Chamer Grund Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Christian Zitzmann seit 24.2.2022 | Prokura |
Stephan Reischer seit 21.5.2019 | Prokura |
Thomas Zitzmann seit 14.9.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.14% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zitzmann Baustoffe-Betonwerk GmbHChamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022ZITZMANN BAUSTOFFE-BETONWERK GMBH, CHAMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ZITZMANN BAUSTOFFE-BETONWERK GMBH, CHAMAllgemeine Angaben Die Zitzmann Baustoffe-Betonwerk GmbH hat ihren Sitz in Cham. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter HRB 2349 eingetragen. Der Jahresabschluss der Zitzmann Baustoffe-Betonwerk GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr beibehalten. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen linear vorgenommen. Dabei wurden die zulässigen Höchstsätze herangezogen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Gegenstände des Anlagevermögens, deren Wert EUR 250,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigt, werden über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte von Handelswaren am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Soweit erforderlich wurden die fertigen und unfertigen Erzeugnisse verlustfrei bewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und Eigenkapital wurden zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch angemessene Pauschalwertberichtigungen in Höhe von rund 2,5 % (Vorjahr: 2,6 %) auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Im Berichtsjahr wurde unverändert das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt. Die latenten Steuern resultieren aus Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen und wurden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB auf temporäre und quasi permanente Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt. Der angewandte Steuersatz beträgt 28 %. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften zur Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 HGB. Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde mit der Rückstellung saldiert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum Bilanzstichtag 2022 bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.222 (Vorjahr: TEUR 594) sowie Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von unverändert TEUR 31. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben unverändert TEUR 9 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.756 enthalten. Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach den Grundsätzen des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Projected-Unit-Credit-Methode berechnet. Es liegen die "HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G" der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, und ein Zinssatz von 1,78 % zugrunde. Dieser Zinssatz entspricht nach § 253 Abs. 2 HGB dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte die Verrechnung des Rückstellungsbetrages (TEUR 1.470) mit dem Aktivwert der bestehenden Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 376. Die entsprechenden Aufwendungen aus der Abzinsung (TEUR 40) und Erträge aus dem zu verrechnenden Vermögen (TEUR 19) wurden ebenfalls verrechnet und in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 2. Halbsatz HGB). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz (1,78 %) und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz (1,44 %) beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2022 TEUR 30. Dieser Betrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB einer laufenden Ausschüttungssperre. Aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen im Zuge des BilMoG im Jahr 2010 war eine Erhöhung der Rückstellungen erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB, den Unterschiedsbetrag auf 15 Jahre zu verteilen, Gebrauch gemacht. Die Unterdeckung beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 7. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der Ausweis erfolgt unter der Bilanzposition Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.
