SHW Werkzeugmaschinen Holding GmbH
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OPUS MARINE GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Gesellschaft und Unternehmensstruktur Die OPUS MARINE GmbH, im Nachfolgenden auch "Gesellschaft" genannt, ist im Bereich der Vercharterung von Crew Transfer Vessels (CTV) und deren Nutzung als Projektdienstleiser tätig. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag insgesamt 8 Schiffe in direktem Betrieb. Die OPUS MARINE GmbH ist eine eigenständige Tochtergesellschaft der OPUS Gruppe. Die von der Gesellschaft betriebenen Schiffe befinden sich, mit Ausnahme eines Schiffes, im Eigenbestand der Gruppe, insbesondere bei der Schwestergesellschaft OPUS SERVICES GmbH. Die Muttergesellschaft und zugleich Alleingesellschafterin der OPUS MARINE GmbH als auch ihrer Schwestergesellschaft, der OPUS SERVICES GmbH, ist die NauTec GmbH mit Sitz in Kaltenkirchen. Die NauTec GmbH ist die oberste Holdinggesellschaft des Konzerns und stellt die Finanzierungen der Unternehmensgruppe zur Verfügung. Der Konzern überschreitet nicht die Größenklassen nach § 290 ff HGB und ist daher nicht zur Aufstellung und Prüfung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 überschreitet die OPUS MARINE GmbH zum zweiten Mal die Größenklassen nach § 267 Abs. 2 HGB und ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft zur Aufstellung eines Lageberichtes verpflichtet. 1.2 Standorte und Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat ihren administrativen Sitz und den Ort der Geschäftsleitung in gemieteten Räumen in Hamburg. Die Seeschiffe haben ihr Einsatzgebiet fast ausschließlich in deutschen Seegewässern und waren im Geschäftsjahr 2016 an den Basishäfen Esbjerg (Dänemark), Norddeich und Hooksiel im Einsatz. Bis Juli 2016 war die größte Zweigniederlassung der Gesellschaft in Saßnitz auf Rügen gelegen. Im Wege der Konsolidierung von Standorten wurde diese Niederlassung in die Hansestadt Wismar verlagert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Dienstleistungen von Crew Transfer Vessels werden insbesondere von auf See befindlichen Energieproduktionsstandorten nachgefragt. Die Kunden sind insbesondere Hersteller von Offshore Windparks oder teilweise auch Öl- und Gasfelder. Daneben werden Dienstleistungen im Bereich der Ortung und Bergung gesunkener Objekte von Behörden nachgefragt. Aus diesem Grund sind die Umsätze der Gesellschaft insbesondere vom Fortschritt der regenerativen Offshoreenergien und damit indirekt auch der Preisentwicklung auf dem Energiemarkt abhängig. Offshore Windparks entstehen nur in solchen Gebieten, in denen die Energieversorgung von fossiler Energie auf regenerative Energie umgestellt wird und zugleich Einspeisemöglichkeiten und angemessene ertragreiche Einspeisevergütungen für Strom aus regenerativen Energien bestehen. Die Entwicklung der Offshore Windenergie in Europa wird derzeit noch durch bestehende finanzielle Probleme und auch nicht abgeschlossene rechtliche Rahmenbedingungen (u.a. zum Netzanschluss oder Einsprüchen von Küstenanwohnern) negativ beeinflusst. Andererseits ist die Notwendigkeit für Offshore Projekte weiterhin gegeben, um die Entwicklung zur regenerativen Energiewende erfüllen zu können. Die bestehenden Rahmenbedingungen lassen grundsätzlich auf eine längere Vorlaufzeit bei Offshore Projekten bzw. Verzögerungen bei deren Realisierung schließen. Die längeren Projektvorlaufzeiten und Projektdauern führen zu einer gewissen Unsicherheit im Aufstellprozess der Windkraftanlagen und damit in der Nachfrage nach Dienstleistungen hierzu. Gleichzeitig ist der Marktausblick jedoch grundsätzlich sehr positiv, da die Offshore Energie als Zukunftsbranche unverändert sehr positive Wachstumspotentiale aufzeigt (vgl. GWEC Global Wind Report Study 2015, Seite 45). Auch das Zinsniveau, welches für die Finanzierung der Offshore Parks bei Kunden wie auch bei der Finanzierung von Schiffen (CTV) wesentlich ist, bleibt durch