SiteLog Europe GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Richard Pohl seit 11.10.2023 | Prokura |
Alexandra Hönscher seit 20.8.2020 | Prokura |
Frank Scheid seit 13.6.2019 | Prokura |
Joachim Wittkamp seit 24.7.2017 | Prokura |
Dirk Heisterkamp seit 3.12.2014 | Geschäftsführer |
Christian Otto seit 3.12.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 16.70% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.85% | |
CHO Beteiligungsgesellschaft mbH | 8.30% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SiteLog GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und BewertungIn Anwendung der Regelungen des § 42 Abs. 3 GmbHG und des § 265 Abs. 5 HGB wurde zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz der Posten "Verbindlichkeiten" durch "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" weitergehend untergliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Gliederungsschema gem. § 275 HGB wurde zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wie folgt angepasst:
3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethodena) AllgemeinesAbweichend zu den Vorjahren werden in der Gewinn- und Verlustrechnung Avalgebühren unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Vorjahr: Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 40) ausgewiesen. Darüber hinaus sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. b) Anlagevermögen
|
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| Gesellschaft | Sitz |
Beteiligungsquote
% |
Eigenkapital zum 31.12.2023
EUR |
Jahresergebnis 2023
EUR |
| SiteLog Europe GmbH | Essen | 100 | 25.000,00 | 112.382,82 ***) |
| SiteLog Austria GmbH *) | Wien, Österreich | 90 | 1.325.977,11 | 347.536,63 |
| SiteLog Swiss AG *) | Zürich, Schweiz | 100 | 270.861,00 | -53.846,16 |
| SiteLog Denmark A/S *) | Karslunde, Dänemark | 100 | 222.915,00 | 82.208,30 |
| SiteLog Infra GmbH **) | Himberg, Österreich | 100 | 565.924,16 | 466.715,40 |
*) mittelbare Beteiligung über die SiteLog
Europe GmbH
**) mittelbare Beteiligung über die SiteLog
Austria GmbH
***) Ergebnis vor Ergebnisabführung
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausgereichte Darlehen einschl. Zinsen in Höhe von TEUR 1.757 (Vorjahr: TEUR 613), Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 1.821) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.011 (Vorjahr: TEUR 689).
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Nachunternehmerleistungen in Höhe von TEUR 1.903 (Vorjahr: TEUR 2.589), Rückstellungen für Prämien in Höhe von TEUR 468 (Vorjahr: TEUR 484) und Rückstellungen für Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer in Höhe von TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 235) enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen erhaltene Darlehen einschl. Zinsen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.490) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.333 (Vorjahr: TEUR 3.653), die mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 56) verrechnet wurden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen erhaltene Darlehen einschl. Zinsen in Höhe von TEUR 9.114 (Vorjahr: TEUR 5.301) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 338 (Vorjahr: TEUR 400).
Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.
Die temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen resultieren aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 253 (Vorjahr: TEUR 323) sowie der Passivierung von Jubiläumsrückstellungen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 33).
Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 32,60 % zugrunde gelegt.
| TEUR | |
| Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge i. S. des § 268 Abs. 8 HGB | 184 |
| davon aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände abzüglich darauf entfallender passiver latenter Steuern | 171 |
| davon aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert | 0 |
| davon aus der Aktivierung latenter Steuern | 13 |
| Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB n.F. | 0 |
| Gesamter ausschüttungsgesperrter Betrag | 184 |
| TEUR | TEUR | |
| Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge i. S. der §§ 268 Abs. 8 und 253 Abs. 6 HGB | 184 | |
| Zur Deckung der Beträge i.S. des §§ 268 Abs. 8 und 253 Abs. 6 HGB zur Verfügung stehende Eigenkapitalanteile: | ||
| - Kapitalrücklage i. S. des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB | 0 | |
| - andere Gewinnrücklagen | 0 | |
| - Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 4.276 | |
| - Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres | 2.726 | 7.002 |
| Zur Ausschüttung zur Verfügung stehende Eigenkapitalanteile | 6.818 |
Die Umsatzerlöse entfallen analog zum Vorjahr in voller Höhe auf das Inland.
Nach Tätigkeitsfeldern gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:
|
2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Baulogistik | 53.476 | 57.200 |
| Planung | 1.306 | 1.250 |
| Übrige | 6.999 | 1.606 |
| 61.781 | 60.056 |
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten.
Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.
Die am 31. Dezember 2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus folgenden Rechtsverhältnissen:
|
gesamt
TEUR |
fällig in 2024
TEUR |
fällig in 2025 - 2028
TEUR |
fällig ab 2029
TEUR |
|
| Mietverträge | 455 | 320 | 135 | 0 |
| Leasingverträge | 594 | 342 | 252 | 0 |
| 1.049 | 662 | 387 | 0 |
Die durchschnittliche Zahl der Angestellten im Geschäftsjahr 2023 betrug 169 (Vorjahr: 149).
Die Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus folgenden Mitgliedern:
Herrn Christian Otto, Diplom-Kaufmann, Meerbusch
Herrn Dirk Heisterkamp, Bauingenieur, Essen
Die Geschäftsführer sind gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder Prokuristen vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB i. V. m. § 290 HGB ein verbundenes Unternehmen der Zech Group SE, Bremen, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss der Zech Group SE wird im Unternehmensregister veröffentlicht.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Die SiteLog GmbH fällt aufgrund umsatzabhängiger Kriterien der Unternehmensgruppe, zu der sie gehört, in den Anwendungsbereich der sogenannten GloBE Rules (globale Mindestbesteuerung). Die Gesetzgebung zur globalen Mindestbesteuerung wurde in Deutschland erlassen und ist am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Aufgrund der aktuellen Struktur der Unternehmensgruppe kommt eine zusätzliche Steuerbelastung für die SiteLog GmbH nur in Betracht, soweit der effektive Steuersatz der Unternehmensgruppe in Deutschland unterhalb des Mindeststeuersatzes von 15 % liegt. Davon ist jedoch aufgrund der in Deutschland deutlich über 15 % liegenden nominalen Steuerbelastung nicht auszugehen, sodass sich für die SiteLog GmbH voraussichtlich keine zusätzliche Steuerbelastung aus der globalen Mindestbesteuerung ergibt.
Essen, den 30. Juni 2024
gez. Dirk Heisterkamp, Geschäftsführer
gez. Christian Otto, Geschäftsführer
Die SiteLog GmbH kurz: (SiteLog) unterstützt Bauherren, Projektentwickler und Generalunternehmer dabei, die Baulogistik und Baustelleninfrastruktur in der Planungsphase und Ausführungsphase bestmöglich zu organisieren.
Die Beratung von Bauherren und Kommunen für die komplexen Anforderungen, die Projekte heutzutage - sei es als innerstädtischer Neubau, als Sanierung oder als Projekt in einem Industrieumfeld - an alle Beteiligten stellen.
Durch die Verknüpfung von Baustellenprozessen mit der auf das Projekt zugeschnittenen IT-Unterstützung sowie den richtigen Menschen mit Erfahrung und Ideen gewährleistet SiteLog jedem Projekt mehr Stabilität und Sicherheit.
SiteLog stellt den Kunden - soweit möglich - standardisierte Module zur Verfügung und passt diese individuell dem Kundenprojekt an.
Die Professionalität bei gleichzeitig einfacher Handhabung der von SiteLog angebotenen IT-Systeme (SLOT Manager & SITE Access) garantiert SiteLog durch ein eigenes IT-Team, das sich seit 10 Jahren kontinuierlich mit der Basis- und Weiterentwicklung dieser Systeme beschäftigt.
SiteLog versteht den Schwerpunkt des Handelns als Teil eines Produktionssystems. Sei es Lean Construction, sei es Kaizen oder einfach nur gesunder Menschenverstand gepaart mit der nötigen Kreativität und Erfahrung.
