EIKA GmbHLiquidiert
An Vierzehnheiligen 19, 36039 Fulda, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Toschek seit 17.6.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rasenberger Toschek AG | 99.60% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eika GmbHFuldaJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 20101. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1.1 Allgemeines Die EIKA GmbH (im Nachfolgenden "EIKA" genannt) ist seit Mitte des Jahres 2008 auf dem Gelände der ehemaligen Eika Wachswerke Fulda GmbH in Fulda als einzigem Standort des Unternehmens ansässig. Das Unternehmen produziert Kerzen und Wachswaren aller Art für verschiedene Zwecke (z.B. Gastgewerbe, Grableuchten) sowie Anlässe (z.B. Weihnachten). Ferner werden Produktlinien gefertigt, die dem modischen Zeitgeist entsprechen. Der Vertrieb des Unternehmens wird sowohl von Reisenden, als auch von Handelsvertretern übernommen. Die EIKA vertreibt ihre Produkte überwiegend im Inland. Die Juwel Kerzen Ltd. & Co. KG mit dem Sitz in Fulda, übernimmt den Vertrieb von EIKA-Produkten an bestimmte Kunden im Inland. Die EIKA ist alleinige Kommanditistin der Juwel Kerzen Ltd. & Co. KG. Zur besseren Steuerung der Zahlungsströme in Großbritannien wurde im Jahr 2009 die EIKA Ltd. in Großbritannien gegründet. Die EIKA GmbH ist alleinige Gesellschafterin der EIKA Ltd. Ergänzend dazu hält die EIKA GmbH eine 50%ige Beteiligung an der im Jahr 2010 neugegründeten Eika Online Shop GmbH, Jena, die EIKA-Produkte über einen Internetshop an Endkunden vertreibt. Der Name EIKA ist ein Synonym für hochwertige Produkte und hat bei Endkonsumenten sowie in Branchenkreisen einen hohen Stellenwert. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Nachdem seit Mitte des Jahres 2008 das gesamtwirtschaftliche Umfeld von konjunkturellen Einbrüchen, Stagnation bzw. Rezession in allen Bereichen der Wirtschaft geprägt war und im Jahr 2009 die Talsohle des aktuellen Konjunkturzyklus durchschritten wurde, hat die Konjunktur bis Ende 2010 deutlich an Fahrt aufgenommen. Für das Jahr 2011 erwarten die Wirtschaftsexperten ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von ca. 4%. Damit dürfte sich die ohnehin relativ gute Konsumlaune der Bevölkerung zusätzlich verbessern, woran erwartungsgemäß auch die EIKA partizipieren dürfte. 1.2 Darstellung der Branche Rohstoffsituation Die seit mehreren Jahren angespannte Situation auf dem Rohstoffmarkt wird im Wesentlichen durch die verbesserten Verfahren und dem geänderten Produktmix der modernen Raffinerien beeinflusst. Deshalb wird weltweit immer weniger Paraffin angeboten. Auch bei den Brennstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen ist die Situation schwierig, zumal eine Substitution der mineralölbasierten Rohstoffe sowohl preislich als auch technisch problematisch ist. Die in der Kerzenproduktion eingesetzten Öle und Fette können das Paraffin nur zu etwa 15 - 25 % ersetzen. Somit bleibt die Suche nach alternativen Rohstoffen, die auch den etablierten Qualitätsansprüchen gerecht werden, die große Herausforderung für die Kerzenbranche. Im Zuge des im Jahre 2009 erfolgten Preisrückgangs beim Rohöl, reduzierte sich insbesondere im ersten Halbjahr der Preis für Paraffin erheblich. Jedoch wurden diese Preisrückgänge im zweiten Halbjahr zumindest teilweise wieder aufgezehrt. Seit Beginn des Jahres 2010 erfolgte dann ein geradezu explosionsartiger Anstieg der Rohstoffpreise bis hin zu Allzeithochs bei einigen spezifischen Rohstoffen. Unter diesen Vorzeichen sieht die European Candle Association bei der Mehrzahl der Kerzenhersteller Verluste als unausweichlich an. Billig-Importe aus China Die europäischen Kerzenhersteller erwirkten bei der europäischen Kommission eine vorläufige Anti-Dumping-Entscheidung gegen Kerzen aus der Volksrepublik China. In der Vergangenheit wurde der Kerzenmarkt mit Importen aus China mit Dumping-Angeboten überschwemmt. Bisher zeigt der Strafzoll die erwünschte Wirkung. Jedoch bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten, wobei erste Aufweichungs- und Umgehungserscheinungen zu beobachten sind. 1.3 Die Lage des Unternehmens Das Unternehmen weist einen Umsatz vor Erlösschmälerungen von 23,7 Mio. € für das Geschäftsjahr 2010 aus, womit die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2010 fast punktgenau erreicht wurde. Neben der weiteren Umsatzausweitung ist es jedoch erforderlich - insbesondere vor dem Hintergrund der stark steigenden Beschaffungspreise - durch straffes Kostenmanagement und deutliche Anhebung der Verkaufspreise die Ertragslage zu stabilisieren und nachhaltig zu verbessern. Die Geschäftsleitung sieht nach wie vor die Stärkung der Marke "EIKA" sowie die kontinuierliche Präsentation neuer, gehobener Produkte als strategische Priorität an. So wird die Marke "EIKA" regelmäßig bei diversen internationalen Veranstaltungen präsentiert. Wir erhoffen uns durch diese trendorientierten Veranstaltungen weitere Zielgruppen anzusprechen. Die Geschäftsleitung sieht die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als "unbefriedigend" an. Insbesondere vor dem Hintergrund der hohen und weiter steigenden Rohstoffpreise müssen im Jahr 2011 tiefgreifende Maßnahmen zur Ertragssteigerung und parallel zur Kostensenkung ergriffen werden. Seit Dezember 2010 hat die Geschäftsleitung in Zusammenarbeit mit allen Bereichsleitern hierzu ein umfassendes und detailliertes Maßnahmenpaket erarbeitet, dass seit Jahresbeginn 2011 strikt umgesetzt wird. 2. Finanzlage 20102.1.1 Kapitalstruktur Der Jahresfehlbetrag 2010 wird mit den Vorjahresergebnissen verrechnet und auf neue Rechnungen vorgetragen. Der resultierende Verlustvortrag wird in der Bilanz mit dem Stammkapital im Eigenkapital ausgewiesen. 2.1.2 Investitionsanalyse Die wesentlichen Investitionen im Jahr 2010 erfolgten im Bereich der Maschinen und technischen Anlagen sowie im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Hierbei handelt es sich insbesondere um eine Kerzengießanlage, einen Kompressor, mehrere Hubfahrzeuge, eine Rohstofftankinstallation sowie um Brandschutzmaßnahmen. Die Investitionen wurden über Mietkauf und aus Eigenmitteln finanziert. 3. NachtragsberichtMit Ausnahme von wertaufhellenden Tatsachen sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die eine abweichende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erfordern. 4. Risikobericht4.1 Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Die Wirtschaftsexperten sehen für das Jahr 2011 ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von ca. 4%. Diese positive Entwicklung wird sich zunehmend auf dem Arbeitsmarkt und in der Konsumlaune niederschlagen. Daher kann die zu erwartende Tendenz auf den Absatzmärkten der EIKA durchaus positiv eingeschätzt werden. lm Gegensatz dazu sind die Vorzeichen auf der Beschaffungsseite deutlich negativer zu beurteilen. Nach den starken Rohstoffpreissteigerungen des Jahres 2010 ist aus heutiger Sicht mit weiteren Preissteigerungen im Verlauf des Jahres 2011 zu rechnen. Daher erhöht die EIKA bereits zu Beginn des Jahres 2011 die Preise für ihre Erzeugnisse, um die eingetretenen sowie die für 2011 zu erwartenden Rohstoffpreissteigerungen an die Kunden weiterzugeben. Diese Ertragssteigerung wird in Verbindung mit tiefgreifenden Kostensenkungsmaßnahmen laut detaillierter Geschäftsjahresplanung zu einem deutlich positiveren Jahresergebnis 2011 führen. Der üblicherweise mit Preissteigerungen verbundene Absatzrückgang wird derzeit als gering eingeschätzt, da einerseits alle Kerzenhersteller ihre Verkaufspreise konsequent erhöhen und andererseits der Trend zu Qualitätskerzen aus deutscher Produktion nach wie vor anhält. 5. Sonstige Angaben5.