Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 84647
Eingetragen
13.1.2009
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Unternehmensberatung, Erstellung von Organisations- und Software-Konzepten, sowie die Beratung, Planung und Dienstleistungen allgemeiner Art für die Informationstechnik.

Historie

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Beteiligungen
Beta

NameAnteil
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Konzern- und Jahresabschlüsse

IMPAQ AG

Eschborn (vormals: Wiesbaden)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht für den ZEITRAUM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2007

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Auch für 2007 kann die Weltwirtschaft auf ein äußerst starkes Jahr zurückblicken. Nach einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 5,4% in 2006 konnte in 2007 erneut ein Wachstum von 5,2% gegenüber dem Vorjahr erzielt werden, trotz der von den USA ausgehenden Immobilienkrise, trotz einer im zweiten Halbjahr schwächer werdenden US Konjunktur und trotz drastisch gestiegener Rohölpreise. Erneut getragen wurde diese Entwicklung von dem ungebrochenen Wachstum der asiatischen Länder, allen voran China (+11,4%) und Indien (+8,8%), aber auch anderer Länder wie Russland (+7,3%) und Brasilien (+4,8%).

Auch der Euro-Raum konnte mit +2,6% ein deutliches Wachstum erzielen, mit beeinflusst von den kräftigen wirtschaftlichen Impulsen aus den neuen Beitrittsländern mit einem Wachstum von über 6%. Erfreulich die Entwicklung in Deutschland wo trotz der Mehrwertsteuererhöhung von 16% auf 19% zum 1.1.2007 nach dem für unser Umfeld stürmischen Wachstum von 2,9% in 2006 nochmals ein hohes Wachstum von 2,6% im abgelaufenen Jahr verzeichnet werden konnte. Begleitet wurde diese Entwicklung von einer deutlichen Steigerung der Unternehmensgewinne. Der Insgesamt auf Hohem Niveau weiter wachsende Außenhandel trug anteilsmäßig gegenüber dem Vorjahr weniger zum Wachstum bei, dafür konnte im Jahresverlauf eine deutliche Belebung des privaten Konsums verzeichnet werden.

Die Weltwirtschaft verzeichnete Anfang 2008 eine drastische Abkühlung des Konjunkturklimas. Der Abschwung verstärkte sich im zweiten Halbjahr 2008 weltweit. In der ersten Hälfte des Jahres 2008 belastete vor allem der Inflationsschub durch die Rohstoffpreise die Weltwirtschaft, in der zweiten Jahreshälfte 2008 wirkte sich vor allem die Immobilien- und Finanzmarktkrise deutlich negativ auf die Weltkonjunktur aus. Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute senkten im Oktober 2008 in ihrer "Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2008" ihre Erwartungen für den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für 2008 in Deutschland auf 1,8 %. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) setzte seine Prognose für die Entwicklung der Weltwirtschaft im Berichtsjahr auf ein Wachstum von 3,9 % zurück. Das Statistische Bundesamt teilte Anfang 2009 mit, dass das Bruttoinlandsprodukt 2008 in Deutschland nur noch um 1,3 % gestiegen ist. Der Inflationsdruck ging auf Grund der in den letzten Monaten deutlich nachgebenden Rohstoffpreise zurück. Die Hauptrisiken für die Weltwirtschaft sind das Ausmaß und die Dauer der Finanzmarktkrise bzw. deren Auswirkungen auf die Realwirtschaft sowie die Konsum und Investitionsneigung.

Branchenentwicklung

Das Jahr 2007 war für den IT Service Markt in Summe sehr erfolgreich.

