MR AZIZ GmbH
52mGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bianca Lichtenstern seit 8.1.2020 | Prokura |
Reinhard Herreiner seit 20.9.2019 | Prokura |
Robert Forthofer seit 4.4.2016 | Prokura |
Tobias Mittl seit 4.4.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klaus Geschäftsführungs-GmbHAugsburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023KonzernlageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die KLAUS-Gruppe ist in der dritten Generation als regional tätiges Bauunternehmen in vielen Bereichen rund um den Bau tätig. Dabei übernimmt die KLAUS GmbH & Co. KG als Holding zentrale Aufgaben der Gruppe in den Bereichen Rechnungswesen, Finanzen, Controlling, Versicherungen sowie Grundstücksverwaltung und Rohstoffsicherung. Daneben verwaltet die Holding eigene Grundstücke und Solaranlagen. Die wesentlichen Tochterunternehmen sind mit Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen mit der Holding verbunden. KLAUS Wohnbau GmbH erstellt und verkauft seit vielen Jahren als Bauträger Immobilien im Großraum Augsburg - München. Die Firmen KLAUS Hoch- und Tiefbau GmbH, Eckle GmbH und Holl GmbH sind als Bauunternehmen mit eigener Rohstoffbasis, Kies- und Schotterwerk sowie einer Mischanlagen-Beteiligung im Straßen- und Tiefbau tätig. Die KLAUS Hoch- und Tiefbau GmbH ist daneben auch im Hochbau sowie im Sanierungsbereich tätig und betreibt ein Betonfertigteilwerk. Die recycling plus GmbH ist in den Bereichen Entsorgung und Recycling von Bodenaushub aktiv. I. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe weist im abgelaufenen Jahr mit 4,8% ein Plus zum Vorjahr aus. Aufgrund des guten Auftragsbestandes ist der baugewerbliche Umsatz um 10,7 % gestiegen. Damit befand sich die Baukonjunktur weiter auf einem stabilen hohen Niveau, erlebte dann aber Anfang 2023 einen merklichen Dämpfer, der bis heute anhält. Die Zahl fertiggestellter Neubauwohnungen hat sich im Jahr 2022 bundesweit im Vergleich zum Vorjahr noch um 1,0 % erhöht. Insbesondere im Großraum München ist nach wie vor ein Bedarf an Wohnraum vorhanden. Die Nachfrage nach Wohnungen und Häuser geht jedoch wegen höherer Zinsen, hoher Inflation und damit hoher Verkaufspreise zurück. Weiterhin wird es für Bauträger zunehmend schwieriger, genehmigte oder genehmigungsfähige Baugrundstücke zu kalkulierbaren Preisen zu erwerben, da immer mehr Kapitalanleger, Wohnungsbaugenossenschaften und auch öffentliche Wohnbaugesellschaften am Markt als Mitbewerber auftreten und das Angebot schon durch die Kapazität der Bauverwaltungen begrenzt ist. Auch die Preise für Baustoffe und Bauleistungen sind bereits stark gestiegen. Gegen Ende unseres Wirtschaftsjahres zeichnete sich bereits eine grundlegende Änderung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Dies begründet sich in einem Inflationsanstieg, in steigenden Zinsen, Unsicherheiten in Bezug auf den Ukrainekrieg und einer von der Ampelregierung verursachten Förderpolitik, die von Unsicherheiten und Veränderungen geprägt ist.
