KENVELO
Germany GmbH
Neuss
Jahresabschluss zum 31.12.2006
Lagebericht
Allgemeiner Geschäftsverlauf
Konjunkturelle Rahmenbedingungen
Der seit einigen Jahren zu beobachtende weltweite
Konjunkturaufschwung setzte sich 2006 fort. Mit
geschätzten 3,7 bis 3,9 % fiel das reale Wachstum
der Weltwirtschaft sogar etwas höher aus als im
Vorjahr. Verantwortlich für die stabile Entwicklung
waren moderate Rohölpreise, die verbesserte
finanzielle Lage der Schwellenländer und zum
großen Teil die stark wachsenden Volkswirtschaften
von China und Indien, die mit 10 % bzw. 8 % weiter
kräftig wuchsen.
Die Situation in Europa ist durch eine
wirtschaftliche Erholung gekennzeichnet. Eine wachsende
Binnennachfrage, steigende Ausfuhren und zurückgehende
Arbeitslosigkeit waren die Hauptgründe für einen
soliden Konjunkturaufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt
wuchs in der Euro-Zone um 2,7 % im Vergleich zum
Vorjahr. Damit hat sich die Wachstumsrate annähernd
verdoppelt.
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wuchs real um
2,7 % und damit so stark wie seit dem Jahr 2000 nicht
mehr. Getragen wurde der Aufschwung vor allem von den
Anlageinvestitionen und vom Export. Das durch die Exporte
entstandene Einkommen führte zu einer positiven
Entwicklung der Binnenwirtschaft. So wuchs auch die
Konsumfreudigkeit der privaten Verbraucher. Nach langen
Jahren der Flaute gaben die privaten Verbraucher rund
0,6 % mehr Geld als im Vorjahr aus.
Branchenentwicklung im textilen Einzelhandel
Wenn auch der große Turn Around noch nicht
geschafft ist, so konnte der Textileinzelhandel nach 15
defizitären Jahren erstmals in 2006 wieder mit einem
kleinen Umsatzplus abschließen. Laut Angaben der
TextilWirtschaft lagen die Erlöse in 2006 im
Durchschnitt bei einem Plus von 1 %. Die Stetigkeit
des Aufschwungs, der Abbau der Arbeitslosigkeit und die
deutlich besseren Zukunftserwartungen der Unternehmen haben
die Stimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern
deutlich verbessert. Dies spiegelt sich in dem leichten
Umsatzplus wieder. Das insgesamt freundliche Konsumklima
wurde allerdings von einem Wetterklima getrübt, das
nahezu in jeder Jahreszeit nicht den Erwartungen entsprach.
So fiel der Herbst überdurchschnittlich warm aus und
auch der milde Winter beeinflusste das Geschäft im
Textileinzelhandel negativ. Weiterhin problematisch erwies
sich die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft für
die Umsätze, wobei in der Regel die Textil- und
Kaufhäuser stärker von diesen Einflüssen
betroffen waren als Mode.
Das Preisniveau im deutschen Textileinzelhandel hat
sich, wie in den letzten Jahren schon, weiter nach unten
bewegt. Dies spiegelt den anhaltenden Konkurrenzkampf und
Verdrängungswettbewerb in diesem Markt wieder.
|
Prozentuale Preisentwicklung
|
|
für Textilien, Bekleidigung, Schuhe
|
|
Basis: 2000
|
2004
|
2005
|
2006
|
| Gesamte
Lebenshaltung, |
1,6 |
2 |
1,7 |
| darunter für: |
|
|
|
| Bekleidungsartikel |
-0,8 |
-2,2 |
-0,9 |
| Stoffe |
0,6 |
0,4 |
3,2 |
| Bekleidungszubehör,
Kurzw. usw. |
-0,1 |
-0,5 |
-0,4 |
| Reinigung, Reparatur v.
Bekleidung |
0,3 |
0,2 |
0,9 |
| Bekleidung gesamt |
-0,8 |
-1,9 |
-0,8 |
| Teppichwaren,
Bodenbeläge |
0,1 |
0,2 |
0,5 |
| Gardinen, Aussteuer,
Bettwaren |
-0,1 |
-0,9 |
-0,5 |
| Schuhe und
Schuhzubehör |
-0,8 |
-1,3 |
-1,1 |
| Reparatur von
Schuhen |
1,1 |
1,7 |
2 |
| Schuhe gesamt |
-0,7 |
-1,2 |
-0,9 |
Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland
Branchenstruktur
Die Struktur des deutschen Textileinzelhandels kann
wie folgt gegliedert werden:
| • |
Konzentration und Wachstum
branchenfremder Einzelhändler
|
| • |
Vertikalisierung und
Internationalisierung
|
| • |
Branding oder Discounting
|
Der Einzelhandel mit Bekleidung zeichnet sich durch
eine beachtliche Marktdynamik und Unternehmenskonzentration
aus. Insbesondere die kleinen und mittleren
Fachgeschäfte müssen erhebliche
Umsatzeinbußen verkraften und verlieren damit
Marktanteile. Die großen vertikal organisierten
Handelsgruppen bauen ihr Filialnetz systematisch aus und
erzielen mit dieser enormen Verkaufsflächenausweitung
weit überdurchschnittliche Umsatzsteigerungen und eine
stetige Verbesserung ihrer Marktposition. Die
größten Unternehmen mit einem Textilumsatz von
mehr als 50 Millionen Euro Bruttoumsatz haben einen
Marktanteil von über 60 %. Allein die Top 4 der
Branche (KarstadtQuelle, Otto, C&A und Metro)
beherrschen 25 % des Marktes. Dazu kommt der zunehmende
Textilverkauf durch branchenfremde Händler wie
Lebensmitteldiscounter, Drogeriemärkte oder
Supermärkte. Sie konnten ihren Marktanteil in den
vergangenen 20 Jahren von 1,7 Prozent auf rund 12 %
steigern. Als Folge dieser Entwicklung sinkt die Anzahl der
Textilhandelsbetriebe jährlich um etwa fünf %.
Der Trend zu vertikalen Konzepten nimmt bei allen am
Prozess beteiligten Unternehmen weiter zu. Die Steuerung
der Produktion über die genaue Information vom 'Point
of Sale' sowie die Verschlankung und Kontrolle der
Wertschöpfungskette sind dabei wesentliche
Erfolgsfaktoren. Die Vertikalisierung wird von allen am
Wertschöpfungsprozess beteiligten Unternehmen
vorangetrieben. Ob Industrieunternehmen wie Brax oder BOSS,
Großhändler wie ESPRIT und S`Oliver oder
Einzelhändler wie KENVELO, New Yorker oder H&M -
alle konkurrieren um die Top 1A- Lagen der deutschen
Innenstädte. Darüber hinaus ist Deutschland auch
im Fokus internationaler Konzerne wie ZARA, Mango oder
ProMod.
