Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Mägerlein seit 8.11.2002 | Geschäftsführer |
Ludwig Schottenhamel seit 8.11.2002 | Prokura |
Britta Schneider seit 8.11.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 76.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ASW GmbHEigenbeteiligung | 24.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASW GmbHWindsbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsmodell des Unternehmens und Geschäftsverlauf Das Unternehmen ist auf dem Gebiet der Blechbearbeitung und Schweisstechnik tätig. Als Zulieferer für die metallverarbeitenden Betriebe aus Handwerk und Industrie ist das Unternehmen breit aufgestellt. Durch Übernahme der Firma "Ciani" im Jahr 2021 konnte die Produktpalette mit Design, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von POS Displays und Ladenbau erweitert werden. Weltwirtschaftliche Lage Die Weltwirtschaftsleistung ist in 2023 moderat um insgesamt 3,3% gewachsen und verbleibt damit weiterhin unter dem historischen Durchschnittswachstum von 3,8% (in den Jahren 2000 bis 2019). Erneut zeigten sich dabei große regionale Unterschiede, allgemein betrachtet blieben fortgeschrittene Volkswirtschaften hinter den Konjunkturgewinnen der Schwellenländer zurück. Innerhalb der Industrieländer blieb die Konjunktur in Europa und Japan schwach, während die USA ein kräftiges Wachstum verzeichnet. Zu den zahlreichen Risiken, die die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft bedrohen, gehören insbesondere die Auswirkungen geopolitischer Konflikte. Diese führen zu anhaltender Unsicherheit und könnten die Energiepreise und Handelsströme stärker beeinflussen. Ebenso wird der Disinflationsprozess dadurch verlangsamt, was eine restriktivere Geldpolitik erforderlich macht, die die Konjunktur zusätzlich belastet. In der EU (ohne Vereinigtes Königreich), in die 2023 42,4% aller Exporte der deutschen Schweißtechnik geflossen waren, wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu 2022 um 0,5%. Mehr als die Hälfte der Mitgliedstaaten (16) meldeten moderate positive Wachstumsraten. Der Euroraum nahm 2023 24,8% der deutschen Exporte von Schweißtechnik auf. Die Wirtschaftsleistung entwickelte sich 2023 mit +0,4% ähnlich wie in der EU insgesamt. (Quelle: Schweisstechnik 2023: Gestiegene Produktionswerte, Schweissen und Schneiden). Wirtschaftliche Lage in Deutschland Wirtschaftliche Stagnation und hohe, wenn auch rückläufige Inflationsraten prägten die deutsche Wirtschaft im gesamten Jahresverlauf 2023 (Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023, BMWK). Das Bruttoinlandprodukt sank laut Statistischem Bundesamt in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %-Punkte. Nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Gesunkene Ex- und Importe, geopolitische Spannungen und die Nachwirkungen der Energiepreiskrise wirkten sich auf die Wirtschaftsleistung in Deutschland aus (Quelle: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% gesunken, DESTATIS). Dies wirkte sich auch auf die Metall- und Elektroindustrie aus. Zum Jahresende 2023 sank im Bereich der Metall- und Elektroindustrie sowohl die Produktion als auch die Auftragseingänge (Quelle: Deutsche Elektro- und Digitalindustrie mit Rücksetzer zum Jahresende, ZVEI e. V.). Branchenanalyse In 2022 hat der Produktionswert der deutschen Schweißtechnik mit einem Plus von 10,4% auf 4,11 Mrd. € erstmalig das Prä-Pandemieniveau aus 2019 (3,85 Mrd. €) überschritten. Mit ähnlichen hohen Zuwächsen (+9,9%) in 2023 auf insgesamt 4,52 Mrd. € hat sich die positive Entwicklung verstetigt. Größte ausländische Abnehmer deutscher Schweißtechnik waren erneut die USA und China. Etwas mehr als 42% der deutschen Exporte verblieben in der EU-27 (3,2% im Vereinigten Königreich), knapp 25% im Euro-Raum. Die stärksten außenwirtschaftlichen Verflechtungen Deutschlands im Bereich der Schweißtechnik (gemessen an der Summe aus Export- und Importwerten) bestanden 2023 mit den USA, der Volksrepublik China, Italien, der Tschechischen Republik, der Schweiz, Österreich, Polen, Frankreich, Mexiko und den Niederlanden. Dabei dominierten - abgesehen von der Schweiz - erneut die deutschen Ausfuhren mehr oder weniger deutlich die Einfuhren (Quelle: Schweisstechnik 2023: Gestiegene Produktionswerte, Schweissen und Schneiden). ASW GmbH Unsere Gesellschaft konnte im Berichtszeitraum die Gesamtleistung (TEUR 15.760) gegenüber dem Vorjahr (TEUR 15.542) nochmals um 1,4% steigern, was auf die breit gefächerte Ausrichtung des Unternehmens zurückzuführen ist. Das Jahresergebnis 2023 (TEUR 2.258) ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.007 gestiegen. Die Umsatzerlöse sind um TEUR 198 gesunken, auch Personalkosten, Materialeinsatz und Abschreibungen konnten um TEUR 898,7 gesenkt werden. Die Lage der Gesellschaft befindet sich auf einer soliden Basis. Insgesamt konnten wir unsere Erwartungen übertreffen und blicken auf ein gutes Jahr 2023 zurück. Die Eigenkapitalquote hat sich von 71,5% im Vorjahr auf 80,5% erhöht, was überwiegend mit der Begleichung von Darlehensverbindlichkeiten zu begründen ist. 2. Umweltschutz Die ASW GmbH betreibt seit jeher in allen Bereichen aktiven Umweltschutz. Gegenüber den Kunden bieten wir die Möglichkeit, durch die Zertifizierung nach ISO 14001 glaubhaft zu dokumentieren, dass alle umweltrelevanten Prozesse kontrolliert werden. Der Betrieb einer Photovoltaikanlage untermauert die umweltbewusste Firmenphilosophie. 3. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist als Auftragsfertiger nicht auf dem Gebiet der Grundlagenforschung tätig, ergänzt jedoch das Produktportfolio mit eigenentwickelten Produkten in geringem Umfang. 4. Ertragslage Die Ertragslage weist gegenüber dem Vorjahr nochmals ein deutlich verbessertes operatives Betriebsergebnis vor gewinnabhängigen Steuern von TEUR 3.104 (Vorjahr TEUR 1.804) auf, was im Wesentlichen auf einen stark gesunkenen Betriebsaufwand zurückzuführen ist. Das Absatzgebiet der Produkte umfasst im Wesentlichen das Inland. Die Umsatzerlöse sind leicht um 1,3 % von TEUR 15.787 auf TEUR 15.589 gesunken. Eine gegenüber dem Vorjahr erfolgte Bestandserhöhung von TEUR 171 an angearbeiteten und fertigen Aufträgen führen zu einer Gesamtleistung im Jahr 2023 von TEUR 15.760 nach TEUR 15.542 im Vorjahr. Der Materialaufwand hat sich von TEUR 6.060 um 9,0 % auf TEUR 5.517 überproportional zur Umsatzsteigerung vermindert. Die Materialeinsatzquote im Vergleich zur Betriebsleistung beträgt im Geschäftsjahr 2023 35,0 % nach 39,0 % im Vorjahr. Der Personalaufwand ist überwiegend aufgrund im Vorjahr zugesagter Inflationsausgleichsprämien um TEUR 265 auf TEUR 5.014 gesunken und beträgt 31,8 % der Betriebsleistung nach 33,3 % im Vorjahr (TEUR 5.279). Im Jahresdurchschnitt wurden 89 Arbeiter und 28 Angestellte (ohne Geschäftsführung) beschäftigt, sodass einschließlich 9 Auszubildender insgesamt 126 Mitarbeiter beschäftigt waren (Vorjahr 123 Mitarbeiter). Die Abschreibungen sind von TEUR 706 im Vorjahr auf TEUR 615 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 1.734 auf TEUR 1.683 gesunken und betragen damit 10,6 % der Betriebsleistung. Der Rückgang betrifft im Wesentlichen die Einsparungen bei den Stromkosten, Mietzahlungen und Instandhaltungsmaßnahmen. Insgesamt ergibt sich ein deutlich verbessertes operatives Betriebsergebnis vor gewinnabhängigen Steuern von TEUR 3.091 im Berichtsjahr gegenüber TEUR 1.788 im Vorjahr, was auf einen um TEUR 952 gesunkenen Betriebsaufwand und eine um TEUR 91 gestiegene Betriebsleistung zurückzuführen ist. 5. Finanzlage Das operative Finanzergebnis ist mit TEUR 6 deutlich besser als im Vorjahr mit TEUR -19. Der Zinsaufwand des laufenden Jahres ist aufgrund von Darlehenstilgungen um TEUR 6 reduziert worden. Die Zinserträge 2023 konnten um TEUR 19 gesteigert werden, was im Wesentlichen auf gestiegene Zinserträge bei Bankguthaben zurückzuführen ist. Das Ergebnis aus periodenfremden Erträgen und Aufwendungen ist mit TEUR 127 (Vorjahr: TEUR -2) deutlich gestiegen, was überwiegend auf Erträge aus der Anpassung Betriebsprüfung zurückzuführen ist. In Summe beträgt das Jahresergebnis 2023 TEUR 2.258 nach TEUR 1.251 im Vorjahr. Das Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern (EBIT) des Jahres 2023 hat sich mit TEUR 3.084 gegenüber TEUR 1.807 im Vorjahr erhöht. Das Ergebnis vor Zinsergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt demnach TEUR 3.699 (Vj. TEUR 2.513). Die Investitionen sind mit netto TEUR 176 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 219) nochmals gesunken. Die Kredittilgung beträgt TEUR 425 nach TEUR 635 im Vorjahr. 6. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich wie folgt entwickelt: Das Anlagevermögen hat sich von TEUR 3.550 auf TEUR 3.110 verringert. Investitionen wurden insgesamt i.H.v. TEUR 176 getätigt. Davon entfallen TEUR 79 auf Grundstücke und Gebäude und TEUR 97 auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Bei den Vorräten gab es eine Verminderung um 9,6 % bzw. TEUR 185. Dabei sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von TEUR 1.144 auf TEUR 789 gesunken. Ein Anstieg ist bei den fertigen Erzeugnisse von TEUR 304 auf TEUR 364 und bei den unfertigen Erzeugnissen von TEUR 467 auf TEUR 577 zu verzeichnen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit TEUR 858 auf dem Niveau des Vorjahres. Die flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag sind mit TEUR 5.198 nach TEUR 3.543 im Vorjahr um TEUR 1.655 gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 572 auf TEUR 269 gesunken, was im Wesentlichen auf personalbezogene Rückstellungen zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ausschließlich Darlehens- und Finanzierungsverbindlichkeiten. Diese sind durch Tilgungen in Höhe von TEUR 425 auf TEUR 538 gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 55 von TEUR 204 auf TEUR 259 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 97 auf TEUR 122 vermindert und betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten. 7. Gesamtaussage Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt die Umsatzentwicklung sowie das EBITDA im Fokus. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut eingeschätzt wird. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 8. Prognosebericht Die Projektionen gehen für das laufende und die folgenden Quartale 2024 von einer allmählichen Belebung der Wirtschaft aus, wenn die Inflation sich weiter stabilisiert und der private Konsum durch steigende Einkommen angekurbelt wird (Quelle: Schweisstechnik 2023: Gestiegene Produktionswerte, Schweissen und Schneiden). Unser Unternehmen ist, was Produktionsprogramm und Technisierungsgrad unserer Fertigung angeht, sehr gut aufgestellt. Unsere Geschäftsbereiche konnten gut ausgelastet werden, so dass die Geschäftsentwicklung weiter stabilisiert werden konnte. Wir sehen uns grundsätzlich für die Zukunft gut aufgestellt und planen für 2024 mit leicht sinkenden Umsatzerlösen sowie einem leicht rückläufigen Gesamtergebnis. Der Schwerpunkt der Investitionen wird auch in 2024 vorwiegend in qualifiziertes Personal und Schulungsaktivitäten gesehen. 9. Risikomanagementsystem Das Risikomanagementsystem hat die Strategie, Risiken frühzeitig zu erkennen, um adäquat darauf reagieren zu können. Der Prozess des Risikomanagementsystem wird laufend überwacht und fortgeschrieben. Durch das breit aufgestellte Portfolio, insbesondere an potenten Kunden, schätzen wird das Risiko für gravierende Veränderungen relativ gering ein. Die Organisation liegt federführend in der Hand der Geschäftsleitung. 10. Risikobericht Die Gesellschaft ist dem allgemeinen Branchen- und Konjunkturrisiko ausgesetzt. Zur Abdeckung von versicherbaren Risiken sind in ausreichendem Maße Versicherungen abgeschlossen. Für alle weiteren erkennbaren Risiken wurden Rückstellungen gebildet. In der Gesamtbewertung der Marktsituation ist aus heutiger Sicht ein allgemeines Unsicherheitsrisiko erkennbar, was speziell den 2022 entstandenen Russland-Ukraine-Konflikt und damit einhergehende Energiepreissteigerungen und Lieferkettenproblematiken betrifft. Grundsätzlich sind aber keine Risiken erkennbar, die zukünftig eine Bestandsgefährdung unseres Unternehmens darstellen. Allerdings liegt in den Auswirkungen des Ukraine-Krieges ein nicht wirklich einzuschätzendes Risiko. Damit verbunden ist auch die Stabilität unserer Blechzulieferer in Bezug auf Verfügbarkeit, Lieferzeit und Konditionen zu sehen. Preisänderungsrisiken bestehen unter anderem bei Preisschwankungen auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten. Durch das interne Risikomanagementsystem werden die Entwicklungen stetig verfolgt. Ausfall- und Liquiditätsrisiken sind in dem Sinne denkbar, dass Kunden oder Lieferanten zum Beispiel aufgrund von Insolvenzen wegfallen. Auch hier gilt es durch stetiges Monitoring wachsam zu sein. Aufgrund der insgesamt positiven finanzwirtschaftlichen Situation unseres Unternehmens sehen wir die durch die Krisen verursachten Liquiditätsrisiken als zu bewältigend an. 11. Chancenbericht Die Chancen des Unternehmens liegen in der Breite der Fertigungsmöglichkeiten und in der langjährigen Kompetenz im Bereich der Blechverarbeitung und Schweißtechnik. Mit modernstem Maschinenpark und wachsender Kompetenz unserer Mitarbeiter kann auf unterschiedlichste Kundenbedürfnisse und -anforderungen eingegangen werden. Die Erweiterung des Geschäftsbetriebes um den Bereich Design und Produktion von Displays für den Point of Sale hatte erkennbar weitere Möglichkeiten eingeräumt.
