SG Bau GmbH
25mSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gina Pucekaite Freund seit 27.3.2026 | Prokura |
Thorsten Katzer seit 16.6.2025 | Prokura |
André Weber seit 29.11.2023 | Vorstandsmitglied |
Martin Erwin Dr. Deckert seit 22.5.2023 | Vorstandsmitglied |
Markus Franz Xaver Thanner seit 11.11.2020 | Prokura |
Wolfgang Lorenz seit 11.11.2020 | Prokura |
Dietmar Brendle seit 11.11.2020 | Prokura |
Stefan Brugger seit 11.11.2020 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bankhaus Bauer AktiengesellschaftEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung der Bankhaus Bauer Aktiengesellschaft
3. AnhangA. Allgemeine Angaben
B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden
Barreserve
Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden
Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs
Anteile an verbundenen Unternehmen
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
Sonstige Vermögensgegenstände
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Aktive latente Steuern
Verbindlichkeiten
Rückstellungen
Währungsumrechnung
Angaben zur Behandlung von negativen Zinsen
Verwendung des Jahresergebnisses
C. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
D. Erläuterungen zur BilanzBarreserve
Forderungen an Kreditinstitute
Forderungen an Kunden
Forderungen an verbundene Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
Sonstige Vermögensgegenstände
Fremdwährungsposten
Restlaufzeitspiegel für Forderungen
Restlaufzeitenspiegel für Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten
Passive latente Steuern
Rückstellungen
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Eigenkapital
Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen
Durch Übertragung von Vermögensgegenstände gesicherte Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten
Fremdwährungsposten
Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
|
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| ― |
Negative Zinsen aus Aktivgeschäften sind in den Zinserträgen in Höhe von EUR 0 (Reduktion des Zinsertrags) bzw. in den Zinsaufwendungen aus Passivgeschäften in Höhe von EUR 0 (Reduktion des Zinsaufwands) enthalten. |
| ― |
Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachten Dienstleistungen im Rahmen des Effektenkommissionsgeschäftes, des Vermögensberatungsgeschäftes, der Depotverwaltung sowie der Vermögensverwaltung nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein. Sie machen 1,03% der durchschnittlichen Bilanzsumme sowie 80,88% der gesamten Provisionserträge aus. |
| ― |
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen dienen ausschließlich dem Bankgeschäft. |
| ― |
Die drei größten Positionen sind Aufwendungen für die von der Bank gemieteten Räumlichkeiten TEUR 1.047 (VJ TEUR 1.057), EDV Kosten TEUR 1.075 (VJ TEUR 1.053) und Prüfungs- und Beratungskosten TEUR 1.412 (VJ TEUR 770). |
| ― |
In den sonstigen Aufwendungen (GuV-Posten 12) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten: |
| Art | EUR |
| Kosten für Kompensationszahlungen | 481.525 |
| ― |
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 110.364 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 115.822 enthalten. |
| ― |
Bei den Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um die Auflösung von Rückstellungen. |
| ― |
Die Aufwendungen resultieren aus der Zuführung zu den Rückstellungen für die Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie aus Rechnungen und Provisionszahlungen, welche das Vorjahr betrafen. |
| ― |
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. |
| ― |
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 75.000. |
| ― |
Die Forderungen an und Verpflichtungen aus eingegangenen Haftungsverhältnissen gegenüber den Mitgliedern des Vorstandes betrugen EUR 10.052. Gegenüber den Mitgliedern des Aufsichtsrats bestehen keine Forderungen oder Haftungsverhältnisse. |
| ― |
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind ausschließlich unter marktüblichen Bedingungen zustande gekommen. |
| ― |
Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen insgesamt in Form von Mietverpflichtungen für die Geschäftsräume Stuttgart (Laufzeit bis 06.2027) und Essen (Laufzeit bis 12.2033) in Höhe von derzeit EUR 655.778,08 pro Jahr. |
| ― |
Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: |
| Vollzeitbeschäftigte | Teilzeitbeschäftigte | |
| Prokuristen | 4 | 0 |
| Sonstige kaufmännische Mitarbeiter | 39 | 15 |
| 43 | 15 |
| ― |
Die Offenlegung erfolgt, gem. Teil 8 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013, auf der Grundlage des Artikels 6 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 im Rahmen der Offenlegung der BB Beteiligungs GmbH, Essen, als Konzernmutter im Bundesanzeiger. |
| ― |
Die Kosten für die Jahresabschlussprüfung sowie für andere Bestätigungsleistungen werden entsprechend § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang dargestellt. |
| ― |
Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf:
|
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| ― |
Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter
Beruf:
|
| ― |
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die das Ergebnis und die allgemeine Lage der Bankhaus Bauer AG wesentlich beeinflusst haben, haben sich bisher nicht ergeben. |
| ― |
Die Kapitalrendite aus Nettogewinn und Bilanzsumme betrug zum Geschäftsjahr 2023 0,003% und aus Bruttogewinn und Bilanzsumme 0,046%. |
| ― |
Der Vorstand schlägt im
Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den
Jahresüberschuss von EUR 10.806,62 - unter
Einbeziehung eines Verlustvortrages von EUR
4.921.201,43 (Bilanzverlust von EUR -4.910.394,81) -
auf neue Rechnung vorzutragen.
|
Essen, 21. März 2024
Bankhaus Bauer Aktiengesellschaft
| Stefan Brugger | Dr. Martin Deckert | André Weber |
| Mitglied des Vorstands | Mitglied des Vorstands | Mitglied des Vorstands |
Wir haben den Jahresabschluss der Bankhaus Bauer AG,
Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und
der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bankhaus
Bauer AG, Essen für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr.
537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den
europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus
erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2
Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen
Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO
erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns
erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile
zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind
solche Sachverhalte, die nach unserem
pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in
unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit
unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und
bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu
berücksichtigt; wir geben kein gesondertes
Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am
bedeutsamsten in unserer Prüfung:
| ― |
Werthaltigkeit der Forderungen an Kunden |
Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen
Prüfungssachverhalte haben wir wie folgt strukturiert:
1.) Sachverhalt und Problemstellung
2.) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
3.) Verweis auf weitere Informationen
Das Adressenausfallrisiko resultiert bei der Bankhaus
Bauer AG im Wesentlichen aus dem Kreditgeschäft mit
Kunden. Im Kreditgeschäft dominierten Ankauf von
Forderungen, insbesondere in Form von Forderungen aus
Leasing- und Mietkaufverträgen der Tochtergesellschaft
elf Leasing GmbH, Forderungen gegenüber Gesetzlichen
Krankenkassen sowie die gewerblichen
Immobilienzwischenfinanzierungen. Die Forderungen an Kunden
sind mit EUR 286 Mio. (Vj. EUR 266 Mio.) der
größte Aktivposten der Bank. Bei den Verfahren
zur Ermittlung der Risikovorsorge und der Bewertung der
Sicherheiten bestehen zulässigerweise
Ermessenspielräume. Unter Berücksichtigung der
gebildeten Risikovorsorge in Form von
Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen
stellt die Bewertung der Forderungen an Kunden einen
besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar.
Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung haben wir
zunächst die Wirksamkeit der Kontrollen der Bankhaus
Bauer AG im Hinblick auf die Bewertung der Forderungen an
Kunden unter Berücksichtigung der gebildeten
Risikovorsorge in Form von Einzelwertberichtigungen und
Pauschalwertberichtigungen beurteilt. Wir haben die
Kontrollen bezüglich der Kreditvergabe sowie
hinsichtlich der korrekten Handhabung der Ratingverfahren,
der Analyse der wirtschaftlichen Verhältnisse und der
Sicherheitenbewertung geprüft. Zudem haben wir die
Bewertung der Forderungen auf der Basis von Stichproben
beurteilt und hierbei unseren Fokus auf den Bereich der
Immobilienzwischenfinanzierungen gelegt. Aus unseren
Prüfungshandlungen haben sich keine Einwendungen gegen
die Bewertung der Forderungen an Kunden ergeben.
Die Angaben der Bankhaus Bauer AG zur Bewertung der
Forderungen an Kunden sind im Anhang im Abschnitt B
"Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" enthalten.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Wir geben gegenüber den für die
Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab,
dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen
eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle
Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen
vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie
sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern
einschlägig, die zur Beseitigung von
Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen
Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den
für die Überwachung Verantwortlichen
erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der
Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen
Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die
besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir
beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk,
es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften
schließen die öffentliche Angabe des
Sachverhalts aus.
Wir wurden von der Hauptversammlung am 31. Mai 2023
als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 4.
Oktober 2023 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem
Geschäftsjahr 2020 als Abschlussprüfer der
Bankhaus Bauer AG, Essen, tätig.
Wir erklären, dass die in diesem
Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile
mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach
Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang
stehen.
Wir erbringen folgende Leistungen, die nicht die
nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht des
geprüften Unternehmens angegeben wurde,
zusätzlich für das geprüfte Unternehmen:
| ― |
Prüfung der relevanten
Vorgaben des § 84 WpHG für den Zeitraum vom
1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023.
|
Der für die Prüfung verantwortliche
Wirtschaftsprüfer ist Dr. Stefan Fischer.
Frankfurt am Main, den 22. Mai 2024
Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)
| Dr. Stefan Fischer | Nick Krey |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Die Bankhaus Bauer Aktiengesellschaft agiert als
mittelständisches, unabhängiges
Finanzdienstleistungsunternehmen am Standort Deutschland.
