RSS-Investment GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Franke seit 10.5.2022 | Geschäftsführer |
Maik Vahle seit 7.2.2007 | Geschäftsführer |
Michael Franke-Schulte seit 7.8.2006 | Geschäftsführer |
Rainer jun. Schulte seit 7.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stooker Brands GmbHSykeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des UnternehmensDer Sitz der Gesellschaft liegt in Syke, Niedersachsen. Der Handel mit Textilien einschließlich Import, Export und Transitgeschäfte stellt das Kerngeschäft des Unternehmens dar. Der Einzelhandel, mit Schwerpunkt im Discountbereich, zählt zu den Hauptkunden. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind aufgrund des Geschäftsmodells (Handelsunternehmen) nicht relevant. Gleichwohl werden Markttrends laufend beobachtet und analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden bei der Entwicklung neuer Produkte verwendet. Zweigniederlassungen der Gesellschaft bestehen nicht. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenIn den vergangenen Jahren konnte der Einzelhandel in Deutschland die Umsätze kontinuierlich steigern. Für das Jahr 2023 berechnete der Handelsverband Deutschland einen Umsatz von rund 649,1 Mrd. EUR (Vorjahr: 630,8 Mrd. EUR). Im Jahr 2023 beliefen sich die Umsätze mit Bekleidung in Deutschland auf rund 68,2 Mrd. EUR (Vorjahr: 63,8 Mrd. EUR). Mit mehr als 38,2 Mrd. EUR (Vorjahr: 35,8 Mrd. EUR) wurde der meiste Umsatz mit Damenbekleidung erwirtschaftet. Daraus resultiert für die Branche ein Umsatzwachstum von etwa 7 %. Gleichzeitig wurde die Branche von Herausforderungen wie steigenden Rohstoffpreisen und Lieferengpässen beeinflusst. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage des UnternehmensDie Gesellschaft konnte ihre Stellung am Markt weiter behaupten. Die Hauptmitbewerber konnten keine Kunden der Gesellschaft für sich gewinnen bzw. abwerben. So konnte der Umsatz zum Vorjahr insbesondere im Inland gesteigert werden. Der Anteil der Exporte am Umsatz in 2023 hat sich geringfügig um 1,45 %-Punkte reduziert. Die Schweiz, Österreich und die Niederlande werden von eigenen Mitarbeitern des Außendienstes betreut. Die Umsatzsteigerung beruht im Wesentlichen auf dem Inlandsgeschäft. Der Lagerbestand befindet sich auf dem Vorjahresniveau, während der Bestand schwimmender Waren zurückgegangen ist. ErtragslageDas Unternehmen erzielt die Umsatzerlöse im Wesentlichen im Inland (74,43 %). Die Gesamtumsatzerlöse vor Erlösschmälerungen stiegen um TEUR 2.066 auf TEUR 46.282. Die Nettoumsatzerlöse sind von TEUR 40.322 in 2022 auf TEUR 41.546 gestiegen. Der Materialaufwand stieg korrespondierend von TEUR 23.130 auf TEUR 23.158. Die Rohertragsquote konnte im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 42,6 % auf 44,3 % gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.022 sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 6.454) insbesondere aufgrund gestiegener Kosten für Fremdleistungen gestiegen. Der Personalaufwand ist von TEUR 8.316 auf TEUR 9.174 im Wesentlichen aufgrund höherer Bonus- und Tantiemezahlungen gestiegen. Insgesamt wurde im Vergleich zum Vorjahr ein um TEUR 100 höherer Gewinn von TEUR 1.067 erwirtschaftet. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 34.215 auf TEUR 31.430 gesunken. Wesentliche Ursache hierfür sind insbesondere die im Vorjahresvergleich reduzierten Forderungen und Personalrückstellungen. Die Vorratsintensität betrug im Geschäftsjahr 66,7 % zu 62,6 % im Vorjahr. Dies entspricht einer Veränderung von 4,1 %-Punkten. Aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme wurde eine Eigenkapitalquote von 41,9 % (Vorjahr: 35,3 %) erreicht. Der Anlagendeckungsgrad I beträgt im Berichtsjahr 377,9 % (Vorjahr: 314,5 %). Wesentliche Investitionen in das Anlagevermögen wurden nicht getätigt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich insbesondere der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR -8.026 auf TEUR -64 reduziert. Im Geschäftsjahr hat sich der Forderungsbestand korrespondierend zu den Verbindlichkeiten reduziert. Im Vorjahr erfolgte ein größere Aufstockung des Vorratsbestands, welcher im Geschäftsjahr leicht reduziert wurde. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -68 (Vorjahr: TEUR -163) und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR -1.077 (Vorjahr: TEUR -723). PersonalwesenDer Personalstamm der Firma hat sich nicht wesentlich verändert. Sämtliche Schlüsselpositionen sind durch langjährige, erfahrene Mitarbeiter besetzt. Gleichzeitig genießt die Ausbildung junger Menschen bei der Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert und ist Tradition. Das Unternehmen ist stets daran interessiert, Auszubildende nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfungen vor der Industrie- und Handelskammer Hannover in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Den Mitarbeitern/-innen wird zur Weiterbildung ihrer fachlichen und persönlichen Kompetenzen ein breites Spektrum von Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten. Alle Maßnahmen werden dabei zielgerichtet auf die individuellen Fähigkeiten, Qualifikationen und Kompetenzen der jeweiligen Beschäftigten angepasst. Um die Gesundheit der Beschäftigten zu unterstützen, ist die Gesellschaft Partner eines großen Fitnessverbundes, der es den Beschäftigten ermöglicht, vergünstigt ein großes Sport- und Ausgleichsprogramm in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus übernimmt die Gesellschaft die Abwicklung einer betrieblichen Altersvorsorge in Form einer Entgeltumwandlung für alle Beschäftigten, die dieses wünschen. 3. Risiko- und ChancenberichtIntegraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse der Gesellschaft ist das Management von Risiken und Chancen. Insbesondere die internationalen Aktivitäten des Unternehmens machen ein permanentes Abwägen dieser Chancen und Risiken notwendig. So sind einerseits Chancen wahrzunehmen, andererseits zugleich die vorhandenen Risiken zu analysieren und mit geeigneten Maßnahmen zu reduzieren. Grundsätzlich ist die Gesellschaft durch ihre geschäftlichen Aktivitäten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die eng mit dem unternehmerischen Handeln verknüpft sind. Ihnen begegnet die Gesellschaft mit einer konservativen Sicherheitsstrategie, der Vermeidung unangemessener Risiken, einem integrierten System zum Management solcher Risiken und einem adäquaten Versicherungsschutz. Controlling- und Berichterstattungssysteme ermöglichen einerseits das frühzeitige Erkennen von Risiken sowie eine zeitnahe und angemessene Reaktion, aber auch andererseits das kurzfristige Antizipieren und Nutzen von Chancen. Qualitäts- und Gewährleistungsrisiken werden schon im Vorfeld mit strengen technischen Kontrollen in den Betrieben begegnet. Endkontrollen vor Ort in der Fertigung von gruppenzugehörigen technischen Mitarbeitern - z. T. diplomierte Bekleidungsingenieure mit langjähriger Erfahrung im Ausland - haben das Ziel, die Produktqualität auf hohem Niveau zu gewährleisten. Die Gesellschaft unterliegt den Trends und Schwankungen des Modemarktes. Auch eine konjunkturbedingte oder wetterbedingte geringere Nachfrage nach Produkten des Unternehmens ist ein nicht leicht zu kalkulierendes Risiko. Das breite Angebot des Unternehmens, welches alle Betriebsformen des Handels anspricht, sowie die branchenweite Bekanntheit seiner Leistungsfähigkeit und Flexibilität wirken hier grundsätzlich Risiko mindernd. Das gilt auch für die langfristigen