RPS Signal GmbH
Maybachstraße 16, 39418 Staßfurt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Prediger seit 29.4.2024 | Prokura |
Carsten Falco Becker seit 16.1.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Tianjin Keyvia Electric Co., Ltd | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RPS Signal GmbHStaßfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20171. Übersicht Nach dem Verkauf der operativen Geschäfte, die den Neubau, Umbau und die Reparatur vorhandener signaltechnischer Anlagen, die Streckenmodernisierung für signaltechnische Anlagen sowie die Montage von signaltechnischen Einrichtungen und Komponenten beinhalten, hat die Gesellschaft mit Ausnahme der Fertigstellung weniger Altprojekte ihre Tätigkeiten eingestellt. Mit Wirkung zum 01.09.2017 wurde der Übertrag der betreffenden Net Assets vollzogen. Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist damit nur eingeschränkt möglich. Bis auf Weiteres wird RPS Signal GmbH Erlöse aus der Vermietung ihrer Betriebsgelände beziehen 2. Auftragseingang- und Umsatzentwicklung Bis zum 31.08. konnte in 2017 ein Auftragseingang von TEUR 1.963 verbucht werden, der über unseren Erwartungen für das Geschäftsjahr lag. Der Auftragsbestand ist zum Übertragungsstichtag auf den Käufer übegegangen. Der Umsatz von TEUR 4.672 wurde ausschließlich mit Kunden im Inland erzielt, der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf den Verkauf zurückzuführen. Die Umsatzerlöse stellten neben dem Auftragseingang - bis zum Verkauf des Projektgeschäfts - den wesentlichen finanziellen Leistungsindikator dar. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2017 hat im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.078 auf TEUR 4.910 abgenommen. Dies ist erster Linie auf den Verkauf des Projektgeschäftes zurückzuführen. Wesentliche Bestandteile der Aktiva sind das Anlagevermögen (46,8%; Vorjahr: 28,5%) sowie die Bankbestände und Ausleihungen. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital die wesentliche Position. Die Gesellschaft kann aufgrund der bestehenden Cashsituation ihre Geschäfte eigenständig finanzieren. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 7.423 um das Jahresergebnis auf TEUR 4.495 vermindert, was einer Eigenkapitalquote von 91,5% (Vorjahr: 82,6%) entspricht. 3.2. Ertragslage In 2017 wurde ein negatives Ergebnis erwirtschaftet. Dies ist im Wesentlichen dem Verkauf der Net Assets geschuldet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Zeitraum bis 31.08. beläuft sich auf TEUR -48 und ist aufgrund des Verkaufs der operativen Geschäfte nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.928 wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet. 4. Investitionen Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 64). 5. Finanzierung Das langfristige Vermögen sowie Teile des Umlaufvermögens der Gesellschaft sind eigenfinanziert. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Kreditinstituten bestehen nicht. Im Geschäftsjahr haben die liquiden Mittel zum Abschlussstichtag um TEUR 407 abgenommen. 6. Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag war noch eine (Vorjahr: 56) Person bei der RPS Signal GmbH angestellt. 7. Wesentliche Verträge In 2017 wurden keine neuen wesentlichen Verträge bei der RPS Signal GmbH unterzeichnet. 8. Risikomanagement Im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit ist die RPS Signal GmbH in Zukunft nur wenigen Risiken ausgesetzt. Die Bearbeitung bzw. das Management dieser Risiken aus dem Geschäft obliegt in erster Linie der Geschäftsführung. Wesentliches Risiko ist Leerstandsrate bei den Grundstücken und Gebäuden, die über auskömmliche Ergebnisse entscheidet. 9. Risiken und Chancen der Geschäftsentwicklung Nach dem Verkauf der operativen Geschäfte im Jahr 2017 werden sich die Risiken der Gesellschaft insbesondere auf mögliche Garantieverpflichtungen aus abgeschlossenen Aufträgen beschränken. Entsprechende Untersuchungen und die Erfahrungen der Vergangenheit lassen die Geschäftsleitung davon ausgehen, dass sich entsprechende Gewährleistungsrisiken nur in Einzelfällen ergeben können. 10. Nachtragsbericht Im Hinblick auf Vorgänge von besondere Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang. 11. Ausblick Die Geschäfte der Gesellschaft werden in Zukunft aus der Vermietung der Grundstücke und Gebäude bestehen. Mit den bestehenden Mietverträgen wird die Gesellschaft ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften können.
