Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 230364
Vorher
Spedition Diez Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
21.12.1978
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von LogistikdienstleistungenSpeditionen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Betrieb eines Speditions-, Fracht-, Lager- und Kommissionsgeschäfts sowie aller sonstigen mit dem Speditions- und Verkehrsgewerbe zusammenhängenden Geschäfte und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Herbert Diez
seit 18.5.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spedition Diez GmbH

Dettingen unter Teck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Spedition Diez GmbH ist ein Full-Service Speditionsunternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg. Wir bieten optimale Lösungen, europaweit, im Bereich der Transport- und Lagerlogistik. Unsere Kernkompetenz umfasst Spezialtransporte, Teil- und Komplettladungen, Stückgut, Inhouse Logistik inkl. Schwergutlager, sowie weitere Dienstleistungen aus dem Speditionsbereich. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen in den Bereichen, Disposition, Verkauf, Buchhaltung, Verwaltung, Logistik und Fahrer etwa 109 Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 Prozent erwartet. Das ist weniger, als in der Herbstprojektion des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz angenommen worden war. Damals ging die Bundesregierung von einem BIP-Wachstum um 1,3 Prozent in diesem Jahr aus. Die deutsche Wirtschaft sei gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, heißt es im Jahreswirtschaftsbericht. Für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang der Inflation auf 2,8 Prozent gerechnet. Mit 46 Millionen Erwerbstätigen habe die Zahl einen historischen Höchststand erreicht, der Arbeitsmarkt erweise sich damit als "bemerkenswert robust", heißt es im Bericht. Als große Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nennt der Bericht unter anderem übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel und zu wenige private und öffentliche Investitionen: "All das bremst die wirtschaftliche Dynamik. (Quelle: Deutscher Bundestag)

Entwicklung der Branche

Die Wirtschaftsleistung und die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe ist 2023 zurückgegangen. Gerade die Beförderung industrieller Vor-, Zwischen- und Endprodukte ist wichtiger Bestandteil der Tätigkeit vieler Transport- und Logistikdienstleister. Dies hatte für die Unternehmen spürbare Kostenanstiege zur Folge. 2024 dürften sich die graduelle Verbesserung der Nachfragesituation und die zu erwartende Verteuerung von Transportdienstleistungen umsatzstützend auswirken. Das Wachstum der Umsätze der weiteren Teilsparten im Bereich Gütertransport und Logistik war bis zum Herbst 2023 überwiegend gering oder gar negativ. Die Ertragssituation bei den Güterverkehrs- und Logistikunternehmen hat sich in der Pandemiezeit als stabil erwiesen. 2023 dürften sich in einem Umfeld deutlich gestiegener Kosten und einer wenig dynamischen Umsatzentwicklung ertragsseitige Herausforderungen ergeben haben, die auch 2024 fortwirken dürften. (Quelle: VVR Branchenbericht)

b) Geschäftsverlauf

Geschäftsergebnis 2023

Das Geschäftsjahr 2023 war trotz niedrigerer Umsätze und einem geringeren Jahresüberschuss erfolgreich. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Umsatz zwar leicht um 8,2%. Jedoch blieb das Rohergebnis auf ähnlichem Niveau und sank nur um 4,0%. Der Umsatzrückgang ist hautsächlich auf den Rückgang der Energiekosten zurückzuführen. Die Umsatzrendite vor Steuern betrug 6,1%. Es wurde ein Jahresüberschuss von T€ 597 erzielt, gegenüber T€ 947 im Vorjahr.

Investition

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 687 getätigt. Es wurden Maßnahmen im Flottenmanagement mit Schwerpunkt Umweltfaktoren vorgenommen. Weiterhin hat auch die intensive Beschäftigung mit dem Thema Digitalisierung zum Erfolg beigetragen. Die Ausarbeitung einer Strategie für die Entwicklung digitaler Prozesse setzt uns in die Lage, vom Angebot über die Auftragserfassung zur Disposition der Fahrer alle Daten einheitlich über ein System abzubilden. Dies geht weiter bis zur Digitalisierung der Ablieferbelege beim Empfänger und zum automatischen Rechnungsversand.