Marktforschungsstudien zur Folge ergab sich, im Verlgeich zum Vorjahr, ein Wachstum von ca. 5% (Capgemini, Lünendonk, CIO Magazine). Gemäß einer Studie von Lünendonk können IT-Service Unternehmen sogar mit weiterem Umsatzwachstum in den kommenden 4 Jahren von bis zu 6,9% pro Jahr rechnen. Laut einer Studie zu den IT Trends 2007 von Capgemini stand und steht derzeit die Industrialisierung der IT im Mittelpunkt. Die Fertigungstiefe der IT-Abteilung sinkt und die Rolle des IT-Leiters wandelt sich: wirtschaftliches Denken steht im Vordergrund, die IT-Abteilung und deren Leistungen werden weiter umstrukturiert, Service-Prozesse werden standardisiert. Da Governance-Maßnahmen häufig außer Acht gelassen werden und es i.d.R. an einem übergreifenden Portfolio-Management mangelt, sind die Folgen hierbei nicht selten Zeit- und Budgetüberziehungen. Industrialisierung der IT beinhaltet auch, dass immer mehr Leistungen zugekauft werden. Anstatt jedoch die Kostenvorteile von Dienstleistern in Indien und China zu nutzen, lagern die meisten Befragten in das eigene Land oder Nachbarländer aus. Die Sprachprobleme und die kulturellen Unterschiede zu den boomenden Märkten in Fernost scheinen eine höhere Hürde zu sein als angenommen.

Das wichtigste Thema der kommenden Jahre ist nach wie vor die Sicherheit. In diesem Jahr richtet sich der Blick nach innen, die größten Sorgen bereitet IT-Leitern Industriespionage beziehungsweise das mangelnde Sicherheitsbewusstsein der eigenen Mitarbeiter und Führungskräfte. Erwartungsgemäß hat die Bedeutung von Integration und SOA zugenommen, nach der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema und einigen Pilot-Vorhaben werden jetzt die Pläne entwickelt. Weiterhin interessant bleibt das Thema Enterprise Ressource Planning und Harmonisierung:

Obwohl Markt-Experten bereits seit längerem damit rechnen, dass die Konsolidierungswelle abflaut, bestätigen die Anwender einmal mehr, dass im Zuge der Globalisierung noch viel zu tun ist. Diese bedingt auch die zunehmende Bedeutung von Business Intelligence. Je internationaler das Unternehmen wird, desto wichtiger wird die Güte der Datenbasis, sowohl für die Entscheidungsfindung als auch für die Erfüllung der Compliance-Anforderungen und die Kommunikation mit den Investoren.

Die deutsche IT-Industrie trotzte in 2008 der Konjunkturkrise. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) gibt für das Jahr 2008 ein Wachstum im Marktsegment IT Services von + 5,7% an. Für das Jahr 2009 erwartet der Bundesverband ein abflachendes aber immer noch positives Wachstum.

Geschäftsentwicklung

Die Entwicklungen auf dem IT Service Markt, sowie die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen, Organisationsveränderungen und der konsequenten Kostenreduzierungsmaßnahmen im Vorjahr sowie im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007, haben das Unternehmen weiterhin stabilisiert und sich für die IMPAQ Eschborn insgesamt positiv ausgewirkt.

Um ein einheitliches Auftreten der IMPAQ PLURALIS AG sowie der IMPAQ BÖKER AG - der 100% Tochter der IMPAQ PLURALIS AG - am Markt zu gewährleisten, wurden beide Firmen zur IMPAQ AG umfirmiert. Dies geschah für die ehemalige IMPAQ PLURALIS AG zum 18.05.2007 (nachfolgend IMPAQ Eschborn), für die ehemalige IMPAQ BÖKER AG zum 30.04.07 (nachfolgend IMPAQ München). Ebenfalls im Zuge des Zusammenwachsens beider Firmen - sowie auch auf Grund günstigerer Mietkonditionen - wurden die beiden Standorte Wiesbaden und Eschborn zusammengelegt. IMPAQ Eschborn nutzt nun seit Anfang 2007 ebenfalls die Räumlichkeiten der IMPAQ München in Eschborn. In 2007 operierte IMPAQ Eschborn somit weiterhin von 3 nationalen Standorten aus - Eschborn, Dortmund und Hamburg.

