Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 27787
Eingetragen
13.10.2009
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Geld- und WertdiensteSonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von Finanzdienstleistungen im Gesundheitswesen, insbesondere Inkassodienstleistungen gemäß Rechtsdienstleistungsgesetz, operative Durchführung von Antragsverfahren, Abrechnung und Abrechnungsprüfung, Auftragsverarbeitung, Auftragslagerung und -distribution, Koordination des Warenstroms nach Genehmigungsverfahren, Forderungseinzug mit oder ohne Treuhandkonten, Vertragsmanagement, Prozessoptimierung und -digitalisierung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Torsten Kühn
90429 Nürnberg, Bärenschanzstraße 131
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ContraCare GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der ContraCare GmbH, Nürnberg

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
T€
A. ANLAGEVERMRÖGEN
I. SACHANLAGEN 1.065.058,00 1.156,4
II. FINANZANLAGEN 13.098.500,30 12.072,2
14.163.558,30 13.228,6
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE 22.420,20 77,6
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE
VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 11.705.001,27 9.450,6
III. WERTPAPIERE 291.000,00 0,00
IV. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 1.457.637,89 949,9
13.476.059,36 10.478,1
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.495,35 1,6
27.644.113,01 23.708,3

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
T€
A. EIGENKAPITAL
I. GEZEICHNETES KAPITAL 25.000,00 25,0
II. BILANZGEWINN 24.441.984,07 21.648,9
24.466.984,07 21.673,9
B. RÜCKSTELLUNGEN 276.475,03 390,7
C. VERBINDLICHKEITEN
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,61 0,0
2.900.653,91 1.643,7
27.644.113,01 23.708,3

Festgestellt am: 31.03.2025

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

ContraCare GmbH, Nürnberg

Vorjahr
T€
1. Rohertrag 6.715.091,12 5.566,20
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 863.745,55 931,0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 159.154,27 151,0
-davon für Altersversorgung € 640,00 (Vj. T€ 0,5) 1.022.899,82
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 180.798,15 242,9
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.608.464,81 1.035,9
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 436.854,21 378,4
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 167.243,18 2,3
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 441.192,09 1.058,4
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.710,44 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.273.834,27 1.188,5
10. Ergebnis nach Steuern 2.790.288,93 1.339,2
11. Sonstige Steuern 2.783,50 0,6
12. Jahresüberschuss 2.793.072,43 1.338,6
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 21.648.911,64 20.310,3
14. Bilanzgewinn 24.441.984,07 21.648,9

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die ContraCare GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister am Amtsgericht Nürnberg unter HRB 27787 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet.

Die Bilanz ist mit Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Betrag von EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem dauerhaft niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Aktiva

Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der diesem Anhang beigefügte Anlagenspiegel.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 3.960.254,80, Vj. EUR 3.002.260,28) betreffen ein langfristiges Darlehen.

Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter (EUR 4.000.000,00, Vj. EUR 4.000.000,00) sind in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten und betreffen ein kurzfristiges Darlehen.

2. Passiva

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde mit Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr geht aus der Gewinn- und Verlustrechnung hervor.

Über Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten informiert der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel:

31.12.2023
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlauf-zeit 1 bis 5 Jahre Restlauf-zeit über 5 Jahren gesicherte Beträge
TEUR TEUR TEUR TEUR
2.901 0 0 0
31.12.2022
Restlauf-zeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlauf-zeit über 5 Jahren gesicherte Beträge
TEUR TEUR TEUR TEUR
1.644 0 0 0

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Durch den im Februar 2022 begonnenen Krieg in der Ukraine haben sich die Lieferengpässe nochmals verstärkt. Die Planung und Umsetzung von Projekten erfordert signifikant mehr Zeit und Personaleinsatz.

Dem massiven Fachkräftemangel wirkt die ContraCare GmbH bisher sehr erfolgreich durch die Einbindung von Subunternehmern und über Stellenangebote im Ausland entgegen.

Die Ergebnisprognose für 2024 geht von einem höheren Jahresüberschuss als 2023 aus.

VI. Sonstige Angaben

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen.