Personal und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr um 11 Personen gestiegen. Wie auch schon in der Vergangenheit werden die Mitarbeiter durch Kurse, Seminare und Studien weitergebildet. Die Arbeitsplätze sind auf dem neuesten Stand und genügen den höchsten Ansprüchen. Eine leistungsgerechte Entlohnung und Sonderzahlungen sowie eine Unterstützung der Altersversorgung vermeiden eine hohe Fluktuationsrate.

c) VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

Vermögenslage

Unsere Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil des Anlagevermögens (T€ 2.995) an der Bilanzsumme (T€ 6.432) in Höhe von 46,5% gekennzeichnet. Die flüssigen Mittel umfassen 26,0% der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote unserer Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt 59,4% und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (56,7%) leicht um 2,7 Prozentpunkte verbessert. Zur weiteren Darstellung der Vermögens-, Bilanz- und Ertragslage verweisen wir auf unsere wirtschaftlichen Verhältnisse.

Ertragslage

Für unser Unternehmen war der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 597 (Vorjahr T€ 947) positiv. Die Personalkosten sind aufgrund des Mitarbeiteraufbaus und Gehaltssteigerungen um 10% gestiegen. Die Fuhrparkkosten verringerten sich um rund 10% wegen geringerer Treibstoff- und Leasingkosten. Die Abschreibungen erhöhten sich um rund 10 %, verursacht durch Neuinvestitionen in den Fuhrpark.

Finanzlage

Die Finanzlage unserer Gesellschaft ist stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skontovereinbarungen zu begleichen und die Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Bestand an liquiden Mitteln im Vergleich zum Vorjahr von T€ 1.343 auf T€ 1.672.

Die Liquidität unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Wir gehen davon aus, unsere finanziellen Verpflichtungen auch weiterhin termingerecht erfüllen zu können. Für Liquiditätsspitzen stehen in ausreichendem Maße Kreditlinien zur Verfügung.

d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir legen für unsere interne Unternehmenssteuerung verschiedenartige Kennzahlen zu Grunde. Der Umsatz pro LKW, sowie die Auslastung je LKW sind z. B. Werte, um innerhalb des Monats, noch vor der betriebswirtschaftlichen Auswertung, Erkenntnisse zur Geschäftsentwicklung zu erhalten.

Ansonsten arbeiten wir mit den EBIT-Kennzahlen, der Umsatzrendite und Eigenkapitalentwicklung sowie dem vereinfachten Cashflow.

Im Jahr 2023 hat sich der EBIT von TEUR 1.369 auf TEUR 844 reduziert. Die Umsatzrendite sank von 5,8 % auf 4,0 %. Gleichzeitig verbesserte sich die Eigenkapitalquote um 2,7 Prozentpunkte auf 59,4 %. Der vereinfachte Cashflow reduzierte sich von T€ 1.605 auf T€ 1.113.

e) Gesamtaussage

Insgesamt sehen wir die Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft des Geschäftsjahres 2023 als positiv an und erwarten in den Folgejahren eine stabil positive Entwicklung.

III. Nachtragsbericht

Wir verweisen auf die Erläuterungen im Anhang. Nach Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

IV. Prognosebericht

Wir erwarten für das aktuelle Geschäftsjahr eine positive Geschäftsentwicklung auf Basis des Vorjahres. Unsere Auslastung ist bis heute gut. Die Nachfrage in den Monaten Januar bis Mai 2024 war in etwa gleich stark wie im Vorjahr. Die Kundenstruktur ist wegen der großen Branchenvielfalt sehr ausgewogen, große Abhängigkeiten von einzelnen Kunden oder Branchen bestehen nicht. Wir planen deshalb mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe des Vorjahres für das Jahr 2024.

Wir rechnen in 2024 damit, dass das EBIT, die Umsatzrendite, die Eigenkapitalentwicklung und der vereinfachte Cashflow, im Vergleich zum Vorjahr, konstant bleiben.

V. Chancen- und Risikobericht

Unsere Geschäftschance sehen wir weiterhin in der Spezialisierung auf Schwer und Spezialtransporte, sowie der Steigerung in der Wertschöpfung im Bereich Logistik. Wir sehen uns deshalb innerhalb der Logistikbranche im Vergleich zu nichtspezialisierten Unternehmen in einer strategisch günstigen Marktposition. Auch gegenüber unseren direkten Konkurrenten sehen wir uns durch unsere internationalen Verflechtungen gut aufgestellt.