Der Ausweis erfolgt unter der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag 2022 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 12.139 (Vorjahr: TEUR 8.778) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 690 (Vorjahr: TEUR 614). Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt TEUR 12.139 durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen und Maschinen (dieser Sicherungsbetrag wurde anhand der Restbuchwerte der Anlagegüter zum Bilanzstichtag 2022 ermittelt), durch die Abtretung der Photovoltaik-Anlage und der daraus resultierenden Einspeisevergütung sowie durch erhaltene Sicherheiten und Bürgschaften nahestehender Unternehmen gesichert. Zum Bilanzstichtag 2022 haben TEUR 13.809 (Vorjahr: TEUR 10.421) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 1.850 (Vorjahr: TEUR 1.579) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (davon in 2022 mehr als fünf Jahre: TEUR 555). Latente Steuern Auf Grund temporärer Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz insbesondere bei den immateriellen Vermögensgegenständen (Geschäfts- oder Firmenwert) und bei den Rückstellungen wurde eine aktive latente Steuer in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 128) bilanziert. Die Ermittlung des Betrages erfolgte auf Basis eines Ertragsteuersatzes von 28 %. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 187) aus Zuschüssen für Umweltbonus. Im Vorjahr resutlierten die außergewöhnlichen Erträge in erster Linie aus der Überbrückungshilfe (154 TEUR). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Zuführung aktiver latenter Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 12 (Vorjahr: Erträge in Höhe von TEUR 7) enthalten. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern beinhalteten im Vorjahr periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 61 aufgrund einer in 2020 beendeten Betriebsprüfung. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten zu verzeichnen. Hierbei handelt es sich um eine Sicherungsübereignung von zwei LKWs sowie um gesamtschuldnerische Mithaftungen. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da bislang alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllt wurden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 1.005 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 946; davon sind TEUR 915 innerhalb eines Jahres fällig) sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen bis Leasingende von TEUR 399 (davon sind TEUR 203 innerhalb eines Jahres fällig). Der Gesamtbetrag beläuft sich auf TEUR 1.404. Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Zum Bilanzstichtag bestehen Ausleihungen in Höhe von TEUR 3.282 (Vorjahr: TEUR 2.974) und Forderungen in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 46) gegen die Gesellschafterin. Aus der umsatzsteuerlichen Organschaft resultieren Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 678 (Vorjahr: TEUR 599). Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Die nachfolgende Tabelle zeigt alle wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, aufgeteilt nach Art der Beziehung sowie Art des Geschäftes:
Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehören an:
Bezüglich der Angaben über die Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 174. Ausschüttungssperre Neben dem ausschüttungsgesperrten Betrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 3 HGB in Höhe von TEUR 30 unterliegt weiterhin ein Betrag von TEUR 116, welcher aus den aktiven latenten Steuern resultiert, gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre. Dies entspricht einer Ausschüttungssperre von insgesamt TEUR 146. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos eines variabel verzinsten Darlehens, das im Geschäftsjahr 2015 ausbezahlt wurde, wurde am 19. Dezember 2014 ein Zinsswap abgeschlossen:
Der Zinssatzswap als Sicherungsgeschäft wurde mit dem Darlehen als Grundgeschäft zusammengefasst und als Bewertungseinheit nach der Einfrierungsmethode damit nicht bilanziert. Eine Nutzung der derivativen Finanzinstrumente zu spekulativen Zwecken erfolgt nicht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Cham, 4. Juli 2023 Michael Zitzmann, Geschäftsführer Thomas Zitzmann, Geschäftsführer
