ACG HoldCo GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACG HoldCo GmbHSchwäbisch HallKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeines Die ACG HoldCo GmbH, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart, HRB 782933), ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Im Geschäftsjahr 2022 wurden neben den bereits 2021 erworbenen 87 % der Anteile an der Guncast Swimming Pools Ltd., Petworth, West Sussex/England, noch weitere 1 % der Anteile erworben. B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die ACG HoldCo GmbH, Schwäbisch Hall, sowie im Rahmen der Vollkonsolidierung sechs inländische und sechs ausländische Unternehmen einbezogen. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind in einer separaten Aufstellung der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB einzeln aufgeführt (Anlage 5), welche integraler Bestandteil des Konzernanhangs ist. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich bei den vollkonsolidierten Unternehmen die folgenden Veränderungen ergeben: Die Klafs GmbH Verwaltungsgesellschaft war als alleinige Komplementärin an der Klafs GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall, beteiligt. Mit Austrittsvereinbarung zum 30. Juni 2022 ist die Komplementärin aus der Gesellschaft ausgeschieden und das Vermögen der Klafs GmbH (vormals: ACG Spa GmbH), als der einzigen verbliebenen Gesellschafterin, angewachsen. Im Berichtsjahr erfolgte die Verschmelzung der im Vorjahr vollkonsolidierten Klafs GmbH Verwaltungsgesellschaft, Schwäbisch Hall, auf die Klafs GmbH (vormals: ACG Spa GmbH), Schwäbisch Hall, mit Rückwirkung auf den 1. Januar 2022. Die Veränderung des Konsolidierungskreises hat keinen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. C. Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Mit Ausnahme eines Tochterunternehmens deckt sich bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022. Bei dem Tochterunternehmen Guncast, welches im Geschäftsjahr 2021 erworben wurde, deckt sich der Stichtag des Jahresabschlusses nicht mit dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die Gesellschaft wurde auf Grundlage eines auf den Stichtag aufgestellten Zwischenabschlusses in den Konzern einbezogen. Die Einzelabschlüsse wurden zunächst unter Beachtung der jeweiligen nationalen Bilanzierungsbestimmungen aufgestellt. Soweit diese Bestimmungen von den Bilanzierungsvorschriften des HGB abweichen, wurden die ausländischen Abschlüsse an die handelsrechtlichen Gliederungs- und Bewertungsvorschriften angepasst. Die dem deutschen Recht angepassten Einzelabschlüsse wurden unter Anwendung folgender Maßnahmen zum Konzernabschluss zusammengefasst. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 (Neufälle) nach der Neubewertungsmethode. Hierbei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Im Fall der erstmaligen Einbeziehung gilt § 301 Abs. 1 Sätze 3 und 4 HGB. Der aus der Erstkonsolidierung entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend §§ 253 Abs. 3 und 4 HGB über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben, da die Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein weiterer Anteil an dem Tochterunternehmen Guncast erworben. Durch diesen Anteilserwerb und einer nachträglichen Kaufpreiszahlung erhöhte sich der Geschäfts- oder Firmenwert von Guncast um EUR 0,8 Mio. Der Geschäfts- oder Firmenwert wir entsprechend der Erstkonsolidierung von Guncast über eine Nutzungsdauer gem. §§ 253 Abs. 3 und 4 HGB von 10 Jahren linear abgeschrieben, da die Nutzungsdauer hierfür nicht verlässlich geschätzt werden kann. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2022 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Die nicht beherrschenden Anteile bemessen sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Im Rahmen der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse in Euro werden die Bilanzen mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Stichtagskurs und die Gewinn- und Verlustrechnungen zum Periodendurchschnittskurs umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkurse zum Vorjahr entstehenden Differenzen wurden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung eingestellt. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Währungstechnisch bedingte Differenzen wurden erfolgswirksam verrechnet. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Aufwendungen und Erträge voll konsolidiert. Zwischenergebnisse im Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert. Die Ermittlung der latenten Steuern auf erfolgswirksame Konsolidierungsvorgänge wurde grundsätzlich auf Basis der Ertragsteuerbelastung des Mutterunternehmens durchgeführt. Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Jahren ausgleicht. Aktive und passive latente Steuern wurden verrechnet. Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaften werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die Durchschnittsermittlung erfolgt vereinfachend mit dem Mittelwert der Abrechnungsperiode. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten der auf fremde Währung lautende Abschlüsse von voll einbezogenen Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals von in fremder Währung geführten Gesellschaften ergeben, werden soweit diese nicht auf "Nicht beherrschende Anteile" entfallen - erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet. D. Rechnungslegungsgrundsätze Grundsätzliches Die Einzelabschlüsse der inländischen Gesellschaften sind nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zugrunde gelegt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen und inländischen Konzernunternehmen wurden, soweit dies erforderlich war, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresfehlbetrag umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile. Das Konzernjahresergebnis umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist. Bilanz Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen ein und zehn Jahren. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen ein und 33 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden analog § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit ihrem Nennwert bewertet. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten und Nennwerten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, deren Grundlage die Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sind, in Teilen aber retrograd ausgehend von dem Bestand an erhaltenen Anzahlungen unter Berücksichtigung des Leistungsfortschritts. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (Vorräte) sind mit dem Nennwert angesetzt und von dem Posten "Vorräte" gemäß § 268 Abs. 5 HGB abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr auf Basis historischer Erfahrungswerte gebildet. Zur periodengerechten Zuordnung von Aufwendungen werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagio wird linear über die Laufzeit des Darlehens abgeschrieben. Der Sonderposten zum Anlagevermögen beinhaltet einen um Abschreibungen geminderten Investitionszuschuss. Die Bewertung der Altersteilzeit-Verpflichtungen wurde in Anlehnung an die Stellungnahme IDW RS HFA 3 vorgenommen, wobei nur bereits abgeschlossene ATZ-Verträge Berücksichtigung gefunden haben. Der Barwert dieser Verpflichtungen wurde unter Ansatz eines Rechnungszinsfußes von 0,43 %, einer Einkommensdynamik von 0,0 % und Zuhilfenahme der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Transaktionszeitpunkt erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge von TEUR 198 (i. V. TEUR 179) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio nach § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 792 (i. V. TEUR 970). Die Auflösung erfolgte linear über die Laufzeit des Darlehens. 5. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerlichen Wertansätzen insbesondere bei immateriellen Vermögensgegenständen sowie Grundstücken und Gebäuden im jeweiligen Jahresabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gemäß § 274 HGB ermittelt. Des Weiteren werden latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Es ergibt sich ein Überhang passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 6.213 (i. V. TEUR 7.329). Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30,00 %. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich TEUR 5.713 (i. V. TEUR 3.933), Garantieleistungen TEUR 2.414 (i. V. TEUR 2.310), Rückstellungen für Nacharbeiten TEUR 1.535 (i. V. TEUR 775) und ausstehende Rechnungen TEUR 1.117(i. V. TEUR 762). 7. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 32.750 (i. V. TEUR 34.250) durch eingetragene Grundschulden, Sicherheiten an geistigem Eigentum sowie Sicherungsübereignungen von Sachanlage- und Vorratsvermögen besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Stichtag Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.920 (i. V. TEUR 1.967), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 147 (i. V. TEUR 234) und übrige sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 986 (i. V. TEUR 850). II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Es wurden 60,4 % der Bruttoumsätze im Inland (TEUR 87.838) und 39,6 % im Ausland (TEUR 57.678) erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 648 (i. V. TEUR 364) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und Auflösungen von Wertberichtigungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 1 (i. V. TEUR 5) enthalten. 3. Außergewöhnliche Aufwendungen Im Vorjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.870 angefallen, die im Wesentlichen aus Beratungskosten resultieren und im Zusammenhang mit dem Anteilskauf stehen. 4. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 47 (i. V. TEUR 49) enthalten. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 22 (i. V. TEUR 55) enthalten, die unter anderem die Aufwendungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und Forderungsverluste betreffen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von TEUR 21 (i. V. TEUR 25). 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 1.015 (i. V. TEUR 1.242) enthalten. F. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Hinsichtlich der Beteiligungen der Gesellschaft verweisen wir auf die gesonderte Aufstellung der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB, die integraler Bestandteil des Konzernanhangs ist. 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 807 (i. V. 786). Davon sind 14 Auszubildende. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 5.973 (i. V. TEUR 5.424). 4. Organ des Mutterunternehmens Geschäftsführer sind bzw. waren:
Die Angaben der Geschäftsführerbezüge sowie die Angaben nach § 314 Nr. 6a und b HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 314 Abs. 3 HGB. 5. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers Im Abschluss sind Honorare für Abschlussprüfungsleistungen für Konzern- und Einzelabschlüsse in Höhe von TEUR 79 (i. V. TEUR 108) enthalten. 6. Unternehmen, die von der Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch machen Für folgende Gesellschaften werden die Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:
7. Ergebnisverwendung Der Bilanzverlust der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR -402 (i. V. TEUR -147) wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Schwäbisch Hall, 25. Mai 2023 ACG HoldCo GmbH Geschäftsführung Phillip Rock Jens Friedrich Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB der ACG HoldCo GmbH, Schwäbisch Hall, zum 31. Dezember 2022Neben der ACG HoldCo GmbH, Schwäbisch Hall, sind folgende Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:
1) Mittelbare Beteiligung über die ACG
AcquiCo GmbH, Schwäbisch Hall
2) Mittelbare Beteiligung über die Klafs
GmbH, Schwäbisch Hall
3) Mittelbare Beteiligung über die Klafs
GmbH, Hopfgarten/Österreich
Konzernkapitalflussrechnung der ACG HoldCo GmbH, Schwäbisch Hall, für das Geschäftsjahr 2022
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022Grundlagen des Konzerns Der Unternehmensgruppe vertreibt, produziert und installiert hochwertige Wellness- und Spa-Produkte wie Saunen, Dampfbäder und Pools unter den Marken Klafs, Röger, SSF und Guncast. Die Gestaltung der Produkte ist ausgerichtet auf höchste Funktionalität, Qualität und Wertbeständigkeit. Umfangreiche Service-Dienstleistungen ergänzen das After-Sales-Geschäft und stärken die Kundenbindung. Der ACG HoldCo Konzern ist dabei weltweit führender Anbieter dieser funktions- und designorientierten Premium-Produkte und damit eines der erfolgreichsten internationalen Unternehmen in der Branche. Der Vertrieb läuft in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande über eigene Verkaufsstützpunkte, ansonsten über Händler und Generalvertretungen. Die Fertigung erfolgt an fünf Produktionsstandorten in Europa. Der Hauptabsatzmarkt liegt in Europa, aber auch im außereuropäischen Ausland bestehen langjährige Kundenbeziehungen. Der Konzernabschluss der ACG HoldCo GmbH umfasst neben der Muttergesellschaft 12 Tochtergesellschaften, davon sechs inländische und sechs ausländische Gesellschaften. Alle Gesellschaften werden im Konzernabschluss der ACG HoldCo GmbH vollkonsolidiert. Markt- und Absatzentwicklung Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft stand im Berichtsjahr stark unter dem Einfluss des Kriegs in der Ukraine und den damit einhergehenden Begleiterscheinungen wie Energiekrise und Inflation. Diese Umstände hatten unmittelbare und mittelbare Auswirkungen auf die Volkswirtschaften in Europa. Zwar ging die Wirtschaftsleistung im zweiten Halbjahr auf breiter Front zurück, allerdings waren die Rückgänge bei Weitem nicht so stark wie ursprünglich befürchtet. Die deutsche Wirtschaft konnte 2022 nach Angaben des Statistischen Bundesamts zwar mit 1,8 % zulegen (Vorjahr: 2,7 %), allerdings fiel die Wachstumsrate im europäischen Vergleich doch spürbar geringer aus. Die Branche profitiert auch im Geschäftsjahr 2022 weiterhin von dem durch COVID-19 gestiegene Gesundheitsbewusstsein, verbunden mit dem Wunsch, Körper und Immunsystem präventiv zu stärken. Darstellung des Geschäftsverlaufs Um eine bessere Vergleichbarkeit zwischen dem Geschäftsjahr und dem Vorjahr herstellen zu können, wird wie im Vorjahr, auf Grund der Entstehung des Konzerns im März 2021, der "Legal View" und der "Economic View" berücksichtigt. Der "Legal View" des Geschäftsjahres 2021 spiegelt aufgrund der zeitlich nur anteiligen Berücksichtigung der im Jahr 2021 erworbenen Gesellschaften folglich nicht die gesamte wirtschaftliche Situation des ACG HoldCo Konzerns wider: Da die Geschäftsführung in dem gesamten Geschäftsjahr 2021 Einfluss auf die Unternehmensgruppe genommen hat und der operativ tätige Teil der Unternehmensgruppe bereits im Vorjahr bestanden hat, wird die Darstellung der Erfolgsrechnung im Folgenden um den "Economic View" ergänzt. In diesen "Economic View" werden alle Gesellschaften mit ihrer Erfolgsrechnung für das gesamte Geschäftsjahr 2021 in die Erfolgsrechnung des ACG HoldCo Konzerns einbezogen. Im Geschäftsjahr 2022 konnte der ACG HoldCo Konzern unter Berücksichtigung des "Economic View" den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 % auf EUR 144,0 Mio. erhöhen. Hierbei profitierte der HoldCo Konzern insb. von den starken Auftragsbüchern aus dem Geschäftsjahr 2021. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen der Gruppe konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, was im Wesentlichen auf die positive Umsatzentwicklung sowie die im Vergleich zum Vorjahr reduzierte Materialquote zurückzuführen ist. Damit lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 2022 über der Erwartung. Vermögens-, Finanz- und Ertrage Da der Konzern durch den Erwerb der Klafs-Unternehmensgruppe erst im März 2021 entstanden ist und folglich eine Vergleichbarkeit der diesjährigen Posten der Konzern-Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung mit Vorjahreszahlen nur eingeschränkt möglich ist, wird bei den folgenden Ausführungen auf eine vergleichende Kommentierung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2022 verzichtet. Ertragslage "Legal View" Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr bei TEUR 143.978 und der Materialaufwand bei TEUR 57.537. Die Personalaufwendungen lagen bei TEUR 50.077. Die Anzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter einschließlich Auszubildenden stieg um 21 Mitarbeiter auf 807. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen TEUR 12.642. Hierin sind Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 6.659 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 28.222. Im Wesentlichen bestehen diese aus Werbe- und Messeaufwendungen, Leasing und Mieten sowie Energiekosten. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR - 2.491. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt im Berichtsjahr TEUR 126.081. Dies entspricht einer Reduzierung um 3,9 %. Das Anlagevermögen beträgt zum Stichtag TEUR 90.156 Davon entfallen TEUR 18.104 auf aktivierte immaterielle Vermögensgegenstände und TEUR 55.011 auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Von dem in der Bilanz ausgewiesenen Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 16.625 entfallen TEUR 4.318 auf im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckte stille Reserven bei den Grundstücken und Gebäude. Die Vorräte setzen sich aus unfertigen Erzeugnissen in Höhe von TEUR 13.222, Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von TEUR 8.000, Fertige Erzeugnisse und Waren in Höhe von TEUR 7.442 sowie geleisteter Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.055 zusammen. Wie im Vorjahr wurden von den Vorräten die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 % reduziert und betrugen zum Stichtag TEUR 13.193. Der Bestand der liquiden Mittel erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,1% auf TEUR 15.463. Die kurzfristig liquidierbaren Wertpapiere betragen TEUR 1.072. Das Eigenkapital vermindert sich in Folge des Jahresfehlbetrags um TEUR 2.732. Die Eigenkapitalquote liegt bei 36,6%. Kapitalflussrechnung (DRS 21) indirekte Ermittlungsmethode
Der Finanzmittelfonds beinhaltet Zahlungsmittel (TEUR 15.463) und Zahlungsmitteläquivalente in Form von kurzfristig liquidierbaren Wertpapieren (TEUR 1.072) sowie jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten (TEUR -276). Finanzielle Leistungsindikatoren Das EBITDA ist ein wichtiger finanzieller Indikator zur Steuerung des ACG HoldCo Konzerns. Das EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist das um die Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände korrigierte EBIT und dient als interne Steuerungsgröße im ACG HoldCo Konzern. Ergänzt wird diese Kennzahl durch das adjustierte EBITDA. Dieses unterscheidet sich vom EBITDA durch die Berücksichtigung von Earning Adjustments. Dabei handelt es sich um nicht-operative Einmalaufwendungen für Finanzierung und Transformation (ca. TEUR 2.599 im Jahr 2022 und TEUR 2.835 im Jahr 2021). Das adjustierte EBITDA ist daher ein für das Unternehmen wichtiger Indikator für das im operativen Geschäft erzielte Ergebnis. Darüber hinaus bestehen weitere Kennzahlen, die zur Steuerung des Unternehmens herangezogen werden. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für die interne Unternehmenssteuerung stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:
Investitionen Die gesamten Investitionen in das Sachanlagevermögen und in die immateriellen Vermögensgegenstände betrugen im Geschäftsjahr 2022 EUR 2,6 Mio. Wie im Vorjahr wurde auch im aktuellen Geschäftsjahr überwiegend in die Verkaufsstützpunkte, in die Entwicklung neuer Produkte sowie in EDV-Systeme investiert. Personal Während des Geschäftsjahres waren in der Unternehmensgruppe durchschnittlich 807 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl um 21 Personen erhöht. Für die notwendige Flexibilität sorgen eine flache Führungshierarchie, kurze Entscheidungswege und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestellte Arbeitszeitmodelle. Der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern wird weitgehend über eigene Ausbildungsaktivitäten gedeckt. Im handwerklichen Bereich werden Holzmonteure und Lagerlogistik, im technischen Bereich technische Produktdesigner und für die Verwaltung Industriekaufleute und EDV-Fachkräfte ausgebildet. Die im Geschäftsjahr 2021 getroffenen Maßnahmen und Vorkehrungen, um die Mitarbeiter möglichst gut vor dem Corona-Virus zu schützen und gleichzeitig den Betrieb aufrechtzuhalten bestanden im Geschäftsjahr 2022 weiterhin. Die Maßnahmen reichten vom Angebot zu mobilem Arbeiten über Testangebote im Unternehmen bis hin zur Einführung bzw. dem Ausbau von verschiedenen Softwaretools, um die Kommunikation und das digitale Arbeiten untereinander zu verbessern. Umweltschutz Als international agierende Unternehmensgruppe ist der ACG HoldCo Konzern der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Diese unternehmerische Verantwortung wird mit innovativen Lösungen für energieeffiziente Produkte, dem Einsatz von alternativen regenerierbaren Energiequellen und der Verwendung natürlicher Rohstoffe, die unter verantwortungsvollen Umwelt- und Sozialbedingungen gewonnen und verarbeitet werden, wahrgenommen. Davon zeugen auch zahlreiche Produkte wie das Green Sauna Paket oder der Klimamanager und auch der Blaue Engel, FSC- oder EPH-Zertifikate. Am Standort Schwäbisch Hall wurde bereits mehrere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt. So wurde bereits eine Produktionshalle mit 3.300 m 2 Dachfläche mit neuer Dämmung ausgestattet. Dadurch konnte der Wärmeenergiebedarf im gesamten Stammwerk um 3 % gesenkt werden. Zudem wurden im Produktionswerk in Schwäbisch Hall zwei Heizungsanlagen durch eine neue Anlage ersetzt und eine weitere Halle mit der zentralen Holzheizung verbunden. Dadurch können mittlerweile über 70 % des Wärmeenergiebedarfs im Stammwerk CO 2 -neutral durch Biomasse abgedeckt werden. Beteiligungen Die Beteiligungen mit Kerngeschäft Sauna und Dampfbad konnten durch den hohen Auftragsbestand sowie aufgrund des weiterhin hohen Gesundheitsbewusstseins nach wie vor eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung verzeichnen. Ebenfalls konnte die Beteiligung im Bereich der Kunststoffverarbeitung im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung verzeichnen. Die anderen Beteiligungen bewegten sich auf Vorjahresniveau. Im Februar 2023 konnte der ACG HoldCo Konzern die Spa-Division von Prim S.A., Madrid mehrheitlich übernehmen. Die börsennotierte Prim S. A. wurde 1870 gegründet und bietet neben medizinischen und orthopädischen Produkten über ihre Spa-Division auch Wellness-Produkte für private und gewerbliche Kunden an. Diese Division, Prim Spa, ist langjähriger Partner von KLAFS in Spanien, beschäftigt 40 Mitarbeiter und erwartet für das Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 7 Mio. Euro. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf die Entwicklung von verschiedenen neuen Produkten für den Sauna- und Dampfbadmarkt wie beispielsweise die Entwicklung von Designsaunen, Saunasteuerungen und -öfen. Für die im Geschäftsjahr 2022 durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurden insgesamt TEUR 971 aufgewendet. Hiervon wurden TEUR 390 (i.V. TEUR 443) als immaterielles Anlagevermögen aktiviert. Für die kommenden Geschäftsjahre erwarten wir Aufwendungen in jeweils vergleichbarer Höhe. Risikomanagementziele und -methoden Unter Risiko wird vom Unternehmen die Möglichkeit zukünftiger ungünstiger Entwicklungen verstanden, die mit einer erheblichen, wenn auch nicht notwendigerweise überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu erwarten sind und somit nachteilig für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens sein könnten. Regelmäßige strategische und operative Unternehmensplanungen ermöglichen das rechtzeitige Erkennen von Chancen und Risiken und die eventuelle Notwendigkeit, Maßnahmen zur Risikosteuerung zu ergreifen. Führungskreis, Geschäftsführung und Beirat bilden die Gremien, in denen die strategischen Entscheidungen vorbereitet bzw. getroffen werden. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft und über ein organisiertes Mahnwesen betreut. Die Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten erfolgt überwiegend auf Euro-Basis, auch wird durch Kontrakte das Preisrisiko abgemildert. Zur Minimierung von finanziellen Auswirkungen von Risiken durch Einkaufspreissteigerungen werden regelmäßig Nachkalkulationen und vorausschauende Kalkulationen erstellt und entsprechend anschließend Maßnahmen festgelegt und umgesetzt. Währungsrisiken im Absatzbereich begegnet die Gruppe durch ausschließliche Fakturierung in Euro. Gebäude, Maschinen und Vorräte sind gegen äußere Einwirkungen zu Wiederbeschaffungspreisen versichert. Außerdem existiert eine Betriebsunterbrechungsdeckung. Mögliche Risiken aus fehlerhaften Produkten sind über eine Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt. Der Großteil der Geschäftsprozesse wird mit Hilfe leistungsfähiger und moderner IT-Lösungen unterstützt und es werden bekannte Standardlösungen eingesetzt, um die Prozesse mit großer Zuverlässigkeit abzubilden. Datensicherheit und Verfügbarkeit der Systeme stehen im Vordergrund. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgt durch qualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Einsatz aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Back-up-Systeme vorgebeugt. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne und Notfallszenarien. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht) Die Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum des ACG HoldCo Konzerns sind in ihren gesamten Auswirkungen nur schwer abschätzbar und bergen sowohl Chancen wie Risiken: starkes Gesundheitsbewusstsein und ansteigende Bautätigkeiten im gewerblichen Umfeld einerseits, politische und konjunkturelle Unsicherheiten aufgrund des Kriegs in der Ukraine, der höheren Bauzinsen und dem damit verbundenen Rückgang der Bautätigkeiten bei Ein-/Zweifamilienhäusern und der hohen Inflation andererseits. Als Hersteller hochwertiger Luxusgüter ist die Gruppe auch vom Konsumverhalten seiner Abnehmer und auch - im öffentlichen Bereich - seinen Benutzern abhängig. Hier spielen die Erwartungen der Konsumenten eine Rolle, aber auch der hohe Gebrauchs- und Prestigewert unserer Produkte. Entscheidend für den künftigen Absatzerfolg der Gruppe wird sein, diesen Erwartungen gerecht zu werden. Chancen für die Gruppe leiten sich deshalb aus ihren starken Marken und ihren Produkten ab, die innovativ, zeitgemäß und bedarfsgerecht sind. Daher wird auch künftig die Markenbildung und die Entwicklung neuer Produkte wichtiger Teil der Aktivitäten sein, um den Kunden auch künftig einen Mehrwert gegenüber dem Wettbewerb bieten zu können. Marktchancen sieht die Geschäftsführung des ACG HoldCo Konzerns zudem in der weiteren Internationalisierung. Der Stellenwert von Sauna, Pool und Spa steigt weltweit ständig an und bringt zusätzliche Nachfrage mit sich. Die demographische Entwicklung in Deutschland macht es zunehmend schwerer, ausreichendes Fachpersonal für Vertrieb, Produktion und Installation zu finden und stellt damit ein Risiko für künftiges Wachstum dar. Diesen Herausforderungen soll dadurch begegnet werden, dass der ACG HoldCo Konzern für seine derzeitigen und zukünftigen Mitarbeiter noch attraktiver sowie in die Ausbildung des Nachwuchses und in Arbeitgebermarketing investiert wird. Die weltweite Verteuerung der Rohstoffe - insbesondere bei Holz und Elektronikprodukten - trifft den ACG HoldCo Konzern beschaffungsseitig. Der ACG HoldCo Konzern ist bemüht, den Preisauftrieb zu dämpfen, und arbeitet mit vielen Partnern zusammen, um nachteiligen Entwicklungen der Rohstoffpreise und der Verfügbarkeit der Vorprodukte begegnen zu können. Die eingeleiteten Maßnahmen führten dazu, dass der ACG HoldCo Konzern jederzeit lieferfähig war. Die immer noch sehr hohe Inflationsrate und die stark gestiegenen Bauzinsen bergen die Risiken, dass die Bautätigkeit weiter abnehmen und die Produkte des ACG HoldCo Konzerns für immer weniger Konsumenten erschwinglich sein werden. Mit Effizienzsteigerungen in Verwaltung und Vertrieb und modernen Logistik- und Produktionsmethoden soll hier gegengesteuert werden. Ausblick (Prognosebericht) Für die ACG HoldCo Gruppe geht die Geschäftsführung für 2023 von einer im Vergleich zum Vorjahr leicht stärkeren Ertragslage mit Umsatzerlösen in Höhe von rd. EUR 152,7 Mio. aus. Der Auftragsbestand zum Jahresanfang und die Verkaufszahlen in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres bestätigen diese Planung bisher. Inwieweit der Rückgang des privaten Konsums auf Grund der hohen Inflation die Planerreichung negativ beeinflussen wird, ist aus heutiger Sicht noch nicht verlässlich abschätzbar. Das EBITDA wird nach der aktuellen Unternehmensplanung dabei auf dem Niveau des Berichtsjahres liegen.
Schwäbisch Hall, 25. Mai 2023 ACG HoldCo GmbH Geschäftsführung Phillip Rock Jens Friedrich Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der ACG HoldCo GmbH, Schwäbisch Hall, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ACG HoldCo GmbH, Schwäbisch Hall, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 26. Mai 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Frank Strohm, Wirtschaftsprüfer Janina Poppe, Wirtschaftsprüferin Billigung gemäß § 328 HGB:Mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 05.09.2023 wurde der Konzernabschluss der ACG HoldCo GmbH, Schwäbisch Hall, zum 31. Dezember 2022 gebilligt. |
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