlich verbessert (2006 TEUR 268 gegenüber TEUR 179 im vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahr 2005). Vermögenslage Die Bilanzsumme der HORIBA Automotive Test Systems GmbH per 31.12.2006 beträgt 29 Mio. EUR. Davon entfallen 1,1 Mio. EUR auf das Anlagevermögen sowie 10,2 Mio. EUR auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Aufgrund der Umsatzsteigerung in 2006 auf EUR 60,5 Mio. (im Vergleichszeitraum EUR 50,6 Mio.) sowie dem zum 01.01.2006 beendeten Factoring von Forderungen mit der Süd Factory GmbH sind auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in 2006 gegenüber dem vorangegangenen Stichtag 2005 angestiegen. Die Vorräte betragen nach Saldierung mit erhaltenen Anzahlungen EUR 13,9 Mio. Die Gesellschaft weist nach Ergebnisabführung per 31.12.2006 ein Eigenkapital von EUR 6,4 Mio. (Vj. EUR 6.4 Mio.) aus. Die Rückstellungen betragen EUR 11,5 Mio. (Vj. EUR 9,7 Mio.), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 3,3 Mio. (Vj EUR 1 Mio.) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 7 Mio.(Vj EUR 5,7 Mio.). Das Working Capital, verstanden als kurzfristiges Vermögen abzüglich kurzfristigem Fremdkapital, stieg von TEUR 6.487 auf TEUR 6.609. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr negativ (TEUR -1.051), die Cash Earnings nach DVFA/SG betragen TEUR -2.710). Die Cash-Earnings-Rate als Quotient der Cash Earnings und der Umsatzerlöse beträgt -4,5 %. Die fehlende Innenfinanzierungskraft der Gesellschaft sowie die eingestellte Refinanzierungsmöglichkeit durch Factoring wurde durch gewährte Darlehen des Gesellschafters ausgeglichen. Zur Vermeidung zukünftiger Liquiditätsengpässe hat die neue Gesellschafterin Horiba Europe GmbH, Oberursel, der Horiba Automotive Test Systems GmbH am 17. Oktober 2005 eine Patronatserklärung ausgestellt, in der sie der Gesellschaft zusagt, uneingeschränkt dafür Sorge zu tragen, dass die Gesellschaft in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten zu erfüllen. Investitionen In 2006 wurden insgesamt Investitionen von TEUR 429 (im Vorjahr 2005 bedingt durch den Umzug TEUR 911) getätigt. Diese bezogen sich mit TEUR 186 auf Anschaffungen im Bereich IT Hardware und Software sowie mit TEUR 243 auf Anschaffungen im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung. Personal Die HORIBA Automotive Test Systems GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2006 durchschnittlich 275 Mitarbeiter (ohne Auszubildende). Dies sind bezogen auf das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Oktober bis 31. Dezember 2005 zwei Mitarbeiter weniger. Per 31.12.2006 waren 13 Auszubildende und Studenten der Berufsakademie bei der Gesellschaft tätig. Dies entspricht 4,73% der Beschäftigten. Forschung und Entwicklung Laufende Projekte sind auch in 2006 planmäßig fortgeführt worden. Der interne und externe Aufwand lag bei 4 Mio. Der Schwerpunkt unserer Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten lag im vergangenen Geschäftsjahr ( wie auch in den Vorjahren ) auf der Weiterentwicklung der Automatisierungsplattform STARS durch unser Entwicklungs - Joint - Venture SRH Systems Ltd. Diese Automatisierungssoftware ist für die weitere Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft von herausragender Bedeutung, da sie einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung unserer Wettbewerbsposition leistet. Daneben lag der Schwerpunkt in der weiteren Modularisierung bestehender Produktlinien und der Entwicklung neuer Produkte. Risikomanagement Dem Management von potentiell existenzbedrohenden Risiken haben wir im Berichtszeitraum unverändert hohe Aufmerksamkeit geschenkt. Die für die Gesellschaft als relevant eingestuften Risiken und der jeweilige Risikostatus wurden von der Geschäftsführung und den Führungskräften der Gesellschaft regelmäßig überwacht und bewertet. Einzelne Risiken wurden mit Maßnahmen zur Risikobegrenzung hinterlegt und deren Umsetzung überwacht. Das Risikomanagement der Gesellschaft koordiniert dazu die Maßnahmen, mit denen das Risikomanagement-System auf dem aktuellen Stand gehalten wird und bereitet die entsprechende Dokumentation auf. In diesem Zusammenhang werden von der Gesellschaft u. a. folgende Risiken im Rahmen des Risikomanagements zeitnah beobachtet und bewertet:
