Additive Manufacturing in Motion GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Stumpf seit 11.1.2024 | Prokura |
Frank Wolters seit 12.4.2023 | Geschäftsführer |
Gudrun Sack seit 22.7.2021 | Geschäftsführer |
Nicolas Novotny seit 22.7.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Finanzen | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tegel Projekt GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Gegenstand des Unternehmens Die Tegel Projekt GmbH ist eine unmittelbare Beteiligung des Landes Berlin. Die Gesellschaft handelt als Dienstleisterin im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages. Ihre Aufgabe ist es, die Flächen des ehemaligen Flughafengeländes in Tegel zu einem Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien, Berlin TXL - Urban Tech Republic und einem Wohnquartier, Berlin TXL - Schumacher Quartier zu entwickeln sowie ergänzend andere Projekte und Liegenschaften zu übernehmen, bei denen ein Interesse des Landes Berlin berührt ist. Sitz der Tegel Projekt GmbH: Urban Tech Republic, Gebäude V Flughafen Tegel 1 13405 Berlin Das ca. 500 ha große Areal des Flughafens Tegel wurde zu großen Teilen zum 5. August 2021 an die Tegel Projekt GmbH zur Nachnutzung übergeben. Es ist zukünftig vorgesehen, dass die Gesellschaft ca. 205 ha im Eigentum entwickelt. Vor diesem Hintergrund wurde mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben am 25. November 2022 ein Kaufvertrag über ca. 135 ha geschlossen, weiterhin sollen durch das Land Berlin ca. 70 ha in die Gesellschaft eingebracht werden. Die weiteren Flächen sind den Teilbereichen Schumacher Quartier, Cité Pasteur, Grün Berlin, Bundeswehr und der Berliner Hochschule für Technik zugehörig und werden durch verschiedene Akteure bewirtschaftet und entwickelt. Mit der Übergabe der Flächen des Flughafens Tegel an die Tegel Projekt GmbH trat eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas in die Phase der Umsetzung. Mit Berlin TXL entsteht ein neuer Stadtteil, der Wissenschaft und Wirtschaft, nachhaltiges urbanes Wohnen und naturnahe Erholung miteinander verbindet und zum Vorbild für die Stadtentwicklung Berlins und darüber hinaus werden soll. Ziel der Urban Tech Republic ist es, dass hier künftig bis zu 1.000 angesiedelte Unternehmen technologische Antworten auf die Frage liefern, was die wachsenden Metropolen des 21. Jahrhunderts funktionstüchtig, resilient, ressourcenschonend und lebenswert macht. Dabei geht es um klimaneutrale Energiesysteme und die effiziente Verwendung von Energie, um umweltschonende Mobilität, sauberes Wasser, Recycling, den Einsatz neuer Materialien und die vernetzte Steuerung von Systemen. In dem über 200 ha großen Industrie- und Forschungspark wird sich die komplette Wertschöpfungskette an einem Ort konzentrieren und zugleich die gewonnenen innovativen Lösungen anwenden. Die Bandbreite der Aktivitäten wird von der Idee in Forschung und Entwicklung über die praktische Erprobung und Produktion bis zur Skalierung auf industriellem Niveau reichen. Das direkt angrenzende, ca. 46 ha umfassende Schumacher Quartier wird mit über 5.000 Wohnungen Platz für mehr als 10.000 Menschen bieten und als sozialökologisches Modellquartier fungieren. 2. Geschäftsmodell und -verlauf Zu den Aufgaben der Tegel Projekt GmbH gehört es, die Zwischen- und Nachnutzung der Bestandsgebäude zu planen und zu koordinieren. Sie kümmert sich um den Hochbau sowie die technische, energetische und verkehrliche Infrastruktur. Außerdem ist sie für den Vertrieb, die Kommunikation der Projekte in der Öffentlichkeit, die Entwicklung der Marken und das Management aller notwendigen kaufmännischen Prozesse verantwortlich. Im Jahr 2023 setzte die Gesellschaft ihre übertragenen Pflichten fort. Dazu gehörten die Bewirtschaftung des Projektgebietes und der Gebäude, die Entwicklung der physischen und digitalen Infrastruktur sowie die zielgerichtete Standortentwicklung entsprechend den definierten Profilanforderungen. Im Zuge dessen wurden die Planungen zur Entwicklung des Projektgebiets weiter vorangetrieben. Die Maßnahmen zur Beseitigung von Kampfmitteln in der Urban Tech Republic und im Schumacher Quartier wurden konsequent in enger Abstimmung mit der Umweltschutzberatung fortgesetzt. Die Umstellung des bestehenden 6- kV-Netzes auf 10 kV wurde ebenfalls fortgesetzt, beginnend mit der Neuverlegung der 10- kV-Leitungen im Infrastruktursammelkanal. In der Urban Tech Republic konnten die ersten Bauaktivitäten für die vorgezogenen Maßnahmen eingeleitet werden. Darüber hinaus wurden die Planungen für weitere Erschließungsmaßnahmen im Bereich Trink-, Schmutz- und Regenwasser kontinuierlich vorangetrieben. Die Urban Tech Republic wurde durch das erste Telekommunikationsunternehmen gemäß der neuen Trassenplanung erschlossen, wodurch das Signal bis zu den Bestandskunden und den ersten Ansiedlern weitergeleitet werden konnte. Weitere Telekommunikationsunternehmen führten Maßnahmen zur Erschließung des Geländes außerhalb des Projektgebiets durch, um den Ansiedlern ein erweitertes Angebot zu bieten. Die ehemalige Wache der Flughafenfeuerwehr wurde von der Berliner Feuerwehr übernommen und befindet sich nun im aktiven Betrieb. Die Gesellschaft hat darüber hinaus entsprechend ihrem Auftrag die Bemühungen zur regionalen, nationalen und internationalen Profilierung des Standorts fortgeführt. Es konnten Unternehmen für die Nutzung der Büro- und Werkstattflächen akquiriert werden: Ende des Jahres waren 27 profilkonforme Firmen, insbesondere aus den Bereichen Energie sowie Mobilität, am Standort angesiedelt. Eine Herausforderung stellte auch im Jahr 2023 die Nutzung wesentlicher Teile der früheren Flughafeninfrastruktur für den Betrieb eines Ankunftszentrums für aus der Ukraine Geflüchtete und Asylbegehrende dar. Bis zum Ende des 3. Quartals 2023 wurden die Unterbringungskapazitäten schrittweise auf 7.000 Personen und eine Fläche von über 200.000 m 2 erhöht. Vertraglich ist eine Nutzungsdauer bis Ende 2024 vorgesehen. Im Verlauf des Jahres 2023 konnte die Gesellschaft erfolgreich zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen. Alle Neueinstellungen erfolgten im Einklang mit dem Wirtschafts-und Stellenplanbeschluss 2023 vom 16. Dezember 2022. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 95 Mitarbeiter (inkl. 2 Geschäftsführer). Die Gesellschaft ist als Geschäftsbesorgerin für das Land Berlin tätig und verwaltet im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit geschäftsbesorgend für Rechnung des Landes Berlin liquide Mittel in Höhe von TEUR 31.834 (Vorjahr: TEUR 52.002), die auf eigenen Bankkonten der Gesellschaft geführt, aber nicht bilanziert werden. Im Berichtsjahr 2023 bewirtschaftete die Tegel Projekt GmbH Haushaltmittel entsprechend dem Doppelhaushalt 2022/2023 sowie auf Grundlage des Wirtschafts- und Stellenplanbeschlusses 2023 vom 16. Dezember 2022. Neben den Haushaltsmitteln, die sich aus Mittelabrufen ergeben, wurden im Berichtsjahr Mittel der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) abgerufen sowie Einnahmen aus Vermietungstätigkeiten erzielt. Über die jahresbezogenen Haushaltsmittel hinaus stehen jahresübergreifende Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) in Höhe von 25 Mio. Euro zur Verfügung, die im Berichtsjahr zum Teil abgerufen wurden. Bis zum 31. März 2023 hat Gudrun Sack die Gesellschaft als alleinige Geschäftsführerin vertreten. Am 1. April 2023 wurde Frank Wolters zum weiteren Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH bestellt. Beide vertreten die Gesellschaft seitdem gemeinsam. Dem Lagebericht ist die Entsprechenserklärung nach dem Berliner Corporate Governance Kodex als Anlage beigefügt. Diese Anlage zum Lagebericht ist im Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich vom Abschlussprüfer geprüft. 3. Darstellung der Lage Ertragslage zum 31. Dezember 2023 (Durch Auf- oder Abrundungen können sich Abweichungen ergeben.)
