Burkhardt Feinkostwerke GmbH

Oberdieberg 2, 83544 Albaching, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 13760
Eingetragen
16.7.2001
Branche
Herstellung von Würzmitteln und SoßenHerstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a. n. g.Herstellung von Ölen und Fetten, ohne Margarine u. ä. Nahrungsfette
Gegenstand
Produktion und Vertrieb von Lebensmitteln, insbesondere Feinkostartikel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Melanie Moritz
seit 15.4.2003
Prokura
Thomas Gayk
seit 10.10.2001
Geschäftsführer
Christian Burkhardt
seit 16.7.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Burkhardt Feinkostwerke GmbH

Albaching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Burkhardt Feinkostwerke GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.750.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.928.729,64 5.411.737,06
2. fertige Erzeugnisse und Waren 2.306.854,70 2.426.940,21
8.235.584,34 7.838.677,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.679.715,12 3.240.250,36
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.242.618,09 20.061.551,93
3. sonstige Vermögensgegenstände 56.702,43 134.830,45
21.979.035,64 23.436.632,74
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 0,00 1.000.633,37
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.390.299,14 3.846.797,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.499,45 92.879,55
37.392.418,57 36.215.620,49

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 30.000.000,00 30.000.000,00
III. Bilanzgewinn 3.412.428,91 2.461.453,42
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 414.998,48 24.611,00
2. sonstige Rückstellungen 311.200,00 151.600,00
726.198,48 176.211,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.194.622,03 1.528.739,97
2. sonstige Verbindlichkeiten 59.169,15 49.216,10
1.253.791,18 1.577.956,07
- davon aus Steuern Euro 44.452,56 (Euro 40.301,59)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 1.912,87 (Euro 1.592,75)
37.392.418,57 36.215.620,49

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Burkhardt Feinkostwerke GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 23.754.737,82 23.489.498,19
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 120.085,51 816.978,19-
3. Gesamtleistung 23.634.652,31 24.306.476,38
4. sonstige betriebliche Erträge 597.698,35 101.798,89
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.330.348,46 12.550.031,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.377.896,42 1.097.972,91
12.708.244,88 13.648.004,15
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.740.397,24 3.715.115,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 784.977,31 759.057,75
4.525.374,55 4.474.173,09
- davon für Altersversorgung Euro 38.615,13 (Euro 39.618,99)
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.388.936,35 7.420.214,30
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 799.611,07 1.032.257,17
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 770.670,00 (Euro 1.030.531,23)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.090,02 27.342,14
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 449.783,44 3.024,16
11. Ergebnis nach Steuern 958.532,49 132.225,40-
12. sonstige Steuern 7.557,00 7.623,00
13. Jahresüberschuss 950.975,49 139.848,40-
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.461.453,42 2.601.301,82
15. Bilanzgewinn 3.412.428,91 2.461.453,42

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Burkhardt Feinkostwerke GmbH

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 3.750.000,00 0,00 0,00 3.750.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 3.750.000,00 0,00 0,00 3.750.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.750.000,00 0,00 0,00 3.750.000,00
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 3.750.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 3.750.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.750.000,00 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Burkhardt Feinkostwerke GmbH

A) Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Burkhardt Feinkostwerke GmbH, Sitz Albaching, Amtsgericht Traunstein HRB 13760, wird nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG (§ 42 GmbHG) aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Ausweiswahlrechte werden weitgehend zugunsten des Anhangs ausgeübt.

B) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten oder den niedrigeren Tageswerten bzw. niedrigeren Veräußerungspreisen bewertet.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang Abwertungen vorgenommen. Das Niederstwertprinzip ist beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben, auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C) Angaben zur Bilanz

AKTIVA

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (wie Vorjahr).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen (wie Vorjahr). Sie sind zugleich Forderungen gegen Gesellschafter (wie Vorjahr).

PASSIVA

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 2.461.453,42 enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten mit Euro 233.200,00 (Vorjahr Euro 82.300,00) Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich, mit Euro 22.000,00 (Vorjahr Euro 13.300,00) Verpflichtungen gegenüber Lieferanten aus ausstehenden Rechnungen und mit Euro 56.000,00 (Vorjahr Euro 56.000,00) Jahresabschluss-, Betriebsprüfungs- und Aufbewahrungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (wie Vorjahr).

D) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:

2023 2022
v.H. v.H.
Ketchup 46,9 43,9
Pasta Saucen 2,8 2,4
Essige 25,4 24,9
Senf 11,5 10,5
Mayonnaise 8,0 6,1
Sonstiges 5,4 12,2
100,0 100,0

Nach geographisch bestimmten Märkten entfallen 89,4 % (Vorjahr 87,1 %) auf Inlands- und 10,6 % (Vorjahr 12,9 %) auf Auslandserlöse.

E) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Für Verbindlichkeiten der Firma Burkhardt Anlagenleasing GmbH & Co. KG in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 1.124.980,00) hat die Gesellschaft die gesamtschuldnerische Mithaftung übernommen.

Aufgrund der Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten ist nach unserer Einschätzung kein Risiko aus einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis erkennbar.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus dem Pachtvertrag mit der Firma Burkhardt Anlagenleasing GmbH & Co. KG über das Anlagevermögen besteht für die nächsten fünf Jahre eine jährliche finanzielle Verpflichtung deren Höhe variabel ist (2023 Euro 4.096.800,00, 2022 Euro 4.953.000,00).

F) Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 89 (Vorjahr 90) Mitarbeiter beschäftigt: 54 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 52), 34 Angestellte (Vorjahr 35), 1 Aushilfskräfte (Vorjahr 3) sowie 0 Auszubildende (Vorjahr 1).

Organe

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Christian Burkhardt, Lebensmitteltechniker und Herr Thomas Gayk, Lebensmitteltechniker, bestellt.

Bezüge der Gesellschaftsorgane

Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Abschlussprüferhonorar

Bezüglich der Angabe des Abschlussprüferhonorars wird die Befreiungsmöglichkeit des § 285 Nr. 17 HGB (Angabe in einem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss) in Anspruch genommen.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Burkhardt Anlagenleasing GmbH & Co. KG, Sitz Albaching, einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Albaching, den 30. April 2024

Christian Burkhardt

Thomas Gayk

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Burkhardt Feinkostwerke GmbH

I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Geschäftsverlauf

1.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Ein weiterhin hohes Preisniveau, große wirtschaftspolitische Unsicherheiten und deutlich verschlechterte Standortfaktoren sorgten im Jahr 2023 für einen realen Umsatzverlust. Ersten Schätzungen zufolge haben die deutschen Lebensmittelhersteller im Jahr 2023 einen Umsatz von 232,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Rückgang des preisbereinigten Umsatzes von 0,9 Prozent. Dabei sank der preisbereinigte Umsatz im Ausland um 0,7 Prozent, während dieser im Inland mit minus 1,0 noch etwas deutlicher nachgab. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz sank von 35,8 Prozent im Jahre 2022 auf 35,0 Prozent im Jahre 2023.

In nominalen Zahlen ausgedrückt betrug der Umsatz im Jahr 2023 vorrausichtlich 232,7 Milliarden Euro, was einem Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Auslandsgeschäft konnte dabei um 4,1 Prozent auf 81,3 Milliarden Euro zulegen, während das Inlandsgeschäft nominal um 7,8 Prozent stieg und 151,4 Milliarden Euro betrug. Die Verkaufspreise im Inland stiegen dabei um voraussichtlich 8,9 Prozent, während die Preise im Ausland um 4,8 Prozent anstiegen.

(Quelle: BVE-Jahresschätzung 2023)

1.2 Entwicklung der Gesellschaft

1.2.1 Beschaffung

Der überwiegende Teil unserer Beschaffungspreise ist weiterhin auf hohem Niveau. In einzelnen Bereichen der Beschaffung fanden geringfügige Reduzierungen der Beschaffungspreise gegenüber dem Vorjahr statt. Logistik und Energie sind weiterhin teuer.

1.2.2 Produktion

Produziert wird am Standort Schmölln. Durch laufende Modernisierung unserer Anlagen sowie Optimierung der Prozesse und Abläufe versuchen wir stetig unsere Produktivität und den Gesamtwirkungsgrad zu verbessern.

1.2.3 Umsatz und Absatzentwicklung

Artikelgruppe Umsatz 22 Umsatz 23 Veränd. %
Essige 6.074 T€ 6.295 T€ 3,63
Ketchup 10.706 T€ 11.626 T€ 8,59
Senf 2.568 T€ 2.843 T€ 10,72
Pasta Saucen 593 T€ 699 T€ 17,97
Mayonnaise 1.481 T€ 1.982 T€ 33,87

1.2.4 Investitionen

Es wurden diverse Ersatzinvestitionen getätigt, außerdem wurden an unseren Standorten Photovoltaikanlagen errichtet.

1.2.5 Finanzierung

Die Investitionen 2023 wurden ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert.

1.2.6 Personal

Unsere Mitarbeiterzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und liegt nun bei 89 (Vorjahr: 91) Mitarbeitern. Saisonspitzen wurden durch Zeitarbeit abgedeckt. Durch regelmäßige in- und externe Schulungen wird die Qualifikation unserer Mitarbeiter den laufenden Anforderungen angepasst.

1.2.7 Umweltschutz

Unsere definierten Umweltziele erreichen wir durch eine bewusste Einkaufspolitik, eine möglichst schonende Verwertung der von uns im Produktionsprozess eingesetzten Rohstoffe, einen sparsamen Verbrauch von Energie und Wasser sowie der Minimierung von Abfall. Durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen an unseren Standorten können wir unseren Fremdenergiebezug reduzieren.

1.2.8 Forschung und Entwicklung

In unserer eigenen Produktentwicklung werden neben Neuentwicklungen bei Bedarf auch Rezepturoptimierungen durchgeführt.

2. Lage der Gesellschaft

2.1. Vermögens- und Finanzlage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 1.176,8 bzw. 3,2 % auf TEuro 37.392,4 erhöht.

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen ist gegenüber 2022 mit 10,0 % in 2023 angestiegen. Dementsprechend hat sich das mittel- und kurzfristige Vermögen um TEuro -2.573,2 bzw. -7,1 % auf nunmehr TEuro 33.642,4 verringert.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist um TEuro 951,0 bzw. 2,8 % auf TEuro 35.412,4 gestiegen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt damit zum Abschlussstichtag 94,6 % des Gesamtkapitals gegenüber 95,1 % im Vorjahr.

2.2 Ertagslage

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum TEuro 23.754,7. Im Vorjahr 2022 wurde demgegenüber ein Betrag von TEuro 23.489,5 ausgewiesen. Das entspricht einer Erhöhungsrate von 1,1 %.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2023 betrugen TEuro 11.330,3 gegenüber TEuro 12.550,0 im Vergleichszeitraum 2022. Der relative Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt damit 9,7 %.

Die Löhne und Gehälter betrugen im Berichtszeitraum TEuro 3.740,4 gegenüber TEuro 3.715,1 im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit TEuro 25,3. Dies ergibt eine Erhöhungsrate von 0,7 %.

An sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen im Berichtsjahr TEuro 6.388,9 an. Im Vorjahr belief sich der entsprechende Wert auf TEuro 7.420,2.

Der Jahresüberschuss betrug im Berichtszeitraum TEuro 951,0 (Vorjahr: TEuro -139,8).

II. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Lagen nicht vor.

III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und ihrer wesentlichen Chancen und Risiken

1. Voraussichtliche Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Für 2024 erwarten wir sowohl gesamtwirtschaftliche wie auch branchenspezifische nur geringes Wachstum.

2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für 2024 erwarten einen leichten Anstieg unserer Um-/Absätze gegenüber dem Vorjahr mit leicht steigendem Ergebnis.

3. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Aktuell sehen wir keine nennenswerten positiven Effekte.

4. Risiken der zukünftigen Entwicklung

4.1 Risiken im Beschaffungsbereich

In der Rohstoffbeschaffung sehen wir aktuell aufgrund anhaltender umfangreicher globaler Verknappungen die größten Geschäftsrisiken. Die Energiebeschaffung ist ebenso risikobehaftet, da langfristig nur schwer planbar. Durch langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit mit vielen Hauptlieferanten, gepaart mit konsequenter Einkaufspolitik, soll diesen Risiken entgegengewirkt werden.

4.2 Risiken im Produktionsbereich

Durch hohe Anlagenflexibilität, regelmäßige Wartung der Anlagen, gezielte Ersatzteilhaltung und regelmäßige Schulung des Bedienpersonals versuchen wir die Risiken eines Produktionsausfalls zu minimieren. Entsprechende Vorratshaltung hilft ggf. Engpasse zu überbrücken.

4.3 Risiken im Absatzbereich

Der LEH greift verstärkt zu billigeren Produkten aus dem Ausland. Mit einer konstant hohen Qualität unserer Produkte, einer konsequenten Umsetzung von Kundenwünschen und -anforderungen und dem kontinuierlichen Ausbau unserer Produktpalette und Leistungsfähigkeit versuchen wir unsere Kunden weiter an uns zu binden.

4.4 Risiken im Finanzbereich

Aktuell sehen wir für unser Unternehmen in diesem Bereich kein Risiko.

4.5 Risiken im Personalbereich

Der anhaltende Fachkräftemangel sowie die stetig sinkende Zahl ausbildungswilliger Schulabgänger erschweren die Personalplanung für reibungslose Betriebsabläufe und muss deshalb künftig verstärkt berücksichtigt werden. Weiterhin versuchen wir durch betriebsinterne Ausbildung diesem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Burkhardt Feinkostwerke GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Burkhardt Feinkostwerke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Burkhardt Feinkostwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wasserburg a. Inn, 30. April 2024

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