Gebr. Leffers Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leffers GmbH & Co. KGOldenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23I. Wirtschaftsbericht 1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung des Textileinzelhandels Die deutsche Wirtschaft befindet sich 2023 weiter in einer wirtschaftlichen Schwächephase. Binnenwirtschaftlich dämpften zudem die anhaltenden, wenn auch deutlich nachlassenden Kaufkraftverluste sowie die zunehmende Wirkung der geldpolitischen Straffung den privaten Konsum. Aktuelle Frühindikatoren lassen einen erneuten, leichten Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts erwarten. Dennoch deuten jüngste Stimmungsindikatoren wie der Einkaufsmanagerindex, die ifo Lagebeurteilungen und die ZEW-Konjunkturerwartungen darauf hin, dass sich das Tempo der konjunkturellen Talfahrt verringert hat und zur Jahreswende 2023/24 eine moderate Erholung einsetzen dürfte. Wachstumsimpulse dürften dabei vor allem vom privaten Verbrauch ausgehen: Die inflationsbedingten Kaufkraftverluste der privaten Haushalte werden zunehmend überwunden und führen in Verbindung mit deutlich anziehenden Löhnen und einer insgesamt robusten Beschäftigungssituation zu einer Belebung des privaten Konsums. Für den Modeeinzelhandel erwarten wir aufgrund dessen ein stabiles Umsatzniveau bei weiter sinkenden Stückzahlen. 1.2 Geschäftsverlauf Das abgeschlossene Geschäftsjahr ist nicht von pandemiebedingten Sicherungsmaßnahmen beeinträchtigt, welches sich in der positiven Umsatzentwicklung zum Vorjahr widerspiegelt. Unsere Kunden haben uns weiter durch unsere exklusiven Sortimente, permanente Markenpflege, weiterer Modernisierung unseres Marktauftrittes sowie Kontaktaufnahmen über Marketingmaßnahmen die Treue gehalten. Expansionsmöglichkeiten werden permanent weiter beobachtet und bei passendem Angebot wahrgenommen. Es ist zu erwarten, dass sich der Trend zur Verschiebung des Konsums zugunsten des OnlineHandels fortsetzt, wobei wir der Auffassung sind, dass sich der beratungsintensive, etablierte und gut geführte Modeeinzelhandel positiv von diesem Trend absetzen wird. Wir treffen entsprechende Vorsorge, dass bei Nichteintreten unserer Annahmen das Unternehmen nicht gefährdet wird. Der Umsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres ist gegenüber dem Vorjahr um 6,3% gestiegen. Die Rohertragsquote konnte aufgrund des effektiven Lieferantenmanagements stabil auf einem hohen Niveau gehalten werden. Das Betriebsergebnis in Höhe von 2.254 TEUR übertrifft die vorsichtigen Erwartungen für das abgelaufene Geschäftsjahr. 2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Anstehende Finanzierungstätigkeiten wurden in der Vergangenheit aufgrund des länger bestehenden niedrigen Zinsniveaus mit kurzfristigen Laufzeiten abgeschlossen und derzeit zunehmend aufgrund der starken Zinsanpassungen durch mittel- und langfristige Laufzeiten substituiert. Durch die Eröffnung weiterer Verkaufsflächen sowie permanente Modernisierungsmaßnahmen in allen Modehäusern haben wir unseren Marktauftritt und unsere Kompetenz weiter ausgebaut und verbessert. 2.2 Finanzlage 2.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft auch in unsicheren Zeiten. Im Berichtsjahr sind Darlehen vereinbarungsgemäß zurückgeführt worden. Zukünftig wird die Finanzierung der Gesellschaft weiterhin größtenteils bankenunabhängig durch Eigenmittel erfolgen. 2.2.2 Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen. 2.3 Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
Da das aktuelle Geschäftsjahr nicht durch pandemiebedinge Sicherungsmaßnahmen beeinträchtig worden ist, zeigen sich der Umsatz sowie das Betriebsergebnis weiter verbessert. Wir beobachten weiter eine gesunkene Kundenfrequenz in unseren Geschäften, welche wir durch gezielte Kundenansprachen und eine verbesserte Kunde/Umsatzquote auffangen. Der relative Rohertrag ist leicht gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der absolute Rohertrag des Wirtschaftsjahres ist umsatzbedingt um 5 % gestiegen. Das Betriebsergebnis ist durch unser Lieferanten und Kooperationsmanagement sowie ein konsequentes Kostenmanagement positiv beeinflusst und liegt über dem Vorjahresergebnis. Durch ständige Investitionen in unsere Modehäuser sowie Sortiments- , Einkaufs- und Flächenoptimierungen sind wir sicher, dass sich die Ertragssituation in Zukunft stabil darstellen wird. Weiterhin werden umfangreiche Maßnahmen zur Entwicklung und Fortbildung von Mitarbeitern konsequent durchgeführt, um auch den zukünftigen Bedarf nach qualifiziertem Personal zu decken. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Leffers GmbH & Co. KG zieht für die Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Cashflow, Umsatz je Mitarbeiter und bereinigte Eigenkapitalquote heran. Der Cashflow basiert auf dem Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen, abzüglich der Auflösung von Rückstellungen und den Veränderungen von langfristigen Rückstellungen. Er beträgt 3.483 TEUR (Vorjahr: 3.843 TEUR). Der Umsatz je Mitarbeiter wird aus dem Verhältnis der Umsatzerlöse zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter ermittelt. Pro Mitarbeiter wurde ein Umsatz von 125 TEUR (Vorjahr: 131 TEUR) erzielt. Die bereinigte Eigenkapitalquote ist die Summe aus Kommanditkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Relation zur Bilanzsumme. Die bereinigte Eigenkapitalquote in 2022/2023 hat sich mit 16,8 % gegenüber dem Vorjahr (17,5 %) nur unwesentlich verändert. II. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir weiter eine geringere Kundenfrequenz gegenüber den Jahren vor der Pandemie. Trotz der negativen äußeren Rahmenbedingungen erwarten wir eine stabile Umsatzentwicklung zum Vorjahr aufgrund staatlicher Maßnahmen zum Inflationsausgleich und weiter angepasster Sortimente. Nachteilige Auswirkungen aus der Verlagerung vom stationären textilen Einzelhandel zum Onlinehandel sind nicht auszuschließen. Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr bei stabilen Umsatzerlösen und steigenden Kosten ein positives Betriebsergebnis. III. Chancen- und Risikobericht 1 Risikomanagement Neben den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken sind keine wesentlichen wirtschaftlichen, rechtlichen oder sonstigen Risiken erkennbar, die die künftige Entwicklung wesentlich beeinflussen könnten. Im Rahmen unseres Risikomanagementsystems beobachten und analysieren wir laufend das Marktumfeld, um auf wesentliche Entwicklungen schnell reagieren zu können. In diesem Zusammenhang wird von uns insbesondere die Entwicklung auf dem Beschaffungsmarkt durchgehend beobachtet, so dass wir auf kurzfristige Ausfälle auch größerer Lieferanten jederzeit reagieren können. Mit detaillierten monatlichen Auswertungen zur Ergebnisentwicklung wird die Geschäftsentwicklung laufend überwacht. Die von uns überwachten Leistungsindikatoren sind insbesondere Warenbestände, Umsatzerlöse, Rohergebnis und Liquidität. Weitere nennenswerte Risiken sind: 1.1 Liquiditätsrisiko Für die Finanzierung unserer Vorratsbestände ist eine ausreichende Liquidität notwendig, die teilweise durch externe Kreditlinien sichergestellt wird. Wenn diese Liquidität nicht vorhanden wäre, könnte dieses negative Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung haben. Durch eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie in der Gesellschaft vorhandene nicht ausgenutzte Kreditlinien ist die Liquiditätsversorgung sichergestellt. 1.2 Ausfallrisiko Da die Gesellschaft ihr Verkaufsgeschäft überwiegend ohne Kreditgewährung abwickelt, stellen etwaige Ausfallrisiken kein bedeutendes Risiko dar. Im Übrigen verfügt die Gesellschaft über ein effizientes Mahnwesen, sodass Forderungsausfälle die Ausnahme sind. 1.3 Umsatzrisiko Das größte Risiko ist das Umsatzrisiko. Dieses ergibt sich im Wesentlichen aus dem allgemeinen Wirtschaftsklima und dem damit verbundenen Konsumverhalten unserer Kunden. Weiterhin besteht ein Risiko für die Höhe der Umsatzerlöse aus einem nachhaltig geänderten Einkaufsverhalten der Verbraucher. Das Risiko liegt darin, dass die Konsumenten Einkäufe im stationären Textileinzelhandel durch Onlineeinkäufe ersetzen. 2 Chancenbericht Besondere Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung ergeben sich aus der in unseren Häusern permanent im Vordergrund stehenden kundenorientierten Sortimentsgestaltung und der Durchführung zielgerichteter Werbung.
Oldenburg, den 13. November 2023 Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. AUGUST 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23Allgemeine Angaben Die Leffers GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Oldenburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRA 1747 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Gemäß § 264a HGB gelten für den Jahresabschluss der Gesellschaft die für die Kapitalgesellschaften anzuwendenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Gesellschaft ist eine große Gesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahren für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer für die erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte ist nicht verlässlich schätzbar, so dass eine typisierte Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 Satz 4 i.V.m. S. 3 HGB von 10 Jahren herangezogen wird. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode; die Nutzungsdauer beträgt drei bis dreiunddreißig Jahre. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Latente Steuern Generell würden aktive latente Steuern aus der Gesamtbetrachtung der Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden resultieren. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Teilwertverfahrens ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Für die Abzinsung wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird. Übrige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Für unterlassene Instandhaltungsaufwendungen werden Rückstellungen gebildet, wenn sie in den ersten 3 Monaten des folgenden Geschäftsjahres nachgeholt werden. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Jubiläumsrückstellung wird nach versicherungsmathematischer Methode auf Basis eines Zinsfußes von 1,63 % (Vorjahr: 1,39 %) unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln 2018) berechnet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23 ist im Anlagenspiegel der Leffers GmbH & Co. KG dargestellt, der als Anlage zum Anhang aufgeführt wird. 2. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen beinhalten ausschließlich sonstige Forderungen. 3. Rückstellungen für Pensionen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt im Berichtsjahr 10.517.409,00 EUR (Vorjahr: 10.482.095,00 EUR). Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags basiert unter anderem auf einem Abzinsungssatz von 1,81 % (Vorjahr: 1,77 %), einem Rententrend von 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % pro Jahr. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln 2018). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt 224.210,00 EUR. 4. sonstige Rückstellungen
5. Verbindlichkeiten
Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen ausschließlich den Handel mit Textilprodukten im Inland. 2. Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt 180 TEUR enthalten, die aus
resultieren. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Leffers Textil GmbH Geschäftsführer Ulrich Mann. Kaufmann Sebo Kramer, Kaufmann Peter von Elm, Kaufmann Arne-Martin Rieken, Kaufmann (ab 1. September 2022) Werner Pohlmann, Kaufmann Volker Gode, Kaufmann Andreas Fricke, Kaufmann Christian Kunstmann, Kaufmann (bis 20. März 2023) Johannes Georg Böckmann, Kaufmann (ab 21. März 2023) Die Herren Mann, Kramer. von Elm und Rieken sind für das gesamte Unternehmen verantwortlich. Die weiteren Geschäftsführer sind für die Modehäuser an einzelnen Standorten verantwortlich. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 660 Arbeitnehmer, davon 595 im Verkauf und 65 übrige Arbeitnehmer beschäftigt 3. Anteilsbesitz Zum 31. August 2023 war die Gesellschaft an dem folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Für die folgenden Geschäftsjahre werden Aufwendungen in vergleichbarer Höhe erwartet. 5. Honorar des Abschlussprüfers Die für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare gliedern sich wie folgt:
6. Persönlich haftende Gesellschafterin Leffers Textil GmbH, Oldenburg, gezeichnetes Kapital 80.000,00 EUR.
Oldenburg, den 2. November 2023 Leffers GmbH & Co. KG Geschäftsleitung gez. Ulrich Mann gez. Sebo Kramer gez. Peter von Elm gez. Arne-Martin Rieken gez. Werner Pohlmann gez. Volker Gode gez. Andreas Fricke gez. Johannes Georg Böckmann Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 26. Januar 2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Leffers GmbH & Co. KG Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Leffers GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leffers GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 9. November 2023 Treuhand
Weser-Ems GmbH
Wehming, Wirtschaftsprüfer Witte, Wirtschaftsprüfer |
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