Duisburg Hydrogen GmbH
Selbe AdresseGaserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Britta Dr. Bartenbach seit 22.8.2024 | Prokura |
Claudine Anne Lydia Dr. Hames seit 22.8.2024 | Prokura |
Viola Choi seit 22.8.2024 | Prokura |
Konstantin Kretschun seit 20.9.2022 | Geschäftsführer |
Eileen Ilona Dr. Ruelius seit 4.8.2022 | Prokura |
Thomas Dr. Schilling seit 4.4.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BASF Handels- und Exportgesellschaft mit beschränkter Haftung | 95.50% |
BASF Digital Farming GmbHEigenbeteiligung | 4.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BASF Digital Farming GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Feststellung des Jahresabschlusses der BASF Digital Farming GmbH vom 06.08.2024Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der BASF Digital Farming GmbH wurde am 06. August 2024 festgestellt.
Ludwigshafen am Rhein, den 06.08.2024 BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH gez. Rödder gez. Winter (Amtsgericht Köln, HBR 110151)Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
1 Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6
HGB beträgt EUR 100.066,00 (im Vj. EUR 510.711,00).
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2024 aufgestellt. Amtsgericht Köln, HRB 110151 Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Abschlusses Der vorliegende Abschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB i.V.m. Abs. 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde bei unveränderter Fortführung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter Zugrundelegung der Going Concern Prämisse aufgestellt. Bezüglich der Ereignisse und Gegebenheiten, die zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann, verweisen wir auf den Lagebericht, Abschnitt 3. "Prognose-, Chancen- und Risikobericht". Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt für Software 3 Jahre. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Die voraussichtliche Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts kann nicht verlässlich geschätzt werden, er wird daher über 10 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Zugänge ab dem 01.01.2018, deren Anschaffungs- 250 €, aber nicht 800 €, über- steigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Gegenstände, die ab dem 01.01.2018 angeschafft wurden und deren Anschaffungs- 250 € nicht übersteigen, werden direkt im Aufwand erfasst. Die Abschreibung erfolgt linear. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagegruppen. Die durchschnittliche Abschreibungsdauer beträgt für Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen 24 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 10 Jahre, Betriebs- und Geschäftsausstattung und andere Anlagen 9 Jahre. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Finanzanlagen Beteiligungen werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertungen zu Anschaffungskosten oder im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert bzw. soweit einschlägig zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Wertberichtigungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen für Pensionen Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G modifiziert 2019" von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen und Rentenanpassungen. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Der Rechnungszins für die Bewertung der Verpflichtung zum 31.12.2023 beträgt 1,82 %.
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste für schwebende Geschäfte gebildet. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen und flexible Wertkonten (Zusatzurlaub), werden mit dem Barwert unter Verwendung eines Zinssatzes in Höhe von 1,75 % angesetzt und ebenfalls unter Berücksichtigung der Richtlinien 2018 G modifiziert 2019 von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank, abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit dem Stichtagskurs (= Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag) umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Immaterielle Vermögensgegenstände
2. Sachanlagen
3. Finanzanlagen
Die BASF Digital Farming GmbH hält 12.500 Anteile zu je 1,00 EUR (entspricht 50 %) an dem Joint Venture Bosch BASF Smart Farming GmbH, Kranhaus Süd, Im Zollhafen 24, 50678 Köln (HRB 106458). Für das Geschäftsjahr 2023 beträgt das Eigenkapital T€ 9.665. Das Joint Venture weist im Jahr 2023 einen Verlust in der Höhe von T€ 317 (Vj.: T€ 369) aus. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren ausschließlich aus Forderungen aus dem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Jahresfehlbetrag Der gesamte Verlust des Jahres 2023 in Höhe von T€ 30.101 (Vj.: T€ 30.670) wurde wie im Vorjahr gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH, Ludwigshafen, vollständig in die Forderungen gegen Gesellschafter eingestellt. 6. Rückstellungen Pensionsrückstellungen wurden in Höhe von TEUR 4.443 (i. Vj. TEUR 4.373) gebildet. Es besteht ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T€ 100 (Vj.: T€ 511). Die sonstigen Rückstellungen betragen eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Auf eine Abzinsung wurde daher verzichtet. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 4.609, Vj.: T€ 771), Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub (T€ 426, Vj.: T€ 398) sowie Rückstellungen für Mitarbeiterboni (T€ 741, Vj.: T€ 2.063) und sonstige Personalverpflichtungen (T€1.680, VJ.: T€ 1.455). 7. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 6.140 (Vj.: T€ 6.217).