Unsere Strategie
Die Marktlage verlangt von allen Anbietern eine klare
Strategie, mit der sie den Kunden begegnen. Letztendlich
bleiben dabei lediglich zwei Erfolg versprechende
Strategien: Positionierung als Discounter oder als
Markenanbieter.
Für eine Discountstrategie ist vor allem der
Preis eines Produktes erfolgsentscheidend - der Kunde wird
über den günstigsten Preis gebunden.
Discountkonzepte befinden sich im wesentlichen in B oder
C-Lagen oder in Fachmarktzentren, da die Mietaufwendungen
dieser Geschäftslokale hier im Vergleich zu
brandorientierten Konzepten geringer sind. Die Ausgaben
für Marketing und Image müssen ebenfalls niedrig
gehalten werden.
Brandkonzepte setzen auf die Kraft der Marke und
versuchen, den Kunden über Spezialisierung und durch
attraktives Image zu überzeugen. Diese Konzepte
konzentrieren sich auf Top 1A Lagen oder auf
Einkaufszentren. Die Gestaltung der Läden, das Visual
Merchandising, die Warenpräsentation, die
Marketingstrategien sowie das Produkt sollen in einem
ganzheitlichen Zusammenhang stehen und so ein klares,
eindeutiges Konzept für den Kunden darstellen.
KENVELO positioniert sich in diesem Branchenumfeld
als Markenanbieter, der dennoch zu einem günstigen
Preis akzeptable Qualität anbietet.
Mitte Januar 2006 übernahm Herr Mete Askinoglu
als Geschäftsführer die Leitung der KENVELO
Germany GmbH. Ziel seiner Tätigkeit ist es, die
operativ in der Krise befindliche Gesellschaft strategisch
neu auszurichten und insbesondere in den ersten Monaten die
Kostensituation zu überprüfen und deutliche
Einsparungen zu generieren.
Eine Maßnahme war die Sitzverlegung der
Gesellschaft zum 1. Juli 2006 von Norderstedt nach Neuss.
Mit dieser Sitzverlegung in die "Mitte" Deutschlands wurde
eine Optimierung der Erreichbarkeit aller Filialen
vollzogen und auch der Neuanfang dokumentiert.
Neben der Sitzverlegung kam es vor allem in der
Beschaffung und der Logistik zu einem Neuanfang. Seit dem
1. November 2004 war die deutsche Betriebsstätte der
KENVELO Czech Republic spol. s.r.o. mit Sitz in Norderstedt
für die logistische Abwicklung des Warenflusses
innerhalb der gesamten KENVELO-Gruppe zuständig. Ende
2005, insbesondere aber in 2006 wurde deutlich, dass die
mit Einführung dieses Zentrallagers erhofften
Synergieeffekte nicht zum tragen gekommen sind.
Darüber hinaus gab es zunehmend Schwierigkeiten in der
Abwicklung der einzelnen Zolllager und des Warenflusses.
Deshalb wurde im Frühjahr 2006 entschieden, das Lager
in Norderstedt zu schließen. Die Waren wurden Ende
2006 nach Prag versandt und die weitere Abwicklung für
die KENVELO Gruppe (außer Deutschland) wird von dort
aus abgewickelt.
Die KENVELO Germany GmbH hat zur Wintersaison
2006/2007 ihre Einkaufspolitik strategisch neu
ausgerichtet. Mehr als 50 % der Waren für diese
Saison wurden in der Türkei gefertigt und von dort
bezogen, der Rest aus China und den Niederlanden. Der
Anteil DOB wurde auf ca. 70% ausgebaut und die
Kids-Kollektion eingestellt.
Die logistische Abwicklung wurde generell auf die
Logistikdienstleister TAN und Balnak verlagert, die
für den Transport aus der Türkei sowie
Zwischenlagerung und Verteilung der Waren in die Shops
verantwortlich zeichnen.
Ertragslage
Umsatzentwicklung
In 2006 verzeichnete KENVELO einen Rückgang der
Netto-Umsatzerlöse von EUR. 45,9 Mio. im Vorjahr auf
EUR 43,6 Mio. im Berichtsjahr. Dies entspricht einem
Rückgang von EUR 2,3 Mio. oder 4,9 %. Dieser
Rückgang erklärt sich aus der im Berichtsjahr
vorgenommenen Schließung von zwölf Filialen.
Auf Basis vergleichbarer Verkaufsflächen konnte
KENVELO im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren
Bruttoumsatz gegenüber dem Vorjahr (auf Basis
vergleichbarer Verkaufsflächen) hingegen um ca.
9,2 % steigern.
Nach Sortimenten ergibt sich unsere Umsatzentwicklung
wie folgt:
Umsätze nach Sortimentsbereichen
incl. 16% USt in € auf vergleichbaren
Flächen |
|
Sortiment
|
2006
|
2005
|
Delta abs.
|
Delta in %
|
| HaKa |
16.354.891 |
16.589.769 |
-234.878 |
-1,42% |
| DoB |
24.046.155 |
20.405.642 |
3.640.513 |
17,84% |
| Kids |
138.146 |
618.496 |
-480.350 |
-77,66% |
| Underwear |
2.158.642 |
1.604.670 |
553.972 |
34,52% |
| Accessoires |
4.097.805 |
3.271.116 |
826.689 |
25,27% |
| Others |
496.919 |
806.668 |
-309.749 |
-38,40% |
|
Total
|
47.292.558
|
43.296.361
|
3.996.197
|
9,23%
|
Quelle: Unternehmensdaten
Die Umsatzsteigerung in Höhe von 9,2 %
gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere in der neuen
Kollektion für die Wintersaison 2006/2007 sowie der
schnelleren Reaktion auf das Kaufverhalten der Kunden
begründet und übersteigt damit bei weitem den
Branchentrend.
Die Hauptsortimente Haka, DoB, Underwear und
Accessoires konnten den Vorjahresumsatz entweder halten
oder deutlich ausbauen. Durch die geschäftspolitische
Entscheidung den Bereich Kids-Fashion aufzugeben, ist
dieser Bereich mit deutlichen Umsatzrückgängen
gekennzeichnet.
Der Umsatzzuwachs im Sortiment Accessoires wurde
durch den weiteren Ausbau der Modeschmucklinie 'DCK'
erzielt.
Insgesamt stieg der Nettoumsatz pro m²
Verkaufsfläche von rd. 1.600 € pro m² auf
rd. 1.700 € pro m².
Ergebnissituation
Die Ertragslage 2006 war gekennzeichnet von der
Neuausrichtung des Unternehmens sowie den ersten Schritten
hin zur Konsolidierung.
