Beteiligungsgesellschaften
THOST Projektmanagement GmbH
Villinger Straße 6, 75179 Pforzheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elmar Stieß seit 22.8.2023 | Prokura |
Carolin Döbl seit 22.8.2023 | Prokura |
Tobias Bartl seit 11.1.2023 | Prokura |
Mathias Heiser seit 11.1.2023 | Geschäftsführer |
Timm Forster seit 11.1.2023 | Prokura |
Klaus Benetti seit 11.1.2023 | Prokura |
Lukas Kracheletz seit 11.1.2023 | Prokura |
Manuel Scheerer seit 11.1.2023 | Prokura |
Rene Vetter seit 11.1.2023 | Geschäftsführer |
Marc Grannemann seit 11.1.2023 | Prokura |
Jörg Blase seit 11.1.2023 | Prokura |
Jens-Daniel Herrmann seit 11.1.2023 | Prokura |
Jüh-Dah Chow seit 11.1.2023 | Prokura |
Florian Thost seit 11.1.2023 | Geschäftsführer |
Cyrus Markus Kaschanian seit 11.1.2023 | Prokura |
Martina Otten seit 22.12.2020 | Prokura |
Daniel Kiefer seit 15.2.2019 | Prokura |
Michael Torsten Müller seit 4.1.2017 | Geschäftsführer |
Johannes Herth seit 4.1.2017 | Prokura |
Oliver Thost seit 8.1.2016 | Geschäftsführer |
Andreas Spathelf seit 21.1.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
THOST Projektmanagement GmbHPforzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS "Projekte sind unsere Welt." Mit ca. 675 Mitarbeitenden (per 31.12.2023) an 24 Standorten im In- und Ausland erbringt die THOST Projektmanagement GmbH mit ihren Tochtergesellschaften komplexe Leistungen im Management von Projekten, Prozessen und Organisationen. Wir sind mit unseren Geschäftsbereichen Immobilien, Anlagen. Energie, Mobilität und Infrastruktur sowie International zuverlässiger Partner für unsere Kunden aus dem privaten sowie dem öffentlichen Sektor. Mit langjähriger Expertise können wir unseren Kunden bedarfsgerechte Lösungen anbieten. Insgesamt werden folgende Beteiligungen durch die THOST Projektmanagement GmbH gehalten: OOO THOST Russia Projektmanagement, Moskau/Russland - in Schließung THOST Project Management Middle East L.L.C., Abu Dhabi/ Vereinigte Arabische Emirate THOST Projektmanagement Switzerland AG, Stans/Schweiz THOST Project Management India Private Limited, Mumbai/Indien THOST Project Management The Netherlands B.V., Rotterdam/Niederlande THOST Projektmanagement Polska Sp. z.o.o., Warschau/Polen THOST Projektmanagement España SLU, Valencia/Spanien (in Gründung) Die Gesellschafter der THOST-Familie halten weiterhin 100 % der Anteile an der THOST Holding GmbH und damit auch der THOST Projektmanagement GmbH. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2023 Die Gesamtleistung (= Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderungen) der THOST Projektmanagement GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 17,1 % auf T€ 69.956 gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern hat sich um ca. 11,2 % auf T€ 8.438 verbessert. Die ausländischen Tochtergesellschaften tragen auch in diesem Jahr nur mit einem geringen Anteil von T€ 20 (T€ 100 Gewinnausschüttung abzüglich T€ 80 Wertberichtigung) zum Gesamtergebnis (Jahresüberschuss) bei. 2.2 Ertragslage des Unternehmens Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg gegenüber dem Vorjahr von T€ 59.681 auf T€ 69.342 um ca. 16 % an. Die Umsätze unserer Geschäftsbereiche haben sich wie folgt entwickelt: scroll
Trotz einer allgemein rückläufigen Baukonjunktur konnten die Umsätze im Bereich Immobilien erneut gesteigert werden (T€ +3,670). Das wiederholte Umsatzwachstum im Bereich Energie (T€ +3.744) ist im Zusammenhang mit dem Wandel der Branche zu erneuerbaren Energien zu sehen. Das Wachstum im Bereich International (T€ +1.536) betrifft insbesondere Projekte in Zusammenarbeit mit unseren neu gegründeten Tochtergesellschaften in Spanien und Polen. Die Gesamtkosten (= Material- und Personalaufwand, Abschreibungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen) sind gegenüber 2022 um ca. 17 % auf T€ 62.423 gestiegen. Der höchste Anteil an den Gesamtkosten entfällt auf die Personalaufwendungen, welche in 2023 um ca. 18 % auf T€ 47.997 gestiegen sind, im Verhältnis zur Gesamtleistung jedoch einen konstanten Anteil von 68,6 % (Vorjahr: 68,3 %) aufweisen. Die bezogenen Leistungen (Fremdarbeit) haben sich auftragsbedingt in 2023 leicht um ca. 7 % auf T€ 3.276 erhöht. Der Anteil der Fremdarbeit an der Gesamtleistung beträgt dadurch ca. 4,7 % (Vorjahr: 5,1 %). Der hohe Anstieg des Personalaufwands um ca. 18 % liegt zum einen an der im Jahresdurchschnitt um 81 Personen gestiegenen Mitarbeiterzahl. Zum anderen an gestiegenen Löhnen und Sonderleistungen wie z.B. für betriebliche Krankenversicherungszuschüsse, Zuschüsse zum ÖPNV sowie zur Kinderbetreuung und der freiwilligen Auszahlung einer Inflationsausgleichsprämie. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 1.685 auf T€ 10.845 angestiegen, insbesondere auf Grund höherer, Reise- und Fahrzeugkosten, Aufwendungen für Personalakquise, Personalentwicklung/-fortbildung, sowie Lizenz- und Wartungskosten für die Erneuerung und Erweiterung der EDV-Systeme. Der höhere Wertberichtigungsbedarf wird kompensiert durch eine geringere Zuführung zur Rückstellung für Nacharbeiten. Insgesamt wurden ein EBIT von T€ 8.377 (im Vorjahr: T€ 7.685) und ein Jahresüberschuss von T€ 5.779 (im Vorjahr: T€ 5.196) erzielt (+ 11 %). 2.3 Lage des Unternehmens Auch in 2023 hat sich die Vermögenslage der Gesellschaft durch den Ergebnisbeitrag hervorragend entwickelt. Das Kapital dient unverändert im Wesentlichen der Forderungsfinanzierung, der Gewinnung und Entwicklung unserer Beschäftigten, der Ausstattung neuer Arbeitsplätze und der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen hat sich von 14.445 T€ auf 17.966 T€ erhöht. Dies liegt vor allem an der Steigerung der Umsatzerlöse. Die liquiden Mittel sind um 3.374 T€ auf T€ 7.514 gesunken. Grund hierfür ist u.a. eine Dividendenausschüttung an die Muttergesellschaft THOST Holding. Zusammen machen sie rund 86 % der Bilanzsumme aus. Zahlungsziele unserer Auftraggeber liegen weiterhin bei durchschnittlich ca. 3 Monaten. Die Zahlungsmoral unserer Kunden ist sehr hoch. Zahlungsausfälle sind vernachlässigbar. Das Forderungsmanagement ist effektiv und erfolgreich. Die Kapitalstruktur ist nach wie vor ausgewogen. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses (T€ 5.779) abzüglich der Gewinnausschüttung von T€ 14.735 auf T€ 16.514 erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt zum Jahresende 2023 bei ca. 55,7 % (Vorjahr: 51,4 %). Das Fremdkapital besteht im Wesentlichen aus kurzfristigen Rückstellungen (T€ 8.020) sowie kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten (T€ 1.038), Personal- und Steuerverbindlichkeiten (T€ 2.241) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 1.346). Die Eigenkapitalquote bzw. die Finanzlage der Gesamtgruppe ist nach wie vor aufgrund einer umsichtigen Ausschüttungspolitik sehr hoch bzw. gesichert. Die vorhandenen Kreditlinien wurden auch in 2023 nicht in Anspruch genommen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen mit Skonto zu begleichen. Damit ist die Finanzlage des Unternehmens als gesichert zu bezeichnen. Die unterjährige Gesamtliquidität des Unternehmens hat sich dank einer umsichtigen Finanzsteuerung und einem konsequenten Kapitalaufbau auch auf Ebene der Muttergesellschaft THOST Holding GmbH weiter positiv entwickelt. Damit bleibt die Unabhängigkeit des Unternehmens für eine zukunftsfähige Entwicklung durch weitgehende Eigenfinanzierung erhalten. Ein Großteil der finanziellen Mittel wurde für Personalakquisition, Personalentwicklung/-fortbildung, Marketing/Öffentlichkeitsarbeit sowie Erneuerung des Hard- und Softwarebestandes, Erweiterung der