Preckel GmbH & Co. KGLiquidiert

47805 Krefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRA 1172
Eingetragen
14.7.2003

Historie

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Management

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany
Kommanditist
Germany
1.515.000 €

Konzern- und Jahresabschlüsse

Preckel GmbH & Co. KG

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2018 bis zum 31.08.2019

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäfts und der Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft ist Haupthändler für die Marken Renault, Dacia, Fiat, Abarth und Alfa-Romeo, sowie Servicepartner für Lancia.

Fahrzeuge und Ersatzteile werden sowohl an nahestehende Gesellschaften als auch an angeschlossene Sekundärnetzpartner und Endkunden verkauft.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2019 von 45,3 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Dies stellt ein Rekordniveau dar. Die Arbeitslosenzahlen waren erneut rückläufig und die Kaufkraft ist weiter gestiegen. Der Reallohnindex in Deutschland ist im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % gestiegen. Die Nominallöhne im Jahr 2019 lagen um rund 2,6 % über dem Vorjahreswert. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 1,4 %. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6 % höher als im Vorjahr.

Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum hat aber wie bereits in 2018 an Schwung verloren. Es war auch deutlich weniger als jeweils in den beiden Vorjahren und ähnlich niedrig wie zuletzt 2013.

Gedämpft wurde die Konjunkturentwicklung insbesondere zum Jahresende vom Außenhandel. Deutschland führte weniger aus als im dritten Quartal. Auch die privaten und die staatlichen Konsumausgaben verloren nach einem sehr starken dritten Quartal zum Jahresende an Dynamik. Der Boom am Bau setzte sich hingegen fort.

Europas größte Volkswirtschaft ist nach Jahren des Booms 2019 in eine Schwächephase geraten, bedingt auch durch internationale Handelskonflikte und Unsicherheiten bei Firmen. Das bekam vor allem die exportorientierte deutsche Industrie zu spüren. Hinzu kam 2019 der Strukturwandel in der Autoindustrie, welches auch die Autozentrum P&A GmbH getroffen hat.

Angetrieben von Feinstaubdiskussionen, Diesel-Fahrverboten, Diskussionen um Tempolimits auf Autobahnen und in Städten, hat die Verunsicherung beim Kunden und damit beim Kaufverhalten weiter zugenommen. Trotz ausreichender Anreizsystems seitens Hersteller und Staat, hat die Elektromobilität sich auch in 2019 nicht in dem gewünschten Maße entwickelt. Dennoch erhielten im Jahresverlauf bis zum 31.8.2019 2.495.536 Pkw erstmals eine Zulassung; somit stieg die Anzahl der Neuzulassungen PKW um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verglichen mit dem Vorjahr haben sich die Neuzulassungen der Autohersteller uneinheitlich entwickelt. Bei den von uns vertretenen Marken erreichte Renault 8,3 % weniger Pkw-Zulassungen, Dacia kommt hingegen auf ein Plus von 7,5 %, Jeep auf ein Minus 4,5 % und Nissan auf ein Minus von 32,9 %, Fiat auf ein Plus von 6,4 % und Kia auf ein Plus von 3,2 %.

Im Abschlussmonat ergaben sich folgende Marktanteile der von der Gesellschaft vertretenden Marken (kumuliert 2019):

Renault 3,7 % (Vorjahr 4,0 %)
Fiat 2,6 % (Vorjahr 2,5 %)
Dacia 2,4 % (Vorjahr 2,3 %)
Jeep 0,4 % (Vorjahr 0,5 %)
Alfa Romeo 0,1 % (Vorjahr 0,2 %)

In Summe ergibt sich ein Marktanteil von 9,2 % der von der Gesellschaft vertretenen Marken zu noch 9,5 % im Vorjahr.

Der Anteil der Diesel Pkw im August 2019 betrug 30,2 % (August 2018 32,6%). Zulegen konnten wie bereits im Vorjahr die Fahrzeuge mit Benzinantrieb sowie Pkw mit alternativen Antrieben.