In 2006 erzielte KENVELO ein negatives
Betriebsergebnis von TEUR 13.972. Im Vorjahr musste
noch ein negatives Betriebsergebnis von TEUR 14.227
hingenommen werden. Bereinigt um
außerplanmäßige Abschreibungen von
Forderungen fällt die Ergebnisverbesserung deutlicher
aus, denn bereinigt um diese Abschreibungen in Höhe
von insgesamt TEUR 1.178 konnte ein bereinigtes
Betriebsergebnis von TEUR -12.794 erwirtschaftet
werden, was einer Ergebnisverbesserung von 10,1 %
gleichkäme. Hier zeigen sich erste positive Effekte
aus den eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen.
Bei einem nur leichten Rückgang des Rohertrags
auf TEUR 14.084 führten die Schließungen
von zwölf Filialen zu Einsparungen bei den Raumkosten
in Höhe von insgesamt TEUR 1.337. Einhergehend
mit den Schließungen der Filialen konnte der
Personalbestand abgebaut werden, so dass hierdurch im
Personalbereich Aufwendungen in Höhe von
TEUR 2.991 reduziert werden konnten. Entsprechend ist
die Personalaufwandsquote von 34,2 % in 2005 auf
29,1 % im Berichtsjahr zurückgegangen.
Im Jahresdurchschnitt verringerte sich der
Personalbestand von 1.304 Mitarbeitern im Vorjahr auf 996
Mitarbeiter in 2006.
Die durchschnittliche Anzahl der fest angestellten
Mitarbeiter verringerte sich von 558 um 150 (26,9%) auf
408. Der Anteil am Gesamt-Personalbestand betrug in 2006
41,0% (2005: 42,8%). Die durchschnittliche Anzahl der
geringfügig Beschäftigten verringerte sich von
746 um 158 (21,2%) auf 588. Der Anteil am
Gesamt-Personalbestand betrug in 2006 59,0% (2005: 57,2%).
Diese notwendige Anpassung ist Teil der
Konsolidierungsbemühungen, wahrt aber gleichzeitig die
Flexibilität im Personaleinsatz in den Filialen.
Vor allem wegen des negativen neutralen Ergebnisses
von TEUR 134 - im Vorjahr konnte hier noch ein
positives Ergebnis von TEUR 4.551 erzielt werden -
musste die Gesellschaft insgesamt einen Jahresfehlbetrag in
Höhe von TEUR 14.318 (im Vorjahr
TEUR 10.280) hinnehmen. Im neutralen Ergebnis, in
welchem neben den betriebsfremden und
außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen, die
unregelmäßig und außerhalb der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit anfallen,
auch die aperiodischen Aufwendungen und Erträge
ausgewiesen werden, sind vor allem die Erträge aus dem
in 2005 vereinbarten Kaufpreisnachlass für
Vorratsvermögen aus der Insolvenzmasse der KENVELO AG
i. I. in Höhe von TEUR 1.191 (im Vorjahr
TEUR 1.500) sowie die Aufwendungen für sonstige
Rückstellungen enthalten.
Vermögenslage
Aufgrund des Jahresfehlbetrags in Höhe von
TEUR 14.318 bei einem Verlustvortrag von TEUR15.602
ergibt sich zum 31. Dezember 2006 ein nicht durch
Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von
TEUR 27.920 (im Vorjahr TEUR 13.602). Um eine
Insolvenzantragspflicht zu vermeiden, hat die KENVELO Czech
Reoublic spol. s.r.o., Prag/Tschechien, eine
Rangrücktrittserklärung in Höhe von
TEUR 29.113 abgegeben.
Die Vorräte haben sich trotz Schließung
von zwölf Filialen um TEUR 2.108 auf
TEUR 9.502 erhöht. Der Anstieg ist bedingt durch
die höhere Bestückung der Filialen mit Waren.
Während in 2005 ca. 1,1 Mio. Stück auf Lager
waren, waren es zum Bilanzstichtag 2006 rund 1,5 Mio.
Stück. Im Berichtsjahr wurden Abwertungen in Höhe
von TEUR 1.180 getätigt, um die Handelswaren
unter Berücksichtigung noch anfallender
Vertriebskosten verlustfrei zu bewerten.
Die sonstigen Vermögensgegenstände und
Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um TEUR 879 auf
TEUR 1.203 reduziert. Dieser Posten ergibt sich im
Wesentlichen aus Sicherheitsleistungen und Kautionen
(TEUR 715) sowie Überzahlungen an Kreditoren
(TEUR 329).
Der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals um
insgesamt TEUR 15.842 auf TEUR 42.645 resultiert
vor allem aus dem Anstieg der Liefer- und
Leistungsverbindlichkeiten um TEUR 15.339 auf
TEUR 39.396. Darin enthalten sie Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von
TEUR 30.853.
Finanzlage
Die Finanzpolitik ist in der momentanen Situation der
wirtschaftlichen und strategischen Neuausrichtung
ausgerichtet auf die Sicherstellung der Finanzierung des
Unternehmens. Die KENVELO Germany GmbH hat keine Kredite
bei Banken zur Finanzierung der
Geschäftstätigkeit aufgenommen.
Die KENVELO Czech Republic spol. s.r.o. als unser
Hauptlieferant hat seit dem 1. November 2004 die
Fälligkeit der fakturierten Lieferungen zur Zahlung
bis auf weiteres ausgesetzt.
Die im Geschäftsjahr angefallenen Verluste sind
daher im Wesentlichen durch die ehemalige Gesellschafterin
KENVELO Czech Republic spol. s.r.o. finanziert worden.
Zum 31. Dezember 2006 besteht ein Finanzmittelfonds
in Höhe von TEUR 1.162. Dies entspricht einem
Anstieg an flüssigen Mitteln gegenüber dem
Vorjahr in Höhe von TEUR 433. Einem positiven
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in
Höhe von TEUR 1.961 steht ein Abfluss an
flüssigen Mitteln aus der Investitionstätigkeit
in Höhe von TEUR 1.528 gegenüber.
Investitionen
In 2006 wurden Investitionen von insgesamt TEUR 1.544
(Vorjahr TEUR 246,0) durchgeführt.
Diese Erhöhung begründet sich zum
überwiegenden Teil durch die notwendigen Investitionen
im Rahmen der getätigten Sitzverlegung von Norderstedt
nach Neuss in Höhe von TEUR 973. Die
Investitionen in der Zentrale betreffen im Wesentlichen
Software-Erweiterungen der Warenwirtschaft,
Ergänzung/Erneuerung der Hardware und
Telekommunikation, Umbaukosten sowie die Übernahme von
Anlagevermögen von der KENVELO Czech Republic spol.
s.r.o.