*) Info: 2022 Hauptverband der Deutschen Bauindustrie / Stat. Bundesamt 2. Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr konnten wir für alle operativen Bereiche in Summe das geplante Betriebsergebnis erreichen. Bauträgerbereich Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr befanden sich unsere Projekte ANTON und KULT.QUARTIER in Fertigstellung und Übergabe. Die Vertriebsstände (incl. Reservierungen) der laufenden Projekte stellen sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:
Das neue Projekt Augsburg ZUGSPITZ ist im Bau und im Vertrieb. Derzeit befinden sich drei neue Projekte in Vorbereitung Augsburg: - Stadtjägerstraße München: -Milbertshofen, Wallensteinplatz - Nymphenburg, Südliche Auffahrtsallee Baubereich In den Bereichen Hochbau, Betonfertigteilwerk, Bauservice, Rohstoffe lief der Geschäftsbetrieb planmäßig. Im Straßen- und Tiefbaubereich haben wir in Summe niedrigere Erträge im Vergleich zum Vorjahr. Die Konkurrenzsituation war deutlich angespannter. Demgegenüber lief das Geschäft bei der recycling plus GmbH sehr gut. Die zum Teil deutlich gestiegenen Materialkosten und Energiepreise wurden so gut wie möglich an unsere Kunden weitergereicht. Holding Neben den innerbetrieblichen Umlagen und Pachten erzielte die Holding Einnahmen aus der Vermietung und Verpachtung von Immobilien und Rohstoffgrundstücken, aus dem Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie aus dem Verkauf einer Büroeinheit. 3. Lage 3.1 Ertragslage Mehrjahresvergleich
Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 24,7 % reduziert, die Betriebsleistung hat um 34,9 % abgenommen. Der im Vorjahr prognostizierte Umsatz von 156 Mio. € konnte damit nicht erreicht werden. Der Konzerngewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,9 Mio. reduziert und beläuft sich auf nunmehr auf 6,0 Mio. €. Das Betriebsergebnis vor Steuer entspricht mit 10,4 Mio. € der Vorjahresprognose von 10,6 Mio. €. 3.2 Finanzlage Die Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wie folgt entwickelt: Gesamtübersicht
Die langfristigen Darlehen haben sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wie folgt entwickelt:
Im Bereich der laufenden Betriebsmittelkonten bewegen wir uns am Bilanzstichtag per Saldo bei 22,1 Mio. € Guthaben. Außerdem haben wir Anleihen über 6,0 Mio. € gezeichnet. Die gesamten Inanspruchnahmen aus Bauträger-Objektfinanzierungen (ausschließlich Grundstücksfinanzierungen zum 31.03.2023) haben sich im abgelaufenen Jahr (saldiert mit Guthaben) von 36,3 Mio. € auf 35,5 Mio. € reduziert. 3.3 Vermögenslage Entwicklung der Vermögenslage
Das Eigenkapital hat sich nominell um 3,0 Mio. € bzw. 3,5 % reduziert. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 46,1 % verbessert. Die Anlagendeckung ist leicht zurückgegangen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung der Gesamtleistung, dem Betriebsergebnis und der Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung Kennzahlen wie die Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite beläuft sich auf 4,7 % und ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 %-Punkte gesunken. Der operative Cashflow beläuft sich auf 15,3 Mio. € nach 15,6 Mio. € im Vorjahr. Bei Umsatzrendite und operativem Cashflow wird im kommenden Wirtschaftsjahr von einem Rückgang ausgegangen. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein, die Umsatz- und Ergebnisentwicklung war erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Geschäftsjahr durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Wir sind bestrebt, aufgrund der neuen Zinssituation Zinserträge durch Tagegeld, Festgeld und/oder Anleihen zu generieren. III. Prognosebericht Für die kommenden Geschäftsjahre gehen wir vor allem wegen der ungünstigen Rahmenbedingungen (Inflation, Zinsanstieg, Ukrainekrieg) von rückläufigen konjunkturellen Rahmenbedingungen gegenüber dem abgelaufenen Wirtschaftsjahr aus. Im Baubereich gehen wir trotzdem von gleichbleibenden Ergebnissen wie im abgelaufenen Wirtschaftsjahr aus. Im Bauträgerbereich erwarten wir für das WJ 23/24 ein Handelsbilanzergebnis deutlich unter Vorjahresniveau. Insgesamt gehen wir für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 von einem Umsatz von ca. 134 Mio. € und einem Betriebsergebnis vor Steuer von ca. 1,3 Mio. € aus. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung BRANCHENRISIKEN UND CHANCEN Im Straßen- und Tiefbaubereich ist die Auftragssituation aktuell als ordentlich zu bezeichnen. Im Hochbau sehen wir, trotz der zurückgehenden Neubautätigkeit weiterhin einen generell hohen Bedarf an Sanierungs- und Modernisierungsaufwand, der zu einer nachhaltigen Bautätigkeit in diesen Bereichen führt. Der Recyclingbereich bietet gute Chancen, es wird zur Zeit der Recyclingplatz in Lösau bei Leipzig ausgebaut. Im Bauträgerbereich ist sicherlich grundsätzlich ein großer Wohnungsbedarf (im Großraum Augsburg/München) vorhanden. Der Wohnungsbau wird aber derzeit durch folgende Faktoren ausgebremst: 1. Inflation führt zu höheren Baukosten 2. Inflation führt zu starkem Zinsanstieg 3. Unsicherheiten in Bezug auf den Ukrainekrieg 4. Immer neue Forderungen bei den Bauvorschriften und politisch gewollte Vorgaben (z.B. Sozialquoten) 5. Undurchsichtige Förderpolitik der Ampelregierung BETRIEBLICHE RISIKEN Im Rohstoffbereich (Kies- und Schotterwerke) haben wir an allen Standorten noch mittel- bis langfristige Vorräte, so dass in diesen Bereichen nicht mit Behinderungen zu rechnen ist. Risiken aus Unregelmäßigkeiten oder gesetzwidrigem Handeln sind aktuell nicht bekannt. Um derartigen Risiken vorzubeugen, haben sich die Führungskräfte in der KLAUS-Gruppe zu gesetzmäßigem Handeln verpflichtet. Außerdem besteht für alle Mitarbeiter der KLAUS-Gruppe ein Werteprogramm. RISIKEN IM FINANZ- UND VERMÖGENSBEREICH Das Liquiditätsrisiko ist angesichts unserer finanziellen Ausstattung derzeit als gering einzustufen. Unsere Darlehen sind überwiegend mit festen Laufzeiten und Zinsen gesichert und werden planmäßig getilgt. Für Bürgschaften stehen uns ausreichend freie Linien zur Verfügung. Größere Investitionen werden in der Regel rechtzeitig entsprechend finanziert. Im Bauträgerbereich haben wir glücklicherweise die Situation, dass die über 300 Wohnungen (insbesondere KULT und ANTON), die wir die letzten Jahre gebaut haben, alle (bis auf zwei) gebaut, abgerechnet und übergeben sind. Der variable Zins wird uns aber bei den zu entwickelnden Vorratsgrundstücken belasten. Fremdwährungsrisiken bestehen nicht. Angesichts unserer Vorsorgemaßnahmen und der insgesamt hohen Eigenkapitalquote sehen wir im Finanzbereich keine größeren Risiken auf uns zukommen. VERSICHERBARE RISIKEN Für Schadenfälle besteht ein umfangreiches Versicherungspaket, das wir in Verbindung mit unserem Maklerbüro entwickelt haben und aus heutiger Sicht alle denkbaren größeren Risiken abdeckt. IT-RISIKEN Durch den ausschließlichen Einsatz handelsüblicher Programme ohne Individualprogrammierungen ist das Risiko von Problemen im IT-Bereich erheblich reduziert. Wir erwarten in diesem Bereich keine nennenswerten Probleme. PERSONALRISIKEN Alle Geschäftsführer sind erfolgreich tätig, so dass wir von einer weiteren kontinuierlichen Geschäftsentwicklung ausgehen, wenn auch die Rahmenbedingungen schwieriger werden. Außerdem besteht ein guter Unterbau mit qualifizierten Führungskräften bzw. Prokuristen. SONSTIGE RISIKEN Sonstige Risiken, die den Bestand der Firma gefährden könnten, sind uns zurzeit nicht bekannt. Insgesamt sehen wir uns vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und trotz der schwer einschätzbaren Auswirkungen des Inflationsanstiegs, der steigenden Zinsen, der Unsicherheiten in Bezug auf den Ukrainekrieg und der politischen Unsicherheiten für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet.
Augsburg, den 03.08.2023 KLAUS Geschäftsführungs-GmbH Jörg Klaus, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernkapitalflussrechnungGemäß § 297 HGB aufzustellende Kapitalflussrechnung in Anlehnung an DRS 21 für den Konzernabschluss der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH zum 31. März 2023.