* Umsatzerlösdefinition nach §277 Abs.1 HGB Die im Geschäftsjahr 2023 ausgewiesenen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 10.663 resultieren aus der Vergütung für den Geschäftsbesorger und aus Weiterberechnungen von Aufwendungen der Tegel Projekt GmbH an das Land Berlin. Die Vergütung setzt sich aus pauschalen Vergütungen pro besetzter Stelle sowie Sachkostenpauschalen zusammen. Der Entwicklung des Projekts entsprechend und auf Grundlage des Wirtschafts- und Stellenplanbeschlusses 2023 vom 16. Dezember 2022 hat die Gesellschaft im Berichtsjahr weiteres Personal eingestellt und weist demzufolge einen höheren Personalaufwand aus. Die Gesellschaft hat einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.355 erwirtschaftet. Der im Vergleich zum Plan und zum letzten Jahr stark erhöhte Jahresüberschuss wurde durch Zinseinnahmen erzielt. Das notwendige Kapital für den Erwerb und die Erwerbsnebenkosten für die Einlage der Flächen wurde der Gesellschaft bereits im Jahr 2022 zur Verfügung gestellt. Bis zum 31. Dezember 2023 wurde aber der Kaufvertrag sowie die Einbringung nicht abgeschlossen, so dass die Gesellschaft die zur Verfügung gestellten Mittel kurzfristig angelegt hat. Die im Jahr 2023 erwirtschafteten Umsatzerlöse entsprechen im Wesentlichen der im Lagebericht 2023 aufgestellten Prognose. Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023
Die Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2023
Die Bilanz der Tegel Projekt GmbH ist geprägt von Kapitalzuführungen über insgesamt TEUR 310.000 durch den Gesellschafter an die Tegel Projekt GmbH. Zum einen wurde der Gesellschaft die notwendige Liquidität für den Erwerb und die Erwerbsnebenkosten für die Einlage der Landesflächen im Jahr 2022 durch Einzahlung in Höhe von TEUR 284.000 in die Kapitalrücklage zur Verfügung gestellt. Des Weiteren wurden der Gesellschaft im Jahr 2023 Finanzmittel in Höhe von TEUR 26.464 zur weiteren Entwicklung des Projektgebietes als Kapitalzuführung zur Verfügung gestellt. Die Rückstellungen steigen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.255 auf TEUR 2.684. Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für freiwillige Anerkennungsprämien (TEUR 998), für ausstehenden Urlaub und Mehrarbeit (TEUR 227) sowie Steuerrückstellungen (TEUR 1.392). Für die Tegel Projekt GmbH ergab sich im Berichtsjahr ein positiver operativer Cashflow in Höhe von TEUR 8.925 (im Vorjahr negativer Cashflow von TEUR 1.006). Der Cashflow aus Investitionstätigkeiten war wie im Vorjahr negativ und betrug TEUR 86 (im Vorjahr TEUR 179). Grund waren Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 wird insgesamt als positiv beurteilt. 4. Chancen- und Risiken-Bericht Die Tegel Projekt GmbH bewirtschaftet seit dem 5. August 2021 das Gelände des ehemaligen Flughafens im Auftrag des Landes Berlins. Die Nachnutzung des Geländes ist eingeleitet, es gibt erste Mieter, mit Abbrucharbeiten wurde ebenso begonnen wie mit der Bodensanierung. Chancen Die Tegel Projekt GmbH hat im November 2022 einen Kaufvertrag für den Erwerb eines Großteils der Flächen des ehemaligen Flughafens von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) unterzeichnet. Weiterhin sollen Flächen, die sich aktuell im Eigentum des Landes Berlin befinden, als Sacheinlage in die Tegel Projekt GmbH eingebracht werden. Das hierfür notwendige Kapital für den Erwerb und die Nebenkosten wurde der Gesellschaft bereits im Jahr 2022 zur Verfügung gestellt. Vor diesem Hintergrund entwickelt die Gesellschaft das Projekt zukünftig im Eigentum. Durch erste Nutzungen von Gebäuden und Teilflächen werden Einnahmen für das Projekt Tegel generiert, die zukünftig zur Refinanzierung der Entwicklung beitragen können im Hinblick auf die Finanzierungsstruktur der Tegel Projekt GmbH. Ein neues, noch final abzustimmendes Finanzierungsmodell soll es der Tegel Projekt GmbH ermöglichen, künftig auch Fremdmittel in Anspruch nehmen zu können. Risiken Das im Berichtsjahr 2021 erstmals angewandte System zur planmäßigen frühzeitigen Erfassung von bestandsgefährdenden Risiken wurde auch im Jahr 2023 genutzt. Ziel des Systems ist es, alle wesentlichen Risiken der Gesellschaft so rasch wie möglich zu identifizieren, zu