YANG MING Shipping Europe GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Dieter Rudolf Friedrich Dr. Wehowski seit 10.7.2002 | Geschäftsführer |
Udo Kegel seit 10.7.2002 | Geschäftsführer |
Leif Arne Larsson seit 7.5.2002 | Geschäftsführer |
Lieselotte Kelle seit 7.5.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.68% | |
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 7 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Conrad Jacobson GmbHHamburgJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010Conrad Jacobson GmbH, HamburgAKTIVA
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2010Conrad Jacobson GmbH, HamburgAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2010Conrad Jacobson GmbH, Hamburg
Anhang und Konzernanhang 2010Conrad Jacobson GmbH, HamburgI. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und UmrechnungsmethodenDie Conrad Jacobson GmbH erfüllt die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Für den Konzernabschluss werden die Größenmerkmale des § 293 HGB überschritten. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Im Einzelnen: Zwei Vertriebsrechte sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden nicht abgeschrieben, da es sich um zeitlich unbefristete Rechte handelt und die entsprechende Geschäftsentwicklung jeweils positiv war. Der Firmenwert entfällt auf die Kapitalkonsolidierung und ist auf Grund der stabilen wirtschaftlichen Lage des entsprechenden Unternehmens unter Berücksichtigung einer Abschreibungsdauer von 15 Jahren angesetzt. EDV-Programme und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen, die entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen werden, bewertet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Soweit die Gründe für in den Vorjahren erfasste Abschreibungen entfallen sind, wurden Zuschreibungen berücksichtigt. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren voraussichtlichen Verkaufserlösen bewertet. Die Anschaffungskosten wurden nach der Methode des gewogenen Durchschnitts ermittelt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung erkennbarer und latent vorhandener Risiken angesetzt. Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungs-mathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszinsfuß von 5,15 % (Vorjahr 5,25 %) und zukünftiger Rentensteigerungen von 2 % sowie den Richttafeln "2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der Barwertmethode berechnet. Neben den zurückgestellten bestehen bei der Conrad Jacobson GmbH weitere, nicht zurückgestellte Zusagen von 150 T€, die nur bei Gewinn der Gesellschaft zu zahlen sind. Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 2. Umrechnungsmethoden Soweit bei der Conrad Jacobson GmbH ("CJ") sowie den übrigen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften die Voraussetzungen für die Verrechenbarkeit erfüllt sind, werden Forderungen und Verbindlichkeiten (einschließlich Banken) in USD und GBP nach den Grundsätzen für die Bewertung bei geschlossenen Positionen bewertet. Die entsprechenden Posten werden zu den Kursen bei Einbuchung erfasst; Veränderungen der Wechselkurse zwischen Einbuchungszeitpunkt und Abschlussstichtag haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Übrige Gesellschaften bzw. Währungen: Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zu den Kursen bei Einbuchung erfasst, da die betreffenden Ein- und Verkaufsgeschäfte in der gleichen Währung abgeschlossen oder die Kurse durch Devisentermingeschäfte gesichert sind. Die in den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen fremden Währungen sind zum Kassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. II. Konsolidierungskreis und KonzernabschlussstichtagDer Konzernabschluss umfasst neben CJ vier inländische Unternehmen. Bei den einbezogenen Unternehmen handelt es sich um Mehrheitsbeteiligungen sowie eine Minderheitsbeteiligung , bei der CJ den beherrschenden Einfluss auf die Leitung innehat und die wirtschaftlich eng mit CJ verbunden ist. Auf die Einbeziehung von sechs inländischen und sechs ausländischen Tochterunternehmen wurde wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurden auf den 31. Dezember 2010 erstellt. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurde nach der Buchwertmethode vorgenommen. Soweit Dritte an den einbezogenen Unternehmen beteiligt sind, sind deren Anteile als Fremdbesitz ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. IV. Angaben zur Bilanz/KonzernbilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten solche gegenüber Beteiligungsunternehmen von T€ 3.057 (Vorjahr T€ 4.035). Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben bei CJ T€ 70 (Vorjahr T€ 35) und im Konzern T€ 102 (Vorjahr T€ 163) Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen sind kurzfristig fällig. Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen bei CJ T€ 147 (Vorjahr T€ 147) und im Konzern T€ 285 (Vorjahr T€ 147) auf Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Von den liquiden Mitteln haben im Konzern unverändert T€ 204 eine Laufzeit von über einem Jahr. Die Entwicklung des Eigenkapitals im Konzern ist dem Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. Die Gewinnrücklagen enthalten neben den Rücklagen CJ (T€ 2.200, Vorjahr T€ 1.500) passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung von unverändert T€ 352, da diese Unterschiedsbeträge auf Gewinnvorträgen von Tochtergesellschaften beruhen. Der Bilanzgewinn enthält bei CJ einen Gewinnvortrag von T€ 20 (Vorjahr T€ 37). Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten sind in den Verbindlichkeitenspiegeln dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen bei CJ auf sonstige Vermögensgegenstände und im Konzern auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 223 (Vorjahr T€ 130) sowie sonstige Vermögensgegenstände T€ 87 (Vorjahr T€ 122). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen im Konzern und bei CJ sonstige Verbindlichkeiten. V. Angaben zum AnteilsbesitzConrad Jacobson GmbH
* Unternehmen, die von der
Offenlegungserleichterung gemäß § 264 Abs.
3 HGB Gebrauch machen.
Bei der Minderheitsbeteiligung hat CJ den maßgebenden Einfluss auf die Leitung inne. Ferner ist das Tochterunternehmen wirtschaftlich eng mit CJ verbunden. b) Mit Hinweis auf § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen
c) Beteiligungen
Im Übrigen gelten die Angaben zu den Beteiligungen bei CJ auch für den Konzern. VI. FinanzderivateAls derivative Finanzinstrumente werden Zinsswaps und Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Zinsänderungs- und Währungsrisikos im Zusammenhang mit der Finanzierung des Liefer- und Leistungsverkehrs mit Kunden und Lieferanten (durchschnittliches Finanzierungsvolumen 30 Mio €) sowie der Ausgleichsverbindlickeit gemäß § 41 DMBilG (7,5 Mio €) eingesetzt. Zum 31. Dezember 2010 bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:
Rückstellungen sind aufgrund gegenläufiger Wertentwicklungen bei den Grundgeschäften nicht erforderlich.
VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung/Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse im Konzern nach Regionen:
Der Personalaufwand enthält bei CJ Aufwendungen für Alterversorgung von € 176.544,70 (Vorjahr: 259 T€) und im Konzern von € 208.033,63 (Vorjahr: 322 T€). Das in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene Honorar des Abschlussprüfers umfasst im Konzern Abschlussprüfungsleistungen 106 T€, Steuerberatung 9 T€ und sonstige Leistungen 16 T€. Die Erträge aus Beteiligungen enthalten bei CJ solche von verbundenen Unternehmen von € 898.800,00 (Vorjahr: 2.029 T€). Von den Zinserträgen entfallen bei CJ € 3.256.052,47 (Vorjahr: 3.347 T€) und von den Zinsaufwendungen € 428.417,12 (Vorjahr: 476 T€) auf verbundene Unternehmen. Die Zinsaufwendungen entfallen bei CJ mit 95 T€ und im Konzern mit 106 T€ auf die Abzinsung von Rückstellungen. VIII. Ergebnisverwendung der Conrad Jacobson GmbHDie Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn € 1.356.750,00 auszuschütten und den Restgewinn von € 6.267,39 auf neue Rechnung vorzutragen. IX. Sonstige AngabenAus einem bis Ende 2013 laufenden Mietvertrag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von T€ 1.041. Ende 2010 stehen für das Mutterunternehmen 1,4 Mio € und für Dritte 0,3 Mio € für Ausschüttungen zur Verfügung. Während des Geschäftsjahres 2010 wurden im Konzern durchschnittlich 66 ( Vorjahr 64) Angestellte beschäftigt, davon entfallen auf CJ unverändert 22 Angestellte. Geschäftsführer des Mutterunternehmens Conrad Jacobson GmbH für das Geschäftsjahr 2010:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2010 betrugen € 1.108.844,06. Die Pensionszahlungen an frühere Geschäftsführer oder deren Hinterbliebene betrugen 2010 € 263.574,00 (Stand der Rückstellungen Ende 2010 € 1.473.416,00). Der Aufsichtsrat des Mutterunternehmens Conrad Jacobson GmbH besteht aus den Herren:
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2010 betrugen € 109.621,60.
Hamburg, den 6. Mai 2011 Conrad Jacobson GmbH gez. Leif A. Larsson gez. Udo Kegel gez. Dr. Alexander Wehowski Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen 2010 im KonzernConrad Jacobson GmbH, Hamburg
Entwicklung des Eigenkapitals im KonzernConrad Jacobson GmbH, Hamburg
Verbindlichkeitenspiegel 2010Conrad Jacobson GmbH, Hamburg
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden (unverändert 2,4 Mio €), Verpfändung von Aktien (unverändert 15,6 Mio €) sowie Übereignung von Handelswaren und Abtretung von Forderungen (zusammen 25,8 Mio €, Vorjahr 28,8 Mio €) besichert. Verbindlichkeitenspiegel 2010 des KonzernsConrad Jacobson GmbH, Hamburg
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden (unverändert 2,4 Mio €), Verpfändung von Aktien (unverändert 15,6 Mio €) sowie Übereignung von Handelswaren und Abtretung von Forderungen (zusammen 25,8 Mio €, Vorjahr 28,8 Mio €) besichert. Kapitalflussrechnung 2010 des KonzernsConrad Jacobson GmbH, Hamburg
Der Finanzmittelfonds (Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand) enthält eine Festgeldanlage von unverändert 0,2 Mio €. Konzernlagebericht 2010Conrad Jacobson GmbH, HamburgA. Geschäftsverlauf1. Entwicklung von Branche und Geschäftsverlauf Der Weltmarkt für Papier und Zellstoff konnte sich in 2010 grundsätzlich deutlich erholen. Die Preise für Verpackungspapiere und Zellstoff stiegen erfreulich. Der Markt für Zeitungsdruckpapier war in Westeuropa auf einem sehr niedrigen Niveau. In den übrigen Regionen der Welt konnten die Preise im Jahresverlauf gesteigert werden. Daher hat die Conrad Jacobson - Gruppe insgesamt ein ordentliches Ergebnis erzielt. Die Ergebnisse der KONDOPOGA International Trading GmbH sowie der Overseas Trading Conrad Jacobson GmbH sind zufriedenstellend. Die Conrad Jacobson Zellstoff GmbH hat aufgrund gestiegener Erlöse sowohl im Eigen- wie auch im Agenturgeschäft ihr operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr steigern können. Die Zellstoff und Papier Handelsgesellschaft mbH weist aufgrund rückläufiger Geschäftsentwicklung und erforderlicher Wertberichtigungen ein negatives Ergebnis aus. Unsere Industriebeteiligungen in Russland und der Ukraine haben sich aufgrund der unterschiedlichen Marktentwicklungen divergierend entwickelt. Insbesondere die OAO Kondopoga litt unter dem historisch niedrigen Preisniveau für Zeitungsdruckpapier. Man hat diese Umstände genutzt, um die Effizienz und die Konkurrenzfähigkeit zu verbessern. Das Kiewer Karton- und Papier Kombinat konnte seine gute Marktposition weiter ausbauen. 2. Umsatzentwicklung
Die Erlöse aus dem Eigengeschäft sind auf Grund eines Anstiegs der verkauften Mengen insgesamt um 7,7 Mio € bzw. 4,9 % gestiegen. Das Agenturgeschäft erhöhte sich um 0,6 Mio € bzw. 22,2 %. Die Aufwendungen für bezogene Waren haben nur um 0,7 Mio € zugenommen, weil aufgrund geänderter Lieferbedingungen Verkaufsfrachten unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen auszuweisen sind (Anstieg gegenüber dem Vorjahr 8,1 Mio €). 3. Beschaffung Beim Zeitungsdruckpapier und Zellstoff sind die Lieferquellen ausreichend. Bei den Verpackungspapieren und Wellpappenrohstoffen bedarf es auch weiterhin großer Anstrengungen, neue Lieferquellen zu erschließen. 4. Finanzierung Die Finanzierung des Handelsgeschäftes erfolgt im Wesentlichen über kurzfristige Bankkredite, die von der Conrad Jacobson GmbH als Holding im Rahmen des Konzernkreditmanagements aufgenommen und an die operativ tätigen Gesellschaften weitergegeben werden. Die Besicherung der Kredite erfolgt im Wesentlichen durch Übereignung von Handelswaren und Abtretung besicherter Kundenforderungen. Zinsrisiken sind durch entsprechende Sicherungsgeschäfte gedeckt. 5. Personal Der Personalbestand ist gegenüber dem Vorjahr um 2 auf 66 Mitarbeiter gestiegen. B. Darstellung der Lage1. Vermögenslage
Wesentliche Veränderungen im Vermögensbereich: Im kurzfristig gebundenen Vermögen sind die Vorräte, die zum Zeitpunkt der Berichterstattung überwiegend abgewickelt waren, um 1,3 auf 9,6 Mio € gesunken und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die zum Zeitpunkt der Berichterstattung - soweit fällig - bezahlt waren, um 1,4 auf 21,2 Mio € gestiegen. Gestiegen sind auch die liquiden Mitel (um 1,0 auf 1,6 Mio €). Wesentliche Veränderungen im Kapitalbereich: Das Eigenkapital hat gegenüber dem Vorjahr um 1,3 auf 15,8 Mio € zugenommen. Ursache für den Rückgang des mittelfristigen Fremdkapitals sind im Wesentlichen planmäßige Tilgungen von Darlehensverbindlichkeiten. Das kurzfristige Fremdkapital ist insgesamt um 1 auf 34,5 Mio € gestiegen. Einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1,2 auf 17,7 Mio € sowie der sonstigen Rückstellungen um 0,4 auf 0,4 Mio € stehen Zunahmen aller übrigen Posten von insgesamt 2,6 Mio € gegenüber. 2. Finanzlage
Die Verbesserung der Deckungsverhältnisse ist der Saldo aus dem Rückgang des lang- und mittelfristigen Fremdkapitals durch entsprechende Tilgungen um 0,5 Mio € und einer Zunahme des Eigenkapitals um 1,3 Mio €. Die zu deckenden Vermögenswerte haben sich kaum verändert. Stichtagsliquidität
Die Zahlungsbereitschaft war 2010 stets gewährleistet. 3. Ertragslage
Zur Entwicklung des Rohergebnisses vgl. die Ausführungen zu 2. Umsatzentwicklung. Die aus dem Rohergebnis zu deckenden Personal- und Sachaufwendungen sind insgesamt um 7,8 Mio € gestiegen. Die Veränderungen im Einzelnen stellen sich wie folgt dar:
Übrige Erträge und Finanzergebnis haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 0,3 Mio € gesunken ist. Sonderfaktoren führen im Berichtsjahr zu einer Ergebnisverschlechterung von insgesamt 0,4 Mio E. Gleichzeitig sind die Ertragsteuern um 0,5 Mio € gesunken. Daher ergibt sich ein Jahresüberschuss, der mit 3 Mio € dem des Vorjahres entspricht. C. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung1. Risikomanagementsystem Die Geschäftsführung der Conrad Jacobson GmbH als Holding ist für das Risikomanagement der Gruppe insgesamt sowie der einzelnen zur Gruppe gehörenden Gesellschaften zuständig. Sie steuert die Gruppe wertorientiert; dabei setzt sie sich bewusst mit strategischen und operativen Risiken auseinander, um potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und geeignete Vorsorgemaßnahmen einzuleiten. Das Risikomanagementsystem besteht aus einem Internen Kontrollsystem und dem Controlling:
2. Risiken a. Preisänderungsrisiko
Die Abwicklung unserer Handelsgeschäfte erfolgt außer in € auch in USD und GBP. Währungsrisiken entstehen dadurch nicht, weil entweder Ein- und Verkauf sowie alle bei den Geschäften anfallenden Kosten in der gleichen Währung abgewickelt oder Kursrisiken durch entsprechende Devisentermingeschäfte gedeckt werden (Micro-Hedges).
Die Conrad Jacobson GmbH als Holding deckt Zinsrisiken, die aus der Finanzierung des Handelsgeschäftes entstehen können, durch entsprechende Zinsswaps (Macro-Hedges). b. Ausfallrisiko Da derivative Finanzinstrumente nur mit erstklassigen Banken abgeschlossen werden und im Rahmen des Risikomanagements je Kontrahent Limite festgelegt sind, ist das tatsächliche Ausfallrisiko zu vernachlässigen. c. Liquiditätsrisiko Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau, in der Gruppe vorhandene, nicht ausgenutzte Kreditlinie stellt jederzeit die Liquiditätsversorgung sicher. d. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Risiken aus Zahlungsstromschwankungen begegnet die Gruppe mit Vorhalteliquidität sowie bestätigten Kreditlinien. e. Risiken in den Industriebeteiligungen Wir haben an internationalen Maßstäben gemessen stark unterbewertete Beteiligungen mit dem Ziel erworben, die Vertriebsrechte für uns zu sichern. Ein Risiko stellt allerdings die geringe Fungibilität der Anteile sowie die latente Gefahr staatlicher Eingriffe dar. Gegen letztere haben wir uns über Hermes abgesichert. 3. Chancen Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Conrad Jacobson - Gruppe seit vielen Jahren über ein stabiles Agentur- und Handelsgeschäft im Weltmarkt für Papier und Zellstoff verfügt, das auch zukünftig Chancen bietet, im Markt bestehen zu können. Dem Verlust von Agenturen haben wir durch Gründung von gemeinsamen Vertriebsgesellschaften zusammen mit den Herstellern entgegengewirkt. Zum anderen haben wir uns auf russische und andere osteuropäische Hersteller konzentriert, bei denen der Trend zur Konzentration noch nicht zu erwarten ist. D. Voraussichtliche EntwicklungFür den Bereich Zeitungsdruckpapier erwarten wir für 2011 einen deutlich stärkeren europäischen Markt. In den anderen Regionen sind ebenfalls positive Zeichen hinsichtlich einer Erholung der Preise zu erkennen. Substantielle Stillegungen und Abstellmaßnahmen lassen hoffen, daß die Preise ihren Tiefpunkt verlassen haben. Die Preise für Verpackungspapiere und Zellstoff werden weltweit in 2011 auf ihrem guten Niveau verbleiben. Die Ergebnisse, soweit sie bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung vorliegen, lassen für 2011 ein befriedigendes Ergebnis erwarten. Bis zur Erstellung des Jahresabschlusses sind keine Tatsachen aufgetreten, über die zu berichten wäre.
Hamburg, den 6. Mai 2011 Conrad Jacobson GmbH gez. Leif A. Larsson gez. Udo Kegel gez. Dr. Alexander Wehowski BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSDer vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahres- und Konzernabschluss: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Conrad Jacobson GmbH, Hamburg, sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und ihren Bericht über die Lage des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage des Konzerns abzugeben. Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahres- und Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie des Berichts über die Lage des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage des Konzerns steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 14. Juni 2011 Hamburger
Treuhand Gesellschaft Schomerus & Partner
Inzelmann, Wirtschaftsprüfer Kirch, Wirtschaftsprüfer |
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