Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 4706
Vorher
Gasa Germany GmbH
Eingetragen
21.10.1981
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBetrieb von BaumschulenGroßhandel mit Blumen und Pflanzen
Gegenstand
ist der Betrieb einer Agentur für Pflanzen, insbesondere Zierpflanzen, und alle Geschäfte, die diesem Gegenstand zu dienen bestimmt sind. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art Übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Vesterlund
seit 26.6.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GASA Group Holding A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GASA Group Holding A/S
Denmark
150.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gasa Group Germany GmbH

Kevelaer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Firma GASA Group Germany GmbH ist ein Unternehmen, das den Großhandel mit Pflanzen aus dem In- und Ausland betreibt.

Die Gesellschaft hat ihren Standort seit 2002 in Kevelaer. Sie hat sich in dieser Zeit bei den Lieferanten und Kunden einen sehr guten Namen erarbeitet. Die gegenseitige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Kunden sind Basis des Geschäfts. Der Hauptfokus liegt im Export.

Zum Geschäftsmodell der Gesellschaft gehören neben dem "klassischen" Großhandel weitere Dienstleistungen für den Kunden rund um die Pflanze.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Kleve unter HRB 4706 registriert.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 150 T€.

Gesellschafterin ist die Firma GASA Group Holding A/S, Odense, Dänemark.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 % (Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15.01.2024). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Der Gesamtmarkt für Blumen und Zierpflanzen schrumpfte im Jahr 2023 nach Schätzungen der Agrarmarkt Informationsgesellschaft mbH (AMI) erneut, und zwar um knapp 4% auf rund 8,6 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen). Die Inflation führte zu sinkenden Verbraucherausgaben, die Verunsicherung der Endkunden hielt an. Die Produktionsbetriebe kämpften neben den inflationsbedingt hoch bleibenden Betriebsmittelkosten weiter gegen den Fachkräftemangel und gestiegene Mindestlöhne. Die Umsätze am Gesamtmarkt für Blumen und Zierpflanzen wurden im Jahr 2023 mit deutlich geringeren Stückzahlen erzielt. Die dringend benötigten Preissteigerungen wurden - in Richtung Endkunden - teilweise durch geringere Topfgrößen kompensiert. Die Preise für Blumen und Zierpflanzen zogen zwar im Jahr 2023 an, der Mehraufwand konnte damit in vielen Fällen jedoch nicht gedeckt werden. Die Sparneigung der Endkunden stieg, was das Konsumklima belastete. Zusätzlich spielte die Witterung im Jahr 2023 nicht mit. Das erste Quartal war zu nass, das zweite zu dunkel und das dritte zu heiß. Als Folge verzeichneten nahezu alle Marktsegmente der Blumen- und Zierpflanzen-Branche Rückgänge gegenüber dem Vorjahr 2022.

Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 ist gekennzeichnet durch die Herausforderungen in der Grünen Branche. Die Verbraucherstimmung und die Konsumfreude der Endkunden blieben aufgrund der Unsicherheiten im Hinblick auf die allgemeine wirtschaftliche Lage auf dem niedrigen Niveau des Geschäftsjahres 2022. Die Planziele zu Jahresbeginn 2023 wurden nicht erreicht. Das erwartete Rohergebnis von T€ 5.400 wurde um fast 10% verfehlt. Der Umsatz verringerte sich um 4,98% gegenüber dem Jahr 2022 und ist damit Spiegelbild der Entwicklung 2023 in der gesamten Branche. Der Umsatzrückgang konnte nicht durch eine wesentliche Minderung der Kosten aufgefangen werden. Die Kosten blieben in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die aufgrund des niedrigen Umsatzes freien Personalressourcen wurden auch im abgelaufenen Jahr dazu verwendet, den Digitalisierungsprozess zu Gunsten der Kunden und Lieferanten voranzutreiben. Es wurden EDI (Electronic Data Interchange)-Lösungen für das elektronische Kommunizieren von Geschäftsdaten weiterentwickelt, die die Ablaufprozesse verschlanken und einen Mehrwert für die Kunden und Lieferanten darstellen. Vorgenannte Faktoren und Ausgaben beeinflussten wie im Jahr 2022 auch im Geschäftsjahr 2023 das negative Geschäftsergebnis.

Ertragslage

Das Rohergebnis verbesserte sich um 1,84 % (T€ 88) gegenüber dem Vorjahr. Das Rohergebnis beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr T€ 4.868 (Vorjahr T€ 4.780).

Der Personalaufwand mit T€ 3.468 ist im Vergleich zum Vorjahr absolut um T€ 23 und im Verhältnis zum Rohergebnis relativ um 1,78 % gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 34. Die Erhöhung beruht im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen auf höheren Kosten für den Standort Kevelaer.

Der Jahresfehlbetrag 2023 beträgt T€ 420 gegenüber einem Jahresfehlbetrag 2022 in Höhe von T€ 497.

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr bei einer um 18,8 % reduzierten Bilanzsumme um 4,76 % gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 68,25 % (Vorjahr 63,5 %).

Die Gesellschaft hat keine langfristigen Verbindlichkeiten.

Jährlich üblicherweise anfallende Erneuerungen des Fuhrparks, von Maschinen und der Büroeinrichtung wurden im Wesentlichen über Leasingverträge abgebildet.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 10,15 % (Vorjahr 14,48 %) der Bilanzsumme, während die kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie flüssigen Mittel 73,67 % (Vorjahr 74,66 %) der Bilanzsumme ausmachen.

Zur Sicherstellung der Liquidität ist die Gesellschaft in die cashflow-Finanzierung des Konzerns eingebunden und unterhält daneben Kontokorrentkredite in ausreichender Höhe.

Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten 2023
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Aktiva
Anlagevermögen 570 827 -257
Vorräte 306 319 -13
Kurzfristige Vermögenswerte 2.914 3.704 -790
Liquide Mittel 192 173 19
Passiva
Eigenkapital 2.877 3.297 -420
Rückstellungen 911 1.144 -233
Kurzfristige Verbindlichkeiten 428 752 -324
Bilanzsumme 4.216 5.193 -977

Weitere Leistungsindikatoren

Die Ausrichtung des Unternehmens im Themenbereich Nachhaltigkeit wurde auch im abgelaufenen Jahr 2023 durch die Mitgliedschaften in den Vereinen Flowers4Bees e.V., LiKK e.V. (Landschaftspflege im Kreis Kleve), Agrobusiness e.V. und Nachhaltige Zierpflanzenproduktion e.V. gefördert.

Darüber hinaus hat die GASA Group ab 2022 mit einer systematischen Messung der Kohlenstoffemissionen an jedem Standort des Unternehmens begonnen. Dies schließt die GASA Group Germany GmbH ein. Das Ziel für die Senkung der Emissionen wird im Jahr 2024 festgelegt.

Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft ist trotz des negativen Jahresergebnisses gut, insbesondere konnte jede Zahlungsverpflichtung erwartungsgemäß fristgerecht erfüllt werden. Dort, wo durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge möglich waren, wurden diese realisiert.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet.

3. Prognosebericht

Die Gesellschaft plant aufgrund des schwierigen Marktumfeldes und der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten für das Geschäftsjahr 2024 ein Rohergebnis und ein Gesamtergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023. Es bleibt abzuwarten, ob die entwickelten EDI-Lösungen von Kunden und Lieferanten entsprechende Anwendung finden. Die EDI-Lösungen sollen neben der langjährigen vertrauensvollen und partnerschaftlichen Geschäftsbeziehung zu den Erzeugern und Kunden ein weiterer Baustein in der stetigen Fortentwickelung von optimierten Prozessabläufen zwischen Erzeuger und Kunde für eine langfristige, gemeinschaftliche Zusammenarbeit sein.

Das Sourcing innerhalb der GASA GROUP soll gestärkt werden. Die Gesellschaft als Teil der GASA GROUP soll zum Nutzen der Kunden und Produzenten noch mehr zur internationalen Stärke des Konzerns beitragen.

Die Auswirkungen des andauernden Ukraine-Krieges bleiben abzuwarten. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich die Produktionsfläche, die Produktionsmenge sowie die Anzahl der Produktionsbetriebe infolge der Energiepreissituation, der Inflation und des Fachkräftemangels weiter verringern werden und dies zu einer Preissteigerung der Produkte führen wird. Wie die Verbraucherstimmung und Konsumfreude der privaten Haushalte hierauf reagiert, ist ungewiss und bleibt abzuwarten.

Ziel für das Geschäftsjahr 2024 ist wie in den vergangenen Jahren die fristgerechte Erfüllung aller Verbindlichkeiten. Dieses bleibt das Hauptaugenmerk der Finanzpolitik und ein Qualitätsmerkmal des Unternehmens.

