THREE.E GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Reshöft seit 1.12.2025 | Geschäftsführer |
Michael Emil Zillmer seit 27.3.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MTGx Gaming Holding AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
InnoGames GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der InnoGames GmbH, mit Sitz in der Friesenstraße 13 in 20097 Hamburg, wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die InnoGames GmbH ist unter HRB 108973 im Handelsregister eingetragen, und das Registergericht ist das Amtsgericht Hamburg. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die keinen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. B. Bilanzierungsgrundsätze und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung, angesetzt. Für einen besseren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage macht die Gesellschaft seit 2015 vom Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB Gebrauch. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände werden nach § 255 Abs. 2a i.V.m. Abs. 2 HGB mit ihren Herstellungskosten bewertet. Aufwendungen für Forschung für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie anfallen, und werden demnach nicht aktiviert. Können die Phasen Forschung und Entwicklung nicht verlässlich voneinander unterschieden werden, ist eine Aktivierung ausgeschlossen. Die erwartete Nutzungsdauer wird aktuell vom Management auf grundsätzlich 5 Jahre eingeschätzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft begonnen, einzelne Spiele-Features und größere Spiel-Erweiterungen in einigen bestehenden Live Games ebenfalls als selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände zu aktivieren. Aktiviert werden hier nur die Features, die sich langfristig positiv auf das entsprechende Live Spiel und dessen Lebensdauer auswirken und deren zukünftiger ökonomischer Nutzen höher ist als die damit verbundenen Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die Features werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung, angesetzt. Für diese Aktivierungen wird grundsätzlich eine Nutzungsdauer von 3 Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung, angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wird hier eine Nutzungsdauer von 5 Jahren bzw. 3 Jahren, beim Sachanlagevermögen zwischen 3 und 13 Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter bis netto EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand gebucht. Abnutzbare bewegliche Anlagegüter zwischen netto EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs mit den Anschaffungskosten angesetzt und voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 fiel eine außerplanmäßige Teilwertabschreibung im Bereich der selbst geschaffenen immateriellen Wirtschaftsgüter in Höhe von insgesamt T€ 705 an (VJ: T€ 6.780). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bilanziert. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 umgerechnet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Für die Ermittlung von latenten Steuern aufgrund von temporären Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten werden diese mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung nicht abgezinst. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen in Bezug auf die Urlaubsrückstellungen, die passiven latenten Steuern betreffen die aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Zum Bilanzstichtag ergibt sich per Saldo eine passivische Steuerlatenz. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der EZB zum entsprechenden Bilanzstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten - soweit nicht erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind, soweit auch mit Umsatzsteuer belastet, mit dem Nettowert angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 umgerechnet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält zeitraumbezogene Leistungen für temporäre Laufzeitfeatures der Nutzer zum 31. Dezember 2023. C. Erläuterungen zu Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz zum 31.12.2023 Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist diesem Anhang als Anlage beigefügt. Die im abgelaufenen Geschäftsjahr aktivierten Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände betragen T€ 4.015 (VJ: T€ 3.027). Die Aufwendungen für Forschung betragen im Geschäftsjahr T€ 1.396 (VJ: T€ 314) und wurden nicht aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten von T€ 5.411 (VJ: T€ 3.341) an. Die erwartete Nutzungsdauer wird aktuell vom Management grundsätzlich auf 5 Jahre eingeschätzt, lediglich bei der Aktivierung einzelner relevanter Features in einigen bestehenden Spielen, welche seit dem abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgt, wird die Nutzungsdauer grundsätzlich auf 3 Jahre eingeschätzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr fielen außerplanmäßige Abschreibungen im Bereich der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 705 (VJ: T€ 6.780) an. Hierbei handelt es sich um eine Teilwertabschreibung aufgrund einer neuen zukünftigen Ertragserwartung und damit einhergehend einer neuen Bewertung für das Spiel "Lost Survivors". Gemäß § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich aus der Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände i.H.v. T€ 11.891 (VJ: T€ 11.946) abzüglich der darauf entfallenden passivischen Steuerlatenz von T€ 3.894 (VJ: T€ 3.856) eine Gewinnausschüttungssperre von T€ 8.072 (VJ: T€ 8.090). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Geschäftsjahr verzichtet, da wir keinerlei Ausfallrisiken bei den bestehenden Forderungen sehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf T€ 1.108 (VJ: T€ 1.102) eine Laufzeit von unter einem Jahr und enthalten eine Mietkaution für die angemieteten Räumlichkeiten in der Friesenstraße, Hamburg. Von den sonstigen Rückstellungen i.H.v. insgesamt T€ 7.893 (VJ: T€ 10.467) entfallen im Wesentlichen T€ 6.345 (VJ: T€ 6.319) auf Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen und T€ 1.332 (VJ: T€ 1.357) auf sonstige Personalrückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen haben bis auf die für das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm eine Laufzeit von unter einem Jahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind das Mitarbeiterbeteiligungsprogamm "MIP" und das Nachfolgeprogramm "KEIP" entweder ausgelaufen oder beendet worden. Die Auflösung der bis in das Vorjahr gebildeten Rückstellungen zeigt sich unter den "Sonstigen betrieblichen Erlösen" und beeinflusst das Jahresergebnis positiv mit T€ 2.730. Aus dem alten ausgelaufenen "MIP" besteht zum 31.12.2023 noch eine Rückstellung i.H.v. T€ 41. Hier erfolgte die Berechnung der erwarteten Auszahlung mit Beendigung der Performance Periode zum Stichtag 30.09.2023. Durch Abwesenheitszeiten wie Sabbatical, Elternzeiten etc. ist eine Auszahlung an den/die Begünstigten im Januar 2024 geplant. Des Weiteren wurde ein neuer Incentive Plan "STI/LTI 2023" aufgelegt. Die Performance Periode ist auf das Finanzjahr 2023 begrenzt. Da grundsätzlich aber Mitarbeiterprogramme ein "Retention Element" sind, besteht auch die Absicht, weitere "STI/LTI" für zukünftige Finanzjahre aufzulegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten insgesamt Zuführungen zum "STI/LTI 2023" i.H.v. T€ 344, die im Wesentlichen auf den "LTI 2023" Teil anfallen. Im Rahmen des "LTI 2023" erfolgt eine Ausgabe von Shares durch die börsennotierte Gesellschaft MTG. Anschließend erfolgt der Ausgleich der bei MTG anfallenden "Aufwendungen" durch InnoGames. Diese Gesamtaufwendungen wurden mit T€ 237 ermittelt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 237 (VJ: T€ 0) betreffen die zuvor genannte Kompensation durch InnoGames an die Muttergesellschaft MTG. Die im Rahmen des "STI/LTI 2023" bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 237 (VJ: T€ 0) haben eine Laufzeit von über einem Jahr. Bei den erhaltenen Anzahlungen handelt es sich um nicht verbrauchtes Punkteguthaben der Kunden zum 31. Dezember 2023. Die Werte der nicht verbrauchten Punkte wurden unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Preise in einzelnen Ländern und unter Berücksichtigung von Devisenkursen ermittelt. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen überdies die üblichen Eigentums-vorbehalte aus der Lieferung von Waren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 734 (VJ: T€ 1.326) haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 109 (VJ: T€ 0), die ebenfalls eine Laufzeit von unter einem Jahr haben. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Durchschnittssteuersatz von 32,28% zugrunde gelegt. Zum 31. Dezember 2023 entfallen T€ 3.970 (VJ: T€ 4.092) auf die Bildung von passiven latenten Steuern und T€ 76 (VJ: T€ 941) auf aktive latente Steuern, die saldiert ausgewiesen wurden, und insgesamt eine passive latente Steuer von T€ 3.894 (VJ: T€ 3.151) ergeben. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Einnahmen, die Erträge aus Spielvorteilsgewährungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die zeitraumbezogenen Leistungen für temporäre Laufzeitfeatures der Nutzer belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 82 (VJ: T€ 59). Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 - 31.12.2023 Die Umsatzrealisation tritt zum Zeitpunkt der Umwandlung des spieleindividuellen Zahlungsguthabens durch den Spieler in virtuelle Güter ein. Durch Spieler erworbene zeitlich begrenzte Spielevorteile werden über den Zeitraum der Vorteilsgewährung abgegrenzt. Nach geografischen Gesichtspunkten entfallen von den Gesamterlösen 21% auf Deutschland, 37% auf das restliche Europa, 37% auf Amerika (inkl. Nord-, Mittel- und Südamerika) und 5% entfallen auf den Rest der Welt. Im Berichtsjahr sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 2.757 (VJ: T€ 137) entstanden. Der wesentliche Teil (T€ 2.730) entfällt dabei auf die Auflösung im Rahmen des "MIP" und des "KEIP". Der Personalaufwand wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr durch zusätzliche Kosten im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen belastet. Über diese Kosten wurde zu Beginn des zweiten Quartals eine Rückstellung i.H.v. T€ 3.340 gebildet, die bis Ende des Geschäftsjahres vollständig verbraucht wurde. Weitere T€ 160 wurden im Rahmen der Restrukturierung für administrative Themen wie Rechts- und Beratungskosten zurückgestellt. Zum Ende des Geschäftsjahres besteht auch für diese Sachverhalte keine Rückstellung mehr. Bei den genannten Restrukturierungsaufwendungen handelt es sich um Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Marketinginvestitionen sowie Paymentprovider-Gebühren und betragen zum Bilanzstichtag T€ 86.681 (VJ: T€ 106.037). Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen im Jahr 2023 T€ 509 (VJ: T€ 747). Dagegen laufen Aufwendungen aus Währungseffekten, die sich auf T€ 1.856 im Jahr 2023 (VJ: T€ 1.113) belaufen. Die Währungseffekte ergeben sich durch die internationale Ausrichtung der Spiele, die zeitliche Verschiebung der Zahlungsein- und -ausgänge sowie zusätzliche Umrechnungsgebühren einiger Payment Provider. Im abgelaufenen Geschäftsjahr fielen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 705 (VJ: T€ 6.780) an. In den Zinsaufwendungen von insgesamt T€ 2 sind in Höhe von T€ 0 (VJ: T€ 14) Beträge für die Aufzinsung langfristiger Rückstellungen enthalten. In den Zinserträgen von insgesamt T€ 3.143 (VJ: T€ 25) sind im Wesentlichen Zinsen aus den an die Muttergesellschaft gewährten kurzfristigen Darlehen enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten im Umfang von T€ 17.411 (VJ: T€ 12.171) das Ergebnis vor Steuern. Darin ist ein Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von T€ 743 (VJ: Ertrag: T€ 2.226) enthalten. D. Sonstige Angaben Die Geschäftsführer der Gesellschaft sind
Die Bezüge der Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr gemäß § 285 Abs. 9a HGB belaufen sich auf T€ 449. Die Beiratsmitglieder der Gesellschaft sind
Die Bezüge des Beirats für das abgelaufene Geschäftsjahr belaufen sich auf T€ 73. Die InnoGames GmbH ist seit Dezember 2020 eine 100%ige Tochter der MTG Gaming AB ("GamingCo") mit Sitz in Stockholm/Schweden bzw. seit dem Geschäftsjahr 2022 eine 100%ige Tochter der MTGx Gaming Holding AB mit Sitz in Stockholm/Schweden. Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der Modern Times Group (MTG) AB mit Sitz in Stockholm/Schweden. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Die Offenlegung erfolgt am Sitz der Gesellschaft sowie beim Swedish Companies Registration Office "Bolagsverket". Die für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamtvergütung für die Leistungen des Abschlussprüfers beträgt voraussichtlich T€ 128 (VJ: T€ 119) und ergibt sich ausschließlich aus Abschlussprüfungsleistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 10.794 (VJ: T€ 3.686) und ergeben sich im Wesentlichen aus Mietverpflichtungen. Diese entfallen mit T€ 10.743 (VJ: T€ 3.613) auf den in 2013 abgeschlossenen und Ende 2023 verlängerten Mietvertrag für das Bürogebäude in der Friesenstraße 13, Hamburg. Der Mietvertrag wurde bis 2029 verlängert. Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen mit einer Laufzeit von über 5 Jahren i.H.v. T€ 1.937 (VJ: T€ 0) für Mietverpflichtungen. Für den Jahresüberschuss aus 2022 wurde keine Gewinnausschüttung beschlossen. Für 2023 erfolgt ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 34.957 auf neue Rechnung. Im Jahresdurchschnitt 2023 sank die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt aufgrund der Restrukturierung deutlich. Insgesamt beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 321 (VJ: 404) Mitarbeiter, die sich wie folgt zusammensetzen:
* ohne Praktikanten, Duale Studenten und
Auszubildene (Durch. Jahr)
E. Nachtragsbericht Es sind der Gesellschaft keine nennenswerten Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt.
Hamburg, den 31. Januar 2024 Hendrik Klindworth Michael Zillmer LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die InnoGames GmbH mit Hauptsitz in Hamburg gehört zu den international führenden Entwicklern und Publishern von Onlinespielen. Die Nutzung der selbstentwickelten Spieleprodukte ist dabei für die Kunden komplett kostenlos, uneingeschränkt und dauerhaft möglich. Optional wird den Kunden die Möglichkeit geboten, über kostenpflichtige Premium-Inhalte oder Werbeeinblendungen zusätzliche Vorteile im Spiel zu genießen. Die stetige Erweiterung der Produktpalette, der Fokus auf hohe Spielerzufriedenheit und starke Langzeitmotivation sowie eine faire Balance in der Monetarisierung der Spiele haben in den letzten Jahren zu einer positiven Ergebnismarge geführt. Der Firmensitz der Gesellschaft befindet sich seit 2014 in der Friesenstraße 13, 20097 Hamburg. Geschäftsführer sind Hendrik Klindworth und Michael Zillmer. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigt die Gesellschaft insgesamt 321 Mitarbeiter, die ausschließlich am Hauptsitz in Hamburg tätig waren. 1.2. Ziele und Strategien Kernziel der Unternehmensstrategie für die kommenden Jahre ist die strategische Erweiterung des Produktportfolios, das Wachstum der Gaming-Produkte auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets sowie auf Desktops im Browser durch kontinuierliche Akquise neuer Nutzer sowie durch effektive Betreuung der Bestandskunden. Hierzu stellt die Inhouse-Entwicklung weiterer qualitativ hochwertiger Produkte ein wesentliches Element für das Wachstum dar. Der Zugang zum Mobile Gaming Markt wird durch die Entwicklung von Spielen, die primär auf mobilen Endgeräten spielbar sind, weiter verstärkt. Darüber hinaus wird ein internationales Wachstum durch die Ausweitung von Marketingaktivitäten und Kooperationen angestrebt. Vorhandenes Knowhow, Erfahrung und erweiterte bzw. neue Techniken können hier zusammengeführt werden und den Erfolg der Produkte sichern. 