Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRB 201272
Vorher
Neukauf Schomacker GmbH
Eingetragen
27.5.2008
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.
Gegenstand
der Handel mit Lebensmitteln sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marko Jungnickel
seit 2.3.2023
Geschäftsführer
Roy Schomacker
seit 27.5.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Roy Schomacker
Hagen
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schomacker GmbH

Hagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Bilanz zum 30. Juni 2023

der Schomacker GmbH

Hagen

AKTIVA

30.06.2023 30.06.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 585.776,43 605.405,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 154.673,00 167.130,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 537.569,03 615.846,00
1.278.018,46 1.388.381,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Übrige Finanzanlagen 368.314,05 389.680,00
393.314,05 414.680,00
1.671.332,51 1.803.061,43
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 760.657,96 691.961,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 397.211,17 736.320,42
2. Forderungen gegenüber Gesellschaftern 130.920,75 1.255.397,59
3. übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 984.215.13 812.623,01
1.512.347,05 2.804.341,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.322.000,84 912.868,68
3.595.005,85 4.409.171,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.679,52 31.975,71
5.313.017,88 6.244.208,74

PASSIVA

30.06.2023 30.06.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.428.745,28 3.126.400,34
III. Jahresüberschuss 1.685.404,28 819.582,44
3.139.149,56 3.970.982,78
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 18.594,89 0,00
C. Rückstellungen 395.126,00 218.176,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 791.428,52 971.582,91
2. übrige Verbindlichkeiten 947.356,58 1.076.786,05
1.738.785,10 2.048.368,96
E. Rechnungsabgrenzungsposten 8.994,33 1.750,00
F. Passive latente Steuern 12.368,00 4.931,00
5.313.017,88 6.244.208,74

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

der Schomacker GmbH

Hagen

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Rohergebnis 5.769.927,73 5.699.465,82
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.578.167,46 2.422.653,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 507.141,81 452.575,09
3.085.309,27 2.875.228,77
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 376.397,82 312.359,07
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.518.411,52 1.404.960,24
5. Erträge aus Beteiligungen 1.110.000,00 0,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10.000,00 10.000,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.451,60 56.159,66
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.307,44 14.049,46
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 269.549,00 339.445,50
10. Ergebnis nach Steuern 1.685.404,28 819.582,44
11. Jahresüberschuss 1.685.404,28 819.582,44

Registergericht: Amtsgericht Tostedt

Registernummer: HRB 201272

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht.

B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert. Für im laufenden Wirtschaftsjahr neu angeschaffte bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens wurde die Abschreibung nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear (1 bis 18 Jahre) vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Eine außerplanmäßige Abschreibung wegen dauernder Wertminderung war nicht erforderlich.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Aufwendungen ausgewiesen, die zeitanteilig über die Laufzeit der abgegrenzten Einzelposten aufgelöst werden oder dem folgenden Wirtschaftsjahr zuzurechnen sind.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Anlagenspiegel zum 30. Juni 2023

der Schomacker GmbH

Hagen

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.07.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 30.06.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
17.230,92 0,00 0,00 0,00 17.230,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 828.719,47 19.861,56 0,00 0,00 848.581,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 249.138,95 0,00 0,00 0,00 249.138,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.320.642,84 246.173,29 0,00 0,00 2.566.816,13
3.398.501,26 266.034,85 0,00 0,00 3.664.536,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
3. übrige Finanzanlagen 389.680,00 0,00 21.365,95 0,00 368.314,05
414.680,00 0,00 21.365,95 0,00 393.314,05
3.830.412,18 266.034,85 21.365,95 0,00 4.075.081,08
Abschreibungen
Stand 01.07.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 30.06.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
17.230,92 0,00 0,00 0,00 17.230,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 223.314,04 39.490,56 0,00 0,00 262.804,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.008,95 12.457,00 0,00 0,00 94.465,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.704.796,84 324.450,26 0,00 0,00 2.029.247,10
2.010.119,83 376.397,82 0,00 0,00 2.386.517,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.027.350,75 376.397,82 0,00 0,00 2.403.748,57
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr Stand 30.06.2023 Stand 30.06.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 585.776,43 605.405,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 154.673,00 167.130,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 537.569,03 615.846,00
0,00 1.278.018,46 1.388.381,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 25.000,00
3. übrige Finanzanlagen 0,00 368.314,05 389.680,00
0,00 393.314,05 414.680,00
0,00 1.671.332,51 1.803.061,43

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wurde in Anspruch genommen.

2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr davon mehr als fünf Jahren Gesamt
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-Instituten 229 562 240 791
(Vorjahr) (230) (742) (253) (972)
2. Übrige Verbindlichkeiten 822 125 0 947
(Vorjahr) (861) (216) (0) (1.077)
1.051 687 240 1.738
(Vorjahr) (1.091) (958) (253) (2.049)
gesicherte Beträge Art
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-Instituten 175 1
(Vorjahr) (175) 1
2. Übrige Verbindlichkeiten 622 2
(Vorjahr) (594) 2
797
(Vorjahr) (769)

1 Pfandrechte an sonstigen Rechten i.H.v. T€ 175

2 Eigentumsvorbehalt

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

In der Position Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 13) enthalten.

2. Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen in Höhe von T€ 1.110 (Vorjahr: T€ 0) Erträge von verbundenen Unternehmen.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen in Höhe von T€ 26 (Vorjahr: T€ 21) Zinsen von Gesellschaftern.

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 13) Zinsen von verbundenen Unternehmen.

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Außerbilanzielle Geschäfte

Die Gesellschaft hat den Bereich Rechnungswesen und IT outgesourct, um Synergieeffekte zu nutzen. Risiken hieraus ergeben sich nach aktuellem Stand nicht.

2. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:

Art der finanziellen Verpflichtung 1. Jahr 2. - 5. Jahr nach dem 5. Jahr
T€ T€ T€
547 2.737 775

3. Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

30.06.2023 30.06.2022
T€ T€
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 3.661 3.975
3.661 3.975

Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage der betroffenen Unternehmen als gering eingestuft.

4. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:

Herr Roy Schomacker, Hagen Geschäftsführer für alle Geschäftsbereiche
Seit dem 01.12.2022:
Herr Marko Jungnickel, Bremen Geschäftsführer für alle Geschäftsbereiche

5. Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. c HGB

Die an die Geschäftsführung gewährten Kredite haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.07.2022 1.255.397,59 EUR
+ Neuvergaben 127.199,35 EUR
- Tilgungen -1.251.676,19 EUR
= Stand 30.06.2023 130.920,75 EUR

Zinssatz: 2 %, unbestimmte Laufzeit, Tilgung variabel

6. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 102 Arbeitnehmer, davon waren 36 Vollzeitkräfte, 37 Teilzeitbeschäftigte und 29 geringfügig Beschäftigte.

7. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hagen, 05.04.2024

Schomacker GmbH
Hagen

gez. Roy Schomacker, Geschäftsführer

gez. Marko Jungnickel, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Schomacker GmbH

Hagen

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Wir sind ein mittelständisches, familiengeführtes Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen. Mit dem Standort in Hagen im Bremischen betreiben wir einen Standort mit einer Gesamtverkaufsfläche von über 2.600 qm.

Konzeptionell wird der Markt unter der Vertriebsschiene E-Center geführt. Das 2015 neu gebaute E-Center in Hagen wird mit einer Größe von 2.600 Quadratmetern betrieben. Es umfasst eine mit 23 Metern außergewöhnlich große Theke für Fleisch und Wurst. Dazu gibt es eine "heiße Theke" sowie auf knapp zehn Metern Käse und Salat. Fleisch, Wurst und Käse ist das, was uns ausmacht. Für eine schnelle Abwicklung Ihres Einkaufs sorgen sieben Kassen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht den Lebensmitteleinzelhandel 2023 in einer guten Lage, mit guten Wachstumschancen durch die Digitalisierung. Das Umfeld bleibe jedoch weiterhin von Unsicherheit geprägt (Quelle: einzelhandel.de (HDE)).

Im Lebensmitteleinzelhandel stieg der Umsatz im Jahr 2022 um 5,7% im Vergleich zum Vorjahr. 2021 stieg der Umsatz nur um 0,3% gegenüber dem Vorjahr (Quelle: einzelhandel.de (HDE)).

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 um 1,8% höher als im Vorjahr. In 2023 sank das BIP um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: destatis.de)

2. Geschäftsverlauf

Das in 2015 eröffnete E-Center entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 positiv. Die erwarteten Umsatzzahlen wurden vollumfänglich erfüllt. Der Umsatz entwickelte sich im Vorjahresvergleich um 3,5% nach oben. Auch der Rohertrag entwickelte sich positiv. An der Lieferbeziehung zur EDEKA gab es keine Änderungen.

3. Prognose-Ist-Vergleich

Wir konnten unsere Prognose aus dem vergangenen Geschäftsjahr, in der wir im aktuellen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr leicht steigende Umsätze und Roherträge erwarteten, erfüllen. Die Umsatzerlöse stiegen leicht um 3,5% gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr, ebenso verbesserte sich der Rohertrag. Der prognostizierte leichte Ergebnisrückgang, nach Bereinigung der Beteiligungserträge, ist eingetreten.

4. Lage

a. Ertragslage

Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ %
Jahresergebnis 1.685 820 105,5

Das Jahresergebnis bewegt sich deutlich oberhalb des Vorjahresniveaus. Bei Bereinigung um die Beteiligungserträge des vorherigen Geschäftsjahres ist das Ergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022 um 245 TEUR gesunken.

Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ %
Rohertrag 5.612 5.549 1,1

Der Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Die Personalkosten haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ %
Personalkosten 3.085 2.875 7,3

Die Personalkosten sind im Berichtsjahr gestiegen.

Die Steuerquote stellt sich wie folgt dar:

2023 2022 Veränderung
% %
Steuerquote 14 29 -15 % - Punkte

Bei der Berechnung der Steuerquote wird der Steueraufwand zum Jahresüberschuss vor Steuern in das Verhältnis gesetzt.

Die Eigenkapitalrentabilität stellt sich im 2-Jahres-Vergleich wie folgt dar:

2023 2022
Jahresergebnis T€ 1.685 820
Eigenkapital T€ 3.139 3.971
Eigenkapitalrendite % 42,4 26,0

Bei der Berechnung der Eigenkapitalrentabilität wird das Eigenkapital des Bilanzstichtages des Vorjahres zugrunde gelegt. Auch durch den Sondereffekt der Beteiligungserträge in dem Geschäftsjahr ist die Eigenkapitalrendite im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

b. Finanzlage

i. Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

30.06.2023 30.06.2022 Veränderungen
Kapitalstruktur T€ % T€ % T€
Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital 3.894 73,3 4.893 78,4 -999
Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital 1.419 26,7 1.351 21,6 68
Gesamtsumme 5.313 100,0 6.244 100,0 -931

Das Eigenkapital beträgt TEUR 3.139 nach TEUR 3.971 im Vorjahr. Die Eigenkapitalminderung resultiert aus den positiven Ergebnissen des Geschäftsjahres sowie der Vorjahre abzüglich Ausschüttungen. Gleichzeitig konnten Darlehen gegenüber Kreditinstituten planmäßig getilgt werden.

ii. Investitionen

Die Entwicklung der Investitionen stellt sich im Zwei-Jahres-Vergleich wie folgt dar:

Investitionen
in T€
2021/2022 247
2022/2023 266

Im Wesentlichen betraffen die Zugänge des Geschäftsjahres Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

iii. Liquidität

Unter Einbeziehung des langfristig zur Verfügung stehenden Kapitals stellt sich im Vergleich zum Vorjahr die Deckung des Anlagevermögens wie folgt dar:

30.06.2023 30.06.2022
T€ % T€ %
Anlagevermögen 1.671 100,0 1.803 100,0
Eigenkapital 3.139 187,9 3.971 220,2
Überdeckung (+)/ Unterdeckung (-): 1.468 87,9 2.168 120,2
Langfristiges Fremdkapital 755 45,2 922 51,1
Überdeckung (+)/ Unterdeckung (-): 2.223 133,1 3.090 171,3

Die Übersicht zeigt eine solide Finanzierung. Die Überdeckung mit langfristigem Kapital (Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital) beträgt T€ 2.223 damit ist eine fristenkongruente Finanzierung mehr als erfüllt.

Der nachstehend ermittelte Cash Flow wird aus dem Jahresergebnis der Gesellschaft abgeleitet. Diesem werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen der Gesellschaft hinzugerechnet.

2023 2022
T€ T€
Jahresergebnis 1.685 820
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen +376 +312
Cash Flow 2.061 1.132

Der Cash Flow ist wie im Vorjahr positiv. Durch vorhandenes Bankguthaben sowie nicht ausgenutzte Kreditlinien war die Liquidität stets gewährleistet.

c. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

30.06.2023 30.06.2022 Veränderungen
Vermögensstruktur T€ % T€ % T€
Anlagevermögen 1.671 31,5 1.803 29,0 -132
Umlaufvermögen und sonstige Aktiva 3.642 68,5 4.441 71,0 -799
Gesamtsumme 5.313 100,0 6.244 100,0 -931

Die Vermögenslage zeigt ein angemessenes Verhältnis zwischen kurz- und langfristig gebundenem Vermögen. Das Anlagevermögen ist leicht gesunken.

Das Umlaufvermögen ist aufgrund beglichener Forderungen zum Abschlussstichtag stark gesunken.

C. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das preisbereinigte BIP wird gemäß der Einschätzung des ifo-Instituts 2024 nur um 0,2% zunehmen. Insgesamt befindet sich die deutsche Wirtschaft 2023/2024 in einer Rezession.

Wir rechnen für unser Unternehmen mit einem guten Geschäftsjahr 2023/2024. Auf Grund der weiterhin bestehenden Inflation und den steigenden Preisen auf der Beschaffungsseite für Lebensmittel, kommt es in unserem Unternehmen zu steigenden Umsätzen, die aber aus den Preissteigerungen generiert werden.

Wir gehen davon aus, dass die Umsatzerlöse als auch der Rohertrag nominal leicht zulegen werden.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir trotz gestiegener Personalkosten und Energiekosten mit einem leicht besseren Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr (ohne Berücksichtigung etwaiger Beteiligungserträge).

2. Chancen und Risiken

Der Lebensmitteleinzelhandel hat bei den Kunden eine Vormachtstellung und wird voraussichtlich mittelfristig nicht durch Online-Händler zu verdrängen sein. Der modern eingerichtete Markt, die hervorragende Auswahl und Qualität sowie unser geschultes Personal sind unsere wichtigsten Stärken. Jedoch haben auch Erhebungen des HDE gezeigt, dass bestehende und neu gewonnene Kunden des Online-Lebensmittelhandel, in Zukunft mehr online bestellen wollen. Es ist weiterhin zu beobachten, wie sich das Marktsegment in Zukunft entwickeln wird.

Bedingt durch den Nahost-Krieg und den immer noch andauernden Ukraine-Krieg, der Inflation sowie den Preissteigerungen, steht das preisbewusste Einkaufen der Kundschaft weiterhin im Vordergrund. Eine Umsatzverschiebung in Richtung Lebensmittel-Discount ist dadurch zu erkennen. Dennoch ist unser Betrieb durch hohe Sortimentsbreite und die sehr gut aufgestellten Bedienabteilungen gegenüber dem Discount gut aufgestellt.

Der gesellschaftliche Wandel hin zu bewussterer Ernährung mit dem Fokus auf qualitativ hochwertige Produkte, präsentiert in einem ansprechenden Einkaufsmarkt, bietet Wachstumschancen.

Die Stellung als E-Center wird als Chance und Vorteil wahrgenommen, wenngleich eine Abhängigkeit von der Edeka als Hauptlieferant gegeben ist.

Ein Risiko stellen grundsätzlich lokale Wettbewerber im Lebensmitteleinzelhandel dar. Ebenso können Preis- und Kostensteigerungen, die nicht an die Kunden weitergegeben werden können, ein Risiko darstellen. Darüber hinaus stellen Personalkostensteigerungen ein weiteres Risiko dar.

3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzierungsinstrumenten

Finanzinstrumente wurden im Berichtsjahr nicht eingesetzt und sind für die Zukunft nicht geplant.

 

Hagen, 05.04.2024

Schomacker GmbH Hagen

gez. Roy Schomacker, Geschäftsführer

gez. Marko Jungnickel, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schomacker GmbH, Hagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schomacker GmbH, Hagen, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schomacker GmbH, Hagen, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 19.06.2024

OBIC Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

W. Schnitger, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses 14.08.2024

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