4. Chancen- und Risikobericht

Der Margendruck im Großhandel aufgrund eines intensiven Wettbewerbs, der durch den Ausbau von Online-Angeboten verstärkt wird, und das Streben großer Abnehmer nach verstärkt eigenem Sourcing prägen in zunehmender Weise die Chancen und Risiken in der Blumenbranche. Der Erfolg im Markt wird dabei von der Qualität der gartenbaulichen Produkte bestimmt. Durch partnerschaftliche Beziehungen zu den Produzenten und Kunden muss gewährleistet werden, die geforderte Qualität dem Markt anbieten zu können. Der Ausbau dieser Beziehungen bietet die Grundlage für ein erfolgreiches Geschäft.

Die klimatischen Veränderungen stellen die Erzeuger und den Groß- und Einzelhandel vor immer neue Herausforderungen, von deren Beherrschung der Erfolg des Unternehmens abhängen wird. Stetige Prozessoptimierungen sind hierfür unerlässlich.

Die Gesellschaft ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Die Geschäfte in ausländischer Währung sind von sehr untergeordneter Bedeutung.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft kann als solvent bezeichnet werden, es ergeben sich keine Engpässe. Die Gesellschaft kommt ihren Zahlungsverpflichtungen unverändert stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nach. Die mit der Gesellschaft in Geschäftsbeziehung stehenden Kreditinstitute stellen der Gesellschaft bei Bedarf auf Nachfrage kurzfristige, ausreichende Liquidität bereit.

In der Debitorenverwaltung verfügt die Gesellschaft über ein effizientes Mahnwesen. Zur weiteren Absicherung besteht für die Debitoren eine Forderungsausfallversicherung. Für Neukunden wird eine umfangreiche Bonitätsbeurteilung durchgeführt. Durch diese Maßnahmen wird das Risiko von Forderungsausfällen erheblich reduziert.

Den erkennbaren Risiken wird, soweit handelsrechtlich zulässig, durch Bildung angemessener Rückstellungen wie auch durch umfangreichen Versicherungsschutz ausreichend Rechnung getragen.

Hinweise auf weitere Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt.

 

Kevelaer, 19. Januar 2024

Daniel Vesterlund

Henrik Rasmussen

Gasa Germany GmbH

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 570.041,61 827.359,51
I. Sachanlagen 570.041,61 827.359,51
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 493.109,86 712.412,76
2. technische Anlagen und Maschinen 62.193,15 93.422,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.738,60 21.524,60
B. Umlaufvermögen 3.411.528,39 4.195.316,82
I. Vorräte 305.751,88 318.526,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.913.636,91 3.703.956,35
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.515.650,64 2.178.401,61
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.397.986,27 1.525.554,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 192.139,60 172.834,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.756,00
D. Aktive latente Steuern 214.325,00 169.830,00
Summe Aktiva 4.215.651,00 5.192.506,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.877.347,24 3.296.852,32
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnvortrag 3.146.852,32 3.643.699,25
III. Jahresfehlbetrag 419.505,08 496.846,93
B. Rückstellungen 910.583,21 1.143.659,99
C. Verbindlichkeiten 427.720,55 751.994,02
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 234.903,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 234.903,74
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 104.057,26 33.139,39
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 104.057,26 33.139,39
3. sonstige Verbindlichkeiten 323.663,29 483.950,89
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 323.663,29 483.950,89
Summe Passiva 4.215.651,00 5.192.506,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.867.759,88 4.780.383,57
2. Personalaufwand 3.467.770,22 3.490.787,52
a) Löhne und Gehälter 2.816.898,73 2.805.287,61
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 650.871,49 685.499,91
davon für Altersversorgung 26.852,71 32.979,96
3. Abschreibungen 284.011,55 275.777,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 284.011,55 275.777,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.629.750,11 1.595.616,16
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.113,58 413,08
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.074,66 23.897,99
davon an verbundene Unternehmen 467,16 18.932,72
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -100.450,00 -111.012,66
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 44.495,00 62.366,00
8. Ergebnis nach Steuern -417.283,08 -494.269,93
9. sonstige Steuern 2.222,00 2.577,00
10. Jahresfehlbetrag 419.505,08 496.846,93

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen:

Die Firma GASA Group Germany GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der HRB Nummer 4706 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Kevelaer.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss der Firma Gasa Group Germany GmbH wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Für planmäßige Abschreibungen der Gegenstände werden 3 bis 10 Jahre zugrunde gelegt.

