Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Kreuznach HRB 20028
Vorher
Polymer-Tec Halbzeuge GmbHPolymer-Tec GmbH
Eingetragen
20.9.2005
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Polyolefinschäumen und sonstigen Kunststoff-Halbzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Luca Naglieri
seit 8.9.2025
Geschäftsführer
Simone Potratz
seit 5.9.2022
Prokura
Markus Römer
seit 6.5.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SEKISUI ALVEO AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sekisui Alveo BS GmbH

Bad Sobernheim

Jahresabschluss zum 31. März 2024

Lagebericht zum 31. März 2024

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft wurde im Jahre 2005 mit einem Stammkapital von 25.000 Euro als 100% Tochter der Polymer-Chemie GmbH gegründet. Per 31.12.2009 wurden 100% des Kapitals durch die Sekisui Alveo AG, Luzern, Schweiz übernommen. Per 1.7.2010 wurde die Gesellschaft von Polymer-Tec GmbH in Sekisui Alveo BS GmbH umbenannt.

Geleitet wurde das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023/2024 von den zwei Geschäftsführern, Herrn M. Römer und Herrn M. Fritschi.

Die Geschäftsbereiche, wie auch die sonstigen unternehmensstrategischen Schwerpunkte blieben unverändert. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern.

Die Sekisui Alveo BS GmbH produziert seit dem 1.7.2010 als Auftragsfertiger der Sekisui Alveo AG unvernetzte Polyolefinschäume und kaschierte Schäume. Insgesamt hat sich die Produktion im abgeschlossenen Geschäftsjahr ein Stück weit vom Schaum in die Lamination verlagert, die gefertigten Produkte sind dabei breit diversifiziert und werden in die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche geliefert.

Die Produktionsschwerpunkte lassen sich wie folgt unterteilen:

Dichtscheiben für Schraubverschlüsse

(interner Anwendungscode H2)

Die Tonnage in diesem Bereich ist unter dem Vorjahresniveau und unter den Erwartungen. Die Verkaufspreise wurden auf dem Vorjahresniveau gehalten, der Umsatz liegt aber ebenfalls unter dem Vorjahr und unter den Erwartungen. Sekisui Alveo BS GmbH ist seit Jahrzehnten ein Lieferant für beschichtete und unbeschichtete PE-Schäume mit Dichten von 200-400 kg/m 3 und Dicken von 1 bis 4 mm. Je nach Kundenwunsch werden komplette Rollen oder bereits ausgestanzte Scheiben ausgeliefert. Deutschland ist weiterhin der größte Markt, an zweiter Stelle folgt Italien, hier konnte der Umsatz im laufenden Jahr leicht erhöht werden. Wettbewerber in diesem Marktsegment sind u.a. die Firmen MeyerSeals, MGJ und die eigene Produktion des Kunden TopSeals.

Trittschalldämmung für die Laminat- und Parkettindustrie

(interne Anwendungscodes DS, DV, D3)

Der Umsatz in diesem Bereich konnte bis 2022 stark erweitert werden, aber bereits im letzten Geschäftsjahr mussten wir einen starken Einbruch hinnehmen. Mit dem weiterhin andauernden Krieg in der Ukraine, der einhergehenden Energiekrise und der hohen Inflation ging der Umsatz im aktuellen Geschäftsjahr noch einmal um ~15% zurück und lag schlussendlich etwa 30% unter den bereits reduzierten Erwartungen.

Die Rückgänge wurden bestimmt von den als sogenannte Kurzrolle vertriebenen Produkten. Eine erfreuliche Entwicklung zeigten dagegen Produkte im Bereich "OEM pre-attached" bei denen sich der Umsatz auf niedrigem Niveau gegenüber dem Vorjahr fast vervierfacht hat.

