Stationäre Einrichtungen zur palliativen Pflege
pdv-systeme Sachsen GmbH
Zur Wetterwarte 4, 01109 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jana Leutert seit 17.4.2026 | Prokura |
Gerald Gruhl seit 2.3.2023 | Prokura |
Kai-Uwe Schurig seit 2.3.2023 | Geschäftsführer |
Tina Gruhl seit 10.8.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
pdv-systeme Sachsen GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24PDV-SYSTEME SACHSEN GMBH, DRESDEN1 Grundlagen der Gesellschaft Die pdv-systeme Sachsen GmbH existiert seit mehr als 34 Jahren am sächsischen Markt als inhabergeführter IT-Dienstleister. Inzwischen befindet sich die Gesellschaft in der zweiten Unternehmergeneration vollständig im Besitz der neuen Gesellschafter. Das Geschäftsjahr 23/24 war damit das dritte Jahr unter deren Einflussnahme. Die durch die Umstrukturierung veränderte Kapitalstruktur konnte durch einen überaus positiven Verlauf dieser Geschäftsjahre günstig fortentwickelt und die Eigenkapitalquote damit wieder signifikant gesteigert werden. Die pdv-systeme behauptet sich am Markt als Anbieter von IT-Lösungen mit dem Schwerpunkt IT-Infrastruktur und agiert darüber hinaus als Berater im Bereich der Gebäudedigitalisierung. Unternehmensgegenstand ist dabei die Projektierung, die Planung, der Vertrieb, die Installation, der Service, die Betreuung und der Betrieb von Computernetzen, Computern und anderen elektronischen Geräten, Anlagen und Systemen sowie die Kundenberatung auf diesem Gebiet, Handels- und Dienstleistungsgeschäfte aller Art, die dem erstgenannten Gegenstand dienen. Schwerpunkte des Portfolios von pdv-systeme sind: IT-Projekte Beratung, Vorbereitung, Umsetzung und Support bei Installation und Betreuung von Server-Systemen, Speicher-Systemen, aktiven Datennetzkomponenten, Virtualisierungslösungen, Datensicherungslösungen und anderen Produkten und Diensten der IT-Infrastruktur IT-Sicherheit Beratung und Umsetzung zur Durchführung von Maßnahmen, die die IT-Sicherheit in den Kundenorganisationen steigern, wie z.B. User-Awareness-Trainings und Phishing-Simulationen, aber auch die Implementierung von ganzheitlichen Lösungen wie die Erkennung von Cyberbedrohungen auf Endgeräten und zentralen Komponenten (EDR, XDR) und die Erbringung von Sicherheitsdiensten zur Erkennung und Abwehr durch Experten (MDR). IT-Betrieb Übernahme der Betriebsverantwortung und Durchführung des Betriebes für einzelne Prozesse oder komplette IT-Umgebungen im Auftrag von Kunden am Standort des Kunden oder in Rechenzentren Service Übernahme von Serviceverpflichtungen für IT-Prozesse sowie Betriebsunterstützung von IT-Infrastrukturkomponenten von Kunden inkl. Überwachung/Monitoring, präventiver Maßnahmen und Fehlersuche/-beseitigung i. d. R. auf Basis von Service Level Agreements (SLA) Consulting Beratungsleistung durch Spezialisten für alle Fragen der IT-Strategie, IT-Infrastruktur, IT-Sicherheit sowie das Erstellen von Konzepten, Studien usw. Fachplanungstätigkeit und Gebäudedigitalisierung Vorbereitung und Durchführung des technisch-fachlichen Anteils von Vergabeverfahren für IT-, Telekommunikations-Technik, Elektroinstallationen, Sicherheit und Brandmeldeanlagentechnik auf Grundlage der Leistungsphasen 1-9 der HOAI im Leistungsbild "Technische Ausrüstung". Die Gesellschaft verfügt über ein eigenes Grundstück in Dresden, auf dem sich auch das Betriebsgebäude befindet. Die Gesellschaft ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und nach DIN EN ISO27001:2017 zertifiziert. Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind der Umsatz und das Jahresergebnis. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Laut dem statistischen Bundesamt "kam im Jahr 2023 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken". Wurde im Vorjahr noch ein Wachstum von 1,9 Prozent festgestellt, ist für 2023 sogar ein Rückgang um 0,3 % vom statistischen Bundesamt ermittelt worden. Die Preise stabilisierten sich zwar im deutschen Raum, die Lebenshaltungskosten bleiben aber auf hohem Niveau. Hinzu kamen herausfordernde Finanzierungsbedingungen bei steigenden Zinsen. Insbesondere der Fachkräftemangel machte allen Branchen, auch denen unserer Kunden, zu schaffen. In der Informationstechnik belief sich der Umsatz im Jahr 2023 auf rund 126 Milliarden Euro (Quelle: Statista; 2022: 119 Milliarden Euro). Die Umsätze für IT-Hardware blieben dabei lt. bitkom e.V. weiter auf hohem Niveau, die Ausgaben für IT-Services sind um 4,7 % gestiegen. 2.2 Geschäftsverlauf Unsere Geschäftstätigkeit bewegte sich weiterhin in den angestammten Geschäftsfeldern und war nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft. Der Bereich der IT-Sicherheit erhält eigene Portfolioelemente und Services und erhält damit eine größere Sichtbarkeit beim Kunden. Zentrale Regelungen wie die NIS-2 Verordnung fordern ein höheres Maß an Sicherheitsvorkehrung bei einer Vielzahl von Unternehmen und Organisationen aus kritischen und wichtigen Branchensektoren, als bisher. Mit unseren Lieferungen und Leistungen adressieren wir vorwiegend Behörden und Institutionen der Öffentlichen Hand, mittlere und größere Krankenhäuser, Einrichtungen für Forschung & Lehre sowie den gehobenen Mittelstand der Region. Im Jahr 2023/24 konnte die pdv-systeme die Erfolge der Vorjahre wiederholen: Der Umsatz fiel mit TEUR 32.660 gegenüber TEUR 36.003 im Vorjahr zwar um ca. 9 % geringer aus; es wurde aber ein Jahresüberschuss von TEUR 1.229 (im Vorjahr TEUR 1.181) auf ähnlich hohem Niveau, und damit effektiver als im Vorjahr gewirtschaftet. Der ursprünglich vor Beginn des Geschäftsjahres prognostizierte Umsatz in Höhe von TEUR 32.000 wurde übertroffen. Ursächlich für den Umsatzrückgang ist im Wesentlichen ein rückgängiges Hardwaregeschäft, während der Dienstleistungsumsatz trotz personellen Veränderungen auf gleichbleibendem Niveau gehalten werden konnte. Außerdem konnten auch in diesem Jahr die Umsätze im Bereich der Fachplanung gesteigert werden. Dank eines effizienten Controllingsystems ist die Kostenentwicklung im Vergleich zum Vorjahr ist moderat ausgefallen, da Einsparpotentiale kurzfristig erkannt werden können. Die Prognose zum Jahresergebnis im hohen sechsstelligen, niedrigen siebenstelligen Bereich im Berichtsjahr wurde insgesamt erfüllt und die Gesellschaft konnte Ihre Marktposition festigen. Durch ein wiederholt überdurchschnittlich gutes Jahresergebnis im siebenstelligen Bereich war die pdv-systeme aus eigener Kraft heraus in der Lage, die Eigenkapitalquote signifikant zu steigern, nachdem sie im Vorjahr das Eigenkapital zunächst wieder in den positiven Bereich gebracht hatte. Das Investitionsgeschehen konzentrierte sich im Berichtsjahr im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen. Die Liquidität der Gesellschaft war ständig gewährleistet. Diese verfügte zum 29. Februar 2024 über flüssige Mittel in Höhe von insgesamt TEUR 1.751 (im Vorjahr TEUR 2.403). 2.3 Personalentwicklung Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Geschäftsführung, BA-Studenten und Auszubildenden) ist gegenüber dem Vorjahr gleichgeblieben. Zum 29. Februar 2024 waren 96 (zum 28. Februar 2023: 93) Arbeitnehmer bei pdv-systeme beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023/24 bestanden Ausbildungsverträge mit neun Studenten bzw. Auszubildenden. Davon absolvieren zwei Studenten das BA Studium Wirtschaftsinformatik und einer das BA Studium Informationstechnik. Ein weiterer Student wird zum B.A. Personalmanagement ausgebildet, sowie ein weiterer, der einen Master of Science Abschluss anstrebt. Drei Auszubildende absolvieren eine Berufsausbildung zum Fachinformatiker bzw. ein Azubi zum Kaufmann für IT-Systemmanagement. 