analysieren, angemessen zu bewerten und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Gesellschaft macht ihre Aktivitäten in diesem Bereich in regelmäßigen Risikoinformationen an die Geschäftsführung transparent. Nach dem aktuellen Stand der Erkenntnis und der Planung bestehen aktuell keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden. Die nachfolgend aufgeführten Bereiche verlangen allerdings erhöhte Aufmerksamkeit: • Geschäftsbesorgungsvertrag: Nach dem Vertrag mit dem Land Berlin hat die Tegel Projekt GmbH die ihr übertragenen Aufgaben zur Bewirtschaftung der Flächen und Objekte auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel wahrzunehmen. Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Risiken verbleiben im Jahr 2023 noch beim Land Berlin, da es Eigentümer der Flächen und Immobilien ist. Der Geschäftsbesorgungsvertrag wurde am 4. April 2022 bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. • Umstrukturierung der Gesellschaft: Seitens des Landes Berlin wurde die Entscheidung getroffen, dass ein Großteil der BImA-Flächen auf dem Projektareal durch die Tegel Projekt GmbH angekauft und auch jene Flächen, die sich im Eigentum des Landes befinden, überwiegend in die Gesellschaft eingebracht werden sollen. Vor diesem Hintergrund soll die Entwicklung des Projektes auf eigene Kosten erfolgen. Eine Ausnahme bildet dabei unter anderem das Schumacher Quartier, das die Tegel Projekt GmbH weiterhin als Geschäftsbesorgerin entwickeln soll. Der Kaufvertrag zum Ankauf der Bundesflächen wurde im November 2022 unterzeichnet. Der Eigentumswechsel erfolgt nach Eintritt der vertraglich vereinbarten aufschiebenden Bedingungen, zeitgleich soll auch der Eigentumswechsel der Landesflächen erfolgen. Mit der geplanten Umstrukturierung müssen auch diverse Prozesse angepasst und Verträge umgestellt werden. Dies wurde weitgehend vorbereitet, ggf. können sich weitere notwendige Änderungen ergeben, die zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses nicht vollumfänglich abgeschätzt werden können. • Ukraine-Krieg und Flüchtlingssituation: In Bezug auf die anhaltende Flüchtlingssituation - u.a. aufgrund des Krieges in der Ukraine - besteht das Risiko in Form von etwaigen negativen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Für die Tegel Projekt GmbH selbst sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses keine direkten Auswirkungen erkennbar; indirekt gibt es jedoch Auswirkungen auf die Arbeiten, die als Geschäftsbesorger durchgeführt werden. So wurde beispielsweise ein Ankunftszentrum nebst Infrastruktur für Geflüchtete auf Flächen und in Gebäuden (z.B. Terminal C und umliegende Areale) des ehemaligen Flughafens errichtet. Vor diesem Hintergrund mussten diverse Maßnahmen zurückgestellt und umgeplant werden. Des Weiteren sind seit Kriegsbeginn teils enorme Kostensteigerungen zu beobachten. • Personalbeschaffung und -bindung: Die Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen sowie eine hohe Personalfluktuation könnten die Leistung, die die Gesellschaft zu erbringen hat, beeinträchtigen. Insbesondere der anhaltende Fachkräftemangel ist spürbar und hat zu Verzögerungen bei der Besetzung von Stellen geführt. Um Risiken zu begegnen, hat die Gesellschaft im Berichtszeitraum u. a. folgende Instrumente eingesetzt: • Planung und Management der Liquidität, Kontrolle des Budgets, Orientierung der kommerziellen Handlungen am jährlichen Wirtschaftsplan und der Voraussage der künftigen Entwicklung (Forecast) • Regelmäßige Auswertungen und betriebswirtschaftliche Analysen (darunter Forecast und Analyse der Anschaffungen) • Mehr-Augen-Prinzip und standardisierte Formulare für alle Beauftragungen und Freigaben • Funktionstrennung nach Verantwortlichkeiten • Regelung für Unterschriften sowie Agieren im Rahmen von Wertgrenzen • Arbeitsplatzbezogene Einschränkungen der Rechte auf die IT zuzugreifen • Arbeits- und Dienstanweisungen (etwa durch die Richtlinie für die Kommunikation) • Dokumentation und Optimierung von Prozessen auf Basis einer Prozessübersicht • Einsetzen einer Compliance-Beauftragten und Durchführen einer entsprechenden Schulung, die für alle Beschäftigten verpflichtend ist • Einführung einer HR-Software, um