Burkhardt Feinkostwerke GmbH
Oberdieberg 2, 83544 Albaching, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Moritz seit 15.4.2003 | Prokura |
Thomas Gayk seit 10.10.2001 | Geschäftsführer |
Christian Burkhardt seit 16.7.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Burkhardt Feinkostwerke GmbHAlbachingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Burkhardt Feinkostwerke GmbHAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Burkhardt Feinkostwerke GmbH
ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Burkhardt Feinkostwerke GmbH
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Burkhardt Feinkostwerke GmbHA) Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Burkhardt Feinkostwerke GmbH, Sitz Albaching, Amtsgericht Traunstein HRB 13760, wird nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG (§ 42 GmbHG) aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Ausweiswahlrechte werden weitgehend zugunsten des Anhangs ausgeübt. B) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten oder den niedrigeren Tageswerten bzw. niedrigeren Veräußerungspreisen bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang Abwertungen vorgenommen. Das Niederstwertprinzip ist beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben, auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C) Angaben zur Bilanz AKTIVA Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (wie Vorjahr). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen (wie Vorjahr). Sie sind zugleich Forderungen gegen Gesellschafter (wie Vorjahr). PASSIVA Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 2.461.453,42 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten mit Euro 233.200,00 (Vorjahr Euro 82.300,00) Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich, mit Euro 22.000,00 (Vorjahr Euro 13.300,00) Verpflichtungen gegenüber Lieferanten aus ausstehenden Rechnungen und mit Euro 56.000,00 (Vorjahr Euro 56.000,00) Jahresabschluss-, Betriebsprüfungs- und Aufbewahrungskosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (wie Vorjahr). D) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Nach geographisch bestimmten Märkten entfallen 89,4 % (Vorjahr 87,1 %) auf Inlands- und 10,6 % (Vorjahr 12,9 %) auf Auslandserlöse. E) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Für Verbindlichkeiten der Firma Burkhardt Anlagenleasing GmbH & Co. KG in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 1.124.980,00) hat die Gesellschaft die gesamtschuldnerische Mithaftung übernommen. Aufgrund der Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten ist nach unserer Einschätzung kein Risiko aus einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis erkennbar. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus dem Pachtvertrag mit der Firma Burkhardt Anlagenleasing GmbH & Co. KG über das Anlagevermögen besteht für die nächsten fünf Jahre eine jährliche finanzielle Verpflichtung deren Höhe variabel ist (2023 Euro 4.096.800,00, 2022 Euro 4.953.000,00). F) Sonstige Angaben Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 89 (Vorjahr 90) Mitarbeiter beschäftigt: 54 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 52), 34 Angestellte (Vorjahr 35), 1 Aushilfskräfte (Vorjahr 3) sowie 0 Auszubildende (Vorjahr 1). Organe Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Christian Burkhardt, Lebensmitteltechniker und Herr Thomas Gayk, Lebensmitteltechniker, bestellt. Bezüge der Gesellschaftsorgane Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Abschlussprüferhonorar Bezüglich der Angabe des Abschlussprüferhonorars wird die Befreiungsmöglichkeit des § 285 Nr. 17 HGB (Angabe in einem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss) in Anspruch genommen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Burkhardt Anlagenleasing GmbH & Co. KG, Sitz Albaching, einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Albaching, den 30. April 2024 Christian Burkhardt Thomas Gayk LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Burkhardt Feinkostwerke GmbHI. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Geschäftsverlauf 1.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Ein weiterhin hohes Preisniveau, große wirtschaftspolitische Unsicherheiten und deutlich verschlechterte Standortfaktoren sorgten im Jahr 2023 für einen realen Umsatzverlust. Ersten Schätzungen zufolge haben die deutschen Lebensmittelhersteller im Jahr 2023 einen Umsatz von 232,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Rückgang des preisbereinigten Umsatzes von 0,9 Prozent. Dabei sank der preisbereinigte Umsatz im Ausland um 0,7 Prozent, während dieser im Inland mit minus 1,0 noch etwas deutlicher nachgab. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz sank von 35,8 Prozent im Jahre 2022 auf 35,0 Prozent im Jahre 2023. In nominalen Zahlen ausgedrückt betrug der Umsatz im Jahr 2023 vorrausichtlich 232,7 Milliarden Euro, was einem Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Auslandsgeschäft konnte dabei um 4,1 Prozent auf 81,3 Milliarden Euro zulegen, während das Inlandsgeschäft nominal um 7,8 Prozent stieg und 151,4 Milliarden Euro betrug. Die Verkaufspreise im Inland stiegen dabei um voraussichtlich 8,9 Prozent, während die Preise im Ausland um 4,8 Prozent anstiegen. (Quelle: BVE-Jahresschätzung 2023) 1.2 Entwicklung der Gesellschaft 1.2.1 Beschaffung Der überwiegende Teil unserer Beschaffungspreise ist weiterhin auf hohem Niveau. In einzelnen Bereichen der Beschaffung fanden geringfügige Reduzierungen der Beschaffungspreise gegenüber dem Vorjahr statt. Logistik und Energie sind weiterhin teuer. 1.2.2 Produktion Produziert wird am Standort Schmölln. Durch laufende Modernisierung unserer Anlagen sowie Optimierung der Prozesse und Abläufe versuchen wir stetig unsere Produktivität und den Gesamtwirkungsgrad zu verbessern. 1.2.3 Umsatz und Absatzentwicklung
