Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 13453
Vorher
Trotec Verwaltungs-GmbH
Eingetragen
23.1.2006
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von eigenem und fremdem Vermögen sowie der Handel mit Industrieund Konsumgütern aller Art. Die Gesellschaft ist befugt, alle Rechtsgeschäfte und Handlungen vorzunehmen, welche ihrem Zweck zu dienen geeignet sind, insbesondere auch, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen. Sie ist zur Errichtung von Zweigniederlassungen befugt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulf Gerhard Möhring
seit 13.9.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Joachim Ludwig
seit 18.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dantherm Group Holding II A/SDNK
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Trotec Group GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TROTEC GmbH

Heinsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Trotec GmbH (nachstehend "Trotec" genannt) ist im Handelsregister unter HRB 1345, Amtsgericht Aachen eingetragen und entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen zur Klimakonditionierung für Industrie, Gewerbe und Privatkunden. Als fest in der Region Heinsberg verwurzelter Mittelständler vereinen wir die über 25-jährige Tradition eines regionalen Unternehmens mit zukunftsweisenden Innovationen über alle kulturellen und geografischen Grenzen hinweg. Von Heinsberg und unseren internationalen Niederlassungen aus beliefern wir die Welt mit innovativen Produktlösungen für Luftentfeuchtung, Beheizung, Klimatisierung, Ventilation, Umweltmesstechnik und Elektrowerkzeugen ? sowohl für Gewerbe- und Industriekunden als auch für Privatanwender.

Das Unternehmen besteht seit 1994 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 307 Mitarbeiter beschäftigt.

2. Forschung und Entwicklung

Die Trotec ist als Qualitätsanbieter groß geworden - und das soll auch in Zukunft so bleiben. Dafür setzen wir zum einen auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter und zum anderen investieren wir in eine zukunftssichernde Entwicklung. Es wird ein siebenstelliger Betrag in Forschung & Entwicklung investiert. Das beinhaltet zum einen die neueste Technik in der Entwicklung, Programmierung und Prototypenbau, zum anderen aber auch in die Untersuchung von Akustik, Energieverbrauch, Luftstromoptimierung und vieles mehr. Durch diese Strategie garantieren wir Kunden ein hohes Innovationstempo bei unseren Produkten sowie eine zukunftsfähige Technologie. "Made in Germany" ist unsere Mission, denn wir glauben fest an das darin enthaltene Qualitätsversprechen. Dieser Qualitätsmaßstab gilt nicht nur für die komplett in Deutschland gefertigten Serien, sondern auch für Produkte oder Komponenten, die derzeit noch meist im europäischen Ausland produziert werden. Unsere Kultur von Effektivität und Qualität haben wir auf unsere anderen Produktionsstandorte übertragen und erwarten diese auch von unseren Zulieferern. Trotec bürgt in der gesamten Produktionskette für zertifizierte und kontrollierte Qualität nach deutschen DIN- und ISO-Vorgaben und EU-Richtlinien. Am Hauptstandort in Heinsberg arbeiten 15 Mitarbeiter in unserer F&E-Abteilung an der Entwicklung neuer Produkte. Hier sind auf über 500 m 2 ebenso der Prototypenbau sowie hochmoderne Testräume untergebracht. Modelle beginnen im 3D-Druck um Haptik, Passgenauigkeit und Funktionalität innerhalb kurzer Zeit testen und optimieren zu können. Klarheit, Sachlichkeit, Funktionalität - durch diese Eigenschaften zeichnet sich deutsches Industriedesign aus. Trotec arbeitet mit ausgezeichneten Designern an Produkten, die in jeder Hinsicht überzeugen: Sie sind technisch überlegen, optisch ansprechend und qualitativ herausragend.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In seinem World Economic Outlook vom 30. Januar 2023 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) davon aus, dass die derzeitigen ökonomischen Veränderungen die Weltwirtschaft weiterhin auf breiter Front und stärker als erwartet bremsen werden. Die globale Inflation stieg im Geschäftsjahr 2022 erheblich an und führte in vielen Regionen zu einer krisenhaften Erhöhung der Lebenshaltungskosten. Die Inflation wird ihren Höhepunkt den Prognosen nach Ende 2022 erreichen. Es wird jedoch auch erwartet, dass sie länger als ursprünglich prognostiziert auf erhöhtem Niveau bleibt. Grund sind die anhaltenden Versorgungsengpässe und die anziehenden Preise für Energie und Nahrungsmittel. Der Inflationsdruck führte neben einer erheblichen Aufwertung des US-Dollars zu einer Straffung der geld- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen. Zusätzliche Herausforderungen für die Weltwirtschaft sind unter anderem die weitere Erholung der privaten Konsumausgaben, der Klimawandel, der angespannte Arbeitsmarkt in vielen Ländern sowie geopolitische Spannungen. Letztere betreffen etwa den Krieg in der Ukraine, die Neuausrichtung der Energieversorgung und die jüngste Verschlechterung der Beziehungen zwischen China und den USA, die den internationalen Handel und die politische Zusammenarbeit bedrohen.

