Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 252549
Vorher
heptus 334. GmbH
Eingetragen
5.11.2019
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenEinzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
Marketing, der Vertrieb, der Verkauf und anderweitige Kommerzialisierung von pharmazeutischen Produkten, Biologika, Medizinprodukten/Kombinationsprodukten sowie sonstigen Produkten und damit verbundenen Dienstleistungen im Pharma-, Biotechnologie- und Gesundheitswesen, und die Durchführung von Tests im Zusammenhang mit den vorgenannten Tätigkeiten sowie Durchführung von klinischen und qualitätsbezogenen Entwicklungstätigkeiten, Sponsoring, Durchführung oder Management von klinischen Prüfungen und Bearbeitung regulatorischer Aufgabenstellungen im Pharma-, Biotechnologie- und Gesundheitswesen, sowie alle vorgenannten Tätigkeiten, ob in Zusammenarbeit mit Dritten oder nicht, einschließlich der Durchführung und Förderung aller Tätigkeiten, die direkt oder indirekt damit zusammenhängen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mark Everitt
seit 6.6.2025
Geschäftsführer
Thomas Dr. Trilling
seit 6.11.2023
Geschäftsführer
Christoph Mair
seit 18.11.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Regeneron Ireland Designated Activity CompanyIRL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Regeneron Ireland Designated Activity Company
Ireland
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Regeneron GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht München, HRB 252549

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Regeneron GmbH (das "Unternehmen") ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Regeneron Ireland Designated Activity Company ("RIRE"), einer in Irland registrierten Designated Activity Company. Das Unternehmen ist Teil der Regeneron-Gruppe ("Regeneron"), deren oberste Muttergesellschaft Regeneron Pharmaceuticals, Inc. ("RPI") ist. RPI ist an der NASDAQ Global Select Market in den Vereinigten Staaten gelistet.

Das Unternehmen ist in die globalen Aktivitäten der Regeneron-Gruppe integriert. Seit seiner Gründung im Jahr 1988 wird Regeneron von medizinischen Wissenschaftlern geleitet und beschäftigte zum 31. Dezember 2023 weltweit mehr als 13.000 Mitarbeiter an Standorten in Nordamerika, Europa und Asien. Regenerons Produkte und Entwicklungsprojekte sind darauf ausgerichtet, Patienten mit Augenerkrankungen, allergischen und entzündlichen Erkrankungen, Krebs, kardiovaskulären und metabolischen Erkrankungen, hämatologischen Erkrankungen, Infektionskrankheiten und seltenen Krankheiten zu helfen. Die von Regeneron entwickelten Produkte sind in über 100 Ländern erhältlich und werden in klinischen Studien in 49 Ländern untersucht.

Die Hauptaktivitäten des Unternehmens umfassen Marketing, Vertrieb, Verkauf und sonstige Kommerzialisierungsmaßnahmen für pharmazeutische Produkte, Biologika, Medizinprodukte/Kombinationsprodukte sowie weitere Produkte und Dienstleistungen im Bereich Pharma, Biotechnologie und Gesundheitswesen. Die Geschäftsbeziehungen des Unternehmens in Deutschland sind eng mit anderen Konzernunternehmen verknüpft. Der Unternehmenssitz befindet sich in München.

Das Unternehmen hat eine konzerninterne Dienstleistungsvereinbarung mit RIRE abgeschlossen, wonach RIRE das Unternehmen für bestimmte Kosten auf einer Cost-Plus-Basis erstattet. Der Erstattungssatz basiert auf einer angemessenen Bandbreite, die aus vergleichbaren Organisationen in der Region abgeleitet wird, basierend auf der neuesten verfügbaren jährlichen Transferpreisstudie von Drittparteien.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Allgemeine wirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die Inflationsrate betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 6,0% (2022: 8,7%) und wurde hauptsächlich durch steigende Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen angetrieben. Die Preise für Industriegüter und Energie stiegen weniger stark, blieben jedoch überdurchschnittlich hoch. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt auf 5,7%, ein Anstieg um 0,4% Prozentpunkte gegenüber 2022. Das reale BIP sank im Jahr 2023 um 0,3% (kalenderbereinigt: -0,1%). Im vierten Quartal 2023 verzeichnete das BIP einen leichten Rückgang. ‍1