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ZITZMANN BAUSTOFFE-BETONWERK GMBH, CHAMI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Zitzmann Baustoffe-Betonwerk GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen innerhalb der Baubranche und betreibt einen Baustoffhandel mit zwei Niederlassungen sowie ein Betonwerk. Das Unternehmen übt seine Tätigkeit an vier Standorten aus. Die Hauptverwaltung sowie die Handelstätigkeit mit Baustoffen, Bauelementen und Fliesen sind in der Ringstraße 56 in Cham angesiedelt. Zusätzlich wird in Schwarzenfeld eine Baustoffhandels-Niederlassung und in Regensburg eine Bauelementeausstellung betrieben. Die Produktionsstätte für Transportbeton, Halbfertigteile und konstruktive Fertigteile sowie für Steine und Verbundpflaster befindet sich in der Dr.-Valentin-Koch-Straße 24 in Cham. Zu unseren Kunden gehören Unternehmen des Bauhauptgewerbes, Bauträger sowie Privatkunden. Der private Umsatzanteil liegt derzeit bei ca. 20 %. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die nachhaltige Optimierung der Herstellungsverfahren im Produktionsbereich, insbesondere bei den konstruktiven Fertigteilen. Im Baustoffhandel versuchen wir durch eine stetige Neuausrichtung in unseren Ausstellungen Kunden dauerhaft an unser Unternehmen zu binden. Dabei soll der Name "SchauRaum" ein feststehender Begriff für unsere Innenausstellungen werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Allgemeine wirtschaftliche Lage Das zurückliegende Jahr 2022 hat nicht nur die Beschäftigten der Baubranche, sondern alle Menschen vor große Herausforderungen gestellt. Die anhaltend hohen Energiepreise, die steigende Inflation und die damit verbundenen Kaufkraftverluste belasten weiterhin die Aussichten für die Wirtschaft. Die gesamtwirtschaftliche Lage war geprägt von den Folgen des Ukraine-Kriegs sowie von einer sehr ausgeprägten Materialverknappung. Lieferengpässe und zum Teil sehr massive Preissteigerung waren die Folge. Die nachlassende Corona-Pandemie sowie der gestiegene Fachkräftemangel verschärfen die Situation zusätzlich. Dennoch konnte sich die deutsche Wirtschaft behaupten und erzielte ein Wachstum von 2,9 Prozent. 2. Branchenentwicklung Im Baugewerbe haben Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung geführt. Dies haben aktuelle Berechnungen des Bauvolumens des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ergeben. Auch in diesem Jahr seien ähnliche Rückgänge zu erwarten. Inflationsbereinigt werde das Bauvolumen erst im Jahr 2024 wieder ansteigen. Die Baupreise werden aufgrund der Entspannung bei den Lieferketten in den kommenden Jahren weniger stark steigen. Verschlechterte Finanzierungsbedingungen und die politische Unsicherheit lassen Bauinteressenten und Investoren noch vorsichtiger agieren. Vor allem beim Neubau von Gebäuden und Wohnungen wird sich nach einem langjährigen Aufwärtstrend eine Trendwende ankündigen. Privater Wohnungsbau Der Private Wohnungsbau wird für die kommenden zwei Jahre das Sorgenkind sein und bleiben. Durch den Wegfall der günstigen KFW-Bedingungen und der gestiegenen Baukosten sowie der immer noch hohen Lebenshaltungskosten wird der Erwerb eines Einfamilienhauses nur noch den einkommensstarken Haushalten vorbehalten sein. Handwerkermangel, Lieferprobleme und immer neue Umweltvorschriften setzten beim Erwerb eines Hauses eine große Leidensfähigkeit voraus. Schon jetzt ist die deutliche Zurückhaltung bei den Investitionsentscheidungen spürbar. Dem deutlichen Rückgang bei den Einfamilienhäusern wirke die Nachfrage nach Sanierungen entgegen. Wirtschaftsbau Die Investitionen im Wirtschaftsbau sind nach Aussage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes vor allem durch die Konjunkturaussichten der deutschen Volkswirtschaft und damit durch die vorherrschende hohe Unsicherheit geprägt. Auch die Baukostenentwicklung wirke bremsend auf die Nachfrage nach Gewerbebauten. Ein leichter Rückgang bei den Auftragsbestätigungen lassen vor allem im zweiten Halbjahr eine rückläufige Umsatzentwicklung erwarten. Öffentlicher Bau Die Kommunen werden ebenfalls durch einen starken Anstieg ihrer laufenden Sach- und Personalaufwendungen ihre Investitionen für 2023 und 2024 nicht ausweiten können. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes rechnet damit, dass die geplanten Budgets nicht vollständig ausgenutzt werden. 3. Geschäftsverlauf Mit dem Geschäftsverlauf 2022 waren wir trotz anfänglicher Unsicherheiten sehr zufrieden. Aufgrund von verschärften Material- und Lieferengpässen und den massiv steigenden Preisen kam es in den ersten Monaten auch zu spürbaren Versorgungslücken. Teilweise wurden Liefermengen durch die Industrie kontingentiert. Um die Versorgungslücken besser schließen zu können, wurden zusätzlich noch Lagerhallen angemietet. Nachdem der Baustoffbedarf bei unseren Kunden ungebrochen hoch war, kam es zu einem großen Delta zwischen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. All diese Herausforderungen konnten wir zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden meistern, so dass wir wie in den Vorjahren auch gleichermaßen bei Privat- wie auch Geschäftskunden geschätzt waren. 