Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 191999
Eingetragen
12.12.2017
Branche
Verlegen von ComputerspielenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Computerspielen
Gegenstand
das Angebot von Unterstützungsund Beratungsdienstleistungen im Bereich der online Videospiele, das Management von communities, der Kundenservice, die Entwicklung und die Planung von live Veranstaltungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sandra Pfahler
seit 8.10.2020
Geschäftsführer
Kenneth James Go
seit 12.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Embracer Group ABSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Embracer Group AB
Sweden
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deca Live Operations GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

DECA Live Operations GmbH

I Grundlagen des Unternehmens

Das Geschäftsmodell der DECA Live Operations GmbH (DECA) besteht seit Gründung im Kauf und Betrieb ("Live Operations") bereits erfolgreicher Videospiele. DECA erhält und betreibt die technische Infrastruktur für die Spiele, entwickelt und publiziert neue Inhalte und Features für die SpielerInnen, ist Ansprechpartner für Feedback und Wünsche der Community und verbessert dadurch letztlich die Nutzererfahrung, um weitere SpielerInnen zu gewinnen und die Monetarisierung zu optimieren. DECA ist hierbei im Segment "mobile & free-to-play" tätig. Der Vertrieb erfolgt über Plattformen wie Apple, Google, Steam und andere ("In App-Revenue"); zusätzlich werden Anzeigenumsätze generiert ("Ad Revenue").

Die DECA Live Operations GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Seit dem Verkauf an die Embracer Group AB, Karlstadt (Schweden), einem an der Nasdaq Stockholm Stock Exchange notierten Unternehmen, am 19.08.2020, ist das Unternehmen eine 100%ige Tochter der Embracer Group AB.

Die DECA Live Operations GmbH hat seit dem 26.06.2019 eine 100%ige Tochter, die DECA Games EOOD, Veliko Tarnovo (Bulgarien), die wiederum seit dem 10.03.2022 eine 100%ige Tochter in China hat, die Beijing Deca Interactive Entertainment Technologies Co., Ltd.

In den Bereichen Forschung und Entwicklung ist das Unternehmen nicht ursächlich tätig.

II Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der weltweite Spiele-Markt betrug im Jahr 2023 USD 184 Milliarden. Im Vergleich zum Vorjahr wies er damit ein Wachstum von +0,6% auf, was als vorsichtiger Aufwärtstrend gedeutet werden kann, nachdem der Markt in 2022 nach den pandemiebedingten Rekordwerten um -5,1% einbrach. Für den gesamten globalen Games-Markt wird für das Jahr 2026 ein Anstieg auf USD 205,4 Milliarden prognostiziert (1).

Die größten Marktanteile haben die USA mit USD 47,3 Milliarden und China (USD 43,5 Milliarden), was insgesamt 49% des Gesamtmarktes ausmacht. Europa liegt mit 33,6 Milliarden vor Lateinamerika (USD 8,7 Milliarden) sowie dem Nahen Osten und Afrika (USD 7,1 Milliarden). Das größte Umsatzwachstum erfolgte in der Region Nahost und Afrika (+4,7%), während das Umsatzvolumen im asiatisch-pazifischen Raum um -0,8% im Vergleich zum Vorjahr zurückging (2).

Mobile Gaming macht knapp die Hälfte des Umsatzes des Gesamtmarkts aus (49%). Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Rückgang um -1,4% zu verzeichnen. Dieser lässt sich insbesondere auf die neuen datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen zurückführen (3).

Insgesamt wird erwartet, dass die Anzahl an Spielerinnen und Spielern in 2023 3,3 Milliarden betragen wird, und somit um 4,3% gewachsen ist. Das größte Wachstum kommt aus dem Mobile Gaming Segment. Für die Zukunft ist von weiterem Wachstum auszugehen, da sich die nachwachsenden Generationen zu den dann älter werdenden Spielenden hinzuaddieren lassen (4).

Live Operations, Decas Kerngeschäft, hat sich zudem zu einer Schlüsselkompetenz im mobilen Spielemarkt entwickelt. Jüngste Erhebungen zeigen, dass 62% aller Entwickler für ihre erfolgreichsten Titel "Live Ops" betreiben (5).

Die Zahl an Firmenkäufen und Zusammenschlüssen und Finanzierungen im globalen Games-Markt belief sich laut Investment Bank Drake Star im Jahr 2023 auf ca. USD 86 Milliarden. In Bezug auf das Dealvolumen war 2023 somit ein Rekordjahr (6). Nach einem starken ersten Quartal 2024 erwarten die Analysten von Drake Star einen steten Anstieg von M&A-Aktivitäten im Verlauf des Jahres (7).

2. Geschäftsverlauf

a) Umsatzentwicklung

DECAs Ziel ist, durch eine Verbesserung bzw. Intensivierung der Nutzererlebnisse die Kundenbindung zu erhalten bzw. bestenfalls zu steigern.

Umsatzerlöse werden generell in zwei Segmenten generiert: (1) durch sogenannte In-App Käufe, und (2) durch "Ads" (Werbung).

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsätze der DECA Live Operations GmbH im Berichtszeitraum um 4,8% gestiegen, und zwar von TEUR 24.768 auf TEUR 25.955. Größter Umsatztreiber im Berichtszeitraum war das Spiel "No Man's Land".

b) Investitionen / Divestments

Investitionen in materielles Anlagevermögen beziehen sich hauptsächlich auf Computer- und IT-Ausstattung. Das Produktportfolio an Spielen wurde nicht erweitert, gleichwohl wurden Lizenzvereinbarungen zu weiteren sechs Spielen abgeschlossen, wonach der Gesellschaft Erlöse zustehen. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden im Berichtsjahr nicht getätigt.

DECA Live Operations übernahm zum 01.12.2023 sechs Titel des Schwesterunternehmens CDE Entertainment Ltd. im Rahmen einer Lizenzvereinbarung ohne Übergang des wirtschaftlichen Eigentums an die Deca.

Für zwei weitere bislang im Bestand befindliche Titel ("Hero Hunters" und "Kill Shot Bravo") wurde eine Lizenzvereinbarung dergestalt abgeschlossen, dass neben einer Einmalzahlung keine weiteren Erträge generiert werden und die Deca daher den Übergang des wirtschaftlichen Eigentums abbildet.

III Lage

1. Ertragslage

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 2.963 (im Vorjahr: TEUR -2.388).

Wesentliche Aspekte des Geschäftsjahres erläutern sich aus den nachfolgenden Gewinn- und Verlust-Positionen:

Ertragslag 31.03.2024 31.03.2023 Veränderung in %
Umsatz 25.955 24.768 1.187 5%
Materialaufwand 14.759 12.467 2.291 18%
Personalkosten 2.672 2.375 296 12%
Abschreibungen 2.910 9.053 -6.143 -68%
Erträge aus dem Abgang von AV 917 1 917 183300%

Umsatz

Im Dezember 2023 erweiterte DECA im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit einer Schwesterfirma ihr Produktportfolio um 6 neue Titel. Das Ende 2022 angeschaffte Spiel (Walking Dead: No Man ́s Land) hat mit TEUR 7.556 zum Umsatz beigetragen und ist somit größter Umsatztreiber.

Materialaufwand

Der Materialaufwand stieg bedingt durch höhere Plattformgebühren (TEUR + 792) und Royalty-Fees (+ TEUR 389) für das zuletzt erworbene Spiel überproportional zum Umsatzwachstum an und betrug für den Berichtszeitraum insgesamt TEUR 14.759. Im Unterschied zum Vorjahr werden diverse konzerninterne Aufwendungen unter den bezogenen Leistungen und nicht mehr unter dem Personalaufwand ausgewiesen, da dieser Ausweis sachgerechter erscheint.

Personalkosten

Die Personalkosten sind, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, um insgesamt TEUR 296 angestiegen. Dies erklärt sich überwiegend durch Gehaltsanpassungen.

Abschreibungen

Die Abschreibungen sind aufgrund von außerplanmäßigen Abschreibungen in Folge von dauernden Wertminderungen zweier Spiele im Vorjahr nun auf planmäßiges Niveau gesunken und betrugen im Berichtsjahr TEUR 2.910 (zum 31.03.2023: TEUR 9.053).