strategischen Allianzen mit Industrie- und Handelskunden, die nicht nur den deutschen, sondern auch den europäischen Markt bedienen. Durch ständige Marktbeobachtung, Besuch von internationalen Modemessen, große Erfahrung in der Branche und dem richtigen Gefühl für den Markt werden neue modische Entwicklungen identifiziert und in den Kollektionen verarbeitet. Für die Bereitstellung eines passenden Sortiments ist der Design- und Entwicklungsprozess sehr wichtig; dieser zielt darauf ab, trendorientierte Mode zu entwerfen, die den Kunden trotzdem eine gewisse modische Langlebigkeit bietet. Seit jeher ist es der Anspruch des Unternehmens, eine hohe Qualität in seinen Produkten umzusetzen. Um diesem Anspruch nachhaltig gerecht zu werden, sind Innovationen im Produktentwicklungsprozess von entscheidender Bedeutung. Zum einen wird fortwährend an Prozessinnovationen gearbeitet, die dazu beitragen sollen, die Dauer der Produktentwicklung, vom ersten Designvorschlag bis zur Präsentation der Ware am Point of Sale (Lead Time), zu verkürzen. Eine wichtige Rolle in diesem Kontext spielt die Digitalisierung der Produktentwicklung. Mit der Einführung eines PLM-Systems ist ein zentraler Schritt zur Digitalisierung im Design- und Entwicklungsprozess gelungen. Bei den Lieferländern ist es zu keinen nennenswerten Änderungen gekommen. Die Lieferländer werden regelmäßig von den Mitarbeitern der Abteilung Qualitätssicherung und der Geschäftsleitung besucht. Die Gesellschaft ist grundsätzlich keinen expliziten Umweltrisiken ausgesetzt. Insbesondere geht von der Bekleidung keine Gefahr für die Umwelt aus. Es werden alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten und anhand definierter Prozesse und Richtlinien stets kontrolliert. Zudem werden alle Bekleidungsstücke regelmäßig von neutralen Prüfinstituten auf die Einhaltung der gesetzlichen EU-Vorschriften und Normen getestet. Die zukünftige Entwicklung des Euro hat auf die Gesellschaft essenzielle Auswirkungen, da sie ihre Einkäufe überwiegend in US-Dollar tätigt. Diese Währungsrisiken ergeben sich daraus, dass das Unternehmen Produktionsaufträge an Fabriken in Fernost vergibt. Während die Kundenaufträge in der Regel in Euro abgewickelt werden, löst die Begleichung der Produktionsaufträge Zahlungen in Fremdwährung, zumeist US-Dollar aus. Bei den meisten Kundenaufträgen liegen zwischen Bestellung und Lieferung im Durchschnitt vier bis sechs Monate. Das sich hierbei ergebende Währungskonvertierungsrisiko der zukünftig zu erwartenden Zahlungsströme aus dem Grundgeschäft sichert das Unternehmen mit sog. Cashflow-Hedges in Form von Währungstermingeschäften mit Laufzeitoptionen ab. Dabei verfolgt es die Strategie, dass in der Zukunft im "worst case" auf jeden Fall der unterlegte geplante Umrechnungskurs und damit die geplante Kalkulation realisiert wird. Eine währungsschwankungsbedingte Verteuerung der eingekauften Ware soll verhindert werden. In der Regel folgt das Unternehmen dabei der Einschätzung des beratenden Bankhauses, wobei diesen Finanzgeschäften ein Grundgeschäft zugrunde gelegt wird. Zu spekulativen Zwecken setzt die Gesellschaft derivative Finanzinstrumente generell nicht ein. 4. PrognoseberichtDie Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2024 mit deutlich niedrigeren Umsätzen und einem deutlich schlechteren Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Gleichzeitig werden fortlaufend etwaige Möglichkeiten geprüft, um die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und des erwartungsgemäß geringen Wirtschaftswachstums in der Bekleidungsbranche gering zu halten und somit bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Eine Bestandsgefährdung liegt zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.