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 138 (Vj.: T€ 51) enthalten, sowie Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 305 (Vj.: T€ 969). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Fremdleistungen der BASF Gruppe (T€ 16.060, Vj.: T€ 7.922), sowie Aufwendungen für externe Marketing-, Vertriebs- und Kommunikationsdienstleistungen (T€ 470, Vj.: T€ 1.156), Aufwendungen für landwirtschaftliche Feldversuche und in Auftrag gegebene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten (T€ 3.161, Vj.: T€ 2.898). Darüber hinaus sind Miet- und Betriebsaufwendungen vor allem aus der Anmietung von Bürogebäuden in Höhe von T€ 1.420 (Vj.: T€ 1.951) enthalten. Weiter fielen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 199 (Vj.: T€ 79) an. E. Sonstige Angaben 1. Durchschnittlicher Personalstand Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 129 Arbeitnehmer beschäftigt. Im Vorjahr waren es durchschnittlich 132 Arbeiternehmer. Davon arbeiteten 117 Mitarbeiter Vollzeit und 12 als Teilzeitmitarbeiter. 2. Organe Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt:
3. Bezüge der Geschäftsführer Unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf entsprechende Angaben verzichtet. 4. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern und gemäß § 251 HGB wurden nicht eingegangen. 5. Konzernzugehörigkeit Die BASF Digital Farming GmbH ist eine 95,5%ige Tochtergesellschaft der BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH, Ludwigshafen, die wiederum in den Konzernabschluss der BASF SE, Ludwigshafen, einbezogen wird. Die restlichen 4,5 % Anteile an der Gesellschaft sind eigene Anteile. Die BASF SE Ludwigshafen stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen nach den für die von der EU übernommenen IFRS und einen Konzernlagebericht auf. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht wird im Unternehmensregister offengelegt. Die BASF Digital Farming GmbH wird nicht in den Konzernabschluss der BASF SE einbezogen. 6. Unternehmensverträge Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH, Ludwigshafen. Alle laufenden Steuern und latenten Steuern werden infolge der steuerlichen Organschaft beim Organträger erfasst. 7. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Folgende Dienstleistungen des Abschlussprüfers KPMG wurden in Anspruch genommen:
8. Wesentliche Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, sind nicht bekannt.
Köln, den 31.03.2024 Die Geschäftsführung Konstantin Kretschun Dr. Thomas Schilling Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Unternehmensgegenstand und Geschäftsmodell der Gesellschaft Die BASF Digital Farming GmbH (BDF) ist im Jahr 2018 im Rahmen der Akquisition von wesentlichen Teilen des Saatgutgeschäftes von Bayer, der Saatgutaufbereitung sowie nicht selektiven Herbizid-Geschäften, durch die BASF erworben worden. Seither ist die BDF 95,5%- iges Tochterunternehmen der BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH, Ludwigshafen am Rhein. Die BDF hält 4,5% der Geschäftsanteile selbst. Mit der BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH besteht zudem ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sowie eine umsatzsteuerliche Organschaft. Alle laufenden Steuern und latenten Steuern werden infolge der steuerlichen Organschaft beim Organträger erfasst. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Köln im Handelsregister B unter der Nummer 110151 eingetragen. Die Gesellschaft verfügt neben dem Hauptstandort in Köln über weitere Standorte in Münster und in Limburgerhof. Die BDF ist Teil des Unternehmensbereichs Agricultural Solutions der BASF und vertreibt ihre Produkte, FIELD MANAGER und HEALTHY FIELDS über ihren Markennamen xarvio Digital Farming Solutions. BDF ist eines der führenden Unternehmen in der digitalen Transformation der Landwirtschaft zur Optimierung der Pflanzenproduktion. Die Kunden der BDF sind Landwirte, agronomische Berater, Vertreter der 'Food Value Chain' und Distributoren in den Hauptländern Deutschland, Frankreich, Brasilien, Argentinien, Japan, Großbritannien, Irland, Rumänien, Ungarn, Ukraine, USA und Kanada. Dabei tritt die BDF direkt gegenüber ihren Kunden auf oder außerhalb des Heimatmarktes über die jeweils lokale BASF-Gesellschaft. Der globale Digital Farming Markt wird vor allem durch Bayer, BASF, Syngenta, und John Deere dominiert. Die BDF bietet digitale Produkte an, die auf einer der weltweit agierenden Pflanzenmodell-Plattformen basieren, die unabhängige feldzonenspezifische agronomische Beratung bieten, um Landwirten zu helfen, ihre Nutzpflanzen so effizient und nachhaltig wie möglich zu produzieren. Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr BDF und führende Landmaschinenhersteller (z. B. John Deere, CNH Industrial, Kubota) haben strategische Kooperationen ins Leben gerufen, um Landwirten und Agronomen eine Optimierungshilfe für ihre Pflanzenproduktion zu bieten. Im Rahmen dieser Kooperationen erhalten Käufer einer neuen Pflanzenschutz-Spritze eine Lizenz für den xarvio FIELDMANAGER, um die Präzisionstechnologie dieser Pflanzenschutzspritzen mit der optimalen digitalen agronomischen Entscheidungshilfe von xarvio zu ergänzen. Ebenfalls wurden Kooperationen basierend auf der technischen Integration mit führenden Farm Management Systemen (z. B. Helm-Software in Deutschland) bekannt gegeben. Ziel ist eine vernetzte und vereinfachte Bedienung für Landwirte zu schaffen. In 2023 gab die BASF Smart Farming GmbH, das Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und BASF Digital Farming, das bereits 2021 gegründet wurde, ihre Absicht bekannt, eine kommerzielle Vertriebskooperation für ihre Smart-Spraying-Lösung mit Stara, einem der größten Landmaschinenhersteller in Brasilien, AGCO Group und CNH Industrial, zwei der führenden Landmaschinenhersteller der Welt, einzugehen. Die Vertriebskooperation ist für den lateinamerikanischen, den nordamerikanischen und europäischen Markt bestimmt und stellt einen wichtigen Meilenstein für Bosch BASF Smart Farming dar. Infolgedessen wurden intensive Technologie-Validierungsversuche mit ausgewählten Kunden mit dem Ziel, einen kommerziellen Markteintritt für 2024/2025 vorzubereiten, durchgeführt. Darüber hinaus hat die Bosch BASF Smart Farming GmbH einen neuen externen Markenauftritt, ONE SMART SPRAY, angekündigt und im Market positioniert. Im November 2023 wurde die erste Serienmaschine von ONE SMART SPRAY von Herbert Dammann GmbH an einen Landwirt in Ungarn überreicht. Ziele und Strategien Im Rahmen unserer Agricultural Solutions Wachstumsstrategie ist Digitalisierung ein wichtiger strategischer Hebel zur kontinuierlichen Sicherung von profitablem Wachstum durch Bewältigung der großen Herausforderungen in der Landwirtschaft und Steigerung der Kundenzufriedenheit mit dem Angebot für ausgewählte Anbaukulturen. Neben mehr digitalem Know-how in Pflanzenschutz und Saatgut und erweitertem digitalen Marktzugang wird die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle und ergebnisbezogener Angebote agronomische Entscheidungen für Verbesserungen und Automatisierungen im Pflanzenbau unterstützen. Die BDF verfolgt das Ziel, mit dem xarvio Portfolio der führende Anbieter von datengesteuerten Lösungen für die Optimierung im digitalen Pflanzenbau zu werden. Wir stärken unsere Marke xarvio weiter, indem wir gleichzeitig neue Kunden gewinnen und bestehende Geschäftsbeziehungen ausbauen. Wir arbeiten an der Implementierung weiterer geeigneter strukturierter Maßnahmen. Dazu gehören laufende Produkttests und -entwicklung, Marketing und Kommunikation, Wettbewerbsanalysen und Stakeholder-Engagement. Unterstützung erfolgt durch lokale Marktinformationen, um die klimatischen Bedingungen, die lokalen Anbaupraktiken und das politische Umfeld der Länder, in denen wir tätig sind, zu verstehen. Dies soll sicherstellen, dass wir die Herausforderungen der Landwirte erkennen und Lösungen dafür anbieten können. Weitere strategische Erfolgsfaktoren sind die Ausgestaltung und Stärkung unserer globalen Kooperationen, die Förderung von Nachhaltigkeit und Erhaltung der biologischen Vielfalt über unsere Produkte, die Entwicklung ergebnisorientierter Lösungen sowie digital basierte feldspezifische agronomische Empfehlungen auch in klein-landwirtschaftlich strukturierten Ländern und Regionen. Strategische Partnerschaften im Bereich Forschung, Entwicklung und Vertrieb sind im digitalen Umfeld eine Erfolgsbedingung und bieten uns eine solide Grundlage, unsere Produkte weiterzuentwickeln, den Bekanntheitsgrad unserer Marke zu steigern und unsere Präsenz in neuen Märkten zu vergrößern. Daher sind diese ein fester Bestandteil unserer Strategie. Unser Ziel ist es, bis 2030 digitale Technologien auf einer mittleren dreistelligen Millionen Hektar-Fläche weltweit einzusetzen und weiterhin die sichere Anwendung unserer Produkte mit Hilfe von passenden Maßnahmen zur Produktverantwortung zu gewährleisten. Steuerungssystem Die BDF ist in das Steuerungssystem der BASF SE, Ludwigshafen, einbezogen, so dass Chancen und Risiken, die zu einer Prognose- bzw. Zielabweichung führen, rechtzeitig erkannt werden. Aus diesem Grund können wir zeitnah reagieren, wenn Abweichungen vom geplanten Umsatz und Betriebsergebnis möglich erscheinen. Die Geschäftssteuerung erfolgt nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern auf Ebene des Geschäftsfeldes Digital Farming als integraler Bestandteil des Unternehmensbereichs Agricultural Solutions. Für diesen erfüllt die Gesellschaft neben der Funktion der Vermarktung digitaler Produkte auch die Entwicklung von Intellectual Property. 2. Wirtschaftsbericht BDF hat das Geschäft und die direkte Interaktion der BDF mit den Kunden in 2023 deutlich gestärkt folgend einer stärkeren Fokussierung auf Kommerzialisierung und einhergehenden Vertriebsressourcenaufbau. Das Geschäft mit dem Produkt xarvio HEALTHY FIELDS konnte im Jahr 2023 in den existierenden europäischen Märkten stark erweitert werden; Vorbereitung auf Kommerzialisierung in Asien und Südamerika wurde ebenfalls angestoßen. Die Kommerzialisierung des xarvio FIELD MANAGER wurde weiter vorangebracht und neue, große Kunden (landwirtschaftliche Großbetriebe oder Handelspartner) wurden gewonnen. Im Jahr 2023 stieg die bearbeitete Fläche von 15.000.000 ha (2022) auf knapp 20.000.000 ha, die Anzahl der User erhöhte sich von 100.000 auf 120.000. Um eine effektivere Kommerzialisierung der xarvio Digitalprodukte voranzutreiben, hat BDF im Jahr 2023 eine stärkere Fokussierung auf Kernländer (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Rumänien, Ungarn, Ukraine, USA, Kanada, Brasilien, Argentinien, Japan) eingeführt. Dies beinhaltet den Aufbau von Ressourcen in Kernländern mit einhergehender Anpassung von lokalen Ressourcen in Nicht-Kernländern (z.B. Tschechien, Polen, Belgien und Niederlande). Diese strategische Feinjustierung ermöglichte eine beschleunigte Erreichung der kommerziellen Ziele der BDF. Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatz und EBIT die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten quantitativen Leistungsindikatoren darstellen. Ergebnis
Die geschäftstypischen Umsätze entsprachen unseren Erwartungen, in den Märkten Brasilien, Deutschland und Frankreich lagen diese deutlich über dem Vorjahr. Aufgrund des bestehenden Marktentwicklungs- und F&E-Vertrags mit der Schwestergesellschaft BASF Agro Trademarks GmbH (BAT) erfolgte eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Weiterverrechnung von Dienstleistungen, das zu einem geringeren Gesamtumsatz führt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind auf T€ 890 (Vj. T€ 1.227) gesunken und stammen im Wesentlichen von der Auflösung nicht benötigter Rückstellungen (T€ 305, Vj. T€ 969) und von Gewinnen aus Währungsumrechnungen (T€ 138, Vj. T€ 51). Der Materialaufwand was im Wesentlichen Beratungsleistungen darstellt, ist geringfügig