4. Lage des Unternehmens Die Auslastung des Unternehmens war im Jahr 2022 sehr gut. Die Vorlaufzeiten in unserer Produktion waren leicht höher als im Vorjahr. Im Baustoffhandel konnten wieder alle Jahresvereinbarungen verlängert und preislich angepasst werden. Aufgrund der hohen Auslastung war es nicht möglich zusätzliche Neukunden zu bedienen. Wir sind im Jahr 2022 deutlich an der Kapazitätsgrenze angekommen. Um diese Grenzen auszuweiten, müssten Investitionen in Maschinen durchgeführt und zusätzliches Fachpersonal angeworben werden. a) Ertragslage Das Geschäftsjahr 2022 endet mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 677 (Vorjahr TEUR 934). Die Gesamtleistung lag um TEUR 6.597 über dem Vorjahresniveau. Die Materialaufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.625. Die Personalkosten haben sich um TEUR 721 erhöht. Die Erhöhung resultiert aus einer veränderten Personalstärke sowie aus diversen Lohn- und Gehaltsanpassungen. Die Personalaufwandsquote liegt trotz gesteigerten Personalkosten unter 15 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 370 erhöht. Dabei stiegen insbesondere die Kosten für Kfz und Reparaturen. Die Zinsaufwendungen erhöhten sich von TEUR 379 auf TEUR 530. Ursächlich hierfür war insbesondere der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist stabil. Wir verfügen über eine solide Finanzierung. Dabei verfolgen wir folgende Ziele:
Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele vereinnahmt. Bei größeren Warenlieferungen bedienen wir uns aus den eingeräumten Kreditlinien unserer Banken. Zum Bilanzstichtag bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von TEUR 591. Die Unternehmensgruppe verfügt über höhere Kreditlinien, als wir im Durchschnitt in Anspruch nehmen müssen. Die Liquidität ist nach wie vor gesichert. Zum Bilanzstichtag betrugen die liquiden Mittel TEUR 610 (Vorjahr TEUR 247). Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlgevermögen belaufen sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 1.093 und betreffen insbesondere technische Anlagen, LKW und Transportmittel. c) Vermögenslage Zum 31. Dezember 2022 betrug die Bilanzsumme TEUR 20.927 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.419 bzw. 26,77 % erhöht. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um TEUR 535 bzw. 30,9 % auf TEUR 2.262, vor allem durch Zugänge im Bereich der technischen Anlagen, LKW und Transportmittel. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen erhöhten sich um TEUR 309. Das Vorratsvermögen erhöhte sich um TEUR 1.423 bzw. 25,6 % auf TEUR 6.987. Der Anstieg resultiert insbesondere aus einem mengen- und wertmäßigen Materialanstieg im Bereich des Betonwerks. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.116 auf TEUR 3.982 an. Die Eigenkapitalquote beträgt 17,1 % und ist damit nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (17,5 %). Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 3.659 auf TEUR 15.658 erhöht. Vor allem bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten war ein deutlicher Anstieg auf TEUR 12.139 zu verzeichnen (Vorjahr: TEUR 8.778). Ursächlich hierfür war unter anderem ein erhöhter Kapitalbedarf zum Aufbau des Vorratsvermögens. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere interne Unternehmenssteuerung basiert auf einem eigens dafür entwickelten Auswertungssystem. Wir analysieren unsere Zahlen anhand zahlreicher Statistiken, insbesondere erfolgt eine monatliche Umsatz- und Rohertragsauswertung nach Branchen, Kunden und Artikelgruppen. Das Warenwirtschaftssystem hat sich etabliert und liefert aussagekräftige Ergebnisse. Mit diesem System wird es uns zukünftig noch besser gelingen, die beiden Unternehmensbereiche Betonwerk und Baustoffhandel zahlenmäßig zu vernetzen. Alle Geschäftsbereiche werden über die Kosten- und Leistungsrechnung abgebildet. Ebenfalls kontrollieren wir regelmäßig die Gesamtentwicklung über die Finanzbuchhaltung anhand einer von DATEV zur Verfügung gestellten betriebswirtschaftlichen Auswertung. Dabei stellen der Umsatz und das Jahresergebnis die bedeutendsten Leistungsindikatoren dar. Die im Vorjahr prognostizierte leichte Umsatzsteigerung ist tatsächlich eingetreten, aufgrund von überproportionalen Kostensteigerungen im Material- und Personalbereich blieb das Ergebnis jedoch unter dem des Vorjahres. Die Gesellschaft nutzt keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens. III. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft ist nach noch leichtem Wachstum bis zum Herbst 2022 im Winterhalbjahr in eine leichte Rezession geraten, doch ist diese nur sehr moderat ausgefallen. Ab dem Frühsommer diesen Jahres ist - vorausgesetzt die geopolitische Lage verschärft sich nicht weiter - mit einer leichten Erholung zu rechnen. Die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten im Geschäftsjahr 2023 ein mildes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von plus 0,3 Prozent. Zu Beginn des Jahres 2022 wurden die Bauinvestitionen noch kräftig ausgeweitet. In den folgenden drei Quartalen gingen sie aber spürbar zurück. Während alle anderen Komponenten des BIP im Jahr 2022 einen Zuwachs aufwiesen, verzeichneten die Bauinvestitionen einen Rückgang um -1,7 Prozent. Auch im laufenden Jahr scheint die Bauwirtschaft ein Sorgenkind zu bleiben. Auftragseingänge und Baugenehmigungen sind angesichts der stark erhöhten Baupreise und gestiegener Zinsen deutlich gesunken. Im Mittel erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute nun eine Abnahme bei den Bauinvestitionen um -4,9 Prozent. In unserer Planung für 2023 gehen wir von einem deutlichen Umsatzrückgang aus. Über das Jahr verteilt planen wir mit einer Spannenverbesserung in Höhe von 1 Prozent. Wir erwarten lediglich im Bereich des Wirtschaftsbau leichte Steigerungen. Insgesamt erwarten wir gegenüber 2022 ein leicht rückläufiges Ergebnis. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, mit intensiven Arbeitseinsatz und hoher Leistung die aufgestellten Ziele, auch vor dem Hintergrund der beschriebenen aktuellen Situation, zu erreichen. Jedoch müssen die Ziele deutlich niedriger angesetzt werden als bisher. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Durch die sorgfältige Auswahl unserer Standorte im ostbayerischen Raum sehen wir uns tendenziell gut aufgestellt. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz und der damit einhergehenden Wettbewerbsintensivierung, begegnen wir durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität. Unser gut aufgestellter Onlineshop über die Mitgliedschaft bei der NA-LOG GmbH, Lüneburg, sichert uns auch einen Anteil am zunehmenden Onlinegeschäft. Ein intensives Kundenmanagement, auch im Zusammenhang mit unserem neuen "SchauRaum", sichert uns die Umsätze im Bereich der Modernisierung und Renovierung. Viel Potential sehen wir weiterhin im Lagergeschäft. Wir haben unsere Lagermannschaft verstärkt und können somit unsere Kunden wesentlich schneller und flexibler bedienen. Im Segment der Bauelemente werden wir unser Produktportfolio noch etwas vergrößern, um damit die rückläufigen Umsätze etwas zu kompensieren. Unsere Außenausstellung wird nochmals von der Eurobaustoffkooperation überplant und erweitert. Somit können wir nochmals die Servicequalität für unsere Privatkunden erhöhen und verbessern. Für die gewerblichen Kunden bieten wir ein neues Online-Modul, dass als Web-Applikation genutzt werden kann. Dadurch wird den Kunden eine noch schnellere und unkompliziertere Auftragsabwicklung ermöglicht. Erste Tests mit ausgewählten Profikunden waren sehr vielversprechend. Für die kommenden Jahre werden wir uns noch stärker mit dem Thema der Modernisierung beschäftigen. Um dieses Gebiet näher zu analysieren, wird der Geschäftsbereich Modernisierung in einer neuen Firma, der Chamer Bau-Plan GmbH durchgeführt. Um unser Zahlengerüst noch besser durchleuchten zu können, werden wir mittels eines kontinuierlichen Controllings die Auswertungsqualität deutlich verbessern. Die Vertriebs- und Geschäftsleitung wird sich in regelmäßigen Gesprächen mit den Bereichsleitern und der Vertriebsmannschaft über Marktaktivitäten berichten lassen. Die monatlichen Reportings werden noch detaillierter aufbereitet und im Führungskreis vollumfänglich diskutiert. Regelmäßige Informationsveranstaltungen und die Verteilung unseres Mannschaftsblatts sichern einen gleichmäßigen Wissensstand innerhalb der Belegschaft. 