Zustell-Service-Schwarzwald GmbH

Plieninger Straße 150, 70567 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 770262
Eingetragen
28.1.1993
Branche
Verlegen von ZeitungenVerlegen von ZeitschriftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Zustellung von Presseerzeugnissen, insbesondere Zeitungen und Zeitschriften, sowie sonstigen Objekten, insbesondere Postsendungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Müller
seit 8.11.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Timo Zimmermann
seit 14.2.2023
Prokura
Rafael Martin Gaida
seit 14.8.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

51.00% identifiziert49.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Stefan HilscherMedienlogistik Stuttgart Service GmbH+1
51.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zustell-Service-Schwarzwald GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Zustell-Service-Schwarzwald GmbH

Grundlagen der Gesellschaft

Die Zustell-Service-Schwarzwald GmbH (ZSS GmbH) erbringt Logistik-Dienstleistungen im Schwarzwald, der Region Zollernalb sowie dem Rheintal. Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf die Zustellung von Tageszeitungen und Wochenblättern mit Beilagen.

Die Zustell-Service-Schwarzwald GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Medienlogistik Stuttgart Service GmbH.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzukommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Dadurch ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,1 % gesunken und blieb damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,8% als sich Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie positiv auswirkten.

Die Auflagenrückgänge der deutschen Tageszeitungen halten auch im Jahr 2023 an, einschließlich der Sonntagsausgaben und Sonntagszeitungen verkauften sich lt. IVW im 4. Quartal 2023 durchschnittlich 10,6 Mio. Exemplare pro Erscheinungstag und damit, 8,5 % weniger als im Vorjahr.

Bei den Wochenblättern mit Beilagen (Anzeigenblätter) war laut Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. zu 2022 ein Rückgang der wöchentlichen Auflagen von -8,0 % zu verzeichnen. Damit bildete sich vor allem der Branchentrend zur Einstellung der Wochenmittetitel ab.

Geschäftsverlauf

Die Auflagen der Tageszeitungen mit den zugehörigen Resthaushaltsbeilagen entwickelten sich entsprechend dem Branchentrend abermals rückläufig.

Der Umsatz der Gesellschaft ist gesunken, was vor allem an den zurückgehenden Mengen bei den Zeitungen lag. Preiserhöhungen durch den steigenden Mindestlohn und höhere Kosten für Fremddienstleister haben hier etwas entgegengewirkt. Im Ergebnis haben sich der Umsatzrückgang durch die Mehrkosten im Rahmen der Mindestlohnsteigerung bei deutlich weniger Personal ausgeglichen

Durch die oben genannte Kompensation des fehlenden Planumsatzes (TEUR 18.623) konnte das geplante EBITDA von TEUR 27 sogar überschritten werden. Details siehe Ertragslage.

Die für die Geschäftstätigkeit bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren stellen die Umsatzerlöse sowie als Ergebnisgrößen das EBITDA und der Jahresüberschuss dar.

(1) Ertragslage

Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 24 abgeschlossen und liegt damit unter dem Vorjahr (TEUR 77). Das EBITDA beträgt TEUR 106 und liegt um TEUR 32 unter Vorjahr (TEUR 138).

Die Umsatzerlöse sanken gegenüber 2022 um TEUR 2.202 bzw. 10,7 % auf TEUR 18.282. Der Rückgang resultiert überwiegend aus dem Rückgang der Zeitungsmengen. Gegenläufig wirken Preiserhöhungen in der Zeitungszustellung aufgrund der im Jahr 2023 stattgefundenen Mindestlohnerhöhungen.

Der Betriebsaufwand mit TEUR 18.206 liegt daher deutlich unter dem Vorjahr (TEUR 20.407).

Die Kosten im Material-/Fremdleistungsaufwand sind um TEUR 556 gesunken. Der Kostenrückgang ist überwiegend auf den Wegfall der Briefzustellung und dem damit einhergehend geringeren Bedarf an Fremdzustellern begründet.

Der Personalaufwand sank trotz der Mindestlohnerhöhungen durch den Rückgang der Mitarbeiterzahl auf TEUR 15.997 (2022: TEUR 17.684). Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt 3.092 Mitarbeiter inkl. Zusteller (Vorjahr: 4.254 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 38 auf TEUR 980.