das Marktumfeld und die konstante Politik der Europäischen Zentralbank sehr niedrig (hier: ECB Economic Bulletin Issue 2/2017, Seite 29). Die attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten lassen auf eine zeitnahe Realisierung geplanter Windparkprojekte schließen. Zudem wird für die nächsten Jahre ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von 1,8% in 2017 und 1,7% in 2018erwartet (ECB Economic Bulletin, a.a.o., Seite 3). Die zu erwartende Realisierung von Windparkprojekten wird zu positiven Effekten im CTV Umsatz führen. Andererseits blieb in der kurzfristigen Perspektive der OPUS MARINE GmbH der Ölpreis mit USD 52 bis USD 56 je Barrel auf einem sehr niedrigen Stand (ECB Economic Bulletin, a.a.o., Seite 10). Da insbesondere die Renditen regenerativer Energien am Preis bzw. der Rendite für fossile Brennstoffe gemessen werden, kann bei einem anhaltenden niedrigen Ölpreis eine Verzögerung oder zeitliche Verschiebung von geplanten Offshore Projekten nicht ausgeschlossen werden. Da gleichzeitig die Betreuung von Gas- und Ölprojekten bei der Gesellschaft nur einen sehr geringen Anteil an der Produktionsleistung ausmacht, kann der niedrige Ölpreis kurzfristig zu negativen Brancheneinflüssen führen. Insgesamt erachtet die Gesellschaft die Marktchancen für ausnehmend positiv. Zeitliche Verzögerungen können jedoch aufgrund der Volatilität der Märkte und der bestehenden Unsicherheiten bei rechtlichen Rahmenbedingungen und Renditen nicht ausgeschlossen werden. 2.2 Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2016 Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2016 entsprach grundsätzlich den Erwartungen und Planungen, jedoch wurden die externen negativen Markteinflüsse nicht derart stark eingeschätzt. Die Krise im Schifffahrtsbereich betrifft die Gesellschaft als Spezialanbieter nur sehr eingeschränkt. Der anhaltend niedrige Ölpreis führte jedoch bei den anderen Dienstleistern dieser Branche zu wirtschaftlichen Problemen, da aufgrund der vorgenannten makroökonomischen Bedingungen neue Projekte in diesem Bereich zurückgestellt wurden. Dieser Preisdruck bei den anderen Dienstleistern im Öl- und Gasbereich führt zu einem starken Preisdruck im Bereich der Offshore Windparkbetreuung, da Dienstleister aus dem Öl- und Gasbereich mangels eigener Auslastung ihrer Schiffe mit Niedrigpreisen in den Markt drängten. Die Gesellschaft hat an diesem Preiskampf nicht teilgenommen, da als Spezialanbieter in diesem Bereich ein umfangreicheres Know-How mit entsprechenden Kosten besteht, welches nicht über Niedrigpreise am Markt angeboten werden kann. Daher fallen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 niedriger aus. Unter anderem waren die Schiffe DEVERON, DUO und MAGNIFICAT kaum ausgelastet. Die Fixkosten für Schiffcharter und Betrieb sowie Personalkosten konnten nicht in gleicher Geschwindigkeit zum Marktrückgang reduziert werden. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres fällt zwar positiv aus, ist jedoch im Wesentlich durch einmalige Effekte, u.a. die Auflösung von Wertberichtigungen auf Kundenforderungen, bedingt. Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet die Gesellschaft - auch durch neue Kundenaufträge mit angemessenen Tageschartern - wieder mit einer Umkehrung und einer nachhaltigen Erholung der Ertragslage. Wir verweisen insoweit auf die Prognoseberichterstattung. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Die Ertragslage des Geschäftsjahres wird nachfolgend den Vergleichszahlen des Vorjahres gegenübergestellt und Veränderungen aufgezeigt. Zur Klarstellung weisen wir darauf hin, dass die Anwendung der bilanzrechtlichen Regelungen des Bilanzrechtsumsetzungsgesetzes (BilRUG), welche erstmals auf den Jahresabschluss zum 31.12.2016 anzuwenden waren, zu keinen wesentlichen Änderungen in der Darstellung der Ertragslage führten. Die Vorjahreszahlen sind insoweit vollständig und uneingeschränkt vergleichbar:
Die Umsatzerlöse haben sich von T€ 14.171 im Vorjahr um T€ 1.696 auf T€ 12.475 im Geschäftsjahr reduziert. Zu den Gründen verweisen wir auf den Abschnitt zum Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2016. Die wesentlichen umsatzbezogenen Aufwendungen sind Charterkosten und Betriebskosten der Schiffe sowie Personalkosten. Diese Kosten müssen stets im Zusammenhang mit den Umsätzen analysiert werden. Im Geschäftsjahr wurde zudem Seepersonal (insbesondere Erste Offiziere) durch Leiharbeiter ersetzt. Diese Umstellung wirkt sich auf die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung dahin gehend aus, dass der Abbau von Eigenpersonal zu einem Rückgang des Personalaufwands und gleichzeitig der Einsatz von Leiharbeitern zu einem Anstieg der Fremdleistungen führen. Daher können die Posten zu Fremdleistungen und Personalaufwand nur in ihrer Gesamtheit betrachtet und analysiert werden. Weiterhin hat die Schwestergesellschaft OPUS SERVICES GmbH im 2. Quartal 2016 drei neue Schiffe (VERDI, VIVACE und PRESTO) in Betrieb genommen, für die im Vergleich zum Vorjahr erstmalig Charterkosten für einen Zeitraum von 8 Monaten bzw. 7 Monaten anfielen. In der Folge fielen die Fremdleistungen entsprechen höher aus. Da die umsatzbezogenen Kosten im Geschäftsjahr - wie bereits vorgenannt dargestellt - nicht in gleicher Geschwindigkeit wie die Umsätze reduziert werden können bzw. konnten, führt der Rückgang der Umsätze zu einem Rückgang des Rohgewinns um T€ 156 (Geschäftsjahr: T€ 1.135; Vorjahr: T€ 1.291). In der relativen Betrachtung zum Umsatz ist der Rohgewinn gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 670 nach T€ 345 im Vorjahr. Diese setzen sich im Wesentlichen aus Versicherungsentschädigungen für Schiffsreparaturen von T€ 260 (Vorjahr: T€ 150) sowie der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen von T€ 230 (Vorjahr: T€ 0) und Zuschüssen für deutsches Seepersonal von T€ 86 (Vorjahr: T€ 0) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen alle Aufwendungen, die nicht unmittelbar und direkt den Umsätzen zuordenbar sind. Die Aufwendungen sind von T€ 1.021 im Vorjahr um T€ 156 auf T€ 1.177 im Geschäftsjahr angestiegen. Die Entwicklung ist durch den Einsatz einer größeren Anzahl von Schiffen im Geschäftsjahr bedingt. Die größere Anzahl von Schiffen führt unter anderem zu gestiegene Versicherungen und Reisekosten. Die Kosten für Reparaturen betragen T€ 260 (Vorjahr: T€ 214) und sind im Geschäftsjahr durch entsprechende Versicherungserstattungen abgedeckt. Die Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens haben sich geringfügig von T€ 214 um T€ 44 auf T€ 258 erhöht. Diese Entwicklung ist durch die statische Vergleichsbetrachtung der Geschäftsjahre bedingt. Die Abschreibung auf das Seeschiff LARGO war durch dessen Inbetriebnahme im Geschäftsjahr 2015 entsprechend nur zeitanteilig enthalten. Das Finanzergebnis hat sich von T€ - 149 im Vorjahr auf T€ - 167 verschlechtert. Der Posten setzt sich aus Zinsaufwendungen, insbesondere für Mietkaufdarlehen und Factoring, in Höhe von T€ 250 (Vorjahr: T€ 213) und Zinserträgen in Höhe von T€ 83 (Vorjahr: T€ 64) zusammen. Das Ergebnis vor Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr von T€ 252 um T€ 49 auf T€ 203 gesunken. Die Ursachen sind vorgenannt dargestellt. Nach Abzug von Ertragsteuern, die aufgrund der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Charteraufwendungen mit 42% (Vorjahr: 37%) ausfallen, verbleibt trotz des schwierigen Marktumfeldes im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von T€ 117 (Vorjahr: T€ 157). 2.3.2 Finanzlage