Die Mietverträge für unbewegliche Wirtschaftsgüter sind auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Jährliche Mietaufwendungen hierfür fallen in Höhe von TEUR 69 an.

Die jährlichen Mietaufwendungen für bewegliche Wirtschaftsgüter belaufen sich auf TEUR 4.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 16 , davon sind 13 weiblich.

Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Zum Geschäftsführer berufen ist Dr. Torsten Kühn, Kaufmann.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 2.793.072,43 auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Unterschrift gemäß § 245 HGB

 

Nürnberg, 20. September 2024 und 19. März 2025

ContraCare GmbH

vertreten durch den Geschäftsführer

Dr. Torsten Kühn

Entwicklung des Anlagevermögens

ANLAGENGITTER

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. SACHANLAGEN 1.848.623,08 254.051,91 284.969,66 1.817.705,33
II. FINANZANLAGEN 13.130.583,87 3.196.855,47 2.362.268,27 13.965.176,07
14.979.206,95 3.450.907,38 2.647.237,93 15.782.881,40
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023 Zuschreibung Geschäftsjahr
ANLAGEVERMÖGEN
I. SACHANLAGEN 692.223,08 180.798,15 120.373,90 752.647,33 0,00
II. FINANZANLAGEN 1.058.359,77 382.192,09 183.097,67 1.257.454,19 390.778,42
1.750.582,85 562.990,24 303.471,57 2.010.101,52 390.778,42
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
ANLAGEVERMÖGEN
I. SACHANLAGEN 1.065.058,00 1.156.400,00
II. FINANZANLAGEN 13.098.500,30 12.072.224,10
14.163.558,30 13.228.624,10

Lagebericht 2023

A. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft

Die ContraCare GmbH ist Dienstleister im Gesundheitswesen und bietet innovativen Akteuren Antrags- und Abrechnungsdienstleistungen (Contract Management) sowie Patientenversorgungsprogramme (Managed Care). Mit Fokus auf eine wirtschaftliche Versorgung nutzt die ContraCare GmbH ihre Beschaffungsplattform zur Versorgung der Patienten mit ärztlich verordneten Arznei- und Hilfsmitteln. Wirtschaftlichkeit aus Sicht der Krankenversicherungsträger resultiert aus der gebündelten Beschaffung von Waren und Leistungen sowie aus der Übernahme komplexer Verwaltungs- und Abrechnungsprozesse.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Gesellschaft erzielte in 2023 einen Rohertrag von TEUR 6.715,1. Dieser erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.149 (+20,6%).

Auch im Wirtschaftsjahr 2023 konnte die ContraCare GmbH die selbstgesteckten Ziele übertreffen, insbesondere, weil sie sich den sehr komplexen Versorgungsherausforderungen stellt, die durch die injektions- und infusionsabhängigen Arzneimittel resultieren.

3. Investitionen

Ersatzbeschaffungen im Wirtschaftsjahr 2023 fokussierten sich erneut auf die Optimierung interner Ablaufprozesse, mit dem Ziel, die identische Leistung mit einem geringeren Ressourcenverbrauch und einer geringeren Anzahl an Mitarbeitern erbringen zu können. Diese Investitionen sind eine wichtige Maßnahme, um die eigene Leistungsfähigkeit trotz Fachkräftemangel zu erhalten.

4. Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierungsmaßnahmen erfolgten ausschließlich mit eigenen Finanzmitteln. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

5. Personal- und Sozialbereich

Die Gesellschaft beschäftigte 2023 im Jahresdurchschnitt 16 festangestellte Mitarbeiter. Der Frauenanteil betrug im Wirtschaftsjahr 2023 81%.

6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Die Wirtschaftsstandort Deutschland zeigt sich im Wirtschaftsjahr 2023 unattraktiver als je zuvor in der Firmengeschichte. Zu den bestehenden fragilen Lieferketten und einem seit Februar 2022 andauernden Ukrainekrieg gesellen sich eine hartnäckige Inflation und eine Dauerdepression. Innovative Hersteller von Arzneimitteln und Medizinprodukten sehen Deutschland längst nicht mehr als einen Markt an, in welchem Innovationen patientenorientiert und gewinnbringend adoptiert werden. Ein kontinuierlicher Fachkräftemangel, ein arbeitgeberunfreundliches Arbeitsrecht, hohe Energiekosten und das stetige Abwandern von Unternehmen in Ausland schrecken junge Unternehmen ab, eine Niederlassung in Deutschland zu gründen.

Für die ContraCare GmbH führt diese Situation dazu, dass potenzielle Auftraggeber nicht länger im Inland rekrutierbar sind. Es ist notwendig geworden, innovative ausländische Unternehmen von einer zeitnahen Markteinführung in Deutschland zu überzeugen. Diese Vertriebstätigkeit erfordert Mitarbeiter, die fachlich und sprachlich in der Lage sind, potenzielle Auftraggeber in einer anderen Zeitzone als Auftraggeber zu gewinnen. Der kontinuierliche Gewinn ausländischer Auftraggeber wird entscheidend für den kontinuierlichen Erfolg der ContraCare GmbH werden.

B. Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Das Aktivvermögen der Gesellschaft beträgt TEUR 27.644,1 (+16,6%). Die größten Posten sind hier die Finanzanlagen mit TEUR 13.098,5 (+8,5%) die sonstigen Forderungen mit TEUR 4.311,8 (+5,7%), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 3.432,9 (+44,9%) und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 3.960,3 (+31,9%).

Im Passivvermögen der Gesellschaft stellen das Eigenkapital mit TEUR 24.467,0 (+12,9%), die Lieferverbindlichkeiten mit TEUR 1.885,5 (+54,1%) und die sonstigen Verbindlichkeiten mit TEUR 1.015,1 (+141,7%) die wichtigsten Positionen dar.

2. Finanzlage

Der Bestand an flüssigen Mitteln betrug zum 31.12.2023 TEUR 1.457,6. Er ist gegenüber dem Vorjahr um 53,4 % gestiegen.

3. Ertragslage

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft betrug in 2023 TEUR 2.793,1. Er hat sich gegenüber dem Vorjahreswert um TEUR 1.454,5 (+108,7%) erhöht. Die Aufwände für Material betrugen TEUR 25.880,1 (+69,3%). Die Aufwände für Personal betrugen TEUR 1.022,9, eine Veränderung von TEUR -59,0 (-5,5%) gegenüber dem Vorjahr.

C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Der Fachkräftemangel ist und bleibt die zentrale Herausforderung in Deutschland. Die ContraCare GmbH wird sich daher auch weiterhin auf die Bestandsprojekte und Bestandsmärkte fokussieren, um für die langjährig bestehenden Vertragspartnerschaften die bestmöglichen Ergebnisse zu erreichen. Neue Projekte werden nur angenommen, wenn ein altes Projekt endet, und das neue Projekt der Kernkompetenz der ContraCare GmbH entspricht. Eine dauerhaft zuverlässige und nachhaltige Leistungserbringung ist das oberste Ziel der ContraCare GmbH. Die Ergebnisprognose für 2024 geht im Vergleich zum Vorjahr von einem höheren Jahresüberschuss aus.

D. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Der dauerhafte Erfolg der Gesellschaft wird auch weiterhin davon abhängen, dass die eigene Beschaffungsplattform die Leistungsträger, Hersteller und Patienten in bestmöglichen Abläufen miteinander vernetzt. Eine asynchrone Kommunikation in Verbindung mit künstlicher Intelligenz sind die Lösung, um eine große Patientenanzahl mit einer geringen humanen Ressource versorgen zu können. Dieses Ziel wird die ContraCare GmbH mit einer relativ kleinen Gruppe an festangestellten Mitarbeitern erreichen, weil diese Mitarbeiter zu den Besten der Besten gehören.

 

Nürnberg, den 19. März 2025

ContraCare GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. med. Torsten Kühn

Wir weisen nach § 328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ContraCare GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ContraCare GmbH, Nürnberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ContraCare GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fürth, den 20. März 2025

Dünkel & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Karl-Heinz Schrenker, Wirtschaftsprüfer

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