(2) Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt mit TEUR 2.271 um TEUR 710 unter dem Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 727 auf TEUR 2.211 verringert. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 24 erhöht und wird zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 150 ausgewiesen (Vorjahr TEUR 125).

Die Rückstellungen betragen TEUR 652, diese sind gegenüber dem Vorjahr u.a. aufgrund des Verbrauchs der Steuerrückstellungen um TEUR 22 gesunken.

Die Verbindlichkeiten sind aufgrund geringerer Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern und geringerer Verbindlichkeiten aus Steuern um insgesamt TEUR 712 auf TEUR 1.469 gesunken.

(3) Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt.

(4) Finanzlage/Liquidität

Die Liquiditätslage ist geordnet und stabil. Liquiditäts- und Zahlungsstromschwankungen können durch die Einbindung in das Cash-Pooling der Medienholding Süd GmbH ausgeglichen werden. Der Cash-Management-Vertrag vom 24.11.2017 mit der Medienholding Süd GmbH (mit Wirkung zum 01.01.2018) enthält keinen Darlehensrahmen. Zum 31. Dezember 2023 bestand eine Cashpool-Forderung in Höhe von TEUR 539.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Das ifo-Institut geht in seiner Konjunkturprognose für 2024 von einem leicht um 0,7 % steigenden Bruttoinlandsprodukt aus. Die Weichen für die deutsche Wirtschaft sind auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, die Lohneinkommen steigen mit kräftigen Raten, und die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Damit kehrt Kaufkraft zurück, und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen.

Nachdem im November 2023 das Bundesverfassungsgericht das Auffüllen des Klima- und Transformationsfonds mit nicht verwendeten Kreditermächtigungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie für verfassungswidrig und nichtig erklärte hatte, werden allerdings zusätzliche Konsolidierungsanstrengungen zum Schließen der Haushaltslücke notwendig sein, was dazu führt, dass Unternehmen und Haushalte mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben gekürzt werden.

Der Erfolg der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist maßgeblich von der Entwicklung verkaufter Printprodukte abhängig. Die Printmedien leiden neben der wirtschaftlich angespannten Lage in Deutschland zudem an hohen Papier- und Energiepreisen und der verteuerten Zustellung infolge des weiter gestiegenen Mindestlohns, weiterhin wirkt sich der Fachkräftemangel zunehmend negativ aus.

Die Zustell-Service-Schwarzwald GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2024 mit insgesamt 18.033 T€ leicht rückläufige Umsätze (2021: TEUR 20.282). Die im Jahr 2024 geplanten Optimierungen in der Zustellstruktur gleichen die Mehrkosten der Mindestlohnerhöhungen nahezu aus. Im Jahr 2024 planen wir ein EBITDA von TEUR 22 und ein EvS von TEUR 24.

In den Folgejahren werden die zusätzlichen, im voraussichtlich weiter steigenden Mindestlohn begründeten Kosten durch Preiserhöhungen ausgeglichen. Neben den Kostenanstiegen aus den gesetzlichen Anpassungen im Mindestlohn werden damit auch die Umsatzrückgänge kompensiert, die größtenteils aus dem jährlichen Rückgang der Printauflage der Tageszeitungen resultieren. Für die Wochenblätter gehen wir von stabilen Mengenverhältnissen aus.

Risiken und Einflüsse auf die laufende Geschäftstätigkeit ergeben sich aus der konjunkturell angespannten Situation und der weiter bestehenden Unsicherheiten aufgrund der anstehenden US Wahlen und des Krieges in der Ukraine.

Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagement der SWMH eingebunden. Wesentliche Risiken, die Einfluss auf die Ergebnisentwicklung im Jahr 2024 haben können, stellen vor allem die hohe Abhängigkeit von den Verlagsgesellschaften des SWMH-Konzerns und deren Entwicklung im Printgeschäft, der Wettbewerb mit preisgünstigeren bzw. digitalen Medien und die demographische Entwicklung im Verbreitungsgebiet dar.

Liquiditäts- oder bestandsgefährdende Risiken bestehen nach der verabschiedeten Ertrags- und Liquiditätsplanung der Gesellschaft im überschaubaren Zeithorizont nicht. Ausfallrisiken wird durch adäquate Wertberichtigungen auf Forderungen begegnet.

