Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 6342
Eingetragen
9.5.2003
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen
Gegenstand
der Vertrieb, der Verkauf, die Ver- und Bearbeitung von in technischen Betriebsabläufen hergestellten Zwischenund Endprodukten aus Eisen- und Nichteisenmetallen, insbesondere aus Kupfer, und sämtliche zusätzlichen und verwandten Tätigkeiten in den Bereichen Vertrieb, Verkauf und Bearbeitung. Die Gesellschaft darf Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Unternehmensgegenstand gründen, erwerben und sich an solchen beteiligen sowie Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Björn Greis
seit 12.2.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Etablissements Gindre Duchavany SAFRA
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Etablissements Gindre Duchavany SA
France
12.500 €
50.00%
Etablissements Gindre Duchavany SA
France
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KUPFERRHEYDT GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Kupferrheydt GmbH, Mönchengladbach

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.861,00 4.453,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1.862,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 90.732,00 96.513,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.517,00 261.249,00 133.631,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.526.954,09 2.454.690,13
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.230.054,29 900.886,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.133.938,37 6.890.946,75 3.475.468,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 151.937,80 93.269,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.883.121,68 473.681,53
3. Sonstige Vermögensgegenstände 598.593,12 2.633.652,60 586.418,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.620.452,42 1.436.917,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.888,89 40.666,95
12.449.051,66 9.696.596,86

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.335.735,00 2.335.735,00
III. Verlustvortrag 1.398.410,74 2.117.463,17
IV. Jahresüberschuss 1.645.901,56 2.608.225,82 1.723.052,43
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.116.997,00 2.167.953,00
2. Steuerrückstellungen 645.058,50 317.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 539.900,00 3.301.955,50 418.752,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.884.852,21 3.700.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.991,11 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 355.258,37 164.431,66
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 203.989,54 942.567,67
5. Sonstige Verbindlichkeiten 90.779,11 6.538.870,34 19.567,95
12.449.051,66 9.696.596,86

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Kupferrheydt GmbH, Mönchengladbach

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 7.519.852,40 6.540.467,07
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.144.980,57 2.036.157,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
412.509,83 2.557.490,40 376.694,01
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 55.860,75 62.573,27
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.006.469,00 1.749.189,50
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 74.896,36 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 526.835,52 275.506,72
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 801.879,53 317.000,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.646.213,56 1.723.346,43
9. Sonstige Steuern 312,00 294,00
10. Jahresüberschuss 1.645.901,56 1.723.052,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Es handelt sich bei der Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Kupferrheydt GmbH mit Sitz in Mönchengladbach ist unter HRB 6342 beim Amtsgericht Mönchengladbach eingetragen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde teilweise ein Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung und teilweise im Anhang gewählt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethode

Der Jahresabschluss ist gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und - sofern sie der Abnutzung unterliegen - um lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstandes, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen. Die planmäßigen Abschreibungen der Sachanlagen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear über einen Zeitraum von drei bis sechszehn Jahren vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 250,00 wurden im Jahr des Zugangs aufwandswirksam erfasst.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte anhand der FiFo-Bewertung bzw. unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zum niedrigeren Marktpreis zum Abschlussstichtag. Für den Metallanteil wurden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden darüber hinaus zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die Umarbeitungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt wurden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Im Rahmen des echten Factorings erfolgt ein saldierter Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert.

Die Pensionsrückstellungen sind entsprechend dem versicherungsmathematischen Gutachten der Mercer Deutschland GmbH, Frankfurt, weiterentwickelt und nach der Projected-Unit- Credit-Methode (PUC-Methode) bewertet worden. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB passiviert. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Gehaltstrends von 0,00 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,00 % zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,00 % p.a. unterstellt.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 22.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurden in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten, die bei Zugang mit dem Tageskurs in Euro umgerechnet wurden. Auf fremde Währung lautende Posten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Im Falle einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr finden § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB keine Anwendung.

Die Umsatzerlöse sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Die Umsatzerlöse werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst.

