Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 76430
Eingetragen
5.8.1997
Branche
Herstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Gegenstand
Der Vertrieb von Rehaprodukten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Markus Mauer
seit 23.8.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Permobil Benelux B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Permobil Benelux B.V.
Netherlands
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Permobil GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Permobil GmbH mit Sitz in Ratingen ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Permobil Benelux BV mit Sitz in De Nedervonder 19, 5061JP Oisterwijk, in den Niederlanden. Die deutsche Vertriebstochtergesellschaft agiert auf dem deutschen Markt und vertreibt hochwertige Rehabilitationshilfen unter verschiedenen Markennamen, zum Beispiel Permobil, Roho und SmartDrive. Die Permobil-Gruppe unterhält Produktionsstandorte u.a. in Schweden und den USA.

2. Ziele und Strategien

In Zukunft werden die Themen demografischer Wandel und steigende Kosten im Gesundheitswesen verstärkt in den Vordergrund rücken. Die Permobil GmbH sieht darin eine treibende Kraft zur verstärkten Fokussierung auf Kostendämpfungsmaßnahmen und Innovationen rund um medizinische Technologien.

Parallel dazu entwickelt die Permobil GmbH in Deutschland eine kundenorientierte Strategie mit Key-AccountManagement, Kundenservice und dem Ausbau der Marktpräsenz.

3. Forschung und Entwicklung

Die Permobil Gruppe investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, den Markt ständig mit innovativen Produkten und Lösungen für den Anwender unserer Produkte zu erweitern und gleichzeitig die allgemeine Entwicklung neuer Technologien zu integrieren.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut der 2024 Herbstumfrage der BVMed (Bundesverband Medizintechnologie e.V.) erwarten die Mitgliedsunternehmen einen mäßigen Umsatzanstieg von 1,2 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser ist durch stark gestiegene Logistik-, Rohstoff- und Energiepreise sowie die hohen Kosten für die MDR-Umsetzung beeinflusst.

Die größten Herausforderungen in den kommenden Jahren bleiben weiterhin die Finanzierung des demografischen Wandels und die weitere Finanzierung des Gesundheitssystems und der Pflege.

Laut einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (21. Juni 2024) verbuchten die Krankenkassen in Deutschland im ersten Quartal 2024 einen erheblichen Überhang der Ausgaben, die in der letzten Zeit deutlich an Dynamik zugelegt haben sollen.

Für das Jahr 2024 rechnen die Krankenkassen mit Defiziten, die allerdings durch geplante Reformen im Gesundheitswesen mittel- bis langfristig stabilisieren werden sollen.

2. Geschäftsverlauf

2023 war das erste Jahr ganz ohne Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Der erhoffte weitere Aufschwung durch Aufholbedarf von Kundenseite nach den Jahren der Pandemie-Einschränkungen fiel verhalten aus. Mangels Einführung neuer Produkte gab es keine Änderung oder Erweiterung unseres des Produktportfolios und somit keine zusätzlichen Absatzimpulse. Vor dem Hintergrund von Preissteigerungen konnten wir das Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von 4,3 % abschließen. Zudem konnten kosteinseitig positive Effekte aus der Reduzierung des Personalbestands in ausgewählten Betriebsbereichen sowie geringerem Materialaufwand erzielt werden.

3. Ertragslage

Die Ertragslage im Berichtsjahr ist wie folgt:

01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 23.265,6 100,0% 22.298,8 100,0%
+ sonst. Betriebl. Erträge 243,7 1,0% 175,8 0,8%
- Materialaufwand 13.510,7 58,1% 13.000,4 58,3%
- Personalaufwand 5.078,7 21,8% 4.795,2 21,5%
- Abschreibungen 295,2 1,3% 279,6 1,3%
- sonst. Betriebl. Aufwand 3.344,5 14,4% 3.353,5 15,0%
+ Finanzerträge 432,9 1,9% 0,0 0,0%
- Finanzaufwand 1,6 0,0% 0,0 0,0%
- EE-Steuern 560,1 2,4% 248,1 1,1%
Ergebnis nach Steuern 1.151,4 4,9% 797,7 3,6%
- sonstige Steuern 1,2 0,0% 0,2 0,0%
Jahresergebnis 1.150,2 4,9% 797,5 3,6%
Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEUR %
Umsatzerlöse 966,8 4,3%
+ sonst. Betriebl. Erträge 67,9 38,6%
- Materialaufwand 510,3 3,9%
- Personalaufwand 283,5 5,9%
- Abschreibungen 15,6 5,6%
- sonst. Betriebl. Aufwand -9,0 -0,3%
+ Finanzerträge 432,9
- Finanzaufwand 1,6
- EE-Steuern 312,0 125,8%
Ergebnis nach Steuern 353,6 44,3%
- sonstige Steuern 1,0 439,0%
Jahresergebnis 352,7 44,2%