Den letzten Prognosen des IWF zufolge ging das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 6,2 % im Geschäftsjahr 2021 auf 3,4 % im Geschäftsjahr 2022 zurück. Die Eintrübung der Konjunktur betrifft viele Volkswirtschaften. Während die Wirtschaftsleistung der Industrienationen um 2,7 % wuchs (Vorjahr: 5,4 %), verzeichneten die Schwellen- und Entwicklungsländer ein Plus von 3,9 % (Vorjahr: 6,7 %). Das BIP der USA wuchs deutlich langsamer mit 2,0 % (Vorjahr: 5,9 %). Die Eurozone verzeichnete im Geschäftsjahr 2022 ein BIP-Wachstum von 3,5 % (Vorjahr: 5,3 %). Die Schwellenländer Asiens erzielten ein Wachstum von 4,3 % (Vorjahr: 7,4 %). Der stärkste Treiber war Indien mit 6,8 % (Vorjahr: 8,7 %). Das BIP-Wachstum von China verlangsamte sich auf 3,0 %, nachdem im Vorjahr mit einem Plus von 8,4 % zunächst eine Erholung von den Pandemiefolgen gelungen war. Als Teil der entwickelten Volkswirtschaften verzeichnete Japan ein BIP-Wachstum von 1,4 % (Vorjahr: 2,1 %).

Auch der Online-Handel nimmt die Krise in 2022 wahr. Das zeigen einmal mehr die aktuellen bevh-Zahlen (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland). Der deutsche E-Commerce konnte 2022 nicht an die hohen Vorjahresumsätze anknüpfen. Nominal, also ohne Inflationsbereinigung, fiel der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce im Gesamtjahr 2022 um 8,8 Prozent auf 90,4 Milliarden Euro nach 99,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Verglichen mit den Umsätzen vor Corona (2019) jedoch, lag der Onlinehandel mit Waren vergangenes Jahr noch immer 24,5 Prozent im Plus. Es gibt eine merkliche Kaufzurückhaltung, vor allem bei nicht unmittelbar notwendigen Dingen. Dies zeigt die aktuelle Verunsicherung der Menschen verbunden mit gestiegenen Lebenshaltungskosten.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Trotec hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 eine Gesamtleistung von 121.016 TEUR erreicht. Dieses Ergebnis ist knapp 13% geringer als im Vorjahr. Nach dem Ende der Corona Pandemie stagnieren - trotz zunehmendem Bewusstsein von guter Luftqualität bei unseren Kunden - die Verkäufe der bis dato so erfolgreichen Luftreiniger. Die Nachfrage nach Luftreinigern ist zwar auf ein deutlich höheres Niveau als noch vor Corona, aber in Gänze deutlich unter dem der Jahre 2020 bis 2022. Aus diesem Grund haben wir über die vorhandenen Bestände an Fertigerzeugnissen sowie Produktionskomponenten, die sich auf das Luftreinigungssegment beziehen, eine Abschreibung von knapp 5,0 Mio. EUR vorgenommen, die sich deutlich Ergebnis verschlechternd auswirkten.