Im Filialbereich wurden 3 Umbauten (Berlin Ring
Center, Dortmund und Görlitz) mit einem
Investitionsvolumen von TEUR 149 durchgeführt.
Weitere TEUR 82 wurden in die Erneuerung der technischen
Infrastruktur in Duisburg, Eschweiler, Billstedt und
Itzehoe investiert.
Die Ergänzung bzw. Erneuerung der Ausstattung
der Filialen mit Präsentationstischen etc. schlug mit
ca. TEUR 200 zu Buche.
Personal- und Sozialbereich
Arbeitnehmerschaft
Die Anzahl der Mitarbeiter zum jeweiligen Stichtag
31.Dezember hat sich in 2006 im Vergleich zu 2005 aufgrund
der gesunkenen Filialanzahl und der Verlagerung des
Hauptsitzes von 1.280 um 441 auf 839 verringert.
Um auf unterschiedliche
Geschäftsöffnungszeiten an den einzelnen
Filialstandorten flexibel reagieren zu können, liegt
die Quote der geringfügig Beschäftigten
Mitarbeiter bei ca. 61,1 % (2005: 57,3%).
Struktur des Personalaufwands
Die Gehälter sämtlicher Mitarbeiter sind
individuell vereinbart und orientieren sich an
marktüblichen Konditionen. Die KENVELO Germany GmbH
ist nicht tarifgebunden.
Die Optimierung der Personalkosten soll mit flexiblen
Arbeitszeitmodellen gesteuert werden. Jeder Mitarbeiter
verfügt über ein eigenes Arbeitszeitkonto. Der
Personaleinsatz wird mit einem Personalbedarfssystem an die
Kundenfrequenz und an die Warenbelieferungen angepasst und
optimiert. Spitzenbedarfe werden durch die
Beschäftigung von Teilzeitkräften und Aushilfen
kompensiert.
Betriebliche Sozialleistungen
Die KENVELO Germany GmbH bietet ihren
Mitarbeitern zur Unterstützung der individuellen
Altersversorgung den Abschluss einer
Pensionskassenversicherung bei der Pro bAV Pensionskasse AG
an. Hierbei können Teile der Gehaltsansprüche der
Mitarbeiter in einen Anspruch auf Versicherungsschutz in
Form von Beiträgen zu einer (fondsgebundenen)
Rentenversicherung umgewandelt werden.
Diese (fondsgebundene) Rentenversicherung wird von
der KENVELO Germany GmbH als Arbeitgeber bzw.
Versicherungsnehmer auf das Leben des Mitarbeiters bei der
Pro bAV Pensionskasse AG abgeschlossen.
Im Dezember 2006 haben 68 Mitarbeiter von dieser
Möglichkeit Gebrauch gemacht.
Im Bereich der Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin
arbeitet die KENVELO Germany GmbH seit dem 1. Januar 2006
mit einem neuen Vertragspartner zusammen. Es werden
regelmäßige Begehungen der einzelnen
Betriebsstätten durchgeführt, um die gesetzlichen
Anforderungen in diesen Bereichen zu erfüllen.
Risikobericht
Die KENVELO Germany GmbH ist im Rahmen ihrer
unternehmerischen Aktivitäten in den
Absatzmärkten den verschiedensten Risiken ausgesetzt,
die mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Diese
können Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft nehmen.
Die Gesellschaft hat zur Minimierung der Risiken ein
Controllinginstrumentarium implementiert. Der Einsatz
gewährleistet die rechtzeitige Information der
Entscheidungsträger zur Einleitung geeigneter
Gegenmaßnahmen. Innerhalb unserer Organisation sind
die jeweiligen Zuständigkeiten geregelt. Das
Instrumentarium unterliegt einer ständigen
Evaluierung, um Strukturveränderungen ausreichend
Rechnung zu tragen.
Neben den allgemeinen Geschäftsrisiken sind vor
allem folgende Einzelrisiken identifiziert:
Wettbewerbs- und Branchenrisiken
Die Entwicklung im stationären Einzelhandel ist
nach wie vor geprägt von einer beachtlichen
Marktdynamik und Unternehmenskonzentration einhergehend mit
einem weiteren Vordringen vertikal organisierter
Handelsgruppen, einer steigenden Zunahme der
Verkaufsflächen und dem Rückgang des
traditionellen Einzelhandels.
Neben der Wettbewerbsintensivierung besteht eine
starke Abhängigkeit vom Konsumverhalten der Kunden.
Änderungen im Konsumverhalten, hervorgerufen durch die
allgemeine konjunkturelle Lage, wirtschaftspolitische
Rahmenbedingen und Einkommensentwicklungen, erfordern die
ständige Ausrichtung des Vertriebskonzepts an das
Verhalten und die Erwartungen der Konsumenten. Begegnet
wird diesen Risiken mittels gezielter Marktbeobachtungen,
Einschätzungen der Wettbewerbssituation sowie der
Beobachtung der Verhaltensmuster unserer Zielgruppen.
Saisonalitätsrisiken
Unsere unterjährig erzielten Umsatzerlöse
weisen Schwankungen auf, die saisonal bedingt sind.
Insbesondere im Weihnachtsgeschäft - also im vierten
Quartal - sind die Umsatzerlöse bzw. Ertragssituation
überproportional zum Jahresdurchschnitt. Der den
Umsatz- und Saisonspitzen zeitlich deutlich vorgelagerte
Wareneinkauf führt gegebenenfalls zu
Liquiditätsbelastungen in Zeiten, die nicht zwingend
mit hohen Zuflüssen liquider Mittel einhergehen. Dem
wird durch eine entsprechende Beschaffungspolitik unseres
Sortiments versucht, Rechnung zu tragen.
Forderungsausfallrisiko
Einem Bonitätsrisiko sind wir nur im begrenzten
Maße ausgesetzt. Die Risiken aus
Kreditkartenzahlungen liegen im Wesentlichen bei den
Kreditkartenanbietern. Bei den übrigen bargeldlosen
Zahlungsmitteln ist das Risiko insgesamt äußert
überschaubar.
IT-Risiken
IT-Risiken bestehen in erster Linie in der
Notwendigkeit der permanenten Verfügbarkeit der
Kassen- und Rechnersysteme und des dahinter liegenden
Netzwerkes sowie der Integrität der Daten wie in
potenziellen externen Angriffen auf die IT-Systeme durch
unberechtigte Dritte. Die Sicherheit der Prozesse im
Bereich IT wird über eine Kombination von externen und
internen Leistungen gesichert.
Personalrisiken
Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter.
Dieser Tatsache begegnen wir durch ein
Human-Resource-Management. Wir besetzen unsere Filialen mit
hochmotiviertem Management und unterstützen
Unternehmertum. Wir fördern diese Eigenschaften durch
Schulungen, Training on the job und
Karriereunterstützung und machen so auch neues
Management auf uns aufmerksam. In allen Bereichen des
Unternehmens können wir uns auf leistungsfähige
Mitarbeiter verlassen.