Die Gesellschaft arbeitet frei und unabhängig für alle Kunden. Darüber hinaus kann SiteLog als ein Unternehmen der inhabergeführten Zech Group SE auf die regionale Kenntnis und Vernetzung von mehr als 70 Standorten zugreifen - wenn es für den Projekterfolg hilfreich ist.
Zusätzlich besetzt die SiteLog GmbH mit eigenen Landesgesellschaften die Märkte in Österreich, Schweiz und Dänemark.
SiteLog erbringt deutschlandweit, hauptsächlich jedoch in den Metropolstandorten, Baulogistik-Dienstleistungen. In der Zentrale in Essen sind die Geschäftsführung sowie alle zentralen Dienste, wie die Kalkulation, der Einkauf, das kaufmännische Projektmanagement oder die IT-Abteilung verortet. In den Regionen werden die Projekte über regionale Teams abgearbeitet, die auch auf einen regionalen Bürostandort zurückgreifen können. Alle regionalen Nachunternehmer werden zentral in Essen durch den Einkauf vertraglich gebunden.
Im Bereich des Vertriebs greift SiteLog auf das große Kontaktnetzwerk der Unternehmensführung aus Geschäftsführern und Prokuristen zurück.
Während die Weltkonjunktur im Jahr 2023 trotz hartnäckiger Inflation und einer massiv gestrafften Geldpolitik moderat expandieren konnte, hatte die deutsche Wirtschaft Mühe, aus dem Nullwachstum herauszukommen. Die geringen Zuwächse der ersten Jahreshälfte gingen durch eine rückläufige Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte nahezu wieder verloren. Der rückläufige Konsum, ein schlechtes Auslandsgeschäft und sinkende Bauaktivitäten waren Faktoren der konjunkturellen Schwäche. Die Einschätzung der Unternehmen zur Geschäftslage sank im dritten Quartal so stark wie zuvor nur während der Finanzkrise und zu Beginn der Pandemie. Erschwerend kommt die sich durch das Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Haushaltskonsolidierung hinzu.
Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel war in seiner Vorjahresprognose für das Jahr 2023 noch von einem leicht positiven Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) (+0,3 Prozent) für Deutschland ausgegangen. Im Konjunkturbericht vom 13. Dezember 2023 geht das IfW nun von einem um 0,4 Prozentpunkte niedrigeren und damit leicht negativen BIP Wachstum (-0,1 Prozent) für Deutschland aus.
Die Verbraucherpreise beruhigten sich in 2023 und sanken infolge sinkender Energiepreise. Die Inflationsrate lag im November 2023 bei 3,2 Prozent, während sie im Oktober 2023 noch 3,8 Prozent betrug. Das IfW erwartet zwar, dass die Inflationsrate im Dezember durch die Energiekomponente wieder auf 3,9 Prozent steigen wird, insgesamt dürfte die Inflation jedoch zurückgehen.
Wie auch in den vergangenen Jahren hat sich das Geschäft der SiteLog im Jahr 2023 positiv entwickelt. So stiegen die Umsatzerlöse auf EUR 61,8 Mio. (Vorjahr: EUR 60 Mio.).
Das Vorsteuerergebnis (EBT) abzüglich Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 1,8 Mio.) entwickelte sich von EUR 5,7 Mio. im Geschäftsjahr 2022 auf EUR 3,9 Mio. im Geschäftsjahr 2023.
Grundlage für diese positiven Geschäftszahlen ist die erfolgreiche Akquise und der damit verbundene Auftragseingang im Jahr 2023, die sich auch auf die Folgejahre positiv auswirken werden. So konnten mehrere Großaufträge in den Metropolregionen München, Frankfurt, Hamburg und Nordrhein-Westfalen gewonnen werden.
Die Tochtergesellschaften SiteLog Denmark A/S sowie SiteLog Infra GmbH haben sich auch im Jahr 2023 positiv weiterentwickelt. Aufgrund von sinkenden Bauaktivitäten, Insolvenzen von Auftraggebern sowie anhaltenden Preissteigerungen in den Tätigkeitsbereichen der SiteLog Austria GmbH sowie der SiteLog Swiss AG konnte nicht an die Vorjahreswerte angeknüpft werden.
Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist auf der Aktivseite der Bilanz durch das Anlagevermögen sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt.
Dominierend im Anlagevermögen sind die angeschafften Container in Höhe von TEUR 1.680 (Vorjahr: TEUR 1.922) sowie sonstige Betriebsausstattungen in Höhe von TEUR 3.163 (Vorjahr: TEUR 1.719).
Das Umlaufvermögen setzt sich vorwiegend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 19.153 (Vorjahr: TEUR 16.443) sowie aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.880 (Vorjahr: TEUR 3.123) zusammen.
Das bilanzielle Eigenkapital hat sich auf TEUR 7.103 (Vorjahr TEUR 4.377) verbessert. Unter Berücksichtigung einer Bilanzsumme von TEUR 35.980 (Vorjahr: TEUR 27.273) ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 20 %. Das Eigenkapital ist allerdings aufgrund der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände sowie der Aktivierung von aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 184 (Vorjahr: TEUR 228) ausschüttungsgesperrt.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.694 (Vorjahr: TEUR 3.396) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.903 (Vorjahr: TEUR 2.589) sowie verschiedene Aufwendungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 742 (Vorjahr: TEUR 777).
Die Verbindlichkeiten entfallen im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.011 (Vorjahr: TEUR 3.939), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.273 (Vorjahr: TEUR 5.087) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 9.452 (Vorjahr: TEUR 5.701). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschaftern betreffen in Höhe von TEUR 9.114 (Vorjahr: TEUR 6.792) Darlehen zuzüglich zu entrichtender Zinsen.
Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 7.410 (Vorjahr: TEUR 3.143). Die Gesellschaft ist ihren finanziellen Verpflichtungen im vergangenen Geschäftsjahr jederzeit pünktlich nachgekommen.
Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 61.781 (Vorjahr: TEUR 60.056).
Die Gesamtleistung der Gesellschaft, definiert als die Umsatzerlöse zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge, beträgt im Geschäftsjahr TEUR 62.288 (Vorjahr: TEUR 60.522).
Die Gesamtleistung abzüglich der Materialaufwendungen (TEUR 37.197; Vorjahr: TEUR 36.649) führt zu einem Rohergebnis in Höhe von TEUR 25.091 (Vorjahr: TEUR 23.873). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) beträgt 60 % (Vorjahr: 61 %).
Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 12.070 (Vorjahr: TEUR 10.373). Daraus resultiert eine Personalaufwandsquote (Personalaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) von 19 % (Vorjahr: 17 %). Die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 169 Angestellte.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.499 (Vorjahr: TEUR 6.557) bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen für administrative Dienstleistungen, Mieten und Leasing, Kosten des Fuhrparks und sonstigen Personalkosten.
Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 1.820) resultieren aus dem abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag mit der SiteLog Europe GmbH.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Zinsen auf erhaltene Darlehen.
Für das Geschäftsjahr 2023 werden ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 4.034 (Vorjahr: TEUR 7.494), Ertragsteuern von TEUR 1.307 (Vorjahr: TEUR 1.876) und somit ein Jahresüberschuss von TEUR 2.726 (Vorjahr: TEUR 5.618) ausgewiesen.
Im Bereich Forschung und Entwicklung wird der Schwerpunkt der Tätigkeiten auf die Weiterentwicklung der firmeneigenen IT-Systeme gelegt, einer Kernkompetenz im Markt. Im Bereich Building Information Modeling (BIM) oder Lean Construction versucht SiteLog ebenfalls einen eigenen Footprint zu entwickeln.