Die Umsatzerlöse verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 1,0 Mio. EUR. Hauptursache dafür sehen wir in dem Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen die Sachbezüge für die PKW-Nutzung der Mitarbeiter enthalten.

Der Materialaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der innerbetrieblichen Preisanpassung auf 13,5 Mio. EUR. Die Materialaufwandsquote betrug 58,1 %, verglichen mit 58,3 % im Vorjahr.

Die Personalaufwendungen beinhalten Gehälter in Höhe von 4,4 Mio. EUR (Vorjahr: 4,1 Mio. EUR) und soziale Abgaben in Höhe von 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR). Im Vergleich zum Vorjahr ist der durchschnittliche Mitarbeiterbestand um 4 Mitarbeiter gesunken. Die Personalaufwandsquote ist im Geschäftsjahr geringfügig auf 21,8 % (Vorjahr: 21,5 %) gestiegen.

Die Abschreibungen beliefen sich auf 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,28 Mio. EUR), darin sind Abschreibungen für Umlaufvermögen von 0,04 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR) enthalten.

Der Hauptfaktor für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr Kosten im Zusammenhang mit der Warenabgabe.

Somit ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 1,7 Mio. EUR.

4. Finanz- und Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022
Vermögens- und Kapitalstruktur in Mio. € % in Mio. € %
Anlagevermögen 0,9 5,4 0,7 5,9
Umlaufvermögen/RAP 15,8 94,6 11,1 94,1
Aktiva 16,7 100,0 11,8 100,0
Eigenkapital 9,8 58,7 8,6 72,9
langfristige Verbindlichkeiten 0,0 0,0 0,0 0,0
Kurzfristige Verbindlichkeiten 6,9 41,3 3,2 27,1
Passiva 16,7 100,0 11,8 100,0

Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr um 4,9 Mio. EUR auf 16,7 Mio. EUR. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Bankguthaben zum Bilanzstichtag zurückzuführen. Auf der Passivseite erhöhten im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und das Eigenkapital die Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote sank von 73,3 % auf 58,6 % bedingt durch die Erhöhung der Bilanzsumme. Das Eigenkapital konnte von 8,6 Mio. EUR auf 9,8 Mio. EUR gesteigert werden durch den Jahresüberschuss.

Die Gesellschaft ist vertraglich in das zentrale Cash-Management der Permobil AB eingebunden. Aufgrund dieses Vertrages wird freie Liquidität an die Permobil AB abgeführt. Der Stand des Cash-Pool-Kontos betrug zum Bilanzstichtag 0 EUR.

Aufgrund des zentralen Cash-Managements bestehen keine Kredite bei Finanzinstituten.

Für 2023 ergab sich ein vereinfachter Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen +/- Veränderungen von Rückstellungen) von 2,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR). Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss in Höhe von 0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR).

5. Gesamtaussage

Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 im Verhältnis zur Gesamtwirtschaftslage als positiv zu bewerten.

6. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Der Umsatz, das EBIT sowie die Personalkosten stellen für uns die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren dar.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 1,0 Mio. EUR auf 23,3 Mio. EUR. Dies ist im Wesentlichen auf durch höhere Preise, einen verbesserten Produktmix sowie Volumenwachstum zurückzuführen. Insgesamt trifft die Umsatzentwicklung unsere Erwartung eines deutlichen Umsatzanstiegs.

Im Geschäftsjahr 2023 sank die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten auf 48 Mitarbeiter (Vorjahr: 52 Mitarbeiter). Die Faktoren wie Gehaltserhöhungen und höhere Boni mündeten in dem erwarteten Anstieg der Personalaufwendungen von 4,8 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR. Die Permobil GmbH investiert weiterhin in nachhaltiges Wachstum.

