RS Immo GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marko Jungnickel seit 2.3.2023 | Geschäftsführer |
Roy Schomacker seit 27.5.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schomacker GmbHHagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Bilanz zum 30. Juni 2023der Schomacker GmbHHagenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023der Schomacker GmbHHagen
Registergericht: Amtsgericht TostedtRegisternummer: HRB 201272Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert. Für im laufenden Wirtschaftsjahr neu angeschaffte bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens wurde die Abschreibung nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear (1 bis 18 Jahre) vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Eine außerplanmäßige Abschreibung wegen dauernder Wertminderung war nicht erforderlich. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Aufwendungen ausgewiesen, die zeitanteilig über die Laufzeit der abgegrenzten Einzelposten aufgelöst werden oder dem folgenden Wirtschaftsjahr zuzurechnen sind. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt. Anlagenspiegel zum 30. Juni 2023der Schomacker GmbHHagen
Anteile an verbundenen Unternehmen Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. 2. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
1 Pfandrechte an sonstigen Rechten i.H.v.
T€ 175
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand In der Position Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 13) enthalten. 2. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen betreffen in Höhe von T€ 1.110 (Vorjahr: T€ 0) Erträge von verbundenen Unternehmen. 3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen in Höhe von T€ 26 (Vorjahr: T€ 21) Zinsen von Gesellschaftern. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 13) Zinsen von verbundenen Unternehmen. D. Sonstige Pflichtangaben 1. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat den Bereich Rechnungswesen und IT outgesourct, um Synergieeffekte zu nutzen. Risiken hieraus ergeben sich nach aktuellem Stand nicht. 2. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:
3. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage der betroffenen Unternehmen als gering eingestuft. 4. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:
5. Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. c HGB Die an die Geschäftsführung gewährten Kredite haben sich wie folgt entwickelt:
Zinssatz: 2 %, unbestimmte Laufzeit, Tilgung variabel 6. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 102 Arbeitnehmer, davon waren 36 Vollzeitkräfte, 37 Teilzeitbeschäftigte und 29 geringfügig Beschäftigte. 7. Vorschlag für die ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Hagen, 05.04.2024 Schomacker
GmbH
gez. Roy Schomacker, Geschäftsführer gez. Marko Jungnickel, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Schomacker GmbHHagenA. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Wir sind ein mittelständisches, familiengeführtes Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen. Mit dem Standort in Hagen im Bremischen betreiben wir einen Standort mit einer Gesamtverkaufsfläche von über 2.600 qm. Konzeptionell wird der Markt unter der Vertriebsschiene E-Center geführt. Das 2015 neu gebaute E-Center in Hagen wird mit einer Größe von 2.600 Quadratmetern betrieben. Es umfasst eine mit 23 Metern außergewöhnlich große Theke für Fleisch und Wurst. Dazu gibt es eine "heiße Theke" sowie auf knapp zehn Metern Käse und Salat. Fleisch, Wurst und Käse ist das, was uns ausmacht. Für eine schnelle Abwicklung Ihres Einkaufs sorgen sieben Kassen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht den Lebensmitteleinzelhandel 2023 in einer guten Lage, mit guten Wachstumschancen durch die Digitalisierung. Das Umfeld bleibe jedoch weiterhin von Unsicherheit geprägt (Quelle: einzelhandel.de (HDE)). Im Lebensmitteleinzelhandel stieg der Umsatz im Jahr 2022 um 5,7% im Vergleich zum Vorjahr. 2021 stieg der Umsatz nur um 0,3% gegenüber dem Vorjahr (Quelle: einzelhandel.de (HDE)). Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 um 1,8% höher als im Vorjahr. In 2023 sank das BIP um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: destatis.de) 2. Geschäftsverlauf Das in 2015 eröffnete E-Center entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 positiv. Die erwarteten Umsatzzahlen wurden vollumfänglich erfüllt. Der Umsatz entwickelte sich im Vorjahresvergleich um 3,5% nach oben. Auch der Rohertrag entwickelte sich positiv. An der Lieferbeziehung zur EDEKA gab es keine Änderungen. 3. Prognose-Ist-Vergleich Wir konnten unsere Prognose aus dem vergangenen Geschäftsjahr, in der wir im aktuellen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr leicht steigende Umsätze und Roherträge erwarteten, erfüllen. Die Umsatzerlöse stiegen leicht um 3,5% gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr, ebenso verbesserte sich der Rohertrag. Der prognostizierte leichte Ergebnisrückgang, nach Bereinigung der Beteiligungserträge, ist eingetreten. 4. Lage a. Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:
Das Jahresergebnis bewegt sich deutlich oberhalb des Vorjahresniveaus. Bei Bereinigung um die Beteiligungserträge des vorherigen Geschäftsjahres ist das Ergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022 um 245 TEUR gesunken. Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Der Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Personalkosten haben sich wie folgt entwickelt:
Die Personalkosten sind im Berichtsjahr gestiegen. Die Steuerquote stellt sich wie folgt dar:
Bei der Berechnung der Steuerquote wird der Steueraufwand zum Jahresüberschuss vor Steuern in das Verhältnis gesetzt. Die Eigenkapitalrentabilität stellt sich im 2-Jahres-Vergleich wie folgt dar:
Bei der Berechnung der Eigenkapitalrentabilität wird das Eigenkapital des Bilanzstichtages des Vorjahres zugrunde gelegt. Auch durch den Sondereffekt der Beteiligungserträge in dem Geschäftsjahr ist die Eigenkapitalrendite im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. b. Finanzlage i. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur der Gesellschaft entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Das Eigenkapital beträgt TEUR 3.139 nach TEUR 3.971 im Vorjahr. Die Eigenkapitalminderung resultiert aus den positiven Ergebnissen des Geschäftsjahres sowie der Vorjahre abzüglich Ausschüttungen. Gleichzeitig konnten Darlehen gegenüber Kreditinstituten planmäßig getilgt werden. ii. Investitionen Die Entwicklung der Investitionen stellt sich im Zwei-Jahres-Vergleich wie folgt dar:
Im Wesentlichen betraffen die Zugänge des Geschäftsjahres Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. iii. Liquidität Unter Einbeziehung des langfristig zur Verfügung stehenden Kapitals stellt sich im Vergleich zum Vorjahr die Deckung des Anlagevermögens wie folgt dar:
Die Übersicht zeigt eine solide Finanzierung. Die Überdeckung mit langfristigem Kapital (Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital) beträgt T€ 2.223 damit ist eine fristenkongruente Finanzierung mehr als erfüllt. Der nachstehend ermittelte Cash Flow wird aus dem Jahresergebnis der Gesellschaft abgeleitet. Diesem werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen der Gesellschaft hinzugerechnet.