Staßfurt, im 17. Februar 2021 RPS Signal GmbH, Staßfurt Die Geschäftsführung BILANZ zum 31. Dezember 2017AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017Vorbemerkung Der Jahresabschluss der RPS Signal GmbH, Staßfurt (Amtsgericht München, HRB 108252), wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des HGB und GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung nach dem in § 275 Abs. 2 HGB enthaltenen Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Mit Wirkung zum 01.09.2017 wurden im Berichtsjahr die Net Assets aus dem Signaltechnikgeschäft und die diesbezüglich laufenden Verträge an die DB Bahnbau Gruppe veräußert. Mit dem Vollzug des Übertrags hat die Gesellschaft ihre Tätigkeiten im Signalbaugeschäft mit Ausnahme der Fertigstellung weniger Altprojekte eingestellt. Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist damit nur eingeschränkt möglich. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Anlagevermögen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Es wird die lineare Abschreibungsmethode auf alle Vermögensgegenstände angewendet. Die Nutzungsdauern orientieren sich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Eine außerplanmäßige Abschreibung wird nur bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 1.000 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. 2. Umlaufvermögen 2.1 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden einzelwertberichtigt, soweit es sich um zweifelhafte Forderungen handelt. Ferner wurde zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung wie folgt gebildet:
2.2 Andere Gegenstände des Umlaufvermögens Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag bilanziert. 3. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernüftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; sie decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ab. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage als integraler Bestandteil zu diesem Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus einem Darlehen an die Schwestergesellschaft RPS GmbH (Vorjahr: TEUR 35 aus Lieferungen und Leistungen). In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung gegenüber dem Finanzamt aus der Umsatzsteuererklärung in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 389) enthalten. Stammkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 25.600,00. Zum Bilanzstichtag wurde der Geschäftsanteil von der Keyvia Germany, München, gehalten. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 6.897 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 277 (Vorjahr: TEUR 618) betreffen Rückstellungen für fehlende Herstellungskosten (TEUR 18; Vorjahr: TEUR 93), für ausstehende Rechnungen (TEUR 0; Vorjahr: TEUR 63), für Drohverluste (TEUR 31; Vorjahr: TEUR 92) sowie Rückstellungen für Risiken aus dem Verkauf des Signaltechnikgeschäftes (TEUR 142). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 4.672 (Vorjahr: TEUR 12.370) nur das Inland. Sonstige betriebliche Erträge In dieser Position wurden TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 15) sonstige periodenfremde Erträge durch die freie Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren verbucht. Weiterhin werden hier die Erlöse aus Sachbezugswerten (TEUR 35; Vorjahr: TEUR 53) sowie Erstattungen von Versicherungsentschädigungen (TEUR 11; Vorjahr: TEUR 34) gezeigt. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 2.863 außergewöhnliche Aufwendungen aus dem Verkauf des Signaltechnikgeschäfts (Vermögensgegenstände und Schulden sowie Übergang der laufenden Verträge und der Belegschaft). Belastungen durch Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Ergebnis nach Steuern ist nicht mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belastet. SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nach Veräußerung des operativen Geschäftes bestehen keine finanziellen Verpflichtungen. Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar von TEUR 21 entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an:
Name und Sitz des Mutterunternehmens/Konzernabschluss Das Stammkapital der RPS Signal GmbH, Staßfurt, wird zu 100% zum Bilanzstichtag von der Keyvia Germany GmbH, München, gehalten. Damit ist die Gesellschaft ein verbundenes Unternehmen zur Keyvia Germany GmbH, München, und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die Keyvia Germany GmbH, München, wiederum ist verbundenes Unternehmen zu der Konzernobergesellschaft Tinajin Keyvia Electric Co., Ltd., Tianjin/China, und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Die Gesellschaft ist damit ein verbundenes Unternehmen zur Konzernobergesellschaft Tinajin Keyvia Co., Ltd., Tianjin/China, im Sinne von § 271 HGB und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite www.keyvia.cn hinterlegt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahrs nicht eingetreten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.928.025,49 auf neue Rechnung vorzutragen.
Staßfurt, im 17. Februar 2021 RPS Signal GmbH, Staßfurt Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2017
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RPS Signal GmbH, Staßfurt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RPS Signal GmbH, Staßfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RPS Signal GmbH, Staßfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten-falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unserer Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 17. Februar 2021 Deloitte
GmbH
Steffen Prosig, Wirtschaftsprüfer Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer |
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