Risiken können sich vor allem aus einem allgemeinen Schrumpfen des Absatzmarktes ergeben, wie die Umsatzeinbrüche in Folge der allgemeinen Wirtschaftskrise deutlich gezeigt haben. Insbesondere die politischen Risiken aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, der Gaza-Krieg sowie weitere bewaffnete Konflikte bergen ein Kostenrisiko speziell für die Energiemärkte. Auch die inflationsbedingten Risiken sind ein nicht zu unterschätzender Kostentreiber. Die Geschäftsführung beobachtet diese Risiken laufend und passt Ihre Geschäftspolitik entsprechend an. Mittelfristig wird aber eine Steigerung des weltweiten Frachtvolumens erwartet, das für uns als gut positioniertes Unternehmen Marktchancen bietet.

Risikomanagement

Ziel des Finanz und Risikomanagements unserer Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit werden laufend Liquiditätspläne erstellt, die als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquidität ist zufriedenstellend, wir erwarten keine Engpässe. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Wir begleichen unsere Zahlungsverpflichtungen stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen.

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2023 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung durch den Auftragsbestand auf Vorjahresniveau und der diversifizierten Geschäfts- und Kundenbeziehungen zufriedenstellend. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Dettingen unter Teck, 14. Juni 2024

gez. Herbert Diez

gez. Andreas Diez

gez. Matthias Diez

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.995.155,00 2.825.658,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.645,00 20.893,00
II. Sachanlagen 2.473.510,00 2.417.765,00
III. Finanzanlagen 507.000,00 387.000,00
B. Umlaufvermögen 3.404.427,13 3.168.907,97
I. Vorräte 80.647,92 81.733,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.652.023,21 1.744.582,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.671.756,00 1.342.591,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.054,27 42.905,01
Aktiva 6.431.636,40 6.037.470,98

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.818.054,31 3.424.817,98
I. Gezeichnetes Kapital 770.000,00 770.000,00
II. Gewinnvortrag 2.451.082,83 1.708.266,61
III. Jahresüberschuss 596.971,48 946.551,37
B. Rückstellungen 259.733,38 315.538,55
C. Verbindlichkeiten 2.140.528,71 2.093.224,45
D. Passive latente Steuern 213.320,00 203.890,00
Passiva 6.431.636,40 6.037.470,98

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.558.736,48 13.084.781,97
2. Personalaufwand 5.883.204,93 5.349.179,30
a) Löhne und Gehälter 4.949.764,67 4.474.089,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 933.440,26 875.090,09
davon für Altersversorgung 31.519,13 26.678,82
3. Abschreibungen 571.802,96 517.544,29
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 571.802,96 517.544,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.205.425,83 5.794.585,70
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10.550,37 5.152,51
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.074,20 5.912,29
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.340,01 5.315,72
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.363,79 10.394,35
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 263.644,05 417.084,04
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 9.430,00 32.790,00
10. Ergebnis nach Steuern 651.579,48 1.001.743,37
11. sonstige Steuern 54.608,00 55.192,00
12. Jahresüberschuss 596.971,48 946.551,37

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Firma Spedition Diez GmbH, mit Sitz in Dettingen u. Teck, wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 230364 geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Von den größenabhängigen Erleichterungen für den Anhang für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

A. Vorbemerkung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen linearen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen pro rata temporis nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst und als Abgang behandelt.

Bei den Finanzanlagen werden die Wertpapiere mit ihren Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet, sofern von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. Dem Lagebestands- und Verwertungsrisiko wird durch Wertabschläge angemessen Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bewertet. Alle erkennbaren Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nennwerten bewertet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellungen für latente Steuern waren nicht zu bilden.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Unterschiedsbeträge zwischen Rückzahlungs- und Ausgabebetrag bei Darlehen sind abgegrenzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der Gesellschaft von aktuell 30 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - bilanzierte - passive latente Steuer.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen.

Die Haftungsverhältnisse berücksichtigen die Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Die Haftungsverhältnisse sind mit dem Betrag vermerkt, mit dem die Gesellschaft nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag haftet. Bestehende Rückgriffsforderungen werden nicht abgezogen.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt:

Anlagenspiegel Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.608,89 4.117,46 0,00 120.726,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 116.608,89 4.117,46 0,00 120.726,35
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 60.295,88 21.150,68 7.617,94 73.828,62
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.519.996,93 665.365,82 320.294,49 6.865.068,26
Summe Sachanlagen 6.580.292,81 686.516,50 327.912,43 6.938.896,88
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 387.000,00 120.000,00 0,00 507.000,00
Summe Finanzanlagen 387.000,00 120.000,00 0,00 507.000,00
Summe Anlagevermögen 7.083.901,70 810.633,96 327.912,43 7.566.623,23
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 95.715,89 10.365,46 0,00 106.081,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 95.715,89 10.365,46 0,00 106.081,35
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 59.088,88 1.562,68 6.604,94 54.046,62
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.103.438,93 559.874,82 251.973,49 4.411.340,26
Summe Sachanlagen 4.162.527,81 561.437,50 258.578,43 4.465.386,88
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.258.243,70 571.802,96 258.578,43 4.571.468,23
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.645,00 20.893,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 14.645,00 20.893,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 19.782,00 1.207,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.453.728,00 2.416.558,00
Summe Sachanlagen 2.473.510,00 2.417.765,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 507.000,00 387.000,00
Summe Finanzanlagen 507.000,00 387.000,00
Summe Anlagevermögen 2.995.155,00 2.825.658,00

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 42,4) enthalten.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Personalkosten und ausstehende Rechnungen.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 1.308,4 (Vorjahr: TEUR 1.243,6) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 832,2 (Vorjahr: TEUR 849,7), Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 366,1 (Vorjahr: TEUR 495,2) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 832,2 (Vorjahr: TEUR 849,7).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von 13 Sattelzugmaschinen, sowie 6 Anhänger gesichert. Die restlichen Verbindlichkeiten sind nicht gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 476,6 (Vorjahr: TEUR 496,5).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 18,3 (Vorjahr: TEUR 16,5).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 447,3 (Vorjahr: TEUR 235,4). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 361,6 (Vorjahr: TEUR 184,2) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 24,9 (Vorjahr: TEUR 16,2) enthalten.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen mit einem voraussichtlichen Jahresbetrag in Höhe von TEUR 980,6 (31.12.2021: TEUR 771,8). Verpflichtungen aus langfristigen Leasingverträgen bestehen zum Bilanzstichtag bis zum Vertragslaufzeitende in Höhe von TEUR 646,0 (Vorjahr: TEUR 1.143,4).

C. Erläuterungen zur Gewinn - und Verlustrechnung

Außergewöhnliche bzw. periodenfremde Erträge und Aufwendungen von wesentlicher Bedeutung sind nicht angefallen.

D. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

2023 2022
Arbeiter 79 69
Angestellte 24 23
Auszubildende 6 6
109 98

2. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Herbert Diez, Speditionskaufmann

Herr Andreas Diez, Diplom Betriebswirt (FH)

Herr Matthias Diez, Speditionskaufmann

Angaben zu den Bezügen nach § 285 Nr. 9a HGB entfallen im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB.

3. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit künftigen Gewinnen zu verrechnen.

4. Nachtragsbericht

Durch den in 2022 begonnenen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und dessen Auswirkung auf Märkte und Wirtschaft ist auch in 2023 weiterhin mit starken Einflüssen auf Beschaffungs- und Absatzmärkte zu rechnen.

Die Gesellschaft hat in 2023 auf die Krise reagiert und sieht durch den Konflikt keine wesentlichen Einflüsse oder Risiken auf die Geschäftsentwicklung.

Anfang April 2023 sind die letzten Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie ausgelaufen. Die Corona-Pandemie hatte in 2023 keine wesentlichen Einflüsse und Risiken auf die Geschäftsentwicklung.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Dettingen u. Teck, den 14. Juni 2024

gez. Herbert Diez

gez. Andreas Diez

gez. Matthias Diez

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Spedition Diez GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Diez GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Diez GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 14. Juni 2024

HWS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer

gez. Volker Zehnle, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des vorstehenden Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme. Sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird, verweisen wir auf § 328 HGB.

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