Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 17501
Vorher
Citigroup IT Consulting GmbHTARGO IT Consulting GmbH
Eingetragen
3.12.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBereitstellung von DatenverarbeitungsdienstenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
die Erbringung von Datenverarbeitungs-, Kommunikations- und Operations-Dienstleistungen im nationalen und internationalen Bereich. Der Unternehmensgegenstand umfasst auch die Beratung, Planung und Durchführung im Zusammenhang mit den vorgenannten Dienstleistungen. Die Gesellschaft betreibt kein Bankgeschäft.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Pees
seit 8.1.2026
Prokura
Andreas Theisges
seit 8.1.2026
Prokura
Andreas Böning
seit 12.12.2025
Prokura
Matthias Zilles
seit 25.8.2025
Prokura
Julia Dr. Paschwitz
seit 25.8.2025
Prokura
Prokura
Raphaël Rieutord
seit 21.7.2025
Geschäftsführer
Hendrik Dr. Strauf
seit 14.5.2025
Prokura
Annika Grenzebach
seit 16.8.2024
Prokura
Marcus Jacob
seit 15.2.2023
Prokura
Thomas Lahme
seit 4.8.2022
Prokura
Jochen Deriks
seit 4.8.2021
Prokura
Prokura
Dirk Kemper
seit 10.1.2020
Prokura
Alexander Bohrer
seit 10.1.2020
Prokura
Prokura
Stephanie Günther
seit 4.1.2019
Prokura
Julia Görtz
seit 4.1.2019
Prokura
Annette Metzele
seit 4.1.2019
Prokura
Christina Bovi
seit 12.7.2017
Prokura
Michael Fust
seit 4.1.2017
Prokura
Sabine Hochstein
seit 21.7.2014
Prokura
Dorothee Decker
seit 7.1.2014
Prokura
Lars Dr. Goebel
seit 4.7.2013
Prokura
Hermine Pöttering
seit 4.7.2013
Prokura
Elke Brücher
seit 16.7.2009
Prokura
Uwe Dörenberg
seit 24.2.2005
Prokura
Michaela Oezdes
seit 24.2.2005
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Banque Fédérative du Crédit Mutuel S.A.FRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TARGO Deutschland GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TARGO Technology GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen 374 339
Sachanlagen 374 339
Betriebs- und Geschäftsausstattung 374 339
B. Umlaufvermögen 46.992 36.604
I. Vorräte 0 0
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 18.946 8.112
2. Erhaltene Anzahlungen -sämtlich von verbundenen Unternehmen- -18.946 -8.112
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.404 4.042
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.397 4.032
2. Sonstige Vermögengegenstände 7 9
III. Guthaben bei Kreditinstituten -sämtlich bei verbundenen Unternehmen- 42.588 32.562
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 18 0
Summe der Aktiva 47.383 36.943

PASSIVA

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital 4.690 4.690
I. Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000
II. Kapitalrücklage 3 3
III. Gewinnrücklagen 3.687 3.687
Andere Gewinnrücklagen 3.687 3.687
B. Rückstellungen 36.042 31.050
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 31.482 27.951
2. Sonstige Rückstellungen 4.560 3.099
C. Verbindlichkeiten 6.652 1.202
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5 169
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.957 33
-davon gegenüber der Gesellschafterin: TEUR 4.907 (31.12.2022: TEUR 0)-
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.689 1.000
-davon aus Steuern: TEUR 426 (31.12.2022: TEUR 389)-
Summe der Passiva 47.383 36.943

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

in TEUR 2023 2022
1. Umsatzerlöse 46.621 42.090
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 10.833 3.579
3. Sonstige betriebliche Erträge 230 453
4. Personalaufwand -39.155 -33.628
a) Löhne und Gehälter -30.044 -25.710
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -9.111 -7.918
-davon für Altersversorgung: TEUR -3.891 (2022: TEUR -3.492)-
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -104 -90
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.498 -10.897
7. Betriebsergebnis 3.927 1.507
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.136 163
abzüglich negative Zinserträge 0 -69
-davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 1.130 (2022: TEUR 94)-
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -120 -1.702
-davon an verbundene Unternehmen: TEUR 0 (2022: TEUR -18)-
10. Ergebnis vor Steuern 4.943 -101
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -36 0
12. Ergebnis nach Steuern 4.907 -101
13. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne (2022: Erträge aus Verlustübernahme) -4.907 101
14. Jahresüberschuss 0 0

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 04. März 2024.

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1 Allgemeine Angaben

Die TARGO Technology GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Duisburg. Sie wird beim Amtsgericht Duisburg unter der Registernummer HRB 17501 geführt.

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Datenverarbeitungs-, Kommunikations- und Organisations-Dienstleistungen für verbundene Unternehmen. Der Unternehmensgegenstand umfasst auch die Beratung und Planung im Zusammenhang mit den vorgenannten Dienstleistungen.

Die Werte im Jahresabschluss werden auf volle Tausend gerundet. Hieraus können Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten auftreten.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Erstellung des Lageberichts erfolgten unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten bzw. sich gesetzliche Änderungen ergaben.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer bewertet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 (jeweils ohne Umsatzsteuer) werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände bis EUR 250 (ohne Umsatzsteuer) werden direkt im Aufwand erfasst.

Erbrachte Dienstleistungen, die am Abschlussstichtag noch nicht abgeschlossen sind, werden als unfertige Erzeugnisse bzw. unfertige Leistungen ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten. Bei Dienstleistungen, die durch die beanspruchte Zeit quantifiziert werden, erfolgt mit dem Absatz jeder Maßeinheit eine Teilgewinnrealisierung. Erhaltene Anzahlungen auf unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden von der Gesamtsumme der Vorräte offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert zuzüglich abgegrenzter Zinsen ausgewiesen. Die hieraus resultierenden Zinserträge werden abzüglich negativer Zinserträge ausgewiesen.

Rückstellungen werden für Verpflichtungen, die zum Bilanzstichtag dem Grunde und/oder der Höhe nach ungewiss sind, sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die Höhe der Rückstellungen entspricht dem nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelten Erfüllungsbetrag. Bei der Bestimmung werden vorhersehbare Kosten- und Preisänderungen sowie die Risiken und Unsicherheiten in Bezug auf die Verpflichtung berücksichtigt.

Rückstellungen mit erwarteter Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis der durchschnittlichen Laufzeit der Verpflichtung sowie unter Zugrundelegung der von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Zinssätze abgezinst. Die Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung von Rückstellungen werden, innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" bzw. "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie für Altersteilzeitverpflichtungen werden von unabhängigen Versicherungsmathematikern grundsätzlich nach der projizierten Einmalbeitragsmethode ermittelt.

Die Rückstellung für wertpapierbezogene Versorgungszusagen bestimmt sich nach dem beizulegenden Zeitwert von Anteilen an einem Spezial-Alternativen Investmentfonds (Deckungsvermögen) unter Berücksichtigung einer Mindestzusage. Insofern wird die Rückstellung für betriebliche Altersversorgung aus Entgeltumwandlung in Höhe des Maximums aus dem Zeitwert des individuellen Aufbaukontos und dem Barwert der diskontierten Garantieleistung gebildet.

Die TARGO Technology GmbH hat das aus Anteilen an einem Spezial-Alternativen Investmentfonds bestehende zweckgebundene Vermögen (Deckungsvermögen) zur Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen durch Treuhandvereinbarungen an einen Vermögenstreuhänder, den CM Pensiontrust e.V., Düsseldorf, übertragen. Als Treuhänder der Anwärter fungiert die Willis Towers Watson Vorsorge Trust GmbH, Reutlingen. Das Deckungsvermögen wird mit dem beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Altersversorgungsverpflichtungen werden mit dem jeweiligen Deckungsvermögen saldiert. Analog hierzu werden die Aufwendungen und Erträge aus der Auf- und Abzinsung der Verpflichtungen mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen verrechnet.

Die beizulegenden Zeitwerte der Deckungsvermögen werden anhand von Mitteilungen der Kapitalverwaltungsgesellschaften ermittelt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag zuzüglich abgegrenzter Zinsen ausgewiesen. Die daraus resultierenden Zinsaufwendungen werden abzüglich positiver Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens. Das Gliederungsschema gemäß § 275 Abs. 2 HGB wurde dabei um Zwischensummen ergänzt.

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

Der Ausweis von nicht-ertragsabhängigen Betriebssteuern erfolgt im Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen".

Es besteht eine umsatz-, körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der TARGO Deutschland GmbH (Organträger). Auf Ebene des Organträgers anfallende Ertragsteuern werden nicht auf die Organgesellschaften umgelegt.

3 Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Sachanlagen

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung entwickelte sich wie folgt:

in TEUR 2023
Historische Anschaffungskosten
Anfangsbestand 586
Zugänge 166
Abgänge -124
Endbestand 628
Abschreibungen
Anfangsbestand 247
Zugänge 104
Abgänge -97
Endbestand 254
Buchwerte
Anfangsbestand 339
Endbestand 374

Die Zugänge betreffen Kraftfahrzeuge.

3.2 Umlaufvermögen

3.2.1 Vorräte

Die Vorräte beinhalten noch nicht fertiggestellte Software-Projekte. Hierfür bestehen bereits von verbundenen Unternehmen erhaltene Anzahlungen in selbiger Höhe.

3.2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die TARGOBANK AG in Höhe von TEUR 3.887 (31.12.2022: TEUR 3.099), Forderungen gegen die Euro-Information S.A.S., Straßburg/Frankreich, in Höhe von TEUR 381 (31.12.2022: TEUR 727) und Forderungen gegen die TARGO Leasing GmbH in Höhe von TEUR 129 (31.12.2022: TEUR 105).

3.2.3 Guthaben bei Kreditinstituten

Das Guthaben bei Kreditinstituten wird vollständig bei der TARGOBANK AG unterhalten.

3.2.4 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung von Altersteilzeitverpflichtungen bestimmt sich unter Berücksichtigung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen sowie des dazugehörigen zweckgebundenen Vermögens wie folgt:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Erfüllungsbetrag Altersteilzeitverpflichtungen -103 -639
Zeitwert des Deckungsvermögens 121 116
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (31.12.2022: Rückstellung Altersteilzeitverpflichtung) 18 -523

Folgende versicherungsmathematische Annahmen liegen der Erfüllungsbetragsberechnung zu Grunde:

Der Erfüllungsbetrag für Altersteilzeit wurde pauschal mit einem Zinssatz von 1,75% (31.12.2022: 1,45%) abgezinst. Dieser Zinssatz wurde auf Basis des von der Deutschen Bundesbank zum 1. Dezember 2023 veröffentlichten Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, auf den 31. Dezember 2023 prognostiziert.

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,20% (31.12.2022: 3,20%) und eine Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze für Sozialversicherungsbeiträge von jährlich 2,50% (31.12.2022: 2,50%) unterstellt.

Das zweckgebundene Vermögen, welches aus Anteilen an einem Spezial-Alternativen Investmentfonds besteht, wurde mit den korrespondierenden Altersteilzeitverpflichtungen saldiert. Die Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag betragen unverändert zum Vorjahr TEUR 93.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" verrechneten Aufwendungen und Erträge, die aus den verrechneten Vermögensgegenständen und Schulden resultieren, ermitteln sich wie folgt:

in TEUR 2023 2022
Marktwertveränderung Deckungsvermögen 5 -10
Zinsaufwand Aufzinsung Altersteilzeitverpflichtung -6 -12
Verrechneter Zinsaufwand -1 -22

3.3 Eigenkapital

3.3.1 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und wird von der TARGO Deutschland GmbH, Düsseldorf, gehalten.

3.3.2 Andere Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Erfolgsneutrale Effekte aus der Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zum 1. Januar 2010 722 722
Aufgrund der Abführungssperre eingestellte Beträge (§ 301 AktG analog) 2.785 2.785
Einstellung Jahresergebnisse (Vorjahre) 180 180
Andere Gewinnrücklagen 3.687 3.687

3.3.3 Abführungsgesperrte Beträge

Der Gesamtbetrag der gemäß § 301 AktG analog abführungsgesperrten Beträge ermittelt sich wie folgt:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Beträge aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Wert 2.685 2.443
Abführungsgesperrter Betrag vor frei verfügbaren Rücklagen 2.685 2.443
Frei verfügbare Rücklagen (mindestens) -2.685 -2.443
Abführungssperre 0 0

3.4 Rückstellungen

3.4.1 Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen errechnet sich unter Berücksichtigung des dazugehörigen zweckgebundenen Vermögens wie folgt:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Erfüllungsbetrag Altersvorsorgeverpflichtungen 42.401 38.980
Zeitwert Deckungsvermögen -10.919 -11.029
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 31.482 27.951

Folgende versicherungsmathematische Annahmen liegen der Berechnung des Erfüllungsbetrags zu Grunde:

Der Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde pauschal mit einem Zinssatz von 1,83% (31.12.2022: 1,79%) abgezinst. Dieser Zinssatz wurde auf Basis des von der Deutschen Bundesbank zum 1. Dezember 2023 veröffentlichten Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, auf den 31. Dezember 2023 prognostiziert. Bei einem Ansatz der Altersvorsorgeverpflichtungen unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren in Höhe von 1,75% (31.12.2022: 1,45%) wäre der Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag um TEUR 495 (31.12.2022: TEUR 1.940) höher.

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,20% (31.12.2022: 3,20%) und Rentensteigerungen von jährlich 2,50% (31.12.2022: 2,50%) unterstellt. Ferner wurde zum Bilanzstichtag für laufende Renten mit Anpassungsverpflichtung nach § 16 Betriebsrentengesetz einmalig ein Aufschlagsfaktor von 3,0% aufgrund der aktuell höheren Inflation einkalkuliert.

In Bezug auf die Berücksichtigung der Auszahlungsvarianten (Einmalkapital, Raten oder Verrentung) bei der Ermittlung der Erfüllungsbeträge wurde die jeweilige Gewichtung an die aktuellen Erfahrungswerte angepasst.

Der Biometrie liegen unverändert die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zu Grunde.

Das zweckgebundene Vermögen, welches aus Anteilen an einem Spezial-Alternativen Investmentfonds besteht, wurde mit den korrespondierenden Altersversorgungsverpflichtungen saldiert. Die Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag betragen TEUR 8.261 (31.12.2022: TEUR 8.608).

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" verrechneten Aufwendungen und Erträge, die aus den verrechneten Vermögensgegenständen und Schulden resultieren, ermitteln sich wie folgt:

in TEUR 2023 2022
Marktwertveränderung Deckungsvermögen 407 -956
Laufender Ertrag Deckungsvermögen 22 24
Zinsaufwand Aufzinsung Pensionsrückstellung -510 -678
Verrechneter Zinsaufwand -82 -1.610

3.4.2 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem den Personalbereich (Sonderzahlungen, Abfindungen, Dienstjubiläen, Urlaub u.ä.) mit insgesamt TEUR 3.675 (31.12.2022: TEUR 2.733).

Die übrigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 885 (31.12.2022: TEUR 366) betreffen ausstehende Rechnungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

3.5 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegenüber diversen Kreditoren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen die Ergebnisabführungsverpflichtung an die TARGO Deutschland GmbH, Düsseldorf, sowie Verbindlichkeiten gegen die Euro-Information S.A.S., Straßburg/Frankreich, in Höhe von TEUR 49 (31.12.2022: TEUR 32).

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Mitarbeitern aus dem Kapitalkonten- und Versorgungsplan und der Entgeltumwandlung für die Betriebsrenten in Höhe von TEUR 1.261 (31.12.2022: TEUR 609) und aus der noch abzuführenden Lohn- und Kirchensteuer für Dezember in Höhe von TEUR 426 (31.12.2022: TEUR 389).

Keine der Verbindlichkeiten ist durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

3.6 Restlaufzeiten

Sämtliche Forderungen als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Es bestehen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 631 (31.12.2022: TEUR 505) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 664 (31.12.2022: TEUR 298) mit einer Restlaufzeit von über einem bis fünf Jahren und in Höhe von TEUR 393 (31.12.2022: TEUR 196) mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen die Dienstleistungsabrechnungen mit der TARGOBANK AG in Höhe von TEUR 40.368 (2022: TEUR 35.736), mit der Euro-Information S.A.S., Straßburg/Frankreich, in Höhe von TEUR 4.422 (2022: TEUR 4.641) sowie mit der TARGO Leasing GmbH in Höhe von TEUR 1.778 (2022: TEUR 1.647).

Die Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um TEUR 10.833 (2022: Erhöhung TEUR 3.580) betrifft die Veränderung an erbrachten, aber noch nicht fertiggestellten IT-Dienstleistungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 213 (2022: TEUR 433).

Der sonstige betriebliche Aufwand setzt sich überwiegend aus EDV Kosten und externen EDV-Dienstleistungen in Höhe von TEUR 9.808 (2022: TEUR 6.697) sowie Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen des Teilkonzerns der TARGO Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 3.602 (2022: TEUR 3.205) zusammen.

Die durch verbundene Unternehmen des Teilkonzerns der TARGO Deutschland GmbH weiterbelasteten Kosten, die auf der Grundlage von entsprechenden Dienstleistungsverträgen abgerechnet werden, resultieren insbesondere aus Dienstleistungen der TARGO Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 1.985 (2022: TEUR 1.761) und der Umlage von Mietaufwendungen der TARGOBANK AG in Höhe von TEUR 1.591 (2022: TEUR 1.430).

Die für die Dienstleistungen des Abschlussprüfers für den Berichtszeitraum berechneten Honorare betragen (einschließlich Auslagen):

in TEUR 2023 2022
Abschlussprüfungsleistungen 30 30

5 Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

5.1.1 Auslagerung von betrieblichen Funktionen

Die Gesellschaft hat wesentliche betrieblichen Funktionen an andere Unternehmen ausgelagert. Bei den übernehmenden Unternehmen handelt es sich um Unternehmen des Teilkonzerns der TARGO Deutschland GmbH und Unternehmen der Confédération Nationale du Crédit Mutuel (Groupe Crédit Mutuel).

Die TARGO Deutschland GmbH erbringt vor allem Dienstleistungen aus folgenden Bereichen für die TARGO Technology GmbH:

Recht, Board Office & Datenschutz

Human Resources & Corporate Communications

Finanzen

Back Office Functions & Shared Services

Strategische Programme, Transformation & ALM

Digital Factory

Compliance (bis 30. September 2023)

Ferner erbringt die Euro-Information S.A.S, Straßburg/Frankreich, technologische Dienstleistungen.

Durch die Auslagerung von betrieblichen Funktionen ergeben sich unter Kosten-Nutzen-Aspekten positive Effekte auf die Geschäftstätigkeit. Auslagerungen können jedoch zu einem Anstieg der operationellen Risiken aus der Geschäftsabwicklung führen. Diesem potenziellen Risikoanstieg wird durch ein wirksames Risikomanagement begegnet.

5.1.2 Sonstige Verträge

Aus den Mietverhältnissen mit der TARGOBANK AG bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rund TEUR 175 (31.12.2022: TEUR 173) für zwei bzw. neun Monatsmieten. Die Mietverträge sind unbefristet und können mit einer Frist von vier Wochen zum Ende des nächsten Monats bzw. sechs Monate zum Quartalsende gekündigt werden. Vom Kündigungsrecht wurde kein Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus geleasten Dienstfahrrädern in Höhe von TEUR 66 (31.12.2022: TEUR 79) bis zum Vertragsende. Des Weiteren bestehen vertragliche Verpflichtungen aufgrund der Anmietung von Parkplätzen für Mitarbeiter in Höhe von TEUR 18 (31.12.2022: TEUR 18) sowie Verpflichtungen aus geleastem IT-Equipment von einem verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 14 (31.12.2022: TEUR 11) bis zum Vertragsende. Der überwiegende Teil der Verträge läuft bis 2026.

5.2 Unternehmensvertrag

Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der TARGO Deutschland GmbH.

5.3 Mitarbeiter

Durchschnittszahlen 2023 2022
Vollzeitbeschäftigte 340 308
Teilzeitbeschäftigte 38 33
Gesamt 378 341

5.4 Nachtragsbericht

Es ergaben sich keine wesentlichen Ereignisse zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses.

5.5 Angaben zu den Organen

5.5.1 Geschäftsführung

Alain Pflumio, Bankdirektor

5.5.2 Bezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführer ist Mitarbeiter einer anderen Gesellschaft der Groupe Crédit Mutuel und erhält ausschließlich von dieser Gesellschaft Bezüge. Auch frühere Mitglieder der Geschäftsführung erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

5.6 Konzernzugehörigkeit

Die TARGO Technology GmbH wird in die Teilkonzernabschlüsse der Banque Föderative du Credit Mutuel S.A., Straßburg/Frankreich, und der Credit Mutuel Alliance Föderale einbezogen. Ferner erfolgt ein Einbezug in die Konsolidierung auf Ebene der Confederation Nationale du Credit Mutuel, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Konzernabschlüsse sind auf den Internetseiten der vorgenannten Organisationen verfügbar.

 

Duisburg, 28. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Alain Pflumio

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen auf den Gebieten Datenverarbeitung und Kommunikation für verbundene Unternehmen, die vornehmlich Finanz- und Bankdienstleistungen erbringen. Die vier Haupttätigkeitsbereiche der TARGO Technology GmbH sind:

Organisation

Production

Support

• Development

Je nach Art der Aufgabe wird die Gesellschaft beratend, planend oder bei der Durchführung von Projekten tätig.

Die TARGO Technology GmbH erhält von den Dienstleistungsnehmern für die erbrachte Leistung eine Vergütung in Höhe der auf die Erbringung dieser Leistungen angefallenen anteiligen Kosten zuzüglich einer Gewinnmarge.

Aufgrund des bestehenden Beherrschungsvertrags werden die strategischen Vorgaben von der TARGO Deutschland GmbH, der Obergesellschaft des Teilkonzerns der TARGO Deutschland Gruppe, koordiniert.

Aus den obigen Rahmenbedingungen ergibt sich, dass die Entwicklung des Unternehmens in engem Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung und der Beauftragung durch die verbundenen Unternehmen steht.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.1.1 Konjunkturelles Umfeld

Nach unserer Einschätzung befand sich die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2023 in einem schwierigen Umfeld und musste im Vorjahresvergleich sogar einen moderaten Rückgang verzeichnen. Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank belastete die schwächer als erwartete Auslandsnachfrage die inländische Industrieproduktion und die deutschen Exporte. Gleichzeitig hielten sich die privaten Verbraucher trotz erhöhter verfügbarer Einkommen mit ihren Ausgaben zurück. Vor diesem Hintergrund ist die deutsche Wirtschaftslage nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes in eine moderate Rezession eingemündet. Das reale Bruttoinlandsprodukt sank kalenderbereinigt um 0,1% und lag somit deutlich unter dem 2022 verzeichneten Anstieg von 1,9%.

2.1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die digitale Wirtschaft Deutschlands zeigt sich krisenfest. Im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft ist das Geschäftsklima der Informationstechnologie und Telekomunikation (ITK) weiter positiv, da laut dem Digitalverband Bitkom der Markt wächst und neue Jobs geschaffen wurden. Dies zeigt sich an einem Umsatzplus im Jahr 2023 von 2,0% auf EUR 215,0 Mrd. und rund 28.000 neuen Arbeitsplätzen.

Dabei setzt die Informationstechnologie (IT) ihr Umsatzwachstum aus dem Vorjahr mit einem Plus von 2,2% auf EUR 142,9 Mrd. fort und ist damit der größte Wachstumstreiber der ITK-Branche. Vor allem das Segment Software legt im Jahr 2023 stark zu, indem es seinen Umsatz auf EUR 41,5 Mrd. (+9,5%) steigert. In diesem Teilmarkt spielt die künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle. Das Segment IT-Hardware, welches mit einem Volumen von EUR 52,0 Mrd. den größten Anteil des IT-Marktes abbildet, erwirtschaftet nach den starken Corona-Jahren allerdings einen Rückgang (-5,5%). Der Umsatz im Segment IT-Services steigt hingegen im laufenden Jahr auf EUR 49,4 Mrd. (5,1%).

Die Telekommunikation (TK) weist ein Umsatzwachstum von 1,7% auf EUR 72,1 Mrd. auf. Dabei verzeichnet das Segment TK-Infrastruktur ein Wachstum auf EUR 8,5 Mrd. (+3,7%) und das Segment TK-Dienste auf EUR 51,7 Mrd. (+1,8%). Der Umsatz des Segmentes TK-Endgeräte sinkt im Jahr 2023 auf EUR 11,8 Mrd. (-0,8%).

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 der TARGO Technology GmbH ist insgesamt positiv verlaufen. Das Ergebnis nach Steuern ist aufgrund der vermehrten Beauftragung durch die TARGOBANK AG und gestiegenen Verrechnungssätzen stark angestiegen.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Anstieg der Bilanzsumme der TARGO Technology GmbH geht auf der Aktivseite im Wesentlichen einher mit höheren Guthaben bei Kreditinstituten (+TEUR 10.026).

Das Eigenkapital ist unverändert zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) ist vor dem Hintergrund der höheren Bilanzsumme von 12,7% auf 9,9% gesunken.

Der Anstieg der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ist vor allem bedingt durch die erdienten Ansprüche.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus der Ergebnisabführungsverpflichtung für das abgelaufene Geschäftsjahr an die TARGO Deutschland GmbH.

Den im Wesentlichen kurzfristigen Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen stehen täglich fällige Guthaben bei Kreditinstituten in angemessener Höhe gegenüber. Die Finanzlage der TARGO Technology GmbH ist geordnet.

Die Umsatzerlöse (einschließlich der Bestandsveränderungen) liegen um 10,8% über dem Vorjahresniveau. Dies geht einher mit der Lage bei der Beauftragung (einschließlich der Erhöhung der Verrechnungssätze) durch die mit der TARGO Technology GmbH verbundenen Unternehmen, insbesondere der TARGOBANK AG. Der Anstieg des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen ist auf neue, langfristige Projekte der TARGOBANK AG zurückzuführen.

Die höhere Anzahl an Mitarbeitenden sowie Gehaltsanpassungen führen zum Anstieg der Personalaufwendungen. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen externen Kosten für EDV-Dienstleistungen.

Der Anstieg des Zinsergebnisses resultiert vor allem aus der positiven Entwicklung des Deckungsvermögens und einem gesunkenen Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen sowie der positiven Verzinsung des Guthabens bei Kreditinstituten.

Dadurch liegt das Ergebnis nach Steuern deutlich über dem Wert des Vorjahres und den Erwartungen.

Die wirtschaftliche Lage der TARGO Technology GmbH stellt sich insgesamt als zufriedenstellend dar.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Trotz der aktuell sehr hohen Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der wirtschaftlichen Lage bleibt Deutschlands digitale Wirtschaft auf Wachstumskurs. Der Digitalverband Bitkom erwartet für die Unternehmen der ITK-Branche für 2024 ein Umsatzplus von 4,4% auf EUR 224,3 Mrd. und einen Anstieg der Beschäftigtenzahl um 36.000 auf 1,37 Mio.

Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Gesellschaft von einem höheren Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahresniveau aus. Chancen in Bezug auf eine positive Geschäftsentwicklung erwachsen der TARGO Technology GmbH sowohl aus der prognostizierten branchenbezogen Entwicklung als auch aus den von der TARGOBANK AG oder anderen verbundenen Unternehmen zusätzlich vorgesehenen IT-Maßnahmen.

Die TARGO Technology GmbH wird in das Risikomanagementsystem des deutschen Teilkonzerns der TARGO Deutschland GmbH eingebunden, welches eng mit den Risikomanagementsystemen des Mutterkonzerns Crédit Mutuel bzw. der Euro-Information S.A.S. verknüpft ist. Aus der Geschäftstätigkeit ergeben sich vornehmlich operationelle Risiken, die aus den Geschäftsprozessen resultieren.

Unter operationellen Risiken versteht die Gesellschaft die Gefahr von Verlusten, die infolge von inadäquaten bzw. fehlerhaften internen Prozessen sowie Systemen, Mitarbeiterverschulden oder externen Ereignissen anfallen. Darunter fallen auch rechts- und compliancerelevante Risiken, die aus der Nichteinhaltung bzw. aus der fehlerhaften Umsetzung rechtlicher Vorgaben oder aus einer Änderung oder Fortschreibung von Rechtsprechung erwachsen.

Die Kontrolle und Minimierung von operationellen Risiken ist Gegenstand des CINTMT (Contrôles INTernes MéTiers) Prozesses. Im Rahmen des CINTMT werden die internen Kontrollen inventarisiert, beschrieben und bewertet, um Fehler zu vermeiden bzw. aufzudecken. Einmal jährlich findet darüber hinaus eine Prüfung des internen Kontrollsystems durch einen unabhängigen Dritten (ISAE3402 Zertifizierung) beim IT-Auslagerungsunternehmen Euro-Information S.A.S. statt.

Zur Minimierung des Risikos, dass die Gesellschaft über eine nicht ausreichende Mitarbeiterbasis verfügt, wird im Rahmen des regelmäßigen Budget- und Planungsprozesses die notwendige Personalausstattung ermittelt und kontrolliert. Die mögliche Störung von Betriebsabläufen bei Abwesenheit oder bei Ausscheiden von Mitarbeitern wird durch Vertretungsregelungen und Kündigungsfristen minimiert.

Für sämtliche wesentlichen Stellen/Aufgabenbereiche wurden Kompetenzprofile entwickelt, um die an die Mitarbeiter ausgewählter Bereiche gestellten Anforderungen hinsichtlich der Kenntnisse und Erfahrungen zu definieren. Die Kompetenzprofile werden regelmäßig an die aktuellen Entwicklungen angepasst.

In der Gesellschaft existieren unterschiedliche Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, die regelmäßig an die jeweiligen Entwicklungen angepasst werden, so dass die Mitarbeiter sowie deren Vertreter abhängig von ihren Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten über die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen. Zur Qualitätssicherung wird darüber hinaus mit allen Mitarbeitenden entweder eine jährliche Mitarbeiterbeurteilung oder ein Entwicklungsdialog durchgeführt.

Die Sicherstellung der Betriebskontinuität gliedert sich in mehrere Elemente: den Plan d'Urgence et de Poursuite d'Activité (Notfall- und Betriebskontinuitätsplan) der Informationstechnik-Bereiche (bezogen auf die Koordinierung und auf die Verwaltung der Störfälle) und den Plan de Reprise d'Activité (Notfallwiederherstellungsplan).

Sollten sich die oben genannten Risikofaktoren trotz der genannten Maßnahmen im Ergebnis auswirken, so sind die finanziellen Folgen dieser Risiken durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der TARGO Deutschland GmbH, Düsseldorf, abgedeckt, von der auch ein Verlust übernommen werden muss.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

TARGO Technology GmbH

Targobank-Platz 1

47058 Duisburg

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Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TARGO Technology GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TARGO Technology GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TARGO Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 1. März 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Möllenkamp, Wirtschaftsprüfer

Schulz, Wirtschaftsprüfer

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