2. Ertragslage

Der Umsatz war im Geschäftsjahr rückläufig und liegt mit 93,9 Mio. € ca. 10,8 % unter dem Vorjahr. Trotz anhaltendem Preisdruck in der Branche konnte die Wareneinsatzquote leicht um ca. 0,2 %-Punkte reduziert werden. Der Rohertrag liegt bei 6,5 Mio. € und damit ca. 8,5 % unter Vorjahresniveau. Die Personalaufwandsquote zum Umsatz hat sich aufgrund der rückläufigen Umsätze leicht von 3,5 % auf 3,9 % erhöht. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus Kostenreduktionen in allen Bereichen. Insgesamt wurde ein vermindertes Betriebsergebnis von ca. T€ 250 nach einem Ergebnis von ca. T€ 600 im Vorjahr erzielt.

Bei einem unveränderten Finanzergebnis und erhöhter Steuerquote hat sich ein Jahresüberschuss von T€ 78 ergeben nach einem Vorjahresergebnis in Höhe von T€ 356.

3. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist aufgrund einer deutlichen Erhöhung der Fahrzeugbestände im Bereich der Vorräte sowie des Rückgangs der sonstigen Vermögensgegenstände um 5,7 Mio. € (19 %) gestiegen. Die Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern liegt bei 11,5 % nach 15,0 % im Vorjahr. Bei einem langfristig gebundenen Vermögen von ca. 22,2 % der Bilanzsumme ergibt sich nach Abzug des Bestandes an Vorführwagen, der ca. 21 % des Anlagevermögens ausmacht, ein bereinigter Anlagendeckungsgrad von ca. 73 %.

Die Finanzierung der Fahrzeugbestände erfolgt hauptsächlich durch Eigenmittel und Herstellerbanken, aber auch über andere Banken im Rahmen der Absatzfinanzierung. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden regelmäßig zeitnah unter Ausnutzung von Skonto beglichen.

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen wurde ein Cashflow in Höhe von ca. 0,6 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €) erwirtschaftet.

4. Risiko- und Chancenbericht

Im Rahmen des Risikomanagements sind zur Früherkennung von Fehlentwicklungen bei den finanziellen und operativen Kennzahlen verschiedene Maßnahmen ergriffen worden, um in diesen Fällen rechtzeitig gegensteuern zu können.

So werden z. B. sowohl im Fahrzeug- als auch im Werkstatt- und Teilebereich die relevanten Unternehmenszahlen wöchentlich bzw. 10-tägig durch die Geschäftsführung verarbeitet, um frühzeitig reagieren zu können. Des Weiteren werden monatlich sämtliche betriebswirtschaftlichen Auswertungen an die jeweiligen Hersteller gegeben, die diese branchenintern überprüfen. Außerdem überprüfen die finanzierenden Banken regelmäßig die von ihr finanzierten Fahrzeugbestände an Neu- und Vorführwagen.

Rating-Gespräche werden in zeitlichen Abständen sowohl mit der Hausbank als auch den Banken der Hersteller geführt.

Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen (Umsatz zu Durchschnittsbestand der Forderungen) beläuft sich im Geschäftsjahr auf ca. 35. Forderungen bestehen im Wesentlichen sowohl gegen nahestehende Gesellschaften als auch angeschlossene Händler, Autovermietungsgesellschaften sowie Leasinggesellschaften und werden regelmäßig zeitnah ausgeglichen. Darüber hinaus bestehenden Risiken wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Neu- und Tageszulassungs-Bestände sind im Berichtsjahr um ca. 6,1 Mio. € gestiegen. Die in 2019 deutlich erhöhten Bestände wurden im Berichtsjahr weiter gezielt aufgebaut, um die Lieferbereitschaft bei anstehender Normanpassung zu gewährleisten und Zielvereinbarungen zu erfüllen. Der Bestand an Gebrauchtwagen hat sich auf niedrigem Gesamtbestand erhöht. Mittels entsprechender Modellpolitik stellen wir eine direkte Verfügbarkeit von Fahrzeugen sicher, welche von immer mehr Kunden verlangt wird. Durch die ständige Überwachung der Altersstruktur und gezielte Preisgestaltung sichern wir die Risiken des Fahrzeugbestandes ab.