Da die einzelnen operativen Bereiche im Vorjahr relativ große Schwankungen aufwiesen, setzte der Vorstand bereits im Dezember 2006 ein Change Projekt zur weiteren Konsolidierung und Stabilisierung auf, welches in 2007 Maßnahmen zur Strategiefokussierung, Vertriebsverstärkung, Mitarbeiterentwicklung, sowie zu weiteren Kostenreduzierung umgesetzt hat. Des Weiteren wurde in 2007 auch eine Bilanzsanierung vorgenommen, um die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu gewährleisten: Auf Grund der relativ kritischen Situation der 100% Tochter IMPAQ München, verzichtete die IMPAQ Eschborn auf die Rückzahlung eines Darlehens und dazugehöriger Zinsen i.H.v. EUR 1,65 Mio. Im Gleichzug verzichtete die Gesellschafterin IMPAQ Holding AG, Zürich/Schweiz, auf die Rückzahlung eines Darlehens und dazugehöriger Zinsen gegenüber der IMPAQ Eschborn i.H.v. EUR 2,48 Mio.

Ertragslage

Insgesamt ergibt sich für die IMPAQ Eschborn im Geschäftsjahr 2007 ein Gewinn von EUR 118 T Vorjahr: EUR -437 T). Die Umsätze lagen unter den Umsätzen des Vorjahres und beliefen sich auf EUR 11,1 Mio. (Vorjahr: EUR 12,1 Mio.). Der Umsatzrückgang ist zurückzuführen auf die ungeplant hohe unterjährige Fluktuation, die sich im Sommer stärker auf die Umsatzsituation ausgewirkt hat, als die gute Marktentwicklung in der IT Consulting Branche. Somit konnten die geplanten Umsätze in Höhe von EUR 14,8 Mio. nicht erreicht werden.

Oben genannte Gründe wirkten sich auch auf die Herstellungskosten des Umsatzes aus (EUR -1,5 Mio.), da diese größtenteils Personalkosten für eigene Mitarbeiter sowie Subunternehmer beinhalten. Die allgemeinen Verwaltungskosten belaufen sich im Jahr 2007 auf EUR 3,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.), wobei der Anstieg im Wesentlichen auf die Weiterbelastungen von Managementleistungen der Muttergesellschaft (EUR 0,3 Mio.) und auf Aufwendungen aus Einkäufen für die IMPAQ München (EUR 0,3 Mio.) zur Gewährleistung eines einheitlichen Auftritts gegenüber Lieferanten, zurückzuführen ist. Entsprechend erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Erträge (EUR +0,4 Mio.) hauptsächlich durch die Weiterbelastung dieser Aufwendungen an die IMPAQ München. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (EUR 0,3 Mio.) erhöhten sich vor allem aufgrund der getätigten Ausgleichszahlung in Höhe von EUR 0,2 Mio. an die ehemaligen Gesellschafter, die aufgrund des Verzichts auf die Earn-Out-Klausel aus dem Aktienübertragungs- und Vergleichsvertrags vom vergangenen Geschäftsjahr fällig wurde. Das negative operative Ergebnis (EUR -0,7 Mio.) wurde schließlich durch das außerordentliche Ergebnis (EUR +0,8 Mio.) ins positive umgekehrt, da die Erträge aus dem Darlehensverzicht zuzüglich Zinsen der IMPAQ Holding AG i.H.v. EUR 2,48 Mio. die Aufwendungen durch den eigenen Darlehensverzicht zuzüglich Zinsen gegenüber der IMPAQ München i.H.v. EUR 1,65 Mio. übertrafen.

Erläuterung zur Vermögens- und Finanzlage

Das Gesamtvermögen der IMPAQ Eschborn beträgt EUR 6,6 Mio., nach EUR 8,1 Mio. im Vorjahr. Die Aktiva setzen sich hauptsächlich aus Anteilen an verbundenen Unternehmen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen zusammen. Diese Posten belaufen sich auf 82% der Bilanzsumme. Die Passiva sind im Wesentlichen durch sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestimmt. Die Eigenkapitalquote beträgt 13,4% (Vorjahr: 9,4%).