1.3. Forschung und Entwicklung Zentrale Aufgabe der InnoGames ist die Entwicklung, Vermarktung und der Betrieb von Spielen. Entsprechend investiert die InnoGames in ihre Mitarbeiter. Die InnoGames hat einschließlich ihrer Rechtsvorgänger die folgenden Spiele entwickelt, die alle auch international vermarktet werden: Die Stämme/Tribal Wars: Die Stämme ist das erste browserbasierte Strategie-Onlinespiel, welches InnoGames 2003 entwickelt hat und welches seit 20 Jahren sehr erfolgreich betrieben wird. Inzwischen ist es auch auf mobilen Plattformen verfügbar. The West: The West, das zweite Browsergame aus eigener Entwicklung, wurde 2008 veröffentlicht und bietet dem Spieler ein Rollenspiel (RPG -Role Playing Game) in der Wild West Umgebung. Grepolis: Mit Grepolis hat InnoGames im Jahr 2009 das dritte selbstentwickelte Spiel veröffentlicht. Das Strategiespiel schickt die Spieler auf eine Reise in die Welt der griechischen Antike und ist seit 2013 auch auf mobilen Plattformen verfügbar. Forge of Empires: Forge of Empires ist ein Aufbau-Strategiespiel, in dem die Spieler ihr Volk aus der Steinzeit durch die verschiedenen historischen Epochen in die Zukunft führen. Das Spiel ist sowohl für den Browser als auch für mobile Geräte verfügbar. Tribal Wars 2: Mit der Veröffentlichung im Jahre 2014 des Cross-Plattform-Spiels Tribal Wars 2 wird der Klassiker "Die Stämme" ergänzt. Elvenar: In 2015 wurde das Fantasy-Aufbauspiel Elvenar erfolgreich auf den Markt gebracht. Es handelt sich um ein Spiel, in dem Spieler ihre Dörfer zu mächtigen Städten aufbauen können und dabei verschiedene Ressourcen sammeln, Technologien entdecken und die Welt erkunden und ist seit Herbst 2017 auch auf mobilen Plattformen verfügbar. Rise of Cultures: Im Januar 2022 wurde Rise of Cultures kommerziell veröffentlicht. Rise of Cultures ist ein Aufbau-Strategiespiel, das die verschiedenen Kulturen der Menschheitsgeschichte umspannt. Das Spiel ist als Mobile- und Browser-Version spielbar. Sunrise Village: Im Februar 2022 folgte die Veröffentlichung von Sunrise Village. Es handelt sich hierbei um ein Simulationsspiel, in dem die Spieler eine Fantasywelt erkunden. Auch hier kann auf beiden Plattformen gespielt werden, um somit so viele Spieler wie möglich zu erreichen. Lost Survivors: Bei Lost Survivors handelt es sich um ein Resource-Management-Spiel, bei dem die Spieler auf einer tropischen Insel Gebäude erbauen und andere Inseln erkunden. Das Spiel wurde ebenfalls in 2022 veröffentlicht - allerdings in einem deutlich kleineren Umfang ("Maintenance Mode"). Im Berichtsjahr erfolgte aufgrund eines angepassten Business Cases eine weitere Teilwertabschreibung in Höhe von T€ 705 (VJ: T€ 5.172). Neue Titel in der Entwicklung: Im aktuellen Gameportfolio befinden sich zum Jahresende 2023 zwei weitere Spiele, die zunächst auf mobilen Endgeräten spielbar sind. Die aktuellen internen Tests und Kennzahlen verlaufen sehr positiv und sind vielversprechend. Wenn alle Meilensteine erfolgreich erreicht werden, rechnen wir mit einem kommerziellen Launch innerhalb der nächsten beiden Jahre. Vor diesem Hintergrund erwarten wir uns eine Stärkung des bestehenden Produktportfolios und weiteres potentielles Wachstum. Im Anhang sind die aktivierten Eigenleistungen aus der Entwicklung der Spiele näher erläutert. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 989 von T€ 3.027 auf T€ 4.015 gestiegen. Ursächlich für den Anstieg ist die seit 2023 zusätzliche Aktivierung der Eigenleistungen einzelner größerer Features in einigen bestehenden Live-Spielen, zusätzlich zu den Spielen, die sich in der Phase der Produktion befinden, bei denen InnoGames die Aktivierung beginnt. Die erstmalige Aktivierung von Live Game Features betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 2.569 (2022: T€ 0), währenddessen T€ 1.446 (2022: T€ 3.027) für die Aktivierung von Eigenleistungen bei noch nicht kommerziell veröffentlichten Spielen anfielen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Der globale digitale Gaming Markt hat im Jahr 2023 ein geschätztes Umsatzvolumen von US$ 184 Mrd. erreicht, was ein geringfügiges Wachstum von 0,6% gegenüber dem Vorjahr darstellt (Newzoo, 2023: Newzoo Global Games Market Report Premium, Update Oktober 2023). Nach einem Rückgang im Jahr 2022 hat sich der Markt dieses Jahr also etwas stabilisiert. Dennoch kam es in vielen Unternehmen in der gesamten Branche zu Entlassungen als Antwort auf die vielfältigen Herausforderungen in der Branche. Der Umsatz im Mobile Gaming Markt hat mit einem Rückgang von -1,6% leichte Einbußen erlitten und liegt nun bei US$ 90,4 Mrd. Das Segment Browser PC Games ist mit einem globalen Marktvolumen i.H.v. US$ 1,9 Mrd. (VJ: US$ 2,3 Mrd.) weiterhin das kleinste Segment im Gaming Markt. Der gesamte Gaming Markt sollte bis 2026 ein langsames Wachstum auf etwa US$ 206 Mrd. erfahren, wobei die Erholung im Mobile Segment voraussichtlich nur langsam verlaufen wird (Prognose für 2026: US$ 98 Mrd.), (Quelle: Newzoo, 2023: Newzoo Global Games Market Report Premium, Update Oktober 2023). Mit kontinuierlichen Neuentwicklungen und Crossplattforminitiativen wird sich InnoGames in dem gegenwärtig herausfordernden Marktumfeld behaupten. Als Wachstumstreiber und Herausforderungen der Branche für die kommenden Jahre sind nach Auffassung des Unternehmens folgende Punkte zu nennen:
2.2. Geschäftsverlauf Für das Geschäftsjahr 2023 hatten wir gegenüber 2022 einen Umsatzrückgang von ca. 10-15% erwartet. Bei dem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) haben wir in 2023 einen Rückgang von 5-10% gegenüber 2022 erwartet. Insgesamt liegen die Umsatzerlöse 9% unter denen des Vorjahres. Dabei sind die Browserumsätze nur um 1% gegenüber dem Vorjahr und damit deutlich weniger stark zurückgegangen, während die Mobilumsätze um 19% gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist maßgeblich durch das schwierige weltwirtschaftliche Klima beeinflusst. In unseren Spielen zeigt sich das durch rückläufige täglich aktive und zahlende Spieler. Positiv zu erwähnen ist, dass der Umsatz per Spieler im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht erhöht werden konnte. Alles in allem unterliegen die unterschiedlichen KPIs im Spielerverhalten weiterhin einem starken Druck. Neben dem Spielerverhalten ist das Marketingumfeld, in dem wir unsere Spiele bewerben, weiterhin schwierig. Das äußert sich in einem andauernd harten Wettbewerb, der u.a. mit teureren Konditionen einhergeht und generell kompetitiver geworden ist. Im Vergleich zu 2022 haben wir für 2023 mit einem Rückgang unserer Mobilumsätze gerechnet. Dieser ist nun mit 19% weniger Umsatz im Vergleich zu 2022 stärker ausgefallen als wir das geplant haben. Im Mobilbereich haben wir weiterhin auf die Monetarisierung von Video Ads gesetzt und konnten die daraus generierten Umsätze im Vergleich zum Vorjahr steigern. Leider zeigte sich das mobile Umfeld für unsere teilweise schon älteren mobilen Spiele schwieriger und wir sind hier deutlich unter den Vorjahreszahlen und unseren Erwartungen geblieben. Im Browserbereich haben wir einen Rückgang von 5% gegenüber 2022 geplant. Erfreulicherweise ist der Rückgang mit knapp 1% gegenüber den 2022 Browserumsätzen weniger deutlich ausgefallen als geplant. Insgesamt ist der Browseranteil im Verhältnis zu den Gesamtumsätzen von 53% in 2022 auf 58% in 2023 gestiegen, während der Mobilanteil von 47% im Vorjahr auf 42% in 2023 zurückgegangen ist. Die Geschäftsführung ist mit den Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres nicht vollständig zufrieden. 2.3. Lage Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2023 hatte die Geschäftsführung hinsichtlich der relevanten Key Performance Indicators (KPIs) einen Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr (2022: T€ 187.337) von ca. 10-15% und ein um 5-10% rückläufiges operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber dem Vorjahr (2022: T€ 37.311) erwartet. Die angespannte politische Situation insgesamt, die weiterhin hohen Energiekosten, Lieferengpässe sowie die weiterhin sehr hohen Inflationsraten in fast allen Produktsegmenten sorgen für sehr viel Verunsicherung und Sorge überall auf der Welt. Das wirkt sich auch auf unser Geschäftsmodell aus und zeigt sich in rückläufigen Player- und Payer-Nutzerzahlen und damit auch in geringeren Umsätzen, hat aber auch in einigen Bereichen für steigende Kosten im Vergleich zum Vorjahr gesorgt. Die in 2022 erfolgten Commercial Launches der neuen Spiele hatten zwar einen positiven Umsatzeffekt, konnten aber die teilweise stärker rückläufigen Umsätze bei älteren Titeln nicht vollständig kompensieren. Die Gesamtbetriebsleistung beläuft sich im Berichtsjahr auf T€ 179.360 (2022: T€ 192.452) und ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 13.092 bzw. 7% zurückgegangen. Darin enthalten sind Umsatzerlöse von T€ 170.058 (2022: T€ 187.337), sonstige betriebliche Erträge von T€ 5.287 (2022: T€ 2.089) sowie andere aktivierte Eigenleistungen von T€ 4.015 (2022: T€ 3.027). Die Aufgliederung des Umsatzes auf Regionen ist im Anhang ausgewiesen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (kurz EBIT) lag im Berichtsjahr bei T€ 49.244 und liegt damit T€ 11.933 bzw. 32% deutlich über dem des Vorjahres (T€ 37.311). Hauptursächlich ist hier vor allem, dass wir geplante Marketinginvestitionen nicht in dem Volumen tätigen konnten, wie wir das geplant haben (2023: T€ 49.805 vs. 2022: T€ 66.392). Weiter hat sich der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge (2023: T€ 5.287 vs. 2022: T€ 2.089) positiv ausgewirkt. Aufgrund rückläufiger Umsatzerlöse sind die Gebühren, die wir an die Payment Provider leisten, ebenfalls zurückgegangen (2023: T€ 22.642 vs 2022: T€ 27.675). Im Vorjahr haben außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. T€ 6.780 das Ergebnis beeinflusst. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. T€ 705 angefallen. Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes hat die Geschäftsführung zu Beginn des zweiten Quartals 2023 die schwierige und weitreichende Entscheidung getroffen, sich insgesamt von rund 70 Mitarbeitern zu trennen. Die Durchführung dieser Restrukturierungsmaßnahmen betraf alle Bereiche des Unternehmens und wurde so sozialverträglich wie möglich durchgeführt. Durch diese Maßnahme sollen nachhaltig die operativen Kosten gesenkt werden. Aufgrund von gesunkenen Umsätzen durch weniger Spieler und geringerer Spieleraktivität sinken die Umsatzerlöse um T€ 17.279 bzw. 9% von T€ 187.337 auf T€ 170.058. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um T€ 3.198 bzw. 153% von T€ 2.089 (VJ) auf T€ 5.287. Darin enthalten ist im Wesentlichen ein Einmaleffekt in Höhe von T€ 2.730, der sich aus der Auflösung von Rückstellungen aus beendeten und ausgelaufenen Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen ("MIP" und "KEIP") ergibt. Die anderen aktivierten Eigenleistungen stiegen im Geschäftsjahr von T€ 3.027 um T€ 988 auf T€ 4.015, was auch daran liegt, dass mit Beginn des Jahres 2023 erstmals auch eine Aktivierung von Features in einigen bestehenden Spielen vorgenommen wurde. Unsere operativen Kosten als Summe von Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr von T€ 144.096 um T€ 19.810 bzw. 14% auf T€ 124.286 gesunken. Die Materialaufwendungen enthalten Gebühren für Server und externe Fremdleistungen, wie Entwicklungen und Übersetzungen, und sind gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.307 um T€ 442 auf T€ 1.865 zurückgegangen. Hauptursächlich dafür sind gesunkene extern gekaufte Dienstleistungen. Der Personalaufwand wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr durch zusätzliche Kosten im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen belastet. Über diese Kosten wurde zu Beginn des zweiten Quartals eine Rückstellung i.H.v. T€ 3.340 gebildet, die bis Ende des Geschäftsjahres vollständig verbraucht wurde. Der Kostenbelastung durch die Restrukturierungsmaßnahmen stehen rückläufige laufende Personalkosten gegenüber, so dass der Personalaufwand insgesamt gegenüber dem Vorjahr als konstant zu bezeichnen ist (2023: T€ 35.740 vs 2022: T€ 35.752). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf Marketing- und Payment Aufwendungen. Sie sind im Vergleich zum Vorjahr von T€ 106.037 um l T€ 19.356 auf T€ 86.681 verringert. Dabei verringerten sich im Wesentlichen die Marketingaufwendungen um T€ 16.587, da wir geplante Investitionen aufgrund eines gesteigerten kompetitiven Marketingumfelds und erschwerter Trackingbedingungen nicht tätigen konnten. Des Weiteren haben wir aufgrund rückläufiger Umsatzerlöse vor allem im Mobilbereich auch sinkende Payment Provider Gebühren zu verzeichnen. Auf den Effekt aus Wechselkursen wird im Anhang näher eingegangen. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund einer Teilwertabschreibung belasten das Ergebnis in 2023 i.H.v. T€ 705 (2022: T€ 6.780) im Bereich der selbstgeschaffenen immateriellen Wirtschaftsgüter. Die Zinserträge haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 25 auf T€ 3.143 erhöht, im Wesentlichen zurückzuführen auf die an die Muttergesellschaft gewährten Darlehen. Unter Berücksichtigung von Steuern, Zinsen und Abschreibungen und den genannten Veränderungen haben wir einen Jahresüberschuss von T€ 34.957 (2022: T€ 25.095) in 2023 erzielt und liegen damit um T€ 9.863 bzw. 39% über dem des Vorjahres. Finanzlage Der Liquiditätsgrad II, der das Verhältnis des Geldvermögens zuzüglich Wertpapierbestand und den kurzfristigen Forderungen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens angibt, erhöhte sich von 1.104% im Vorjahr auf 1.489% zum Geschäftsjahresende. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die ausgegebenen kurzfristigen Darlehen an die schwedische Muttergesellschaft MTGx Gaming Holding AB. Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Die Kapitalstruktur des Unternehmens ist aus der Bilanz zu entnehmen. Die Investitionen ins Anlagevermögen betreffen im Wesentlichen die Aktivierung der Entwicklungskosten der selbst erstellten Spiele, die Erweiterung bei Betriebs- und Geschäftsausstattung und andere für die Performance der Spiele notwendige Anschaffungen. Weitere Investitionen betreffen Ersatzinvestitionen. Die außerbilanziellen Verpflichtungen bestehen rein aus finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, welche dem Anhang zu entnehmen sind. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 um T€ 36.546 auf T€ 176.755 (2022: T€ 140.209). Das Eigenkapital erhöhte sich dabei gegenüber dem Vorjahr um T€ 34.957 auf T€ 149.007 (2022: T€ 114.050). Eine Ausschüttung der vorgetragenen Überschüsse fand nicht statt. Die Eigenkapitalquote stieg von 81% im Vorjahr auf 84% im Berichtsjahr. Die Aktiva-Seite zeigt im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen einen Rückgang um T€ 1.529 auf T€ 14.134 (2022: T€ 15.663). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 100 auf T€ 7.826 leicht reduziert (2022: T€ 7.926). Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Kautionen aus den bestehenden Mietverhältnissen. An die Gesellschafterin MTGx Gaming Holding, mit Sitz in Stockholm/Schweden, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr drei weitere kurzfristige Darlehen über insgesamt T€ 40.300 (2022: T€ 21.500) ausgereicht. Die aus den Jahren 2020, 2021, 2022 und 2023 insgesamt ausgereichten kurzfristigen Darlehen i.H.v. T€ 136.800 wurden im letzten Quartal 2023 bis nunmehr 31.12.2024 verlängert. Zum Bilanzstichtag betragen die Ausleihungen an Gesellschafter nebst Zinsen somit T€ 139.937 (2022: T€ 96.522). Die liquiden Mittel sind im Geschäftsjahr um T€ 5.438 von T€ 17.577 in 2022 auf T€ 12.139 gesunken und betragen per Jahresende 6,9% (2022: 12,5%) des Aktivvermögens. Auf der Passivseite weisen die Posten des Eigenkapitals, die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen die größte Veränderung gegenüber dem Vorjahr aus. Der Anstieg des Eigenkapitals von T€ 114.050 im Vorjahr um T€ 34.957 auf T€ 149.007 ergibt sich durch den Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres. Der Anstieg der Steuerrückstellungen um T€ 3.729 von T€ 1.413 (VJ) auf T€ 5.142 im abgelaufenen Geschäftsjahr steht in Verbindung mit einem deutlich höheren Ergebnis als geplant, welches zu einer höheren Steuerschuld führt als wir bisher im laufenden Jahr an Steuervorauszahlungen geleistet haben. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um T€ 2.574 von T€ 10.467 (VJ) auf T€ 7.893 im abgelaufenen Geschäftsjahr ist im Wesentlichen auf die Auflösungen von Altrückstellungen aus beendeten und ausgelaufenen Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen ("MIP" und "KEIP") zurückzuführen. Die Umsatzabgrenzungen, die sich in dem Passivposten Erhaltene Anzahlungen (2023: T€ 6.554/2022: T€ 7.521) widerspiegeln und im Passiven Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 82/VJ: T€ 59) enthalten sind, sind im Geschäftsjahr um T€ 944 auf insgesamt T€ 6.636 gegenüber T€ 7.580 im Vorjahr gesunken. Den Differenzen der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätze bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten wurde Rechnung getragen. Im abgelaufenen Jahr ergab sich eine passivische Steuerlatenz von T€ 3.895 (2022: T€ 3.151). 3. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 3.1. Chancenbericht Die Chancen sind im Folgenden ihrer Bedeutung entsprechend gegliedert, beginnend mit der Chance mit der höchsten Bedeutung: Chancen durch die Vermarktung neuer Produkte Der Fokus im abgelaufenen Geschäftsjahr lag einerseits darin, die in 2022 kommerziell veröffentlichten neuen Spiele weiter zu skalieren, um neue Spieler zu erreichen, bestehende Player- und Payerzahlen zu steigern, neue Spiele-Features zu implementieren, um hier auch zukünftig einen positiven Umsatz- und Ergebnisanteil im Portfolio der InnoGames zu sichern. Und natürlich ist es auch für ein zukünftiges Wachstum sehr wichtig, weiter an neuen Spielideen zu arbeiten, diese zu testen und in deren Entwicklung zu investieren. Aktuell befinden sich zwei neue Titel in der Phase der "Produktion". Hier werden erste Markttests Anfang 2024 erwartet. Wenn alle Meilensteine im Rahmen des bestehenden "Stage-Gate-Prozesses" erreicht werden, erwarten wir eine kommerzielle Veröffentlichung innerhalb der nächsten beiden Jahre. Chancen durch bestehende Produkte Im Jahr 2023 war es ein weiteres wichtiges Ziel, unsere bestehenden Spiele und deren Nutzer und Verhalten zu stabilisieren. Das ist uns insbesondere für die Browser-Plattform und das Spiel Forge of Empires sowie Tribal Wars sehr gut gelungen. Die Entwicklung neuer Spiele-Features und Ingame-Events kann es auch in Zukunft ermöglichen, die Umsätze bestehender Produkte zu stabilisieren oder zu steigern. Chancen durch die Monetarisierung mit Video Ads Die Monetarisierung mit Video Ads (IAA = In App Advertising) ist eine zweite Einnahmequelle, die InnoGames neben den vorhandenen IAP-Umsätzen (In App Purchase) weiter erschließt. Während bei IAP zusätzliche Spielinhalte oder kleinere Spielvorteile per Premiumwährung (z.B. Diamanten, die zuvor für Euro gekauft wurden) von den Spielern erworben werden können, bekommen die Nutzer bei IAA die Möglichkeit, zusätzliche Leben, Ressourcen etc. im Spiel zu erhalten, indem sie Werbung (in Form eines kurzen Videoclips) innerhalb der Spiele-App schauen. Die entsprechenden Werbeplätze vermarktet InnoGames über eine Ad Mediation Plattform, die diese an die angebundenen Werbepartner weitervermittelt. In der Folge erhält InnoGames pro Werbeausspielung Geld vom entsprechenden Werbepartner. Chancen durch Marketing Für neue, als auch für existierende Spiele akquiriert InnoGames den Großteil der neuen Spieler über Werbung. Diese erfolgt im Wesentlichen über Kanäle wie etwa Facebook, Google, Display-Netzwerke, TV oder direkte Kooperationen. Basierend auf den Ergebnissen der Kampagnen optimiert InnoGames stetig die Marketingkampagnen. Neue Partner und neue Vermarktungsmöglichkeiten bei bestehenden Partnern hatten bereits in der Vergangenheit oft einen positiven Einfluss auf die Menge und Qualität der neuen Spieler und damit einen Einfluss auf die Umsätze. InnoGames ist entsprechend bestrebt, derartige Neuerungen frühzeitig mit den Werbepartnern zu testen und operativ einzusetzen. 3.2. Risikobericht Die Risiken sind im Folgenden ihrer Bedeutung entsprechend gegliedert, beginnend mit dem Risiko mit der höchsten Bedeutung: Abhängigkeit von erfolgreichen Titeln Es besteht das Risiko, dass neu entwickelte Spiele nicht die geplanten Erlöse erzielen oder erfolgreiche Titel künftig geringere Umsätze generieren. Der Abhängigkeit von einzelnen Titeln wird durch den kontinuierlichen Ausbau des Produktportfolios weiter entgegengewirkt. Branchenrisiken Der Wettbewerbsdruck im Markt für Online-Spiele ist hoch. Die Gesellschaft konkurriert mit anderen Anbietern am Markt um Kunden. Es besteht das Risiko, dass weitere Unternehmen auf den Markt für Online-Spiele drängen. Dies kann sich auf die Umsatzerlöse und die Kosten der Kundenakquisition auswirken. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld mit diversen Einflussfaktoren kann es zudem schwierig sein, Finanzergebnisse exakt zu prognostizieren. Es besteht das Risiko, dass volatile Ergebnisse erzielt werden. Umfeldrisiken Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung kann das Wachstum der InnoGames GmbH beeinflussen, soweit die allgemeine Kaufkraft sinkt. Derzeit sieht die InnoGames bei bestehenden Kunden keine Verringerung der In App Purchases. Bei Neukunden gibt es Anzeichen für geringere Zahlungsbereitschaft. Regulatorische und steuerliche Risiken InnoGames ist in vielen Ländern der Welt tätig. Dabei sind die regulatorischen und steuerlichen Bestimmungen im Markt für Online-Spiele teilweise nicht eindeutig und klar geregelt. Ferner sind nationale und europäische Bestimmungen zur Datenspeicherung von privaten Nutzerdaten einzuhalten. Es besteht das Risiko, dass regulatorische und steuerliche Bestimmungen Aufwand verursachen oder das Spielerlebnis beeinträchtigen. Die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten der IDFA durch Apple im Zuge seiner Datenschutzoffensive im Jahr 2021 hat die Erfolgsmessung der Werbeaktivitäten auf dieser Plattform verändert und das Marketing für Mobile Spiele deutlich erschwert und verändert. Wir erwarten, dass das auch weiterhin ein Risiko bleiben wird. Technische Risiken Die Spiele der Gesellschaft werden dauerhaft auf Servern bereitgestellt. Es besteht das Risiko, dass durch den Ausfall der technischen Infrastruktur das Spieleerlebnis beeinträchtigt wird und Umsätze geringer ausfallen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch Spiegelung der Daten auf zwei unabhängigen Speichersystemen und täglichen Backups, die in unabhängige, geographisch entfernte Rechenzentren übertragen werden, um eventuelle lokale Serverausfälle kompensieren zu können. Darüber hinaus ist ein dokumentiertes, internes Notfallsystem etabliert, um eventuelle technische Probleme umgehend zu beheben. Für die Abrechnung der Zahlungsvorgänge werden Dritte als Zahlungsdienstleister/Paymentprovider vertraglich eingebunden, die auf ihrer Seite den Risiken des technischen Versagens, des Datenverlustes oder dem Betrug seitens Dritter ausgesetzt sind. Diese Risiken wirken sich letztendlich auch auf InnoGames aus. Durch die Wahl der Dienstanbieter sowie die Anzahl an Dienstleistern, mit denen InnoGames zusammenarbeitet, ist das Risiko aber kalkulierbar. 3.3. Prognosebericht Die Branche der Onlinespiele ist durch langfristige Wachstumstrends und zunehmenden Wettbewerb gekennzeichnet. Die InnoGames GmbH ist durch ihre derzeitige Marktposition und ihre Erfahrung auch auf ein wettbewerbsintensives Marktumfeld gut vorbereitet. Gesamtaussage Für das nächste Geschäftsjahr 2024 planen wir gegenüber 2023 eine leichte Umsatzsteigerung im Bereich der IAP und IAA von ca. 2-4%. Hierbei haben wir unterschiedliche Erwartungen an die Plattformen: Während wir von leicht rückläufigen Browserumsätzen ausgehen, erwarten wir steigende Mobilumsätze im Vergleich zum Vorjahr. Optimistisch stimmen uns hier, dass sich Player- und Payerzahlen bei vielen unserer älteren Spiele stabilisieren und dass wir ein gutes Skalierungspotential bei den 2022 veröffentlichten neuen Titeln sehen. Wir erwarten allerdings auch, dass das Marktumfeld bei der aktuellen weiterhin angespannten weltwirtschaftlichen Lage, weiterhin herausfordernd ist und bleiben wird und sich Planungsunsicherheiten ergeben werden, auf die wir dann zeitnah reagieren müssen. Bei dem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) planen wir in 2024 einen Rückgang von 5-10% gegenüber dem Vorjahr. Hier erwarten wir zwar leicht steigende Umsätze, denen aber höhere Kosten an die Payment Provider und weiterhin hohe Marketinginvestitionen sowohl in neue als auch bestehende ältere Titel gegenüberstehen. Demgegenüber planen wir mit deutlich geringeren laufenden Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr, was uns aber auch die Möglichkeit gibt, weiter in neue Spiele und -ideen zu investieren. Wir arbeiten dauerhaft an einer kontinuierlichen Verbesserung der Monetarisierung und Spielerzufriedenheit bei bestehenden Produkten und an der weiteren globalen Zielgruppenerschließung. Investitionen in die Infrastruktur sowie Steigerung der Kosteneffizienz werden ebenfalls stetig vollzogen. Damit erwartet die InnoGames ein langfristiges Umsatzwachstum bei positiver Ergebnismarge. Strategisch besonders wichtig ist in 2024 eine kontinuierliche Skalierung der vor kurzem kommerziell gelaunchten Spiele, eine Stabilisierung der Spielerzahlen in den bestehenden älteren Spielen und ein optimaler Kosten- und Nutzenmix über alle Kostenbereiche, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Die im Lagebericht getroffenen Aussagen zur zukünftigen Entwicklung stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten abweichen.
Hamburg, den 31. Januar 2024 Hendrik Klindworth Michael Zillmer Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen PrüfersAn die InnoGames GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der InnoGames GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der InnoGames GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 11. März 2024 KPMG
AG
gez. Hagenmüller, Wirtschaftsprüferin gez. Graf von der Schulenburg, Wirtschaftsprüfer |
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