Der Cash Flow ist wie im Vorjahr positiv. Durch vorhandenes Bankguthaben sowie nicht ausgenutzte Kreditlinien war die Liquidität stets gewährleistet. c. Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Die Vermögenslage zeigt ein angemessenes Verhältnis zwischen kurz- und langfristig gebundenem Vermögen. Das Anlagevermögen ist leicht gesunken. Das Umlaufvermögen ist aufgrund beglichener Forderungen zum Abschlussstichtag stark gesunken. C. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Das preisbereinigte BIP wird gemäß der Einschätzung des ifo-Instituts 2024 nur um 0,2% zunehmen. Insgesamt befindet sich die deutsche Wirtschaft 2023/2024 in einer Rezession. Wir rechnen für unser Unternehmen mit einem guten Geschäftsjahr 2023/2024. Auf Grund der weiterhin bestehenden Inflation und den steigenden Preisen auf der Beschaffungsseite für Lebensmittel, kommt es in unserem Unternehmen zu steigenden Umsätzen, die aber aus den Preissteigerungen generiert werden. Wir gehen davon aus, dass die Umsatzerlöse als auch der Rohertrag nominal leicht zulegen werden. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir trotz gestiegener Personalkosten und Energiekosten mit einem leicht besseren Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr (ohne Berücksichtigung etwaiger Beteiligungserträge). 2. Chancen und Risiken Der Lebensmitteleinzelhandel hat bei den Kunden eine Vormachtstellung und wird voraussichtlich mittelfristig nicht durch Online-Händler zu verdrängen sein. Der modern eingerichtete Markt, die hervorragende Auswahl und Qualität sowie unser geschultes Personal sind unsere wichtigsten Stärken. Jedoch haben auch Erhebungen des HDE gezeigt, dass bestehende und neu gewonnene Kunden des Online-Lebensmittelhandel, in Zukunft mehr online bestellen wollen. Es ist weiterhin zu beobachten, wie sich das Marktsegment in Zukunft entwickeln wird. Bedingt durch den Nahost-Krieg und den immer noch andauernden Ukraine-Krieg, der Inflation sowie den Preissteigerungen, steht das preisbewusste Einkaufen der Kundschaft weiterhin im Vordergrund. Eine Umsatzverschiebung in Richtung Lebensmittel-Discount ist dadurch zu erkennen. Dennoch ist unser Betrieb durch hohe Sortimentsbreite und die sehr gut aufgestellten Bedienabteilungen gegenüber dem Discount gut aufgestellt. Der gesellschaftliche Wandel hin zu bewussterer Ernährung mit dem Fokus auf qualitativ hochwertige Produkte, präsentiert in einem ansprechenden Einkaufsmarkt, bietet Wachstumschancen. Die Stellung als E-Center wird als Chance und Vorteil wahrgenommen, wenngleich eine Abhängigkeit von der Edeka als Hauptlieferant gegeben ist. Ein Risiko stellen grundsätzlich lokale Wettbewerber im Lebensmitteleinzelhandel dar. Ebenso können Preis- und Kostensteigerungen, die nicht an die Kunden weitergegeben werden können, ein Risiko darstellen. Darüber hinaus stellen Personalkostensteigerungen ein weiteres Risiko dar. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzierungsinstrumenten Finanzinstrumente wurden im Berichtsjahr nicht eingesetzt und sind für die Zukunft nicht geplant.
Hagen, 05.04.2024 Schomacker GmbH Hagen gez. Roy Schomacker, Geschäftsführer gez. Marko Jungnickel, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schomacker GmbH, Hagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schomacker GmbH, Hagen, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schomacker GmbH, Hagen, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 19.06.2024 OBIC
Revision GmbH
W. Schnitger, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses 14.08.2024 |
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