Aus unserer Sicht sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über HORIBA Europe GmbH. Es steht ein ausreichender Kreditrahmen zur Verfügung. Dieses Darlehen wird variabel verzinst und richtet sich aufgrund der durch die Muttergesellschaft abgegebenen Patronatserklärung nach der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft. Es besteht von daher kein Wertänderungs- oder Zahlungsstromrisiko. Die Absicherung von Währungsrisiken aus einzelnen, besonders zu würdigender Projektgeschäften erfolgt teilweise durch Hedging. Hierbei bestanden zum Bilanzstichtag ein positives Devisen-SWAP-Geschäft über Mio. USD 2,1. Das Factoring ist zum 01. Januar 2006 eingestellt worden. Ausblick auf das Geschäftsjahr Zum Ende des Geschäftsjahres 2006 betrug der Auftragsbestand EUR 40,8 Mio. Zusammen mit dem Auftragseingang 2007 ist die Auslastung der Gesellschaft für 2007 gewährleistet. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2007 eine leichte Belebung auf unseren Absatzmärkten, wobei die Zuwächse weiterhin in Asien, insbesondere in China, erwartet werden. Für die Konjunktur der Automobil- und Automobilzulieferindustrie in Deutschland und Westeuropa rechnen wir mit einer gleich bleibenden Nachfrage. Die Planwerte für den Umsatz in 2007 betragen 64,6 Mio., wobei 2007 ein Auftragseingang von 68 Mio. angestrebt wird (Quelle: Budget 2007). Vor diesem Hintergrund rechnen wir für die nächsten Geschäftsjahre mit einer Steigerung der Umsätze und einer weiteren Verbesserung bei der Ergebnissituation. Das Eigenkapital wird durch den Ergebnisabführungsvertrag erhalten bleiben, die Finanzlage in 2007 und 2008 durch die bestehende Patronatserklärung gesichert bleiben. Die Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften der HORIBA Gruppe gestaltet sich erfolgreich. Zusätzlichen Auftrieb wird durch die Übernahme der gesamten Development Test Systems Aktivitäten durch HORIBA Ltd. erwartet. Durch diese Zusammenarbeit wurde auf dem Markt ein zweiter großer globaler Anbieter etabliert, was von vielen Kunden in der Automobilbranche begrüßt wird. Am Standort Darmstadt zeichnet sich auch für das laufende Geschäftsjahr eine sehr hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten ab. Um die anstehenden Aufträge zeitgerecht abarbeiten zu können, wird unverändert die Verringerung der Produktions- und Durchlaufzeiten vorangetrieben. Für 2007 rechnet die Branche mit einem Andauern der guten Konjunkturlage, Horiba ATS sieht verstärkt die Möglichkeit, auf dem asiatischen Markt weiter Fuß zu fassen. Dabei stehen insbesondere die Wachstumsmärkte China und Indien, aber auch traditionelle Märkte wie Japan und Korea im Blickpunkt. Die HORIBA Gruppe hat einen langfristigen Business Plan aufgestellt, in den auch die Berichtsgesellschaft integriert ist. Der Plan wird laufend überprüft und angepasst. Die Zielsetzung der Gruppe im Markt der Automotive Test Systeme ist weiterhin auf Wachstum ausgelegt. Die Erwartungen sehen auch für die Jahre bis 2010 ein Potential für kontinuierliche Steigerungen, da durch die immer kürzer werdenden Innovationsintervalle für neue Entwicklungen im Getriebe und Antriebsstrang neue komplexere und genauere Produkte nachgefragt werden. Daneben wird mit steigenden Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in China und Indien gerechnet, die langfristig die Auftragslage positiv beeinflussen. Gemeinsam mit der Horiba Europe GmbH werden insbesondere die Anstrengungen auf dem Markt für integrierte Gesamtlösungen weiter vorangetrieben. Die in 2004 begonnenen Standardisierungsprojekte wurden im Bereich der Motorenprüftechnik auch in 2006 und sollen auch in 2007 weitergeführt werden, daneben stehen mehrere Erfolg versprechende neue Produkte vor der Markteinführung. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird unvermindert fortgesetzt.
Darmstadt, den 6. September 2007 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnungfür die Zeit von 1. Januar bis 31. Dezember 2006
Anhangfür das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006Grundlagen des Jahresabschlusses 1. Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB, sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschritten für große Kapitalgesellschaften. Die Vorjahreswerte betreffen das Rumpfgeschäftsjahr vom 1.10. bis 31.12.2005. Die Vergleichbarkeit mit den Positionen des Berichtszeitraums ist daher eingeschränkt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir die Werte des vorangegangenen Rumpfwirtschaftsjahres vom 01.01. bis 30.09.2005 zusätzlich dargestellt und pro forma addiert, um die Vergleichbarkeit zu verbessern. Im Interesse der Klarheit haben wir in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einige Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und - soweit erforderlich - erläutert. 2. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Die Bewertung trägt allen erkennbaren Wertminderungen und möglichen Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung sorgfältig Rechnung. Wahlrechte hinsichtlich der Bewertungs- und Abschreibungsmethode werden im Sinne einer vorsichtigen Bewertung ausgeübt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach einkommenssteuerlichen Richtwerten abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugänge des Berichtszeitraumes werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagespiegels als Zu- und Abgang ausgewiesen. Zugänge von abnutzbaren unbeweglichen Anlagegegenständen werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Erforderliche Abschläge wurden vorgenommen. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse enthalten die direkt zurechenbaren Materialaufwendungen, bezogenen Leistungen und Personalaufwendungen sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten und Abschreibungen. Verwaltungsgemeinkosten wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. die Herstellungskosten wurden abgewertet, soweit sie nicht durch Verkaufspreise abzüglich noch anfallender Kosten (einschließlich eines angemessenen Gewinns) gedeckt waren. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalabwertung ausreichend Rechnung getragen. Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen ist nach versicherungsmathematischen Methoden gemäß § 6a EStG sowie unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck auf der Basis eines Zinsfußes von 6 % p.a. ermittelt und voll zurückgestellt. Der Rückstellungsberechnung liegen die Richttafeln 2005 zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Betrag ihrer vor aussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wird mit dem nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelten Wert angesetzt. Ihr liegen die Richttafeln 2005 zu Grunde. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 3. Finanzierungsinstrumente In 2006 wurde ein kursgesichertes Geschäft (Devisen Swap) über 2,1 Mio. USD. durchgeführt. Der Marktwert betrug netto zum Bilanzstichtag TEUR 47. Es handelt sich um ein positives Hedgegeschäft. 4. Währungsumrechnung Forderungen in fremder Währung werden unter Beachtung des Niederst/Höchstwertprinzips bewertet. Verluste aus Kursänderungen sind zum Bilanzsstichtag berücksichtigt. Erläuterung der Bilanz 5. Entwicklung des Anlagevermögens Die Aufgliederung der in der Bilanz erfassten Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2006 sind auf der folgenden Seite dargestellt. Steuerrechtliche Sonderabschreibungen auf Sachanlagen sind im Berichtsjahr nicht vorgenommen worden.
