Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 108252
Vorher
Balfour Beatty Rail Signal GmbH
Eingetragen
23.3.1995
Branche
Reparatur und Instandhaltung von SchienenfahrzeugenHerstellung von mechanischen oder elektromechanischen Signal-, Sicherungs-, Überwachungs- oder Steuergeräten für Schienenwege oder andere VerkehrswegeReparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.
Gegenstand
Neubau, Umbau und Reparatur vorhandener signaltechnischer Anlagen; deren prophylaktische und zyklische Wartung und Instandsetzung einschließlich Baugruppenaustausch und gegebenenfalls Regenerierung; die Streckenmodernisierung für signaltechnische Anlagen sowie die Fertigung und Montage von signaltechnischen Einrichtungen und Komponenten und die Fertigung von Produkten für Bahninfrastrukturanwendungen

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Prediger
seit 29.4.2024
Prokura
Carsten Falco Becker
seit 16.1.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Tianjin Keyvia Electric Co., LtdCHN
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Keyvia Germany GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

RPS Signal GmbH

Staßfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017

1. Übersicht

Nach dem Verkauf der operativen Geschäfte, die den Neubau, Umbau und die Reparatur vorhandener signaltechnischer Anlagen, die Streckenmodernisierung für signaltechnische Anlagen sowie die Montage von signaltechnischen Einrichtungen und Komponenten beinhalten, hat die Gesellschaft mit Ausnahme der Fertigstellung weniger Altprojekte ihre Tätigkeiten eingestellt. Mit Wirkung zum 01.09.2017 wurde der Übertrag der betreffenden Net Assets vollzogen. Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist damit nur eingeschränkt möglich.

Bis auf Weiteres wird RPS Signal GmbH Erlöse aus der Vermietung ihrer Betriebsgelände beziehen

2. Auftragseingang- und Umsatzentwicklung

Bis zum 31.08. konnte in 2017 ein Auftragseingang von TEUR 1.963 verbucht werden, der über unseren Erwartungen für das Geschäftsjahr lag.

Der Auftragsbestand ist zum Übertragungsstichtag auf den Käufer übegegangen.

Der Umsatz von TEUR 4.672 wurde ausschließlich mit Kunden im Inland erzielt, der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf den Verkauf zurückzuführen. Die Umsatzerlöse stellten neben dem Auftragseingang - bis zum Verkauf des Projektgeschäfts - den wesentlichen finanziellen Leistungsindikator dar.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2017 hat im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.078 auf TEUR 4.910 abgenommen. Dies ist erster Linie auf den Verkauf des Projektgeschäftes zurückzuführen.

Wesentliche Bestandteile der Aktiva sind das Anlagevermögen (46,8%; Vorjahr: 28,5%) sowie die Bankbestände und Ausleihungen.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital die wesentliche Position.

Die Gesellschaft kann aufgrund der bestehenden Cashsituation ihre Geschäfte eigenständig finanzieren.

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 7.423 um das Jahresergebnis auf TEUR 4.495 vermindert, was einer Eigenkapitalquote von 91,5% (Vorjahr: 82,6%) entspricht.

3.2. Ertragslage

In 2017 wurde ein negatives Ergebnis erwirtschaftet. Dies ist im Wesentlichen dem Verkauf der Net Assets geschuldet.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Zeitraum bis 31.08. beläuft sich auf TEUR -48 und ist aufgrund des Verkaufs der operativen Geschäfte nicht mit dem Vorjahr vergleichbar.

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.928 wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

4. Investitionen

Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 64).

5. Finanzierung

Das langfristige Vermögen sowie Teile des Umlaufvermögens der Gesellschaft sind eigenfinanziert. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Kreditinstituten bestehen nicht.

Im Geschäftsjahr haben die liquiden Mittel zum Abschlussstichtag um TEUR 407 abgenommen.

6. Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag war noch eine (Vorjahr: 56) Person bei der RPS Signal GmbH angestellt.

7. Wesentliche Verträge

In 2017 wurden keine neuen wesentlichen Verträge bei der RPS Signal GmbH unterzeichnet.

8. Risikomanagement

Im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit ist die RPS Signal GmbH in Zukunft nur wenigen Risiken ausgesetzt. Die Bearbeitung bzw. das Management dieser Risiken aus dem Geschäft obliegt in erster Linie der Geschäftsführung.

Wesentliches Risiko ist Leerstandsrate bei den Grundstücken und Gebäuden, die über auskömmliche Ergebnisse entscheidet.

9. Risiken und Chancen der Geschäftsentwicklung

Nach dem Verkauf der operativen Geschäfte im Jahr 2017 werden sich die Risiken der Gesellschaft insbesondere auf mögliche Garantieverpflichtungen aus abgeschlossenen Aufträgen beschränken. Entsprechende Untersuchungen und die Erfahrungen der Vergangenheit lassen die Geschäftsleitung davon ausgehen, dass sich entsprechende Gewährleistungsrisiken nur in Einzelfällen ergeben können.

10. Nachtragsbericht

Im Hinblick auf Vorgänge von besondere Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang.

11. Ausblick

Die Geschäfte der Gesellschaft werden in Zukunft aus der Vermietung der Grundstücke und Gebäude bestehen. Mit den bestehenden Mietverträgen wird die Gesellschaft ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften können.

 

Staßfurt, im 17. Februar 2021

RPS Signal GmbH, Staßfurt

Die Geschäftsführung

BILANZ zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

31.12.2017 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.229.204,98 2.402
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.350,00 50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.712,00 109
2.299.266,98 2.561
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 695
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 1.900
0,00 2.595
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 47.873,33 1.439
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.000.000,00 35
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 44.839,66 433
1.092.712,99 1.907
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.518.496,44 1.925
2.611.209,43 6.427
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0
4.910.476,41 8.988

PASSIVA

31.12.2017 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 26
II. Gewinnrücklagen 500.000,00 500
III. Gewinnvortrag 6.896.837,14 6.864
IV. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) -2.928.025,49 33
4.494.411,65 7.423
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 14.000,00 14
2. Sonstige Rückstellungen 276.904,42 618
290.904,42 632
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 263
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 78.516,94 648
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 46.643,40 22
davon aus Steuern: EUR 7.091,09 (Vorjahr: TEUR 22)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
125.160,34 933
4.910.476,41 8.988

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017

2017 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 4.671.896,45 12.370
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -112.200,75 -2.984
3. Sonstige betriebliche Erträge 231.572,19 130
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe -1.215.316,58 -3.466
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -967.845,53 -1.899
-2.183.162,11 -5.365
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.297.332,62 -2.080
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -254.685,52 -427
davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 4)
-1.552.018,14 -2.507
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -198.402,41 -211
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.776.546,56 -1.368
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.514,88 1
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -2
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -14
davon aus latenten Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
11. Ergebnis nach Steuern -2.915.346,45 50
12. Sonstige Steuern -12.679,04 -17
13. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) -2.928.025,49 33

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017

Vorbemerkung

Der Jahresabschluss der RPS Signal GmbH, Staßfurt (Amtsgericht München, HRB 108252), wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des HGB und GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung nach dem in § 275 Abs. 2 HGB enthaltenen Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Mit Wirkung zum 01.09.2017 wurden im Berichtsjahr die Net Assets aus dem Signaltechnikgeschäft und die diesbezüglich laufenden Verträge an die DB Bahnbau Gruppe veräußert. Mit dem Vollzug des Übertrags hat die Gesellschaft ihre Tätigkeiten im Signalbaugeschäft mit Ausnahme der Fertigstellung weniger Altprojekte eingestellt. Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist damit nur eingeschränkt möglich.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Anlagevermögen

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Es wird die lineare Abschreibungsmethode auf alle Vermögensgegenstände angewendet. Die Nutzungsdauern orientieren sich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Eine außerplanmäßige Abschreibung wird nur bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 1.000 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

2. Umlaufvermögen

2.1 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden einzelwertberichtigt, soweit es sich um zweifelhafte Forderungen handelt. Ferner wurde zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung wie folgt gebildet:

Forderungen überfällig zwischen 1 und 180 Tage Wertberichtigung 1%
Forderungen überfällig zwischen 181 und 360 Tage Wertberichtigung 50%
Forderungen überfällig mehr als 360 Tage Wertberichtigung 100%.

2.2 Andere Gegenstände des Umlaufvermögens

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag bilanziert.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernüftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; sie decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ab.

4. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage als integraler Bestandteil zu diesem Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus einem Darlehen an die Schwestergesellschaft RPS GmbH (Vorjahr: TEUR 35 aus Lieferungen und Leistungen).

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung gegenüber dem Finanzamt aus der Umsatzsteuererklärung in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 389) enthalten.

Stammkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 25.600,00. Zum Bilanzstichtag wurde der Geschäftsanteil von der Keyvia Germany, München, gehalten.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 6.897 enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 277 (Vorjahr: TEUR 618) betreffen Rückstellungen für fehlende Herstellungskosten (TEUR 18; Vorjahr: TEUR 93), für ausstehende Rechnungen (TEUR 0; Vorjahr: TEUR 63), für Drohverluste (TEUR 31; Vorjahr: TEUR 92) sowie Rückstellungen für Risiken aus dem Verkauf des Signaltechnikgeschäftes (TEUR 142).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert.

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 4.672 (Vorjahr: TEUR 12.370) nur das Inland.

Sonstige betriebliche Erträge

In dieser Position wurden TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 15) sonstige periodenfremde Erträge durch die freie Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren verbucht. Weiterhin werden hier die Erlöse aus Sachbezugswerten (TEUR 35; Vorjahr: TEUR 53) sowie Erstattungen von Versicherungsentschädigungen (TEUR 11; Vorjahr: TEUR 34) gezeigt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 2.863 außergewöhnliche Aufwendungen aus dem Verkauf des Signaltechnikgeschäfts (Vermögensgegenstände und Schulden sowie Übergang der laufenden Verträge und der Belegschaft).

Belastungen durch Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Das Ergebnis nach Steuern ist nicht mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belastet.

SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nach Veräußerung des operativen Geschäftes bestehen keine finanziellen Verpflichtungen.

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter

2017 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 18 39
Angestellte, excl. 1 Geschäftsführer 8 15
26 54
Auszubildende 0 2
26 56

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar von TEUR 21 entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an:

Uwe Etzold (Geschäftsführer Technik), Berlin (bis 31.12.2017) Diplom-Ingenieur

Norbert Stadhouders (Geschäftsführer Finanzen), Poing Doct. Verw. Wissenschaften

Name und Sitz des Mutterunternehmens/Konzernabschluss

Das Stammkapital der RPS Signal GmbH, Staßfurt, wird zu 100% zum Bilanzstichtag von der Keyvia Germany GmbH, München, gehalten.

Damit ist die Gesellschaft ein verbundenes Unternehmen zur Keyvia Germany GmbH, München, und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die Keyvia Germany GmbH, München, wiederum ist verbundenes Unternehmen zu der Konzernobergesellschaft Tinajin Keyvia Electric Co., Ltd., Tianjin/China, und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Die Gesellschaft ist damit ein verbundenes Unternehmen zur Konzernobergesellschaft Tinajin Keyvia Co., Ltd., Tianjin/China, im Sinne von § 271 HGB und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite www.keyvia.cn hinterlegt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahrs nicht eingetreten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.928.025,49 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Staßfurt, im 17. Februar 2021

RPS Signal GmbH, Staßfurt

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2017

Kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 710.915,07 0,00 710.915,07 0,00
710.915,07 0,00 710.915,07 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.178.801,27 0,00 0,00 5.178.801,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 205.140,02 4.169,67 158.839,14 50.470,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.486.866,50 3.654,74 330.127,57 1.160.393,67
6.870.807,79 7.824,41 488.966,71 6.389.665,49
7.581.722,86 7.824,41 1.199.881,78 6.389.665,49
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 710.915,07 0,00 710.915,07 0,00
710.915,07 0,00 710.915,07 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.777.137,29 172.459,00 0,00 2.949.596,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 155.432,02 6.362,67 133.674,14 28.120,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.378.026,50 19.580,74 284.925,57 1.112.681,67
4.310.595,81 198.402,41 418.599,71 4.090.398,51
5.021.510,88 198.402,41 1.129.514,78 4.090.398,51
Nettobuchwerte
31.12.2017 31.12.2016
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 0,00 0
0,00 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.229.204,98 2.402
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.350,00 50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.712,00 109
2.299.266,98 2.561
2.299.266,98 2.561

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RPS Signal GmbH, Staßfurt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RPS Signal GmbH, Staßfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RPS Signal GmbH, Staßfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten-falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unserer Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 17. Februar 2021

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steffen Prosig, Wirtschaftsprüfer

Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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