Windsbach, den 07.04.2025 Herr Andreas Mägerlein, Geschäftsführer Frau Britta Schneider, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen ASW GmbH, hat ihren Sitz in Windsbach und wird unter der Registernummer HRB 394 beim Amtsgericht Ansbach geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274a, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von 3 bis 4 Jahren zugrunde. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 33 Jahren abgeschrieben. Die Außenanlagen haben eine Nutzungsdauer von höchstens 19 Jahren. Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 20 Jahren. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 23 Jahren. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Für den Werkzeugbestand wurde ein Festwert gebildet. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800,00 wurden im Berichtsjahr und den vier Vorjahren sofort abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Geringwertige Anlagegüter der Vorvorjahre mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden in einem Sammelposten erfasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Fertige Erzeugnisse und Waren sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. EIGENKAPITAL Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe erbracht. Der Ausweis der eigenen Anteile erfolgt gemäß § 272 Abs. 1a HGB und wird offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Project-Unit-Credit-Methode errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Geschäftsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82 % bei der Berechnung zugrunde gelegt. Rentenanpassungen wurden mit 2,00 % berücksichtigt. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden darüber hinaus nicht angenommen. Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Die Gewinnrücklage wurde aufgrund der Feststellung durch die Betriebsprüfung um 127.200 Euro reduziert. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 5.690.291,04 Euro (Vorjahr: 4.539.054,02 Euro) enthalten. 4. Pensionsrückstellungen Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 2.439,00. Dieser Betrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Bürgschaften sowie Sicherungsübereignungen diverser Maschinen gesichert. Verbindlichkeiten über fünf Jahre bestehen nicht. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen periodenbezogenen betrieblichen Erträge betreffen Sachbezüge Kfz (EUR 33.027,24), sonstige Sachbezüge (EUR 882,40) sowie Versicherungsentschädigungen (EUR 25,00). Die sonstigen periodenfremden betrieblichen Erträge betreffen Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen zu Forderungen (EUR 3.280,00), Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung zu Forderungen (EUR 40,00), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (EUR 1.000,00), Erträge Anpassung Betriebsprüfung der Jahre 2016 bis 2019 (EUR 127.200,00) sowie sonstige (EUR 1.312,74). 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen periodenbezogenen betrieblichen Aufwendungen betreffen Verwaltungsaufwendungen (EUR 158.341,18), Vertriebs- und Werbeaufwendungen (EUR 392.226,76), Personalnebenkosten (EUR 85.729,47) sowie übrige Aufwendungen (EUR 1.037.615,03). Hier entfallen die wesentlichen Posten auf Energiekosten (EUR 169.379,40), Instandhaltungen (EUR 369.719,02), Werkzeuge und Kleingeräte (EUR 191.591,98) Mieten und Leasinggebühren (EUR 159.380,28) sowie Kraftfahrzeugkosten (EUR 102.748,69). Die sonstigen periodenfremden betrieblichen Aufwendungen betreffen Forderungsverluste (EUR 3.121,45), Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (EUR 749,50), Einstellungen in Einzelwertberichtigungen zu Forderungen (EUR 3.690,00) sowie übrige (EUR 1.962,26). E. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
2. Haftungsverhältnisse Es bestehen nach § 251 HGB keine Haftungsverhältnisse. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
4. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Herr Andreas Mägerlein, Kaufmann, Neu-Isenburg Frau Britta Schneider, Betriebswirtin, Neu-Isenburg Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezüge der Organmitglieder wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB haben sich nicht ergeben. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.547.959,27 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Unterschrift
Windsbach, 07.04.2025 Andreas Mägerlein, Geschäftsführer Britta Schneider, Geschäftsführerin Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die ASW GmbH, Windsbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ASW GmbH, Windsbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASW GmbH, Windsbach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung Der Jahresabschluss und Lagebericht der ASW GmbH für das vorherige, am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum 23. Mai 2024 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Straubing, 07.04.2025 S+C
Audit GmbH
Prof. Dr. Hanns R. Skopp, Wirtschaftsprüfer |
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