Bestandsgefährdende Risiken
Trotz der eingeleiteten
Restrukturierungsmaßnahmen sind die
Eigenkapitalausstattung und die Liquiditätslage der
Gesellschaft weiterhin angespannt. Wir sind weiterhin auf
die Stundungsabrede unseres ehemaligen Gesellschafters und
Hauptgläubigers KENVELO Czech Republic spol. s.r.o.
angewiesen. Der Hauptgläubiger hat uns vertraglich
zugesichert, dass der ausgesprochene Rangrücktritt
solange gilt, wie dies zur Vermeidung einer
Überschuldung im Sinne des § 19
Insolvenzordnung erforderlich ist.
Prognosebericht
Konjunkturelles Umfeld
Für die Euro-Zone rechnen die meisten
Wirtschaftsforschungsinstitute mit einem Wachstum von rund
2 % und liegen damit kaum unter dem des vergangenen Jahres.
Für Deutschland dürften die Aussichten noch
positiver sein. Laut Deutschem Institut für
Wirtschaftsforschung wird das Bruttoinlandsprodukt trotz
verschlechterter Startbedingungen durch die Erhöhung
der Mehrwertsteuer, einer Politik der Geldverknappung sowie
nicht zuletzt durch die Aufwertung des Euros um über 2
% steigen. Die positive Stimmung steckt laut den
Ergebnissen der Gesellschaft für Konsumforschung
nunmehr auch den privaten Konsum an: Zwar hat sich die
Mehrwertsteuererhöhung in den ersten Monaten des
Jahres 2007 negativ aus die Konsumausgaben ausgewirkt,
allerdings geht man von einem nur temporären Effekt
aus.
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Auch in 2007 steht im Fokus der
Geschäftsführung die weitere Sanierung der
Gesellschaft. Danach ist es oberstes Ziel, die
Rohertragsquote signifikant zu erhöhen, um
zukünftig positive Betriebsergebnisse zu erzielen. Die
Rückkehr zu einem nachhaltigen Gewinn kann nur
über eine erhebliche Steigerung der Umsätze pro
m² Verkaufsfläche erfolgen. Parallel dazu sind
weiterhin Anstrengungen zu unternehmen, die Kostenstruktur
zu optimieren.
Dazu wurde in Abstimmung mit dem Gesellschafter
beschlossen, die folgenden Maßnahmen
weiterzuführen:
| • |
Heben von Kostensenkungspotentialen durch
Reduzierung der Mitarbeiteranzahl in den Filialen
Durch die Einführung eines neuen
Scanverfahrens in der Warenwirtschaft sollen die
Arbeitsvorgänge in den Filialen deutlich
vereinfacht werden. Die hieraus resultierenden freien
Kapazitäten sollen zur Steigerung des Umsatzes
und zur Kostenreduzierung eingesetzt werden.
|
| • |
Ausweitung der Filialflächen
Nach Schließung von insgesamt 24
Filialen in den Jahren 2005 und 2006 sollen in 2007
neue Filialen eröffnet werden. Insgesamt sind 5
Neueröffnungen geplant. Hierdurch soll die
Marktpräsenz und die Wirtschaftlichkeit des
Unternehmens gesteigert werden. In 2008 und 2009
sollen weitere Eröffnungen folgen.
|
| • |
Investitionen in das Erscheinungsbild der Filialen
In den nächsten Jahren sind
Investitionen in das Erscheinungsbild sämtlicher
Filialen vorgesehen, um die Umsatzerlöse pro m2
erheblich zu steigern. Durch die Einbindung von
externen Marketingexperten soll ein einheitliches
Erscheinungsbild aller Filialen erreicht werden.
|
| • |
Weitere Verbesserung des Filial-Portfolios
Die Store-cost-Reports wurden
überarbeitet, damit sämtliche Filialen
einer noch intensiveren Prüfung unterzogen
werden können, um die Umsätze pro m²
Verkaufsfläche wieder an das Niveau des
Deutschen Textileinzelhandels anzupassen.
|
Für 2007 wird auf Basis der vorläufigen
Quartalszahlen zum 30. März 2007 ein Gesamtumsatz von
EUR 46,6 Mio. bei einer Rohertragsquote von
49,0 % und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von
EUR 2,9 Mio. erwartet. Für die Jahre 2008
und 2009 werden erhebliche Steigerungen bei den
Umsatzerlösen und beim Rohertrag erwartet, so dass
für diese Geschäftsjahre mit einem positiven
Jahresergebnis gerechnet werden kann.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des
Geschäftsjahres
Zur Durchführung der notwendigen
Eigenkapitalsanierung, mithin zur Bewältigung der
finanziellen Krisensituation wurde auf der
Gesellschafterversammlung vom 4. April 2007 beschlossen,
eine Kapitalherabsetzung in Höhe von TEUR 2.000
mit anschließender Kapitalerhöhung in gleicher
Höhe durchzuführen. Mit Wirkung vom 5. April 2007
wurde dieser Schritt umgesetzt. Im Zuge dieses
Kapitalschnitts kam es zu einem Gesellschafterwechsel.
Alleiniger Gesellschafter der KENVELO Germany GmbH ist
nunmehr nach der Kapitalerhöhung die Sefran Finance
S.A., Luxemburg.
Mit Beschluss vom 11. Mai 2007 wurde mit sofortiger
Wirkung Herr Lech Borek als Geschäftsführer der
KENVELO Germany GmbH bestellt. Herr Mete Askinoglu wurde
zum 11. Mai 2007 als Geschäftsführer abberufen.