Dozententätigkeiten der Geschäftsführung an mehreren Universitäten und Fachhochschulen sowie die Teilnahme an mehreren Forschungsprojekten runden die Forschungstätigkeiten ab. Auch ist die Geschäftsführung in einem Gremium des VDI mit der Erstellung einer neuen Richtlinie für die Baulogistik betraut.
Im Bereich des Risikomanagements hat die SiteLog GmbH aufgrund ihres weiterhin wachsenden Geschäftsbetriebes zahlreiche Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. So wurde vor allem das Managementsystem weiterentwickelt. Hier gilt ein besonderer Fokus auf Maßnahmen aus dem Bereich der ISO-Zertifizierung nach ISO9001, ISO14001, ISO45001. Hier wurden viele Maßnahmen und Methoden im Jahr 2023 erfolgreich eingeführt und weiterentwickelt.
Die Liquidität wird mit Hilfe von Instrumenten der Finanzplanung und -analyse gesteuert und überwacht.
Budgetbesprechungen, in denen Chancen und Risiken diskutiert und analysiert werden, werden in einem monatlichen Rhythmus abgehalten.
Der Auftragsbestand der SiteLog GmbH ist aufgrund einer erfolgreichen Akquise auf einem Rekordniveau angekommen. Daraus ergeben sich auch weiterhin zahlreiche Chancen für das Jahr 2024. Im Bereich der Industriekunden und Infrastrukturkunden ergeben sich für SiteLog noch Wachstumspotenziale.
Vor allem durch Bauverzögerungen ergeben sich Chancen für die Dienstleistungskomponenten der SiteLog. Die Bauverzögerungen werden nach Einschätzung der Geschäftsführung auch im Jahr 2024 nicht abnehmen, daher zeichnet sich auch für 2024 eine gute Auslastung ab.
Infolge des Konflikts in der Ukraine und den diesbezüglichen Sanktionen ist die Verfügbarkeit insbesondere von Baumaterial stark beschränkt gewesen und zudem sind erhebliche Preissteigerungen zu beobachten gewesen.
Diese beiden Faktoren haben einen Einfluss auf das Geschäftsmodell der SiteLog-Gesellschaften, da z. B. die Preissteigerungen im Energiebereich zu höheren Preisen im Bereich der Transporte für Entsorgungsdienstleistungen oder Baustelleneinrichtung führen.
Die weitere Entwicklung bleibt intensiv zu beobachten und es gilt, tägliche Lösungen zu finden, um den tatsächlichen Einfluss auf die Gesellschaftstätigkeit so gering wie möglich zu halten. Eine fundierte Einschätzung wird allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte möglich sein.
Zusätzlich ergeben sich aus der Zinsentwicklung negative Auswirkungen auf die Marktsegmente Wohnungs- und Bürobau.
Vor dem Hintergrund einer allgemeinen sinkenden Bauaktivität und möglichen Insolvenzen von Auftraggebern und Auftragnehmern prognostiziert die Geschäftsführung der SiteLog GmbH ein Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024 auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.
Trotz des hohen Auftragsbestandes sieht die Geschäftsführung der SiteLog GmbH aufgrund der möglichen negativen Folgen von eventuellen Baustellenstilllegungen, fehlendem Materialnachschub auf den Baustellen und möglichen Insolvenzen von Auftraggebern und Auftragnehmern ein Wachstum bei Umsatz und Ergebnis als nicht möglich an. Auch die negativen Marktentwicklungen beeinflussen die Entwicklung.
Die sich verschlechternden Rahmenbedingungen können jedoch auch im Bereich der logistischen Wertschöpfungsketten positive Entwicklungen für die SiteLog GmbH mit sich bringen. So stehen möglicherweise traditionelle Wertschöpfungsketten vor einer Ablösung und neue Baulogistikansätze wie Konsolidierungscenter oder Stockwerksverbringung halten Einzug in den deutschen Baumarkt.