Der Finanzmittelfonds zum Geschäftsjahresende setzt sich aus Bank- und Barbeständen zusammen. Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangAllgemeine Hinweise Die KLAUS GF-GmbH Konzern hat ihren Sitz in Augsburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HR 8631 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Soweit notwendig und sinnvoll, wurden die Gliederung und Bezeichnung einzelner Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 6 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB abgeändert. Der Konzernabschluss wurde auf den Abschlussstichtag der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die KLAUS Geschäftsführungs-GmbH sowie sechs (Vorjahr sieben) inländische und ein (Vorjahr ein) ausländisches Tochterunternehmen. Neben den vorstehend vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurde eine (Vorjahr eine) inländische Gesellschaft quotal im Konzernabschluss berücksichtigt. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte weiterhin nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem anteiligen Eigenkapital der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs bzw. der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Die ab dem Jahr 2010 neu konsolidierten Gesellschaften wurden im Rahmen der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogen. Folgende Gesellschaften wurden ensprechend einbezogen:
Im Rahmen eines mehrstufigen Konzerns werden die Anteile der mit * gekennzeichneten Tochterunternehmen mittelbar über die Beteiligung KLAUS GmbH & Co. KG gehalten. Die recycling plus GmbH ist Tochtergesellschaft der Eckle GmbH. Aufgrund der Verschmelzung der KLAUS International GmbH auf die KLAUS GmbH & Co. KG mit Verschmelzungsvertrag vom 10. Oktober 2022 zum 1. April 2022, wird die Beteiligung an der UKB Kft. nun unmittelbar von der übernehmenden Gesellschaft gehalten. Quoten-Konsolidierung Die im folgenden ausgewiesenen Unternehmen werden in Rahmen der Quotenkonsolidierung gemäß § 310 HGB anteilsmäßig in den Konzern einbezogen. Als Erstkonsolidierungszeitpunkt wurde der jeweilige Erwerbszeitpunkt gewählt. Vorjahresveränderungen der jeweiligen Gewinn- bzw. Verlustvorträge wurden mithin im Konsolidierungsausgleichsposten verrechnet. Es wurde eine Tochtergesellschaft im Rahmen der Quotenkonsolidierung berücksichtigt. Die Vorschriften der §§ 297 bis 301, §§ 303 bis 306, 308, 309 HGB wurden entsprechend angewendet.
Sonstige Konsolidierungsbereiche Zwischenergebnisse, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften sind eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Vorschriften des Handelsgesetzbuches wurden beachtet. Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Im Bauträgerbereich erfolgt die Bilanzierung auf Basis der Teilgewinnrealisierung bei Langfristfertigung. Erhaltene Anzahlungen werden insoweit mit den Forderungen aus Langfristfertigung saldiert. Die Jahresabschlüsse der ausländischen Tochterunternehmen wurden wegen Geringfügigkeit nicht an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung von Anteilen an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Der aufgrund der erstmaligen Quotenkonsolidierung zum 1. April 2014 der Brenz-Asphaltmischwerk GmbH, Langenau, entstandene Geschäfts- oder Firmenwert i.H.v. T€ 2.368 wird über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Bestandsdauer des Unternehmens ist die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes als angemessen zu betrachten. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerordentliche Abschreibungen angesetzt. Den Abschreibungen liegt auch bei den ausländischen Gesellschaften die jeweilige betriebliche Nutzungsdauer der Gegenstände zugrunde. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Ausleihungen des Anlagevermögens werden mit dem Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Im Bauträgerbereich kommt die Berwertung nach der PoC-Methode zum Tragen. Die Ermittlung der Herstellungskosten für Vorräte aus konzerninternen Lieferungen erfolgte aus Anlass der Zwischengewinneliminierung durch retrograde, pauschale Abschläge auf die Konzernverrechnungspreise. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen fanden erkennbare Einzelrisiken durch Absetzung Berücksichtigung. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine entsprechende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die flüssigen Mittel wurden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Die flüssigen Mittel beinhalten die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Pensionsrückstellungen berücksichtigen alle Verpflichtungen des Konzerns. Die Bemessung der sonstigen Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Markzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Risiken zwischen den einzelnen verbundenen Unternehmen wurden eliminiert. Verbindlichkeiten gingen mit dem Erfüllungsbetrag in den Abschluss ein. Latente Steuern werden nach der bilanzorientierten Methode ermittelt und auf temporäre Differenzen angesetzt. Der verwendete Steuersatz beinhaltet die Körperschaftsteuer sowie Gewerbesteuer und beträgt 30 %. Währungsumrechnung Im Konzernabschluss wird das Eigenkapital der Einzelabschlüsse zu historischen Kursen umgerechnet, der Jahresüberschuss zum durchschnittlichen Kurs des abgelaufenen Geschäftsjahres. Der Ansatz aller anderen Vermögensgegenstände und -schulden erfolgt zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages. Währungsdifferenzen aus der Anwendung unterschiedlicher Kurse für die Umrechnung der Bilanzposten wie auch der Gewinn- und Verlustrechnung werden erfolgsneutral behandelt, um eine angemessene Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage zu gewährleisten. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im folgenden Konzernanlagespiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Aktive und passive latente Steuern Die aktiven und passiven latenten Steuern berücksichtigen die Zwischenergebniseliminierung im Anlage- und Umlaufvermögen, insbesondere bei den Grundstücken und Vorräten, sowie in den sonstigen Rückstellungen. Die Bilanzwerte berücksichtigen die Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer mit pauschal 30 %. Die aktiven latenten Steuern haben sich um € 103.705,56 vermindert und betragen im Geschäftsjahr nun € 694.823,99. Die passiven latenten Steuern verminderten sich um € 8.811.674,17 und betragen somit € 2.703.072,34. Die Minderung ist insbesondere durch die Umkehreffekte aus den unterschiedlichen Wertansätzen aus der Teilgewinnrealisierung von Langfristfertigungen im Wohnträgerbereich begründet. Eigenkapital Das Konzerneigenkapital der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH berücksichtigt auch die Anteile fremder Gesellschafter. Insbesondere wurde hierbei das Eigenkapital des Kommanditisten als wirtschaftliches Eigenkapital in der Konzernbilanz ausgewiesen, um dem besonderen Charakter dieser Einlagen Rechnung zu tragen. Dieser Posten beinhaltet auch den Anteil am erwirtschafteten Jahresüberschuss der KLAUS GmbH & Co. KG. Sämtliche Konsolidierungseffekte sind im Konsolidierungsausgleichsposten zusammengefasst worden. Währungsdifferenzen Die Währungsdifferenz im Eigenkapital beträgt zum 31. März 2023 € 94.733,11 (VJ € 94.733,11). Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen berücksichtigen alle Verpflichtungen des Konzerns. Die Pensionsrückstellungen sind in den Fällen, in denen Pensionszusagen gegeben wurden, nach der versicherungsmathematischen "Projected-Unit-Credit Methode" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): • durchschnittlicher Marktzins von 1,79 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde • Rententrend in Höhe von 1,0 - 1,5 % bzw. Anpassung nach § 16 BetrAVG • Gehalts- und Fluktuationstrend in Höhe von 0 % biometrische Annahme: Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz gem. § 253 Abs. 2 HGB und dem Wertansatz gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 3.024. Er wurde auf Basis folgender Zinssätze ermittelt: Rechnungszinssatz (10 Jahres-Durchschnitt) 1,79 % und Rechnungszinssatz (7 Jahre-Durchschnitt) 1,50 %. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechend durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abzuzinsen. Es wird von dem in Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB aufgeführten Wahlrecht Gebrauch gemacht, die vor Geltung des BilMoG gültigen Wertansätze beizubehalten, da der gem. BilMoG aufzulösende Betrag spätestens bis zum 31.12.2024 wieder zugeführt werden müsste. Der Betrag der insoweit bestehenden Überdeckung beläuft sich auf T€ 82. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die Ertragsteuer der KLAUS GmbH & Co. KG, der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH und weiter die Ertragsteuerbelastungen derjenigen Tochtergesellschaften, die nicht im jeweiligen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag erfasst sind, sowie die quotal in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rekultivierungsverpflichtungen, Urlaubsansprüche, Gewährleistungen und Sonstiges. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