Um die ständig wachsenden Ansprüche an die Qualifikation der Mitarbeiter erfüllen zu können, beteiligen sich die Mitarbeiter an den von den Herstellern durchgeführten Fortbildungsmaßnahmen, vor allem auf dem Vertriebs- und Servicesektor.

Als klares Risiko ist auch weiterhin die Situation um den Dieselmotor einzuschätzen.

Die im Unternehmen vertretenen Marken zeigen unterschiedliche Entwicklungen. Fiat mit der Marke Alfa-Romeo ist weiterhin eine Herausforderung. Eine stabile Marke hinsichtlich Absatz, Umsatz und Ertrag bleibt die Marke Renault.

Die bereits in Q4 2018 im Bereich Service und Parts gestartete Initiative für profitables Wachstum zeigt erste Wirkung. Insbesondere die erhöhten Stundenverrechnungssätze, die reduzierten Teilebestände, aber auch das Invest in Anlagevermögen und Personal erhöhen die Wirtschaftlichkeit im Unternehmen nachhaltig.

Ergänzend haben wir auch in 2019 weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten getroffen, deren Wirkung im nächsten Geschäftsjahr zu sehen sein wird.

5. Prognose

Die Kaufanträge und Zulassungen entwickelten sich im laufenden Geschäftsjahr bis Ende Februar positiv. Bedingt durch die Corona-Krise und die damit einhergehende Schließung der Verkaufsräume in den Autohäusern ab dem 18. März 2020 kehrte sich der positive Trend um. Per Mai lagen die Kaufanträge und Zulassungen bei einem Minus von 27,39 %. Hier erwarten wir für die restlichen Monate des Geschäftsjahres keine wesentliche Erholung, zumal das beschlossene Corona-Konjunkturpaket ausschließlich Neufahrzeuge mit Elektroantrieb fördert.

Ebenso hinaus wird die ab dem 1. Juli 2020 gültige Mehrwertsteuersenkung von 19 % auf 16% unserer Einschätzung nach nicht zu einer erhöhten Nachfrage von Automobilen führen. So wie bereits in den Monaten April, Mai und Juni gehen wir davon aus, dass wir im Verkauf auch weiterhin über Kurzarbeit die Personalkosten optimieren werden.

Die Bestände werden laufend weiter optimiert, um den Marktgegebenheiten Rechnung zu tragen sowie die Zins- und Lagerkosten zu reduzieren. Bestandsüberalterungen bestehen nicht.

Im Bereich Service erwarten wir insgesamt leicht reduzierte Umsätze mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau. Der Schwerpunkt im Bereich Parts liegt auf der Optimierung der Lagerreichweiten und der Bestände sowie der Erhöhung der Erträge.

Die Dieselproblematik wird das Ergebnis 2020 trotz der Vorsorge für die schon eingegangenen Verpflichtungen weiter belasten. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass sich die Neuzulassungen zugunsten von benzinbetriebenen Fahrzeugen weiter erhöhen.

Wir gehen daher für das Geschäftsjahr 2019/2020 insgesamt von deutlich rückläufigen Umsätzen und einem Ergebnis deutlich unter Vorjahr aus.

Bilanz

Aktiva

31.8.2019
EUR
31.8.2018
EUR
A. Anlagevermögen 7.930.454,13 8.139.655,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.800,00 31.468,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.800,00 31.468,00
II. Sachanlagen 7.912.654,13 8.108.187,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.714.528,00 5.873.236,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.188.049,00 2.234.951,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.077,13 0,00
B. Umlaufvermögen 28.513.518,86 22.226.441,95
I. Vorräte 20.758.304,68 14.510.852,08
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.380,00 4.380,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 20.753.924,68 14.506.242,08
3. geleistete Anzahlungen 0,00 230,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.178.904,11 7.167.553,22
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.220.708,63 3.100.840,03
2. Forderungen gegen Gesellschafter 662.313,21 295.683,66
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.295.882,27 3.771.029,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.576.310,07 548.036,65
Bilanzsumme, Summe Aktiva 36.443.972,99 30.366.096,95

Passiva

31.8.2019
EUR
31.8.2018
EUR
A. Eigenkapital 4.783.600,00 4.783.600,00
I. Kapitalanteile 1.515.000,00 1.515.000,00
1. Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafter 15.000,00 15.000,00
2. Kapitalanteile der Kommanditisten 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Rücklagen 3.268.600,00 3.268.600,00
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 857.185,01 1.064.593,90
1. Steuerrückstellungen 47.093,00 118.832,00
2. sonstige Rückstellungen 810.092,01 945.761,90
C. Verbindlichkeiten 30.803.042,58 24.517.757,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.245.972,49 1.913.357,99
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.300.857,76 19.042.108,24
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 23.740,95 25.739,57
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.232.471,38 3.536.551,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 145,40 145,40
Bilanzsumme, Summe Passiva 36.443.972,99 30.366.096,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.9.2018 - 31.8.2019
EUR
1.9.2017 - 31.8.2018
EUR
1. Umsatzerlöse 93.894.719,66 105.221.594,24
2. sonstige betriebliche Erträge 125.678,63 258.410,51
3. Materialaufwand 87.398.349,49 98.122.606,92
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 87.398.349,49 98.122.606,92
4. Personalaufwand 3.675.754,94 3.685.528,91
a) Löhne und Gehälter 2.999.131,92 3.087.803,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 676.623,02 597.725,48
5. Abschreibungen 500.492,18 547.273,91
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 500.492,18 547.273,91
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.193.574,93 2.526.187,63
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.439,17 76.502,59
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 179.821,43 188.155,21
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 62.017,00 130.637,00
10. Ergebnis nach Steuern 77.827,49 356.117,76
11. Jahresüberschuss 77.827,49 356.117,76

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Krefeld und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nummer HR A 1172 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Jahresabschluss die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft und Co. gemäß § 264 a Abs. 1 i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Eigenkapitalausweis erfolgte gemäß den Regelungen des § 264 c Abs. 2 HGB. Gemäß § 264 c Abs. 1 HGB wurde darüber hinaus die Bilanz um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei Gebäuden sowie lineare und degressive Abschreibungen bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, angesetzt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 50 Jahren. Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsaufwand gezeigt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang und wurden zu Erfüllungsbeträgen bewertet. Rückstellungen mit Laufzeiten über einem Jahr werden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Berichtsjahr ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsverpflichtungen, Rücknahmeverpflichtungen, personalbezogene Aufwendungen und Kosten des Jahresabschlusses, der Steuererklärungen sowie der Aufbewahrungsverpflichtungen.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten aus Einkaufsfinanzierung und sonstige Salden aus Liefer- und Leistungsverkehr gegenüber der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland in Höhe von T€ 25.764 und gegenüber der FCA Bank Deutschland GmbH in Höhe von T€ 1.883 enthalten. Diese Verbindlichkeiten sind durch Sicherungsübereignung der refinanzierten Fahrzeuge und Ersatzteile besichert.

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus vertraglichen Rückkaufverpflichtungen in den nächsten vier Jahren in Höhe von ca. T€ 3.200.

Die Laufzeit der Verbindlichkeiten und ihre Besicherung sind in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Honorar 2019 für den Abschlussprüfer teilt sich wie folgt auf:

Abschlussprüfungsleistungen T€ 25

Steuerberatungsleistungen T€ 8

Sonstige Leistungen T€ 22

V. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt 2019 wurden ohne Geschäftsführer 81 Mitarbeiter (52 kaufmännische und 29 gewerbliche Mitarbeiter) beschäftigt.