Erträge aus dem Abgang von AV

Für zwei Titel wurde eine Lizenzvereinbarung abgeschlossen mit Übergabe des wirtschaftlichen Eigentums, nachdem sie die Rentabilitätsanforderungen nicht erfüllt haben ("Hero Hunters" und "Kill Shot Bravo"; Umsatz im Berichtszeitraum: TEUR 2.242). Beide wurden im Vorjahr bereits komplett abgeschrieben.

2. Finanzlage

Die flüssigen Mittel betrugen zum 31.03.2024 TEUR 5.734 (zum 31.03.2023: TEUR 3.842). Die Gesellschaft war wie in den Vorjahren jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen nur in geringem Maße und bedeuten keinen Risikofaktor. Sie bedürfen auch keiner Absicherungsstrategie.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.123 (zum 31.03.2023: TEUR 5.233). Diese sind mittelfristig zu tilgen. Je nach Darlehen bewegen sich die vereinbarten teilweise variablen Zinssätze zwischen 0,95% und 6,46%. Das Darlehen der Gesellschafterin, das im Vorjahr für einen Spieleerwerb ausgereicht wurde, wurde im Geschäftsjahr vollständig getilgt (zum 31.03.2023: TEUR 2.922).

3. Vermögenslage

AKTIVA

31.03.2024 % 31.03.2023 % Veränderung in %
Anlagevermögen 10.658 53% 14.204 64% -3.546 -25%
Forderungen 3.293 16% 3.698 17% -405 -11%
Flüssige Mittel 5.734 28% 3.842 17% 1.891 49%
Sonstige Aktiva 455 2% 490 2% -35 -7%
Summe 20.140 100% 22.235 100% -2.095 -9%

PASSIVA

31.03.2024 % 31.02.2023 % Veränderung in %
Eigenkapital 14.310 71% 11.347 51% 2.963 26%
Rückstellungen 1.636 8% 627 3% 1.009 161%
Verbindlichkeiten 4.194 21% 10.261 46% -6.067 -59%
Summe 20.140 100% 22.235 100% -2.095 -9%

Die Bilanzsumme verringerte sich um 9% (TEUR 2.095) von TEUR 22.235 auf TEUR 20.140. Die Eigenkapitalquote konnte aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses von 51% auf 71% gesteigert werden.

Im Wesentlichen ist die Verminderung auf den infolge der planmäßigen Abschreibungen geminderten Bestand an immateriellen Vermögensgegenständen zurückzuführen. Im Unterschied zum Vorjahr wird das Darlehen an die Tochtergesellschaft nunmehr unter den Finanzanlagen und nicht mehr unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen, da dies sachgerechter erscheint.

Die Forderungen sanken leicht von TEUR 3.698 auf TEUR 3.293, wobei es sich bei einem Betrag von TEUR 120 um Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt (zum 31.03.2023: TEUR 714). Flüssige Mittel stiegen von TEUR 3.842 auf TEUR 5.734 deutlich an, worin sich das Jahresergebnis widerspiegelt.

Auf der Kapitalseite erhöht sich das Eigenkapital um TEUR 2.963 von TEUR 11.347 auf TEUR 14.310. Die Rückstellungen erhöhen sich um TEUR 1.009 auf TEUR 1.636 zum 31.03.2024. Verbindlichkeiten sinken im Wesentlichen durch die Rückzahlung eines IC-Darlehens und die planmäßige Tilgung von Kreditverbindlichkeiten von TEUR 10.261 auf TEUR 4.194. Die Bankverbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 3.123.

4. Leistungsindikatoren (finanzielle und nicht finanzielle)

Leistungsindikatoren des Unternehmens sind wie folgt:

Indikatoren 31.03.2024 31.03.2023
Umsatzerlöse 25.955 24.768
Ergebnis vor Steuern 4.332 -2.379
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.963 -2.388
Eigenkapital 14.310 11.347
Anzahl MitarbeiterInnen (31.03.) 23 23
Neue Spiele im Geschäftsjahr 6 1

5. Zusammenfassende Beurteilung

Das Geschäftsmodell der DECA Live Operations GmbH liegt im Ankauf und Weiterbetrieb erfolgreicher Videospiele. Diesem Geschäftsmodell liegt kein Umsatzwachstum je Spiel zu Grunde, vielmehr wird mit einem allmählichen Abflauen der Umsatzkurven gerechnet.

Vor diesem Hintergrund beurteilt die Geschäftsführung das in 2023/24 erzielte Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 4,3 Mio. positiv.

IV Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosen

Unsere Umsatzerwartungen in Höhe von ursprünglich EUR 29,0 Mio. haben sich im Geschäftsjahr nicht erfüllt. Dies lag an rückläufigen Umsätzen in unserem Portfolio und auch daran, dass Akquisitionen ausblieben. DECA reagiert auf das geänderte Umfeld u.a. dadurch, dass neue Formen der Zusammenarbeit ausprobiert werden (z.B. Lizenzvereinbarungen).

Die Prognose für das neue Geschäftsjahr vom 01.04.2024 bis zum 31.03.2025 wird maßgeblich von Anzahl und Volumen zukünftiger Akquisitionen und möglicher Kooperationen beeinflusst werden.

Umsatzseitig entwickeln sich die existierenden Spiele insgesamt bisher unverändert nach Plan, wobei im Vergleich zu den pandemiebedingten starken Jahren Rückgänge zu verzeichnen sind. Die Mitarbeiterzahl soll insgesamt unverändert bleiben. Die Geschäftsführung geht für das neue Geschäftsjahr bei einer gleichbleibenden Kostenstruktur von einem Umsatz von insgesamt EUR 20 Mio. aus; insgesamt wird mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von ca. EUR 1 Mio. gerechnet.

2. Risiken

DECA ist einem zunehmenden Wettbewerb um Talente ausgesetzt. Der frühere Vorteil bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als "remote first" Unternehmen punkten zu können, ist nicht mehr vorhanden und stellt das Unternehmen vor Herausforderungen.

"Mobile Gaming" als Markt wird langfristig weiterhin wachsen, auch wenn die Wachstumsraten hinter den pandemisch bedingt sehr hohen der Vorjahre zurückbleiben werden. Aufgrund der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnet die Geschäftsführung generell mit einem moderaten Wachstum, was jedoch für unser Geschäftsmodell ohnehin nur von begrenzter Relevanz ist. Wie alle weltweit agierenden Unternehmen ist DECA generell geopolitischen Herausforderungen unterworfen.

Aufgrund der Distribution unserer Spiele über die Plattformen Apple und Google besteht dahingehend ein Risiko, dass diese großen Player mit ihrer Marktmacht im Bereich Mobile Games die Geschäftsbedingungen ändern könnten. Die Leitungsebene des Unternehmens pflegt gute Kontakte zu den Distributoren, so dass mögliche Risiken frühzeitig antizipiert werden, um ggf. schnell auf Änderungen reagieren zu können. Inwieweit der zum 2. Mai 2024 in Kraft tretende "Digital Market Act" der EU Auswirkungen zeitigen wird, bleibt abzuwarten. Er besagt, dass Nutzerinnen und Nutzer beim mobile gaming alternative Zahlungssysteme in den App Stores nutzen dürfen (8).

In einem sich weiter konsolidierenden Games-Markt nimmt die Wettbewerbsintensität in der Akquisition von guten Games und Spielestudios deutlich zu. Neben DECA gibt es mittlerweile mehrere Mitbewerber, die durch M&A sowie Buy-and-Build ebenso nach attraktiven Übernahmeobjekten suchen.

Die Einführung von ChatGPT durch OpenAI sowie neuer Technologien insgesamt und ihre Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz (generative AI) eröffnen neue Opportunitäten, können aber zugleich ein Risiko sein. Gemeinsam mit den Tochterunternehmen werden hier erste Erfahrungen gesammelt.

Insgesamt schätzt die Geschäftsführung das Gesamtrisiko aufgrund der guten Liquiditäts- und Ertragslage als gering ein.