Essen, den 30. Juni 2024
gez. Christian Otto, Geschäftsführer
gez. Dirk Heisterkamp, Geschäftsführer
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
|
1.1.2023
EUR |
Zugang
EUR |
Abgang
EUR |
Umgliederung
EUR |
31.12.2023
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 634.258,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 634.258,50 |
| 634.258,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 634.258,50 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.694.214,94 | 2.128.217,68 | 90.636,51 | 118.557,66 | 8.850.353,77 |
| 2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 30.901,18 | 122.134,64 | 0,00 | -118.557,66 | 34.478,16 |
| 6.725.116,12 | 2.250.352,32 | 90.636,51 | 0,00 | 8.884.831,93 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 25.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 |
| 25.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 | |
| 7.384.374,62 | 2.250.352,32 | 90.636,51 | 0,00 | 9.544.090,43 | |
| Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|
1.1.2023
EUR |
Zugang
EUR |
Abgang
EUR |
31.12.2023
EUR |
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 311.683,50 | 69.162,00 | 0,00 | 380.845,50 | 253.413,00 | 322.575,00 |
| 311.683,50 | 69.162,00 | 0,00 | 380.845,50 | 253.413,00 | 322.575,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.668.741,27 | 982.452,30 | 77.419,51 | 3.573.774,06 | 5.276.579,71 | 4.025.473,67 |
| 2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 34.478,16 | 30.901,18 |
| 2.668.741,27 | 982.452,30 | 77.419,51 | 3.573.774,06 | 5.311.057,87 | 4.056.374,85 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 | 25.000,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 | 25.000,00 | |
| 2.980.424,77 | 1.051.614,30 | 77.419,51 | 3.954.619,56 | 5.589.470,87 | 4.403.949,85 | |
| Gesamtbetrag | davon mit einer Restlaufzeit | davon | Art und Form | |||
| EUR |
bis 1 Jahr
EUR |
über 1 Jahr
EUR |
über 5 Jahren
EUR |
gesicherte Beträge
EUR |
der Sicherheit | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11.354,06 | 11.354,06 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| (Vorjahr) | (8.806,38) | (8.806,38) | (0,00) | (0,00) | (0,00) | |
| 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 5.398.170,59 | 5.398.170,59 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| (Vorjahr) | (453.110,37) | (453.110,37) | (0,00) | (0,00) | (0,00) | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.010.596,35 | 3.010.596,35 | 0,00 | 0,00 | 3.010.596,35 | Eigentumsvorbehalte |
| (Vorjahr) | (3.938.911,87) | (3.937.884,08) | (1.027,79) | (0,00) | (3.938.911,87) | Eigentumsvorbehalte |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 6.272.571,17 | 6.272.571,17 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| (Vorjahr) | (5.087.206,36) | (5.087.206,36) | (0,00) | (0,00) | (0,00) | |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 9.452.055,09 | 9.452.055,09 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| (Vorjahr) | (5.700.944,16) | (5.700.944,16) | (0,00) | (0,00) | (0,00) | |
| 6. sonstige Verbindlichkeiten | 1.982.622,19 | 1.942.807,99 | 39.814,20 | 0,00 | 0,00 | |
| (Vorjahr) | (2.715.244,70) | (2.651.541,98) | (63.702,72) | (0,00) | (0,00) | |
| 26.127.369,45 | 26.087.555,25 | 39.814,20 | 0,00 | 3.010.596,35 | ||
| (17.904.223,84) | (17.839.493,33) | (64.730,51) | (0,00) | (3.938.911,87) | ||
Wir haben den Jahresabschluss der SiteLog GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SiteLog GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 10. September 2024
Nordwest
Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Beering, Wirtschaftsprüfer
Peters, Wirtschaftsprüfer
Den Jahresabschluss zum 31.12.2023 hat die Gesellschafterversammlung am 17.09.2024 festgestellt.
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