Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 500330
Eingetragen
23.10.1979
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Installation von elektrischen Licht- und Kraftanlagen, der Bau von elektrischen Überland- und anderer Freileitungen, der Verkauf von damit zusammenhängenden Artikeln und Zubehör von Lampen und Haushaltsgeräten, insbesondere aber die Fortführung des Unternehmens der Firma Elektro-Jerg GmbH & Co.KG, Büro für Elektrotechnik in Aalen auf den genannten Tätigkeitsbereichen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Josef Franz Seckler
seit 23.9.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

81.46% identifiziert18.55% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
78.37%
3.09%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Elektro-Jerg GmbHEigenbeteiligung
18.55%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ulrich Betzler
Behaimstraße 14, 73434 Aalen-Fachsenfeld
836.000 DM
78.35%
Elektro-Jerg GmbH
Germany
198.000 DM
18.55%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elektro-Jerg GmbH

Aalen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Elektro Jerg GmbH zählt zu den größten Elektro-Handwerksbetrieben im Ostalbkreis und deckt ein hohes Leistungsspektrum im Bereich der Elektrotechnik ab. Der Fokus liegt auf der Abwicklung von Projekten in den Bereichen Energie- und Gebäudetechnik, Wassermesstechnik, Gebäudeautomation und Kommunikationstechnik, Kabel- und Leitungsbau, Stromversorgung/Mittelspannung bis 30 KV sowie in der Beleuchtungstechnik. Service-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten runden die weiteren Bereiche ab. Die Auftraggeber stammen überwiegend aus Industrie und Kommunen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut der Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2024 des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) bleibt die Stimmung trotz der angespannten konjunkturellen Lage in der Gesamtwirtschaft dank bestehender Auftragspolster und steigender Umsätze vergleichsweise gut. Weiterhin gehen aber immer weniger Betriebe von einer Verbesserung der Geschäftssituation im nächsten halben Jahr aus.

Grund für die weiterhin gute Stimmung ist die im Durchschnitt gute Auftragslage. Ein Drittel der Betriebe melden Auftragspuffer von vier und mehr Monaten. Der Durchschnitt kommt auf 3,5 Monate.

Resultierend daraus, ist es nachvollziehbar, dass damit auch die Umsätze weiterhin zunahmen. Rund 40 % der Betriebe melden ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr. Berücksichtigt man die steigenden Lohnkosten und Materialpreise, ist es jedoch wahrscheinlich, dass ein großer Anteil des Wachstums auch preisgetrieben ist.

Der Geschäftsklimaindex liegt leicht unter dem Wert vom Herbst 2023 und weist damit auf eine leicht abflauende Stimmungslage im E-Handwerk hin.

Die Zahl der Handwerksbetriebe, die offene Stellen melden, ist zwar leicht rückläufig, aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau, sodass die Betriebe auch mittelfristig von einer guten Geschäftslage ausgehen.

Ein Blick auf die Umsatzverteilung zeigt, dass private mit 38,8 % und gewerbliche Auftraggeber mit 36,1 % weiterhin die bedeutendsten Kundengruppen darstellen. Öffentliche Auftraggeber und Wohnbaugesellschaften tragen die prozentual geringeren Umsatzanteile. Unter Strich macht sich durch das breite Kundensegment und die zahlreichen verschiedenen Geschäftsfelder, die Krisenfestigkeit der E-Handwerksbetriebe bemerkbar.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Bei anhaltend guten konjunkturellen Rahmenbedingungen erreichte die Gesellschaft ein Rohergebnis von TEUR 7.854 (Vorjahr: TEUR 7.349). Alle Geschäftsbereiche waren im Geschäftsjahr 2023 gut ausgelastet.

a) Ertragslage

Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr auf eine erhöhte Gesamtleistung zurückzuführen.

Der Personalaufwand betrug TEUR 5.319 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 11,26 % erhöht. Die Erhöhung ist durch den Personalaufbau und die Gehalts- und Tariferhöhungen bedingt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich auf TEUR 677 (Vorjahr: TEUR 707) und beinhalten im Wesentlichen allgemeine Verwaltungskosten (TEUR 300), Vertriebsaufwendungen (TEUR 207) und Betriebsaufwendungen (TEUR 170). Die allgemeinen Verwaltungskosten und die Vertriebsaufwendungen entwickelten sich rückläufig, während sich die Betriebsaufwendungen erhöht haben.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 1.175 (Vorjahr: TEUR 1.186) erzielt werden.

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt TEUR 15.525 (Vorjahr: TEUR 12.019). Die Erhöhung entfällt mit 55,2 % auf das Anlagevermögen und mit 44,8 % auf das Umlaufvermögen. Der relative Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme erhöhte sich auf 26,4 % (Vorjahr: 17,9 %).

Es wurden im Berichtsjahr planmäßige Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung von insgesamt TEUR 166 getätigt, die insbesondere auf den Fuhrpark (TEUR 150) und die Geschäfts- und Betriebsausstattung (TEUR 16) entfallen.

Darüber hinaus befindet sich ein Bauvorhaben in der Errichtungsphase, für das im Geschäftsjahr TEUR 1.936 aufgewendet wurden.

Die Vorräte weisen eine Abnahme um 641 TEUR auf, wobei den gestiegenen unfertigen Leistungen (um TEUR 4.604 auf TEUR 15.387) eine Zunahme der erhaltenen Anzahlungen (um TEUR 5.258 auf TEUR 12.780) gegenübersteht.

Den verminderten Kundenforderungen und sonstigen Vermögensgegenständen steht ein Anstieg der liquiden Mittel um TEUR 3.078 auf TEUR 6.910 gegenüber.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 1.174 auf TEUR 10.252.

Die sonstigen Rückstellungen betragen 3,8 % (Vorjahr: 4,3 %) der Bilanzsumme und haben sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig verändert. Steuerrückstellungen waren in Höhe von TEUR 42 Vorjahr: TEUR 90) zu passivieren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 2.416 (Vorjahr: TEUR 0) und dienen ausschließlich der Finanzierung des Neubaus. Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, soweit nicht bei den Vorräten kürzungsfähig, belaufen sich auf TEUR 1.243, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 319) und die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 655) im Vergleich zum Vorjahr abnahmen.

Mit einer Quote von 66 % (Vorjahr: 75,5 %) des Gesamtkapitals verfügt die Gesellschaft über eine weiterhin sehr solide Eigenkapitalausstattung.

c) Finanzlage

Unser Zahlungsmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten und Forderungen innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels zu begleichen bzw. zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr entsprechende Skontoabzüge realisieren.

Der Cash-Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt TEUR 1.331 (Vorjahr: TEUR 1.341).

III. Chancen- und Risikobericht

Durch die weiterhin gute Auftrags- und Finanzlage soll die Marktposition weiterhin gefestigt werden.

Unsere Vermögens- Finanz und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatz- und Ertragsentwicklung ist weiterhin positiv.

Durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung gehen wir von etwas geringeren aber weiterhin stabilen Investitionen bei Industrie und Kommunen aus.

Für kommende Herausforderungen sehen wir uns durch unsere breite Ausrichtung in sechs Leistungsbereichen gut aufgestellt.

Generelles Ziel ist die Festigung der Marktposition.

Zur Unternehmenssteuerung und Risikominimierung werden folgende Kontrollmechanismen eingesetzt:

-Monatliche Projektergebnisrechnung

-Spartenrechnung

-Liquiditätsplanung

-Forderungsmanagement

Auf etwaige Risiken kann mit den vorhandenen Instrumentarien kurzfristig reagiert werden.

Die Fachkräftegewinnung wird weiterhin eine Herausforderung bleiben. Durch eine künftig gleichbleibende Ausbildungsquote sollen Nachwuchskräfte herangezogen werden.

Mit einem großen Anteil des Kundenstamms besteht bereits eine langjährige Geschäftsbeziehung.

Weitergehende besondere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

IV. Prognosebericht

Als Leistungsindikator für die Gesamtentwicklung der Gesellschaft wird die Umsatzrentabilität betrachtet.

Daneben zählen insbesondere die Spartenrechnung zu den Leistungsindikatoren.

Unter Berücksichtigung des aktuellen Auftragsbestands rechnen wir für das nächste Geschäftsjahr mit einer erhöhten Gesamtleistung und einem leicht erhöhten Jahresüberschuss.

Obwohl uns die Krise im Baubereich viel Unsicherheit beschert und die durchwachsene gesamtgesellschaftliche Stimmung auch auf das E-Handwerk durchschlägt, erweist sich das Elektrohandwerk als weiterhin stabil. Wir gehen unter Berücksichtigung der bisherigen Auftragseingänge davon aus, dass die Investitionen unserer großen Industriekunden und der öffentlichen Hand zwar etwas rückläufig sind, aber es deswegen nicht zu einem massiven Auftrags- und Umsatzeinbruch kommt.

 

Aalen, im September 2024

Elektro-Jerg GmbH

Ulrich Betzler, Geschäftsführer

Frank Betzler Geschäftsführerr

Gerhard Winter, Geschäftsführer

Handelsrechtlicher Abschluss

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.093.158,28 2.156.523,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,50 2.656,50
II. Sachanlagen 4.093.151,78 2.153.866,98
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 530.119,51 543.878,51
2. technische Anlagen und Maschinen 0,50 0,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 499.071,50 481.481,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.063.960,27 1.128.506,47
B. Umlaufvermögen 11.424.229,84 9.853.357,31
I. Vorräte 2.819.913,81 3.461.098,80
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.779.843,14 7.522.928,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.694.062,21 2.560.003,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.910.253,82 3.832.254,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.477,50 8.816,25
Aktiva 15.524.865,62 12.018.697,04

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.251.970,59 9.077.233,82
I. ausgegebenes Kapital 461.185,28 461.185,28
1. Gezeichnetes Kapital 562.421,07 562.421,07
2. eigene Anteile -101.235,79 -101.235,79
II. Kapitalrücklage 153.387,57 153.387,57
III. Gewinnrücklagen 203.494,17 203.494,17
IV. Gewinnvortrag 8.259.166,80 7.073.516,26
V. Jahresüberschuss 1.174.736,77 1.185.650,54
B. Rückstellungen 638.661,45 614.482,03
C. Verbindlichkeiten 4.632.668,33 2.320.915,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.416.131,17 8,95
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.216.537,16 2.320.906,99
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.565,25 6.065,25
Passiva 15.524.865,62 12.018.697,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.854.975,91 7.348.385,63
2. Personalaufwand 5.319.522,09 4.781.091,10
a) Löhne und Gehälter 4.336.043,39 4.021.564,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 983.478,70 759.526,48
3. Abschreibungen 155.771,79 155.892,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 155.771,79 155.892,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 676.904,24 706.498,39
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.016,31 8.446,07
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.405,37 29.364,67
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.925,52 11.653,51
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 484.851,96 488.728,57
8. Ergebnis nach Steuern 1.183.536,77 1.195.256,69
9. sonstige Steuern 8.800,00 9.606,15
10. Jahresüberschuss 1.174.736,77 1.185.650,54

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Firma der Gesellschaft lautet Elektro-Jerg GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 500330 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Aalen.

Der Jahresabschluss der Elektro-Jerg GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Bilanz wurde um die Posten "Ausgegebenes Kapital" und "Nennbetrag eigener Anteile" erweitert.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibung kam die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt entsprechend dem Fertigungsgrad am Bilanzstichtag mit den Materialeinzel- und den Fertigungslohnkosten sowie den anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen wurden, soweit sie auf Vorräte entfallen, offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert bilanziert. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Bankguthaben wurden mit dem Nominalwert bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Angabe zu Forderungen

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Angabe zu Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist noch nicht in Euro umgerechnet und beträgt DM 1.100.000,00.

Das gezeichnete Kapital wird um den Nennbetrag der erworbenen eigenen Anteile vermindert.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEuro 2.217 (i.V. TEuro 2.321).

Angabe zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vorwiegend noch anfallende Personalkosten, Gewährleistungs- und Nachlaufkosten, Kosten der Aufbewahrungsverpflichtung sowie Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

4. Sonstige Pflichtangaben

Im Durchschnitt waren folgende aktive Mitarbeiter beschäftigt:

2023
Gewerbliche Mitarbeiter 62
Angestellte 12
Auszubildende 11
85

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer schlagen vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführungsorgan

Herr Ulrich Betzler, Elektromeister im Elektroinstallateur-Handwerk, Aalen-Fachsenfeld

Herr Gerhard Winter, Elektromeister im Elektroinstallateur-Handwerk, Aalen

Herr Frank Betzler, Bankbetriebswirt (Frankfurt School of Finance), Aalen

 

Aalen, 9. August 2024

Elektro-Jerg GmbH

Geschäftsführer Ulrich Betzler

Geschäftsführer Gerhard Winter

Geschäftsführer Frank Betzler

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elektro-Jerg GmbH, Aalen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektro-Jerg GmbH, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 biszum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise;

Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Göppingen, 11. November 2024

W-P-G Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helmut Schwarz, Wirtschaftsprüfer

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