Die Finanzanlagen reduzierten sich durch den Forderungsverzicht hinsichtlich der Ausleihungen an die IMPAQ München i.H.v. EUR 1,0 Mio. Die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. EUR 0,5 Mio. ergibt sich im Wesentlichen aufgrund der Weiterbelastung von Personalkosten an die Muttergesellschaft. Der Rückgang der liquiden Mittel i.H.v. EUR 1,3 Mio. ist hauptsächlich auf die im Vorjahr erfolgten hohen Zahlungseingänge zum Ende des Geschäftsjahres vom Factoring-Partner zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,6 Mio. gesunken. Dabei reduzierten sich die Verbindlichkeiten aus dem Gesellschafterdarlehen aufgrund des Forderungsverzichts der IMPAQ Holding AG gegenüber der IMPAQ Eschborn um EUR 2,0 Mio; gegenläufig stiegen die Verbindlichkeiten aus Leistungsbeziehungen um EUR 0,5 Mio. aufgrund der Abtretung der Forderungen der IMPAQ München an die IMPAQ Eschborn, um diese in das zentral durchgeführte Factoring miteinzubeziehen. Auch der Rückgang der sonstigen Rückstellungen (EUR -0,2 Mio.) basiert auf zwei gegenläufigen Effekten; im Gegensatz zum Vorjahr fielen keine Abfindungen (EUR 0,5 Mio.) an, desweiteren wird von der Muttergesellschaft allerdings eine Konzerumlage für Managementleistungen weiterbelastet (EUR 0,3 Mio.).

Investitionen und Finanzierung

Im Berichtsjahr 2007 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt, wobei die Auslagerung der IT-Hardwareinfrastruktur mit EUR 207 T abgeschlossen wurde. Im Forderungsmanagement wird weiterhin Factoring eingesetzt. Ende 2008 wurden Investitionen in den Erwerb von sämtlichen Unternehmensanteilen an der Sokoma GmbH, Frankfurt/M., durchgeführt, die durch Darlehen von der Muttergesellschaft finanziert wurden. Weiterhin stellt die Muttergesellschaft bis zum heutigen Tag weitere Liquidität zur Verfügung, die im Wesentlichen für das operative Geschäft notwendig ist. Die Liquiditätssituation der IMPAQ Eschborn ist aus heutiger Sicht durch die Unterstützung der Mutter gesichert, so dass den Zahlungsverpflichtungen nachgekommen werden kann.

Marketing und Vertrieb

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 wurde IMPAQ Eschborn im Bereich Marketing und Vertrieb im Wesentlichen durch die IMPAQ Holding AG unterstützt. Es wurde verstärkt an der Ausgestaltung der Sales Unterlagen gearbeitet. Darüber hinaus hat IMPAQ Eschborn an verschiedenen Messen teilgenommen - COMCOM, Finanzweek, HVB Core IT-Days, VÖB Dienstleistungsmesse, W-JAX, JAX, etc. Und wieder wurden wesentliche Vertriebsmaßnahmen in den Zielsetzungen der Manager im Rahmen der Balanced Score Card (BSC) und in Abhängigkeit der variablen Zielgehälter verankert (bspw. Kundenbindungsziele sowie Neukundengewinnungsziele). Es wurde auch weiterhin verstärkt auf die Generierung sog. Service-Offerings hingearbeitet, d.h. modulare Dienstleistungen, welche sich standardisiert verkaufen lassen.

Mitarbeiter

Die Anzahl aktiver Mitarbeiter betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr zu Beginn ca. 93, zum Ende 86. Die hohe Fluktuation im ersten Quartal begründet sich durch den Abgang des Financial Service Teams. Alle weiteren unterjährigen Kündigungen (pro Quartal ca. 4) wurden mit der gleichen Zahl von Neueinstellungen aufgefangen, allerdings konnte die Mitarbeiteranzahl insgesamt nicht gehalten werden.