Im Berichtsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Preckel GmbH & Co. KG, Krefeld, durch die jeweils einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Komplementär-GmbH, Herrn Horst Dietmar Preckel, Herrn Jörn Wohlers und Frau Eva Verena Preckel. Herr Preckel ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Persönlich haftende Gesellschafterin der Preckel GmbH & Co. KG, Krefeld, ist die Preckel Verwaltungsgesellschaft mbH, Krefeld, mit einem gezeichneten Kapital von € 26.000,00.

 

Krefeld, den 24. Juni 2020

Horst Dietmar Preckel

Eva Verena Preckel

Jörn Wohlers

Ergebnisverwendnung

1.9.2018 - 31.8.2019
1.9.2017 - 31.8.2018
11. Jahresüberschuss 77.827,49 356.117,76
12. Gutschrift auf Gesellschafterkonten -77.827,49 -356.117,76
13. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Der Jahresüberschuss wurde entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen den Gesellschafterverrechnungskonten gutgeschrieben

Anlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anschaffungswert 1.9.2018
Zugänge 2019
Umbuchungen 2019
Abgänge 2019
Anschaffungswert 31.08.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.560,31 0,00 0,00 0,00 94.560,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.480.100,98 0,00 0,00 0,00 7.480.100,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.593.998,46 1.769.526,26 0,00 1.724.020,96 3.639.503,76
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.077,13 0,00 0,00 10.077,13
11.168.659,75 1.779.603,39 0,00 1.724.020,96 11.224.242,18
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 1.9.2018
Zugänge 2019
Abgänge 2019
Stand 31.8.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.092,31 13.668,00 0,00 76.760,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.606.864,98 158.708,00 0,00 1.765.572,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.359.047,46 328.116,18 235.708,88 1.451.454,76
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.029.004,75 500.492,18 235.708,88 3.293.788,05
Buchwerte
Buchwert 31.8.2019
Stand 1.9.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.800,00 31.468,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.714.528,00 5.873.236,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.188.049,00 2.234.951,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.077,13 0,00
7.930.454,13 8.139.655,00

sonstige Berichtsbestandteile

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. August 2019

Stand Stand davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
31.08.2019
31.08.2018
lfd. Jahr
Vorjahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.245.972,49 1.913.357,99 1.528.122,49 1.092.820,60
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.300.857,76 19.042.108,24 27.300.857,76 19.042.108,24
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 23.740,95 25.739,57 23.740,95 25.739,57
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.232.471,38 3.536.551,85 1.232.471,38 3.536.551,85
Gesamt 30.803.042,58 24.517.757,65 30.085.192,58 23.697.220,26

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 820 (Vorjahr: T€ 923) durch Grundpfandrechte besichert.

1 - 5 Jahre davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre
lfd. Jahr
Vorjahr
lfd. Jahr
Vorjahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 410.400,00 410.400,00 307.450,00 410.137,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 410.400,00 410.400,00 307.450,00 410.137,39

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 820 (Vorjahr: T€ 923) durch Grundpfandrechte besichert.

davon-Ausweise

Zu der Bilanzposition sonstige Verbindlichkeiten

31.8.2019
31.8.2018
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.232.471,38 3.536.551,85
- davon aus Steuern € 787.177,83; Vorjahr: € 1.718.552,72 -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 1.651,65; Vorjahr: € 1.584,16 -

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.07.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Preckel GmbH & Co. KG:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Preckel GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2018 bis zum 31. August 2019 sowie dem Anhang zum 31. August 2019, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Preckel GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. September 2018 bis zum 31. August 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2018 bis zum 31. August 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 24. Juni 2020

RSM GmbH
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Katrin Steinecke, Wirtschaftsprüferin

Paul Berger, Wirtschaftsprüfer

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