1.2.4 Investitionen Es wurden diverse Ersatzinvestitionen getätigt, außerdem wurden an unseren Standorten Photovoltaikanlagen errichtet. 1.2.5 Finanzierung Die Investitionen 2023 wurden ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert. 1.2.6 Personal Unsere Mitarbeiterzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und liegt nun bei 89 (Vorjahr: 91) Mitarbeitern. Saisonspitzen wurden durch Zeitarbeit abgedeckt. Durch regelmäßige in- und externe Schulungen wird die Qualifikation unserer Mitarbeiter den laufenden Anforderungen angepasst. 1.2.7 Umweltschutz Unsere definierten Umweltziele erreichen wir durch eine bewusste Einkaufspolitik, eine möglichst schonende Verwertung der von uns im Produktionsprozess eingesetzten Rohstoffe, einen sparsamen Verbrauch von Energie und Wasser sowie der Minimierung von Abfall. Durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen an unseren Standorten können wir unseren Fremdenergiebezug reduzieren. 1.2.8 Forschung und Entwicklung In unserer eigenen Produktentwicklung werden neben Neuentwicklungen bei Bedarf auch Rezepturoptimierungen durchgeführt. 2. Lage der Gesellschaft 2.1. Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 1.176,8 bzw. 3,2 % auf TEuro 37.392,4 erhöht. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen ist gegenüber 2022 mit 10,0 % in 2023 angestiegen. Dementsprechend hat sich das mittel- und kurzfristige Vermögen um TEuro -2.573,2 bzw. -7,1 % auf nunmehr TEuro 33.642,4 verringert. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist um TEuro 951,0 bzw. 2,8 % auf TEuro 35.412,4 gestiegen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt damit zum Abschlussstichtag 94,6 % des Gesamtkapitals gegenüber 95,1 % im Vorjahr. 2.2 Ertagslage Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum TEuro 23.754,7. Im Vorjahr 2022 wurde demgegenüber ein Betrag von TEuro 23.489,5 ausgewiesen. Das entspricht einer Erhöhungsrate von 1,1 %. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2023 betrugen TEuro 11.330,3 gegenüber TEuro 12.550,0 im Vergleichszeitraum 2022. Der relative Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt damit 9,7 %. Die Löhne und Gehälter betrugen im Berichtszeitraum TEuro 3.740,4 gegenüber TEuro 3.715,1 im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit TEuro 25,3. Dies ergibt eine Erhöhungsrate von 0,7 %. An sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen im Berichtsjahr TEuro 6.388,9 an. Im Vorjahr belief sich der entsprechende Wert auf TEuro 7.420,2. Der Jahresüberschuss betrug im Berichtszeitraum TEuro 951,0 (Vorjahr: TEuro -139,8). II. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Lagen nicht vor. III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und ihrer wesentlichen Chancen und Risiken 1. Voraussichtliche Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Für 2024 erwarten wir sowohl gesamtwirtschaftliche wie auch branchenspezifische nur geringes Wachstum. 2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Für 2024 erwarten einen leichten Anstieg unserer Um-/Absätze gegenüber dem Vorjahr mit leicht steigendem Ergebnis. 3. Chancen der zukünftigen Entwicklung Aktuell sehen wir keine nennenswerten positiven Effekte. 4. Risiken der zukünftigen Entwicklung 4.1 Risiken im Beschaffungsbereich In der Rohstoffbeschaffung sehen wir aktuell aufgrund anhaltender umfangreicher globaler Verknappungen die größten Geschäftsrisiken. Die Energiebeschaffung ist ebenso risikobehaftet, da langfristig nur schwer planbar. Durch langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit mit vielen Hauptlieferanten, gepaart mit konsequenter Einkaufspolitik, soll diesen Risiken entgegengewirkt werden. 4.2 Risiken im Produktionsbereich Durch hohe Anlagenflexibilität, regelmäßige Wartung der Anlagen, gezielte Ersatzteilhaltung und regelmäßige Schulung des Bedienpersonals versuchen wir die Risiken eines Produktionsausfalls zu minimieren. Entsprechende Vorratshaltung hilft ggf. Engpasse zu überbrücken. 4.3 Risiken im Absatzbereich Der LEH greift verstärkt zu billigeren Produkten aus dem Ausland. Mit einer konstant hohen Qualität unserer Produkte, einer konsequenten Umsetzung von Kundenwünschen und -anforderungen und dem kontinuierlichen Ausbau unserer Produktpalette und Leistungsfähigkeit versuchen wir unsere Kunden weiter an uns zu binden. 4.4 Risiken im Finanzbereich Aktuell sehen wir für unser Unternehmen in diesem Bereich kein Risiko. 4.5 Risiken im Personalbereich Der anhaltende Fachkräftemangel sowie die stetig sinkende Zahl ausbildungswilliger Schulabgänger erschweren die Personalplanung für reibungslose Betriebsabläufe und muss deshalb künftig verstärkt berücksichtigt werden. Weiterhin versuchen wir durch betriebsinterne Ausbildung diesem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Burkhardt Feinkostwerke GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Burkhardt Feinkostwerke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Burkhardt Feinkostwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wasserburg a. Inn, 30. April 2024 Dr.
Frank & Kollegen GmbH
Dr. Simon Frank, Wirtschaftsprüfer |
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