Die Energiekrise im Jahr 2022 und damit gestiegene Nachfrage nach Elektroheizern (Heizlüfter, Radiatoren und Konvektorheizer), da die Gefahr der Gasknappheit drohte und es von daher eine einfache Alternative darstellte, für alle die, die nur eine zentrale Gasheizung in Ihren Gebäuden verbaut haben, führte zu einem hohen Lagerbestand seitens unserer Kunden und einem deutlichen Umsatzrückgang in der eigentlichen Hauptsaison für solche Geräte in den Wintermonaten um bald 50%.

Im E-Commerce Vertrieb bei Trotec haben wir in 2023 (excl. Heizsysteme und Luftreiniger), ein Wachstum von 6% verzeichnen können. Und konnten somit unseren Trend im E-Commerce fortsetzen. Dies konnten wir erreichen, indem wir seit 2021 stark in unseren eigenen Webshop sowie in die Internationalisierung investiert haben. Der Umsatz konnte daher sowohl in den bestehenden, als auch in neu aufgebauten Märkten verzeichnet werden.

Im zweiten Quartal 2022 wurde die Trotec GmbH, die bis dato eigentümergeführt war, durch den DBAG Fund VIII der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG) gekauft. Der DBAG Fund VIII hält bereits eine Mehrheitsbeteiligung an der dänischen Holdinggesellschaft, die Eigentümerin der Dantherm Group ist, und die nun auch Trotec erworben hat. Die kombinierten Aktivitäten werden einen Umsatz von ca. 360 MEUR erzielen und 950 Mitarbeiter beschäftigen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Trotec GmbH in die Dantherm Group integriert.

In 2023 wurde unser neues 55.000 m 2 großes Logistik- und Produktionscenter in Heinsberg bezogen, welches sowohl für die Trotec als auch für die Waren der Dantherm Group als eines der 3 europäischen Logistik-Hubs dienen soll. Es ist eins der modernsten Logistikcenter in der näheren Umgebung. Dies ist ein weiterer Baustein in unserer Strategie permanente Verfügbarkeit gepaart mit schneller Lieferung für den Kunden dauerhaft gewährleisten zu können.

III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Der Zusammenschluss der Dantherm Group und Trotec ist eine perfekte Kombination, die mit verschiedenen Marktkanälen und einer großen, kombinierten Produktpalette und Technologieplattform sowie Synergien in der kombinierten Lieferkette erhebliche Chancen bietet. Es bestehen beträchtliche organische Wachstumsmöglichkeiten in unserem Geschäftsfeld und in der weiteren Umsetzung der Akquisitionsstrategie, die die Dantherm Group bereits seit Jahren erfolgreich betreibt.

Für das kommende Geschäftsjahr avisieren wir aus heutiger Sicht den Umsatz zu halten oder im Idealfall leicht steigern zu können. Die Vorjahresprognose den Umsatz zu halten, wurde mit dem Umsatzrückgang nicht erreicht. Als finanzieller Leistungsindikator dient der Umsatz.

Die aktuell wirtschaftlich schwierige Lage durch eine hohe Inflation in den meisten europäischen Ländern lässt schwer absehen, wie sich die Wirtschaft und die Märkte in den einzelnen Ländern entwickeln werden. Aktuell sind wir aufgrund unserer hohen Bevorratung an Produktionskomponenten und Fertigwaren optimistisch unseren Kunden die bekannte Lieferfähigkeit zu gewährleisten.