Organisation

Standorte:

Die IMPAQ Eschborn operierte in 2007 von drei Standorten aus: Eschborn, Dortmund und Hamburg. Das Finanz- und Rechnungswesen erfolgt zentral aus Dortmund, die weiteren Backoffice Funktionen, wie z.B. Projektoffice, Personal und Controlling, verteilen sich auf alle Standorte. Das Marketing wird zurzeit von der IMPAQ Holding AG in Zürich zentral geleitet.

Nachtragsbericht

In der ausserordentlichen Hauptversammlung der IMPAQ Eschborn, vom 3. Dezember 2008 wurde beschlossen, dass die IMPAQ Holding AG, Schweiz, einen Betrag in Höhe von EUR 2,6 Mio. überweist. Diese Zahlung wurde am 29.12.2008 geleistet und wird gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB als Zuzahlung in das Eigenkapital in der Kapitalrücklage ausgewiesen.

Im November 2008 hat die Gesellschaft sämtliche Geschäftsanteile an der Sokoma GmbH, Frankfurt/M. erworben. Die IMPAQ Eschborn und die Sokoma haben vor dem Erwerb schon einige Zeit sehr erfolgreich in einem großen Kundenprojekt zusammengearbeitet. Die gemeinsame Kundenorientierung im Bereich Financial Services bietet ein effizientes und optimiertes Marktangebot für hochwertige Dienst- und Beratungsleistungen. Der bei der Sokoma vorhandene Mix aus Geschäfts- und Technologie- Know-How sowie ein sehr erfahrenes Mitarbeiterteam führt zu einem strategischen Fit für die Kunden, die Mitarbeiter und die IMPAQ Eschborn.

Die Gesellschaft hat Ende März 2009 zur Optimierung der Vertriebs-, Auslastungs- und Kostenstruktur Maßnahmenpakete umgesetzt, die die nachhaltige Stärkung der Ertragskraft im Fokus hat. In diesem Zusammenhang hat sich die Gesellschaft auch von Mitarbeitern getrennt. Nach dem Abschlussstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft eingetreten.

Risikomanagement

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 wurde die Nutzung des ERP Systems Navision weiter ausgebaut. Unternehmenskritische Kernfunktionen sowie ein umfangreiches Reporting werden nun von Navision umfassend unterstützt. Ferner führte die Integration der elementaren Unternehmensprozesse in das Unternehmen zu einer besseren Kontrollmöglichkeit und Transparenz. Im Berichtszeitraum konnte die räumliche und zeitliche Verfügbarkeit unternehmenskritischer Daten dadurch deutlich gesteigert werden und gleichzeitig eine Qualitätsverbesserung bzgl. der Prognosedaten erzielt werden.

Eine weitere Fokussierung auf Navision sowie eine Umstellung auf die Version 5.0 ist weiterhin geplant. Gleichzeitig soll das Reporting weiter ausgebaut werden, ergänzt um kritische, unternehmensrelevante Kennzahlen, um somit unter anderem Transparenz und interne Kontrolle sowie die Unternehmenssteuerung weiter zu verbessern.

Ein kritischer Erfolgsfaktor ist das Halten von qualifizierten Mitarbeitern. Aufgrund der Entwicklungen des IT Beratungsmarktes besteht weiterhin das Risiko von Abgängen wichtiger Mitarbeiter.

Aufgrund der negativen Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaft IMPAQ München und den notwendigen Auswirkungen auf den Wertansatz der Beteiligung hat die IMPAQ Holding AG, Zürich/Schweiz, ein unwiderrufliches Kaufangebot ausgesprochen, das erstmals zum 01.01.2008 und letztmalig per 30.06.2009 geltend gemacht werden kann. Als Kaufpreis gelten EUR 4.676 T, wobei die Forderungen der IMPAQ München gegen die IMPAQ Eschborn in Abzug gebracht werden können.

Allgemein bestehen zum 31.12.2007 für die IMPAQ Eschborn keine nennenswerten rechtlichen oder wirtschaftlichen Risiken. Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt, was insbesondere durch die finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft gewährleistet wird.