um T€ 666 gestiegen. Der um T€ 5.656 gesunkene Personalaufwand ist auf eine gesunkene Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Das EBIT verbessert sich leicht auf T€ -29.377 (Vj. T€ -30.285). Der Quellensteueraufwand in Höhe von T€ 382 resultiert aus einer Rechnung mit der BASF S.A. und ist nicht abzugsfähig. Vermögenslage Das Gesamtvermögen ist im Jahr 2023 um T€ 7.910 auf T€ 51.077 gestiegen. Die Summe des Gesamtvermögens ist aufgrund des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags aus Verlusten aus Vorjahren (T€ 740) kleiner als die Bilanzsumme. Die Gesellschaft weist daher kein Eigenkapital auf der Passivseite aus, wie auch im Vorjahr. Die Erhöhung des Vermögens ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 41.676 (Vj. T€ 35.919) zurückzuführen. Im Wesentlichen ist das zurückzuführen auf die Erhöhung der Forderungen aus Abrechnungen von Forschung- und Entwicklungsaktivitäten mit der BASF Agro Trademarks GmbH und die Abrechnung der Lizenzen gegenüber der BASF S.A. Die Rückstellungen sind zum 31. Dezember 2023 auf T€ 12.017 (Vj. T€ 9.279) gestiegen. Dies lag an einer im Vergleich zum letzten Jahr wesentlich höheren Rückstellung für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 4.609 (Vj. T€ 771) was im Wesentlichen auf eine zeitliche Verschiebung der Rechnungslegung der Lieferanten zurückzuführen ist. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 39.060 (Vj. T€ 33.888). Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristig. Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber verbundenen Unternehmen mit T€ 34.231 (Vj. T€ 30.029). Finanzlage Die Gesellschaft ist vollständig in das Cash-Poolsystem der BASF-Gruppe integriert. Sämtliche Liquiditätsbedarfe beziehungsweise -anlagen werden über diesen Cash-Pool abgewickelt. Die Höhe der Verbindlichkeit aus dem Inhouse Banking beträgt T€ 22.861 (Vj. T€ 26.318). Offene externe Kreditlinien gibt es nicht. Zur notwendigen finanziellen Unterstützung durch die BASF-Gruppe verweisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt 3 "Prognose-, Chancen- und Risikobericht. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens Der Geschäftsverlauf zeigt einen positiven Trend - wenn gleich ein Umsatzrückgang zu verzeichnen ist -, insbesondere im westeuropäischen und südamerikanischen Markt. Das überdurchschnittliche Wachstum in Südamerika ist zurückzuführen auf die höhere Technologieadoption, während in Japan aufgrund der demographischen Situation eine langsamere Adoption an digitale landwirtschaftliche Produkte stattgefunden hat. Unsere Liquidität wird durch den Verbund mit der BASF-Gruppe vor allem durch die Durchführung des Ergebnisabführungsvertrags und die Finanzierung über das konzerninterne Cash-Pooling, gemäß Unternehmensplanung für den Prognosezeitraum, bereitgestellt. Die Vermögenslage ist unter Berücksichtigung der Verlustübernahme infolge des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags, nach Ansicht der gesetzlichen Vertreter, als stabil zu betrachten. Weitere unternehmensrelevante Angaben Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten liegt bei 129 Mitarbeitern (Vj. 132). Die BDF möchte Talente für ihr Unternehmen gewinnen, sie halten und dabei unterstützen, sich weiterzuentwickeln. Dazu wird eine Arbeitsumgebung geschaffen, die inspiriert und miteinander verbindet. Die Basis dafür ist eine offene Führungskultur, die auf gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Leistungsbereitschaft beruht. Die Vergütungen aller Mitarbeiter richten sich in Abhängigkeit von der geforderten Qualifikation für den jeweiligen Arbeitsplatz nach dem jeweils gültigen Manteltarifvertrag und nach übertariflichen Einstufungen. Mit variablen Entgeltbestandteilen beteiligt die BDF ihre Beschäftigten am Unternehmenserfolg und belohnt persönliche Leistungen. Die Höhe des variablen Anteils wird durch den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens (gemessen am ROCE der