den Recruiting-Prozess zu optimieren und die Personalarbeit und das Personalmanagement durch Self-Services zu unterstützen 5. Voraussichtliche Entwicklung Die Tegel Projekt GmbH konzentriert sich auf die unverändert anstehenden Planungs-, Bau-und Vertriebsmaßnahmen. Weitreichende Änderungen werden sich für die Tegel Projekt GmbH in der Eigentumsstruktur der Grundstücke und der daran anschließenden Finanzierungsstruktur ergeben. Am 25. November 2022 hat die Tegel Projekt GmbH einen Kaufvertrag für den Erwerb von Flächen des Bundes auf dem ehemaligen Flughafen Tegel unterzeichnet, auf denen künftig die Urban Tech Republic, der Landschaftspark und TXL Nord (Ost) entstehen sollen. Die notwendigen finanziellen Mittel für den Ankauf der Flächen wurden der Tegel Projekt GmbH in Form einer Kapitalzuführung im Jahr 2022 zur Verfügung gestellt. Weiterhin wurde seitens des Landes Berlin die Entscheidung getroffen, dass die Landesflächen, welche ebenfalls für die Entwicklung der Urban Tech Republic sowie des Landschaftsparks notwendig sind, in die Tegel Projekt GmbH eingebracht werden sollen. Die Tegel Projekt GmbH wird die Flächen nach Eigentumsübertragung im eigenen Namen entwickeln. Die Flächen des Schumacher Quartiers wird die Tegel Projekt GmbH wie bisher als Geschäftsbesorgerin im Auftrag des Landes Berlin entwickeln. Die noch ausstehenden Zustimmungen und damit das Wirksamwerden des Kaufvertrages sowie der Abschluss der Einbringung werden im Laufe des Jahres 2024 erwartet. Für die weitere Entwicklung des Projektes ist ein neues Finanzierungsmodell der Gesellschaft erforderlich, welches sich in Abstimmung befindet. Unter anderem muss die bisherige kameralistische Projektplanung in eine Bilanz und GuV-Planung überführt werden. Auch muss der Geschäftsbesorgungsvertrag neu abgeschlossen werden. Die Gesellschaft arbeitet im Jahr 2024 auf Basis des gültigen Geschäftsbesorgungsvertrages. Der Geschäftsbesorgungsvertrag wurde am 4. April 2022 bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Der Geschäftsbesorgungsvertrag sichert die Finanzierung des dafür einzusetzenden Personals. Mit Abschluss eines neuen Geschäftsbesorgungsvertrages, welcher nach der Umstrukturierung Gültigkeit erlangt, obliegt die Finanzierung des einzusetzenden Personals der Gesellschaft. Um die nächsten Meilensteine der Standortentwicklung zu realisieren, ist die Tegel Projekt GmbH bestrebt, den Wirtschafts- und Stellenplanbeschluss 2024 umzusetzen. Den entsprechenden Beschluss hat der Aufsichtsrat am 11. Dezember 2023 bestätigt. Neben den zur Verfügung gestellten Projektmitteln wurde ein Personalaufwuchs von insgesamt neun Stellen genehmigt. Die vollständige Besetzung dieser Stellen ist für das Jahr 2024 geplant. Dem Wirtschafts- und Stellenplanbeschluss 2024 liegt die Annahme zugrunde, dass der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums an den im Grundstückskaufvertrag mit der BImA benannten Flächen sowie an den durch das Land Berlin an die Tegel Projekt GmbH einzubringenden Flächen zum 1. Januar 2024 stattfinden wird, so dass die Neuordnung der wirtschaftlichen Verhältnisse, wie sie in diesem Beschluss dargelegt wurden, bilanziell abgebildet werden kann. Dahingehend ist von weit höheren Umsatzerlösen und Kosten auszugehen. Die Tegel Projekt GmbH rechnet mit einem positiven Ergebnis im mittleren einstelligen Millionenbereich für das Jahr 2024. Für den Fall, dass die Annahme nicht eintreten sollte und/oder der zwischen dem Land Berlin und der Tegel Projekt GmbH verhandelte Geschäftsbesorgungsvertrag sowie der abzuschließende Einbringungsvertrag Konditionen vorsehen, die wesentliche Änderungen der Finanzstrukturen erforderlich machen, wird der Aufsichtsrat einen novellierten Wirtschaftsplan beschließen. Dies beinhaltet eine Änderung der geplanten Umsatz- und Kostenstruktur sowie ein abweichendes, dann neu zu ermittelndes Jahresergebnis. Grundsätzlich ist von einem positiven Jahresergebnisses der Tegel Projekt GmbH auszugehen. Die Erarbeitung und Implementierung eines Nachhaltigkeitsmanagements sowie einer darauf aufbauenden Nachhaltigkeitsberichterstattung ist eines der Unternehmensziele 2024, um Aktivitäten und Prozesse hinsichtlich ökologischer, sozialer