2.4 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.4.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt TEUR 32.660 (Vorjahr: TEUR 36.003) blieben trotz des Rückganges auf hohem Niveau. Die Anzahl und Volumina großer Projekte konnten in bekannter Zahl gehalten werden. Aufgrund des Umsatzrückganges gegenüber dem Vorjahr hat sich auch die Gesamtleistung im gleichen Betrachtungszeitraum verringert (TEUR 32.249; Vj. TEUR 35.491). Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14,5 Prozent (- TEUR 3.523) vermindert. Diese Verminderung korreliert mit dem Rückgang der Gesamtleistung (- TEUR 3.242) um 9,1 Prozent, und übersteigt diese sogar, was auf eine effektivere Margensituation schließen lässt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.148 (Vj. TEUR 1.988) gestiegen. Grund hierfür sind im Wesentlichen höhere Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen. Aufgrund höherer Zinsaufwendungen infolge der im Zuge der Unternehmensnachfolge aufgenommen Bankdarlehen und gleichzeitig nicht erfolgter Gewinnausschüttung von verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein niedrigeres Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr (TEUR - 96). Die Steuern aus Einkommen und Ertrag sind analog zum steuerlichen Ergebnis gestiegen. Somit konnte ein Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres erwirtschaftet werden (TEUR 1.229; Vj. TEUR 1.181). 2.4.2 Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war ständig gewährleistet. Das Unternehmen verfügte zum 29. Februar 2024 über flüssige Mittel in Höhe von insgesamt TEUR 1.751 (im Vorjahr TEUR 2.403), wobei sich diese zu TEUR 1 aus Kassenbestand und TEUR 1.750 aus Guthaben bei Kreditinstituten zusammensetzen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich aufgrund der planmäßigen Tilgung der Darlehen zur Finanzierung der Anteile auf TEUR 3.460 verringert (Vorjahr: TEUR 3.948). Sämtliche Verbindlichkeiten sind durch das Umlaufvermögen gedeckt. Im laufenden Geschäftsjahr konnte ein Cashflow aus der lfd. Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 2.682 (Vj. TEUR 2.351) realisiert werden. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt aufgrund der lediglich durchgeführten Ersatzinvestitionen bei TEUR - 297 (Vj. TEUR -77), während infolge der planmäßigen Tilgung der Bankdarlehen ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR -601 (Vj. TEUR -794) erzielt wurde. 2.4.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 % auf TEUR 9.193 verringert. Dies ist im Wesentlichen auf den stichtagsbedingten Rückgang der Vorräte (TEUR 979; Vj. TEUR 1.304), sowie dem stichtagsbedingten Rückgang der Flüssigen Mittel (TEUR 1.751; TEUR 2.403) zurückzuführen. Das Anlagevermögen ist aufgrund der größtenteils durchgeführten Ersatzinvestitionen konstant geblieben (TEUR 1.311; Vj. TEUR 1.218) und wurde durch die Investition in ein neues ERP-System geringfügig erhöht. Aufgrund der Fertigstellung einzelner Aufträge ist das Vorratsvermögen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 326 auf TEUR 979 gesunken. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbezogen auf TEUR 3.869 (Vj. TEUR 4.064) gesunken sind, haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr erhöht (TEUR 607; Vj. TEUR 313). Im dritten Jahr der Unternehmensnachfolge konnte auch das Eigenkapital weiter gesteigert werden. Während noch im Jahr 21 nicht vollständig durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ausgewiesen werden musste, konnte dieser im Vorjahr ausgeglichen werden und aufgrund eines positiven Jahresergebnisses im laufenden Geschäftsjahr auf TEUR 1.430 gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote betrug zum 29. Februar 2024 damit 15,6 % (Vj 2,0 %). Die Steuerrückstellungen haben sich aufgrund der Veranlagung der Steuern für Vorjahre sowie geleisteter