EDV-Systeme und Umbauten der angemieteten Büroflächen investiert. Die Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen wurde weiterhin konsequent vorangetrieben. Die Erfolgsquote für von uns vorgelegte Angebote liegt weiterhin bei ca. 50 % inkl. Berücksichtigung von Nachtragsangeboten. Unser Auftragsbestand war bei Jahresbeginn 2024 mit ca. 78 % des geplanten Jahresumsatzes weiterhin sehr hoch. 3. FINANZIELLE / NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung von Umsatzerlösen und EBIT mit Hilfe unserer sechsstufigen Deckungsbeitragsrechnung. Das Umsatzwachstum von 16 % hat den angestrebten Planwert von ca. 15 % sogar leicht überschritten. Das EBIT konnte entgegen der erwarteten leichten Verschlechterung sogar um 9 % auf T€ 8.377 angestiegen und beträgt knapp 12 % der Gesamtleistung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie Mitarbeiterfluktuation und Kundenzufriedenheit werden laufend beobachtet, aber nicht direkt zur Unternehmenssteuerung eingesetzt. 4. CHANCEN- und RISIKOBERICHT Zu den bei der THOST Projektmanagement GmbH bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Aufgrund unseres hohen Bestands von flüssigen Mitteln und der weiterhin guten Eigenkapitalquote der THOST Projektmanagement GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die THOST Projektmanagement GmbH hat weiterhin keine wesentlichen Währungsrisiken. Auch Auslandshonorare basieren in der Regel auf Euro bzw. beinhalten Anpassungsklauseln für eventuelle Wechselkursschwankungen. Die Laufzeit der vorliegenden Aufträge reicht vielfach über das Geschäftsjahr 2024 hinaus. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein adäquates Forderungsmanagement. Wir erwirtschaften über 80 % unserer Umsätze mit Bestandskunden, vor Eingang einer neuen Geschäftsbeziehung werden i.d.R. Informationen über die Bonität des potenziellen Kunden eingeholt. Drohende Forderungsausfälle wurden konservativ bewertet und mit entsprechenden Wertberichtigungen in der Bilanz berücksichtigt. Die breite Diversifizierung bei Kunden sowie nach Aufgabeninhalt und Regionen und die teilweise langen Laufzeiten der Projekte namhafter Großkunden mindern übliche Geschäftsrisiken. Die verschiedenen Standorte im In- und Ausland und die verschiedenen Bereiche Immobilien, Mobilität, IT, Anlagenbau, Infrastruktur und Energie ermöglichen eine Kompensation. Kunden aus besonders energieintensiven Branchen, wie beispielsweise der Chemie und der Stahlproduktion, verlagern ihre Investitionen zunehmend ins Ausland, was zu einem nachlassenden Bedarf nach externen Projektmanagementleistungen in diesem Bereich führen wird. Diesem Risiko steht die Chance gegenüber, unsere Aktivitäten kontinuierlich in andere, zukunftsfähige Branchen auszuweiten, wie z.B. erneuerbare Energien und Netzausbau sowie Wasserstoff. Durch die Gewinnung von 91 Neukunden wurde die Auftragsverteilung auf Schlüsselkunden auch im Geschäftsjahr 2023 weiter diversifiziert. Dabei liegt der Umsatzanteil je Einzelkunde weiterhin bei < 7 %. Aufgrund des Projektgeschäfts und der damit einhergehenden vertraglichen Verpflichtungen können sich Risiken verschiedener Art manifestieren. Z.B. in Form von zu leistenden Nachbesserungen oder projektbezogenen Rechtstreitigkeiten. Um diesen Risiken vorzubeugen, werden alle wesentlichen Rechtsgeschäfte durch unsere interne Rechtsabteilung und die Geschäftsführung geprüft. Die Begleitung durch unser professionelles Projektcontrolling ermöglicht uns, Projektrisiken frühzeitig zu identifizieren und bei Bedarf rechtzeitig gegenzusteuern. Aufgrund des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine haben wir im Sommer 2022 die Geschäftstätigkeiten unserer russischen Tochtergesellschaft eingestellt. Die Liquidation unseres Tochterunternehmens ist zwar noch nicht vollständig abgeschlossen, birgt für uns jedoch keine wirtschaftlichen Risiken mehr. Die Auswirkungen infolge des anhaltenden Krieges, z. B. durch Inflation und höhere Energiepreise sind inzwischen im Markt eingepreist bzw. haben sich teilweise entspannt. Weitere negative Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb sind derzeit nicht zu erwarten. Weiterhin stellt die Gewinnung neuer Mitarbeitenden für die meisten unserer Standorte eine große Herausforderung dar, wenngleich sich die Situation in den vergangenen Monaten entspannt hat, unter anderem auch durch die nachlassende Konjunktur, z.B. in der Wohnimmobilienbranche. Zur Bindung der Mitarbeitenden bieten wir ein attraktives Arbeitsumfeld mit moderner IT-Ausstattung, die mobiles, ortsunabhängiges Arbeiten (inkl. Home-Office) ermöglicht, ein umfangreiches Gesundheitsmanagement, ein umfassendes Mobilitätskonzept sowie weitere Incentives. Durch interne und externe Weiterentwicklungsprogramme werden fortwährend Maßnahmen ergriffen, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu sichern und zu erhalten. 5. PROGNOSEBERICHT Für das Jahr 2024 haben wir erneut ein erhebliches Wachstum der Umsatzerlöse geplant in einer Größenordnung von ca. 16 %. Aufgrund zu erwartender Kostensteigerungen, insbesondere bei Personalkosten, rechnen wir mit einer geringfügigen EBIT-Verschlechterung. Teilweise können höhere Verrechnungssätze bei Neuaufträgen durchgesetzt werden. Eine vollständige Kompensation der höheren Kosten wird voraussichtlich nicht möglich sein. Optimistisch stimmt für die GmbH nicht nur der aktuell gute Auftragsbestand, sondern auch die positiven Perspektiven in den meisten unserer Kernbranchen und Zukunftsfeldern. Unsere Akquisitionsbemühungen im internationalen Umfeld haben im Sommer 2023 zu außergewöhnlichen Auftragseingängen in Polen (Mercedes Benz) und Spanien (PowerCo) geführt. Die aus diesem Grund gegründeten Tochtergesellschaften verfügen derzeit über eine gute Auftragslage, weitere Akquisitionen in diesen Märkten sind geplant. Unsere Tochtergesellschaft in Holland hat eine starke wirtschaftliche Entwicklung zu verzeichnen, auch der Ausblick auf 2024 wird sehr positiv gesehen. In den UAE versuchen wir mit der Umsetzung einer Wachstumsstrategie die Entwicklung voranzutreiben. Durch Remote-Einsätze in anderen internationalen Projekten ist eine Auslastung des Teams in UAE gesichert, wenn auch mit z.T. mäßigen Ergebnisbeiträgen. Insgesamt rechnen wir mit einer positiven Entwicklung 2024 und hoffen auf ein baldiges Ende des Ukrainekrieges und des Israel-Gaza-Krieges. 6. Erklärung zur Unternehmensführung Das Geschlecht oder welches auch immer geartete persönliche Merkmal spielt keine Rolle für die Besetzung der Führungspositionen bei der THOST Projektmanagement GmbH. Offene Stellen werden auf Basis von neutralen Kriterien besetzt und orientieren sich ausschließlich an den Fähigkeiten und Potenzialen der jeweiligen Kandidat*innen und Bewerber*innen. Die Geschäftsführung der THOST Projektmanagement GmbH setzt sich aus aktuell 6 männlichen Personen zusammen, was einer Frauenquote von 0 % entspricht. Die Gesellschafterin THOST HOLDING GmbH hat für diesen Bereich in den nächsten 5 Jahren keine Anpassung der Quote geplant und daher als Zielgröße 0 % Frauenanteil definiert. Auf Ebene der Führungskräfte gibt es 63 Personen. Hiervon sind 13 Stellen mit Frauen und 50 Stellen mit Männern besetzt, was einer Frauenquote von 21 % entspricht. Ziel der Geschäftsführung ist es, diese Quote mindestens konstant zu halten bzw. weiterhin zu erhöhen. Auf der Ebene Senior-Projektmanager*innen (gesamt 100 Stellen) beträgt die Frauenquote aktuell 43 %, da es 43 Senior Projektmanagerinnen bzw. Fachbereichsleiterinnen gibt. Hier strebt die Geschäftsführung an, dass sie diese Quote weiterhin konstant hält bzw. erhöht.
Pforzheim, den 12.07.2024 THOST Projektmanagement GmbH Geschäftsführung Dipl.-Ing. Mathias Heiser Dipl.-Betriebswirt (FH) Michael Müller Dipl.-Ing. Andreas Spathelf Dipl.-Wi.-Ing. Florian Thost Dipl.-Ing. Oliver Thost Dipl.-Ing. (FH) René Vetter HandelsbilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als große Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde aufgestellt gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Auf die einzelnen Posten angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 5 Jahren. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 33 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Vorräte Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten einschließlich angemessener Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung bewertet. Zur verlustfreien Bewertung wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlußstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 bzw. S. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlußstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. III. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Es handelt sich um folgende Sachverhalte: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 54 (Vorjahr: T€ 0) sowie sonstige Vermögensgegenstände (Verrechnungskonten) mit T€ 205 (Vorjahr: T€ 0) saldiert mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 11 (Vorjahr: T€ 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 456 (Vorjahr: T€ 453) sowie sonstige Verbindlichkeiten (Verrechnungskonten) mit T€ 1.026 (Vorjahr: T€ 2.174) saldiert mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 137 (Vorjahr: T€ 161). Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: scroll
Angabe zu den Restlaufzeitvermerken scroll
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit Methode) angewendet. Zudem findet seit dem Jahresabschluss zum 31.12.2022 das Deckungskapitalverfahren zur Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 Anwendung. Dabei wurde die Methodik des Aktivprimats ausgewählt. Bezüglich des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: scroll
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74 %) ein Unterschiedsbetrag (nach Aktivprimat) in Höhe von € 219 (Vorjahr: € 1.069). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Entsprechend § 246 Abs. 3 HGB wurden die Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit den verrechnungsfähigen Vermögenswerten (nach Aktivprimat) sowie die dazugehörigen Aufwendungen mit den Erträge saldiert: scroll
Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Restleistungen/Nacharbeiten, interne und externe Abschlusskosten, ausstehende Rechnungen sowie Archivierungskosten. Angabe zu den Restlaufzeiten/Verbindlichkeitenspiegel scroll
Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Der Nutzung der Gebäude, des Fuhrparks und eines Teils der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen Pacht- und Leasingverträge zu Grunde. Den Vorteilen der Verringerung der Kapitalbindung sowie des Investitionsrisikos steht ein Liquiditätsnachteil bezüglich der Pacht- und Leasingaufwendungen gegenüber. Die Restlaufzeiten liegen bei den Pachtverträgen zwischen 1 und 10 Jahren bei den Leasingverträgen zwischen 1 und 3 Jahren. Im folgenden Geschäftsjahr beträgt der Pachtaufwand T€ 2.081 der Leasingaufwand T€ 1.424. Der Aufwand für die gesamte Restlaufzeit beträgt T€ 10.117 bzw. T€ 4.711 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Des Weiteren bestehen in Höhe von T€ 1.419 sonstige finanzielle Verpflichtungen (insb. aus Wartungs- und Telekommunikationsverträgen). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufgliederung der Umsatzerlöse scroll
Gewinne bzw. Verluste aus Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Aufwendungen beinhalten Gewinne aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 0,4 (Vorjahr: T€ 1,6) bzw. Verluste aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 0,4 (Vorjahr: T€ 4,2). V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 583 Arbeitnehmer (Angestellte - ohne die 6 Geschäftsführer) im Unternehmen beschäftigt. Daneben wurden 15 Auszubildende beschäftigt. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten an bzw. als Geschäftsführer wurden bestellt: Name, ausgeübter Beruf Herr Dipl.-Ing. Andreas Spathelf, Leitung Vertrieb/operative Führung Business Units Süd und International Herr Dipl.-Ing. Oliver Thost, Leitung IT Herr Dipl.-Betriebswirt (FH) Michael Müller, Kaufmännische Leitung Herr Dipl.-Ing. Mathias Heiser, Operative Leitung (Eintragung in das Handelsregister am 11.01.2023) Herr Dipl.-Ing. (FH) René Vetter, Operative Leitung (Eintragung in das Handelsregister am 11.01.2023) Dipl. Wi.-Ing. Florian Thost, Operative Leitung (Eintragung in das Handelsregister am 11.01.2023) Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden T€ 2.551 gewährt. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Es wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer Es wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet: scroll
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Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: scroll
1) per 31.12.2022 2) per 31.03.2022 3) Jahresabschluss per 31.12.2023 liegt noch nicht vor 4) seit 18.11.2022 in Liquidation Unbeschränkte Haftung an Unternehmen Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen: scroll
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Konzernzugehörigkeit Die THOST Projektmanagement GmbH wird in den Konzernabschluss der THOST Holding GmbH, Pforzheim, Pforzheim einbezogen. Die THOST Holding GmbH stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Unterschrift der Geschäftsführung
Pforzheim, 12.07.2024 Dipl.-Ing. Andreas Spathelf Dipl.-Betriebswirt (FH) Michael Müller Dipl.-Ing. Oliver Thost Dipl.-Ing. Mathias Heiser Dipl-Ing. (FH) René Vetter Dipl.-Wi.-Ing. Florian Thost Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023scroll
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sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die THOST Projektmanagement GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der THOST Projektmanagement GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der THOST Projektmanagement GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt 6 "Erklärung zur Unternehmensführung" des Lageberichts enthaltenen Angaben zur Frauenquote. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 31. Juli 2024 dhmp NEXT GmbH & Co. KG Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer Claudia Brill, Wirtschaftsprüfer |
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