Aufgrund der weiterhin positiven Ergebnisse und der Gewinnthesaurierungen der vergangenen Jahre sowie der Einführung von Factoring zum Ende des Geschäftsjahres 2015, verfügt die Gesellschaft über eine weitestgehend stabile Finanzlage. Der Cash-Flow in einzelnen Bereichen lässt sich wie folgt darstellen: Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt bei Vergleich der statischen Veränderungen zum Bilanzstichtag im Geschäftsjahr 2016 T€ 203 (Vorjahr: T€ 746). Die Abweichung zu dem Ergebnis vor Steuern ergibt sich im Wesentlichen aus liquiditätsneutralen Abschreibungen auf Sachanlagen sowie der stichtagsbezogenen Veränderung des Nettoumlaufvermögens Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit ist durch die Rückführung von Konzerndarlehen positiv und beträgt T€ 103 (Vorjahr: T€ 194). Wir weisen darauf hin, dass die Investition in das Seeschiff LARGO und einige Seecontainer nicht in der Finanzanlage als Investition im Geschäftsjahr 2015 abgebildet ist. Das Schiff wurde im Rahmen eines Finanzierungsleasings erworben, so dass die Investition nicht zu einem unmittelbaren Geldabfluss im Zeitpunkt des Erwerbs, sondern nur durch laufende Zahlung von Leasingraten (Mietkaufraten) zu Mittelabflüssen führt. Der Cash-Flow zur Finanzierungstätigkeit zeigt einen Mittelabfluss von T€ 603 (Vorjahr: T€ 653). Die Mittelabflüsse betreffen die planmäßige Tilgung eines Bankdarlehen in Höhe von T€ 125 (Vorjahr: T€ 125), der Leasingraten für das Finanzierungleasing des Schiffes LARGO und der Seecontainer in Höhe von T€ 474 (Vorjahr: T€ 521) sowie in sehr geringem Umfang eine Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 7) an die Gesellschafterin NauTec GmbH. Die Leasingraten fallen im Vergleich zum Vorjahr geringer aus, da bei Erwerb des Schiffes Einmalzahlungen angefallen waren. Zum Bilanzstichtag stehen - neben den laufenden Kontokorrentkreditlinien, die in Höhe von T€ 164 nicht ausgenutzt waren - finanzielle Mittel von T€ 38 (Vorjahr: T€ 335) zur Verfügung, die zur freien Verwendung der Geschäftsführung stehen. 2.3.3 Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um T€ 516 bzw. 6% reduziert. Der Rückgang entfällt in Höhe von T€ 361 auf das langfristige Vermögen und in Höhe von T€ 155 auf das kurzfristige Vermögen. Dem kurzfristigen Vermögen von T€ 3.473 (Vorjahr: T€ 3.628) stehen kurzfristig fällige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.433 (Vorjahr: T€ 3.463) gegenüber. Die Gesellschaft ist insoweit in der Lage die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus kurzfristigem Vermögen abzudecken. Der Rückgang des langfristigen Vermögens ist im Wesentlichen durch laufende Abschreibungen von T€ 258 sowie Rückzahlungen von konzerninternen Darlehen in Höhe von T€ 136 bei Zugängen durch laufende Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Höhe von T€ 33 bedingt. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände sind von T€ 3.628 um T€ 155 auf T€ 3.473 gesunken. Der Rückgang zeigt die Marktentwicklung mit geringeren Umsätzen im Geschäftsjahr. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt T€ 1.143 (Vorjahr: T€ 1.030). Hieraus ergibt sich im Verhältnis zur Bilanzsumme ein Anstieg der Eigenkapitalquote auf 15% (Vorjahr: 12%). Die Veränderung setzt sich aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von T€ 117 abzüglich einer Gewinnausschüttung von T€ 4 zusammen. Die langfristigen Verbindlichkeiten betreffen den langfristigen Anteil eines Bankdarlehens in Höhe von T€ 438 (Vorjahr: T€ 563) sowie Finanzierungsleasingdarlehen (Mietkaufdarlehen) in Höhe von T€ 2.761 (Vorjahr: T€ 3.235). Die Finanzierungsleasingdarlehen betreffen den Erwerb des einzigen eigenen Seeschiffes "LARGO" und einiger Seecontainer. Die Finanzierungsverträge sind derart ausgestaltet, dass die Gesellschaft als wirtschaftlicher Eigentümer das Seeschiff und die Seecontainer bilanziert und gleichzeitig die korrespondierenden Verbindlichkeiten ausweist. Die Zahlungen an die Leasinggesellschaften werden daher als Tilgung der Kaufpreise behandelt. Zum Bilanzstichtag hat sich der Posten insgesamt von T€ 3.798 im Vorjahr durch planmäßige Tilgungen von insgesamt T€ 599 auf T€ 3.199 reduziert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind insgesamt von T€ 3.463 im Vorjahr geringfügig um T€ 30 auf T€ 3433 gesunken. Der Rückgang von Lieferantenverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten wurde durch die Inanspruchnahme von Kontokorrentverbindlichkeiten finanziert. 2.4 Bedeutsame (nicht finanzielle) Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung steuert die Gesellschaft ausschließlich anhand finanzieller Leistungsindikatoren, da die Vermietung bzw. Vercharterung von Schiffen nur über Umsätze und Kosten zu analysieren ist. Durch die Vercharterung von fremden Seeschiffen (mit Ausnahme der "LARGO") sind die wesentlichen Leistungsindikatoren die Umsätze je Schiff. Die Konzentration auf Umsätze ist hierbei der maßgebende Faktor, da die Kosten für Charter und Personal nicht veränderbare Fixkosten darstellen. Diese auf Finanzdaten basierende Analyse wurde im Geschäftsjahr 2016 durch die relative Auslastung je Schiff ergänzt. Als relative Auslastung wird hierbei die Tagescharter im Geschäftsjahr im Verhältnis zur Gesamtverfügbarkeit berechnet, wobei in die Betrachtung nur die im Eigentum der OPUS Gruppe befindlichen Schiffe einbezogen werden. Für fremdgecharterte Schiffe ist eine Auslastungsanalyse nicht erforderlich, da im Fall von Stillliegezeiten der Gesellschaft auch keine Kosten für diese Schiffe entstehen. Die Kennzahlen für die Schiffe der OPUS Gruppe sind mit den Auslastungen in Prozent einschließlich vergleichender Vorjahreszahlen nachfolgend dargestellt ist:
* Zugang des Schiffes im Geschäftsjahr 2016 ** Wirtschaftliches Eigentum der OPUS SERVICES GmbH *** Wirtschaftliches Eigentum der DUO GbR 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Ein Prognosebericht in der Branche ist nur unter Einbeziehung einer Vielzahl von Unsicherheiten möglich und unterliegt zunehmend - aufgrund der immer kürzer werden Zeitabstände zwischen Kundenanfragen und Auftragserteilung sowie eventuellen Projektverzögerungen oder Stornierungen - starken Schwankungen. Eine verlässliche Prognose ist daher nur eingeschränkt möglich, da wiederkehrend Projektverzögerungen insbesondere bei Offshore Windparkprojekten auftreten. Aufgrund dieser Unsicherheiten ist eine Prognose für die nächsten beiden Jahre nur unter Annahmen möglich: Die aufgrund des niedrigen Ölpreises von Wettbewerbern am Markt angebotenen Tagesraten sind unverändert negativ und eine Erholung ist derzeit nicht absehbar. Daher müsste in der Planung grundsätzlich von sehr niedrigen Raten und durch den starken Wettbewerb von einer niedrigen Auslastung ausgegangen werden. Jedoch konnte die Gesellschaft durch die Qualität ihrer Dienstleistungen für 2017 bereits neue Aufträge im Offshore Bereich mit angemessenen Tagesraten und einem Gesamtumsatzvolumen von € 3 bis € 4 Mio. gewinnen. Die tatsächliche Umsatzrealisierung im Geschäftsjahr 2017 hängt jedoch davon ab, dass die beauftragten Projekte auch im Geschäftsjahr abgeschlossen werden. Derzeit verfügt die Gesellschaft mit Stand März 2017 über einen Auftragsbestand in Höhe von € 10 Mio. Wir rechnen bei branchenüblichen kurzfristigen Auftragseingängen insgesamt mit Umsatzerlösen in einer Bandbreite von weiteren € 5 bis € 6 Mio. Aufgrund der vorgenannten Umsätze und der Erfahrungen der Vorjahre erwarten wir für 2017 einen Jahresüberschuss - unverändert zu den Vorjahren - zwischen 2% und 3% des Umsatzes. Für das Geschäftsjahr 2018 geht die Gesellschaft von Umsätzen in ähnlicher Höhe bei einem Ergebnis von mindestens 3 Prozent bezogen auf den Umsatz aus. 3.2 Chancenbericht Markt- und Absatzchancen Der Markt für CTV hat sich nach Jahren einer Eigendynamik mit unterschiedlichen individuellen Leistungsangeboten zu einem Markt mit professionellen Dienstleistern entwickelt. Durch koordinierte Planungs- und Logistikleistungen professioneller Anbieter sinkt die numerische Anzahl von Anfragen nach Dienstleistungen ab. Diese rückläufige Anzahl von Anfragen gilt insbesondere im europäischen Gesamtkontext und nicht nur im Marktumfeld der Gesellschaft. Gleichzeitig sind jedoch Ansprüche von Kunden an spezialisierte Tonnage gestiegen. Der Trend zu Qualitätsanbietern hat sich hierdurch erheblich verstärkt. Da die OPUS Marine GmbH stets als Anbieter von qualitativ hochwertigen Schiffen mit gut ausgebildeten Besatzungen agierte, sind die Markt- und Absatzchancen der Gesellschaft sehr positiv. Dieser spiegelt sich auch in dem Erfolg wieder, dass die Gesellschaft bei einem der größten deutschen Industriekonzerne mit allen ihren Dienstleistungsangeboten als einer von nur insgesamt sieben "Preferred Supplier" im Bereich Offshore gelistet ist. Bei den kurzfristigen Absatzchancen bietet der Markt in England besondere Möglichkeiten, da derzeit einige verspätete Offshore Projekte mit der Bauphase beginnen. Bislang kam aus dieser Region die meiste Konkurrenz der Gesellschaft. Da sich jedoch einige dieser Anbieter aus strategischen Gründen aus der Industrie zurückgezogen haben, wird auch dieser Markt für die Gesellschaft attraktiv werden und bietet zusätzlich Absatzchancen. Charterraten Die Charterraten für Schiffe sind wie vorgenannt dargestellt unter einen Preisdruck geraten. Zudem haben viele neu abgelieferte Schiffseinheiten, insbesondere von kleinen Unternehmen in England und Dänemark als zumeist ehemalige Fischer, in einem schrumpfenden Marktumfeld Überkapazitäten ausgelöst. Damit konnte der kundenfreundliche Markt aus einer Vielzahl von Anbietern auswählen, die sich ihrerseits in der Preispolitik ihrer Angebote gegenseitig unterboten haben. An dieser negativen Preisspirale hat die Gesellschaft bewusst nicht mitgewirkt, sondern vielmehr bei nicht kostendeckenden Charterraten von einem Angebot abgesehen. Dieses Verhalten wurde bei Kunden positiv aufgenommen, da hieraus der Wert unserer Dienstleistungen wahrgenommen wurde. Die Charterraten werden in den nächsten Jahren unverändert unter einem Preisdruck stehen. Aufgrund des qualitativ hochwertigen Dienstleistungsangebotes der Gesellschaft werden sich die Kundenanfragen auf qualitativ hochwertige Dienstleistungen beziehen. Hierzu ist auch bei Kunden ein ausgewogenes Bewusstsein für angemessene Preise vorhanden. Die Gesellschaft geht daher davon aus, dass die Charterraten unter Druck geraten bzw. bleiben, diesem negativen Effekt jedoch (teilweise) mit Qualitätsargumenten entgegengehalten werden kann. 3.3 Risikobericht Branchenrisiken und Marktumfeld Die Gesellschaft muss als Qualitätsanbieter etwaige Branchenrisiken und Marktumfeldanalysen auf die Umsetzung anspruchsvoller Projekte beziehen. Die Branchenrisiken im "Massengeschäft" bestehen grundsätzlich. Da jedoch die Gesellschaft in diesem Segment keinen Schwerpunkt, sondern maximal eine ergänzende Fixkostenabdeckung sieht, werden die Risiken in diesem Segment nicht analysiert. Der auf Spezialanbieter fokussierte Offshore Markt ist aus den vorgenannten rechtlichen und makroökonomischen Gründen als positiv zu beurteilen. Insbesondere durch die Verschiebung von Projekten in den vergangenen Jahren besteht grundsätzlich ein Nachholbedarf. Gleichzeitig werden bereits weitere künftige Offshore Projekte genehmigt, welche in den nächsten Jahren beginnen werden. Der Markt wird sich nach unseren Erwartungen in naher Zukunft wieder in eine positivere Richtung entwickeln. Andererseits können jederzeit Verzögerungen aus rechtlichen Gründen oder Finanzierungsgründen bei Offshore Projekten entstehen. Solche zeitlichen Probleme führen gleichzeitig zur Verschiebung bei der Ausführung unserer Dienstleistung und damit der Umsatzrealisierung. Die Geschäftsführung versucht, durch direkte Nähe zum Kunden solche Signale zeitnah zu registrieren und Alternativen für die geplanten Schiffe zu finden. Dennoch kann niemals ausgeschlossen werden, dass Projektverzögerungen auch negativen Einfluss auf die Anzahl der Tageseinsätze der Schiffe und der Umsätze haben könnten. Hierbei handelt es sich grundsätzlich um Periodenverschiebungen und (zumeist) nicht um einen kompletten Wegfall des Auftrages. Dennoch können bei einer Vielzahl solcher Verschiebungen negative Einflüsse auf die Finanz- und Ertragslage niemals gänzlich ausgeschlossen werden. Unternehmensspezifische Risiken Das wesentliche unternehmensspezifische Risiko ist die technische Verfügbarkeit der Schiffe. Die Schiffe werden entweder konzernintern oder von Fremdanbietern eingechartert. Soweit Kundenaufträge bestehen, müssen die Schiffe für den Kunden einsatzbereit sein. Der technische Ausfall eines Schiffes hat somit unmittelbar Einfluss auf die Umsatzentwicklung wie auch auf die Zufriedenheit von Kunden. Grundsätzlich wird das Ausfallrisiko durch den Einsatz einer zentral überwachten Parametersoftware mit Überwachung aller Betriebszustände der eingesetzten Schiffe und konstanter Beurteilung durch den Flotteningenieur reduziert. Durch ein weitverzweigtes Netzwerk könnten im Bedarfsfall auch Ersatzschiffe schnell beschafft werden. Zudem ist in Kundenverträgen die Erstattung von Folgeschäden aufgrund der Nichteinsatzfähigkeit eines Schiffes ausgeschlossen. Dennoch kann der Ausfall eines Schiffes niemals vollkommen ausgeschlossen werden. Die Geschäftsführung stellt durch die vorgenannten Überwachungsmaßnahmen sicher, dass das Risiko auf ein Minimum reduziert wird. Darüber hinaus besteht seit dem Geschäftsjahr 2016 ein Rechtsstreit bezüglich konstruktionsbedingter Mängel an einem Seeschiff. Die bislang hierzu angefallenen Reparaturkosten wurden durch die Versicherung der Gesellschaft erstattet. Die Charterausfälle wurden der Werft in Rechnung gestellt und sind zum Bilanzstichtag ausstehend. Seit Mai 2017 ist das Schiff mit eingeschränktem Leistungsspektrum wieder in Betrieb. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Werft die Entschädigungen für Charterausfälle ausgleichen wird. Insgesamt ist jedoch nicht absehbar, in welchem Umfang mit dem Herstelller ein darüber hinausgehender Schadensausgleich z.B. für technische Minderleistung des Schiffes erzielt werden kann. Finanzielle Risiken (Forderungsausfallrisiko) Die Forderungen von Kunden sind erst nach vollständig erbrachter Leistung fällig. Sollte ein Kunde während oder nach Durchführung der Dienstleistung zahlungsunfähig werden, besteht grundsätzlich das Risiko eines Forderungsausfalls. Durch Abschluss eines Factorings mit unmittelbarem Verkauf der Forderungen an den Factor und einer Kreditversicherung ist dieses Risiko weitgehend minimiert. Die Geschäftsführung erachtet daher das Ausfallrisiko bei Forderungen als sehr gering. Soweit Neufinanzierung oder Anschlussfinanzierung von Schiffen anstehen, stellt die Höhe der Zinskosten ein Risiko dar. Die Finanzierung sind grundsätzlich Langfristfinanzierungen, so dass Zinsrisiken in Abhängigkeit des Zeitpunktes des Vertragsabschlusses steuerbar sind. Zudem sind Zinsrisiken nicht regional bedingt, da Schiffsfinanzierungen weltweit angeboten werden und daher positive Marktunterschiede von der Gesellschaft ausgenutzt werden können. Derzeit geht die OPUS Gruppe davon aus, dass - mit Ausnahme der Anschlussfinanzierungen für die von der OPUS SERVICES GmbH gehaltenen Schiffe PRESTO und VIVACE - in den nächsten beiden Jahren keine oder nur geringere weiteren Neu- oder Anschlussfinanzierungen anstehen. Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgt durch Factoring oder die Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten. Hieraus entstehenden Zinsrisiken und Zinsänderungen haben unmittelbaren Einfluss auf das Jahresergebnis. Die Geschäftsführung beobachtet daher die Zinsänderungen und die Marktentwicklung fortlaufend. Durch die bestehende stabile Zinspolitik der Europäischen Zentralbank sind derzeit keine besonderen Zinserhöhungen oder Risiken erkennbar. Währungsrisiken bestehen auf der Absatzseite nicht, da alle Kontrakte mit Kunden in der Währung EURO geschlossen werden. Alle vorgenannten Risiken stellen branchen- und marktübliche Risiken da, die im Rahmen des laufenden Controllingprozesses beobachtet und von der Geschäftsführung individuell beurteilt werden. Insgesamt erachten wir die Risiken als moderat.
Hamburg, den 31. Mai 2017 gez. Bernhard Messer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die OPUS MARINE GmbH mit Sitz in Hamburg ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter der Nummer HRB 98008 eingetragen und stellt den vorliegenden Jahresabschluss auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des Gesellschaftsvertrages auf. Die Gesellschaft gilt nach § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitgehend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Berichtsjahr erfolgte die erstmalige Anwendung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Neben der Umstellung der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung hinsichtlich des Wegfalls der Position "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" und der Neueinführung der Position "Ergebnis nach Steuern" wurden die Vorjahreswerte wie folgt angepasst: Werden die rechtlichen Bestimmungen des BilRUG nicht auf die Vorjahreswerte angewandt, so betragen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen € 986.396,63. Die Abweichung ergibt sich aus dem Ausweis der vormaligen außerordentlichen Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Ergänzung der Gliederung Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Besonderheiten: Die Gesellschaft hat mit einer Leasinggesellschaft Verträge über das Leasing von beweglichen Wirtschaftsgütern mit einem Investitionsvolumen von 3.780.000,00 € geschlossen. Die Geschäfts- führung geht davon aus, dass die ergänzend zu den Leasingverträgen vereinbarte Kaufoption zum Ablauf der vereinbarten Vertraglaufzeit für alle diese Wirtschaftsgüter ausgeübt wird. Nach wirtschaftliche Betrachtungsweise werden die Leasinggegenstände bilanziell dem Leasingnehmer zugerechnet und die Verbindlichkeiten aus den Leasingverträgen passiviert. Die Verbindlichkeiten aus diesen Geschäften werden in einer gesonderten Bilanzposition "Verbindlichkeiten aus Mietkaufdarlehen" ausgewiesen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden unverändert und stetig auf den vorliegenden Jahresabschluss angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis dreiundzwanzig Jahren. Die im Geschäftsjahr angeschafften Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von € 410,00 wurden in voller Höhe als Aufwand berücksichtigt. Bei den Finanzanlagen richten sich Ansatz und Bewertung nach den jeweiligen Vermögensgegenständen: verzinsliche Ausleihungen werden zum Nennwert, zinslose Ausleihungen zum Barwert angesetzt. Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgen bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung. Die Vorräte, bestehend aus Roh-, Hilfs- und Betriebstoffen, wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelfallrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Soweit der Posten über mehrere Jahre aufzulösen ist, erfolgt die Auflösung nach der linearen Methode. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 663.817,68 (Vorjahr: € 1.101.303,58). Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel, der als Anlage ein Bestandteil des Anhangs ist, dargestellt. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 413.606,77 (Vorjahr: € 358.778,43). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden im Wesentichen größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Factoringforderungen von Höhe von €190.024,52 und einen Lieferantenkredit von € 345.178,18 erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 1.005.330,39 einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten und den Sicherungsrechten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an beweglichen Sachen Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Der Gesellschaft wurden zusammen mit der OPUS SERVICES GmbH, der NauTec GmbH und der Maestro Holding GmbH von einem Kreditinstitut Kontokorrentkreditrahmen in Gesamthöhe von T€ 1.600 gewährt. Der Kreditrahmen kann von allen Gesellschaften in Anspruch genommen werden. Die OPUS SERVICES GmbH hat diesen Kontokorrentkreditrahmen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 993 in Anspruch genommen. Die Muttergesellschaft NauTec GmbH hat einen stillen Gesellschafter mit einer Einlagesumme von T€ 1.000 aufgenommen. Die Gesellschaft ist der Verpflichtung ihrer Muttergesellschaft aus der stillen Gesellschaft als Gesamtschuldner beigetreten. Zum Bilanzstichtag valutiert die stille Beteiligung mit T€ 1.000. Die OPUS SERVICES GmbH hat einen Mietkaufvertrag über den Erwerb eines Seeschiffes geschlossen. Die monatliche Mietkaufrate beträgt T€ 7. Die Mietkaufdauer beträgt 60 Monate. Bezüglich der Verpflichtungen der OPUS SERVICES GmbH aus dem genannten Mietkaufvertrag hat die Gesellschaft eine unbefristete selbstschuldnerische Bürgschaft unter Verzicht auf die Einrede der Anfechtbarkeit, der Aufrechenbarkeit und der Vorausklage erteilt. Bis zum Bilanzstichtag wurden durch die OPUS SERVICES GmbH alle Mietkaufraten fristgerecht geleistet. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 7.093.514,94 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Charterverträgen mit Restlaufzeiten zum Bilanzstichtag zwischen 3 und 42 Monaten. Hiervon entfallen Verpflichtungen in Höhe von € 2.732.703,29 auf verbundene Unternehmen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen und Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um: In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 230 aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen enthalten. Außerdem wurden T€ 260 aus Versicherungsentschädigungen erzielt, die ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind. Diesen Erträgen stehen Aufwendungen in gleicher Höhe entgegen, welche in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind Vorgänge von besonderer Bedeutung, die in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung zu berücksichtigen wären, nicht eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 116.946,12. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von € 1.118.201,80, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden € 1.118.201,80 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den 31. Mai 2017 gez. Bernhard Messer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.06.2017 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der OPUS MARlNE GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (lD\/\/) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. lm Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie díe Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 14. Juni 2017 RBB
GmbH
gez. Jenny Gersch, Wirtschaftsprüferin |
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