Syke, 30. September 2024 gez. Michael Franke-Schulte, Geschäftsführer gez. Rainer Schulte, Geschäftsführer gez. Maik Vahle, Geschäftsführer gez. Timo Franke, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Grundlagen Der Jahresabschluss der Stooker Brands GmbH (Amtsgericht Walsrode, HRB 110505) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Rechnungslegungsgrundsätze Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden stetig ausgeübt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (5 Jahre), bewertet. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (von 3 bis 15 Jahre) unter Verwendung der linearen Methode. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und dem Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt mittels der gewogenen Durchschnittsmethode. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Soweit zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, bestehen, werden die sich daraus ergebenden Steuerbe- bzw. -entlastungen als latente Steuern angesetzt. Ausschlaggebend für die Bewertung der aktiven latenten Steuern ist die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit der Umkehrung der Bewertungsunterschiede und der Nutzbarkeit der Verlustvorträge, die zu aktiven latenten Steuern geführt haben. Dies ist abhängig von der Entstehung künftiger steuerpflichtiger Gewinne während der Perioden, in denen sich steuerliche Bewertungsunterschiede umkehren und steuerliche Verlustvorträge geltend gemacht werden können. Grundlage für die Bewertung ist die Planung der Gesellschaft. Die Bewertung der Differenzen erfolgt dabei auf der Grundlage der voraussichtlichen Steuersätze, welche im Zeitpunkt des Ausgleichs der Differenzen anzuwenden sind. Latente Steuern werden verrechnet angesetzt und nicht abgezinst. Pensionsrückstellungen werden mit dem versicherungsmathematisch ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Den Berechnungen liegen das modifizierte Teilwertverfahren auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde:
Die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 3.377 (Vorjahr: TEUR 3.213) werden gemäß § 246 Absatz 2 HGB saldiert mit verpfändetem Wertpapierdepot in Höhe von TEUR 2.944 (Vorjahr: TEUR 2.564) auf der Passiva unter dem Posten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,83 %) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,75 %) beträgt TEUR 64. Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf die Anpassung auf den Stichtagskurs wird bei Kurssicherung durch ein Devisentermingeschäft verzichtet. Auf fremde Währung lautende Posten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr finden abweichend von den dargestellten Bewertungsmethoden das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip keine Anwendung, d. h. die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag erfolgt bei diesen Posten unabhängig vom Kurs zum Zeitpunkt der Transaktion. Rechnungsabgrenzungsposten werden nur gebildet soweit der abzugrenzende Einzelposten EUR 800,00 übersteigt. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichnetem Kapital (TEUR 250; Vorjahr TEUR 250), einer Gewinnrücklage (TEUR 3.000; Vorjahr TEUR 3.000) sowie einem Bilanzgewinn (TEUR 9.923, Vorjahr TEUR 8.856) zusammen. Der Bilanzgewinn setzt sich aus dem Jahresüberschuss (TEUR 1.067; Vorjahr TEUR 967) und dem Gewinnvortrag (TEUR 8.856, Vorjahr TEUR 7.889) zusammen. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf TEUR 763. Der Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge i. S. des § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf TEUR 699. Hiervon entfallen auf aktivierte latente Steuern TEUR 361 und die Bewertung von Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert TEUR 338. Die Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 64. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf Bewertungsdifferenzen bzgl. der Pensionsrückstellungen sowie eines Wertpapierdepots, welches mit den Pensionsrückstellungen verrechnet wird. Die Bewertung der vorliegenden Differenzen erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen, der denjenigen des aktuellen Geschäftsjahres entspricht. Vorliegend handelt es sich um die Steuersätze für Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag in Höhe von 15,83 % sowie für Gewerbesteuer in Höhe von 14 %. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie zu einem nicht unerheblichen Anteil Verpflichtungen gegenüber Kunden aus Boni und Werbekostenzuschüsse. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der Anlage 2 zum Anhang dargestellt. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Die Stooker Brands GmbH hat Devisentermingeschäfte mit zwei Kreditinstituten abgeschlossen, um Währungsrisiken aus erwarteten Beschaffungsgeschäften in Fremdwährung zu neutralisieren. Gemäß § 254 HGB werden für die Devisentermingeschäfte Bewertungseinheiten gebildet. Da die Risiken aus den Devisentermingeschäften durch gegenläufige Veränderungen aus mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Zahlungsströmen aus den Beschaffungsgeschäften kompensiert werden können, erfolgt aufgrund der Anwendung der Einfrierungsmethode kein Bilanzansatz. Zur Absicherung künftiger Währungskrisen aus Wareneinkaufskontrakten hat die Stooker Brands GmbH Devisentermingeschäfte abgeschlossen.