Traditionell liegt der Kundenfokus auf vermögenden
Privat- und Geschäftskunden sowie auf Firmenkunden aus
der Gesundheitsbranche (Healthcare), mit einem besonderen
Augenmerk auf die Bereiche Vermögensverwaltung / Asset
Management, Immobilienzwischenfinanzierung sowie Factoring.
Zudem wird über die sich im Mehrheitsbesitz
befindliche elf Leasing GmbH das Leasing- sowie
Mietkaufgeschäft ausgeübt. Als Universalbank
betreibt die Bankhaus Bauer Aktiengesellschaft jedoch
grundsätzlich sämtliche Bankgeschäfte. Das
Finanzinstitut wurde 1931 gegründet und betreut aus
seinem Firmensitz in Essen sowie seiner Niederlassung in
Stuttgart heraus bundesweit Kundenverbindungen.
Die geopolitische Unsicherheit und ihre Folgen sind
im Alltag allgegenwärtig. Die mediale Präsenz
einer sich verändernden Umwelt findet vor allem dann
statt, wenn Bilder über die Auswirkungen verheerender
Umweltkatastrophen in den Fokus rücken. Dass 2023 das
weltweit heißeste Jahr seit der Klimaaufzeichnung
war, ist fast schon wieder in Vergessenheit geraten.
Spätestens mit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel
ist der Nahostkonflikt zum beherrschenden Thema geworden.
Bilder humanitärer Katastrophen prägen die
Berichterstattung und rechtfertigen das resolute Handeln
und das globale Aufrüsten. Der russische Angriffskrieg
ist zu einer Leistungsschau der Waffensysteme avanciert und
wird über Produktionskapazitäten dringend
notwendiger Munition der jeweiligen Verbündeten
befeuert. Mit Blick auf Deutschland fehlen unverändert
Impulse für eine richtungsweisende mittel- sowie
langfristige Sicherstellung der wirtschaftlichen und
zunehmend innenpolitischen Stabilisierung. So werden
Wahlversprechen, auch in Form weiterer Sozialausgaben
eingelöst, anstatt in die Zukunft, in Bildung und
Forschung zu investieren. Mit dem Aus von "Emsland", "Isar
2" sowie "Neckarwestheim 2" wurde im April 2023 der vor
zwölf Jahren als Reaktion auf die Katastrophe von
Fukushima verabschiedete Beschluss final umgesetzt, indem
die letzten verbliebenen Atommeiler in Deutschland
endgültig abgeschaltet wurden. Die Energiewende ist in
vollem Gange und deren Finanzierung belastet
zusätzlich in erheblichem Maße die Wettbewerbs-
und damit Zukunftsfähigkeit der heimischen Wirtschaft
sowie der Haushalte. Wenngleich sich die Kurve der
Preissteigerung im Jahresverlauf von durchschnittlich 6,9%
im Vorjahr auf 5,9% im Berichtsjahr weiter abgeflacht hat,
waren die Reaktionen auf die eingesetzten Instrumente
bisher nicht geeignet die Zinswende einzuleiten. Selbst der
zwischenzeitliche Rückgang der Inflation im Dezember
auf 3,8% gegenüber dem Vorjahr steht nicht mit dem
mittelfristigen Ziel der Europäischen Zentralbank
(EZB) im Einklang, um damit die Zinswende zu begründen
und zwingend notwendige Impulse für die
schwächelnde Konjunktur zu setzen. Der letztmalig
Mitte September auf nunmehr 4,5% angehobene
Hauptrefinanzierungszins der (EZB) hat im abgelaufenen Jahr
neben krisenbedingt belasteten Lieferketten sowie dem
anhaltenden Fachkräftemangel zusätzlich Einfluss
auf das Bruttoinlandsprodukt genommen und zu einem
Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um
0,3% geführt. In der Eurozone hat ebenfalls kein
wirtschaftliches Wachstum stattgefunden. Mit einer
Entwicklung auf Verbundebene von insgesamt 0,0% konnte eine
Regression vermieden werden. Die amerikanische Wirtschaft
hat sich den hohen Zinsen robuster entgegengestellt und das
Jahr 2023 mit einem Plus von 2,5% beenden können. In
den Prognosen für die Eurozone wird von einer
insgesamt prosperierenden wirtschaftlichen Entwicklung
ausgegangen. Wenngleich die Prognosen der Europäischen
Union (EU) des Wirtschaftswachstums in Deutschland für
das laufende Jahr auf nunmehr nur noch rd. 0,3% gesenkt
wurden, kann voraussichtlich eine erneute Rezession
abgewendet und die derzeit vorherrschende Stagflation
aufgelöst werden. Die Börsen haben die
Erwartungen einer breiten Zinswende bereits vorweggenommen
und insbesondere im Schlussquartal für eine
euphorische Entwicklung gesorgt. Der Dax hat zum Ende des
Jahres ein neues Allzeithoch erreicht und den Handel des
Jahres 2023 leicht unterhalb mit einem Plus von rd. 20%
gegenüber dem Vorjahr beendet. Wesentlich dynamischer
hat der NASDAQ 100 das Börsenjahr 2023 beenden
können. Nach einem Rückgang von rd. 33% im Jahr
2022 hat der vom Technologiesektor beeinflusste Index das
Jahr mit einer positiven Entwicklung von rd. 54%
abgeschlossen. Der Rentenmarkt ist ebenfalls tangiert und
hat vor dem Hintergrund einer latenten Zinssenkung zu einer
Korrektur im Schlussquartal geführt. Die Rendite
10-jähriger Staatsanleihen in Deutschland hat in Folge
der Zinserwartung nach einer bis dahin positiven
Entwicklung um 0,8% auf 2,0% nachgegeben und ist damit
unter die Rendite des Vorjahres von 2,6% gefallen. Das
US-Amerikanische Pendant hat seine unterjährige
Entwicklung ebenfalls eingebüßt und ist in den
letzten drei Monaten des Jahres von 4,6% auf den
Eröffnungskurs von 3,9% zurückgefallen. Der
Immobiliensektor gibt nach einer langen Phase
überproportionaler Kaufpreissteigerungen erstmals
nach. Nach einer Schätzung des Verbandes deutscher
Pfandbriefbanken ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum
ein Minus von 6,1% zu verzeichnen gewesen. Bei
Gewerbeimmobilien spricht der Verband von
Preiseinbrüchen. Demnach fielen diese gegenüber
dem Vorjahr um gut 12%. Der Bankensektor war 2023 einer der
großen Gewinner. Trotz der Herausforderungen an die
Reagibilität der Geschäftsmodelle, konnten die
Kreditinstitute nahezu flächendeckend von den
Leitzinserhöhungen der EZB profitieren und die
Ergebnisse der operativen Geschäftstätigkeit
gegenüber dem Vorjahr zum Teil deutlich steigern. Der
indes erreichte Grad der Resilienz gemessen an der
Eigenmittelausstattung heimischer Kreditinstitute hat dazu
geführt, dass die Anfang 2023 in Kraft getretene
zusätzliche Eigenmittelanforderung, in Form des
antizyklischen Kapitalpuffers in Höhe von 0,75% sowie
eines additiven sektoralen Systemrisikopuffers in Höhe
von 2,00% der risikogewichteten Aktiva für
Wohnimmobilien, zu keinen wahrnehmbaren Implikationen
geführt hat.
Die Bankhaus Bauer AG hat die Justierung ihrer
kundengeschäftlichen Ausrichtung im abgelaufenen
Geschäftsjahr fortgeführt. Diese sieht eine
zunehmende Allokation der haftenden Eigenmittel auf
Geschäfte mit Kunden der Gesundheitsbranche
(Healthcare) vor. Neben der kundengeschäftlichen
Schärfung wird zudem ein besonderes Augenmerk auf die
Digitalisierung der kundengeschäftlichen Prozesse
gelegt. Die diesbezüglich im Geschäftsjahr
getätigten Investitionen haben
erwartungsgemäß das Betriebsergebnis des
Geschäftsjahres 2023 tangiert. Das
Kundenkreditgeschäft, insbesondere die
Immobilien-Projektfinanzierungen, wurden in 2023 insgesamt
restriktiver fortgeführt. Die Refinanzierung der
bankeigenen Tochtergesellschaft, der elf Leasing GmbH,
wurde uneingeschränkt fortgeführt und war
insgesamt geeignet, das bilanzielle
Kundenkreditgeschäft gegenüber vor Vorjahr
anwachsen zu lassen.