‍1 Deutsche Bundesbank, Monatsreport, Januar 2024: https://www.bundesbank.de

Für das Jahr 2024 wird ein Wirtschaftswachstum in Deutschland von 1,7% erwartet, nachdem 2023 ein Rückgang verzeichnet wurde. Die Inflationsrate soll deutlich auf 4,1% sinken, was die allmähliche Entspannung des Preisdrucks widerspiegelt. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich stabil bleiben und sich leicht auf 5,3% verbessern. ‍2

Der Verband forschender Pharmaunternehmen (vfa) berichtete, dass im Jahr 2023 in Deutschland 20 neue Medikamente mit neuen Wirkstoffen eingeführt wurden. ‍3 Die deutsche Pharmaindustrie verzeichnete ein Umsatzwachstum von 5,7% und erreichte 59,8 Milliarden Euro. ‍4 Allerdings ging das Absatzvolumen um 2% auf 100 Milliarden Einheiten zurück, was vor allem auf eine rückläufige Absatzmenge ab dem Ende des ersten Quartals zurückzuführen ist, insbesondere in Apotheken.

Der Kliniksektor wuchs fast doppelt so stark wie der Apothekenmarkt, der nur einen moderaten Umsatzanstieg von 1,9% auf 47,5 Milliarden Euro verzeichnete, während die Menge der verkauften Arzneimittelpackungen um 3,9% zurückging. Der Markt für gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) wuchs moderat mit einem Umsatzanstieg von 3,4% und einem Absatzplus von 1,6%. Zudem stiegen Herstellerabschläge und Erstattungsbeträge um 32% auf insgesamt 9,84 Milliarden Euro im Jahr 2023. ‍5

‍2 Deutsche Bundesbank, Monatsreport, Dezember 2022: https://www.bundesbank.de
‍3 Verband forschender Pharmaunternehmen (vfa), September 2023. Statement on the evaluation of the SHI Financial Stabilization Act (GKV-FinStG): https://www.vfa.de/download/statement-evaluation-shi-financial-stabilization-act-gkvfinstg
‍4 Germany Trade & Invest, The Pharmaceutical Industry in Germany, 2023: https://www.gtai.de
‍5 IQVIA, Pharma-Marktbericht Classic, Q4 2023: https://www.iqvia.com/-/media/iqvia/pdfs/germany/library/publications/iqvia-pharma-marktbericht-classic-q4-2023

2.2. Geschäftsentwicklung

2.2.1. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 106% auf 14.941 TEUR. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf eine Erhöhung der Sachanlagen um 2.496 TEUR aufgrund des Umzugs in das neue Büro sowie auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte in Höhe von 4.135 TEUR zurückzuführen.

Die Sachanlagen erhöhten sich um 2.496 TEUR (VJ: 39 TEUR), insbesondere durch Ausbauarbeiten und die Ausstattung der neuen Mieträumlichkeiten.

Die Finanzanlagen in Höhe von 1.086 TEUR (VJ: 53 TEUR) bestehen aus der geleisteten Kautionszahlung für die neuen Mieträume.

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte belaufen sich auf 11.296 TEUR (VJ: 7.161 TEUR) und setzen sich hauptsächlich aus Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 9.807 TEUR (VJ: 6.278 TEUR) sowie aus Steuerforderungen in Höhe von 1.489 TEUR (VJ: 883 TEUR) zusammen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 27,1% % (VJ: 33,7%) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verändert. Dies spiegelt die stabile finanzielle Basis des Unternehmens wider. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage bleiben unverändert bei 25 TEUR bzw. 2.000 TEUR.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 724 TEUR (VJ: 738 TEUR) und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 14 TEUR verringert. Diese Position ist im Jahresvergleich relativ stabil geblieben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf 7.093 TEUR (VJ: 2.284 TEUR) und sind um 4.809 TEUR gestiegen, was auf verstärkte konzerninterne Finanzierungsaktivitäten zurückzuführen ist.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls erhöht. Am Ende des Geschäftsjahres beliefen sich die Verbindlichkeiten auf 2.394 TEUR (VJ: 1.067 TEUR), was einem Anstieg um 1.327 TEUR entspricht. Dies ist auf gestiegene personalbezogene Verbindlichkeiten zurückzuführen.

Die Rückstellungen betragen 681 TEUR (VJ: 717 TEUR) und beinhalten hauptsächlich Rückstellungen für Personalaufwendungen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Rückstellungen um 36 TEUR gesunken, was eine weitgehend konstante Entwicklung widerspiegelt

Insgesamt zeigt sich eine gesunde und stabile finanzielle Struktur des Unternehmens, die eine solide Basis für zukünftiges Wachstum und Investitionen bietet.

2.2.2. Ertragslage

Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 21.750 TEUR (VJ: 17.182 TEUR), was einem Anstieg von 4.568 TEUR gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung steht im Einklang mit den Erwartungen des Managements. Das Umsatzwachstum wurde hauptsächlich durch gestiegene Kosten im Zusammenhang mit der Expansion des Unternehmens beeinflusst. Der Haupttreiber des Umsatzwachstums sind die mit dem Personalbestand verbundenen Kosten, die sich wesentlich auf die konzerninternen Umsätze auswirken. Diese Kosten werden zu Selbstkosten mit einem zusätzlichen Aufschlag erstattet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 8.330 TEUR (VJ: 108 TEUR) und verzeichneten somit einen Anstieg um 8.222 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg ist vor allem auf konzerninterne Umsätze auf Pass-Through-Basis in Höhe von 5.700 TEUR zurückzuführen.

Die Personalaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr um 5.305 TEUR im Vergleich zum Vorjahr, hauptsächlich bedingt durch gestiegene Lohn- und Gehaltskosten infolge der erhöhten Mitarbeiterzahl.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 11.094 TEUR (VJ: 5.354 TEUR) und resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen für Fremdleistungen in Höhe von 4.693 TEUR (VJ: 2.668 TEUR), Fremdwährungsaufwendungen in Höhe von 1.619 TEUR (VJ: 204 TEUR), fahrzeugbezogenen Aufwendungen in Höhe von 1.087 TEUR (VJ: 1.096 TEUR) sowie Mietaufwendungen in Höhe von 1.427 TEUR (VJ: 401 TEUR) und verschiedenen weiteren betrieblichen Kosten.

Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Überschuss von 1.603 TEUR (VJ: 533 TEUR) ab.

Regeneron GmbH gab in den Jahresabschlüssen 2022 keine Prognose für finanzielle oder nicht-finanzielle Leistungsindikatoren für 2023 ab. Daher ist kein Prognose-Ist-Vergleich in den Jahresabschlüssen 2023 möglich. Allerdings überwachte das Unternehmen im Berichtszeitraum kontinuierlich die Gesamtaufwendungen als internen Leistungsindikator.

2.2.3. Finanzlage

Das Unternehmen ist Vertragspartei konzerninterner Finanzierungsvereinbarungen mit anderen Konzerngesellschaften, darunter eine Intercompany-Dienstleistungsvereinbarung ("Intercompany Services Agreement") und eine Kreditvereinbarung ("Credit Agreement"), jeweils zwischen dem Unternehmen und RIRE. Die Intercompany-Dienstleistungsvereinbarung, die seit dem 1. Dezember 2020 in Kraft ist, gewährleistet eine Erstattung der Personalaufwendungen auf Cost-Plus-Basis und unterstützt sowohl die betriebliche Kontinuität als auch die Liquidität. Die Kreditvereinbarung, die im August 2024 geändert wurde, stellt eine revolvierende Kreditfazilität für Darlehen in einer Gesamthöhe von bis zu 50 Mio. EUR bereit und stärkt damit die Liquiditätsposition des Unternehmens durch flexible Mittelabrufe. Die Kreditvereinbarung endet am 1. Januar 2027.

Die ausstehenden Verbindlichkeiten aus der Kreditvereinbarung beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 4.712 TEUR (VJ: 1.695 TEUR).

Der Jahresüberschuss betrug 1.603 TEUR (VJ: 533 TEUR). Das gezeichnete Kapital blieb mit 25 TEUR unverändert. Die Kapitalrücklage blieb mit 2.000 TEUR ebenfalls unverändert.