und ökonomischer Aspekte strukturiert zu analysieren, zu bewerten und zu verbessern. Ein weiteres wesentliches Vorhaben ist die Einführung eines Enterprise-Resource-Planning-Systems (kurz: ERP-System). Sie stellt einen wichtigen Schritt der strategischen Entwicklung dar. Ein solches System ermöglicht es, Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten, die Transparenz und Kontrolle über die Ressourcen zu erhöhen und die Entscheidungsfindung zu verbessern. Hinsichtlich der Baumaßnahmen sollen 2024 weiterhin Herrichtungsarbeiten und Kampfmittelberäumungen sowie erste Maßnahmen der Regenentwässerung umgesetzt werden. Im Fokus stehen zudem weitere Planungsleistungen für Terminal B, die verkehrliche und medientechnische Erschließung, die Freianlagen im Schumacher Quartier und im Landschaftspark sowie für ein Pilotprojekt im Holzbau.
Berlin, den 31. März 2024 Tegel Projekt GmbH Gudrun Sack, Geschäftsführerin Tegel Projekt GmbH Frank Wolters, Geschäftsführer Tegel Projekt GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Tegel Projekt GmbH mit Sitz in Berlin ist beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter der HRB 135743 B geführt. Die Gesellschaft erfüllt zum Abschluss-Stichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss und Lagebericht werden den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages entsprechend nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Regelungen (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ferner waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Wesentliche Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen im Vergleich zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rückstellungen sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Aktiva Anlagevermögen Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen unter Nutzung der amtlichen AfA-Tabellen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert zwischen 250,00 EUR und 800,00 EUR sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens werden im Übrigen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zeitanteilig linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 13 Jahren. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden geleistete Zahlungen zum Nennbetrag abgegrenzt, die Aufwand für das Folgejahr darstellen. Passiva Eigenkapital Das Stammkapital wird als gezeichnetes Kapital ausgewiesen und ist zum Nennwert bewertet. Des Weiteren erfolgte eine weitere Zuführung zur Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 26.464. Insgesamt beträgt die Kapitalrücklage nunmehr TEUR 310.344. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und bemessen sich nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Passiver Abgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden erhaltene Zahlungen zum Nennbetrag abgegrenzt, die Ertrag für das Folgejahr darstellen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Aktivseite AnlagevermögenDie Zusammensetzung des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 703 (Vj: TEUR 2.370) betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen den Gesellschafter Land Berlin und resultieren aus der beauftragten Geschäftsbesorgung. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 716 (Vj: TEUR 158) beinhalten im Wesentlichen Steuerüberzahlungen. Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Passivseite Gezeichnetes Kapital Das Land Berlin hält 100 % der Anteile der Gesellschaft. Das Stammkapital von TEUR 25 (Vj: TEUR 25) ist voll eingezahlt. Entsprechend des gefassten Gesellschafterbeschlusses wurde der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von TEUR 598 auf neue Rechnung vorgetragen. Kapitalrücklage Der Gesellschafter hat TEUR 283.880 in die Kapitalrücklage eingezahlt zur Finanzierung des Ankaufs der Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und für weitere Immobilientransaktionen sowie TEUR 26.464 für Transaktionen zur Realisierung des Projektfortschrittes. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf freiwillige Anerkennungsprämien in Höhe von TEUR 998 (Vj: TEUR 1.025) sowie ausstehenden Urlaub und Mehrarbeit in Höhe von TEUR 227 (Vj: TEUR 140). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen sämtlich - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 223 (Vj: TEUR 95) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten TEUR 169 und Gesellschafter TEUR 54. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 254 (Vj: TEUR 234), die im Berichtsjahr auf Umsatzsteuern entfallen. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 10.663 (Vj: TEUR 8.840) betreffen Erträge aus der Vergütung aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag TEUR 10.346 (Vj: TEUR 8.514) und Erstattungen von Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 554 (Vj: TEUR 138) resultieren insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 479 (Vj: TEUR 21), aus Zuschüssen in Höhe von TEUR 59 (Vj. TEUR 26), Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz in Höhe von TEUR 11 (Vj: TEUR 88), und aus Erträgen der privaten Nutzung von Dienst-Kfz in Höhe von TEUR 6 (Vj: TEUR 3). Die Materialaufwendungen umfassen bezogene Leistungen, die im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages in voller Höhe erstattet werden. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.605 (Vj: TEUR 1.049) entfallen TEUR 505 (Vj: TEUR 342) auf Raumkosten, TEUR 304 (Vj: TEUR 213) auf Recruitingkosten, TEUR 177 (Vj: TEUR 162) auf Rechts- und Beratungskosten sowie TEUR 189 (Vj: TEUR 112) auf Wartungskosten für Hard- und Software. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren aus Körperschaftsteuer/ Kapitalertragsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für 2023 in Höhe von TEUR 2.748 (Vj: TEUR 251). Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft ist als Geschäftsbesorger für das Land Berlin tätig und verwaltet im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit geschäftsbesorgend für Rechnung des Landes Berlin liquide Mittel in Höhe von TEUR 31.834 (Vj: TEUR 52.002), die auf eigenen Bankkonten der Gesellschaft geführt, aber nicht bilanziert werden. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat zum Abschluss-Stichtag keine Verpflichtungen aus Haftungsverhältnissen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat durch Notarvertrag vom 25. November 2022 den Erwerb einer Immobilie unterzeichnet. Hier wird sich eine finanzielle Verpflichtung von 223,5 Mio. EUR ergeben. Zusätzlich werden sich aus diesem Erwerb Erwerbsnebenkosten in Höhe von circa 14,6 Mio. EUR ergeben. Der Gesellschafter hat die erforderlichen Mittel in die Kapitalrücklage eingezahlt. Aus den geschlossenen Miet- und Leasing-Verträgen ergeben sich zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. TEUR 681 (Vj: TEUR 173). Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Geschäfte, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt. Organe und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren Frau Gudrun Sack, Architektin und seit dem 01. April 2023 Herr Frank Wolters, Geograph. Die Geschäftsführerbezüge beliefen sich für das Jahr 2023 auf TEUR 329 und teilen sich wie folgt auf:
Der Aufsichtsrat setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 95 Mitarbeiter (inkl. 2 Geschäftsführer). Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 31 und betrifft Abschlussprüfungsleistungen i. H. v. TEUR 29 sowie sonstige Bestätigungsleistungen i. H. v. TEUR 2. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 31. März 2024 sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel zum 31.12.2023Tegel Projekt GmbH, Berlin
Frau Gudrun Sack Herr Frank Wolters Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Tegel Projekt GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tegel Projekt GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tegel Projekt GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zum Berliner Corporate Governance Kodex haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Berliner Corporate Governance Kodex. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Entsprechenserklärung zum Berliner Corporate Governance Kodex als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, 31. Mai 2024 RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Thorsten Sommerfeld, Wirtschaftsprüfer Wibke Großmann, Wirtschaftspüferin |
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