| Berichtsjahr | Vorjahr | Entwicklung | Entwicklung | |
| Bilanzsumme | EUR 381 Mio. | EUR 336 Mio. | EUR 45 Mio. | 13,4% |
| Außerbilanzielle Geschäfte * | EUR 5 Mio. | EUR 17 Mio. | -EUR 12 Mio. | -70,6% |
| Forderungen an Kunden | EUR 286 Mio. | EUR 266 Mio. | EUR 20 Mio. | 7,5% |
| Verbindlichkeiten ggü. Kunden | EUR 339 Mio. | EUR 295 Mio. | EUR 44 Mio. | 14,9% |
*) Posten unter dem Bilanzstrich:
Eventualverbindlichkeiten, andere Verpflichtungen
Das Zinsergebnis hat neben der Ausweitung des
Kundenkreditgeschäfts zudem an der Marktentwicklung
partizipieren können und ist insbesondere
infolgedessen gegenüber dem Vorjahr deutlich auf EUR
8,3 Mio. (Vj. EUR 5,3 Mio.) gestiegen. Das
Provisionsergebnis hat von der positiven Entwicklung des
Wertpapierkundengeschäfts profitieren können, ist
aber insgesamt aufgrund der eingetrübten
Marktentwicklung im Bereich der Immobilienfinanzierungen
hinter dem Vorjahreswert geblieben, sodass sich das
Provisionsergebnis im Berichtsjahr um rd. -11% auf EUR 3,5
Mio. reduziert hat. Die gegenüber dem Vorjahr
deutliche Zunahme der Verwaltungsaufwendungen resultiert
aus der anhaltenden kundengeschäftlichen sowie
technologischen Verstetigung. Die vorgesehene Justierung
setzt neben der Beratungs- sowie Branchenexpertise im
Rahmen des Kundendialogs zudem auf Know-how-Träger,
welche über die erforderlichen
Schlüsselkompetenzen verfügen, sodass insgesamt
eine kontinuierliche Fortentwicklung im persönlichen
sowie digitalen Kundenkontakt gewährleistet werden
kann. Die hierfür im Berichtsjahr umgesetzten
Investitionen haben insbesondere dazu geführt, dass
sich der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um EUR
1,2 Mio. auf EUR 5,9 Mio. sowie der Sachaufwand um EUR 0,9
Mio. auf EUR 5,1 Mio. erhöht haben. Im
Bewertungsergebnis sind die Vorgaben des IDW RS BFA 7
berücksichtigt worden. Die auf Grundlage des Lifetime
Expected Loss zu bildende Risikovorsorge wurde als
Pauschalwertberichtigung für die bilanziellen
Kundengeschäfte gebildet. Für latente
Kundenkreditgeschäfte sind die Anforderungen des IDW
RS BFA7 in den Rückstellungen verarbeitet worden. Im
Ergebnis konnte in einem insgesamt anspruchsvollen
Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss erzielt
werden, sodass mithin die getätigten Investitionen
einmal mehr aus der operativen Geschäftstätigkeit
erwirtschaftet werden konnten.
Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren
der Bankhaus Bauer AG sind die Cost-Income-Ratio, als Indiz
für einen effizienten Ressourceneinsatz, sowie das
Betriebsergebnis vor Steuern. Im Geschäftsjahr 2023
konnte trotz der skizzierten Rahmenbedingungen eine
weitestgehende Planerreichung realisiert werden. Die
Cost-Income Ratio (CIR) erreicht zum Bilanzstichtag rd.
97,1%. Geplant wurde eine CIR von rd. 97,2%. Unter
Risikoaspekten werden ergänzend zu den
Leistungsindikatoren die Limitauslastung im Rahmen der
Risikotragfähigkeit sowie selektierte
aufsichtsrechtliche Kennziffern für die
Liquidität und Solvabilität zur Steuerung
herangezogen.
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr
auf EUR 381 Mio. (Vj.: EUR 336 Mio.) erhöht und
resultiert primär aus Mittelzuflüssen im Rahmen
des privaten Kundengeschäftes sowie einer weiteren
Ausweitung des Kundenkreditgeschäfts. Die
Inanspruchnahmen des Kundenkreditgeschäfts sind im
Wesentlichen durch eine Aufstockung der Forfaitierung zur
Refinanzierung der elf Leasing GmbH gestiegen. Die
Forderungen an Kunden nahmen im Berichtsjahr infolgedessen
um EUR 20 Mio. auf EUR 286 Mio. zu. Die
Liquiditätshaltung erfolgte im Geschäftsjahr 2023
unverändert ausschließlich als Guthaben bei der
Deutschen Bundesbank. Der Bestand liegt mit EUR 84 Mio.
aufgrund der Ausweitung des privaten Kundengeschäfts
über dem des Vorjahres in Höhe von EUR 56 Mio.
Die Refinanzierung des Kundenkreditgeschäftes erfolgte
weiterhin nahezu ausschließlich über
Kundeneinlagen. Diese stiegen gegenüber dem Vorjahr um
EUR 44 Mio. auf EUR 339 Mio. Das Eigenkapital beträgt
EUR 38 Mio. (Vj.: EUR 38 Mio.) zum 31.12.2023 und ist durch
die vorgesehene Ergebnisverwendung des Geschäftsjahres
2023 in Form einer Thesaurierung des Bilanzgewinns bzw.
einer Reduzierung des Verlustvortrages minimal tangiert.
Die Vermögenslage der Bankhaus Bauer
Aktiengesellschaft ist geordnet. Die Liquiditätslage
wurde während des gesamten Geschäftsjahres
komfortabel bemessen. Die Mindestkennziffer der Liquidity
Coverage Ratio (LCR) in Höhe von 100% wurde im
Berichtsjahr kontinuierlich überschritten.
Zum Bilanzstichtag waren bei der Bankhaus Bauer
Aktiengesellschaft 60 Mitarbeiter (Vorjahr 55)
beschäftigt. Bei drei Mitarbeitern handelt es sich um
befristete Einstellungen von Studenten oder Doktoranden.
Grundsätzlich werden die Mitarbeiter entsprechend
ihrer Tätigkeit zu marktgerechten Konditionen
vergütet. Die Vorgabe der
Institutsvergütungsverordnung wurden eingehalten.
Nahezu alle Mitarbeiter erhielten neben einer
Fixvergütung auch einen leistungsorientierten
variablen Vergütungsanteil in Form eines Zielbonus.
Im Rahmen ihrer risikostrategischen Überlegungen
wird auf die kontinuierliche Sicherstellung der
Risikotragfähigkeit der Bankhaus Bauer AG, im Hinblick
auf den Schutz der Gläubiger vor Verlusten einerseits
und im Hinblick auf die Fortführung des Instituts
unter Einhaltung der aufsichtlichen Vorgaben andererseits,
abgestellt.
Die vom Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat
festgelegte Geschäfts- und Risikostrategie definiert
die geschäftspolitischen Schwerpunkte der Bank und
gibt die Leitlinien für das Risikomanagement der Bank
vor. Das Risikomanagement ist entsprechend der
Komplexität des Risikogehalts und der betriebenen
Bankgeschäfte ausgestaltet und umfasst Maßnahmen
der Risikoidentifizierung, Risikomessung, Risikosteuerung
und Risikokontrolle sowie für ein angemessenes
Berichtswesen. Zielsetzung des Risikomanagements ist eine
strategiegerechte Gestaltung von
Geschäftsaktivitäten, deren Ertragschancen und
Risiken in einem angemessenen Verhältnis
zueinanderstehen, sodass deren abgeleiteten
kalkulatorischen Risiken die bereitgestellte
Risikodeckungsmasse nicht übersteigen und damit die
Risikotragfähigkeit gewährleistet ist. Neben der
ökonomischen Perspektive wird - ebenfalls
steuerungsrelevant - die Risikotragfähigkeitsrechnung
unter Fortführungsaspekten in einer normativen
Perspektive aufgestellt. In der normativen Perspektive sind
die aufsichtsrechtlichen und regulatorischen Anforderungen,
insbesondere die zu den aufsichtlichen Eigenmitteln, zu
beachten. Unter Berücksichtigung von aufsichtlichen
und bankintern festgelegten risikobezogenen Kennzahlen
sowie einem auf die wesentlichen Risiken abgestellten
Limitsystem plant und steuert die Bank die
risikotragfähigkeitsbezogene Entwicklung des
Instituts. Im Rahmen des Risikomanagement- und
Limitierungsprozesses werden zudem Risikokonzentrationen
mit Hilfe von Toleranzschwellen berücksichtigt.
Vorstand und Aufsichtsrat werden vierteljährlich
umfassend über die Entwicklung des
Risikodeckungspotentials, der Limitauslastung der
wesentlichen Risiken sowie über die Risikostruktur der
Geschäftsaktivitäten unterrichtet.
Mit Blick auf die Risikostruktur der
Geschäftsaktivitäten ergaben sich im Berichtsjahr
keine wesentlichen Änderungen. Im Kreditgeschäft
dominieren, entsprechend der bisherigen strategischen
Ausrichtung, unverändert der Ankauf von Forderungen,
insbesondere die Forfaitierung von Forderungen aus Leasing-
und Mietkaufverträgen der Tochtergesellschaft elf
Leasing GmbH, das Factoring von Forderungen gegenüber
Gesetzlichen Krankenkassen sowie die Umsetzung von
gewerblichen Immobilienzwischenfinanzierungen. Die
Eigenanlagen dienen insbesondere der
Liquiditätsvorhaltung bzw. der
Liquiditätssteuerung und sind entsprechend risikoarm
ausgestaltet. Im Passiv- bzw. Dienstleistungsgeschäft
liegt der Fokus auf den Private-Banking-Aktivitäten
mit den in der Drittverwahrung geführten
Wertpapierkundendepots und dabei maßgeblich auf
Verwaltungsmandaten.
Mithin wird die Risikosituation der Bankhaus Bauer AG
weiterhin durch die Risiken aus dem originären
Kundengeschäft, einschließlich der angekauften
Forderungen, tangiert. Der definierte Risikosteuerungskreis
beinhaltet in der ökonomischen Perspektive eine
barwertige Risikotragfähigkeitskonzeption und ist
losgelöst von bilanziellen Vorgaben. Darüber
hinaus erfolgt eine Risikobetrachtung sowie Analyse der
Risikosituation unter der normativen Perspektive. Hierbei
wird das Risikokalkül auf die Einhaltung der
regulatorischen Vorgaben, insbesondere in Bezug auf die
Eigenmittelanforderungen, abgestellt. Die normative
Betrachtung setzt zum Berichtsstichtag auf die
Mehrjahres-Planung der Bank auf und stellt für drei
Folgejahre die Entwicklung der aufsichtlichen
Eigenmittelentwicklung sowie die Auslastung der Eigenmittel
sowohl in dem planerischen Basisszenario der Bank als auch
im Rahmen eines adversen Szenarios dar.