Chancen bestehen aufgrund laufender Optimierungsmaßnahmen, durch die die Ertragskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft gestärkt sowie Einsparpotenziale realisiert werden sollen. Weitere Chancen sieht die Geschäftsführung auch in zukünftigen Synergien im Verbund mit der SWMH-Gruppe und der Möglichkeit, die Ertragslage über die Anpassung der Verrechnungspreise zu stabilisieren.

Erklärung zur Unternehmensführung

Die Geschäftsführer der Gesellschaft haben keine Zielgrößen und Zielerreichungsfristen für den Frauenanteil für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung definiert

 

Stuttgart, den 10. Juni 2024

Zustell-Service-Schwarzwald GmbH

Geschäftsführung

Mario Naumann

Bettina Votteler

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.365,00 1.773,00
I. Sachanlagen 1.365,00 1.773,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.365,00 1.773,00
B. Umlaufvermögen 2.312.140,16 2.979.846,67
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.312.140,16 2.979.846,67
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 277,98 1.633,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.211.129,26 2.938.244,49
3. sonstige Vermögensgegenstände 100.732,92 39.968,20
Summe Aktiva 2.313.505,16 2.981.619,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 191.749,13 125.469,09
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 99.869,09 22.951,19
III. Jahresüberschuss 66.280,04 76.917,90
B. Rückstellungen 652.132,94 674.488,18
1. Steuerrückstellungen 0,00 40.758,19
2. sonstige Rückstellungen 652.132,94 633.729,99
C. Verbindlichkeiten 1.469.623,09 2.181.662,40
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 138.162,79 219.226,82
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55.889,88 61.521,65
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.275.570,42 1.900.913,93
Summe Passiva 2.313.505,16 2.981.619,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 96.835,99 131.856,37
a) Rohergebnis 17.083.367,07 18.763.738,22
Gesamtleistung 18.282.092,94 20.484.475,69
Umsatzerlöse 18.282.092,94 20.484.475,69
sonstige betriebliche Erträge 20.507,04 54.300,60
Materialaufwand 1.219.232,91 1.775.038,07
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.219.232,91 1.775.038,07
b) Personalaufwand 15.996.547,41 17.683.585,59
Löhne und Gehälter 12.533.415,34 13.849.105,46
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.463.132,07 3.834.480,13
c) Abschreibungen 9.247,83 5.974,89
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.247,83 5.974,89
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 980.735,84 942.321,37
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -10.330,82 2.321,46
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.795,06 2.456,88
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.125,88 135,42
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.311,95 47.362,58
4. Ergebnis nach Steuern 79.193,22 86.815,25
5. sonstige Steuern 12.913,18 9.897,35
Jahresüberschuss 66.280,04 76.917,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Zustell-Service-Schwarzwald GmbH, Stuttgart

I. Vorbemerkungen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Zustell-Service-Schwarzwald GmbH mit Sitz in Stuttgart im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 770262 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung wird unverändert nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 277 HGB) und § 42 GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrags vorgenommen.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Abschreibungen auf Sachanlagen (1 - 8 Jahre) erfolgen unter Zugrundelegung betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern nach der linearen Methode. Im Berichtsjahr erworbene geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten über EUR 250,00 und bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei Gegenständen des Anlagevermögens sind bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorzunehmen, um diese mit einem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen wäre, zugeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Bestehende Ausfallrisiken und zu erwartende Zahlungsabzüge und Zinsbelastungen sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinste Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung im Handelsregister.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wurde.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

alle Werte in TEUR

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamt 31.12.2023 davon Restlaufzeit: über 1 Jahr davon Gesellschafter
Lieferungen und Leistungen 0 0 0
Verbundene Unternehmen 2.211 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0 0
2.211 0 0
Gesamt 31.12.2022 davon Restlaufzeit: über 1 Jahr davon Gesellschafter
Lieferungen und Leistungen 2 0 0
Verbundene Unternehmen 2.938 0 2.279
Sonstige Vermögensgegenstände 40 0 0
2.980 0 2.279

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Ansprüche aus Cash-Pool-Forderungen (TEUR 539; Vorjahr TEUR 659) und Salden aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich.