Unsere interne Steuerungsgröße EBIT stieg von 1,0 Mio. EUR auf 1,3 Mio. EUR und liegt im Rahmen unserer Erwartung. Neben der erwarteten Umsatzsteigerung erhöhte die verbesserte Materialaufwandsquote aufgrund der Preissteigerungen und des Produktmixes unser EBIT.

Der Jahresüberschuss vor Steuern stieg als Ergebnis von 1,0 Mio. EUR im letzten Jahr auf 1,7 Mio. EUR in 2023.

7. Prognose, Chancen und Risikobericht

Auf Basis der vorliegenden Zahlen konnte die Permobil GmbH im Geschäftsjahr 2023 erneut eine positive Geschäftsentwicklung verbuchen. Die Permobil GmbH wird weiterhin aktiv an der Stärkung ihrer Marktposition in Deutschland arbeiten.

Wir werden unsere Vertriebsaktivitäten weiter ausbauen und noch mehr Veranstaltungen mit unseren Geschäftspartnern organisieren, dabei werden wir weiterhin den Fokus auf die klinischen und therapeutischen Vorteile unserer Produkte legen. Dies wird erwartungsgemäß unsere Marktposition festigen und zu weiterem Wachstum beitragen.

Weitere mögliche Reformen und Konsolidierungen bei Krankenkassen, ein erhöhter Wiedereinsatz und Mietanstatt Kaufverhalten von Rehabilitationsprodukten werden das erwartete Marktwachstum weiterhin beeinflussen.

Die Vergütungen auf der Basis von Pauschalzahlungen und der Pauschalzahlungen für die Pflege durch die Krankenkassen ist ein weiterer Grund, warum mit einer weiteren Verschärfung des Preisverfalls im Gesundheitssystem zu rechnen ist, der auf produktivitätssteigernde Maßnahmen und Kosteneinsparungen auf allen Ebenen des Wertschöpfungsprozesses drängen wird. Dies wird den Druck für die evidenzbasierte Pflege, insbesondere für individuell angepasste und hochwertige Hilfsmittel, erhöhen.

Im Oktober 2023 wurde der neue MVS Stehstuhl mit Mittelrad-Antrieb auf der RehaCare vorgestellt. Unser Absatz 2024 profitierte von der Einführung des neuen Modells. Vor diesem Hintergrund und den oben beschriebenen Rahmenbedingungen erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr einen deutlich über dem Vorjahr liegenden Umsatz und ein ebenfalls deutlich höheres EBIT. Die Personalaufwendungen werden voraussichtlich infolge des Weiteren geplanten Personalaufbaus und allgemeiner Gehaltssteigerungen leicht über dem Vorjahresniveau liegen.

Für 2025 bauen wir unsere Vertriebskapazitäten weiter aus, daher erwarten wir moderat steigende Personalkosten. Vor dem Hintergrund der höheren Vertriebskapazitäten sowie steigenden Absatzpreise erwarten wir einen deutlichen Zuwachs im Umsatz bei moderat steigendem EBIT.

 

Ratingen, den 18. Dezember 2024

Permobil GmbH

Markus Mauer,Geschäftsführer

Niels Erik Bech-Jacobsen, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Sachanlagevermögen
1. Mietereinbauten 39.493,14 55.210,38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 846.452,16 661.702,73
885.945,30 716.913,11
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 266.049,02 6.749,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.324.298,92 1.481.620,07
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.826.405,38 5.135.352,84
3. Sonstige Vermögensgegenstände 38.639,36 166.046,00
9.189.343,66 6.783.018,91
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.326.799,06 4.237.351,75
15.782.191,74 11.027.120,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.000,75 18.343,31
16.683.137,79 11.762.376,63