Entwicklung des Anlagevermögens der Horiba Automotive Test Systems GmbH
6. Forderungen
7. Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital der Horiba Automotive Test Systems GmbH ist vollständig erbracht und beträgt zum 31. Dezember 2006 EUR 5.000.000,00. Das Stammkapital wird zu 100 % von der Horiba Europe GmbH, Oberursel, gehalten. 8. Rückstellungen
Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsleitung sind EUR 255.254 (31.12.2005: EUR 208.031) zurückgestellt. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für die Auftragsrückstellungen des Personalbereichs (Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter, Urlaubs- und Weihnachtsgratifikation, Jubiläumszuwendungen an Arbeitnehmer, Aufwendungen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Umstellung des ERA-Vertrages, rückständiger Urlaub sowie Altersteilzeit), für bereits abgenommene Projekte inklusive noch ausstehender Rechnungen, sowie Garantieverpflichtungen gebildet. Die übrigen Rückstellungen enthalten einen langfristigen Anteil von EUR 760.640,00. Sie betreffen die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Altersteilzeitrückstellungen. 9. Altersteilzeit Bis zum Ende des Rumpfgeschäftsjahres zum 30. September 2005 wurde das Thema der Altersteilzeit durch eine Konzernbetriebsvereinbarung geregelt und damit gesamtheitlich im ehemaligen Konzernverbund betrachtet. Ab dem 01. Oktober 2005 hat diese Betriebsvereinbareng keine Gültigkeit mehr. Die Rückstellung für Altersteilzeit berücksichtigt daher neben bereits bestehenden Altersteilzeitverhältnissen auch mögliche künftige Anwartschaften und orientiert sich an den gesetzlichen und tarifvertraglichen Grundlagen sowie der Einschätzung der Geschäftsleitung hinsichtlich der erwarteten Inanspruchnahme basierend auf der heutigen Altersstruktur und der Interessenbekundung der Mitarbeiter. 10. Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten sind keine Sicherheiten bestellt. Die Verbindlichkeiten von EUR 2,4 Mio. bestehen gegenüber der Gesellschafterin Horiba Europe GmbH. Diese stellt Horiba Darmstadt bei Bedarf finanzielle Mittel zur Verfügung. Diese Verbindlichkeit setzt sich zusammen aus (4,9 Mio.). Darlehen, (0,4 Mio.) Zinsen vermindert um 3,2 Mio. Ergebnisabführung an Horiba Europe GmbH und (0,3 Mio.) erhaltene Anzahlungen. 11. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft tritt zusammen mit der Carl Schenck Aktiengesellschaft, Darmstadt, im Wege des Schuldbeitritts sämtlichen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag der Schenck Immobilien & Service GmbH (Mieterin) mit der Kasinostraße Immobilien GmbH & Co. KG (Vermieterin), beide Darmstadt, bei. Demnach ist die Vermieterin berechtigt, sämtliche Forderungen aus diesem Mietverhältnis auch gegenüber der Gesellschaft oder der Carl Schenck Aktiengesellschaft, Darmstadt, geltend zu machen. Dieser Betrag ist nicht begrenzt. 12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, soweit sie nicht unter Haftungsverhältnissen angegeben sind, setzen sich wie folgt zusammen:
Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung 13. Umsatzerlöse
14. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von TEUR 252 sonstige Erträge von verbundenen Unternehmen aus Kostenerstattungen für erbrachte Dienstleistungen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 101 aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen als Perioden fremde Erträge enthalten. 15. Personalaufwand / Mitarbeiterzahl
16. Finanzergebnis
17. Sonstige Angaben Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2006 die Herren
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Horiba Automotive Test Systems GmbH ist ein Unternehmen des von der Horiba Ltd., Kyoto, Japan, geführten Horiba-Konzerns, in dessen Konzernabschluss der Jahresabschluss der Gesellschaft mit einbezogen wird. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt beim Ministry of Finance Local Finance Bureaus in Tokio, Japan, unter der Nummer 6856. Die Horiba Automotive Test Systems GmbH hat mit der Horiba Europe GmbH rückwirkend zum 01. Oktober 2005 einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.
Darmstadt, den 6. September 2007 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HORIBA Automotive Test Systems GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der HORIBA Automotive Test Systems GmbH, Darmstadt, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und. Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 7. September 2007 Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Drewes, Wirtschaftsprüfer ppa. Lampert, Wirtschaftsprüfer |
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