BASF-Gruppe) und die individuelle Leistung des Mitarbeiters bestimmt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, aus dem Bonus BASF-Aktien zu erwerben. Das BASF-Aktienprogramm "PLUS" fördert mit Incentive-Aktien die langfristige Bindung an das Unternehmen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die BDF ist in das Risikomanagement-System der BASF-Gruppe eingebunden. Dadurch sind wir in der Lage, ungewöhnliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Unternehmerische Restrisiken werden bei der BDF mit Hilfe einer Risikomatrix gemanagt, die zwischen Risiken mit hoher, mittlerer und niedriger Auswirkung unterscheidet. Als hohes Risiko ist die mögliche Verletzung des Nutzerdatenschutzes zu nennen. Mittlere Risiken sind (1) eine möglicherweise eingeschränkte Verfügbarkeit externer Services (z.B. Satellitendaten), die zur Leistungserstellung der BDF notwendig sind, (2) Gewährleistungsansprüche von Kunden, die auf agronomische Empfehlungen durch Produkte der Gesellschaft zurückgehen und (3) das Risiko, dass weitere Wettbewerber in den Markt eintreten. Die Risiken werden durch adäquate Sicherheitsmaßnahmen (z.B. Zugriffsbeschränkungen, Beratung durch interne + externe Fachkräfte) mitigiert. Preisrisiken (mit mittlerer Auswirkung) bestehen insbesondere bei der Beschaffung von Dienstleistungen (z.B. Cloud Services) und Personal (z.B. Kontraktoren-Kosten). Wir gehen nicht davon aus, dass diese Risken den Bestand der Gesellschaft in wesentlichem Umfang negativ beeinflussen. Im Fall einer potenziellen Verletzung des Nutzerdatenschutzes, Einschränkung der Verfügbarkeit externer Services sowie Schäden bei Kunden käme es zu Rechtstreitigkeiten und in deren Folge ggf. Geldstrafen sowie Reputationsschäden. Der Eintritt neuer, wesentlicher Wettbewerber in den Markt würde zunächst dazu führen, dass der Marktanteil der Gesellschaft sinken könnte. Zusätzliche Konsequenzen könnten dann entstehen, wenn solche neuen Wettbewerber mit innovativen, noch nicht auf dem Markt vorhandenen Technologien aufträten. Die BDF leistet gemäß der durch den Gesellschafter bestätigten Unternehmensplanung einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Strategie der BASF, die verstärkt auf digitale Produkte setzt. Die Gesellschaft befindet sich auch noch in den nächsten Jahren planmäßig in der Anlaufphase, in der die Kosten die Erlöse übersteigen werden. Auf Basis der Liquiditätsplanung geht die Gesellschaft im Prognosezeitraum von einer weiterhin bestehenden Liquiditätslücke aus. Diese Liquiditätslücke muss von Seiten der Gesellschafter geschlossen werden. Daher ist die Gesellschaft in eine kurzfristig kündbare Cash Pooling- Vereinbarung mit der BASF SE eingebunden. Zudem besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit einer konzernangehörigen Tochtergesellschaft der BASF SE. Die Cash Pooling-Vereinbarung und der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag müssen demgemäß zumindest für die Dauer des Prognosezeitraums aufrechterhalten werden. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann (bestandsgefährdendes Risiko). Da wir davon ausgehen, dass die Cash Pooling-Vereinbarung und der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag weiterhin mindestens für den Prognosezeitraum aufrechterhalten werden, wurde der Jahresabschluss unter Zugrundelegung der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Zudem werden geänderte politische Rahmenbedingungen und damit einhergehend höhere Anforderungen an eine nachhaltige Landwirtschaft als Chance für den Digital Farming Markt gesehen (EU Green Deal). Aufgrund des von der russischen Regierung angeordneten Angriffskriegs auf die Ukraine schließen wir keine neuen Geschäfte mehr in Russland ab. Wie die BASF verurteilt auch die BDF den russischen Angriff auf die Ukraine und die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung aufs Schärfste. Zur Unterstützung der Landwirtschaft in der Ukraine wird der xarvio FIELD MANAGER