Zum Bilanzstichtag bestanden außerbilanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 17.845 TEUR (VJ: 0 TEUR).

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiterstruktur zum Berichtsstichtag stellt sich wie folgt dar:

Datum 31/12/2022 31/12/2023 Veränderung der Mitarbeiter
Anzahl der Mitarbeiter 55 Mitarbeiter 85 Mitarbeiter +30 Mitarbeiter

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet das Unternehmen eine stabile Geschäftsentwicklung trotz anhaltender globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen. Das Management geht von einer starken Nachfrage nach bestimmten Produkten aus, was zu einer positiven Entwicklung beiträgt.

Das Erreichen der Umsatzziele und die Einhaltung der Kostenplanung sind zentrale Ziele des Unternehmens. Der Fokus im Jahr 2024 liegt auf der erfolgreichen Entwicklung der beiden therapeutischen Bereiche Immunologie und Onkologie. Das Management erwartet eine weiterhin positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr mit besonderem Schwerpunkt auf:

Immunologie: Fortsetzung des Wachstums in der Mitvermarktung von Dupixent® (Dupilumab) unter der Zusammenarbeit von Regeneron mit Sanofi.

Onkologie: Erfolgreiche Übernahme der Vermarktung von Libtayo® (Cemiplimab) im deutschen Markt von Sanofi durch Regeneron.

Regenerons Investitionen in Forschung und Entwicklung werden weiterhin ausgebaut, um Innovationen zu fördern und neue therapeutische Lösungen zu entwickeln. Diese sind entscheidend für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Das Management geht davon aus, dass die finanzielle Stabilität gewahrt bleibt, da ausreichend finanzielle Ressourcen und Kreditlinien zur Verfügung stehen. Wesentliche Änderungen in der Kapitalstruktur sind nicht geplant.

Der Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen beruhen und Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Tatsächliche Ergebnisse können von den Prognosen abweichen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses wurden jedoch keine wesentlichen Abweichungen festgestellt.

Regulatorische Rahmenbedingungen und gesundheitspolitische Gesetzgebungen stellen weiterhin Risiken für die Geschäftsentwicklung dar. Erhöhter regulatorischer Druck und Änderungen bei der Arzneimittelpreisgestaltung könnten Umsätze und Profitabilität beeinflussen. Das Management wird diese Entwicklungen genau beobachten und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Ein zentraler Leistungsindikator des Unternehmens ist der Produktumsatz, der vom Management überwacht wird. Der Produktumsatz wird ab September 2024 für das Unternehmen das erste Mal erfasst und soll im Bereich von 25-35 Mio. EUR liegen. Für das Jahr 2025 wird ein signifikantes Wachstum des Produktumsatzes im Vergleich zu 2024 erwartet, da dann ein vollständiges Geschäftsjahr erfasst wird.

3.2. Risikobericht

Die Risiken sind in absteigender Reihenfolge entsprechend ihrer Bedeutung für das Unternehmen aufgeführt.

3.2.1. Risikomanagement

Das Risikomanagement ist Teil der Unternehmensführung und -kontrolle. Aktuell sieht das Management keine Risiken, die die Existenz des Unternehmens gefährden könnten.

Das Unternehmen ist in die globale Finanzorganisation der Muttergesellschaft RPI eingebunden. In diesem Zusammenhang wurden bestehende Prozesse an die Strukturen von Regeneron angepasst. Diese Prozesse und Verfahren sind in internen Richtlinien festgelegt. Es gab keine grundlegenden Änderungen am Risikomanagementsystem im Vergleich zum Vorjahr. Darüber hinaus überwacht Regeneron kontinuierlich die Geschäftsentwicklung durch laufende Überwachung in verschiedenen Geschäftsbereichen.

3.2.2. Abhängigkeit von der Muttergesellschaft

Das Unternehmen ist in die globale Struktur der Regeneron-Gruppe integriert und von den strategischen Entscheidungen der Muttergesellschaft RPI abhängig. Das Risikoprofil des Unternehmens ist begrenzt, da das Unternehmen 2023 auf einer Cost-Plus-Basis über eine Intercompany-Dienstleistungsvereinbarung mit der Muttergesellschaft RIRE operiert. RIRE verfügt über eine starke Finanzlage, wodurch sichergestellt ist, dass die finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens erfüllt werden. Die Werthaltigkeit der Forderungen wird nicht als hohes Risiko eingeschätzt.

3.2.3. Finanzielle Risiken

Liquiditäts- und Ausfallrisiken werden weitgehend durch das bestehende Kreditabkommen und die Intercompany Services Agreement mit der Muttergesellschaft RIRE gemindert. Die Erlöse werden auf Basis eines Cost-Plus-Modells erwirtschaftet und regelmäßig zusammen mit Finanzierungsvereinbarungen mit ausreichender Kapazität abgerechnet, wodurch eine stabile Liquidität sichergestellt wird. Darüber hinaus verfügt RIRE über ausreichende finanzielle Mittel, um die Verpflichtungen des Unternehmens zu unterstützen. Daher werden spezifische Ausfallrisiken als gering eingeschätzt, und das Zinsänderungsrisiko wird aufgrund der Intercompany-Finanzierung als unerheblich betrachtet. Währungskursschwankungen könnten sich negativ auf die vom Unternehmen erhaltenen oder gezahlten Beträge auswirken; das Fremdwährungsrisiko wird jedoch weiterhin auf Gruppenebene überwacht und gesteuert.

3.2.4. Änderungen im rechtlichen Rahmen und sonstige rechtliche Risiken

Die zunehmende staatliche Einflussnahme auf nationale Gesundheitssysteme könnte zu zusätzlichem Margendruck auf wesentliche Umsatztreiber führen und die Ertragslage negativ beeinflussen. Das Unternehmen begegnet diesen Risiken durch Maßnahmen zur Steigerung der Kosteneffizienz sowie durch Bemühungen zur Erschließung neuer Umsatzpotenziale.

3.2.5. Zusammenfassende Beurteilung der Risikosituation

Die Beurteilung der Gesamtrisikosituation ergibt sich aus der Analyse wesentlicher Risikobereiche und Einzelrisiken. Insgesamt ist das Management der Auffassung, dass alle absehbaren Risiken angemessen berücksichtigt werden. Auf Basis der aktuellen Risikosteuerungsmaßnahmen sieht das Management derzeit keine Gefährdung der fortgeführten Unternehmenstätigkeit.

3.3. Chancenbericht

3.3.1. Produktinnovationen und Markterweiterung

Das Unternehmen sieht Wachstumschancen durch die Einführung neuer Produkte in den kommenden Jahren sowie die Erweiterung bestehender Produktlinien. Insbesondere im Bereich der Onkologie erwartet das Unternehmen kurzfristig positive Entwicklungen.

3.3.2. Strategische Partnerschaften und Kooperationen

Regeneron plant, seine Marktposition durch gezielte strategische Partnerschaften und Kooperationen weiter zu stärken. Solche Kooperationen können den Zugang zu neuen Technologien und Märkten ermöglichen und damit das Wachstumspotenzial des Unternehmens steigern.

3.3.3. Digitalisierung und Innovationen im Vertrieb

Die Digitalisierung eröffnet dem Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung seiner Geschäftsprozesse und zur Erschließung neuer Vertriebskanäle. Durch die verstärkte Nutzung digitaler Marketing- und Vertriebsstrategien strebt das Unternehmen an, seine Reichweite zu erhöhen und neue Kundensegmente gezielt anzusprechen

3.3.4. Globale Präsenz und Konzernzugehörigkeit

Als Teil der globalen Struktur der Muttergesellschaft bietet sich dem Unternehmen die Möglichkeit, an internationalen Innovationen und Entwicklungen teilzuhaben. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, von den globalen Ressourcen und der Expertise der Unternehmensgruppe zu profitieren und seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

3.3.5. Kontinuierliche Marktforschung und Anpassung der Marketingkonzepte

Durch regelmäßige Marktforschung sowie die Analyse interner und externer Daten kann das Unternehmen seine Marketingkonzepte kontinuierlich anpassen und optimieren. Dadurch ist es in der Lage, besser auf Kundenpräferenzen und -verhalten zu reagieren, um das Wachstum positiv zu beeinflussen.

3.3.6. Investitionen in Forschung und Entwicklung

RPI plant, seine Investitionen in Forschung und Entwicklung fortzusetzen, um neue Arzneimittel und Behandlungsmethoden zu entwickeln sowie bestehende Produkte zu verbessern. Diese Investitionen sind entscheidend, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Regeneron zu sichern.

3.3.7. Nachhaltige Geschäftspraktiken

Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstes Handeln bieten dem Unternehmen zusätzliche Chancen. Durch die Implementierung nachhaltiger Geschäftspraktiken kann das Unternehmen nicht nur seinen ökologischen und sozialen Verpflichtungen nachkommen, sondern auch das Vertrauen von Kunden und Investoren stärken.

 

München, 25 Februar 2025

Herr Trilling, Thomas, Geschäftsführer

Herr Mair, Cristoph Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.518.573,43 -
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.002.875,84 -
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.850,13 38.500,00
2.534.299,40 38.500,00
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 1.085.965,80 52.868,60
1.085.965,80 52.868,60
3.620.265,20 91.368,60
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.806.870,52 6.277.897,65
2. Sonstige Vermögensgegenstände
(davon aus Steuererstattungen € 807.414,44;Vj.: € 744.874,00) 1.488.709,49 883.032,33
11.295.580,01 7.160.929,98
C. Aktive latente Steuern 24.979,71 -
14.940.824,92 7.252.298,58

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 422.319,49 (110.472,77)
IV. Jahresüberschuss 1.602.589,25 532.792,26
4.049.908,74 2.447.319,49
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 680.576,22 716.841,10
680.576,22 716.841,10
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 724.276,55 737.994,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.092.555,65 2.283.592,37
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.393.507,76 1.066.551,30
10.210.339,96 4.088.137,99
14.940.824,92 7.252.298,58

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

31.12.2023
31.12.2022
1. Umsatzerlöse 21.749.927,90 17.182.093,90
2. Sonstige betriebliche Erträge 8.330.124,17 108.141,98
(davon aus Währungsumrechnung € 2.630.430,13; Vj. € 108.141,98)
3. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter (14.480.451,88) (9.685.249,69)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (1.957.198,06) (1.447.084,44)
(davon für Altersversorgung € 296.476,58; Vj. € 234.395,41)
(16.437.649,94) (11.132.334,13)
4. Abschreibungen auf Sachanlagen (114.031,29) -
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen (11.093.936,66) (5.354.330,46)
(davon aus Währungsumrechnung € (1.618.888,43); Vj. € (203.595,73))
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.910,85 9.299,81
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (27.828,27) (24.777,84)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (838.927,51) (255.301,00)
9. Ergebnis nach Steuern 1.602.589,25 532.792,26
10. Jahresüberschuss 1.602.589,25 532.792,26

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1 Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Regeneron GmbH mit Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 252549 eingetragen. Die Gliederung der Bilanz folgt dem Gliederungsschema für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von der Vorschrift des § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

I.

Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare bzw. - sofern die Voraussetzungen erfüllt sind - außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer wurde entsprechend der voraussichtlichen tatsächlichen Nutzbarkeit mit drei bis zehn Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgenstand € 800,00 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen werden die Sicherheitsleistungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Wenn eine dauerhafte Wertminderung zu erwarten ist, wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren fairen Wert vorgenommen. Es erfolgt eine jährliche Überprüfung des Buchwerts der finanziellen Investitionen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Pauschalwertberichtigungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen, sonstige Vermögensgegenstände wurden nicht verzinst.

Die Latenten Steuern werden auf Differenzen zwischen den Bilanzposten der Handelsbilanz und der Steuerbilanz gebildet, soweit diese sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden latente Steueransprüche auf bestehende körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG in Verbindung mit § 8a KStG gebildet, sofern innerhalb der nächsten fünf Jahre mit einem zu verrechnenden Verlust zu rechnen ist. Latente Steueransprüche und -schulden werden saldiert.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen gegenüber Dritten mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögenswerte und Schulden werden gemäß den Vorschriften des § 256a HGB auf Basis des Devisenkassamittelkurses zum Bilanzstichtag erfasst. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt grundsätzlich nach der Leistungserbringung und Lieferung. Dabei wird der Zeitpunkt des Gefahrenübergangs beachtet.

Die auf den Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

3 Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen

Forderungen aus verbundenen Unternehmen ergeben sich mit € 9.806.870,52 (Vorjahr: € 6.277.897,65) aus Leistungen, davon entfallen € 9.132.824,39 (Vj: € 4.842.061,05) auf die Regeneron Ireland Designated Activity Company, Dublin, Irland.

Die Forderungen umfassen eine Einlage von Regeneron Ireland Designated Activity Company, Dublin, Irland (€ 419.924,80; Vorjahr: € 1.525.367,92).

Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögenswerte umfassen hauptsächlich Steuererstattungen für die Jahre 2023 und 2022 in Höhe von € 1.488.709,49 (Vorjahr: € 883.032,33).

Sämtliche sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Der in der Bilanz gesondert ausgewiesene latente Steuern basiert auf folgenden temporären Differenzen im Forderungsbestand: nicht realisierte Fremdwährungsverluste in Höhe von € 75.753,49 (Vj. € 0,00) bei einem Steuersatz von 32,975 %.

Eigenkapital

Die Gesellschafterin Regeneron Ireland Designated Activity Company ist im Berichtszeitraum Alleingesellschafterin der Regeneron GmbH. Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 25.000,00 ist voll eingezahlt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten personalbezogene Rückstellungen von € 680.576,22 (Vj. € 716.841,10).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Regeneron Ireland Designated Activity Company, Dublin, Irland (€ 4.711.867,24; Vj. € 1.694.740,49) sowie der Regeneron Pharmaceuticals, Inc., NY, USA (€ 2.380.688,41; Vorjahr: € 588.851,88).

Die Verbindlichkeiten umfassen ein Darlehen Höhe von € 4.711.867,24. Die Restlaufzeit beträgt mehr als ein Jahr (Vorjahr: € 1.694.740,49).

Die sonstige Verbindlichkeiten bestehen hauptsächlich aus aufgelaufenen Gehaltsleistungen (€ 1.947.815,39; Vorjahr: € 970.324,75).

Mit Ausnahme des oben genannten Darlehens haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse beinhalten die in Deutschland erzielten Erträge aus den konzerninternen Serviceverträgen. Periodenfremde Erträge sind nicht enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus:

2023
2022
Fremdleistungen 4.692.650,34 2.668.256,69
Professionelle Dienstleistungen 696.432,79 163.087,21
Mietaufwendungen 1.427.166,64 400.876,50
Automobilaufwendungen 1.086.686,32 1.096.226,54
Reisekosten 1.000.607,96 527.272,86
Telefon 244.848,06 104.649,70
Gebäude- und Mietnebenkosten 177.726,21 64.327,40
Instandhaltung 94.233,22 112.102,92
Büromaterial 54.696,69 13.934,91
Aufwendungen aus Währungsumrechnung 1.618.888,43 203.595,73
11.093.936,66 5.354.330,46

Bei den Fremdleistungen handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für ausgegliederte Fachkräfte in Höhe von € 1.989.072,40 (Vorjahr: € 1.840.032,89).

Der Jahresabschluss weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 1.602.589,25 aus.

Zinserträge und -aufwendungen resultieren vollständig aus konzerninternen Vereinbarungen mit der direkten Muttergesellschaft.

Regeneron fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung ("Pillar 2"). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15% aufweist. Da das MinStG im Geschäftsjahr 2023 für die Gesellschaft noch keine Anwendung findet, entsteht für die Regeneron GmbH im Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung aus dem MinStG.

Der Konzern ist derzeit dabei, eine Einschätzung hinsichtlich der wesentlichen Auswirkungen von Pillar 2 nach Inkrafttreten der Gesetzgebung zu treffen. Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Pillar 2 Gesetzgebung und der Berechnung der möglichen steuerlichen Auswirkungen, sind derzeit die quantitativen und qualitativen Auswirkungen für zukünftige Geschäftsjahre noch nicht zuverlässig abschätzbar.

5 Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich 85 (Vj. 55) Mitarbeiter beschäftigt.

2023 2022
Verwaltung 6 4
Belegschaft 79 51
85 55

Organe der Gesellschaft

In Anwendung der Regelung von § 286 Abs. 4 HGB werden zu den Gesamtbezügen keine Angaben gemacht.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Name des Direktors Datum der Ernennung Wohnort Beruf
Herr Gritzmann, Jan bis 8 November 2024 Dublin (Irland) Wirtschaftsprüfer
Herr Mair, Cristoph ab 15 Oktober 2021 München (Deutschland) Handelsfachmann
Herr Trilling, Thomas ab 23 Oktober 2023 Grafelfing (Deutschland) Doktor der Medizin
Herr Snow, David bis 17 Oktober 2023 Tenessee (Vereinigte Staaten) Handelsfachmann

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angaben der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung kann trotz der Anzahl der Geschäftsführer gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet werden, da Herr Gritzmann seine Bezüge in voller Höhe von der Regeneron Ireland Designated Activity Company, Irland und Herr Snow seine Bezüge in voller Höhe von der Regeneron Pharmaceuticals, Inc. Vereinigte Staaten, erhält.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von € 17.845.401,00. Die Mietverträge laufen bis Juni 2033.

Die künftigen Aufwendungen gliedern sich wie folgt: € 1.862.128,80 sind innerhalb eines Jahres fällig, € 7.448.515,20 zwischen 1 bis 5 Jahren und € 8.534.757,00 haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Alleinige Gesellschafterin der Regeneron GmbH war während des Geschäftsjahres 2023 die Regeneron Ireland Designated Activity Company ein in Irland eingetragenes Unternehmen mit bestimmter Geschäftstätigkeit mit Sitz in One Warrington Place, Dublin 2, D02 HH27 in Irland.

Regeneron Ireland Designated Activity Company wird in den Konzernabschluss der Regeneron Pharmaceuticals, Inc. eine in New York, Vereinigte Staaten von Amerika, eingetragene Gesellschaft einbezogen, welche den Konzernabschluss einschließlich aller ihrer direkten und indirekten Tochtergesellschaften aufstellt.

Der Konzernabschluss kann auf der Website des Unternehmens von Regeneron Pharmaceuticals, Inc. eingesehen werden https://investor.regeneron.com/.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das für das abgeschlossene Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt € 65.000,00 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wechsel in der Geschäftsführung

Herr Jan Gritzmann trat am 8. November 2024 als Direktor zurück.

Beginn der Geschäftstätigkeit auf dem deutschen Markt

Ab September 2024 nahm das Unternehmen seine kommerzielle Vertriebsaktivitäten in Deutschland auf, einschließlich der Erfassung von Produktverkäufen an Dritte.

Verlängerung der Kreditfazilität

In 2024 wurde die dem Unternehmen zur Verfügung stehende Kreditfazilität auf 50 Mio. Euro erhöht und bis zum 1. Januar 2027 verlängert.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, 25 Februar 2025

Regeneron GmbH

Herr Trilling, Thomas, Geschäftsführer

Herr Mair, Cristoph, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Regeneron GmbH, München

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.519.346,88 38.500,00 0,00 1.557.846,88
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.077.633,68 0,00 0,00 1.077.633,68
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.500,00 12.850,13 (38.500,00) 0,00 12.850,13
38.500,00 2.609.830,69 0,00 0,00 2.648.330,69
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 52.868,60 1.085.965,80 0,00 (52.868,60) 1.085.965,80
52.868,60 1.085.965,80 0,00 (52.868,60) 1.085.965,80
91.368,60 3.695.796,49 0,00 (52.868,60) 3.734.296,49

Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Regeneron GmbH, München

Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 39.273,45 0,00 0,00 39.273,45
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 74.757,84 0,00 0,00 74.757,84
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 114.031,29 0,00 0,00 114.031,29
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 114.031,29 0,00 0,00 114.031,29

Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.518.573,43 0,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.002.875,84 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.850,13 38.500,00
2.534.299,40 38.500,00
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 1.085.965,80 52.868,60
1.085.965,80 52.868,60
3.620.265,20 91.368,60

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Regeneron GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Regeneron GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Regeneron GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 25. Februar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anita Botzenhardt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Clemens Jung, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. Februar 2025 festgestellt.

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