Die planmäßigen Abschreibungen des abnutzbaren beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode errechnet. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Geringwertige Anlagegüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 1.500 Euro, werden direkt als Kosten erfasst.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegende Wert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert bewertet.

Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Der Anlagenspiegel ist in Anlage 1 dargestellt.

Die Abschreibung der direkt als Kosten erfassten geringwertigen Wirtschaftsgüter betrug im Geschäftsjahr 22.393,65 Euro.

Angaben und Erläuterungen zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 1.515.650,64 Euro, davon entfallen 51.156,42 Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und 1.464.494,22 Euro auf kurzfristige Ausleihungen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Rückstellungen wurden gebildet für

• Erwartete / ausstehende Rechnungen 523.884,30 Euro
• Kundengutschriften 181.198,91 Euro
• Personal 175.500,00 Euro
• Jahresabschluss 30.000,00 Euro

Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 104.057,26 Euro und entfallen in dieser Höhe auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:

Laufzeit < 1 Jahr
in Euro
2-5 Jahre
in Euro
> 5 Jahre
in Euro
Verpflichtung 479.811 517.474 0

V. Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich gemeldeten Arbeitnehmer beträgt 89 , davon 42 kaufmännische und 47 gewerbliche Mitarbeitende.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Daniel Vesterlund, Betriebswirt

Henrik Rasmussen, Betriebswirt

Vergütungen der Geschäftsführung

Vom Unternehmen wurden keine Bezüge für Organmitglieder gezahlt.

Konzernzugehörigkeit

Die GASA Group Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der GASA Group Holding A/S, Dänemark einbezogen. Die Muttergesellschaft veröffentlicht den Jahresabschluss im zentralen dänischen Handelsregister "Erhversstyrelse".

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.

Latente Steuern

Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Steuersaldo zu Beginn des Geschäftsjahres
in Euro
Veränderung
in Euro
Steuersaldo am Ende des Geschäftsjahres
in Euro
169.830 44.495 214.325

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen aktiven latenten Steuern in Höhe von 214.325 Euro führen zu einer Ausschüttungssperre in gleichlautender Höhe.

Im Rahmen der Berechnung der latenten Steuern wurde von einem Ertragssteuersatz von 30 v.H. ausgegangen.

Die latenten Steuern resultieren aus der steuerlich vom Handelsrecht abweichenden Bewertung von Gegenständen des Sachanlagevermögens und von sonstigen Rückstellungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 419.505,08 Euro.

Der Jahresfehlbetrag wird in voller Höhe dem Gewinnvortrag belastet.

Anlage 1

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung Zuschreibung 2023 Abgang 2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 19.500,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.428.522,76 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 262.848,56 0,00 0,00 9.490,00
3. Andere Anlagen / BGA 373.529,94 4.300,00 0,00 7.572,58
2.064.901,26 4.300,00 0,00 17.062,58
2.084.401,26 4.300,00 0,00 17.062,58
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 31.12.2023 Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung Zuschreibung 2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 19.500,00 19.500,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.428.522,76 716.110,00 219.302,90 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 253.358,56 169.426,41 31.229,00 0,00
3. Andere Anlagen / BGA 370.257,36 352.005,34 11.086,00 0,00
2.052.138,68 1.237.541,75 261.617,90 0,00
2.071.638,68 1.257.041,75 261.617,90 0,00
kumuliert Zugang 2023 Abgang 2023 Abgang kumuliert 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 0,00 0,00 0,00 19.500,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 219.302,90 0,00 0,00 935.412,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.229,00 9.490,00 0,00 191.165,41
3. Andere Anlagen / BGA 11.086,00 7.572,58 7.572,58 355.518,76
261.617,90 17.062,58 7.572,58 1.482.097,07
261.617,90 17.062,58 7.572,58 1.501.597,07
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 493.109,86 712.412,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 62.193,15 93.422,15
3. Andere Anlagen / BGA 14.738,60 21.524,60
570.041,61 827.359,51
570.041,61 827.359,51

sonstige Berichtsbestandteile

 

Kevelaer, 19.01.2024

Daniel Vesterlund

Henrik Rasmussen

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Gasa Group Germany GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gasa Group Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gasa Group Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Goch, 30. Januar 2024

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