Vorauszahlungen für das Geschäftsjahr 2023/2024 auf TEUR 0 verringert (Vj. TEUR 248). Die sonstigen Rückstellungen sind aufgrund geringerer personalbezogener Verpflichtungen gegenüber dem Vorjahr gesunken (TEUR 1.737; Vj. TEUR 2.035). Innerhalb der Verbindlichkeiten haben sich die Bankdarlehen aufgrund planmäßiger Tilgungen verringert (TEUR 3.460; Vj. TEUR 3.948). Die erhaltenen Anzahlungen sind um TEUR 219 auf TEUR 527 gesunken, da viele Vorgänge schlussgerechnet werden konnten, während sich die sonstigen Verbindlichkeiten stichtagsbezogen auf TEUR 487 (Vj. TEUR 748) verringert haben. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht Das Bruttoinlandsprodukt ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,6% gestiegen. In den beiden vorherigen Quartalen war die deutsche Wirtschaftsleistung zum Vorquartal zurückgegangen (0,1 % im 2. Quartal 2023 und -0,5% im 3. Quartal 2023). Im Vorjahresvergleich war das Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2024 preisbereinigt um 0,9 % niedriger als im 1. Quartal 2023. In der im März 2024 veröffentlichten Prognose des IfW Kiel wird für das Jahr 2024 eine Stagnation der Wirtschaftsleistung prognostiziert. Für Winterhalbjahr wird eine schrumpfende Wirtschaft vorhergesagt. Es heißt, "der Weg aus dem Konjunkturtief verlängere sich" insgesamt. Laut der Prognose vom Juni soll die Wirtschaftsleistung in 2024 insgesamt um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr zulegen. Für das Jahr 2025 wird mit einer Steigerung des BIP um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Immerhin ist die Inflationsrate rückläufig: Der Sachverständigenrat der Wirtschaft erwartet einen moderaten Anstieg der Verbraucherpreise 2,4 % (2024) bzw. 2,1 % (2025). Im Moment sind demgegenüber Finanzierungsbedingungen noch angespannt, nachdem sich das Zinsniveau restriktiv auf die Nachfrage auswirkte. Laut Wirtschaftsrat ist anzunehmen, dass es im Jahresverlauf zu ersten Zinssenkungen kommen wird. Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT-Branche 2024 einen Umsatzzuwachs von 4,7 % auf 235,4 Milliarden EUR und schätzt die Branche daher als bisher krisenfest ein. Das hängt damit zusammen, dass die Digitalisierung eine notwendige Voraussetzung für die Bewältigung aktueller Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft ist. Seit 2020 befand sich unsere Gesellschaft in einem Prozess der Unternehmensnachfolge bezogen auf Geschäftsführung und Gesellschafterstruktur. Diesen Prozess konnten wir erfolgreich zum Abschluss bringen. Die Gesellschaft befindet sich im Besitz der neuen Gesellschafter, die seit dem 1. März 2023 auch gemeinsam die Geschäftsführung innehaben und somit den Status des inhabergeführten Unternehmens fortführen. Auch vor dem Hintergrund der letzten drei überaus erfolgreichen Geschäftsjahre blickt die Geschäftsführung optimistisch in die Zukunft und arbeitet weiter daran, die Positionierung als auf dem sächsischen Markt führender, inhabergeführter IT-Dienstleister mit dem Schwerpunkt hybride Infrastrukturen mit "Security by Design" und als Planungsexperte für Gebäudedigitalisierung zu sichern. Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir einen Umsatz von ca. TEUR 32.000. Das Jahresergebnis soll im hohen sechsstelligen, niedrigen siebenstelligen Bereich liegen. Der vor uns liegende Berichtszeitraum ist weiterhin durch anhaltende allgemeine Unsicherheiten und Risiken gekennzeichnet. Andauernde Kriege in der Ukraine, Konflikte im Nahen Osten stellen große Risiken für die Weltwirtschaft dar. Die weitere Entwicklung im Bereich der Fiskalpolitik ist ebenso von Verunsicherungen geprägt. Ein großer Unsicherheitsfaktor liegt im Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA, aus denen sich neue Handelskonflikte infolge protektionistischer Vorstöße ergeben könnten, die wiederum die Lieferketten