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zur Vermeidung von Zahlungsstromschwankungen überwiegend im Rahmen eines echten Factorings an einen Factor abgetreten. Das Finanzierungsvolumen aus echtem Factoring (T€ 3.152) wird mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verrechnet. Zum Vorjahresstichtag betrug das Finanzierungsvolumen aus echtem Factoring T€ 3.348.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.883 (Vorjahr: T€ 474) resultieren in Höhe von T€ 1.133 (Vorjahr: T€ 474) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 750 (Vorjahr: T€ 0) aus Darlehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von T€ 978, darin enthalten sind T€ 750 Forderungen aus Darlehen, auf den Gesellschafter.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt (T€ 408) sowie Kautionen aus dem Factoring (T€ 170). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in vollem Umfang eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalaufwendungen, ausstehende Rechnungen, Versicherungen, unterlassene Instandhaltung, Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie aus Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen in Höhe von T€ 5.000 (Vorjahr: T€ 3.700) auf Verbindlichkeiten aus Darlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T€ 885 eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von T€ 5.000 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt T€ 204 (Vorjahr: T€ 943) entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Gewinnausschüttungen, entfallen in voller Höhe auf den Gesellschafter und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren existieren zum 31. Dezember 2023 und zum Vorjahresstichtag nicht.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 264 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge mit Restlaufzeiten bis zu fünf Jahren. Daneben bestehen weitere wesentliche Verpflichtungen aus unbefristeten Dauerschuldverhältnissen, die jährliche Verpflichtung hieraus beträgt 269 T€. Sie entfallen mit 265 T€ auf verbundene Unternehmen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen Mietverträge mit unbestimmter Restlaufzeit und Kündigungsfristen bis zu einem Jahr.

Zur Absicherung von Risiken im operativen Geschäft, die sich aus Veränderungen des Kupferpreises ergeben, werden Termingeschäfte eingesetzt. Dabei werden Vereinbarungen, die im Rahmen eines Risikomanagements durch die Muttergesellschaft überwacht werden, von dieser im Namen und für Rechnung der Kupferrheydt GmbH ausschließlich mit einem namhaften Broker abgeschlossen.

Das Nominalvolumen der zum 31. Dezember 2023 bestehenden derivativen Finanzinstrumente (Termineinkaufs- und Verkaufskontrakte) beläuft sich auf T€ 5.694 (Vorjahr: T€ 4.733). Der Zeitwert der Hauptleistungsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 5.752 (Vorjahr: T€ 4.714), sodass sich ein positiver beizulegender Zeitwert dieser Kontrakte von T€ 58 ergibt.

Das Nominalvolumen der derivativen Finanzinstrumente ergibt sich aus der Summe sämtlicher Kontrakte. Der beizulegende Zeitwert errechnet sich aus der Differenz zwischen den Nominalwerten und der Bewertung der Hauptleistungsverpflichtungen zu den Marktpreisen des Bewertungsstichtags. Er zeigt die Höhe der Nettozahlung bei Glattstellung aller Derivatekontrakte zum Bilanzstichtag.

4. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Im Rohergebnis sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 60 enthalten.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 2.001 handelt es sich im Wesentlichen um Ausgangsfrachten (T€ 541), Mieten und Pachten (T€ 265), Aufwendungen für Instandhaltungen (T€ 407). Ferner sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 58 enthalten.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind, sind nicht angefallen.

5. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 41 Mitarbeiter (Vorjahr: 39 Mitarbeiter) beschäftigt.

Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses des laufenden Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Philippe Fernand Michel, Kaufmann, Niffer, Frankreich, als hauptberuflicher Geschäftsführer geführt. Herr Michel ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe über die den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Gindre Duchavany SA, Lyon / Frankreich (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Ebenfalls wird der Jahresabschluss in den Konzernabschluss der Umcor AG, Zürich / Schweiz einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

6. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. € 1.645.901,56 mit dem Verlustvortrag von € 1.398.410,74 zu verrechnen.

 

Mönchengladbach, 15. Februar 2024

gez. Philippe Fernand Michel, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023 Kupferrheydt GmbH, Mönchengladbach

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 323.586,39 0,00 0,00 323.586,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
423.586,39 0,00 0,00 423.586,39
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.222.084,06 10.550,00 14.000,00 1.218.634,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.395.536,25 73.931,75 21.976,02 1.447.491,98
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.937,70 0,00 6.937,70
2.617.620,31 91.419,45 35.976,02 2.666.126,04
3.041.206,70 91.419,45 35.976,02 3.089.712,43
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 319.133,39 2.592,00 0,00 321.725,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 99.999,00 0,00 0,00 99.999,00
419.132,39 2.592,00 0,00 421.724,39
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.125.571,06 16.330,00 13.999,00 1.127.902,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.261.905,25 36.938,75 21.869,02 1.276.974,98
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.387.476,31 53.268,75 35.868,02 2.404.877,04
2.806.608,70 55.860,75 35.868,02 2.826.601,43
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.861,00 4.453,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
1.862,00 4.454,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 90.732,00 96.513,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.517,00 133.631,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.937,70 0,00
268.186,70 230.144,00
270.048,70 234.598,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Kupferrheydt GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Gindre Duchavany SA mit Sitz in Lyon, Frankreich. Einziger Standort der Gesellschaft ist Mönchengladbach.

Die geschäftliche Tätigkeit liegt im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Kupfer- Halbzeugen, ummantelten Kupfer-Halbzeugen sowie Kupfer-Komponenten.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Philippe Michel, Kaufmann, geführt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 blieb das globale Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr mit +2,7 % (2022 +2,8 %, 2021 +5,8 %, 2020 -3,3 %, 2019 +2,9 %) beinahe konstant.

Das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) stieg im Jahre 2023 gegenüber dem Vorjahr um +3,4 % (2022 +3,5 %, 2021 +5,4%, 2020 -5,9 %, 2019 +1,8 %).

Nach der zehnjährigen Wachstumsphase mit zuletzt geringem Wachstum (2019 +1,1 %) und dem starken Einbruch im Corona-Krisenjahr 2020 (-3,7 %), erholte sich die Wirtschaft in Deutschland im Jahr 2021 und das BIP stieg um +2,6 %. Im Geschäftsjahr 2022 sank das Wachstum bedingt durch den Ukraine-Krieg und die Energiekrise auf +1,8%. Im Geschäftsjahr 2023 sank das reale BIP den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % (kalenderbereinigt -0,1 %).

Die schwache Auslandsnachfrage und die hohen Energiekosten lasteten auf der Industrie und den Exporten. Zugleich drückten die gestiegenen Finanzierungskosten auf die Investitionen.

Die Entwicklung in den Folgejahren kann nur mit Blick auf die voraussichtlichen weiteren Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der Energiekrise, den damit verbundenen Versorgungs- und Lieferengpässen, der aktuellen Teuerungsrate und der internationalen Geldpolitik eingeschätzt werden.

Kupferrheydt übt seine Geschäftstätigkeit überwiegend im nationalen und europäischen Kupferbearbeitungsmarkt aus. Dabei spielt auch die Situation am Kupferprimärmarkt eine Rolle. Das Angebot an Kupferkathoden (hier: Indikator für zu verarbeitendes Kupfer) am Markt war im gesamten Geschäftsjahr aufgrund der hohen Verfügbarkeit von Kupferkonzentraten gut.

Die Jahreshöchst- bzw. Jahrestiefstpreise für Kupfer im Geschäftsjahr 2023 lagen zwischen 7.430 USD pro Tonne (im Oktober 2023) und dem Höchstwert von 8.620 USD (im Januar 2023) je Tonne. Der Jahresdurchschnitt lag bei 8.490 USD pro Tonne.

2.2 Überblick über den Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 begann mit einem sehr hohen Auftragsniveau, ähnlich wie das Geschäftsjahr 2022 endete. So konnte die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr ein um T€ 980 verbessertes Rohergebnis ausweisen. Des Weiteren konnte die Gesellschaft, wie prognostiziert, ein positives operatives Ergebnis in Höhe von T€ 1.646 (Vorjahr: T€ 1.723) erzielen.

Zum Jahresende nimmt die Aktivität auf dem Kupfermarkt traditionell ab, das war auch 2023 nicht anders, wenn auch auf Grund der hohen Gesamtnachfrage im Markt geringer als in anderen Jahren. In den letzten Wochen des Geschäftsjahres 2023 und zu Beginn des Jahres 2024 war der Auftragseingang deutlich zufriedenstellend, dieser Trend hat sich bisher fortgesetzt.

Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr 2023 weiterhin an der Umsetzung der Vertriebsstrategie und am Produktportfolio gearbeitet. Strategische Maßnahmen, wie etwa die Neukunden- Gewinnung, die Steuerung der Spezialitäten-Fertigung sowie die verbesserten Serviceleistungen gehören ebenso wie die Bündelung des Geschäfts mit deutschen Kunden in der Gesellschaft zum Maßnahmenprogramm.

Die Firma Kupferrheydt positioniert sich weiterhin als lösungsorientierter Anbieter im deutschen Markt, international positioniert sich die Gesellschaft als Nischenanbieter. Im Fokus stehen dabei Produkte des Produkttyps Maxiflex (flexible, isolierte Stromschienen) aber auch des Profildrahtzuges für die Elektro- und die Automobilindustrie und das Bauwesen.

Zur weiteren Spezialisierung konzentriert sich die Kupferrheydt GmbH stärker auf das Spezialprodukt Maxiflex und Maxiflex Komponenten.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Ertragslage

Das Rohergebnis der Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von T€ 6.540 im Vorjahr um rund 15% auf T€ 7.520 aufgrund des sehr guten Auftragsniveaus gestiegen. Die erfreuliche Entwicklung beruht unter anderem auf der wertmäßigen Erhöhung der Absatztonnage als auch auf der Maximierung des Bearbeitungspreises.

Der Personalaufwand ist im Jahr 2023 von T€ 2.413 im Vorjahr auf T€ 2.557 geringfügig gestiegen, was im Wesentlichen auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurückzuführen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um T€ 257 auf T€ 2.006 erhöht, was insbesondere aus umfangreichen Instandhaltungskosten begründet liegt.

Bei stark erhöhten Zinsaufwendungen ergibt sich aufgrund des deutlich erhöhten Rohergebnisses und der analog gestiegenen Aufwendungen ein Jahresüberschuss von T€ 1.646 nach T€ 1.723 im Vorjahr.

2.3.2 Finanzlage

Die Liquiditätssituation des Unternehmens war im Jahr 2023 zufriedenstellend. Der Zahlungsverkehr konnte zeitgerecht abgewickelt werden. Zudem erfolgte im Geschäftsjahr regelmäßig der Verkauf von Forderungen. Die Fremdfinanzierung erfolgt überwiegend über verzinsliche Rückstellungen für Pensionen sowie Darlehen von Kreditinstituten.

Die Liquiditätseffekte stammen ausgehend von einem Jahresüberschuss i.H.v. T€ 1.646 im Wesentlichen aus den erhöhten Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Mittelabfluss T€ +1.409) und einer Gewinnausschüttung (Mittelabfluss T€ +1.004) sowie der Minderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Mittelabfluss T€ +739). Demgegenüber stehen insbesondere erhöhte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Mittelzufluss T€ 2.185) sowie gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Mittelzufluss T€ 191). Insgesamt ergab sich somit ein Mittelzufluss in Höhe von T€ 1.184. Zum 31. Dezember 2023 bestehen flüssige Mittel in Höhe von insgesamt T€ 2.620.

2.3.3 Vermögenslage

Durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 56 und Zugänge in Höhe von T€ 84 erhöhte sich das Anlagevermögen damit geringfügig von T€ 235 auf T€ 263.

Das Vorratsvermögen hat sich nach im Geschäftsjahr um T€ 60 auf T€ 6.891 erhöht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich von T€ 474 um T€ 1.409 deutlich erhöht. Dies resultiert insbesondere aus der Gewährung eines Darlehens an die Muttergesellschaft in Höhe von T€ 750 als auch aus gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen haben sich um T€ 51 im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Im Geschäftsjahr sind keine neuen Pensionsansprüche entstanden.

Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 121 gestiegen.

Die Bankverbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr deutlich um T€ 2.185 erhöht, während sich die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen um T€ 739 verringert haben.

2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

2.4.1 Rohergebnis

Das bilanzielle Rohergebnis spiegelt als finanzieller Leistungsindikator die interne Steuerungsgröße "Value Added" vergleichbar wider, da umsatz- und wareneinsatzbeeinflussende Metallpreiseffekte gleichermaßen bereinigt werden. Dem Rohergebnis als Bruttowertschöpfungsleistung der Gesellschaft stehen zum Teil fixe Personal- und Sachkosten gegenüber, sodass mit steigendem Rohergebnis die Fixkostendeckung zunimmt und das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit positiv beeinflusst wird.

Das Rohergebnis konnte, stärker als prognostiziert, im Vergleich zum Vorjahr deutlich von T€ 6.540 um T€ 979 auf T€ 7.520 gesteigert werden.

2.4.2 Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 41 Mitarbeiter, davon 25 Lohnempfänger und 16 Angestellte (Vorjahr: 39, davon 24 Lohnempfänger und 15 Angestellte) beschäftigt. Damit ist die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % gestiegen. Die leichte Erhöhung der Mitarbeiteranzahl ist bedingt durch die Umgestaltung der Produktion sowie durch Fokussierung auf das aktuelle Geschäftsprofil. Zukünftig soll Personal im Bereich der Produktion und des Vertriebes eingestellt werden, um den Zielen der Gesellschaft Rechnung zu tragen.

Langfristig wird das Ziel, den Krankenstand (ohne Langzeitkranke) zu senken, verfolgt. Durch verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation und der besseren Kommunikation mit den Mitarbeitern soll dieses Ziel erreicht werden. So werden beispielsweise Rückkehrgespräche geführt, in denen strukturelle, den Arbeitnehmer belastende Arbeitsprozessprobleme aufgedeckt werden sollen.

3. Prognosebericht

Die Nachfrage an Kupferhalbzeugen zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 ist zufriedenstellend. Wir sind zuversichtlich, dass unser Geschäft auf gleichbleibendem Niveau zum Vorjahresgeschäft liegen wird, eine leichte Steigerung wird angestrebt.

Hinsichtlich der Liquidität plant die Gesellschaft, mit Blick auf die Auftragslage, mit ausreichenden liquiden Mitteln. Auf Grund von Vorkasse und Forderungsverkauf geht die Gesellschaft von Einzahlungen zeitnah zur Fertigstellung der Aufträge aus.

Die Handelsaktivität auf dem deutschen Markt, spielt weiter eine wichtige Rolle.

Das Jahr 2024 wird sich voraussichtlich auf gleichbleibendem Niveau entwickeln, was es uns ermöglichen wird ein positives operatives Ergebnis zu erwirtschaften.

4. Risiko- und Chancenbericht

4.1 Risiken und Chancen

Neben den unternehmens- und branchenüblichen Risiken und Chancen bestehen insbesondere Nachfolgende, wobei Risiken und Chancen jeweils korrespondieren und eine Risikobetrachtung stets auch entsprechende Chancen verbergen kann.

4.1.1 Branchenrisiken und -chancen

Risiken ergeben sich insbesondere aus der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung. Diese Unsicherheit kann den Wettbewerbsdruck auf das Unternehmen erhöhen und sich in Zukunft in verstärktem Maße nicht zuletzt auf das Rohergebnis negativ auswirken. Dies ist besonders in dem Standardbereich der Kupferstangen der Fall. Die Märkte in Europa aber auch weltweit weisen angebotsseitig deutliche Überkapazitäten aus. Die Firma Kupferrheydt ist hier jedoch nur am Rande betroffen, da man diese Produkte auf dem deutschen Markt nur als Serviceleistung anbietet.

Ein wesentliches Risiko der Branche liegt in der Eindeckung mit Kupfer bei stark schwankenden Kupferpreisen. Dieses Risiko wird bei der Kupferrheydt GmbH durch Kupfertermingeschäfte begrenzt, die durch die Muttergesellschaft in Frankreich im Namen und auf Rechnung der Kupferrheydt GmbH abgeschlossen werden.

Bisher haben die Krisen in der Ukraine und dem Nahen-Osten die Geschäfte nur im Rahmen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung getroffen. Eine sich verändernde Lage, kann Auswirkungen insbesondere auf die Rohstoffmärkte und die Investitionsneigung unser Kunden haben.

4.1.2 Strategische Risiken und Chancen

Die Gesellschaft wird auch in 2024 weiter an dem Ausbau der vorhandenen Kompetenz arbeiten, um die Leistungsfähigkeit und den Service der Gesellschaft für die Kunden zu verbessern. Daneben werden Investitionen in den Maschinenpark vorgenommen, insbesondere auch in Mess- und Steuerungstechnik. Ebenfalls soll der Produktionsablauf weiter verbessert werden.

Risiken bestehen im IT-Support, der ausschließlich von der Muttergesellschaft wahrgenommen wird. Dadurch ist die Kupferrheydt GmbH nicht in der Lage, selbstständig in den Prozess einzugreifen.