Prognosebericht und Strategische Ausrichtung

Die Prognose für die gesamtwirtschaftliche Lage sowie für die IT Branche weisen indifferente Tendenzen auf; die allgemeine Wirtschaftlage sinkt wegen der Konjunkturkrise und die IT Branche entwickelt sich bislang stabil. In 2008 hat die Gesellschaft einen signifikanten Verlust verzeichnen müssen, welcher im Wesentlichen auf gesunkene Umsätze zurückzuführen ist. Das Eigenkapital der Gesellschaft wurde Ende 2008 durch die Zuführung zur Kapitalrücklage in Höhe von EUR 2,6 Mio. seitens der Muttergesellschaft erhöht. Ende 2008 wurden weiterhin organisatorische Maßnahmen auf Ebene der Unternehmensleitung umgesetzt, um eine Stabilisierung der Gesellschaft zu gewährleisten. Im März 2009 wurden Prozessoptimierungen vorgenommen, die im Wesentlichen die Stabilisierung des Bestandsgeschäftes, die Ausweitung der Marktpräsenz sowie die Optimierung der Kostenstruktur zum Ziel hatten. Auf dieser Grundlage bietet das Geschäftsjahr 2009 für die IMPAQ Eschborn daher die Chance zur weiteren Profitabilitätssteigerung. Die Zielsetzungen für die kommenden Geschäftsjahre sehen eine verstärkte Fokussierung auf die Kernbereiche und Kernkompetenzen - weitere Ausarbeitung der Service Offerings - des Unternehmens vor, bei einer gleichzeitigen weiteren Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage. Die Organisationsstruktur wird daher themenfokussiert ausgerichtet werden. Zudem soll eine starke Sales-Offensive das geplante Wachstum sichern. Hier ist es zunächst das Ziel, die bestehenden Kundenbeziehungen weiter auszubauen. Darüber hinaus soll stärker auf Neukundengewinnung fokussiert werden, wobei auch hier die von den Bereichen identifizierten und ausgearbeiteten Kernthemen der IMPAQ Eschborn stärker in den Markt gebracht werden sollen.

Abhängigkeit der IMPAQ AG von der IMPAQ Holding AG, Schweiz

Seit dem Kauf von 100 % der Anteile an der IMPAQ Eschborn durch die IMPAQ Holding AG, Schweiz, steht die IMPAQ Eschborn in Abhängigkeit zur IMPAQ Holding AG, Schweiz. Der Vorstand hat für das Geschäftsjahr 2007 einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt. Dieser Bericht schließt mit folgender Erklärung:

"Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die ihr im Zeitpunkt der Vornahme bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten."

Bilanz zum 31.12.2007

AKTIVA

  Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 49.001,55 9.782,03
II. Sachanlagen 114.516,45 107.357,88
III. Finanzanlagen 4.676.088,56 5.687.381,18
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 194.855,00 1.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.346.671,53 747.473,57
1. davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 729.127,65 197.193,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 250.112,28 1.575.271,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.074,00
  6.631.245,37 8.130.839,89

PASSIVA

  Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.465.000,00 2.465.000,00
II. Kapitalrücklage 739.900,48 739.900,48
III. Bilanzverlust -2.319.225,96 -2.437.607,98
B. Rückstellungen 1.181.716,00 1.403.575,97
C. Verbindlichkeiten 4.563.854,85 5.959.971,42
1. davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 252.157,39 0,00
2. davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.546.513,19 5.100.258,79
  6.631.245,37 8.130.839,89

Gewinn- und Verlustrechnung 2007

  Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Rohergebnis 2.389.502,14 1.793.125,31
2. Vertriebskosten 830.824,00 787.221.16
3. Allgemeine Verwaltungskosten 2.998.666,22 2.098.622,75
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.230.937,37 814.606,83
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 332.561,19 80.454,23
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89.179,38 9.323,59
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 254.716,65 87.135,02
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -707.149,17 -436.377,43
9. Außerordentliche Erträge 2.477.021,88 0,00
10. Außerordentliche Aufwendungen 1.650.472,00 0,00
11. Außerordentliches Ergebnis 826.549,88 0,00
12. Sonstige Steuern 1.018,69 189,53
13. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 118.382,02 -436.566,96
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -2.437.607,98 -2.001.041,02
15. Bilanzverlust -2.319.225,96 -2.437.607,98

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wurde gemäß den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Die Wertansätze aus der Bilanz zum 31.12.2006 wurden unverändert übernommen.