negativ beeinflussen könnten. Bei der Planung der öffentlichen Haushalte für das Jahr 2025 ist Zurückhaltung zu spüren, zusätzliche Konsolidierungen könnten notwendig werden. Gleichzeitig nimmt die Bedrohungslage durch Cybersicherheitsrisiken, wie in den Vorjahren, rasant zu. Wir werden den Bereich der IT-Sicherheitsberatung u.a. nach Grundsätzen des BSI-Grundschutz weiter ausbauen und haben bereits neue Produkte für ein von Grund auf sicheres Design der IT-Infrastruktur sowie den aktuellen Technologien angepasste Lösungen in unser Portfolio integriert. Unseren Erfahrungsschatz in Bezug auf hybride Infrastrukturen werden wir weiterhin stärken, strategische Partnerschaften festigen sowie unsere Positionierung in der IT-Beratung weiter stärken. Weitere Risiken bestehen weiterhin in der personellen Entwicklung der Gesellschaft (Fachkräftemangel) und im Verhalten der öffentlichen Hand (Vergabepraxis). Unser klassisches Projektgeschäft ist durch diese Einflüsse in Geschwindigkeit und Planbarkeit behindert. Wir begegnen diesen Umständen durch ein flexibles und langfristiges Projektmanagement und enge Abstimmung mit den betroffenen Kunden. Die weitere Unternehmensentwicklung, der Auftragseingang und der Auftragsstapel wird laufend überwacht und im Rahmen einer aktuellen Beurteilung und Abwägung von Chancen und Risiken werden gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen. Zu den Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen das Management von Forderungen und Verbindlichkeiten, als Reserve auch Kontokorrentlinien bei Kreditinstituten. Die jahrelange Diversifizierung des Kundenstamms hat zu einer breiten Basis geführt, die das Risiko von Umsatzrückgang minimiert. Diesen Weg werden wir weiterhin verfolgen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein rollierender Liquiditätsplan erstellt, der einen fortlaufenden Überblick über Ein- und Ausgänge gewährleistet. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Größere Forderungsausfälle sind jedoch bisher nicht zu verzeichnen. Ein bestandsgefährdendes Risiko sieht die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der bestehenden Auftragslage und finanzieller Ausstattung der Gesellschaft zum derzeitigen Zeitpunkt nicht. Marktchancen sehen wir weiterhin im Bereich weiteren Ausbau der Leistungen zur kontinuierlichen Betriebsunterstützung unserer Kunden mit eigenen Fachabteilungen. Beim Ausbau des Vertragsgeschäftes stellten sich im Jahr 2023 einige Erfolge ein und unser neuer Ansatz zur Modularisierung der Leistungen erhielt Bestätigung. Mit einer transparenten Gestaltung der Leistungsbausteine, die passend zur Situation des Kunden gewählt werden können, für die er dann kalkulatorische Sicherheit erlangt, können wir unsere Kunden überzeugen. Diesen Weg wollen wir weiter fortsetzen und ausbauen. Im Jahr 2024 werden insbesondere wiederkehrende, präventive Lösungen zur Erhöhung der IT-Sicherheit in das Portfolio aufgenommen. Auch die IT-Fachplanung mit ihren verschiedenen Aspekten der Gebäudedigitalisierung ist weiterhin ein gefragtes Feld. Ziel ist es, unsere Stellung auf dem sächsischen Markt für IT-Dienstleistungen auf dem Niveau zu halten. Interne Chancen ergeben sich aus dem Fortentwicklungspotential unserer Mitarbeiter. Die kontinuierliche Weiterentwicklung Qualifizierung stärkt unsere Kompetenz im Umgang mit hybriden Infrastrukturen, die angesichts der steigenden Akzeptanz von Cloud-Technologien weiterhin sehr gefragt sein wird. Durch die Optimierung interner Prozesse und den Einsatz moderner Projektmanagement-Werkzeuge können wir unsere Effizienz und die Kundenzufriedenheit steigern. Durch attraktive Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsangebote werden wir weiterhin qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und sind bestrebt, diese auch langfristig zu binden.