Das Adressenausfallrisiko bildet die potenzielle
negative Folge von Leistungsstörungen oder
Verlustrisiken ab, die durch Ausfall oder durch
Bonitätsveränderungen von Geschäftspartnern
induziert werden. Auch das Risiko aus der Veränderung
von Sicherheitswerten durch Bonitätsveränderungen
bei persönlichen Sicherheiten oder durch negative
Marktwertänderungen bei Sachsicherheiten gehört
zum Adressrisiko. Das Adressenausfallrisiko untergliedert
sich in das Bonitätsrisiko Kunden, das
Emittentenrisiko, das Kontrahentenrisiko, das
Spread-Risiko, das Beteiligungsrisiko und das
Länderrisiko. Im Rahmen der turnusmäßigen
Risikoinventur wurde innerhalb des Adressenausfallrisikos
das Bonitätsrisiko aus dem Kundengeschäft als ein
wesentliches Risiko abgeleitet. Der Fokus der
Risikoquantifizierung liegt bezüglich des
Adressenausfallrisikos auf dem Kundenkreditportfolio mit
entsprechend festgelegter Risikolimitierung. Zur Berechnung
des Adressenausfallrisikos im Kundengeschäft nutzt die
Bank ein Kreditportfoliomodell, das auf dem etablierten
CredtRisk+-Modell basiert und die über
unterschiedliche, geschäftsfeldspezifische
Ratingverfahren ermittelten
1-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeiten - gemappt auf die
VR-Masterskala - der Kreditnehmer verwendet. Auf dieser
Basis werden mittels des vorgenannten
Kreditportfoliomodells sowohl der Expected Loss bzw. die
Risikoprämie als auch der Unexpected Loss (Credit
Value at Risk) für die Adressenausfallrisiken
abgeleitet. Für die Kreditneugewährung bzw. im
Rahmen der laufenden Kreditbearbeitung vorzunehmenden
Risikoklassenzuordnung der Kreditnehmer werden, in
Abhängigkeit von der Kunden- oder der
Finanzierungsart, dem Produkt oder dem Engagementvolumen
unterschiedliche Verfahren eingesetzt. Diese umfassen im
Wesentlichen das durch das Rechenzentrum bereitgestellte
VR-Ratingverfahren, das Ratingmodul für gewerbliche
Immobilienfinanzierung der CredaRate Solutions GmbH sowie
im Rahmen des Forderungsankaufs - volumenabhängig -
die Ausfallwahrscheinlichkeiten der Creditreform GmbH und
bei ausländischen Debitoren ein Euler Hermes Grading.
Die Zusammenführung der unterschiedlichen Verfahren
erfolgt auf Basis der jeweils ermittelten bzw.
bereitgestellten 1-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeiten in
die VR-Ratingklassensystematik. Bezüglich der
Quantifizierung und Limitierung des Adressenausfallrisikos
im Kundengeschäft wird seitens der Bank in der
ökonomischen Betrachtungsweise ein Konfidenzniveau von
99,9% bei einer unterstellten Haltedauer von 12 Monaten
zugrunde gelegt. Auf dieser Basis hat sich zum
Bilanzstichtag das kalkulatorische Adressenausfallrisiko
moderat auf EUR 8,6 Mio. reduziert (Vj.: EUR 9,0 Mio.).
In der normativen Risikobetrachtung wird das
Adressenausfallrisiko aus den Planzahlen des abgeleiteten
jährlichen Expected Loss aus dem
Kundenkreditgeschäft berücksichtigt. In einem
adversen Szenario wird zudem unter Ansatz einer
erhöhten Ausfallwahrscheinlichkeit und geminderter
Sicherheitenwerte simulativ eine zusätzliche Minderung
der anrechenbaren Eigenmittel abgeleitet.
Mit Blick auf die Kreditportfoliostruktur stellen,
bezogen auf das Kreditgeschäft mit unmittelbaren
Geschäftsbeziehungen zwischen Kunde und Bank, die
Grundschuld- und Wertpapiersicherheiten mit mehr als 2/3
des entsprechenden Kundenkreditvolumens den Großteil
der Sicherheitenwerte dar. Bei den angekauften Forderungen
aus Leasing- und Mietkaufgeschäften dominieren die
sicherungsübereigneten Leasinggegenstände die
Sicherheitenstruktur.
Sofern die wirtschaftlichen Verhältnisse der
Kreditnehmer und die Kreditbesicherung unzureichend
erscheinen oder andere Zweifel an der Einbringlichkeit
bestehen, bildet die Bank eine Wertberichtigung. Mit Blick
auf die potenziellen Auswirkungen aus der kriegerischen
Auseinandersetzung um die Ukraine zeigt sich das Portfolio
des direkten Kundenkreditgeschäfts mit einer
umfangreichen Immobilienabsicherung bisher nicht negativ
beeinflusst. Der Bestand an Einzelwertberichtigungen stellt
sich im Berichtsjahr mit EUR 0,2 Mio. nahezu
unverändert dar.
Unter dem Marktpreisrisiko wird die Gefahr
verstanden, dass aufgrund nicht vollständig
geschlossener Positionen das tatsächliche Ergebnis
aufgrund der Veränderung des jeweiligen Marktpreises
vom erwarteten Ergebnis abweicht. Es wirkt sowohl auf
bilanzielle als auch außerbilanzielle Geschäfte.
Das Marktpreisrisiko kann sich in der handelsrechtlichen
Sicht sowohl im ordentlichen Ergebnis als auch im
Bewertungsergebnis widerspiegeln. Zudem können sich
nicht zu bilanzierende barwertige Vermögensminderungen
ergeben. Vor dem Hintergrund der Konzentration auf das
Kundengeschäft und auf das Management der hieraus
resultierenden Risiken hat sich die Bank als Institut mit
Handelsbuchtätigkeiten von geringem Umfang i.S. des
Art. 94 CRR eingestuft, sodass Marktpreisrisiken aus
kurzfristig ausgerichteten Handelsgeschäften für
die Bank nicht zum Tragen kommen.
Das Marktpreisrisiko wird unterteilt in das
Zinsänderungsrisiko, das Aktienkursrisiko, das
Fremdwährungsrisiko, das Immobilienrisiko und das
Risiko aus impliziten Optionen im Kundengeschäft.
Unverändert wird auf Basis der erfolgten
Risikoinventur innerhalb des Marktpreisrisikos
ausschließlich das Zinsänderungsrisiko als ein
wesentliches Risiko eingestuft.
Fremdwährungspositionen aus dem Kundengeschäft
werden durch entsprechende Gegengeschäfte
währungs- und zinsbindungskongruent geschlossen und es
werden zum Bilanzstichtag weder im Handelsbuch noch im
Anlagebuch Bestände an Aktien oder verzinslichen
Wertpapieren gehalten. Zinsbezogene Derivat- sowie
Immobiliengeschäfte bestanden zum Berichtsstichtag
nicht. Unter dem Zinsänderungsrisiko wird die Gefahr
verstanden, dass sich aufgrund von Änderungen des
allgemeinen Zinsniveaus die aktuelle und künftige
Vermögens- und Ertragslage der Bank verschlechtert.
In der ökonomischen bzw. barwertigen
Risikoperspektive werden diesbezüglich
marktpreisinduzierte Änderungen des Barwertes
analysiert. Wesentliche Grundlage für die barwertige
Überwachung und Steuerung des
Zinsänderungsrisikos ist der monatlich aktualisierte,
systemseitig generierte Gesamtbank-Cashflow, der alle
zinstragenden Bankpositionen enthält. Die
Quantifizierung des Zinsänderungsrisikos erfolgt
hierbei mit Hilfe des Value-at-Risk-Ansatzes. Dieser
kalkulatorische barwertige Vermögenswertverlust stellt
das Zinsänderungsrisiko dar und wird als Grundlage
für die Ermittlung der Limitauslastung in der
Risikotragfähigkeitsberechnung herangezogen. Das
kalkulatorische Marktpreisrisiko bzw.
Zinsänderungsrisiko betrug zum 31.12.2023 EUR 4,4 Mio.
(Vj.: EUR 2,4 Mio.). Langfristige
Zinsbindungsvereinbarungen erfolgten im direkten
Kundenkreditgeschäft nicht. Durch die weitere
Ausweitung der Leasing- und Mietkaufforderungen mit mittel-
bis langfristigen Zinsbindungen hat sich die Duration des
Kundenkreditgeschäfts gegenüber dem Ultimo des
Vorjahres erhöht. Auf der Passivseite ist der
bilanzielle Zufluss insbesondere durch festverzinsliche
Kundentermingelder mit Laufzeiten kleiner 1 Jahr erfolgt.
Das vorgenannte Value-at-Risk-Verfahren wird durch
Simulation des Barwerts der Bank und dessen
Veränderungen unter Verwendung diverser
Zinsentwicklungs- und Stressszenarien ergänzt. Des
Weiteren wird das kalkulatorische Zinsänderungsrisiko
entsprechend den Vorgaben des BaFin-Rundschreibens 06/2019,
welches u.a. die Gegenüberstellung einer
adhoc-Barwertveränderung bei einem Anstieg des
Zinsniveaus von +200 BP bzw. einem Zinsrückgang von
200 BP zu den anrechenbaren Eigenmitteln erfordert,
berücksichtigt. Auch hier dokumentiert sich das -
ausgehend von einem äußerst niedrigen Niveau -
gestiegene Zinsänderungsrisiko der Gesellschaft mit
einer Kennziffer von 4,95% der anrechenbaren Eigenmittel.
