hilzinger Beteiligungs-GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Josef Bandle seit 1.8.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hilzinger GmbHWillstättJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31.12.2006hilzinger GmbH, WillstättAKTIVSEITE
Willstätt, den 15. August 2007 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2006 - 31.12.2006hilzinger GmbH, Willstätt
AnhangI. Allgemeine AngabenEs handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB, für die die Angaben im Sinne des § 285 HGB (Sonstige Pflichtangaben) gem. den §§ 288 und 327 HGB in erleichterter Form zu machen sind. Die Kapitalgesellschaft unterliegt gem. § 316 HGB der Prüfungspflicht und ist gem. § 325 HGB in Verbindung mit § 327 HGB zur Offenlegung verpflichtet. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Über die angewandten Bewertungsmethoden berichten wir wie folgt: a) Anlagevermögen
Die Abschreibungen auf die Altbestände des Anlagevermögens, sowie auf die Neuzugänge, wurden sowohl nach der degressiven, als auch nach der linearen Methode auf der Grundlage der jeweils voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Bei den Zugängen an geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde die Bewertungsfreiheit nach § 6 (2) EStG in Anspruch genommen sowie der Vollabgang fingiert. b) Umlaufvermögen Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte die Ermittlung des Bilanzansatzes grundsätzlich auf der Grundlage der Anschaffungskosten. Bei den halbfertigen Arbeiten wurde bei der Bewertung von der retrograden Methode sowie unter Berücksichtigung des jeweiligen Fertigungsgrades Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Sämtliche Forderungen - mit Ausnahme dem Anspruch nach § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) - werden zum Nennwert bilanziert. Für ausfallgefährdete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden ausreichende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. c) Passivposten Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Die übrigen Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. d) Fremdwährungsumrechnung Es bestanden weder Forderungen noch Verbindlichkeiten in Fremdwährung. III. Angaben zur BilanzHaftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen in folgender Höhe:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB bestehen in Form von Miet-, Pacht-, Leasing-, und Wartungsverträgen in Höhe von jährlich rd. € 725.960,00, davon gegenüber Gesellschaftern in Höhe von rd. € 199.480,00 sowie gegenüber nahe stehenden Unternehmen in Höhe von rd. € 440.790,00. IV. Sonstige Angaben1. Es bestehen weder Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren, noch sind Verbindlichkeiten durch Grundpfandrechte gesichert. Das unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesene Darlehen der Volksbank Offenburg ist wie folgt gesichert:
2. Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sein könnten, sind nicht vorhanden. 3. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 48 (zzgl. 14 Auszubildende). 4. Die Berichtsfirma gehört als Tochtergesellschaft zum Konzern der hilzinger Holding GmbH, Willstätt. Die Übernahme des Stammkapitals durch die hilzinger Holding GmbH erfolgte aufgrund notarieller Urkunde vom 30.08.2005. Des Weiteren wurde mit der Muttergesellschaft am 30.08.2005 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, welcher mit Datum vom 27. September 2005 ins Handelsregister eingetragen wurde. 5. a) Alleiniger Geschäftsführer ist
Er ist von den Bestimmungen des § 181 BGB befreit. b) Herrn Rudi Kölsch in Wadern und Herrn Christian Bandle in Offenburg ist jeweils Einzelprokura erteilt. Die Vergütungen werden über die hilzinger Holding GmbH (Muttergesellschaft) ausbezahlt. Eine teilweise Weiterberechnung erfolgt durch die Umlage von Verwaltungskosten durch die hilzinger Holding GmbH.
Willstätt, den 15. August 2007 Lageberichta) Unternehmensprofil Das Stammhaus der Unternehmensgruppe am Standort Willstätt ist die zentrale Schnittstelle zwischen den Märkten Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Durch die Modernisierungen der technischen Produktionsanlagen in den vergangenen Jahren sind die Voraussetzungen für eine rationelle und innovative Fertigung gegeben. Am Standort Willstätt wurden im Jahr 2006 ca. 41.300 Fenstereinheiten gefertigt. Bei einem Gesamtabsatz von 85.150 Fenstereinheiten p.a. bedeutet dies, dass mehr als 50% innerhalb der Unternehmensgruppe zugekauft werden müssen. Das gesamte Produktprogramm des Vertriebes umfasst Fenster und Haustüren aus Kunststoff und Holz, Haustüren aus Aluminium sowie Innentüren, Rollladen, Jalousien und ähnliches. Hergestellt werden am Standort nur Fenstersysteme aus Kunststoff (Profine und Gealan). Die gesamten Produktionsflächen des Standortes Willstätt umfassen ca. 5.950 m 2 , zzgl. weiterer Freilagerflächen. b) Strategische Ausrichtung Die strategische Ausrichtung des Standortes basiert auf der klassischen Ausrichtung zum Händlergeschäft. Dabei spielt der Schweizer Fachhändlermarkt eine immer