* = siehe hierzu die nachfolgende Aufstellung der Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse Im Rahmen des KLAUS-Konzerns haftet dieser für Verbindlichkeiten wie folgt: - Grundschulden für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. T€ 89.388. Die entsprechenden Verbindlichkeiten valutieren zum 31.03.2023 mit T€ 55.881. - Abtretung von Mieten und Kaufpreisen, Grundpfandrechte an Grundstücken sowie Sicherungsübereignung von Sachanlagen gegenüber Kreditinstituten zur Sicherung von Darlehen. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Erlöse Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022/2023 verteilen sich auf die einzelnen Länder wie folgt:
Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen T€ 32 (VJ T€ 31). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 30 (VJ T€ 6) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen resultieren aus diversen Miet- bzw. Leasingverträgen, die der Konzern abgeschlossen hat. Die Zahlungsverpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Mitarbeiter Durchschnittszahlen der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne 24 Auszubildende und 6 geringfügig Beschäftige):
Die Mitarbeiterzahlen berücksichtigen einen Angestellten sowie zwei gewerbliche Arbeitnehmer des nach § 310 HGB nur anteilsmäßig einbezogenen Unternehmens. Geschäftsführung Geschäftsführer der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH, Augsburg ist Herr Jörg Klaus (Dipl.- Ingenieur, FH). Honorar der Abschlussprüfer Gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB wird nachfolgend das Honorar des Konzernabschlussprüfers von T€ 71 aufgeschlüsselt: - Abschlussprüfungsleistungen: T€ 71 - andere Bestätigungsleistungen: T€ 0 - Steuerberatungsleistungen: T€ 0 - Sonstige Leistungen: T€ 0 Offenlegung Zwischen der KLAUS GmbH & Co. KG und den folgenden mit * gekennzeichneten Gesellschaften besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag bzw. unterstehen diese der einheitlichen Leitung und räumen der KLAUS GmbH & Co. KG ein Weisungsrecht ein. Ebenso wird der gesamte Gewinn bzw. Verlust an die KLAUS GmbH & Co. KG abgeführt. Die Vorschriften des Aktiengesetzes finden entsprechend Anwendung. Die vorbezeichneten Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge wurden mit Ablauf des 31. März 2011 aufgehoben und durch neue Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge ersetzt, welche inhaltlich an die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz geänderten Rechtslage (§ 268 Abs. 8 HGB) anknüpft. Es liegen somit die Voraussetzung der §§ 264 i.V.m. 264b HGB vor, so dass eine Offenlegung des jeweiligen Jahresabschlusses bzw. Lageberichtes nicht erforderlich ist, da sie in dem vorliegenden Konzernabschluss einbezogen sind. Im Verhältnis zwischen der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH und der KLAUS GmbH & Co. KG wurde ebenfalls von den Vorschriften der §§ 264 i.V.m. 264b HGB gebraucht gemacht: - KLAUS GmbH & Co. KG - Eckle GmbH Bauunternehmen * - Holl GmbH * - KLAUS Hoch- und Tiefbau GmbH * - KLAUS Wohnbau GmbH * - recycling plus GmbH ** ** Zwischen der Firma Eckle GmbH und der recycling plus GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, so dass sich die Einstandspflicht der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH auch auf die recycling plus GmbH erstreckt. Die KLAUS International GmbH wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 10. Oktober 2022 rückwirkend zum 1. April 2022 auf die KLAUS GmbH & Co. KG verschmolzen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 1,4. Ergebnisse nach Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Unterlassen von Angaben Von der Schutzklausel des § 314 Abs. 2 i.V.m. § 286 HGB bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der gesetzlichen Vertreter im Anhang gem. § 314 Nr. 6 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Augsburg, 3. August 2023 KLAUS Geschäftsführungs-GmbH Jörg Klaus, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 10.08.2023 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KLAUS Geschäftsführungs-GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 1. April 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 3. August 2023 O&
P GmbH & Co. KG
Wolfgang Leeb, Wirtschaftsprüfer Andreas Richlich, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Kurierdienste
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen