TOP GmbH
28mErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Preckel GmbH & Co. KGKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2018 bis zum 31.08.2019Lagebericht1. Darstellung des Geschäfts und der Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist Haupthändler für die Marken Renault, Dacia, Fiat, Abarth und Alfa-Romeo, sowie Servicepartner für Lancia. Fahrzeuge und Ersatzteile werden sowohl an nahestehende Gesellschaften als auch an angeschlossene Sekundärnetzpartner und Endkunden verkauft. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2019 von 45,3 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Dies stellt ein Rekordniveau dar. Die Arbeitslosenzahlen waren erneut rückläufig und die Kaufkraft ist weiter gestiegen. Der Reallohnindex in Deutschland ist im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % gestiegen. Die Nominallöhne im Jahr 2019 lagen um rund 2,6 % über dem Vorjahreswert. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 1,4 %. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum hat aber wie bereits in 2018 an Schwung verloren. Es war auch deutlich weniger als jeweils in den beiden Vorjahren und ähnlich niedrig wie zuletzt 2013. Gedämpft wurde die Konjunkturentwicklung insbesondere zum Jahresende vom Außenhandel. Deutschland führte weniger aus als im dritten Quartal. Auch die privaten und die staatlichen Konsumausgaben verloren nach einem sehr starken dritten Quartal zum Jahresende an Dynamik. Der Boom am Bau setzte sich hingegen fort. Europas größte Volkswirtschaft ist nach Jahren des Booms 2019 in eine Schwächephase geraten, bedingt auch durch internationale Handelskonflikte und Unsicherheiten bei Firmen. Das bekam vor allem die exportorientierte deutsche Industrie zu spüren. Hinzu kam 2019 der Strukturwandel in der Autoindustrie, welches auch die Autozentrum P&A GmbH getroffen hat. Angetrieben von Feinstaubdiskussionen, Diesel-Fahrverboten, Diskussionen um Tempolimits auf Autobahnen und in Städten, hat die Verunsicherung beim Kunden und damit beim Kaufverhalten weiter zugenommen. Trotz ausreichender Anreizsystems seitens Hersteller und Staat, hat die Elektromobilität sich auch in 2019 nicht in dem gewünschten Maße entwickelt. Dennoch erhielten im Jahresverlauf bis zum 31.8.2019 2.495.536 Pkw erstmals eine Zulassung; somit stieg die Anzahl der Neuzulassungen PKW um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Verglichen mit dem Vorjahr haben sich die Neuzulassungen der Autohersteller uneinheitlich entwickelt. Bei den von uns vertretenen Marken erreichte Renault 8,3 % weniger Pkw-Zulassungen, Dacia kommt hingegen auf ein Plus von 7,5 %, Jeep auf ein Minus 4,5 % und Nissan auf ein Minus von 32,9 %, Fiat auf ein Plus von 6,4 % und Kia auf ein Plus von 3,2 %. Im Abschlussmonat ergaben sich folgende Marktanteile der von der Gesellschaft vertretenden Marken (kumuliert 2019):
In Summe ergibt sich ein Marktanteil von 9,2 % der von der Gesellschaft vertretenen Marken zu noch 9,5 % im Vorjahr. Der Anteil der Diesel Pkw im August 2019 betrug 30,2 % (August 2018 32,6%). Zulegen konnten wie bereits im Vorjahr die Fahrzeuge mit Benzinantrieb sowie Pkw mit alternativen Antrieben. 2. Ertragslage Der Umsatz war im Geschäftsjahr rückläufig und liegt mit 93,9 Mio. € ca. 10,8 % unter dem Vorjahr. Trotz anhaltendem Preisdruck in der Branche konnte die Wareneinsatzquote leicht um ca. 0,2 %-Punkte reduziert werden. Der Rohertrag liegt bei 6,5 Mio. € und damit ca. 8,5 % unter Vorjahresniveau. Die Personalaufwandsquote zum Umsatz hat sich aufgrund der rückläufigen Umsätze leicht von 3,5 % auf 3,9 % erhöht. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus Kostenreduktionen in allen Bereichen. Insgesamt wurde ein vermindertes Betriebsergebnis von ca. T€ 250 nach einem Ergebnis von ca. T€ 600 im Vorjahr erzielt. Bei einem unveränderten Finanzergebnis und erhöhter Steuerquote hat sich ein Jahresüberschuss von T€ 78 ergeben nach einem Vorjahresergebnis in Höhe von T€ 356. 3. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme ist aufgrund einer deutlichen Erhöhung der Fahrzeugbestände im Bereich der Vorräte sowie des Rückgangs der sonstigen Vermögensgegenstände um 5,7 Mio. € (19 %) gestiegen. Die Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern liegt bei 11,5 % nach 15,0 % im Vorjahr. Bei einem langfristig gebundenen Vermögen von ca. 22,2 % der Bilanzsumme ergibt sich nach Abzug des Bestandes an Vorführwagen, der ca. 21 % des Anlagevermögens ausmacht, ein bereinigter Anlagendeckungsgrad von ca. 73 %. Die Finanzierung der Fahrzeugbestände erfolgt hauptsächlich durch Eigenmittel und Herstellerbanken, aber auch über andere Banken im Rahmen der Absatzfinanzierung. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden regelmäßig zeitnah unter Ausnutzung von Skonto beglichen. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen wurde ein Cashflow in Höhe von ca. 0,6 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €) erwirtschaftet. 4. Risiko- und Chancenbericht Im Rahmen des Risikomanagements sind zur Früherkennung von Fehlentwicklungen bei den finanziellen und operativen Kennzahlen verschiedene Maßnahmen ergriffen worden, um in diesen Fällen rechtzeitig gegensteuern zu können. So werden z. B. sowohl im Fahrzeug- als auch im Werkstatt- und Teilebereich die relevanten Unternehmenszahlen wöchentlich bzw. 10-tägig durch die Geschäftsführung verarbeitet, um frühzeitig reagieren zu können. Des Weiteren werden monatlich sämtliche betriebswirtschaftlichen Auswertungen an die jeweiligen Hersteller gegeben, die diese branchenintern überprüfen. Außerdem überprüfen die finanzierenden Banken regelmäßig die von ihr finanzierten Fahrzeugbestände an Neu- und Vorführwagen. Rating-Gespräche werden in zeitlichen Abständen sowohl mit der Hausbank als auch den Banken der Hersteller geführt. Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen (Umsatz zu Durchschnittsbestand der Forderungen) beläuft sich im Geschäftsjahr auf ca. 35. Forderungen bestehen im Wesentlichen sowohl gegen nahestehende Gesellschaften als auch angeschlossene Händler, Autovermietungsgesellschaften sowie Leasinggesellschaften und werden regelmäßig zeitnah ausgeglichen. Darüber hinaus bestehenden Risiken wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Neu- und Tageszulassungs-Bestände sind im Berichtsjahr um ca. 6,1 Mio. € gestiegen. Die in 2019 deutlich erhöhten Bestände wurden im Berichtsjahr weiter gezielt aufgebaut, um die Lieferbereitschaft bei anstehender Normanpassung zu gewährleisten und Zielvereinbarungen zu erfüllen. Der Bestand an Gebrauchtwagen hat sich auf niedrigem Gesamtbestand erhöht. Mittels entsprechender Modellpolitik stellen wir eine direkte Verfügbarkeit von Fahrzeugen sicher, welche von immer mehr Kunden verlangt wird. Durch die ständige Überwachung der Altersstruktur und gezielte Preisgestaltung sichern wir die Risiken des Fahrzeugbestandes ab. Um die ständig wachsenden Ansprüche an die Qualifikation der Mitarbeiter erfüllen zu können, beteiligen sich die Mitarbeiter an den von den Herstellern durchgeführten Fortbildungsmaßnahmen, vor allem auf dem Vertriebs- und Servicesektor. Als klares Risiko ist auch weiterhin die Situation um den Dieselmotor einzuschätzen. Die im Unternehmen vertretenen Marken zeigen unterschiedliche Entwicklungen. Fiat mit der Marke Alfa-Romeo ist weiterhin eine Herausforderung. Eine stabile Marke hinsichtlich Absatz, Umsatz und Ertrag bleibt die Marke Renault. Die bereits in Q4 2018 im Bereich Service und Parts gestartete Initiative für profitables Wachstum zeigt erste Wirkung. Insbesondere die erhöhten Stundenverrechnungssätze, die reduzierten Teilebestände, aber auch das Invest in Anlagevermögen und Personal erhöhen die Wirtschaftlichkeit im Unternehmen nachhaltig. Ergänzend haben wir auch in 2019 weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten getroffen, deren Wirkung im nächsten Geschäftsjahr zu sehen sein wird. 5. Prognose Die Kaufanträge und Zulassungen entwickelten sich im laufenden Geschäftsjahr bis Ende Februar positiv. Bedingt durch die Corona-Krise und die damit einhergehende Schließung der Verkaufsräume in den Autohäusern ab dem 18. März 2020 kehrte sich der positive Trend um. Per Mai lagen die Kaufanträge und Zulassungen bei einem Minus von 27,39 %. Hier erwarten wir für die restlichen Monate des Geschäftsjahres keine wesentliche Erholung, zumal das beschlossene Corona-Konjunkturpaket ausschließlich Neufahrzeuge mit Elektroantrieb fördert. Ebenso hinaus wird die ab dem 1. Juli 2020 gültige Mehrwertsteuersenkung von 19 % auf 16% unserer Einschätzung nach nicht zu einer erhöhten Nachfrage von Automobilen führen. So wie bereits in den Monaten April, Mai und Juni gehen wir davon aus, dass wir im Verkauf auch weiterhin über Kurzarbeit die Personalkosten optimieren werden. Die Bestände werden laufend weiter optimiert, um den Marktgegebenheiten Rechnung zu tragen sowie die Zins- und Lagerkosten zu reduzieren. Bestandsüberalterungen bestehen nicht. Im Bereich Service erwarten wir insgesamt leicht reduzierte Umsätze mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau. Der Schwerpunkt im Bereich Parts liegt auf der Optimierung der Lagerreichweiten und der Bestände sowie der Erhöhung der Erträge. Die Dieselproblematik wird das Ergebnis 2020 trotz der Vorsorge für die schon eingegangenen Verpflichtungen weiter belasten. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass sich die Neuzulassungen zugunsten von benzinbetriebenen Fahrzeugen weiter erhöhen. Wir gehen daher für das Geschäftsjahr 2019/2020 insgesamt von deutlich rückläufigen Umsätzen und einem Ergebnis deutlich unter Vorjahr aus. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Krefeld und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nummer HR A 1172 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Jahresabschluss die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft und Co. gemäß § 264 a Abs. 1 i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Eigenkapitalausweis erfolgte gemäß den Regelungen des § 264 c Abs. 2 HGB. Gemäß § 264 c Abs. 1 HGB wurde darüber hinaus die Bilanz um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren), bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei Gebäuden sowie lineare und degressive Abschreibungen bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, angesetzt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 50 Jahren. Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsaufwand gezeigt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang und wurden zu Erfüllungsbeträgen bewertet. Rückstellungen mit Laufzeiten über einem Jahr werden abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Berichtsjahr ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsverpflichtungen, Rücknahmeverpflichtungen, personalbezogene Aufwendungen und Kosten des Jahresabschlusses, der Steuererklärungen sowie der Aufbewahrungsverpflichtungen. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten aus Einkaufsfinanzierung und sonstige Salden aus Liefer- und Leistungsverkehr gegenüber der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland in Höhe von T€ 25.764 und gegenüber der FCA Bank Deutschland GmbH in Höhe von T€ 1.883 enthalten. Diese Verbindlichkeiten sind durch Sicherungsübereignung der refinanzierten Fahrzeuge und Ersatzteile besichert. Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus vertraglichen Rückkaufverpflichtungen in den nächsten vier Jahren in Höhe von ca. T€ 3.200. Die Laufzeit der Verbindlichkeiten und ihre Besicherung sind in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Honorar 2019 für den Abschlussprüfer teilt sich wie folgt auf:
V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2019 wurden ohne Geschäftsführer 81 Mitarbeiter (52 kaufmännische und 29 gewerbliche Mitarbeiter) beschäftigt. Im Berichtsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Preckel GmbH & Co. KG, Krefeld, durch die jeweils einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Komplementär-GmbH, Herrn Horst Dietmar Preckel, Herrn Jörn Wohlers und Frau Eva Verena Preckel. Herr Preckel ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Persönlich haftende Gesellschafterin der Preckel GmbH & Co. KG, Krefeld, ist die Preckel Verwaltungsgesellschaft mbH, Krefeld, mit einem gezeichneten Kapital von € 26.000,00.
Krefeld, den 24. Juni 2020 Horst Dietmar Preckel Eva Verena Preckel Jörn Wohlers Ergebnisverwendnung
Der Jahresüberschuss wurde entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen den Gesellschafterverrechnungskonten gutgeschrieben Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileVerbindlichkeitenspiegel zum 31. August 2019
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 820 (Vorjahr: T€ 923) durch Grundpfandrechte besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 820 (Vorjahr: T€ 923) durch Grundpfandrechte besichert. davon-Ausweise Zu der Bilanzposition sonstige Verbindlichkeiten
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.07.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Preckel GmbH & Co. KG: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Preckel GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2018 bis zum 31. August 2019 sowie dem Anhang zum 31. August 2019, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Preckel GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. September 2018 bis zum 31. August 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 24. Juni 2020 RSM
GmbH
Katrin Steinecke, Wirtschaftsprüferin Paul Berger, Wirtschaftsprüfer |
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