größere Rolle. Der französische Händlermarkt wird über die Standorte in Frankreich betreut, hat aber für die Auslastung und Umsatzverteilung eine ähnlich wichtige Rolle. Da sich seit Jahren abzeichnet, dass der klassische Händler im Großobjekt nicht mehr zum Zuge kommt, stellt diese Vertriebsausrichtung die vierte Säule neben dem deutschen Händlergeschäft dar mit der die strategische Vertriebsausrichtung definiert werden kann. c) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die positive konjunkturelle Entwicklung des Wirtschaftsraums Deutschland hat sich gemäß den Prognosen für das Jahr 2006 bestätigt. Geprägt durch die steten Wachstumsraten in der Exportentwicklung hat sich auch der Binnenmarkt seit Mitte des Kalenderjahres in diesem Sog positiv entwickelt. Satte Unternehmensgewinne der Konzerne, ein Absinken der Firmeninsolvenzquote und positive Signale vom Arbeitsmarkt haben zu einem anhaltenden Optimismus geführt. Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnete im Jahr 2006 ein Wachstum von 2,6% und somit erstmals seit Jahren wieder eine deutliche Steigerung. Die angekündigte Mehrwertsteuererhöhung von 16% auf 19% hat insbesondere in der zweiten Jahreshälfte als Motor des Binnenmarktes zu erheblichen Steigerungen der Investitionstätigkeiten geführt, auch wenn es sich vielerorts nur um vorgezogene Investitionsentscheidungen gehandelt hat. d) Branchensituation Das deutsche Bauhaupt- und Baunebengewerbe hat nach über 10 Jahren Talfahrt im Jahre 2006 endlich eine Trendwende vollzogen. Nachdem über Jahre hinweg, die Entwicklung der Bauinvestitionen immer negativ waren (2004: -3,8%; 2005: -3,6%), konnte im Kalenderjahr 2006 in den realen Bauinvestitionen ein Zuwachs von +4,2% verzeichnet werden. Sowohl im Wohnbau als auch im Nichtwohnbau konnte der freie Fall gestoppt werden. Der Fenstermarkt selbst generierte einen Zuwachs von insgesamt 1,1 Mio. Fenstereinheiten und umfasst ein Volumen von insgesamt 12,7 Mio. Fenstereinheiten im Jahre 2006. Dies entspricht einer Steigerung von 9,6%. Die Prognosen der Verbände sehen hier auch für die Zukunft eine stabile Bedarfssituation im Fenstermarkt auf gleichem bzw. ähnlichem Niveau. Getragen und geprägt wurde diese Entwicklung im Jahr 2006 insbesondere durch das Wachstum im Renovierungssektor mit 13,9% (Wohnbau 16,8%, Nichtwohnbau 1,7%), während der Neubaumarkt eine nur leicht positive Entwicklung mit 4,0% (Wohnbau 1,7%, Nichtwohnbau 7,5%) zeigt. Wesentliche Faktoren neben der insgesamt positiven Wirtschaftsentwicklung für die Branchenentwicklung sind die anhaltenden Debatten hinsichtlich der Energiekosten in Verbindung mit dem Klimaschutzbewusstsein der Verbraucher, sowie die Mehrwertsteuererhöhung die zu deutlich "Vorzieheffekten" bei geplanten Sanierungen geführt hat. Die Struktur des Fenstermarktes, dargestellt nach den verwendeten Rahmenmaterialien, stellt sich wie folgt dar:
e) Geschäftsjahresverlauf Entsprechend dem Markttrend folgte einem relativ schwachen ersten Halbjahr eine explosionsartige Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte. Vor dem Hintergrund der Umkehr der Marktsituation vom Angebots- hin zum Nachfragemarkt, konnten die bereits seit einiger Zeit seitens der Industrie durchgesetzten Preiserhöhungen wiederum unsererseits an den Markt in Form von Materialteuerungszuschlägen weitergegeben werden. Damit konnte die Rohertragsmarge, die bisher aufgrund des Preisdrucks in Verbindung mit Rohstoffteuerungen sehr gelitten hat, in der zweiten Jahreshälfte deutlich stabilisiert und insgesamt um über 3% verbessert werden. Aufgrund der Investitionen im Bereich Rationalisierung und technischer Innovation, sowie durch die seit Jahren praktizierte Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle, konnten die Mehrmengen die durch den Vertrieb benötigt wurden ohne deutliche Fixkostensteigerungen bereitgestellt werden. In Verbindung mit der Betriebsleistung, die um ca. 8% gesteigert wurde, hat sich die Umsatzrendite ebenfalls positiv auf ca. 8,12% gesteigert. f) Zukunftsaussichten und Prognosen Im Gegensatz zur Branchenmeinung erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr keine weiteren Zuwächse. Bedingt durch die "Vorzieheffekte" im Sanierungsbereich wird eher ein leichter Rückgang unsererseits erwartet. Der Verlauf des ersten Halbjahres zeigt zwar deutliche Steigerungen im Vorjahresvergleich, es ist u.E. jedoch nicht zu erwarten, dass das zweite Halbjahr einen ähnlichen Verlauf nimmt wie das zweite Halbjahr des Vorjahres. Die Ausrichtung des Unternehmens insbesondere im Vertrieb wird im Bereich Sanierung und Renovierung weiter intensiviert, da wir in diesem Segment die Zukunft der Branche sehen und für uns selbst die Möglichkeit der Spezialisierung und Diversifizierung vom Wettbewerb gegeben ist. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Geschäftsjahr 2007 keine weitere Umsatzsteigerung, jedoch bedingt durch den homogeneren Geschäftsjahresverlauf eine Verbesserung der Umsatzrendite.
Willstätt, den 15. August 2007 |
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