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 8.598.567,97 7.801.043,11
III. Jahresüberschuss 1.150.193,05 797.524,86
9.774.325,61 8.624.132,56
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 276.012,21 20.815,76
2. Sonstige Rückstellungen 3.202.863,63 2.226.640,68
3.478.875,84 2.247.456,44
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 40.779,56 78.903,33
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 40.779,56 (Vorjahr: TEUR 78.903,33)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.730.509,00 319.688,11
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.730.509,00 (Vorjahr: TEUR 319.688,11)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 526.462,38 492.196,19
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 526.462,38 (Vorjahr: TEUR 492.196,19)
- davon aus Steuern: EUR 266.156,02 (Vorjahr: EUR 316.610,04)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.184,78 (Vorjahr: EUR 8.788,21)
3.297.750,94 890.787,63
D. Rechnungsabgrenzungsposten 132.185,40 0,00
16.683.137,79 11.762.376,63

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 23.265.553,88 22.298.757,94
2. Sonstige betriebliche Erträge 243.754,19 175.825,54
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 817,50)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 13.510.667,39 13.000.370,02
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.395.878,90 4.119.605,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 682.834,19 675.618,05
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 254.311,49 279.634,69
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 40.918,38 0,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.344.453,32 3.353.528,44
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 377,85 (Vorjahr: EUR 0,00)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 432.883,14 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 432.883,14 (Vorjahr: EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.602,00 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 560.141,91 248.080,76
10. Ergebnis nach Steuern 1.151.383,63 797.745,76
11. Sonstige Steuern 1.190,58 220,90
12. Jahresüberschuss 1.150.193,05 797.524,86

ANHANG zum 31. Dezember 2023

Permobil GmbH, Ratingen

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Permobil GmbH hat ihren Sitz in Ratingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (HR B Reg. Nr. 76430).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Permobil GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die in Vorjahren angewandten Bewertungsgrundlagen wurden beibehalten.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen fünf und 15 Jahren.

Die Vorräte wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 und 2 HGB gebildet.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nominalwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Aufwendungen und Erträge werden unabhängig von Zahlungszeitpunkten im Jahresabschluss berücksichtigt, soweit sie dem Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 7.826 (Vorjahr: TEUR 5.135), davon aus dem Cash-Pooling TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5.135) sowie ein kurzfristiges Darlehen über TEUR 7.826 (Vorjahr: 0).

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.203 (Vorjahr: TEUR 2.227) wurden im Wesentlichen für Kundenboni in Höhe von TEUR 2.436 (Vorjahr: TEUR 1.731) gebildet.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr vollständig auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit den anderen am Cash-Pool teilnehmenden Konzerngesellschaften gegenüber der Cash-Pool-führenden Bank für alle aus dem Cash-Pool-Vertrag oder Cash-Pool-Konto resultierenden Verpflichtungen. Das Risiko einer Inanspruchnahme der Haftung wird als gering eingeschätzt, da im Cash-Pool keine Kreditlinien eingeräumt wurden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich, soweit diese nicht bilanziell erfasst sind, finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.864 von denen TEUR 538 in 2024 und TEUR 1.325 in den Jahren 2025 bis 2028 fällig sind.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 43
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 48

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Niels Erik Bech-Jacobsen, Vice President, Stocksund/Schweden

Herr Markus Mauer, Executive Vice President, Erlensee

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Konzernzugehörigkeit

Die Permobil Benelux B.V., Lexmond/Niederlande stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der Abschluss ist bei der Kamer van Koophandel in den Niederlanden oder im Internet unter https://www.kvk.nl abrufbar.

Die Permobil A.B., Timrä/Schweden stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich oder unter https://www.permobil.com abrufbar.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Auf neue Rechnung werden 1.150.193,05 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ratingen, den 18. Dezember 2024

Niels Erik Bech-Jacobsen

Markus Mauer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Mietereinbauten 342.954,88 0,00 0,00 342.954,88
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.010.636,03 521.022,12 225.778,88 2.305.879,27
2.353.590,91 521.022,12 225.778,88 2.648.834,15
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Mietereinbauten 287.744,50 15.717,24 0,00 303.461,74
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.348.933,30 238.594,25 128.100,44 1.459.427,11
1.636.677,80 254.311,49 128.100,44 1.762.888,85
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
Sachanlagen
1. Mietereinbauten 39.493,14 55.210,38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 846.452,16 661.702,73
885.945,30 716.913,11

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Permobil GmbH, Ratingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Permobil GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der Permobil GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 18. Dezember 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sandra Baumann, Wirtschaftsprüferin

Benedict Verfürth, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandsteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 20.12.2024 festgestellt.

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