Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 50007
Eingetragen
18.6.2004
Branche
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungErbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen im medizinischen Bereich, insbesondere die Abrechnung und das Inkasso von Privatliquidationen, resultierend aus ärztlicher Leistung.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

MeDITA-West GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010

AKTIVA

2010 2009
EUR EUR
1. Barreserve
Kassenbestand 784,09 767,09
2. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 164.613,12 22.600,12
3. Forderungen an Kunden 1.560.103,25 258.679,65
4. Beteiligungen 12.500,00 0,00
darunter an Finanzdienstleistungsinstitute: 0
4. Immaterielle Anlagewerte entgeltlich erworbene Lizenzen 22.176,00 9.705,00
5. Sachanlagen 2.275,00 1.693,00
6. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 6.250,00 6.250,00
darunter eingefordert 0 Euro
7. Sonstige Vermögensgegenstände 83.966,03 2.214,20
8. Rechnungsabgrenzungsposten 4.177,99 1.193,58
9. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 18.994,91
1.856.845,48 322.097,55

PASSIVA

2010 2009
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 250.000,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden andere Verbindlichkeiten täglich fällig 1.548.430,38 281.386,10
3. Sonstige Verbindlichkeiten 24.824,99 32.925,81
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 1.280,00 0,00
b) andere Rückstellungen 15.435,00 7.785,64
16.715,00 7.785,64
5. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
b) Kapitalrücklage 25.000,00 0,00
c) Bilanzverlust - 33.124,89 - 43.994,91
d) nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 18.994,91
d) nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 16.875,11 0,00
1.856.845,48 322.097,55
2010 2009
EUR EUR EUR EUR
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0,00
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 0,00 0,00
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 0,00
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0,00
b) Plazierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0,00
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 0,00 0,00
0,00 0,00

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

2010 2009
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 2.819,41 82,44
2. Zinsaufwendungen - 1.990,42 0,00
828,99 82,44
3. Provisionserträge 172.015,84 42.247,63
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.630,35 30,28
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter - 42.903,83 - 4.896,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 9.287,45 - 1.383,96
darunter für Altersversorgung 0 EUR - 52.191,28 - 28.579,47
b)andere Verwaltungsaufwendungen 106.432,03 - 28.579,47
- 158.623,31 - 34.859,43
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen - 7.578,00 - 3.121,00
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 12.273,87 4.379,92
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 1.403,85 0,00
9. Jahresüberschuss 10.870,02 4.379,92
10. Verlustvortrag aus dem Vorjahr - 43.994,91 - 48.374,83
11. Bilanzverlust - 33.124,89 - 43.994,91

Anhang für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

der MeDiTA-West Gmb

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 1 HGB. Als Finanzdienstleistungsinstitut i.S.v. § 1 Abs. 1a KWG sind, unabhängig von den Größenkriterien gem. § 267 HGB, die Vorschriften der §§ 340-3400 HGB maßgeblich.

Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

B. GRUNDSÄTZE DER GLIEDERUNG DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anhangs richtet sich zusätzlich noch nach den §§ 340 ff HGB i.V.m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV).

Die Gesellschaft macht von § 265 Abs. 8 i.V.m. § 340a HGB Gebrauch und führt in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung die Posten, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Saldo hatten, nicht auf.

C. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute zu beachten.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige und nutzungsbedingte Abschreibungen - angesetzt.

Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear unter Zugrundelegung der betrieblichen Nutzungsdauer vorgenommen. Immaterielle Vermö gens gegenstände sind ebenfalls zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert. Die Bildung von Wertberichtigungen war nicht veranlasst.

Die Guthabenbestände bei Kreditinstituten sind mit den letzten Auszügen zum 31.12.2010 abgestimmt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten; sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden mit den effektiven Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

D. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Wesentliche Posten der Aktivseite

Posten 2: Forderungen an Kreditinstitute

Es bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen an Kreditinstitute aus laufenden Guthaben i.H.v. Tsd. € 165 (Vorjahr: Tsd. € 23).

Posten 3: Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden aus erbrachten Dienstleistungen im Rahmen des Factoring betrugen zum Bilanzstichtag Tsd. € 35 (Vorjahr: Tsd. € 6). Weiterhin betrug der Bestand an angekauften Forderungen Tsd. € 1.525 (Vorjahr: Tsd. € 253)

Fristengliederung der Forderungen nach § 9 RechKredV:

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Forderungen an Kunden 1.560 259
davon mit einer Restlaufzeit
a) bis 3 Monate 1.560 259
b) mehr als 3 Monate bis ein Jahr 0 0
c) mehr als ein Jahr bis 5 Jahre 0 0
d) über 5 Jahre 0 0

Posten 4: Beteiligungen

Es bestand eine Beteiligung in Höhe von 50% am Stammkaptial der Deutsche Gesellschaft für privatärztliche Abrechnung dgpar GmbH, Köln. Die Gesellschaft wurde am 06.07.2010 in das Handelsregister eingetragen. Ein Jahresabschluss lag im Erstellungszeitpunkt nicht vor.

Posten 5:

In diesem Posten ist ausschließlich Software mit einem Betrag von Tsd. € 22 (Vorjahr: Tsd. € 10) enthalten.

Posten 6: Sachanlagen

In diesem Posten sind Betriebs- und Geschäftsausstattung und Büroeinrichtung mit einem Betrag von Tsd. € 2 (Vorjahr: Tsd. € 2) enthalten.

Posten 8: Sonstige Vermögensgegenstände

In dieser Position sind folgende Forderungen enthalten:

STIL Bauherren GbR € 20.081,67
MeDiTA medizintechnische Handels- u. Dienstl. GmbH € 62.459,67
Forderung gegenüber dem Gesellschafter € 479,63
Sonstige € 945,06
Gesamt € 83.966,03

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2010

der MeDiTA-West GmbH

Bezeichnung Entwicklung der Stand zum 01.01.2010
Euro
Zugang Abgang-
Euro
Umbuchung
Euro
Abschreibung Zuschreibung-
Euro
Stand zum 31.12.2010
Euro
EDV-Software Ansch-/Herst-K 14.725,00 18.614,00 33.339,00
Abschreibung 5.020,00 6.143,00 11.163,00
Buchwerte 9.705,00 18.614,00 6.143,00 22.176,00
Sonstige Betriebs-u. Ansch-/Herst-K 2.441,78 1.369,00 3.810,78
Gesch.ausstattung Abschreibung 748,78 787,00 1.535,78
Buchwerte 1.693,00 1.369,00 787,00 2.275,00
Ansch-/Herst-K 17.166,78 19.983,00 37.149,78
Abschreibung 5.768,78 6.930,00 12.698,78
Buchwerte 11.398,00 19.983,00 6.930,00 24.451,00

Wesentliche Posten der Passivseite

Posten 1: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstiuten

Es besteht bis auf weiteres bei der Donner & Reuschel AG ein Kreditrahmen i.H.v. Tsd. € 300, der zweckgebunden für die Vorfinanzierung der Patientenzahlungen zu verwenden ist. Der Kreditrahmen ist mit Tsd. € 250 valutiert. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis drei Monate.

Posten 2: Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden i.H.v. Tsd. € 1.548 (Vorjahr: Tsd. € 281) resultieren aus dem Ankauf von Forderungen und sind täglich fällig.

Posten 3: Sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2010 umfassen Lohn- und Kirchensteuer i.H.v. Tsd. € 8, Umsatzsteuer i.H.v. Tsd. 9 sowie sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. Tsd. € 8.

Posten 4: Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31.12.2010 wie folgt zusammen:

Abschluss- und Prüfungskosten € 14.000,00
Ausstehende Rechnungen € 1.435,00
Gesamt € 15.435,00

Posten 5: Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt € 25.000,00. Es ist in Höhe von € 18.750,00 eingezahlt.

Zusammen mit der Kapitalrücklage i.H.v. € 25.000,00 und dem Bilanzverlust i.H.v. € 33.124,89 beträgt das Eigenkapital € 16.875,11.

E. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Posten 1: Zinserträge

Die Zinserträge i.H.v. Tsd. € 3 (Vorjahr: Tsd. € 0) resultieren aus täglich fälligen Einlagen sowie aus Festgeldanlagen.

Posten 3: Provisionserträge

Die Erträge entfallen auf erbrachte Dienstleistungen im Rahmen des Factoringgeschäfts. Im Berichtszeitraum wurden entsprechende Erträge i.H.v. Tsd. € 172 (Vorjahr: Tsd. € 42) erwirtschaftet.

Posten 6: Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betragen Tsd. € 159 (Vorjahr: Tsd. € 35).

Hierin sind Personalaufwendungen in Höhe von Tsd. € 52 (Vorjahr: Tsd. € 6) enthalten. Die anderen Verwaltungsaufwendungen i.H.v. Tsd. € 106 (Vorjahr: Tsd. € 35) umfassen vor allem Porto, Verwaltungspauschale, Nebenkosten des Geldverkehrs, Rechts- und Beratungskosten, Abschluss- und Prüfungskosten sowie übrige Verwaltungskosten.

Posten 6: Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2010 belaufen sich auf Tsd. € 8 (Vorjahr: Tsd. € 3).

Posten 8: Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag i.H.v. Tsd. € 1 (Vorjahr: Tsd. € 0) resultieren ausschließlich aus der operativen Tätigkeit (gewöhnliche Geschäftstätigkeit) der MeDiTA- West GmbH.

Posten 11: Bilanzgewinn

Verlustvortrag € - 43.994,91
Jahresüberschuss 2010 € 10.870,02
Bilanzverlust 2010 € - 33.124,89

F. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden keine gemäß § 251 HGB anzugebenden Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus dem Managementvertrag mit der MeDiTA medizinische Handels- und Dienstleistungsgesellschaft mit beschränkter Haftung resultieren jährliche Aufwendungen i.H.v. Tsd. € 12.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurde 1 Mitarbeiter beschäftigt.

Zum 31.12.2010 waren 2 Mitarbeiter (einschließlich Aushilfen) beschäftigt.

Geschäftsführer:

 

Herr Friedrich Lenz, Kaufmann

Gesamthonorar des Abschlussprüfers für 2010

Honorar für Abschlussprüfungsleistungen: 5.500 Euro

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust für das Geschäftsjahr 2010 v. 01.01.31.12.2010 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, 13. Oktober 2011

Friedrich Lenz, Geschäftsführer

Lagebericht 2010

1. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr war durch die Gewinnung eines neuen großen Kunden gekennzeichnet. Das Volumen der Patientenrechnungen hat sich mehr als verdoppelt, der Provisionsertrag hat sich von 42.247,63 € auf 172.015,84€ erhöht. Es wurde ein Jahresüberschuss von 10.870,02 € (Vorjahr 4.379,92 €) erzielt.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr zum ersten Mal auch Factoring-Geschäft betrieben. Mit dem neuen Kunden wurde vereinbart, dass ein Teil der zur Verfügung gestellten Patientenrechnungen sofort ausbezahlt wird. Um die dadurch erforderliche Liquidât bereitzustellen, wurde eine Kontokorrentkredit aufgenommen, der zum 31.12.2010 mit 250.000 € valutiert. Die BAFIN hat der Gesellschaft im Berichtsjahr die Genehmigung für das Factoring im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nummer 9 KWG erteilt.

2. Liquiditätssituation und Kapitalausstattung

Aufgrund der in den Vorjahren aufgelaufenen Verluste ist 2009 eine Überschuldung entstanden, die durch eine gebildete Kapitalrücklage von 25.000 € im Geschäftsjahr 2010 ausgeglichen wurde.

Die ausstehenden Einlagen auf das Eigenkapital wurden vom Geschäftsführer eingefordert. Die Einzahlung wurde zugesagt und ist für 2011 geplant.

3. Lage des Unternehmens

Der Großteil der Aktiva entfällt mit 1.560.103,25 € auf Patientenforderungen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich diese Position um 1.301.423,60 € erhöht. Weitere wesentliche Vermögensgegenstände sind Bankguthaben in Höhe von 164.613,12 € (im Vorjahr 22.600,12 €). Den beiden Positionen gegenüber stehen auf der Passivseite KundenVerbindlichkeiten in Höhe von 1.548.430,38 €. Alle Kundenverbindlichkeiten sind somit durch Patientenforderungen und Barvermögen gedeckt.

Die Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr an der in 2010 neu gegründeten dgpar GmbH beteiligt. Die dgpar GmbH soll zukünftig breitere Kundenschichten für den Bereich privatärztliche Abrechnung gewinnen. Dadurch soll die Basis für weiteres Wachstum gelegt werden.

Bei den immaterielle Anlagewerten in Höhe von 22.176 € (im Vorjahr 9.705,00 €) handelt es sich um aktivierte Software.

Unter den sonstigen Forderungen (83.966,03 €) befindet sich im wesentliche eine Forderung in Höhe von 62.459,67 € gegenüber der MediTA medizintechnische Handels- und Dienstleistungs GmbH.

Wesentliche Position auf der Passivseite ist eine Verbindlichkeit gegenüber einem Kreditinstitut in Höhen von 250.000 €. Der Kredit wurde benötigt, um Sofortauszahlungen hereingenommener Rechnungen zu gewährleisten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich mit 24.829,99 € gegenüber dem Vorjahr um 8.100,82 € reduziert.

4. Investitionen

Eine wesentliche Investition war die Beteiligung an der dgpar GmbH. Um den neuen Kundenauftrag abzuwickeln mussten Ergänzungen der Software vorgenommen werden.

5. Finanzielle Situation

Die finanzielle Situation der Gesellschaft ist gesichert. Der Anforderung der teilweisen sofortigen Auszahlung von erhaltenen Rechnungen durch den neuen Kunden wurde durch Aufnahme eines Kontokorrentkredites geregelt. Bei den übrigen Kunden findet die Honorarzahlung weiterhin monatlich bzw. in Abschlagszahlungen statt.

6. Risikosituation

Die Gesellschaft übernimmt gegenüber ihren Kunden keine Ausfallrisiken. Uneinbringliche Patientenforderungen verringern die Verbindlichkeiten gegenüber unseren Kunden. Ein grundsätzliches Bestandgefährdungspotential besteht hingegen aufgrund der sehr geringen Kundenzahl.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Es fanden keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag statt.

8. Fazit und Prognose

Die Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr war positiv. Ein sehr großer neuer Kunde führte zu einer enormen Ausweitung des Geschäftsvolumens.

Das erste Halbjahr 2011 entwickelte sich weiterhin positiv. Der Umsatz in den ersten 6 Monaten 2011 betrug 115.000 €. Jedoch fallen in Zusammenhang mit dem Aufbau der dgpar GmbH zusehends Sonderaufwendungen mit investivem Charakter an, die dazu führen werden, dass 2011 allenfalls ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden wird Die Gesllschaft hat in Nussdorf, Weidertinger Ring eine Zweigniederlassung.

 

Nussdorf, 13.10.2011

Friedrich Lenz

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MeDiTA-West GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften - und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags - liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von 1.548.430,38 Euro (Vorjahr 281.386,10 Euro) sind nicht hinreichend nachgewiesen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Gröbenzell, 14. Oktober 2011

Andrea Krebs, Wirtschaftsprüferin

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