Bestehende Zweigniederlassungen
Ende Dezember 2006 bestanden die folgenden
Zweigniederlassungen:
| |
|
|
|
|
|
Verkaufs-
fläche in m² |
| 1 |
1
|
SPI
|
Spitaler Straße
4/Kurze Mühren |
20095 |
Hamburg
|
759
|
| 2 |
10
|
WDL
|
Bahnhofstr. 36 a |
22880 |
Wedel
|
355
|
| 3 |
20
|
NNW
|
Neuer Weg 35 - 37 |
26506 |
Norden
|
459
|
| 4 |
26
|
HAN
|
EKZ Planetenring |
30823 |
Garbsen
|
318
|
| 5 |
38
|
HAC
|
Allee-Center,
Richard-Matthaei-Platz 1 |
59065 |
HammECE
|
632
|
| 6 |
39
|
WIL
|
Marktstr. 48 |
26382 |
Wilhelmshaven
|
256
|
| 7 |
42
|
GÜH
|
Berliner Str. 4 |
33330 |
Gütersloh
|
437
|
| 8 |
53
|
BOT
|
Altmarkt 4 |
46236 |
Bottrop
|
373
|
| 9 |
57
|
DUI
|
Königstr. 36 |
47051 |
Duisburg
|
437
|
| 10 |
64
|
ESC
|
Otto-Wels-Str. |
52249 |
Eschweiler
|
366
|
| 11 |
66
|
WIS
|
Krämerstr. 17 |
23966 |
Wismar
|
272
|
| 12 |
70
|
GÜS
|
Pferdemarkt 35 |
18273 |
Güstrow
|
499
|
| 13 |
72
|
MAG
|
EKZ City Carré,
Bahnhofstr. 72 |
39104 |
Magdeburg
|
485
|
| 14 |
74
|
PIR
|
Marktgasse 3 |
01796 |
Pirna
|
245
|
| 15 |
78
|
SCH
|
Schloßpark-Center,
Marienplatz 5-6 |
19053 |
Schwerin ECE
|
1069
|
| 16 |
81
|
ERF
|
Schlösserstr.
15 |
99084 |
Erfurt
|
534
|
| 17 |
82
|
HOY
|
Lausitz-Center |
02977 |
Hoyerswerda ECE
|
168
|
| 18 |
89
|
KAR
|
Kaiserstr. 167 |
76133 |
Karlsruhe
|
665
|
| 19 |
92
|
SYL
|
Friedrichstr. 19 |
25980 |
Westerland, Sylt
|
759
|
| 20 |
100
|
CLP
|
Lange Str. 22 |
49661 |
Cloppenburg
|
260
|
| 21 |
102
|
RÜS
|
Alte Poststr. 2 |
65428 |
Rüsselsheim
|
328
|
| 22 |
103
|
UNN
|
Markt 4 |
59423 |
Unna
|
263
|
| 23 |
104
|
MOB
|
Obermarktpassage |
32423 |
Minden
|
419
|
| 24 |
112
|
RSB
|
Rahlstedter Bahnhofstr.
23 |
22143 |
Hamburg
|
395
|
| 25 |
113
|
HAL
|
Große Ulrichstr.
19 - 21 |
06108 |
Halle
|
290
|
| 26 |
115
|
VIE
|
Hauptstr. 35 |
41747 |
Viersen
|
313
|
| 27 |
121
|
KWE
|
Rhein Center/Aachener
Str. 1253 |
50858 |
Köln ECE
|
254
|
| 28 |
122
|
MRL
|
Bergstr. 228 |
45768 |
Marl
|
397
|
| 29 |
126
|
DRG
|
EKZ Sachsen-Forum |
01169 |
Dresden-Gorbitz
|
186
|
| 30 |
128
|
ROS
|
Kröpeliner
Str. |
18055 |
Rostock
|
526
|
| 31 |
130
|
SAL
|
Breite Str. 11 |
29410 |
Salzwedel
|
433
|
| 32 |
133
|
LEV
|
Wiesdorfer Platz 34
c |
51373 |
Leverkusen
|
453
|
| 33 |
135
|
ERT
|
Nordhäuser Str. 73
Thüringen-Park |
99091 |
Erfurt ECE
|
454
|
| 34 |
140
|
BFR
|
Ring-Center, Frankfurter
Allee 111 |
10247 |
Berlin ECE
|
617
|
| 35 |
141
|
BLC
|
Linden-Center, Prerower
Platz 1 |
13051 |
Berlin
|
356
|
| 36 |
145
|
KÖC
|
Mailänder Passage
1, City-Center |
50765 |
Köln ECE
|
381
|
| 37 |
146
|
OTT
|
Ottensener Hauptstr./Gr.
Rainstr. |
22765 |
Hamburg
|
506
|
| 38 |
150
|
BWI
|
Chausseestraße
1 |
15745 |
Wildau / Berlin
|
653
|
| 39 |
151
|
OBE
|
Centroallee 23 - 24 |
46047 |
Oberhausen
|
362
|
| 40 |
152
|
STE
|
Breite Str. 8 |
39576 |
Stendal
|
483
|
| 41 |
153
|
FZG
|
Zeil 112 - 114, Laden
38 |
60313 |
Frankfurt
|
325
|
| 42 |
155
|
BIL
|
Billstedter Platz 37 e -
f |
22111 |
Hamburg ECE
|
244
|
| 43 |
156
|
DOW
|
Westenhellweg 58 |
44137 |
Dortmund
|
1146
|
| 44 |
158
|
LAA
|
Marktplatz 11 |
30880 |
Laatzen ECE
|
575
|
| 45 |
163
|
GER
|
Gera, Arcaden,
Heinrichstr. 30 |
07545 |
Gera mfi
|
536
|
| 46 |
167
|
SHA
|
Neue Str. 7/Ecke
Milchmarkt |
74523 |
Schwäbisch Hall
|
312
|
| 47 |
169
|
SOL
|
Mühlenplatz 1,
Clemens-Galerien |
42651 |
Solingen
|
422
|
| 48 |
175
|
BRA
|
Hauptstr. 23 |
14776 |
Brandenburg
|
456
|
| 49 |
176
|
ZWI
|
Innere Plauensche Str.
14, Zwickau Arcaden |
08056 |
Zwickau
|
581
|
| 50 |
179
|
DLA
|
Lange Str. 98 |
27749 |
Delmenhorst
|
489
|
| 51 |
180
|
EMD
|
Neutorstr. 32 |
26721 |
Emden
|
280
|
| 52 |
183
|
TRO
|
Kölner Str. 2 |
53840 |
Troisdorf
|
456
|
| 53 |
184
|
LÜN
|
Große
Bäckerstr. 2 - 4 |
21335 |
Lüneburg
|
325
|
| 54 |
193
|
MAS
|
Schloßberg-Center |
35037 |
Marburg
|
479
|
| 55 |
194
|
LAN
|
Am Alten Viehmarkt
5 |
84028 |
Landshut
|
450
|
| 56 |
203
|
ITF
|
Feldschmiedekamp 4 /
Holstein-Center |
25524 |
Itzehoe
|
400
|
| 57 |
204
|
GÖB
|
Berliner Straße
5 |
02826 |
Görlitz
|
195
|
| 58 |
304
|
SWL
|
Hauptstr. 51 |
58332 |
Schwelm
|
171
|
| 59 |
307
|
BHB
|
Bürgermeister-Smidt-Str. 40 |
27568 |
Bremerhaven
|
280
|
| 60 |
312
|
LIP
|
Lange Str. 46 |
59555 |
Lippstadt
|
182
|
| 61 |
323
|
WEI
|
Max-Reger-Str. 16 |
92637 |
Weiden
|
203
|
| 62 |
342
|
DOR
|
Kölner Str. 98 |
41539 |
Dormagen
|
108
|
| |
|
|
|
|
|
26.032
|
Neuss, 18. Mai 2007
gez. Lech Berek
(Lech Borek)
- Geschäftsführer -
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.548.812,66 |
653.628,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
212.992,70 |
0,00 |
| 1.
Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten |
212.992,70 |
0,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.335.819,96 |
653.628,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.325.256,96 |
653.628,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
10.563,00 |
0,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
13.148.359,53 |
12.551.460,36 |
| I.
Vorräte |
9.502.068,57 |
7.393.624,16 |
| 1.
fertige Erzeugnisse und Waren |
9.502.068,57 |
7.393.624,16 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.484.402,00 |
4.428.493,06 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
316.235,39 |
581.964,97 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.017.899,58 |
1.769.371,08 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.150.267,03 |
2.077.157,01 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.161.888,96 |
729.343,14 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
52.668,05 |
5.254,30 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
27.920.103,58 |
13.601.981,05 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
42.669.943,82 |
26.812.323,71 |
Passiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
2.000.000,00 |
2.000.000,00 |
| II.
Bilanzverlust |
29.920.103,58 |
15.601.981,05 |
| B.
Rückstellungen |
1.865.823,31 |
943.090,00 |
| I.
sonstige Rückstellungen |
1.865.823,31 |
943.090,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
40.804.120,51 |
25.869.233,71 |
| I.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
8.604,64 |
13.455,98 |
| II.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
8.543.163,45 |
3.331.975,80 |
| III.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
30.852.653,93 |
20.725.276,96 |
| IV.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.399.698,49 |
1.798.524,97 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
42.669.943,82 |
26.812.323,71 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
43.621.449,98 |
45.874.726,88 |
| 2.
sonstige betriebliche Erträge |
3.242.165,43 |
6.706.184,62 |
| 3.
Materialaufwand |
29.536.765,61 |
31.426.194,81 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
29.536.765,61 |
31.426.194,81 |
| 4.
Personalaufwand |
12.676.335,24 |
15.667.386,70 |
| a)
Löhne und Gehälter |
10.373.595,30 |
12.948.444,79 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
2.302.739,94 |
2.718.941,91 |
| 5.
Abschreibungen |
1.758.639,11 |
278.178,20 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
580.238,91 |
278.178,20 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens,soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
1.178.400,20 |
0,00 |
| 6.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
18.181.829,63 |
19.380.148,98 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
1.258,31 |
27,82 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
213.366,66 |
603.104,21 |
| 9.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
-15.502.062,53 |
-14.774.073,58 |
| 10.
außerordentliche Erträge |
1.191.000,00 |
4.500.000,00 |
| 11.
außerordentliches Ergebnis |
1.191.000,00 |
4.500.000,00 |
| 12.
sonstige Steuern |
7.060,00 |
5.908,23 |
| 13.
Jahresfehlbetrag |
14.318.122,53 |
10.279.981,81 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR |
| 13.
Jahresfehlbetrag |
14.318.122,53 |
10.279.981,81 |
| 14.
Verlustvortrag aus dem Vorjahr |
15.601.981,05 |
5.321.999,24 |
| 15.
Bilanzverlust |
29.920.103,58 |
15.601.981,05 |
Anhang
Jahresabschluss nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches
Der Jahresabschluss der KENVELO Germany GmbH (vormals
JP Fashion Sportswear GmbH) für das Geschäftsjahr
2006 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches
aufgestellt.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer großen
Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB
auf.
Für die Darstellung der Gewinn- und
Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren
gewählt.
Die im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten
ausgewiesenen Darlehen gegenüber der Peugeot Bank
wurden im Berichtsjahr unter den Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Die
entsprechenden Vorjahresangaben wurden angepasst.
Die im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen ausgewiesenen Verbindlichkeiten
aus der Ausgabe von Gutscheinen wurden im Berichtsjahr
unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die
entsprechenden Vorjahresangaben wurden angepasst.
Die im Vorjahr unter den sonstigen
Rückstellungen ausgewiesenen Verpflichtungen aus noch
nicht ausbezahlten Löhnen für Aushilfen wurden im
Berichtsjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten
ausgewiesen. Die entsprechenden Vorjahresangaben wurden
angepasst.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde auf
der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
des Dritten Buches des HGB aufgestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden
ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend
planmäßig abgeschrieben. Die Wertentwicklung
wird in der Anlagenbuchhaltung zweifelsfrei nachgewiesen.
Die Handelswaren werden zu Einstandspreisen
bilanziert. Es werden angemessene Abschreibungen
vorgenommen, um die Handelswaren unter
Berücksichtigung noch anfallender Vertriebskosten
verlustfrei zu bewerten.
Forderungen in fremden Währungen werden
grundsätzlich mit dem Entstehungskurs bzw. dem
niedrigeren Briefkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Zum
Bilanzstichtag bestanden keine
Fremdwährungsforderungen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter
Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt.
Liquide Mittel werden zum Nominalwert bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der
Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen,
sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem
Stichtag darstellen.
Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum
Nennbetrag angesetzt.
Rückstellungen für ungewisse
Verbindlichkeiten sind nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung gebildet und unter
Beachtung der steuerlichen Vorschriften angesetzt und
bewertet worden.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Rückzahlungsbetrag passiviert.
Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Geldkurs
am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am
Abschlussstichtag bewertet.
Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich
aus dem beigefügten Anlagenspiegel:
Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Forderungen
und sonstigen Vermögensgegenstände sind - bis auf
Forderungen aus hinterlegten Sicherheitsleistungen für
angemietete Verkaufsflächen in Höhe von insgesamt
TEUR 179 - binnen Jahresfrist fällig.
Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
| |
|
|
EUR |
|
Verlustvortrag |
|
15.601.981,05 |
|
Jahresfehlbetrag |
|
14.318.122,53 |
|
|
|
29.920.103,58 |
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von
insgesamt EUR 1.865.823,31 betreffen Überstunden,
Urlaub, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, ausstehende
Rechnungen und Mieten, Aufbewahrungskosten, Kosten der
Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie
Verpflichtungen gegenüber KENVELO AG i. I..
Die gemäß
§ 42 Abs. 3 GmbHG auszuweisenden
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen
zum Bilanzstichtag EUR 1.740.000,00 und werden unter
den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen ausgewiesen.
Sämtliche ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind -
bis auf langfristige Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten in Höhe von EUR 3.911,20 -
binnen Jahresfrist fällig.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Außerordentliche Erträge
Die Gesellschaft konnte die am
1. August 2004 von der KENVELO AG i. l.
erworbenen Warenbestände nur unter Hinnahme
erheblicher Verluste abverkaufen. Aus diesem Grund hat der
Gläubigerausschuss der KENVELO AG i. I. am
11. Juli 2005 einer Reduzierung des Kaufpreises
für das Vorratsvermögen um 50% zugestimmt. Diese
Zustimmung steht unter der Bedingung, dass der
Restkaufpreis in monatlichen Ratenzahlungen reguliert wird.
Mit jeder Ratenzahlung erhält die Gesellschaft eine
Gutschrift in doppelter Höhe.
Der außerordentliche Ertrag in Höhe von
EUR 1,191 Mio. betrifft die Raten Januar bis Mai 2006.
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Es bestehen Eventualverbindlichkeiten aus 13
Bürgschaften bis zu einer Gesamthöhe von
TEUR 489. Darüber hinaus bürgt die
Gesellschaft in 10 weiteren Fällen in unbegrenzter
Höhe für alle Forderungen, die die
Bürgschaftsempfänger gegenüber der KENVELO
CZ spol. s.r.o., Prag, aus eingegangenen
Mietverhältnissen haben.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus
langfristigen Mietverträgen im Wesentlichen über
die von der Gesellschaft betriebenen Filialen in Höhe
von rund TEUR 32.562. Daraus ergeben sich sonstige
finanzielle Verpflichtungen für das Geschäftsjahr
2007 in Höhe von TEUR 9.688.
Leasingverträge bestehen im Wesentlichen
für gemietete Autos (TEUR 81) und für
gemietete Büromaschinen (TEUR 19).
Anzahl der Mitarbeiter zum jeweiligen
Bilanzstichtag:
| |
|
|
2006 |
|
2005 |
|
Vollzeitbeschäftigte |
|
227 |
|
398 |
|
Teilzeitbeschäftigte |
|
75 |
|
145 |
|
geringfügig
Beschäftigte |
|
535 |
|
733 |
|
Auszubildende |
|
2 |
|
4 |
|
|
|
839 |
|
1.280 |
Angaben zur Geschäftsführung
Herr Lech Borek, , Gdynia/Polen (seit dem 11. Mai
2007)
Herr Mete Askinoglu, Kaufmann, Düsseldorf (vom
12. Januar 2006 bis 11 Mai 2007)
Herr Ygal Seroussi, Kaufmann, Norderstedt (bis zum
12. Januar 2006).
Der Geschäftsführer ist
alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen
des § 181 BGB befreit.
In Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die
Angaben über die Gesamtbezüge der
Geschäftsführung verzichtet.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag der
KENVELO Germany GmbH in Höhe von
EUR 27.920.103,58 ergibt sich aus dem gezeichneten
Kapital von EUR 2.000.000,00, dem Verlustvortrag von
EUR 15.601.981,05 und dem Jahresfehlbetrag in
Höhe von EUR 14.318.122,53.
Aufgrund dieser bilanziellen Überschuldung hat
der Hauptlieferant und vormalige Anteilseigner der
Gesellschaft, die KENVELO CZ spol. s.r.o., Prag/Tschechien,
am 20. Januar 2006 eine
Rangrücktrittserklärung über EUR 16,6
Mio. ausgesprochen. Mit Wirkung vom 10. Januar 2007
wurde ein Rangrücktritt über EUR 29,1 Mio.
ausgesprochen. Eine materielle Überschuldung liegt
somit nicht vor.
Neuss, den 18. Mai 2007
gez. Lech Berek
(Lech Borek)
- Geschäftsführer -
Anlagespiegel
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Anschaffungs- und Herstellungskosten |
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Vortrag
01.01.2006 |
Zugänge |
Abgänge |
Stand
31.12.2006 |
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EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
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I.
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Immaterielle Vermögensgegenstände
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Konzessionen,
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
0,00 |
277.868,70 |
0,00 |
277.868,70 |
|
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0,00
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277.868,70
|
0,00
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277.868,70
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II.
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Sachanlagen
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1. |
andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
909.070,63 |
1.255.513,87 |
100.755,13 |
2.063.829,37 |
|
2. |
geleistete Anzahlungen
und
Anlagen im Bau |
0,00 |
10.563,00 |
0,00 |
10.563,00 |
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909.070,63
|
1.266.076,87
|
100.755,13
|
2.074.392,37
|
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909.070,63
|
1.543.945,57
|
100.755,13
|
2.352.261,07
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Abschreibungen |
Buchwert |
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Vortrag
01.01.2006 |
Zugänge |
Abgänge |
Stand
31.12.2006 |
31.12.2006 |
31.12.2005 |
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EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
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Konzessionen,
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
0,00 |
64.876,00 |
0,00 |
64.876,00 |
212.992,70 |
0,00 |
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0,00
|
64.876,00
|
0,00
|
64.876,00
|
212.992,70
|
0,00
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
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|
1. |
andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
255.442,63 |
515.362,91 |
32.233,13 |
738.572,41 |
1.325.256,96 |
653.628,00 |
|
2. |
geleistete Anzahlungen
und
Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
10.563,00 |
0,00 |
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255.442,63
|
515.362,91
|
32.233,13
|
738.572,41
|
1.335.819,96
|
653.628,00
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255.442,63
|
580.238,91
|
32.233,13
|
803.448,41
|
1.548.812,66
|
653.628,00
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Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Wegen der teilweisen Offenlegung des
Jahresabschlusses wird darauf hingewiesen, dass sich
nachfolgender Bestätigungsvermerk auf den
ungekürzten Jahresabschluss bezieht.
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
KENVELO Germany GmbH, Neuss, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember
2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung
von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden
Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der
Verantwortung der Geschäftsführung der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der Geschäftsführung sowie
die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der
Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung weiter einzuschränken,
weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin.
Dort ist im Abschnitt Risikobericht ausgeführt, dass
die Gesellschaft eine unzureichende Eigenkapitalausstattung
hat bzw. einen Liquiditätsengpass aufweist. Des
Weiteren geht die Geschäftsführung davon aus,
dass zur Vermeidung einer Überschuldung im Sinne des
§ 19 Insolvenzordnung auch weiterhin seitens des
Hauptgläubigers im notwendigen Umfang
Rangrücktrittserklärungen ausgesprochen werden.1)
Offenbach am Main, den 21. Mai 2007
BADER - FÖRSTER -
SCHUBERT GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT |
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gez. André
Kersjes
André Kersjes
Wirtschaftsprüfer |
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gez. Hartmut W.
Schubert
Hartmut W. Schubert
Wirtschaftsprüfer |
1) Eine Verwendung des oben wiedergegebenen
Bestätigungsvermerks außerhalb dieses
Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen
Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des
Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von
der bestätigten Fassung abweichenden Form
(einschließlich der Übersetzung in andere
Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme,
sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder
auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf
§ 328 HGB wird verwiesen.
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