Das Nominalvolumen gesicherter Positionen (Grundgeschäfte) entspricht dem Nominalvolumen der Devisentermingeschäfte und betrug zum Bilanzstichtag TEUR 11.107 (Vorjahr TEUR 14.323). Die zu sichernden Positionen der Stooker Brands GmbH umfassen dabei ausschließlich Fremdwährungsverbindlichkeiten. Das abgesicherte Fremdwährungsrisiko entspricht dem Nominalvolumen der Devisenterminkontrakte. Die im Bestand befindlichen Devisentermingeschäfte mit einer maximalen Restlaufzeit von 10 Monaten, die jeweils in Fälligkeit, Betrag und Währung mit den Grundgeschäften übereinstimmen, wurden vollständig in Bewertungseinheiten als Mikro-Hedge designiert. Zum Bilanzstichtag waren aus diesen Transaktionen keine Rückstellungen aus Bewertungseinheiten zu bilden. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte errechnet sich auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses im Vergleich zum kontrahierten Terminkurs. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden durch Belieferung des Einzelhandels erzielt. Der Umsatz wird zu 74,43 % im Inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Kursdifferenzen (TEUR 40, Vorjahr TEUR 60). In der Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Erträge aus der Zeitbewertung von Wertpapierdepots i. H. v. TEUR 388 (Vorjahr TEUR -368) enthalten, die mit den Pensionsrückstellungen verrechnet werden. In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 55) enthalten. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten unter anderem die Anpassung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr TEUR -64). III. Rechtliche und finanzielle Verpflichtungen Die am 31. Dezember 2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus folgenden Rechtsverhältnissen:
Eigentumsvorbehalte bestehen im Rahmen der üblichen Verkaufs-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen der Lieferanten. D. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsunternehmen Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen zu mindestens 20 % beteiligt:
2. Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr bzw. sind zurzeit die Herren: Michael Franke-Schulte (strategischer Geschäftsführer), Syke-Barrien Rainer Schulte (strategischer Geschäftsführer), Syke Maik Vahle (Geschäftsführer Einkauf, Vertrieb und Logistik), Weyhe Timo Franke (Geschäftsführer Finanzen und HR), Syke Im Geschäftsjahr beliefen sich die Bezüge von Herrn Timo Franke auf TEUR 218. Die Angabe der Bezüge für die weiteren drei Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 3. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
4. Abschlussprüferhonorar Für das Geschäftsjahr 2023 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von TEUR 30 berechnet. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen TEUR 17, auf Steuerberatungsleistungen TEUR 13. 5. Nachtragsbericht Bestandsgefährdende Risiken oder Erkenntnisse zum jetzigen Zeitpunkt liegen nicht vor. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 9.923.008,96 auf neue Rechnung vorzutragen.
Syke, 30. September 2024 Stooker Brands GmbH gez. Michael Franke-Schulte, Geschäftsführer gez. Rainer Schulte, Geschäftsführer gez. Maik Vahle, Geschäftsführer gez. Timo Franke, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Protokoll der Gesellschafterversammlung der Stooker Brands GmbH Thema: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023, Entlastung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 und Bestellung des Wirtschaftsprüfers für das Geschäftsjahr 2024
Die Gesellschafter haben unter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung gemäß §7 des Gesellschaftervertrages eine Gesellschafterversammlung abgehalten. Der nachfassende Beschluss erfolgt auf Grundlage des Stimmbindungs- und Poolvertrag vom 1.11.2018 sowie aus dem Protokoll der Poolversammlung vom 22.11.2024, in dem beschlossen wurde: 1. Der Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme in Höhe von EUR 31.430.401,99 und einem Jahresüberschuss von EUR 1.067.251,13 wird in der vorliegenden Form festgestellt. 2. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. 3. Die durch die Geschäftsführung vorgeschlagene Verwendung des Jahresergebnisses wird angenommen und der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Die Nordwest Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bremen wird als Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestellt. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
Syke, den 29.11.2024 gez. Michael Franke-Schulte gez. Rainer Schulte Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Stooker Brands GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stooker Brands GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stooker Brands GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 30. September 2024 Nordwest
Revision GmbH
Kissel, Wirtschaftsprüfer Mählmann, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
21 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Textilien
Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Wärme- und Kältehandel
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen