Minaya Capital AGLiquidiert

82031 Grünwald, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 210426
Eingetragen
30.8.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: a) Entwicklung und Betreiben von zukunftsfähigen Technologien und Systemen; b) Unternehmensberatung, insbesondere Business Development; c) Erbringung sämtlicher mit den unter Buchstaben a) und b) genannten Tätigkeiten im Zusammenhang stehenden Leistungen, insbesondere Dienst- und Beratungsleistungen; d) Gründung, Erwerb, Verwaltung und Veräußerung von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen, einschließlich Zweigniederlassungen jeder Rechtsform, im In- und Ausland und Ausübung von Konzernleitungsfunktionen. Erlaubnispflichtige Tätigkeiten sind ausgeschlossen.

Historie

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Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Minaya Capital AG

Hörselberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 247.933,90 83.173,91
I. Finanzanlagen 247.933,90 83.173,91
B. Umlaufvermögen 174.027,48 520.692,87
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 645,68 175.503,74
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 173.381,80 345.189,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.919,00 6.779,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 435.880,38 610.645,78

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 427.914,58 603.611,31
I. gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Kapitalrücklage 153.456,11 153.456,11
III. Bilanzverlust 525.541,53 349.844,80
davon Verlustvortrag 349.844,80 319.202,98
B. Rückstellungen 6.645,00 6.745,00
C. Verbindlichkeiten 1.320,80 289,47
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.320,80 289,47
Bilanzsumme, Summe Passiva 435.880,38 610.645,78

Anhang


 
 
1. Angaben zur Form der Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

1.1 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Gliederung (§ 265 Abs. 1 S. 2 HGB)

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25.05.2009 (BilMoG) aufgestellt.

Die Gliederung hat sich gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

1.2 Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB i.V.m. §§ 246 bis 251 HGB)

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit nichts anderes bestimmt ist.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB berücksichtigt.

Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet worden. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Bewertung (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB i.V.m. §§ 252 bis 256 HGB)

Die Bewertungsmethoden sind unter Beachtung der handelsrechtlichen Normen an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

Bilanzierungshilfen wurden nicht in Anspruch genommen.

Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden. Dem stehen auch tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur beachtet worden, sofern sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden:

Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem tieferen Börsenkurs bewertet.      

Das Grundkapital beträgt Euro 800.000,00. Die Höhe des Grundkapitals stimmt mit der Eintragung im Handelsregister überein.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sämtliche Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

2. Erläuterungen zu einzelnen Positionen von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

2.1 Erläuterungen zur Bilanz

Wertpapiere des Anlagevermögens

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände

Auf das Darlehen der German Brokers AG wurde eine Abschreibung gem. § 253 Abs. 4 HGB in Höhe von Euro 100.060,93 vorgenommen. Das Darlehen wurde gem. Forderungskauf- und Abtretungsverträgen vom 20. Dezember 2011 veräußert.

Anzahl der Aktien / Nennbetragsaktien (§ 160 Abs. 1 Nr. 3 AktG)

Das Grundkapital setzt sich aus 800.000 Stückaktien zusammen.

Der Nennbetrag beläuft sich auf Euro 1,00.


Genehmigtes Kapital (§ 160 Abs. 1 Nr. 4 AktG)

Der Vorstand ist durch Satzung vom 18.04.2008 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 10.04.2013 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um bis zu insgesamt 190.000,00 € durch Ausgabe von bis zu 190.000 neue, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und /oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II).


Kapitalrücklage (§ 152 Abs. 2 AktG)

Die Kapitalrücklage beträgt zum Schluss des Geschäftsjahres insgesamt Euro 153.456,11.


Gewinnrücklage (§ 152 Abs. 3 AktG)

Eine Gewinnrücklage besteht nicht.


Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB)

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 zeigt der Verbindlichkeitenspiegel folgendes Bild:
  

Position
Gesamt-betrag
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Restlaufzeit zwischen ein und fünf Jahren
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
gesicherte Beträge
 
in TEuro
in TEuro
in TEuro
in TEuro
in TEuro
1. Anleihen
0
0
0
0
0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
0
0
0
0
0
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
0
0
0
0
0
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
0
0
0
0
0
5. Wechsel- verbindlichkeiten
0
0
0
0
0
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
0
0
0
0
0
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungs- verhältnis
0
0
0
0
0
8. sonstige Verbind- lichkeiten
1
1
0
0
0
 
 
 
 
 
 
Summen
1
1
0
0
0

 
  Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Aufwendungen für die Buchführung und Aufstellung des Jahresabschlusses und die Prüfung des Jahresabschlusses 2011.

3. Sonstige Angaben

Unternehmensorgane (§ 285 Nr. 9 und Nr. 10 HGB)

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgenden Vorstand vorgenommen:

Name Vorname Funktion/Beruf

Ruchti Jürgen Vorstand (bis 27.12.2011)
Sägesser  Jörg Vorstand (ab 27.12.2011)

Mitglieder des Aufsichtsrats waren:

Name                Vorname    Beruf                            Mitgliedschaft in weiteren Kontrollgremien

         Blancke              Walter    Hochschullehrer               - Automobilpartner Mitte AG, Ar-Vorsitz
           - RWB Akademie AG, AR-Mitglied
           -  entero AG, AR-Mitglied
 
Weiser              Jan    Rechtsanwalt                 keine

Nitschmann      Gerd    Kaufmann                        - German Brokers AG, AR-Mitglied
 
Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Herr Prof. Dr. Walter Blancke.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten neben dem Ersatz ihrer Auslagen eine feste, nach Geschäftsjahresende zu zahlende Vergütung von € 500,00, der Vorsitzende erhält das Doppelte der Vergütung. Die auf die Gesamtvergütung zu entrichtende Umsatzsteuer wird von der Gesellschaft erstattet.

Die bezeichneten Personen haben  im Geschäftsjahr 2011 keine Bezüge erhalten.

Corporate Governance

Da die Aktien der Gesellschaft nicht börsennotiert im Sinne des § 161 AktG sind, sind Vorstand und Aufsichtsrat nicht verpflichtet, eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abzugeben.


Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB)

Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers.

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 2.500,00 Euro und gliedert sich wie folgt:

a) Abschlussprüfungsleistungen                     2.500,00 Euro
b) sonstige Bestätigungsleistungen                      0,00 Euro
c) Steuerberatungsleistungen                              0,00 Euro
d) sonstige Leistungen                                        0,00 Euro

Verlustvortrag

 Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. In den Bilanzverlust wurde ein Verlustvortrag von Euro 349.844,80 einbezogen.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

In der Hauptversammlung vom 13.09.2010 wurde der Vorschlag des Vorstands zur Ergebnisverwendung des Vorjahres angenommen.

Hörselberg-Hainich, den 23. April 2012





...........................................................
Vorstand Jörg Sägesser
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


 

   Bestätigungsvermerk

Nach dem Ergebnis meiner Prüfung habe ich am 11. Juni 2012 dem auf der Seite 22 beigefügten Jahresabschluss und den Lagebericht der Minaya Capital AG, Hörselberg-Hainich, zum 31. Dezember 2011 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der von mir an dieser Stelle wiedergegeben wird:

An die Minaya Capital AG

Ich habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der  Minaya Capital AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. 

Hessisch Oldendorf, 11. Juni 2012






Dipl.-Kfm. Reinhard von Aulock
Wirtschaftsprüfer
  

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