Die Gewinn-und Verlustrechnung wurde erstmals nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt, um die Vergleichbarkeit der einzelnen Konzerngesellschaften zu verbessern.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Software und Hardware drei Jahre, bei Betriebs- und Geschäftsausstattung wird linear entsprechend der steuerlich relevanten AfA-Tabellen abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten. Soweit die Herstellungskosten durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Zinsen für Fremdkapital sind nicht enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagevermögen

Im Finanzanlagevermögen ist die Beteiligung an der 100%igen Tochtergesellschaft, der IMPAQ AG, München, in Höhe von TEUR 4.676 enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital hat sich im Jahre 2007 nicht verändert. Bei den Aktien handelt es sich um 2.465.000 Stück Inhaberaktien. Sie haben einen rechnerischen Wert von € 1,00/Aktie.

Die Kapitalrücklage blieb im Geschäftsjahr 2007 unverändert.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

sonstige Rückstellungen 01.01.2007
EUR
Verbrauch
EUR
Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
31.12.2007
EUR
Ausstehende Leistungen 172.823,28 157.823,28 15.000,00 443.946,00 443.946,00
Tantiemen 461.250,00 346.376,44 10.000,00 267.907,44 372.781,00
Urlaubsansprüche 161.191,19 6.160,00 0 7.129,81 162.161,00
Ausstehende Rechnungen 74.222,00 47.332,00 12.000,00 87.588,00 102.478,00
Jahresabschlusskosten 28.000,00 24.644,00 3.356,00 41.540,00 41.540,00
Berufsgenossenschaft 28.279,50 25.024,72 3.254,78 25.790,00 25.790,00
Schwerbehindertenabgabe 14.885,00 14.820,00 65 13.520,00 13.520,00
Abfindungen 452.800,00 412.993,21 39.806,79 0 0
übrige 10.125,00 8.931,97 1.193,03 19.500,00 19.500,00
  1.403.575,97 1.044.105,62 84.675,60 906.921,25 1.181.716,00

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

  Insgesamt
< 1 Jahr 1 Jahr bis < 5 Jahre > 5 Jahre 31. Dez 07 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR EUR
4.563.854,85 0,00 0,00 4.563.854,85 5.959.971,42

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen bestehen für die Jahre 2008 bis 2012 wie folgt:

Leasingverpflichtungen Betriebsausstattung TEUR 420

Leasingverpflichtungen KFZ TEUR 285

Mietverpflichtungen TEUR 530

IV. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 85 aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten.

Die außerordentlichen Erträge resultieren aus dem Forderungsverzicht der IMPAQ Holding AG (vormals IMPAQ Information Management Holding AG), Zürich, hinsichtlich des Gesellschafterdarlehens und dazugehöriger Zinsen (TEUR 2.477).

Bei den außerordentlichen Aufwendungen handelt es sich um den eigenen Forderungsverzicht hinsichtlich der Ausleihungen an die IMPAQ AG, München, in Höhe von TEUR 1.650.

Personalaufwand

  2007 2006
  TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 6.753 7.382
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung,    
davon für Altersversorgung: T€ 0 (Vj. T€ 0) 818 988
  7.571 8.370

V. Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Vorstand

Die zur gemeinschaftlichen Vertretung berechtigten Vorstandsmitglieder sind zum 31.12.2007:

- Klaus März, Langenfeld, Kaufmann

- Holger Follmann (Vorsitzender), Rodgau, Kaufmann

- Werner Gentzke, Hamburg, Kaufmann seit 4.12.2007

Herr Klaus März wurde als Vorstandsmitglied zum 17.10.2007 vom Aufsichtsrat abberufen. Eine Eintragung in das Handelsregister ist am 23.10.2008 erfolgt.

Herr Holger Follmann hat sein Amt als Mitglied des Vorstands zum 30.09.2007 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat mit Beschluss vom 18.12.2007 der Amtsniederlegung zugestimmt. Eine Eintragung in das Handelsregister ist am 23.10.2008 erfolgt.

Mit Beschluss vom 18.12.2007 wurden Herr Meik Baumeister, Coesfeld, Kaufmann und Herr Rolf Werner Pönnighaus, Dortmund, Wirtschaftsinformatiker vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1.1.2008 in den Vorstand berufen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 23.10.2008.

Mit Beschluss vom 16.12.2008 wurden Herr Meik Baumeister, Coesfeld, und Herr Rolf Werner Pönnighaus, Dortmund, vom Aufsichtsrat als Vorstände abberufen. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 13.01.2009 erfolgt.

Mit Beschluss vom 16.12.2008 wurden Herr Uwe Kannemacher, Diplom-Betriebswirt, und Herr Alfred Kornfeld, London, Bankkaufmann, vom Aufsichtsrat in den Vorstand berufen. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 13.01.2009 erfolgt.

Den Vorstandsmitgliedern Holger Follmann und Klaus März wurde bei der außerordentlichen Hauptversammlung am 4.11.2008 Entlastung für das Jahr 2006 erteilt.

Hinsichtlich der verlangten Angaben zu den Gesamtbezügen des Vorstandes verweisen wir auf die Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 4 HGB.

Aufsichtsrat

Die bestellten Mitglieder des Aufsichtsrates sind zum 31.12.2007:

lic. oec. HSG Annegret Langmann, Zürich, Kauffrau (Vorsitzende)

Prof. Dr. Hans-Joachim Langmann, Seeheim-Jugenheim, Physiker

Dr. Friedrich J. Fröschl, Grünwald, Kaufmann

Im Geschäftsjahr 2007 wurden Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von TEUR 6 ausgezahlt.

Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 87 (Vorjahr 95) Arbeitnehmer beschäftigt.

Sitz der Gesellschaft

Mit Eintragung in das Handelsregister vom 13.01.2009 hat die Gesellschaft ihren Sitz in die Mergenthalerallee 77, 65760 Eschborn verlegt.

Konzerverhältnisse

Die IMPAQ AG, Eschborn, ist ein 100%iges Tochterunternehmen der IMPAQ Holding AG, Zürich, Schweiz, die den Konzernabschluss für den größten Kreis verbundener Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft hält eine 100%ige Beteiligung an der IMPAQ AG, München. Sie ist gemäß § 293 Abs. 1 HGB nicht verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen, da sie die dort genannten Größenkriterien nicht erreicht.

  Eigenkapital Beteiligungsquote Ergebnis
  TEUR % TEUR
IMPAQ AG, München 901 100% 51

Ergebnisverwendung

Der Vorstand wird der ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzverlust 2007 von TEUR 2.319 auf neue Rechnung vorzutragen

 

Eschborn, den 15. April 2008

Uwe Kannemacher - Vorstand -

Alfred Kornfeld - Vorstand -

Anlagenspiegel

  Anschaffungs- Herstellungs- kosten 01.01.2008
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2007
Euro
Buchwert 31.12.2007
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 397.152,97 53.334,00 0,00 401.485,42 49.001,55
II. Sachanlagen          
Betriebs- und Geschäftsausstattung 929.949,51 68.173,01 0,00 883.606,07 114.516,45
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.676.088,56 0,00 0,00 0,00 4.676.088,56
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 1.011.292,62 639.179,38 1.650,472,00 0,00 0,00
Summe 7.014.483,66 760.686,39 1.650.472,00 1.285.091,49 4.839.606,56

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IMPAQ AG, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird unter "Investitionen und Finanzierung" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft die weitere finanzielle Unterstützung durch die Muttergesellschaft voraussetzt.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, den 15. April 2009

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