3. Chancen

Die Geschäftsführung ist unverändert davon überzeugt, durch weitere Zukäufe das Produktportfolio ausbauen zu können. DECA genießt in der Games Industrie einen guten Ruf und ist gut positioniert, weitere M&A-Aktivitäten im Gaming-Markt wahrnehmen oder innovative Partnerschaften eingehen zu können.

Zudem besteht die Chance, neue Modelle der Zusammenarbeit im Bereich Lizenzgeschäfte zu tätigen - auch im Verbund der Embracer Group AB.

Der Einsatz von AI kann zudem Möglichkeiten eröffnen, Kosten einzusparen.

 

Berlin, den 26. Juni 2024

Kenneth Go, Geschäftsführer

Sandra Pfahler, Geschäftsführerin

Quellen:

(1) https://newzoo.com/resources/blog/games-market-estimates-and-forecasts-2023, veröffentlicht am 08.02.2024, zitiert am 26.04.2024

(2) https://newzoo.com/resources/blog/games-market-estimates-and-forecasts-2023

(3) https://newzoo.com/resources/blog/games-market-estimates-and-forecasts-2023

(4) https://newzoo.com/resources/blog/games-market-estimates-and-forecasts-2023

(5) Newzoo Free Global Games Market Report 2023 (download vom 26.04.2024; Januar-Edition), S. 17 (https://newzoo.com/resources/trend-reports/newzoo-global-games-market-report-2023-free-version)

(6) https://superscale.com/wp-content/uploads/2023/11/SuperScale_GoodGamesDontDie_WhitePaper_November2023.pdf

(7) https://www.drakestar.com/research/global-gaming-report-q4-2023

(8) https://www.drakestar.com/research/global-gaming-report-q1-2024

(9) https://digital-markets-act.ec.europa.eu/index_en

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 10.657.685,02 7.904.057,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.989.402,00 7.877.901,00
II. Sachanlagen 68.282,00 26.155,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.282,00 26.155,00
III. Finanzanlagen 5.600.001,02 1,02
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,02 1,02
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.600.000,00
B. Umlaufvermögen 9.330.448,60 14.134.880,36
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.596.625,46 10.292.431,77
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 119.792,14 7.013.726,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 6.300.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.476.833,32 3.278.705,04
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.733.823,14 3.842.448,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 152.033,09 196.251,39
Summe Aktiva 20.140.166,71 22.235.188,77

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 14.309.622,23 11.347.070,63
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 5.081.843,26 5.081.843,26
III. Gewinnvortrag 6.240.227,37 8.628.453,58
IV. Jahresüberschuss 2.962.551,60 -2.388.226,21
B. Rückstellungen 1.636.241,22 627.275,46
C. Verbindlichkeiten 4.194.303,26 10.260.842,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.122.744,26 5.232.717,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.547.744,26 2.137.717,69
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.575.000,00 3.095.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 2.921.652,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 2.921.652,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 136.560,51 94.774,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 136.560,51 94.774,69
4. sonstige Verbindlichkeiten 934.998,49 2.011.697,36
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 934.998,49 2.011.697,36
Summe Passiva 20.140.166,71 22.235.188,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 12.853.692,70 12.940.331,52
2. Personalaufwand 2.671.576,06 2.375.156,96
a) Löhne und Gehälter 2.353.037,87 2.045.229,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 318.538,19 329.927,21
davon für Altersversorgung 1.796,80 613,60
3. Abschreibungen 2.910.225,62 9.053.418,86
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.910.225,62 9.053.418,86
davon außerplanmäßige Abschreibungen 5.037.160,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.934.648,96 3.824.007,13
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 74.537,08 179.978,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 161.363,46 127.004,15
davon aus verbundenen Unternehmen 76.784,26 85.342,49
davon Erträge aus Abzinsung 116,22 93,53
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 166.241,02 193.317,76
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.369.812,90 9.661,17
8. Ergebnis nach Steuern 2.962.551,60 -2.388.226,21
9. Jahresüberschuss 2.962.551,60 -2.388.226,21

Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. März 2024

der DECA Live Operations GmbH, Berlin

I. Allgemeine Erläuterungen

Die DECA Live Operations GmbH, Berlin, (kurz: Deca) wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der HRB Nr. 191999 B geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde nach den Vorschriften des HGB über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 HGB ist Gebrauch gemacht worden.

Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit sind die bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Wesentlichen im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 268-274a, 276-277 HGB erstellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bis auf die folgenden Änderungen nicht geändert worden.

Abweichend zum Vorjahr wurde das Darlehen gegenüber der Tochtergesellschaft (DECA EOOD) als Ausleihung an verbundene Unternehmen ausgewiesen, da dieser Ausweis sachgerechter ist. Das Vorjahr wurde für Zwecke der Vergleichbarkeit mit umgegliedert.

Aufwendungen, die teilweise im Zusammenhang mit Freelancern standen, wurden im Vorjahr unter dem Personalaufwand ausgewiesen. Im Berichtjahr wurden diese Sachverhalte unter den bezogenen Leistungen ausgewiesen, da dieser Ausweis sachgerechter ist. Das Vorjahr wurde für Zwecke der Vergleichbarkeit mit umgegliedert.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig fünf Jahre zugrunde gelegt.

Bei den beiden Spielen (Kill Shot Bravo und Hero Hunters) wurde im Geschäftsjahr das wirtschaftliche Eigentum übertragen, infolge dessen erfolgte ein Abgang aus dem Anlagevermögen. Aufgrund der Tatsache, dass diese bereits vollständig abgeschrieben waren, ist der Kaufpreis in voller Höhe ertragswirksam erfasst.

Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear über Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren vorgenommen. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Vereinfachungsverfahren (Vollabschreibung geringwertiger Anlagegüter im Zugangsjahr) werden in Anspruch genommen. Bei der Nutzungsdauer von Computerhardware (einschließlich Peripheriegeräten) sowie der Betriebs- und Anwendersoftware wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren zugrunde gelegt. Die steuerlich zulässige Sofortabschreibung für geringwertige Anlagegüter wurde aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Hinweise auf Wertminderungen liegen nicht vor. Im Unterschied zum Vorjahr wird das an die Tochtergesellschaft ausgegebene Darlehen nun unter den Finanzanlagen ausgewiesen, da dies Vertrag und gelebter Praxis besser Rechnung trägt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die als Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach zu erfassen sind.

Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Es werden nachstehend nur zu wesentlichen Posten Ausführungen gemacht:

1. Anlagevermögen

Die Gliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage 3/1). Im Unterschied zum Vorjahr wird ab dem Geschäftsjahr 2023/2024 auch das bislang unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesene Darlehen gegen die bulgarische Tochtergesellschaft DECA EOOD als langfristige Ausleihung im Finanzanlagevermögen dargestellt (TEUR 5.600 (Vj. TEUR 6.300)). Das Vorjahr wurde angepasst.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 103 (Vj. TEUR 695) sowie Zinsansprüche im Umfang von TEUR 17 (Vj. TEUR 19).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Ansprüche aus Steuerguthaben im Gesamtumfang von TEUR 204 (Vj. TEUR 200), welche im Berichtsjahr auf Ertragsteuern (TEUR 70), Quellensteuern aus anderen Ländern (TEUR 37) sowie Vor- bzw. Umsatzsteuern (TEUR 97) entfallen. Die Steuererstattungsansprüche entstehen rechtlich überwiegend erst nach dem Bilanzstichtag. Weiterhin bestehen Ansprüche aus Kautionen und Zinsabgrenzungen in Höhe von TEUR 70 (Vj. TEUR 18) sowie Forderungen gegen Personal in Höhe von TEUR 26 (Vj.: TEUR 26).

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden hauptsächlich IT-Kosten ausgewiesen, die bereits gezahlt worden sind, sich jedoch auf Zeiträume nach dem Bilanzstichtag beziehen.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich aus dem Stammkapital von TEUR 25, dem Gewinnvortrag von TEUR 6.240, dem Jahresüberschuss von TEUR 2.963 und der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 5.082 zusammen, welche aus dem Down-Stream-Merger mit der DECA Games OÜ zum 1.1.2019 resultiert.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen lassen sich wie folgt aufgliedern:

31.03.2024
TEUR
31.03.2023
TEUR
• Ausstehende Rechnungen 235 248
• Urlaubsrückstellungen 70 30
• Jahresabschlusskosten 48 81
• Berufsgenossenschaft/andere Personalkosten 287 51
640 410

5. Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Gläubigern und Fristigkeiten stellen sich wie folgt dar:

31.03.2024 Restlaufzeiten
(Vj.)
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
> 1 Jahr
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
• Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.123 1.548 1.575 0
(5.233) (2.138) (3.095) (0)
• Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Leistungen 836 836 0 0
(1.948) (1.948) (0) (0)
• Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 136 136 0 0
(95) (95) (0) (0)
• Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0 0 0 0
(2.922) (0) (2.922) (0)
• sonstige Verbindlichkeiten 99 99 0 0
(63) (63) (0) (0)
Gesamt 4.194 2.619 1.575 0
(10.261) (4.244) (6.017) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen wie im Vorjahr aus Liefer- und Leistungsverpflichtungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit TEUR 79 (Vj.: TEUR 47) Verbindlichkeiten aus Steuern und mit TEUR 6 (Vj.: TEUR 3) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit ausgewiesen.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs und resultieren aus den beiden abgeschlossenen Mietverträgen. Der Betrag der finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 29 p.a.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr wurde ein Vertrag über Lizenzeinnahmen von 6 Spielen abgeschlossen. Die Gesellschaft hat hierfür keine Anschaffungskosten zu leisten und aus den vertraglichen Regelungen ergibt sich, dass sie nicht wirtschaftliche Eigentümerin dieser Spiele wird.

2. Periodenfremde Erträge

Im Jahresabschluss sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 4 (Vj.: TEUR 51) enthalten.

3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage 3/1). Im Vorjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen im Gesamtumfang von TEUR 5.037 vorgenommen, da ausgehend von den erzielten Erlösen und erforderlichen Aufwendungen für zwei Spiele von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist.

4. Periodenfremde Aufwendungen

Im Jahresabschluss sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 47 (Vj.: TEUR 44) enthalten.

5. Finanzergebnis

Die Zinserträge resultieren mit TEUR 77 (Vj.: TEUR 85) überwiegend aus einem an die Tochtergesellschaft Deca EOOD gegebenen Darlehen.

6. Währungsumrechnung

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wird ein Ertrag aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 240 (Vj.: TEUR 137) ausgewiesen. Die sonstigen Aufwendungen beinhalten einen Aufwand aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 75 (Vj.: TEUR 180).

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer) betrug im Geschäftsjahr: 20,25 Mitarbeiter.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

• Herr Kenneth Go (Gesamtgeschäftsführer), London

• Frau Sandra Pfahler (Kaufmännische Geschäftsführerin), Berlin

Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen/Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Embracer Group AB mit Sitz in Karlstadt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der Homepage des Konzerns veröffentlicht.

Die Gesellschaft ist 100%iger Gesellschafter der Deca Games EOOD in Bulgarien mit Sitz in Veliko Tarnovo. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 -34.578 TBGN und der Jahresfehlbetrag 21.479 TBGN.

4. Befreiung von der Konzernabschlussaufstellungspflicht

Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des § 291 HGB in Anspruch und erstellt keinen eigenen Konzernabschluss aus ihrer Tochtergesellschaft sowie Enkelgesellschaft, da alle drei Gesellschaften in den Konzernabschluss der Embracer Group AB einbezogen werden. Der Konzernabschluss der Embracer Group AB wird nach den internationalen von der EU übernommenen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden (IAS/IFRS) aufgestellt.

5. Nachtragsbericht

Trotz der Kriege in der Ukraine und in Israel, die erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben, ergaben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

6. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023/2024 in Höhe von TEUR 2.963 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 26. Juni 2024

Kenneth Go, Geschäftsführer

Sandra Pfahler, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

 

Embracer Group AB

Vetreten durch Iam Gulam, Generalstabchef

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB Gebrauch gemacht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Deca Live Operations GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deca Live Operations GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deca Live Operations GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 15. Juli 2024

UHY Deutschland AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Annegret Kulla, Wirtschaftsprüferin

Sten Kunzmann, Wirtschaftsprüfer

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