Dresden, den 17. Juli 2024 gez. Tina Gruhl (M.Sc.), Geschäftsführerin gez. Kai-Uwe Schurig, Geschäftsführer BILANZ ZUM 29. FEBRUAR 2024PDV-SYSTEME SACHSEN GMBH, DRESDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24PDV-SYSTEME SACHSEN GMBH, DRESDEN1. Allgemeine Angaben Die pdv-systeme Sachsen GmbH (im Folgenden "pdv-systeme" oder "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Dresden und ist im Handelsregister B beim Amtsgericht Dresden unter HRB 41772 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 29. Februar 2024 ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die im Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen aus dem Vorjahresabschluss. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, abgesehen vom Grundstück, vermindert um Abschreibungen bewertet. Auf das bewegliche Anlagevermögen wird die lineare AfA-Methode angewendet. Die Festlegung der Abschreibungszeiten erfolgt unter Beachtung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Bezogen auf den überwiegenden Anteil der Anschaffungs- und Herstellungskosten werden den planmäßigen Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Seit dem Geschäftsjahr 2020/2021 wird von der Sofortabschreibung bei Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 Gebrauch gemacht. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den auftragsbezogenen Einzelkosten unter Einbeziehung von Material- und Fertigungsgemeinkosten. Weiterhin werden angemessene Teile des durch die Leistungserstellung bedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens berücksichtigt. Analog zum Vorjahr wurden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie der Aufwendungen für soziale Einrichtungen und freiwillige soziale Leistungen für die Bewertung herangezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet; es erfolgt eine verlustfreie Bewertung. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung wie im Vorjahr in Höhe von 0,65 % gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag bilanziert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Die Pensionsrückstellung wird zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; unter Verrechnung von Plan- /Deckungsvermögen entsteht folgender aktiver Unterschiedsbetrag:
Folgende Annahmen und Methoden waren für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen maßgeblich: - PUC-Methode als Bewertungsmethode unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G (Vorjahr Heubeck-Richttafeln 2005 G), - Rechnungszins zum 29. Februar 2024: 1,82 % (Vj. 1,79 %). - keine Fluktuation bzw. Dynamik der anrechenbaren Bezüge bzw. Anpassung der laufenden Renten, - Beitragsbemessungsgrenze und Dynamik der - Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung jeweils gemäß Rentenversicherungsbericht. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde die Rückstellung mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre berechnet. Der Unterschiedsbetrag zur Berechnung der Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre (1,78 %; Vj. 1,48 %) beträgt EUR 2.763. Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Die historischen Anschaffungskosten der als Deckungsvermögen klassifizierten Vermögensgegenstände betragen insgesamt TEUR 603. Davon wurden bislang TEUR 39 ausbezahlt. Die Zeitwerte des Plan-/Deckungsvermögens entsprechen - hinsichtlich der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen und zweier Bankguthaben den Anschaffungskosten, - bezüglich zweier Beteiligungen dem beizulegenden Wert; dieser wiederum bemisst sich am voraussichtlichen Ertragswert. Aufwendungen aus der Abzinsung (EUR 11.150,00) werden innerhalb des Finanzergebnisses gezeigt. Eine Verrechnung mit Erträgen war nicht vorzunehmen. Die Berechnung der Verpflichtung für Pensionen erfolgt im Deckungskapitalverfahren und wird als Aktivprimat ausgewiesen. Für die Berechnung fand das Verfahren gemäß IDW RH FAB 1.021 erstmalig Anwendung. Bestehende Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden, führen zu aktiven latenten Steuern. Eine Nutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB erfolgt nicht, so dass keine Aktivierung von latenten Steuern vorgenommen wird. Die Differenzen resultieren insbesondere aus Rückstellungen. Es wurde ein Steuersatz von 30,8 % zu Grund gelegt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend ihrer Restlaufzeit gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden gemäß des Wahlrechtes nach § 268 Abs. 5 HGB passivisch abgegrenzt. Bei dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus der Anlage A des Anhangs hervor. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenständen sind Mietkautionen in Höhe von TEUR 17,6 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr ausgewiesen. 3.3 Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig wie folgt besichert:
3.4 Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 380, im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen Höhe von TEUR 14, im Wesentlichen aus dem Mehraufwand für Vorjahresverbindlichkeiten enthalten. 4. Sonstige Angaben Organe Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:
Bezüglich der Angaben zur Geschäftsführervergütung gemäß § 285 S. 1 Nr. 9 a) HGB im Vorjahr macht die Geschäftsführung von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer)
Haftungsverhältnisse bestehen in der Form von selbstschuldnerischen Bürgschaften in Höhe von TEUR 78 (Vj. TEUR 263). Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 29. Februar 2024 aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.448 (Vj. TEUR 1.575). Zum 29. Februar 2024 beträgt das Bestellobligo TEUR 1.182 (Vj. TEUR 2.975). Anteile an verbundenen Unternehmen
Dresden, den 17. Juli 2024 gez. Tina Gruhl (M.Sc.), Geschäftsführerin gez. Kai-Uwe Schurig, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die pdv-Systeme Sachsen GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der pdv-Systeme Sachsen GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der pdv-Systeme Sachsen GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 17. Juli 2024 Schneider
+ Partner GmbH
gez. Baumann, Wirtschaftsprüfer gez. Horn, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 29. Februar 2024 wurde am 26. August 2024 festgestellt. |
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