In der internen Organisation ersetzen wir 2024 das aktuelle ERP-System gegen eines, das den Anforderungen der Trotec im weiteren Wachstum in den Bereichen B2B, Internationalisierung und E-Commerce Rechnung tragen kann. Damit ziehen wir das ERP-System auf ein Niveau, dass sie auch für den nächsten Wachstumsschritt ausrichtet. Die Einführung des Finanzmoduls als erster Schritt wird voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte 2024 abgeschlossen sein. Die neue Buchhaltungssoftware wurde aufgrund der Integration in die Dantherm Group um ein Jahr verschoben.

Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 haben wir signifikante Investitionen in die Optimierung und Ausweitung unseres E-Commerce Business getätigt, was wir in 2024 fortführen werden. Hier sehen wir in Zukunft die größten Wachstumschancen. Die Investitionen dienen zum einen der Profitabilitätssteigerung und zum anderen zur Umsatzsteigerung innerhalb der nächsten Jahre.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Der Zusammenschluss mit der Dantherm Group bringt uns in weitere neue Segmente mit unseren innovativen Industrieentfeuchtungslösungen. Die Gruppe zusammen hat nun den größten Marktanteil in unserem Segment der Luftbehandlung.

Gemeinsam verfügen wir nicht nur über das größte Produktportfolio, wir verfügen auch über das größte Knowhow in der Branche.

Im kommenden Jahr werden wir einige neue Produktlinien einführen, die wir in Zusammenarbeit mit Dantherm entwickelt oder erweitert haben. Außerdem kommt die Nachfolger Linie unserer T-Messgeräte Serie auf den Markt, die zum einen über die modernste Sensortechnik verfügt, zum anderen aber auch eine deutlich einfachere Konnektivität zu unseren Apps und Software-Lösungen bietet.

2. Risiken

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir ein umfassendes Kontrollsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung und -steuerung implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir aufgrund unseres Produktprogramms in Fällen, wenn ein Winter extrem warm verlaufen sollte oder ein Sommer in keinem Land Europas warm ist. Dem gegenüber stehen jedoch die immer ausgeprägteren Wetterextreme für die wir ebenfalls die entsprechenden Gerätschaften im Programm haben.

Durch das breit aufgestellte Produktportfolio kann ein Segment das andere in einer schwächeren Phase mittragen.

Aufgrund der Zinssteigerungen im vergangenen Jahr und der weiterhin angespannten Lage besteht derzeit ein Zinsänderungsrisiko. Mögliche Währungsrisiken aus Forderungen an Kunden und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Subunternehmern in fremder Währung sehen wir derzeit nicht. Andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben.

3. Gesamtaussage

Die Gesellschaft rechnet für das kommende Geschäftsjahr mit einem starken Umsatzanstieg gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr, sofern die derzeitige Wirtschaftslage sich nicht weiter verschlechtert. Da Trotec hauptsächlich Bedarfsprodukte verkauft, die auch in Krisenzeiten benötigt werden, sehen wir aus der heutigen Sicht unsere Lage als stabil und als Teil der Dantherm Group nun mit einem deutlich höheren Absatzpotential. Zudem versprechen wir uns große Wachstumssteigerungen aus dem Ausbau in unsere E-Commerce Plattform.

 