Verbindlichkeiten

Gesamt davon davon
31.12.2023 bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Gesellschafter
Lieferungen und Leistungen 138 138 0 0 0
Verbundene Unternehmen 56 56 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.276 1.276 0 0 0
davon Steuern 247 247 0 0 0
davon Soziale Sicherheit 57 57 0 0 0
davon Übrige 972 972 0 0 0
1.470 1.470 0 0 0
Gesamt davon davon
31.12.2022 bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Gesellschafter
Lieferungen und Leistungen 219 219 0 0 0
Verbundene Unternehmen 62 62 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.901 1.901 0 0 0
davon Steuern 615 615 0 0 0
davon Soziale Sicherheit 72 72 0 0 0
davon Übrige 1.214 1.214 0 0 0
2.182 2.182 0 0 0

Sämtliche Verbindlichkeiten sind - von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten abgesehen - unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Salden aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Summe davon verbundene Unternehmen
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 155 46 0 201 75
Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen 231 0 0 231 231
Verpflichtungen aus sonstige Verträgen 20 0 0 20 20
406 46 0 452 326

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

alle Werte in TEUR

Personalaufwand

Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt 2023 2022
männlich 1545 2148
weiblich 1547 2106
3.092 4.254

Finanzergebnis

2023 2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- Verbundene Unternehmen 4 2
- Übrige 0 0
4 2
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- Verbundene Unternehmen -14 0
- Übrige 0 0
Zinsergebnis -10 2

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Auf den Jahresabschluss der Gesellschaft ergeben sich aus dem am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) sowie aus ähnlichen ausländischen Mindeststeuergesetzen keine Auswirkungen.

V. Sonstige Angaben

Organe

Geschäftsführung: Mario Naumann, Geschäftsführer Zustell-Service-Schwarzwald GmbH

Uwe Stegmeyer, Geschäftsführer Zustell-Service-Schwarzwald GmbH (bis 01.02.2024)

Bettina Votteler, Geschäftsführerin Zustell-Service-Schwarzwald GmbH (seit dem 01.02.2024)

Entsprechend der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart, Amtsgericht Stuttgart HRB 233, einbezogen, der der Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt wird. Die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 166.149,13 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Verwendung des Jahresergebnisses bleibt entsprechend den Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschafterversammlung vorbehalten.

 

Stuttgart den 10. Juni 2024

Zustell-Service-Schwarzwald GmbH

Geschäftsführung

Mario Neumann

Bettina Votteler

Beschlüsse

Beschluss der Gesellschaft Zustell-Service-Schwarzwald GmbH, Stuttgart, über die Ergebnisverwendung 2023 und über die Feststellung des Jahresabschlusses 2023

Die Gesellschafterin beschließt unter Verzicht auf alle durch Gesetz oder Satzungbestimmten Frist- und Formvorschriften hinsichtlich der Ankündigung, Einberufung undDurchführung von Gesellschafterversammlungen Folgendes:

1. Feststellung des Jahresabschlusses 2023

Der von der EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, geprüfte und am12. Juni 2024 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird festgestellt.

2. Verwendung des Jahresergebnisses 2023

Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhevon EURO 66.280,04 und einen Gewinnvortrag in Höhe von EURO 99.869,09 aus. Der Bilanzgewinn in Höhe von EURO 166.149,13 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Stuttgart, den 20.06.2024

Medienlogistik Stuttgart Service GmbH, Stuttgart

gez. Uwe Müller

sonstige Berichtsbestandteile

Zustell-Service-Schwarzwald GmbH, Stuttgart

Anlage 1 zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.121,43 8.839,83 8.022,33 10.938,93
10.121,43 8.839,83 8.022,33 10.938,93
10.121,43 8.839,83 8.022,33 10.938,93
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.348,43 9.247,83 8.022,33 9.573,93
8.348,43 9.247,83 8.022,33 9.573,93
8.348,43 9.247,83 8.022,33 9.573,93
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.365,00 1.773,00
1.365,00 1.773,00
1.365,00 1.773,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Zustell-Service-Schwarzwald GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Zustell-Service-Schwarzwald GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zustell-Service-Schwarzwald GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Erklärung zur Unternehmensführung" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 12. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Denis Fleck, Wirtschaftsprüfer

Tim Weber, Wirtschaftsprüfer

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