Sekisui Alveo ist in Deutschland in diesem Segment weiterhin der Anbieter mit dem breitesten Produktspektrum, welches sowohl die Verarbeitung unvernetzter Schäume aber auch in einem hohen Maße die Verarbeitung physikalisch vernetzter Schäume aus dem Werk in Roermond beinhaltet. Über Großhändler werden die Produkte unter deren Logo schwerpunktmäßig im Baumarkt vertrieben und konkurrieren dabei mit Artikeln der Firmen Selit und Gefinex(Deutschland), Alporit (Schweiz) sowie Abriso (Belgien).

Dampfbrems- und Dampfsperrfolien für den Baubereich

(interne Anwendungscodes DB, DA)

Wie auch in den letzten Jahren werden in diesem Bereich Schäume und hochwertige Verbundmaterialien aus Schaum mit u.a. Verstärkungsgittergelegen oder Aluminiumfolien hergestellt und im Premiumsegment vertrieben. Die deutlich reduzierten Erwartungen wurden im Umfeld der hohen Inflation durch und mit der Ukraine- und Energiekrise klar verfehlt, insgesamt zeigte sich auch bei diesen Bauanwendungen ein ähnlicher Umsatzeinbruch wie oben bei den Trittschalldämmungen beschrieben.

PP-Schäume für den KFZ-Bereich

(interne Anwendungscodes CU, C4, C7)

Seit 1994 werden PP-Schäume mit 90-150 kg/m 3 und 2 bis 2,5 mm Dicke als tiefgezogene Schallabsorber bzw. PP-Schäume mit 50-60 kg/m 3 und 5 mm Dicke als perforierte Schallabsorber speziell für Dieselfahrzeuge eingesetzt.

In diesem Geschäftsjahr blieb das Ergebnis in Bezug auf Tonnage und Umsatz deutlich unter den gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderten Erwartungen.

Veredelung von Zwischenprodukten (physikalisch vernetzte Schäume) aus dem Werk Roermond der Sekisui Alveo Gruppe im Bereich der Lamination.

In diesem Bereich wurden in den letzten Jahren die wesentlichen Neuentwicklungen und Umsatzsteigerungen im Markt realisiert. Neben der Verwendung im bereits erwähnten Anwendungsbereich Trittschalldämmung (interner Anwendungscode DS), ist hier vor allem der Anwendungsbereich Klebebänder für die Druckindustrie (interner Anwendungscode I5) zu nennen.

In diesem Geschäftsjahr waren beide Bereiche vom Umsatzrückgang betroffen, wobei der oben beschriebene Rückgang gegenüber Vorjahr und Erwartungen bei den Trittschalldämmungen für die Produkte mit physikalisch vernetzten Schäumen etwas geringer ausgefallen ist. Bei den Klebebandanwendungen konnten, die auf Basis des Vorjahresergebnisses deutlich erhöhten Erwartungen nicht erreicht werden, der Rückgang bewegt sich im Bereich von ~25-30%.

Insgesamt wurde das Volumen mit physikalisch vernetzten Schäumen gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert.

Neben der Auftragsfertigung für die Sekisui Alveo AG betreibt die Gesellschaft unverändert seit dem 1.7.2010 Auftragsentwicklung für die Sekisui Alveo AG. Dieser Geschäftsbereich generierte einen Umsatz von TEUR 330 (Vj: TEUR 370).

Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Geschäfte der Gesellschaft entwickelten sich gegenüber der Prognose schlecht. Die verschiedenen Krisensituationen (Ukraine, Energie, Inflation, ...) hatten vor allem für Anwendungen im Baubereich (Trittschalldämmung, ...) deutlich länger negative Auswirkungen als erwartet. Anders als im letzten Geschäftsjahr gab es auch im Bereich Klebebänder einen vergleichbaren Rückgang. Insgesamt war erst im letzten Quartal des Geschäftsjahres eine Belebung der Nachfrage zu erkennen, diese hatte im Jahresblick aber keinen entscheidenden Einfluss. Damit sanken die Materialaufwendungen und somit auch die an die Sekisui Alveo AG in Rechnung gestellten Umsatzerlöse. Diese lagen im Geschäftsjahr 2024 bei TEUR 23.488 und sind somit im Vgl. zum Vorjahr um 11,68% gesunken (Vj: TEUR 26.593).

Zum Bilanzstichtag bestehen liquide Mittel in Höhe von TEUR 488 (Vj: TEUR 454). Die Gesellschaft ist seit Februar 2019 in den Cash Pool der Sekisui Europe BV einbezogen. Zum Stichtag bestanden Forderungen i. H. v. TEUR 193 (Vj: TEUR 1.705).

Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Auch hinsichtlich bestehender künftiger Zahlungsverpflichtungen sind keine Zahlungsschwierigkeiten erkennbar.

Die Summe der Investitionen betrug im Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR 690 (Vj: TEUR 2.006).

Im Geschäftsjahr benutzte die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung.

Das Ergebnis nach Steuern betrug TEUR 711 (Vj: TEUR 648).

Der Jahresüberschuss (nach sonstigen Steuern) betrug TEUR 688 (Vj: TEUR 627).

Somit erhöhte sich das Eigenkapital von TEUR 9.803 auf TEUR 10.492 und auch die Eigenkapitalquote von 51,82% per 31.03.2024 stieg an (Vorjahr 49,63%). Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Das Anlagevermögen sank infolge niedrigerer Investitionstätigkeit von TEUR 10.515 auf TEUR 9.479.

Das Umlaufvermögen stieg stichtagsbezogen von TEUR 9.083 auf TEUR 10.667, aufgrund von höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Verbindlichkeiten sanken leicht, wegen niedrigerer Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, von TEUR 8.729 auf TEUR 8.564.

Sonstige nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Auslastung der Produktionsanlagen im 3-Schichtbetrieb (Montag bis Freitag) ist mit den geringen Mengen auf tiefem Niveau geblieben, die Gesellschaft hat sich im Jahresverlauf aber gegen eine Fortführung der zum Ende des letzten Geschäftsjahres umgesetzten Kurzarbeit entschieden.

Der Personalstand zum 31.03.2024 lag bei weiterhin geringer Fluktuationsrate mit 97 (Vorjahr 101) Mitarbeitern zwar niedriger als im Vorjahr, auf eine aktive Reduzierung der Mitarbeiterzahl konnte aber verzichtet werden.

Chancen- und Risikobericht

Als Folge der Integration in die Sekisui Alveo Gruppe werden verschiedene Risiken (u.a. Delkredere, Rohmaterialpreisveränderungen, Leerkapazitätsrisiken, Entwicklungsrisiken) vom Prinzipal (Sekisui Alveo AG) übernommen. Die Reihenfolge der im Folgenden aufgeführten Risiken spiegelt auch deren Bedeutung für das Unternehmen wider.

Das Risikomanagement der verbleibenden Risiken liegt in der Verantwortung der Geschäftsleitung. Sie überwacht diese Risiken laufend sowie im Rahmen der jährlichen von allen Gruppengesellschaften vorzunehmenden Überprüfung.

Große Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten bestehen nicht. Technologisch befinden sich die Produktionsanlagen auf einem dem technischen Fortschritt entsprechenden Stand. Umweltlasten bzw. -risiken existieren nicht, eine Umwelthaftpflichtversicherung besteht.

Als Folge der weiterhin aktuellen Krisenlage durch den Krieg in der Ukraine und dem Konflikt in Nahost steht die Preisentwicklung und Versorgung der Produktion mit Roh- und Hilfsstoffen weiter unter gezielter Beobachtung. Ein interdisziplinäres Team arbeitet standortübergreifend an "business contingency planning", um Alternativen für alle wichtigen Rohstoffe zu identifizieren.

Insgesamt gehen wir weiter davon aus, dass die verschiedenen Krisen keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Geschäft der SABS haben werden. Die mittelbaren Auswirkungen wie das aktuelle Preisniveau bei Rohstoffen und Energie werden uns aber weiter beschäftigen. Dies direkt durch den Einfluss auf unseren Einkauf und die Produktion, aber in noch stärkerem Maße durch die Folgen für das allgemeine Marktgeschehen und die Nachfrage nach unseren Produkten. Weiterhin wird diese Risikosituation gemeinsam mit dem Prinzipal kontinuierlich geprüft.