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet. 6. PrognoseberichtDie Branche wird im Jahr 2011 durch die bereits geschilderte anhaltende Rohstoffpreissteigerung nachhaltig belastet. In der Folge werden alle wesentlichen Kerzenhersteller weiter die Preissteigerungen an ihre Kunden weitergeben. Dies erleichtert zwar die Durchsetzung der Verkaufspreisanhebungen der EIKA GmbH, birgt aber für alle Anbieter auch die Gefahr, Billiganbieter auf den Plan zu rufen. Ob die Anti-Dumping-Maßnahmen der EU in dieser Konstellation hinreichenden Schutz bieten, ist zurzeit noch nicht abzusehen. Darüber hinaus stellen aber Marktbeobachtungen einen anhaltenden Trend beim Konsumentenverhalten zu Qualität und Produkten aus heimischer Produktion fest. Hieraus sieht die EIKA GmbH, als deutscher Hersteller von Qualitätskerzen, ein wichtiges Argument die eigenen Produkte weiter erfolgreich absetzen zu können. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Für das Geschäftsjahr 2011 gehen wir trotz der schwierigen Lage am Beschaffungsmarkt bei konsequenter Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen von einer deutlichen Verbesserung der Ergebnislage der EIKA GmbH aus. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Fulda, 2. Mai 2011 EIKA GmbH Geschäftsleitung gez. Markus Toschek BILANZ zum 31. Dezember 2010Eika GmbH, 36039 FuldaAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010Eika GmbH, Fulda
Anhang zum 31. Dezember 20101. AllgemeinesDer Jahresabschluss der Eika GmbH zum 31. Dezember 2010 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisherige angewandte Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit vor. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Jahresabschluss wurde nach Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Eika GmbH eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 150,00 aber nicht mehr als Euro 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundene Unternehmen zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht niedrigere Tageswerte zum Bilanzstichtag maßgebend waren. In die Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten (Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung) auch notwendige Gemeinkosten (Material- und Fertigungsgemeinkosten) einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechend einzel- und pauschalwertberichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 2.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährung in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 3. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem beigefügten Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen, der diesem Bericht als Anlage 3 beigefügt ist. Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt generell unter einem Jahr und betragen Euro 3.530.779,37 (Vorjahr: Euro 4.392.472,27). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen Euro 446.994,83 (Vorjahr: Euro 927.424,51) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen Euro 513.637,58 (Vorjahr: Euro 320.896,77) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde für den anteilig in das nächste Wirtschaftsjahr hineinreichenden Aufwandsanteil für die im Wirtschaftsjahr 2010 geleisteten Zahlungen gebildet und beträgt Euro 384.553,15 (Vorjahr: Euro 463.263,40). Die sonstigen Rückstellungen betragen im Geschäftsjahr Euro 1.043.300,00 (Vorjahr: Euro 940.700,00). Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
4. Sonstige AngabenDie Beschäftigtenzahl im Jahresdurchschnitt betrug 189 Arbeitnehmer, die sich wie folgt untergliedert:
Die Eika GmbH hält folgende Beteiligungen:
1) Es lagen noch keine Jahresabschlüsse
2010 vor.
Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010 waren Herr Dipl.-Kaufmann Markus Toschek und bis 30. Oktober 2010 Herr Dipl.-Kaufmann Peter E. Rasenberger. Die Angaben der Jahresgesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Fulda, den 2. Mai 2011 Geschäftsführer gez. Markus Toschek Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Eika GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Fulda, 3. Juni 2011 Diplom-Kaufmann Hans-Dieter Alt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater |
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