4.1.3 Liquiditäts- und Ausfallrisiken und -chancen

Zur Abdeckung von Ausfall- und Bonitätsrisiken setzt die Gesellschaft Kreditversicherungen ein, die 90% eines eventuellen Ausfalls abdecken. Darüber hinaus wird im Rahmen des Liquiditätsmanagements echtes Factoring eingesetzt.

Auf diese Weise werden Zahlungsstromschwankungen vermieden. Die Geschäftsleitung geht weiterhin davon aus, dass kurzfristig entstehender Liquiditätsbedarf jederzeit durch die Muttergesellschaft gedeckt wird.

4.1.4 Preisänderungsrisiken und -chancen / Verwendung von Finanzinstrumenten

Im Rahmen der Steuerung der Risiken aus dem volatilen Kupfermarkt werden durch die Muttergesellschaft im Namen und auf Rechnung der Kupferrheydt GmbH Kupferterminkontrakte als derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um Auswirkungen von Wertänderungen des Rohstoffs Kupfer auf das Rohergebnis zu minimieren. Dabei werden Vereinbarungen, die im Rahmen eines Risikomanagements durch die Muttergesellschaft überwacht werden, ausschließlich mit einem namhaften Broker geschlossen. Hinsichtlich Umfang der zum Stichtag bestehenden Finanzinstrumente wird auf die Erläuterungen im Anhang verwiesen. Die Absicherung mit derivativen Finanzinstrumenten erfolgt in Abhängigkeit von der jeweils offenen Nettoposition aus originären Kupfereinkaufs- und Verkaufskontrakten sowie Kupferbeständen.

4.1.5 Personalrisiken und -chancen

Wenn Führungskräfte oder andere qualifizierte Mitarbeiter die Kupferrheydt GmbH verlassen und kein entsprechender Ersatz gefunden werden kann, können die Geschäfte der Gesellschaft beeinträchtigt werden. Gerade im Vertrieb ist die Existenz von qualifiziertem Personal von großer Bedeutung. Bisher gelang es der Kupferrheydt GmbH jedoch, die für den Unternehmenserfolg wesentlichen Mitarbeiter langfristig an sich zu binden.

4.1.6 Anlagerisiken und -chancen

Im Rahmen der Investitionspolitik der letzten Jahre konnte der Maschinenbestand an die Qualitäts- und Quantitätsbedürfnisse angepasst werden. Vor dem Hintergrund erfüllt der Maschinenbestand derzeit die Bedürfnisse des Produktionsprogrammes. Allerdings kann eine veränderte strategische Ausrichtung eine Anpassung des Maschinenparks notwendig machen, daher werden alle Maschinen hinsichtlich des zukünftigen Bedarfs permanent kritisch geprüft und angepasst.

4.2 Zusammenfassung der Chancen und Risiken

Weltweit wurde der Bereich Maxiflex (flexible, isolierte Stromschienen) von dem Vertriebsnetz der Gruppe gefördert. Aber auch unser traditionelles Geschäft im Bereich des Profilzuges entwickelte sich äußerst positiv. Schließlich entwickelte sich auch unser Handelsgeschäft überaus positiv und erwartungsgemäß, wobei sich Chancen aus der Stärkung des lokalen Vertriebsnetzes ergeben können. Unser mittelfristiges, aber auch strategisches Ziel bleibt die Konsolidierung und Entwicklung bestehender Märkte, welche auch durch die Stärkung der Position von Kupferrheydt innerhalb der Gindre-Gruppe als Servicecenter erreicht werden soll. Durch die engere Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft in Frankreich auf dem Gebiet der Spezialprodukte und die gruppenübergreifende strategische Ausrichtung, die Entwicklung der Fertigungstiefe voranzutreiben, sehen wir in der momentanen wirtschaftlichen Situation die Chance, uns noch besser am Markt positionieren zu können.

 

Mönchengladbach, den 21. Februar 2024

Philippe Michel, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kupferrheydt GmbH, Mönchengladbach

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Kupferrheydt GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kupferrheydt GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grunds- ätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes-entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 27. März 2024

HEUER SUTOR + PARTNER
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbB

Heuer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16. Dezember 2024 festgestellt.

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