2. Risikobericht Die ersten Monate im Jahr 2023 waren geprägt von den noch vorhanden Überhängen aus dem Vorjahr. Die ungünstige Wettersituation in den ersten Anfangsmonaten führten dazu, dass die Bauaktivitäten nur sehr beschwerlich anliefen. Das große Sorgenkind wird der Wohnungsbau sein. Die schon länger vorhergesagte Trendwende im Bausektor ist aktuell nicht mehr zu leugnen. Die Baukonjunktur verliert deutlich an Schwung. Die extrem ansteigenden Grundstückspreise, die Verteuerung des Baumaterials und vor allem die geringe Verfügbarkeit von Baugrundstücken beschleunigen diese Vorhersagen. Der Mix aus gestiegenen Lebenshaltungskosten und steigenden Baupreisen schlägt zunehmend auf die Nachfrage nach Bauleistungen zurück. Die Anträge für Baufinanzierungen sind laut Aussagen der Bankangestellten seit Monaten sehr stark rückläufig. Die öffentlichen Investitionen werden voraussichtlich aufgrund der hohen Verschuldung von Bund, Ländern und Kommunen wieder zurückgehen. Ein weiteres Risiko besteht im zunehmenden Fachkräftemangel auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Wir stehen daher vor der Herausforderung, Stellen zeitnah mit qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern zu besetzen. Langfristig wird sich die Arbeitsmarktsituation auch negativ auf Lohn- und Gehaltsniveau auswirken. Ein Wettbewerb zwischen den Unternehmen vor allem im Bereich der Zusatzleistungen für die Mitarbeiter ist im vollen Gang. Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir weiterhin durch die Vielzahl der örtlichen Wettbewerber und den immer stärker werdenden Internethandel. Aufgrund der steigenden Zinsen, der hohen Inflation und der enorm gestiegenen Baupreise sehen wir für das Jahr 2023 einen deutlich spürbaren Konjunktureinbruch. Aufgrund unserer Leistungsfähigkeit und der Konzentration auf bestimmte Teilbereiche sehen wir uns für die Bewältigung der zukünftigen Risiken immer noch gut aufgestellt. 3. Gesamtaussage Die Gesellschaft ist grundsolide aufgestellt und finanziell gesichert. Das Image der Gesellschaft und das Ansehen bei unseren Kunden ist hoch. Mit unserem Markenbildungsprozess, der erst in einigen Jahren vollständig abgeschlossen sein wird, erwarten wir auch eine noch stärkere Bindung unserer Kunden und Mitarbeiter. Das Geschäftsjahr 2023 wird ein sehr spannendes und anspruchsvolles Jahr werden. Eine verbindliche wirtschaftliche Prognose aufzustellen erscheint aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen als nicht möglich. Generell erwarten wir im zweiten Halbjahr 2024 wieder eine leichte Erholung in der Bauwirtschaft. Für das Geschäftsjahr 2023 haben wir eine etwas defensivere Planung erstellt. Die Bereiche Modernisierung mit der Fliesenverlegung und das "Schlüsselfertige Bauen" wurden zusammen in 2020 auf die Chamer-Bau-Plan GmbH übertragen. Die Gesellschaft ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Hans Zitzmann Baustoff-Produktions GmbH & Co KG. Ihr neuer Firmensitz ist seit 1. Januar 2022 die Further Straße 29 in 93413 Cham. Aufgrund der rückläufigen Baugenehmigungen haben wir den Geschäftsbereich "schlüsselfertiges Bauen" bis auf weiteres eingestellt. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Wir verfügen über einen weitgehend solventen Kundenstamm. Fällige Forderungen werden regelmäßig durch unser Debitorenmanagement überwacht. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, nehmen wir entsprechend Wertberichtigungen vor. Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos eines variabel verzinsten Darlehens wurde ein derivatives Finanzinstrument in Form eines Swaps in Anspruch genommen. Es besteht eine Bewertungseinheit zwischen dem originären Grundgeschäft und dem Sicherungsgeschäft. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Derzeit betreiben wir in Schwarzenfeld eine Baustoffhandlung mit einem angegliederten Fachmarkt und beschäftigen dort zwölf Mitarbeiter. Die Umsatzentwicklung ist konstant positiv. Seit März 2014 sind wir mit einer Bauelemente-Ausstellung in gemieteten Räumlichkeiten in Regensburg aktiv. Der auf 10 Jahre fixierte Mietvertrag läuft zum 31. August 2023 aus und wird nicht mehr verlängert. Die Niederlassung in Regensburg wird aufgelöst.
Cham, 4. Juli 2023 Michael Zitzmann, Geschäftsführer Thomas Zitzmann, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ZITZMANN BAUSTOFFE-BETONWERK GMBH, CHAMDer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zitzmann Baustoffe-Betonwerk GmbH, Cham Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zitzmann Baustoffe-Betonwerk GmbH, Cham, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zitzmann Baustoffe-Betonwerk GmbH, Cham, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Deggendorf, 4. Juli 2023 Dr.
Kittl & Partner GmbH
Karl Schröder, Wirtschaftsprüfer Andreas Schwarzhuber, Wirtschaftsprüfer FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSSZITZMANN BAUSTOFFE-BETONWERK GMBH, CHAMDie Gesellschafterversammlung vom 24. Juli 2023 hat die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 sowie den Vortrag des Bilanzgewinns auf neue Rechnung beschlossen. |
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