Heinsberg, den 18. April 2024

Gez. Sascha Linden

Gez. Joachim Ludwig

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.080.900,30 4.955.219,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.504.039,80 3.231.284,92
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 643.695,81 954.580,31
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.024,50 17.949,50
3. geleistete Anzahlungen 4.846.319,49 2.258.755,11
II. Sachanlagen 5.576.860,50 1.723.934,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 202.116,50 279.332,50
2. technische Anlagen und Maschinen 278.802,00 254.797,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.089.129,50 1.175.067,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.812,50 14.737,50
B. Umlaufvermögen 88.201.092,45 93.039.038,96
I. Vorräte 70.758.767,70 77.045.523,48
1. fertige Erzeugnisse und Waren 69.067.757,81 74.423.056,23
2. geleistete Anzahlungen 1.691.009,89 2.622.467,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.835.795,94 13.061.164,76
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.258.489,32 9.153.152,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 993.394,36 211.795,13
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.583.912,26 3.696.217,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.606.528,81 2.932.350,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 947.053,88 1.070.283,05
Aktiva 100.229.046,63 99.064.541,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 48.813.554,45 46.100.394,62
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.201.678,21 1.201.678,21
III. Bilanzgewinn 47.585.876,24 44.872.716,41
davon Gewinnvortrag 44.872.716,41 41.818.085,51
B. Rückstellungen 2.574.691,61 4.874.944,03
1. Steuerrückstellungen 0,00 1.905.000,00
2. sonstige Rückstellungen 2.574.691,61 2.969.944,03
C. Verbindlichkeiten 48.696.421,04 47.199.132,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.500.000,00 12.000.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.500.000,00 12.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.445.395,82 6.478.268,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.445.395,82 6.478.268,36
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.622.474,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.622.474,32
4. sonstige Verbindlichkeiten 16.128.550,90 28.720.863,74
davon aus Steuern 112.410,72 182.157,13
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 416,47 12.580,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.128.550,90 28.720.863,74
D. Passive latente Steuern 144.379,53 890.070,68
Passiva 100.229.046,63 99.064.541,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 121.016.138,03 139.323.196,13
2. sonstige betriebliche Erträge 1.144.238,40 2.757.671,51
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 161.134,65 730.834,39
3. Materialaufwand 60.938.178,66 73.696.287,89
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 59.083.487,55 70.760.367,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.854.691,11 2.935.920,12
4. Personalaufwand 11.063.951,19 10.294.352,36
a) Löhne und Gehälter 9.251.594,20 8.600.167,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.812.356,99 1.694.184,76
davon für Altersversorgung 19.599,93 21.120,97
5. Abschreibungen 6.182.734,55 12.677.549,97
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.220.384,53 699.030,66
davon außerplanmäßige Abschreibungen 300.532,00 89.162,69
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 4.962.350,02 11.978.519,31
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 40.936.137,49 38.793.205,29
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 379.076,21 460.957,85
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.899,25 5.810,64
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.821.842,06 1.155.115,79
davon an verbundene Unternehmen 1.675.437,66 752.425,19
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.485.988,14 2.359.280,68
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 745.691,15
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 890.070,68
10. Ergebnis nach Steuern 2.716.419,87 3.110.886,30
11. sonstige Steuern 3.260,04 56.255,40
12. Jahresüberschuss 2.713.159,83 3.054.630,90
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 44.872.716,41 41.818.085,51
14. Bilanzgewinn 47.585.876,24 44.872.716,41

Anhang

I. Grundlage des Abschlusses der TROTEC GmbH

Die TROTEC GmbH hat ihren Sitz in Heinsberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HRB 13453 eingetragen.

Die Gesellschaft erfüllt die Voraussetzungen des § 267 Abs. 3 HGB und ist demnach als große Kapitalgesellschaft einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) aufgestellt worden.

Die Erstellung des Jahresabschlusses der TROTEC GmbH erfolgte insgesamt für das Geschäftsjahr 2023 nach dem Handelsgesetzbuch in der aktuellen Fassung.

Soweit im Berichtsjahr hinsichtlich der im Vorjahr von den Gliederungsvorschriften des HGB und des GmbHG abweichenden Positionen der Bilanz- Gewinn- und Verlustrechnung Veränderungen vorgenommen wurden, wurde dem Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) durch Anpassung der Vorjahreszahlen entsprochen.

Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens durchgeführt worden (going-concern-Prinzip).

II. Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Änderungen der angewandten Bewertungs- und Abschreibungsmethoden wurden grundsätzlich nicht vorgenommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die beigefügte Entwicklung des Anlagevermögens verwiesen.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögengegenstände werden mit Ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert und über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Die Sach- und Finanzanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Auf Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an Passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Im Umkehrschluss erfolgt ein Ansatz von Aktiven latenten Steuern, sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird.