dort in 2023 kostenfrei angeboten. Für 2024 wird ein Umsatz deutlich über dem Niveau des Vorjahres erwartet, der vor allem auf eine stärkere Monetarisierung der von BDF angebotenen Lösungen zurückzuführen ist. Dabei geht es sowohl um die Fokussierung unseres bestehenden Produktportfolios und die Erweiterung unseres Produkteinsatzes in weiteren Pflanzkulturen, aber auch um die Erschließung neuer Anwendungsfelder. Weitere wesentlich Faktoren sind die Repositionierung der Preisgestaltung des FIELD MANAGER sowie die Stärkung des Wertbeitrags von HEALTHY FIELDS. Beim EBIT erwartet die BDF ein gleichbleibendes Niveau gegenüber 2023. Der Markt für digitale Lösungen in der Landwirtschaft zeichnet sich durch ein hohes Maß an Innovationen und starkes Wachstum aus; beides wird aktiv durch die BDF vorangetrieben. Beispiele dafür sind unsere Partnerschaft mit Bosch zur Entwicklung, Herstellung und Markteinführung digitaler Technologien in der Landwirtschaft und unsere Kooperation mit Landmaschinenherstellern und weitere Maschinenherstellern u.a. im Bereich Smart Spraying. Davon werden weiteres Kundenwachstum und daraus resultierend zusätzlicher Nettofremdumsatz erwartet. Solche Beispiele tragen dazu bei, das Unternehmen als Marktführer zu positionieren, eröffnen uns aber auch potenzielle neue Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Unternehmen in verschiedenen Phasen der Technologieentwicklung. Dies unterstützt unsere Geschäftsstrategie und dadurch wird unsere Präsenz im Markt erhöht. Darüber hinaus wird es uns ermöglichen, weiter nachhaltig zu expandieren und an dem globalen Marktwachstum der digitalen Landwirtschaft zu partizipieren, für das deutlich steigende Nutzerzahlen prognostiziert werden.
Köln, den 31. März 2024 Die Geschäftsführung Konstantin Kretschun Dr. Thomas Schilling Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BASF Digital Farming GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BASF Digital Farming GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BASF Digital Farming GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwor- tung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Ab- schlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestäti- gungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anfor- derungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresab- schluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmens- tätigkeit Wir verweisen auf Angabe in Abschnitt B. "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt 3. "Prognose-, Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft auch noch in den nächsten Jahren planmäßig in der Anlaufphase befindet, in der die Kosten die Erlöse übersteigen werden. Auf Basis der Liquiditätsplanung geht die Gesellschaft im Prognosezeitraum von einer weiterhin bestehenden Liquiditätslücke aus. Diese Liquiditätslücke muss vonseiten der Gesellschafter geschlossen werden. Daher ist die Gesellschaft in eine kurzfristig kündbare Cash Pooling-Vereinbarung mit der BASF SE eingebunden. Zudem besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit einer konzernangehörigen Tochtergesellschaft der BASF SE. Die Cash Pooling-Vereinbarung und der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag müssen demgemäß zumindest für die Dauer des Prognosezeitraums aufrechterhalten werden. Wie in Abschnitt B. "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" des Anhangs und Abschnitt 3. "Prognose-, Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwen- dig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetz- lichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu- treffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschrif- ten zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebe- richt erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Berlin, den 27. Mai 2024 KPMG
AG
Dr. Kronner, Wirtschaftsprüfer Czupalla, Wirtschaftsprüfer |
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