Ziel der Liquiditätsmessung, -steuerung und
-überwachung ist es, sicherzustellen, dass die
Bankhaus Bauer AG ihre Zahlungsverpflichtungen zu jeder
Zeit erfüllen kann.
Die Refinanzierungsstruktur der Bankhaus Bauer AG
basiert nahezu ausschließlich auf der Hereinnahme von
Kundeneinlagen. Unter Risikosteuerungsaspekten werden die
bilanziellen Passivüberhänge aus dem
Kundengeschäft und aus dem Eigenkapital auf
geldmarktorientierter Basis bei anderen Banken und
insbesondere bei der Zentralbank angelegt. Eigenanlagen in
Wertpapieren, die im Bedarfsfall bei der Zentralnotenbank
beliehen werden können, erfolgen derzeit
unverändert nicht. Unter Steuerungsaspekten ist eine
Mindestliquiditätshaltung in Relation zu den
bestehenden Sichteinlagen und offenen Kreditzusagen
definiert. Weitere Instrumente zur Beurteilung einer
ausreichenden Zahlungsbereitschaft stellten die
Liquiditätsablaufbilanz sowie die aufsichtliche
Liquidity Coverage Ratio (LCR) dar. Die LCR-Kennziffer
wurde im Berichtsjahr durchgängig und komfortabel
eingehalten und betrug zum Berichtsstichtag 230%. Die
Einhaltung der Anforderungen an die Liquidität war zu
jeder Zeit sichergestellt. Zur Aufrechterhaltung der
Liquidität unterhält die Bank hohe Guthaben bei
der Deutschen Bundesbank. Die kalkulatorische
Liquiditätsrisikokennziffer liegt mit rd. EUR 3 Mio.
leicht über dem entsprechenden Vorjahreswert.
Ein wesentliches Liquiditätsrisiko besteht
nicht. Auch für das Geschäftsjahr 2024 rechnet
die Gesellschaft nicht mit einer Beeinträchtigung der
Zahlungsfähigkeit.
Unter dem operationellen Risiko wird das Risiko von
Verlusten verstanden, die durch die Unangemessenheit oder
das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen
oder durch externe Ereignisse verursacht werden
können. In dieser Definition ist auch ein allgemeines
Rechtsrisiko enthalten. Das operationelle Risiko umfasst
außerdem bei Auslagerung von Dienstleistungen die
Gefahr von Verlusten, die sich im Institut selbst
manifestieren können. Dies sind Verluste, die durch
eine mangelnde oder nicht erfolgte Leistung des
Dienstleistungsanbieters im Institut entstehen. Ebenfalls
unter den operationellen Risiken ist das sogenannte
Veritätsrisiko im Factoringgeschäft zu
subsumieren, d.h. das Risiko, dass die Forderung insgesamt
oder der Höhe nach nicht rechtswirksam besteht. Das
Risiko der Bank im Rahmen von Geldwäsche,
Terrorismusfinanzierung oder sonstiger strafbaren
Handlungen missbraucht oder durch diese geschädigt zu
werden, wird ebenso den operationellen Risiken zugeordnet.
Das operationelle Risiko wird unterteilt in die vier
aufsichtsrechtlich vorgegebenen Ursachenkategorien
IT-Systeme / Infrastruktur, Mitarbeiter, interne Verfahren
und externe Einflüsse. Sämtliche vorgenannten
Teilrisikokategorien wurden im Rahmen der vorgenommenen
Risikoinventur als wesentliche Risiken eingestuft. Das
kalkulatorische operationelle Risiko liegt mit EUR 0,9 Mio.
leicht über dem Vorjahr.
Unter sonstigen Risiken werden alle Risiken
verstanden, die nicht dem Adressenausfallrisiko,
Marktpreisrisiko, Liquiditätsrisiko oder
operationellen Risiko zugeordnet werden können, jedoch
durch die Geschäftstätigkeit entstehen
können. Diese umfassen aus Sicht der Gesellschaft im
Wesentlichen das Managementrisiko, das Absatz- und
Vertriebsrisiko sowie das Reputationsrisiko. Die
vorgenannten Risiken wurden in der vorgenommenen
Risikoinventur weiterhin als unwesentliche Risiken
eingestuft und werden demzufolge in der ökonomischen
Perspektive nicht über Risikokennzahlen überwacht
bzw. limitiert. Diesen Risiken wird mit qualitativen
Maßnahmen begegnet.
Die Erweiterung der jährlichen Risikoinventur um
die Betrachtung von potenziellen Risiken aus
Nachhaltigkeitsaspekten führt zu der
Einschätzung, dass unter Berücksichtigung der
Geschäftsstruktur der Bank das Auftreten materieller
Nachhaltigkeitsrisiken auf kurz- bzw. mittelfristige Sicht
derzeit nicht erwartet wird.
Die jährlich vorzunehmende Risikoinventur
umfasst auch die Überprüfung der einzelnen
Risikoarten in Bezug auf auftretende Inter- und
Intra-Risikokonzentrationen. Während die
Inter-Risikokonzentrationen den Gleichlauf von
Risikopositionen über unterschiedliche Risikoarten
betreffen, können IntraRisikokonzentrationen durch
Gleichlauf von Risikopositionen innerhalb der einzelnen
Risikoart auftreten. Die in Bezug auf die wesentlichen
Risiken identifizierten Risikokonzentrationen schlagen sich
auch in den vorgenommenen Stressbetrachtungen und
Sensitivitätsanalysen besonders nieder. Die
Gesellschaft führt regelmäßig anhand
geeigneter, historisch belegbarer oder hypothetischer
Annahmen Stresstests durch, in denen sie ihr individuelles
Gefährdungspotenzial bezüglich
außergewöhnlicher, aber plausibel möglicher
Ereignisse überprüft und beurteilt. Die
Stresstests werden sowohl in Form von
Sensitivitätsanalysen (Variation nur eines
Risikofaktors) bei allen als wesentlich abgeleiteten
Risikoarten als auch in Form von Szenarioanalysen
(Veränderung mehrerer Risikofaktoren und
risikoartenübergreifende Betrachtung) sowohl in der
ökonomischen als auch in der normativen Perspektive
durchgeführt.
In der Gesamtbetrachtung über alle wesentlichen
Risiken ergibt sich in der ökonomischen Perspektive
zum Berichtsstichtag ein Risikobetrag von EUR 16,8 Mio.
(Vj.: EUR 14,7 Mio.) bei einem
vermögenswertorientierten Deckungspotential von EUR
37,1 Mio. (Vj.: EUR 36,1 Mio.). Insgesamt ist festzuhalten,
dass im Berichtszeitraum die Risikotragfähigkeit der
Bank in der ökonomischen Perspektive jederzeit gegeben
war. In der normativen Risikobetrachtung wurden die
Eigenmittelanforderungen einschließlich der
Kapitalpufferanforderungen sowohl im Berichtsjahr als auch
für die beiden planerischen Folgejahre im
Basisszenario stets eingehalten. Das adverse Szenario sieht
für die Planjahre einen anteiligen Verzehr des
Kapitalerhaltungspuffers vor. Zum Jahresultimo weist die
Bank, mit Eigenmitteln in Höhe von EUR 38,5 Mio., eine
im Branchenvergleich solide Gesamtkapitalquote
gemäß der Verordnung (EU) Nr. 575 / 2013 von
16,6% aus. Bestandsgefährdende Risiken sind im
abgelaufenen Geschäftsjahr nicht aufgetreten und sind
auf Basis der Informationslage zum Zeitpunkt der Erstellung
dieses Berichts auch nicht ersichtlich. Hierbei ist zu
berücksichtigen, dass die vollständigen
Auswirkungen aus der kriegerischen Auseinandersetzung um
die Ukraine derzeit nicht abschließend beurteilt
werden können. Die merklichen Investitionen in die
kundengeschäftliche Justierung werden sich positiv auf
die Resilienz des Geschäftsmodels auswirken.
Die EU sowie führende
Wirtschaftsforschungsinstitute senken nach ihren zuletzt
justierten Prognosen das Wirtschaftswachstum für
Deutschland auf nunmehr 0,3% für das Jahr 2024.
Für das Folgejahr wird ein Wachstum von 1,2% erwartet.
Damit reiht sich Deutschland innerhalb der EU auf den
hinteren Plätzen ein. Die Fortentwicklung der
Schlüsselindustrien wird für Deutschland
mitentscheidend darüber sein, den Wohlstand des Landes
an die Nachfolgegenerationen zu übergeben. Ausgehend
von einer zunehmenden geopolitischen Destabilisierung
werden die EU-Staaten näher zusammenrücken
müssen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden
sich dabei vor dem Hintergrund einer sich voraussichtlich
für das zweite Halbjahr 2024 abzeichnenden Zinswende
positiv entwickeln, da die Inflation aus Sicht der EZB den
Sollwert erreicht bzw. nahezu erreicht haben wird. Der
Aspekt einer nach wie vor nicht vollumfänglich
gesicherten autarken Energieversorgung wird eines der
zentralen Themen sein, welche Wirtschaft und Politik
gleichermaßen herausfordern wird. Als anspruchsvoll
werden zudem, neben den kalkulierbaren wirtschaftlichen
Rahmenbedingen, die globalen klimatischen
Veränderungen eingeschätzt, in Folge derer eine
weitere Zunahme von Wetterextreme zu berücksichtigen
ist.
Die Bankhaus Bauer AG strebt unverändert ein
weiteres Wachstum im nicht bilanzwirksamen
Beratungsgeschäft bzw. in der Vermögensverwaltung
an. Für die bilanziellen Kundengeschäfte wird
eine Ausweitung im vorgesehenen Kernsegment angestrebt. Die
Bankhaus Bauer AG sieht sich mit der
kundengeschäftlichen Ausrichtung zukunftsfähig
positioniert. Per Saldo geht die Bank auch im laufenden
Jahr von einer Bilanz- und Ertragskonsolidierung sowie in
diesem Zusammenhang von Ergebnissen aus, die
investitionsgetrieben auf dem reduzierten Niveau des
vergangenen Jahres liegen werden. Die Cost-Income-Ratio
wird sich mit Beendigung der Investitionsphase sowie
zunehmender kundengeschäftlicher Durchdringung
mittelfristig um rd. 20% optimiert darstellen, sodass
künftige Betriebsergebnisse geeignet sind, die
Eigenmittel nachhaltig zu stärken. Prognoserechnungen
sehen vor, dass die qualitative Sicherung der
aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen jederzeit
gewährleistet wird.
Für das laufende Geschäftsjahr 2024 wird
die Veräußerung der Tochtergesellschaft elf
Leasing GmbH angestrebt. Sowohl die Aufgabe der Beteiligung
als auch die damit verbundene Einstellung der
Refinanzierung der elf Leasing GmbH, sind in den
Prognoserechnungen für die kommenden Jahre bereits
vollumfänglich verarbeitet und Teil der skizzierten
Justierung der kundengeschäftlichen Ausrichtung der
Bankhaus Bauer AG.
Die BB Beteiligungs GmbH, Essen hält zum
Bilanzstichtag 98% der Anteile an der Bankhaus Bauer
Aktiengesellschaft. Nach § 17 Abs. 2 AktG bestand
damit ein Abhängigkeitsverhältnis der Bankhaus
Bauer AG gegenüber der BB Beteiligungs GmbH. Des
Weiteren besteht ein Abhängigkeitsverhältnis mit
der elf Leasing GmbH sowie der flc solutions GmbH. Die
Bankhaus Bauer AG ist mit einem Anteil von 80,3% am
Eigenkapital der elf Leasing GmbH beteiligt. Bei der flc
solutions GmbH handelt es sich um eine 100%ige Tochter der
Bankhaus Bauer AG.
Gemäß § 312 AktG hat der Vorstand
für den Zeitraum vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember
2023 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen
Unternehmen erstellt, welcher von der Baker Tilly GmbH
& Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
geprüft wird.
Der Bericht schließt mit folgender
Erklärung des Vorstands ab: "Nach den Umständen,
die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem
Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen
vorgenommen wurden, hat unsere Gesellschaft in jedem Fall
eine angemessene Gegenleistung erhalten. Im Interesse oder
auf Veranlassung von verbundenen Unternehmen wurden keine
Maßnahmen getroffen bzw. unterlassen, die unsere
Gesellschaft benachteiligt haben".
Essen, den 28. März 2024
Bankhaus Bauer Aktiengesellschaft
| Stefan Brugger | Dr. Martin Deckert | André Weber |
| Mitglied des Vorstands | Mitglied des Vorstands | Mitglied des Vorstands |
Die Weltwirtschaft litt im Jahr 2023 unter den
direkten und indirekten Auswirkungen des Kriegs in der
Ukraine und des Nahostkonflikts. Diese trugen ebenso wie
die fiskal- und geldpolitische Lockerung während der
Corona-Pandemie zu den hohen Inflationsraten bei.
Regional verlief die Entwicklung allerdings recht
unterschiedlich. In China hat die abrupte Abkehr der
Regierung von der Null-Covid-Politik Ende 2022 die
Wirtschaft kurzfristig angefacht. Nach einer spürbaren
Erholung zu Jahresbeginn ließ das Wirtschaftswachstum
aber bereits im Frühjahr wieder merklich nach.
Ausgebremst wurde die Erholung vor allem durch die Probleme
am Immobilienmarkt. Aber auch der Vertrauensverlust in die
staatliche Wirtschaftspolitik aufgrund der Corona-Politik
und der Beschränkungen vor allem gegen den
Technologiesektor dürften eine Rolle gespielt haben.
Im Jahresdurchschnitt war das Wirtschaftswachstum mit 5,2 %
aber immer noch deutlich höher als 2022.
In den USA hat die Wirtschaft bis zuletzt positiv
überrascht. Das lag vor allem an der ungewöhnlich
expansiven Finanzpolitik. Sie verhinderte, dass die
massiven Leitzinsanhebungen der US Notenbank um insgesamt
525 Basispunkte voll auf die Konjunktur durchschlugen.
Trotz des Fachkräftemangels wuchs die Wirtschaft 2023
mit 2,5 % stärker als im langfristigen Durchschnitt.
Dass die Inflationsrate im Verlauf des Jahres trotz hoher
Lohnsteigerungen wieder deutlich fiel, ist vor allem auf
die Korrektur der Energiepreise zurückzuführen.
Anders als in den USA ist das Wirtschaftswachstum im
Euroraum im Verlauf des Jahres zum Stillstand gekommen. Im
Jahresdurchschnitt stieg die gesamtwirtschaftliche Leistung
nur noch um 0,5 %. Neben der massiven Leitzinsanhebung der
EZB seit Mitte 2022 um insgesamt 450 Basispunkte belastete
auch die nachhaltige Verteuerung von Energie die privaten
Haushalte und Unternehmen. Vielfach konnten Letztere ihre
energiebedingt höheren Produktionskosten nur
eingeschränkt an ihre Kundinnen und Kunden
weitergeben, was zur Folge hatte, dass die Produktion
energieintensiver Waren deutlich zurückging.
In Deutschland schrumpfte die Wirtschaft 2023 sogar
um 0,3 %. Im ersten Halbjahr verhinderte der
Energiepreisschock, von dem Deutschland besonders hart
getroffen wurde, eine Erholung der Wirtschaft. In der
zweiten Jahreshälfte ließen dann die
spürbar gestiegenen Finanzierungskosten und eine
schwache Nachfrage aus dem Ausland die Wirtschaft sogar
schrumpfen. Die schwache Konjunktur spiegelt sich auch am
Arbeitsmarkt wider. Der Zuwachs bei der Beschäftigung
hat merklich nachgelassen und die Zahl der Arbeitslosen ist
wieder leicht gestiegen. Die Entwicklung an den
Finanzmärkten war 2023 von der fortgesetzten Straffung
der Geldpolitik geprägt.
Vor dem Hintergrund der hohen Inflation setzte die
US-Notenbank den Zielkorridor für den Leitzins bis zur
Jahresmitte um weitere 100 Basispunkte auf 5,25 % bis 5,50
%. Die EZB hob ihren Einlagensatz bis September sogar um
250 Basispunkte auf 4,0 % an. Der Rentenmarkt reagierte
zunächst mit deutlich steigenden Renditen. In der
Spitze rentierten zehnjährige US-Staatsanleihen mit 5
% und entsprechende Bundesanleihen mit knapp 3 %. Zur
Jahreswende ließen dann Spekulationen über
baldige Leitzinssenkungen die Renditen wieder deutlich
fallen.
Der Aktienmarkt zeigte sich vor dem Hintergrund der
gestiegenen Renditen erstaunlich robust. Zum Jahresende
lagen viele Aktienindizes wieder nahe an ihren historischen
Höchstständen. Der Euro-US-Dollar-Wechselkurs
bewegte sich unter Schwankungen weitgehend seitwärts.
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges herrschten an
den Kapitalmärkten sowohl im Geschäfts- als auch
im Vorjahr Unsicherheiten vor. Die Inflationssorgen
beherrschten im ersten Halbjahr 2023 das
Börsengeschehen. In der zweiten Jahreshälfte 2023
nahmen die Sorgen jedoch ab und die Aktienmärkte
entwickelten sich zum Jahresende positiv. Der Stand des
STOXX Europe 600, eines Aktienindex, der sich aus 600
großen börsennotierten europäischen
Unternehmen zusammensetzt, belief sich zum 31. Dezember
2023 auf 479,02 Punkte (31. Dezember 2022: 424,89 Punkte)
und stieg somit um 54,13 Punkte. Die Quoten der Neu- und
Gesamtverschuldung zur Einhaltung der
Stabilitätskriterien des von den EU-Mitgliedstaaten
Anfang des Jahres 2012 vereinbarten Fiskalpakts haben die
betroffenen Länder der EU weiterhin
überschritten. Die ausgewiesene Gesamtverschuldung der
20 Länder des Euro-Raums im Verhältnis zum
Bruttoinlandsprodukt lag mit 89,9 Prozent zum Ende des
dritten Quartals 2023 um 2,3 Prozentpunkte unter dem
entsprechenden Wert in Höhe von 92,2 Prozent zum
Schluss des dritten Quartals des Vorjahres. Die
Schuldenquote von Italien in Prozent des
Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 140,6 Prozent im
dritten Quartal 2023 (3. Quartal 2022: 143,1 Prozent) ist
nach der Griechenlands die höchste im Euro-Raum. Die
Europäische Zentralbank (EZB) hat in den vergangenen
Jahren mit der Politik der quantitativen Lockerung den
Märkten für die Staatsanleihen Hilfestellung
geleistet und damit den von der überhöhten
Verschuldung betroffenen EWU-Ländern in den letzten
Jahren Zeit zur Rückführung ihrer
Haushaltsdefizite verschafft.
Die Zentralbanken der USA und des Euro-Raums
verfolgen spätestens seit dem dritten Quartal 2022
eine restriktivere Geldpolitik. Auf ihrer Sitzung am 14.
Dezember 2023 beschloss die EZB, die drei
Leitzinssätze unverändert zu belassen. Bei der
zuvor erfolgten Zinsentscheidung am 14. September 2023
wurde der Zinssatz für die Einlagefazilität auf
4,00 Prozent, der Zinssatz für die
Hauptrefinanzierungsgeschäfte auf 4,50 Prozent und der
Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität
auf 4,75 Prozent festgelegt. Dabei betonte die EZB, dass
sie entschlossen ist, die Inflation zeitnah auf ihr
mittelfristiges Ziel von 2,00 Prozent
zurückzuführen. Der EZB-Rat beabsichtigt, die
Tilgungsbeiträge der im Rahmen des Pandemic Emergency
Purchase Programme (PEPP) erworbenen Wertpapiere in der
ersten Jahreshälfte 2024 weiterhin bei Fälligkeit
vollumfänglich wieder anzulegen. Er beabsichtigt, das
PEPP-Portfolio in der zweiten Jahreshälfte 2024 im
Durchschnitt um monatlich 7,5 Mrd. € zu reduzieren und
die Wiederanlage der Tilgungsbeträge aus dem PEPP zum
Jahresende 2024 einzustellen. Die US-Notenbank Fed
beließ am 13. Dezember 2023 die Fed-Funds-Rate in
einer Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent zum dritten Mal in
Folge unverändert.
An den Immobilienmärkten waren die Folgen der
Zinswende im Jahr 2023 deutlich zu spüren. Die
gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten verringerten die
Neubauaktivitäten der Projektentwickler. Weiter
steigende Anfangsrenditen sorgten am Investmentmarkt
für ein Andauern der Preisfindungsphase, in der
Käufer und Verkäufer eine abwartende Haltung
einnahmen. Entsprechend gering fielen die Umsätze der
Transaktionen aus.
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und
der Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben auch im
Geschäftsjahr 2023 wahrgenommen. Dabei haben wir
während des gesamten Geschäftsjahres einen engen
Kontakt zum Vorstand gehalten, den Vorstand hierbei
einerseits beraten und andererseits seine
Geschäftsführung überwacht. Insbesondere
haben wir uns intensiv mit den aufsichtsrechtlichen
Entwicklungen und die sich hieraus ergebenden Konsequenzen
für die Bank befasst.
Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig und
ausführlich über die aktuelle wirtschaftliche und
finanzielle Entwicklung der Bank informiert. Hierbei
beschränkten sich die Informationen bei weitem nicht
nur auf die protokolierten offiziellen Treffen und
Sitzungen, sondern in regelmäßigen Telefonaten
und E- Mails insbesondere zwischen dem Vorstand und dem
Aufsichtsratsvorsitzenden, erfolgte der
Informationsaustausch äußerst eng und
unverzüglich. In alle Entscheidungen von grundlegender
Bedeutung wurde der gesamte Aufsichtsrat stets unmittelbar
und frühzeitig eingebunden.
Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat
regelmäßig, mindestens vierteljährlich,
zeitnah und umfassend schriftlich, elektronisch und
mündlich über alle wesentlichen Entwicklungen der
Bank. Schwerpunkte der Berichterstattung waren unter
anderem:
| ― |
die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung |
| ― |
den Stand der Umsetzung der strategischen Ausrichtung der Bank |
| ― |
die monatlichen Berichte über die wesentlichen Geschäftsergebnisse |
| ― |
die Entwicklungen der wesentlichen Tochtergesellschaft der Bank |
| ― |
die Kommunikation mit den Aufsichtsbehörden bzw. dem Prüfungsverband deutscher Banken e.V. |
Der Aufsichtsrat hat sich zusätzlich vom
Vorstand regelmäßig über wesentliche
Geschäftsvorfälle, anstehende strategische
Entscheidungen sowie die wirtschaftliche und finanzielle
Lage unterrichten lassen.
Weiterhin wurden dem Aufsichtsrat - wie in den
Vorjahren - die Protokolle der Vorstandssitzungen jeweils
kurzfristig zur Verfügung gestellt, sodass sich der
Aufsichtsrat insgesamt stets ein eigenes aktuelles Bild
über die Unternehmensführung durch den Vorstand
machen konnte.
In den gemeinsamen Sitzungen des Aufsichtsrates mit
dem Vorstand wurde der Aufsichtsrat in jeder Sitzung
umfassend und ausführlich über die aktuelle
Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage, die Entwicklung des Eigenkapitals inklusive
der aufsichtsrechtlich relevanten Kennzahlen sowie
über besondere Ereignisse informiert. In allen
Sitzungen wurden uns im Rahmen unserer
Überwachungsfunktion die jeweils aktuelle
Risikosituation und das Risikomanagement ausführlich
erläutert und präsentiert. Rückfragen des
Aufsichtsrates wurden unverzüglich, ausführlich
und im Detail beantwortet.
Im Berichtszeitraum haben insgesamt vier ordentliche
Sitzungen des Aufsichtsrates sowie ein zweitägiger
Strategie-Workshop stattgefunden. Die Mitglieder des
Aufsichtsrates haben regelmäßig an den Sitzungen
des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse teilgenommen.
Daneben traf der Aufsichtsrat noch in vier Umlaufverfahren
Beschlüsse die nicht das Kredit- oder
Risikogeschäft der Bank betrafen. Ein weiterer
Umlaufbeschluss betraf die Risikolimite der Bank und Gruppe
aus ökonomischer Sicht.
Ende Januar 2023 beschließt der Aufsichtsrat
die Bestellung von Herrn Dr. Martin Deckert zum Vorstand
der Bank zum 1. Mai 2023. Daneben wird der
Aufsichtsratsvorsitzende ermächtigt mit Herrn Dr.
Stefan Heddergott einen Beratervertrag nach Ablauf seines
Vorstandsdienstvertrags Ende Dezember 2023
abzuschließen.
In der Mitte Februar 2023 abgehaltenen Sitzung
erläuterte der Wirtschaftsprüfer der Bank
BakerTilly den Prüfungsaufbau sowie die
Prüfungsschwerpunkte. Neben der Standardagenda wurde
der erste Entwurf der Geschäftsplanung 2023 - 2027
diskutiert. Der Jahresbericht interne Revision sowie der
Prüfungsplan 2023 wurden vom Aufsichtsrat zur Kenntnis
genommen.
Die überarbeitete Geschäftsplanung 2023 -
2027 wie die hiermit einhergehende Geschäfts- und
Risikostrategie wurde vom Aufsichtsrat per Umlaufbeschluss
im April 2023 genehmigt.
Per Umlaufbeschluss im Mai 2023 genehmigte der
Aufsichtsrat die Tantieme- und Bonus-Zahlungen an die
Vorstandsmitglieder der Bank.
Ende Mai 2023 fand neben der turnusmäßigen
Aufsichtsratssitzung zusätzlich die
Abschlussbesprechung in Anwesenheit der
Abschlussprüfer der Baker Tilly
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft statt. Im Anschluss an
die ausführliche Besprechung des Jahresabschlusses hat
der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der Bankhaus Bauer AG
per 31.12.2022 einstimmig gebilligt. Der Jahresabschluss
wurde somit festgestellt. Der Vorschlag des Vorstandes
für die Verwendung des Jahresergebnisses wurde im
Verlauf der Sitzung genehmigt. Der Aufsichtsrat
verabschiedete in dieser Sitzung ferner die Risikolimite
der Bank.
Im Juni 2023 fand gemeinsam mit der
Geschäftsleitung der Bank ein StrategieWorkshop des
Aufsichtsrats statt. Ziel des Workshops war die weitere
Detailierung der Geschäftsplanung 2023 - 2027, die
Festlegung der wichtigsten Ziele in der engeren Verzahnung
mit der opta data Gruppe sowie Vereinbarung von
'Milestones' zur Kontrolle der Umsetzung.
In der Aufsichtsratssitzung Mitte September 2023
erfolgten neben der Abhandlung der Standard-Agenda noch
Aktualisierungen zu den Projekten Digitalisierung und Sun
(elf Leasing). Des Weiteren berichtete der Vorstand
über die Vorbereitung des Umzugs der Mitarbeiter vom
Standort Hatzper Straße in die erweiterten
Räumlichkeiten der Villa Dinnendahl.
Im Oktober 2023 bestätigt der Aufsichtsrat per
Umlaufverfahren die Bestellung von Herrn André Weber
zum Vorstand der Bankhaus Bauer AG zum 1. November 2023 und
beauftragt die entsprechende Anmeldung im Handelsregister.
Ende November fand die letzte Sitzung des
Aufsichtsrates im Jahr 2023 statt. Neben der Aktualisierung
der Mandatsliste der Aufsichtsräte wurde die
notwendige Sachkunde und zeitliche Verfügbarkeit der
einzelnen Aufsichtsratsmitglieder überprüft und
als angemessen betrachtet. Ferner fand die
Überprüfung der Struktur des Gremiums statt die
ebenfalls als angemessen eingestuft wurde. Daneben wurde
ein Vorratsbeschluss zu Organgeschäften gefasst.
Per Umlaufbeschluss Ende November 2023
ermächtigt der Aufsichtsrat den Vorsitzenden des
Aufsichtsrats Verhandlungen über die Abschluss eines
neuen Vorstandsdienstvertrages mit Herrn Stefan Brugger
aufzunehmen. Zur Gleichbehandlung aller Vorstandsmitglieder
beschließt der Aufsichtsrat der Bankhaus Bauer AG
ferner die bestehende Regelung für die Mitarbeitenden
der Bank hinsichtlich der Anpassung des Rentenfaktors bei
BVV-Altverträgen ab dem 1.1.2017 auf alle bestehenden
Vorstandsdienstverträge anzuwenden.
Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates der
Bankhaus Bauer AG tagte im Jahr 2023 viermal.
Das Kreditkomitee des Aufsichtsrats der Bankhaus
Bauer AG tagte in 2023 zweimal. In seiner Sitzung im Juli
2023 genehmigte das Kreditkomitee 3 Kreditanträge,
überprüfte die Richtlinie zur Bewertung von
Sicherheiten und besprach Kreditengagements von mehr als
EUR 1.0 Mio. Im Hinblick auf die angespannte Situation am
Immobilienmarkt führte das Kreditkomitee Anfang
Dezember eine Sonderprüfung des
Immobilienzwischenfinanzierungsportfolios durch, bei der
keine besonderen Risiken festgestellt wurde. Im
Umlaufverfahren wurden im Verlauf des Jahres 2023 noch
weitere 24 Kreditanträge genehmigt.
In Übereinstimmung mit den Vorgaben des
Kreditwesengesetzes führte der Aufsichtsrat im
November 2023 eine Evaluation des Vorstands und des
Aufsichtsrates durch. Hierbei kam er zu dem Ergebnis, dass
die Struktur, Größe, Zusammensetzung und
Leistung jeweils des Vorstands und des Aufsichtsrates sowie
die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrung sowohl der
einzelnen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder als auch
jeweils des Vorstands und des Aufsichtsrates in seiner
Gesamtheit den gesetzlichen und satzungsmäßigen
Erfordernissen entsprechen. Der Aufsichtsrat hat daher
sowohl die individuelle Eignung der einzelnen Vorstands-
und Aufsichtsratsmitglieder als auch jeweils die kollektive
Eignung des Vorstands und des Aufsichtsrates festgestellt.
Dem Aufsichtsrat standen nach seiner
Einschätzung im Berichtsjahr angemessene personelle
und finanzielle Ressourcen zur Verfügung, um seinen
Mitgliedern die Fortbildung zu ermöglichen, die zur
Aufrechterhaltung der erforderlichen Sachkunde notwendig
war.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben mit Ausnahme
ihrer Tätigkeit in den Gremien der Bank keine weiteren
Beratungsleistungen der Bank gegenüber erbracht.
Interessenkonflikte traten bei den Mitgliedern des
Aufsichtsrates im Berichtsjahr nicht auf.
Der Prüfungsausschuss erörterte mit Baker
Tilly den Prüfungsplan sowie die (vorläufigen)
Key Audit Matters für den Jahres- und Konzernabschluss
2023. Ferner informierte sich der Prüfungsausschuss
über die von Baker Tilly selbst festgelegten
Prüfungsschwerpunkte. Der Prüfungsausschuss ist
seiner Verpflichtung der Überwachung der Qualität
der Abschlussprüfung anhand geeigneter
Beurteilungskriterien nachgekommen. Aufgrund der Art/Weise
und der Qualität der durchgeführten
Jahresabschlussprüfung 2023 bestanden und bestehen
keinerlei Bedenken bzgl. der Baker Tilly GmbH & Co. KG
WPG als Abschlussprüfer.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das
Geschäftsjahr 2023 sind von der durch die ordentliche
Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählte
Baker Tilly GmbH & Co.KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden.
Die Prüfung hat zu einem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk geführt.
Wir haben als Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den
Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstandes für die
Verwendung des Bilanzgewinns im Rahmen der gesetzlichen
Bestimmungen geprüft und keine Einwände erhoben.
Wie im Rahmen dieses Berichtes ausgeführt, haben wir
uns den Jahresabschluss durch die Wirtschaftsprüfer
erläutern lassen und nach eigener Prüfung in der
Aufsichtsratssitzung am 22. Mai 2024 gebilligt. Der
Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des
Vorstandes für die Gewinnverwendung schließen
wir uns an.
Herr Dr. Martin Deckert wurde zum Vorstand der
Bankhaus Bauer AG mit Wirkung zum 1. Mai 2023 bestellt.
Herr André Weber wurde mit Wirkung zum 1. November
2023 bestellt. Herr Dr. Stefan Heddergott legte seine
Mandat als Vorstand im November 2023 nieder und schied Ende
2023 aus. Er steht der Bank aber noch weiterhin beratend
zur Verfügung.
Die Auswirkungen einer Fortsetzung der Kriege in der
Ukraine und im Nahen Osten sind auch für das Jahr 2024
nicht vollständig abschätzbar. Dies gilt ebenso
für die Spannungen zwischen den westlichen
Industrieländern und den aufstrebenden
Volkswirtschaften unter Führung Chinas. Sofern sich
die kriegerischen Auseinandersetzungen verschärfen
oder weitere geopolitische Konflikte hinzutreten, kann sich
dies in Konjunktur- und Kapitalmarktbelastungen
niederschlagen. Des Weiteren kann noch nicht
abgeschätzt werden, wie sich die veränderten
Wertschöpfungsketten, die belasteten Lieferketten und
insbesondere die weitere Inflationsentwicklung auf die
wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Von Relevanz wird
dabei die Entwicklung der Geldpolitik der Zentralbanken
sein. Als Konsequenz können sich die
Einschätzungen zur Entwicklung der Konjunktur
verändern.
Im Jahr 2024 wird eine moderaten Expansion der
Weltwirtschaft erwartet. Das globale Bruttoinlandsprodukt
dürfte um 2,9 Prozent zulegen. Nach einem
schwächeren Winterhalbjahr dürften die absehbaren
Zinssenkungen der Notenbanken, die niedrigeren
Inflationsraten und reale Lohnzuwächse vor allem in
den Industrieländern zu einer leichten konjunkturellen
Beschleunigung im Jahresverlauf beitragen. Dabei
dürfte in den USA im Präsidentschaftswahljahr die
Finanzpolitik eher expansiv wirken. In China indes
schlägt sich die schrumpfende Bevölkerung
zunehmend negativ nieder. Mit Wachstumsraten von um
viereinhalb Prozent läuft dieser Motor der
Weltwirtschaft langsamer als in der Vergangenheit.
Viele geopolitische Belastungsfaktoren bleiben
erhalten, wie etwa die militärischen Konflikte oder
die handelspolitischen Dissonanzen zwischen den USA und
China. Die Gewöhnungseffekte bei Unternehmen und
privaten Haushalten nehmen zwar weiter zu, dennoch bestehen
nach wie vor Sorgen bezüglich einer weiteren
geopolitischen Eskalation sowie der anstehenden Wahlen mit
populistischem Rechtsruck etwa in den USA, bei der
Europawahl oder bei den Landtagswahlen in Deutschland. Im
Jahr 2024 sind indes verlässliche
wirtschaftspolitische Weichenstellungen von großer
Bedeutung. Denn für Unternehmen und Gesellschaften
halten die strukturellen Herausforderungen an. Die
Transformation hinsichtlich Digitalisierung,
Dekarbonisierung und Demographie schreitet voran und bietet
neben den Risiken aber auch Chancen. Zudem wird sich mit
Blick auf die erwarteten Leitzinssenkungen der Notenbanken
der geldpolitische Rahmen für Investitionen und den
Schuldendienst beginnend im Jahr 2024 wieder verbessern.
Die Nachwirkungen der restriktiven Geldpolitik und der
begonnene Strukturwandel sollten nur zu einem begrenzten
Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahr 2024 führen.
Somit dürfte in Deutschland und anderen
europäischen Ländern der private Konsum
angesichts von spürbaren Reallohnsteigerungen eine
wichtige Stütze der gesamtwirtschaftlichen
Aktivität werden. Mit moderaten Preissteigerungen und
einer sich normalisierenden Geldpolitik dürfte sich
auch die Stimmung bei Unternehmen und privaten Haushalten
sukzessive aufhellen.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen
Mitarbeitenden der Bankhaus Bauer AG Gruppe für die im
Jahr 2023 geleistete Arbeit.
Essen, den 22. Mai 2024
Für den Aufsichtsrat
| Guido Mundt |
| Vorsitzender des Aufsichtsrates |
Die Bankhaus Bauer Aktiengesellschaft hat keine
Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende
Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember
2023 und beziehen sich ausschließlich auf ihre
Geschäftstätigkeit als regional tätige
Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die
Tätigkeit der Bankhaus Bauer Aktiengesellschaft
besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare
Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und
Kredite für eigene Rechnung zu gewähren.
Die Bankhaus Bauer Aktiengesellschaft definiert den
Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und
Verlustrechnung nach HGB:
| ― |
Zinsüberschuss |
| ― |
Provisionsüberschuss |
| ― |
sonstige betriebliche Erträge |
Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1.
Januar bis 31. Dezember 2023 TEUR 12.078.
Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in
Vollzeitäquivalenten beträgt 48,8.
Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 176.
Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 158 und
betreffen laufende Steuern.
Die Bankhaus Bauer Aktiengesellschaft hat im
Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen
erhalten.
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