Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 60543
Eingetragen
10.10.2002
Branche
Effekten- und WarenbörsenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Verwaltung eigenen Vermögens

Historie

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Management

NameRolle
Margaretha Müller
seit 5.4.2024
Prokura
Stefan Lecher
seit 3.3.2006
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

TERRA ET DOMUS AG

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 934.631,86 880.625,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.626,00 2.080,00
II. Sachanlagen 933.005,86 878.545,86
B. Umlaufvermögen 371.846,61 781.542,04
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 344.619,55 271.737,82
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 27.227,06 509.804,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 784,04 1.695,49
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 57,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.307.319,51 1.663.863,39

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 579.950,59 566.502,44
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 210.000,00 90.000,00
III. Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 50.462,29
IV. Bilanzgewinn 269.950,59 326.040,15
B. Rückstellungen 220.164,85 273.100,91
C. Verbindlichkeiten 507.204,07 824.260,04
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 19.255,01 352.292,48
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.307.319,51 1.663.863,39

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Von den eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft wendet bei der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff HGB an.

Die Gesellschaft richtet sich bei der Bilanzierung und Bewertung nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB sowie nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff HGB und ergänzend nach den Vorschriften des AktG.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

2. Anlagevermögen

Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Folgende Abschreibungsmethode wurde angewandt:

Voraussichtliche Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
- immaterielle Vermögensgegenstände linear 15 Jahre
- Sachanlagen linear 3 - 50 Jahre

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände wurden, soweit sie einer selbständigen Nutzung fähig sind, in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG bis einschließlich EUR 410,00 als geringwertig angesehen und im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung in voller Höhe abgeschrieben. Im Anlagespiegel werden im Jahr des Zugangs diese geringwertigen Vermögensgegenstände gleich als Abgang erfasst.

Bei Anschaffungskosten von mehr EUR 150,00 bis zu einer Obergrenze von EUR 1.000,00 wurden die Zugänge bis zum Jahr 2009 in einem Sammelpool zusammengefasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren gleichmäßig abgeschrieben.

3 . Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Aufgrund der überdurchschnittlich langen Zahlungsziele bei einem großen Teil der Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % der Nettoforderungen vorgenommen. Weitere Risiken wurden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung wird seit dem Jahr 2010 - den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) entsprechend - mit der Pensionsrückstellung saldiert, da die Ansprüche hieraus vollständig verpfändet sind. Nach dieser Verrechnung ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag.

4 . Rückstellungen

Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten jeweils in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Als Berechnungsgrundlage der Pensionsrückstellung dienen die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck und die Projected Unit Credit Method (PUC) gem. vorliegendem Gutachten der WWK Lebensversicherung a. G. Die Bewertung erfolgt nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Auf Grund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung war eine Anpassung auf den 01.01.2010 erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Nach Verrechnung mit dem Aktivwert aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag.

5 . Angaben zu den Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden wie folgt fällig:

  vor Ablauf eines Jahres
EUR
nach Ablauf eines und vor Ablauf von 5 Jahren
EUR
nach Ablauf von 5 Jahren
EUR
gesamt
EUR
- Darlehen I 1.400,00 89.712,60 0,00 91.112,60
- Darlehen II 1.595,00 26.250,38 0,00 27.845,38
- Darlehen III 3.826,00 16.980,00 256.941,86 277.747,86
- Darlehen IV 2.485,00 13.170,50 36.553,62 52.209,12
- Darlehen V 8.390,00 28.187,35 0,00 36.577,35
  17.696,00 174.300,83 293.495,48 485.492,31

Bei den Darlehen II und IV besteht jeweils ein Sondertilgungsrecht von jährlich je EUR 5.000,00 bzw. EUR 7.500,00.

Im Übrigen sind die Verbindlichkeiten in voller Höhe vor Ablauf eines Jahres fällig.

Im Einzelnen bestanden am Bilanzstichtag folgende Verbindlichkeiten:

  2012
EUR
2011
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 485.492,31 470.735,40
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.225,84 281.297,98
3. sonstige Verbindlichkeiten 11.485,92 72.144,40
  507.204,07 824.177,78

Zu 1.: Die Darlehen sind durch Grundschulden der finanzierten Immobilien besichert.

Zu 2.: Die Verbindlichkeiten sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren besichert.

Zu 3.: davon aus Steuern: EUR 1.441,60 (Vorjahr: EUR 69.641,27)

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)

6 . andere Angaben

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von EUR 11.224,87 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

7 . Ergebnisverwendung

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Gewinnvortrag (EUR 256.502,44) und dem Jahresüberschuss (EUR 13.448,15) auf neue Rechnung vorzutragen.

8 . Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte unverändert durch den alleinvertretungsberechtigten Vorstand Herrn Stefan Lecher geführt.

Der Aufsichtsrat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Rechtsanwalt Götz T. Mehring, Isernhagen (Vorsitzender)

Dipl.-Kaufmann Heinrich Soltendieck, Hannover (stellvertretender Vorsitzender)

Dipl.-Kaufmann Veit Pagel, Hannover

 

Hannover, 18. Mai 2013

Stefan Lecher, Vorstand

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2013 festgestellt.

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