Prognosebericht

Der Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten wird in den nächsten beiden Jahren (Geschäftsjahre 2024/2025 und 2025/2026) auf der Stabilisierung und der erneuten operativen Stärkung des Auftragsfertigungsgeschäftes liegen. Dabei sind die mittelbaren Auswirkungen der aktuellen Krisen (Ukraine, Nahost, Energiekosten, ...) allgemein weiterhin groß und das Marktumfeld trotz erster Anzeichen einer Belebung als sehr schwierig zu erwarten. Trotzdem gehen wir für das kommende Jahr von wieder steigenden Mengen und erhöhten Umsatzerlösen gegenüber dem Vorjahr aus.

Die Erwartungen gehen auch beim gruppeninternen Veredelungsgeschäft insgesamt von einer Belebung aus. Dies insbesondere wieder im Bereich der Klebebänder, aber auch im Bereich Trittschalldämmung ist ein gewisser Nachholeffekt zu erwarten. Insgesamt ist unsere Annahme, dass sich das Geschäft längerfristig weiter positiv entwickeln wird, wann nach dem Einbruch im vergangenen Jahr die Nachfrage wieder anzieht, ist aber nicht exakt vorherzusagen. Der Prognose liegt die Erwartung einer geringen Steigerung im zweiten Halbjahr zu Grunde.

Weitere Entwicklungsaktivitäten zum Transfer der Produkte im Bereich Trittschalldämmung auf unvernetzte Schäume sind im vergangenen Jahr erfolgreich gewesen. Zum neuen Geschäftsjahr wurde in Diskussion mit den Kunden die Umsetzung in der Produktion vereinbart, das wird die Produktion in Bad Sobernheim stärken und Kapazitäten in unserem Schwesterwerk freimachen.

Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir auch im Bereich der unvernetzten Schäume eine leichte Belebung. Dies liegt im Bereich der Trittschalldämmung begründet, einerseits mit dem Transfer eines der Hauptprodukte und andererseits mit dem erfolgreichen Einstieg in den Bereich der "OEM pre-attached" Produkte. Aufgrund der im Markt vergleichsweise tieferen Preise für unvernetzte Schäume wird das Potential für Steigerungen der Mengen etwas höher eingeschätzt als beim Veredelungsgeschäft auf Basis vernetzter Schäume.

Bei den Aktivitäten und Erlösen aus der Auftragsentwicklung gehen wir von konstanten Verhältnissen aus.

Das Ergebnis wird wesentlich durch die Preissituation auf den Beschaffungsmärkten und dem Zinsniveau beeinflusst werden. Ungeachtet dessen, gehen wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 von Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 25.284 aus, sowie einem Ergebnis vor Steuern von rund TEUR 1.270.

Insgesamt erwarten wir auch in den nächsten beiden Jahren in Bezug auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eine entsprechende Geschäftsentwicklung.

Der Investitionsplan für die Jahre 2024/2025 sieht Investitionen von rund TEUR 3.307 vor.

 

Bad Sobernheim, den 31. Mai 2024

Geschäftsführung

Markus Römer

Martin Fritschi

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

EUR 31.03.2024
EUR
31.03.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen 5.075,83 11.885,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.090.783,10 3.422.384,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.837.337,56 6.681.232,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 407.724,72 344.387,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 138.437,13 54.626,78
9.474.282,51 10.502.630,61
9.479.358,34 10.514.515,61
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.007.638,37 2.037.281,26
2. Unfertige Erzeugnisse 525.161,87 638.087,65
3. Fertige Erzeugnisse 814.447,70 1.460.830,93
3.347.247,94 4.136.199,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.615,30 0,00
2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 6.776.372,51 4.341.277,49
3. Sonstige Vermögensgegenstände 44.468,22 151.177,08
6.831.456,03 4.492.454,57
III. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten 488.034,23 454.433,99
10.666.738,20 9.083.088,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 102.271,36 153.989,31
20.248.367,90 19.751.593,32

Passiva

EUR 31.03.2024
EUR
31.03.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 38.741,48 38.741,48
III. Gewinnvortrag 9.739.677,90 9.112.460,35
IV. Jahresüberschuss 688.434,32 627.217,55
10.491.853,70 9.803.419,38
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.192.490,22 1.219.629,91
1.192.490,22
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 713.264,22 463.924,28
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.389.368,75 7.996.715,92
3. Sonstige Verbindlichkeiten 461.391,01 267.903,83
davon aus Steuern EUR 458.227,91 (Vj. EUR 264.271,48)
8.564.023,98 8.728.544,03
20.248.367,90 19.751.593,32

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

1. April 2023 bis 31. März 2024
EUR
1. April 2022 bis 31. März 2023
EUR
1. Umsatzerlöse 23.488.037,38 26.593.144,53
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -759.309,01 190.890,24
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 26.830,50 123.733,13
4. Sonstige betriebliche Erträge 68.495,69 27.736,56
22.824.054,56 26.935.504,46
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -12.235.386,03 -16.407.587,13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -326.574,90 -202.887,31
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.181.268,37 -5.182.873,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.191.670,78 -1.233.405,91
davon für Altersversorgung EUR 152.378,61 (Vj. EUR 159.072,76)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.717.330,84 -1.647.467,38
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.188.980,20 -1.349.948,70
-21.841.211,12 -26.024.169,56
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.280,92 2.449,77
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20.230,00 -24.174,79
davon an verbundene Unternehmen EUR 20.230,00 (Vj. EUR 21.000,00)
8.050,92 -21.725,02
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -279.913,41 -241.820,83
12. Ergebnis nach Steuern 710.980,95 647.789,05
13. Sonstige Steuern -22.546,63 -20.571,50
14. Jahresüberschuss 688.434,32 627.217,55

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

Allgemeine Hinweise

Die Sekisui Alveo BS GmbH, Bad Sobernheim ist unter HRB Nr. 20028 im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten wie im Vorjahr die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Bei dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear wie folgt abgeschrieben:

Software 3-5 Jahre
Gebäude 10-33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5-15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5-10 Jahre

Bei dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Anlagegüter, die mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 angeschafft worden sind, werden der Anlagengruppe "GWG-Sammelposten" zugewiesen und über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um Abschreibungen vermindert, die sich aus einem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergeben. Ist ein Börsen- oder Marktpreis nicht festzustellen und übersteigen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten den beizulegenden Zeitwert, so wird auf diesen abgeschrieben.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit dem gewogenen Durchschnittspreis am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Bewertung einbezogen.

Alle zum Stichtag erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenen Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung. Unterjährig bestanden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung lediglich mit Laufzeit < 1 Jahr; diese wurden gemäß § 256a HGB umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Es wurden keine Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände aktiviert.

Angaben zum Anteilsbesitz

Es sind keine Anteile an anderen Gesellschaften bilanziert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen den alleinigen Gesellschafter, der Sekisui Alveo AG, in Höhe von EUR 6.578.181,82 (Vorjahr: EUR 2.635.941,75) und der Sekisui Alveo GmbH EUR 4.864,03 (Vorjahr: EUR 0,00). Es handelt sich dabei - wie im Vorjahr - um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen haben unverändert eine Laufzeit unter einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten - wie im Vorjahr - im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich. Der darin enthaltene Wert für Jubiläen wurde basierend auf den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

In EUR 31.03.2024 31.03.2023
Restlaufzeit Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 5 Jahre bis 1 Jahr über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 713.264,22 0,00 463.924,28 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.389.368,75 0,00 7.996.715,92 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 461.391,01 0,00 267.903,83 0,00
- davon aus Steuern 458.227,91 0,00 264.271,48 0,00

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber dem alleinigen Gesellschafter, der Sekisui Alveo AG, in Höhe von EUR 7.009.940,00 (Vorjahr: EUR 7.505.250,00) aus verzinslichen Darlehen und der Sekisui Alveo BV EUR 379.428,75 (Vorjahr: EUR 491.465,92) aus Warenlieferungen.

Abgesehen vom Eigentumsvorbehalt der Lieferanten im branchenüblichen Maße sind die Verbindlichkeiten nicht besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

EUR
Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen: 318.915,00
davon jährlich kündbar 0,00

Es besteht ein Mietvertrag über eine Lagerhalle.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Im Geschäftsjahr bestehen keine periodenfremden Aufwendungen und Erträge.

Währungsumrechnung

Gewinne aus Währungsumrechnung bestehen wie im Vorjahr nicht.

Verluste aus Währungsumrechnung betragen EUR 559,03 (Vorjahr EUR 0,00) und sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023/2024 erfolgte die Geschäftsführung durch die folgenden Geschäftsführer:

Herrn Markus Römer, Diplom Ingenieur, Meddersheim

Herrn Martin Fritschi, EMBA / Betriebsökonom HWV, Luzern/Schweiz

Auf die Angabe der Bezüge der Organe wird aufgrund der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter: 99 (i. Vj. 103)

31.03.2024 31.03.2023
Gewerbliche Mitarbeiter 60 65
Angestellte 25 24
Teilzeitbeschäftigte 14 14

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, welche einen besonderen Einfluss auf die Lage der Gesellschaft hatten.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SEKISUI Chemical Co. Ltd., Tokyo/Japan, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Dieser ist erhältlich unter: http://www.sekisuichemical.com/ir/library/annual/index.html

Zudem wird die Gesellschaft in den Gruppenabschluss des Mutterunternehmens Sekisui Alveo AG, Ebikonerstrasse 75, 6043 Adligenswil, Schweiz, einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis), der nicht veröffentlicht wird.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 688.434,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bad Sobernheim, den 31. Mai 2024

Geschäftsführung

Markus Römer

Martin Fritschi

Entwicklung des Anlagevermögens 01. April 2023 - 31. März 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.03.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 236.013,40 0,00 0,00 0,00 236.013,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.500.000,00 0,00 0,00 0,00 1.500.000,00
1.736.013,40 0,00 0,00 0,00 1.736.013,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.487.183,75 42.901,41 11.888,00 94.437,05 8.612.634,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.671.907,24 118.650,80 143.241,13 162.426,20 18.809.743,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.444.775,87 187.318,76 95.581,77 0,00 1.536.512,86
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 54.626,78 340.673,60 0,00 -256.863,25 138.437,13
28.658.493,64 689.544,57 250.710,90 0,00 29.097.327,31
30.394.507,04 689.544,57 250.710,90 0,00 30.833.340,71
Kumulierte Abschreibungen
01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.03.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 224.128,40 6.809,17 0,00 230.937,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.500.000,00 0,00 0,00 1.500.000,00
1.724.128,40 6.809,17 0,00 1.730.937,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.064.798,92 468.940,19 11.888,00 5.521.851,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.990.675,24 1.117.678,44 135.948,13 12.972.405,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.100.388,87 123.903,04 95.503,77 1.128.788,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
18.155.863,03 1.710.521,67 243.339,90 19.623.044,80
19.879.991,43 1.717.330,84 243.339,90 21.353.982,37
Buchwerte
31.03.2024
EUR
31.03.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 5.075,83 11.885,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
5.075,83 11.885,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.090.783,10 3.422.384,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.837.337,56 6.681.232,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 407.724,72 344.387,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 138.437,13 54.626,78
9.474.282,51 10.502.630,61
9.479.358,34 10.514.515,61

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sekisui Alveo BS GmbH, Bad Sobernheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sekisui Alveo BS GmbH, Bad Sobernheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sekisui Alveo BS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 12. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rataj, Wirtschaftsprüfer

Horvatinovic, Wirtschaftsprüfer

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