Soweit die Aktiven latenten Steuern den vorhandenen Passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet und saldiert dargestellt. Ergibt sich aus den Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ein Überhang an Aktiven latenten Steuern, wird das Wahlrecht dahingehend ausgeübt, Aktive latente Steuern in der Bilanz auszuweisen.

Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt in Höhe der erwarteten Steuerent- bzw. Steuerbelastungen von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbeertragsteuer; hierfür wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Steuersatz in Höhe von 30% zugrunde gelegt.

Das gezeichnete Kapital beträgt 26.000,00 EUR gemäß Handelsregistereintrag und ist zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein wird.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Genau bestimmbare Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Im Übrigen verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel und die Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

IV. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Bilanz

a) Anlagevermögen

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beträgt im Geschäftsjahr 3.539 TEUR. Hiervon entfällt ein Betrag von 2.789 TEUR auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr.

c) Eigenkapital

Die Bilanz wurde unter Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn in Höhe von 47.585.876,26 EUR wurde ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 44.872.716,41 EUR einbezogen.

d) Rückstellungen

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger, kaufmännischer Beurteilung. Die Berechnung der Rückstellung erfolgte auf Vollkostenbasis. Die Berechnung der Gewährleistungs- und Urlaubsrückstellung orientiert sich an steuerlichen Vorgaben, wobei die Berechnung der Gewährleistungsrückstellung in Anknüpfung an den garantiebehafteten Umsatz erfolgte.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und die Erstellung der Steuererklärungen sowie die Resturlaubsansprüche der Arbeitnehmer. Ferner umfasst die Rückstellung Verluste aus Erlösschmälerungen, Rückstellung für Berufsgenossenschafts-Beitrag, Gewährleistungsrückstellungen sowie Rückstellungen für Kosten der Aufbewahrungsverpflichtung.

e) Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gliedert sich wie folgt:

(Vorjahresbeträge Gesamt Restlaufzeit in Klammern)

31.12.2023
EUR
unter 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.500.000,00 11.500.000,00 0,00 0,00
(12.000.000,00) (12.000.000,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.445.395,82 10.445.395,82 0,00 0,00
(6.478.268,35) (6.478.268,35) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.622.474,32 10.622.474,32 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 16.128.550,90 16.128.550,90 0,00 0,00
(28.720.863,75) (28.720.863,75) (0,00) (0,00)
48.696.421,04 48.696.421,04 0,00 0,00
(47.199.132,10) (47.199.132,10) (0,00) (0,00)

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist in voller Höhe pfandrechtlich über eine Sicherungsübereignung der Waren und Warenläger sowie einer Forderungsabtretung im Sinne einer Globalabtretung besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter gem. § 42 Abs. 3 GmbHG betragen im Geschäftsjahr 8.445 TEUR (Vorjahr: 24.773 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen im Geschäftsjahr 131 TEUR.

f) Latente Steuern

Auf Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Im Umkehrschluss erfolgt ein Ansatz von aktiven latenten Steuern, sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet und saldiert dargestellt.

Ergibt sich aus den Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ein Überhang an aktiven latenten Steuern, wird das Wahlrecht dahingehend ausgeübt, aktive latente Steuern in der Bilanz auszuweisen.

Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie entsprechend den gewerbesteuerrechtlichen Hebesätzen. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbeertragsteuer ergab sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Steuersatz in Höhe von 30 %.

Wertansatz
in EUR
Handelsbilanz Steuerbilanz Differenz latente Steuer Steuersatz
Passivische Steuerlatenzen
Entwicklungskosten 5.491.671 2.048.367 3.443.304 1.032.991 30%
Summe passive latente Steuer 3.443.304 1.032.991
Aktivische Steuerlatenzen
Verlustvorträge GewSt 343.572 0 343.572 51.536 15%
Verlustvorträge KSt und GewSt 2.790.253 0 2.790.253 837.076 30%
Summe aktive latente Steuer 3.133.825 888.612
Aktivüberhang (+) / Passivüberhang (-) -144.379

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Geschäftsjahr wurde das Vorratsvermögen außerplanmäßig um einen Betrag in Höhe von 4.962 TEUR abgewertet. Die Abwertung basiert im Wesentlichen aufgrund veränderter Abwertungsregelungen, welche in der gesamten Dantherm Gruppe angewandt werden.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen die Körperschaftsteuererstattungen für Vorjahre (1.740 TEUR). Darüber hinaus sind hierin Erträge aus der Auflösung des passivischen latenten Steuerüberhangs in Höhe von 746 TEUR enthalten, die auf der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in der Handelsbilanz sowie der steuerlichen Verlustvorträge resultieren.

V. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Geschäfte werden in gemieteten Räumen betrieben. Aus der Anmietung bestehen zum 31. Dezember 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) mit unbestimmter Dauer. Des Weiteren bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bestätigten Akkreditiven, aus Leasingverträgen mit bestimmter Dauer (Drucker und Stapler). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen p.a. insgesamt 5.999 TEUR.

b) Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:

Herr Joachim Ludwig, Herzogenrath

Frau Alexandra Goertz, Geilenkirchen (bis 24.08.2023)

Herr Sascha Jörg Linden, Pulheim (ab 24.08.2023).

Die Nichtangabe der Geschäftsführerbezüge erfolgt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

c) Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Zeitraums vom 01.01. bis zum 31.12.2023 waren durchschnittlich 289 Arbeitnehmer beschäftigt.

d) Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für die Abschlussprüfung beträgt 37 TEUR.

e) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor (§ 285 Nr. 33 HGB).

f) Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB beträgt 3.443 TEUR und resultiert ausschließlich aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 285 Nr. 28 HGB).

g) Einbezug in den Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Polar Fox Holding einbezogen (§ 285 Nr. 14 HGB).

 

Heinsberg, den 18. April 2024

Gez. Sascha Linden

Gez. Joachim Ludwig

Vortrag zum 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Umbuchungen 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögengegenstände 1.072.105,18 0,00 185.932,81 0,00 1.258.037,99
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werte 1.205.802,24 3.834,00 0,00 0,00 1.209.636,24
3. Geleistete Anzahlungen 2.258.755,11 2.789.160,72 -185.932,81 15.663,53 4.846.319,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 609.600,64 7.608,00 0,00 76.900,00 540.308,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 536.050,56 64.296,90 0,00 0,00 600.347,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.798.018,31 4.593.027,04 0,00 43.656,64 9.347.388,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 14.737,50 0,00 0,00 7.925,00 6.812,50
Anlagevermögen insgesamt 10.495.069,54 7.457.926,66 0,00 144.145,17 17.808.851,03
(AfA Vorjahre) Abschreibung (kumuliert)
Vortrag zum 01.01.2023
EUR
d. Geschäftsjahres
EUR
Umbuchungen 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögengegenstände 117.524,87 496.817,31 0,00 0,00 614.342,18
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werte 1.187.852,74 7.759,00 0,00 0,00 1.195.611,74
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 330.268,14 25.440,75 0,00 17.516,75 338.192,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 281.253,56 40.291,90 0,00 0,00 321.545,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.622.950,81 650.075,57 0,00 14.767,17 4.258.259,21
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 5.539.850,12 1.220.384,53 0,00 32.283,92 6.727.950,73
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögengegenstände 643.695,81 954.580,31
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werte 14.024,50 17.949,50
3. Geleistete Anzahlungen 4.846.319,49 2.258.755,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 202.116,50 279.332,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 278.802,00 254.797,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.089.129,50 1.175.067,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 6.812,50 14.737,50
Anlagevermögen insgesamt 11.080.900,30 4.955.219,42

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TROTEC GmbH, Heinsberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TROTEC GmbH, Heinsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TROTEC GmbH, Heinsberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heinsberg, den 19. April 2024

D|R|P RANDERATH & PARTNER PartG mbB
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Jütten, Wirtschaftsprüfer

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