Kiwilytics GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Josef Sonnauer seit 28.1.2025 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Aina Janine Scherer | 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Erbengemeinschaft aus Dominic Sebastian Tack und Aina Janine Scherer | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FAIRWAY Asset Management GmbHObermichelbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BILANZ zum 31. Dezember 2021FAIRWAY Asset Management GmbH Finanzportfolioverwaltung, ObermichelbachAKTIVA
PASSIVA
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen (anderen) Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die unter der Position "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" ausgewiesenen börsenfähigen aber nicht börsennotierten Anteile an einem Aktienfonds wurden mit den historischen Anschaffungskosten in Höhe von Euro 43.960,00 bilanziert. Im Wirtschaftsjahr erfolgte eine als Ertrag ausgewiesene Zuschreibung in Höhe von Euro 5.234,87, der Börsenkurs zum Bilanzstichtag betrug Euro 46.158,54. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind verzinslich. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzverlust ein Verlustvortrag von EUR 33.220,13 einbezogen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 13.352,00 (i.Vj. EUR 15.286,00). Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit Euro 3.000,00 die Kosten der Erstellung des Jahresasbschlusses und der Steuerklärungen, mit Euro 5.500,00 die Kosten des Wirtschaftsprüfers, mit Euro 1.500,00 die Kosten der Archivierung und mit Euro 1.040,00 weitere ausstehende Rechnungen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Fristenangaben nach § 340d Satz 1 HGB i.V.m. § 9 Abs. 1 und 2 RechKredV:
Angaben und Erläuterungen nach § 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV i.V.m. § 268 Abs. 4 Satz 3 HGB unterbleiben, da es sich für die Beurteilung des Jahresabschlusses bei den sonstigen Vermögensgegenständen um unwesentliche Einzelbeträge handelt. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um laufende Verbindlichkeiten aus Lohn- und Umsatzsteuerzahlungen. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 7.741,20 (Vorjahr: EUR 13.729,06). Latente Steuern Für die steuerlichen Verlustvorträge wurden aktive latente Steuern in Höhe von Euro 13.352,00 (i.Vj. Euro 15.286,00) gebildet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 15,83 % (Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag) bzw. 13,47% (Gewerbesteuer). Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Zum Bilanzstichtag bestehen keine finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in der Staffelform erstellt und entspricht nach § 2 Abs. 1 Satz 1 RechKredV dem Formblatt 6.3 (Staffelform) der RechKredV. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie die Bildung latenter Steuern. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 0,00 (i.Vj. EUR 429,30) enthalten. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 601,32 (i.Vj. Euro 29,79) enthalten. Sonstige Angaben Eine Hinzurechnung nicht realisierter stiller Reserven zum haftenden Eigenkapital nach § 340c HGB wurde nicht vorgenommen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Termingeschäften (§ 36 RechKredV). Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zum Bilanzstichtag bestehen aus dem laufenenden Verrechnungsverkehr gegenüber den Geschäftsführern Forderungen in Höhe von Euro 8.475,07 (i.Vj. Euro 10.066,46) und Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 0,00 (i.Vj. Euro 0,00). Die Verrechnungskonten werden mit einem Zinssatz in Höhe von 1% über dem Basiszinssatz verzinst. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 5.500,00 EUR und gliedert sich wie folgt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021FAIRWAY Asset Management GmbH, Obermichelbach1. Grundlagen der Gesellschaft Unternehmensstruktur und Geschäftsmodell Die FAIRWAY Asset Management GmbH, mit Sitz in Obermichelbach, ist eine zugelassene Finanzportfolioverwalterin im Sinne §1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 bis Nr. 3 Kreditwesengesetz (KWG). Die FAIRWAY Asset Management GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" oder "FAIRWAY GmbH") besitzt die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), u.a. die Vermögensverwaltung für ihre Kunden zu erbringen. Die Gesellschaft betreut sowohl die Privatkunden als auch die professionellen Kunden im Sinne von § 31a Abs. 2 S. 2 Nr. 2 WpHG. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Finanzportfolioverwaltung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2021 startete zunächst mit deutlichen Kursgewinnen im ersten Halbjahr. An die Performance des ersten Halbjahres konnte das zweite Halbjahr jedoch nicht anschließen. Im Herbst war ein großer Optimismus der Anleger spürbar, nachdem sich erste Zeichen einer geldpolitischen Wende zeigten. Zu einem starken Abverkauf kam es letztlich Ende November, als die erste Nachrichten der Corona-Variane Omikron den Weg in die Öffentlichkeit fanden. Letztlich generierte das erste Quartal zum Großteil die Jahresperformance 2021. 2.2 Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes 2021 Geschäftsverlauf Die FAIRWAY Asset Management GmbH ist seit dem 01. Januar 2006 aktiv tätig. Die Umorganisation der Geschäftstätigkeit konnte in der gewünschten Form fast vollständig umgesetzt werden. Der Schwerpunkt ist die Finanzportfolioverwaltung. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr um T€ 6,0 gesunkenen Provisionserträge, konnte das Jahr durch weitere Kostenreduzierungen und einer positiven Entwicklung der Wertpapiere des Anlagevermögens mit einem Jahresgewinn in Höhe von T€ 4,6 abschließen. 2.3 Darstellungen der Lage des Unternehmens Vermögenslage Die Bilanzsumme in Höhe von T€ 90 entspricht im Berichtszeitraum nahezu der Bilanzsumme des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote ist durch den Gewinn des Geschäftsjahres von 72,8% auf 79,2% gestiegen. Ertragslage Die Provisionserträge liegen zum Jahresende mit T€ 50 unter dem Niveau des Vorjahres (T€ 56). Durch eine gezielte Reduzierung der Kostenstruktur und durch die positive Entwicklung der Wertpapiere des Anlagevermögens konnte ein Jahresgewinn von T€ 5 erreicht werden. Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag waren in der Gesellschaft mit den beiden Geschäftsführern 3 (i.Vj.: 3) Mitarbeiter beschäftigt. Zum 25.11.2022 ist Herr Joachim Tack aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Derzeit wird ein Nachfolger gesucht. 3. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagementsystem Ein Risikomanagement gemäß MaComp ist vorhanden und gemäß Geschäftsverteilungsplan organisatorisch zugeordnet. Die Geschäftsführung untersucht und betrachtet die Risikotragfähigkeit des Unternehmens anhand der GuV sowie den monatlichen BWA's und der jährlich erstellten Bilanz. Dabei werden allerdings nur bilanzielle Positionen als Risikodeckungspotenzial (RDP) angesetzt. Als Risikodeckungspotenzial sind das bilanziell ausgewiesene Eigenkapital sowie die Kapitalrücklage definiert. Gemäß unserer MaRisk führen wir eine Risikoeinschätzung für unser Unternehmen durch und kommen zu folgender Bewertung:
Dies hat dann zwangsläufig Auswirkungen auf unsere Einnahmen. Dies unterliegt bei uns aus diesem Grund einer beständigen Beobachtung. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Nachdem Kosteneinsparungen zu einer Verbesserung der finanziellen Entwicklung geführt haben, liegt das ganze Augenmerk der Geschäftsführung in 2022 darauf, eine deutlich positives Jahresergebnis zu erzielen. Größere Risiken könnten sich jedoch aus der weiter an anhaltenden Corona-Pandemie ergeben. Besondere Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres Hier gab es keine. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen waren weder bei der Gründung, noch sind sie auf absehbare Zeit geplant. Deshalb kann hierzu kein Bericht erstellt werden. 4. Prognosebericht und voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Wir erwarten im Jahr 2022 aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie weiter schwankende Aktienkurse. Aufgrund der - trotz Corona-Pandemie - guten Konjunktur und den erwartenen Inflationserwartungen bei gleichzeitig niedrigen Zinsen, ist die Aktienanlage jedoch für viele Anleger quasi alternativlos. Das erste Quartal 2022 wird dazu genutzt die Ausrichtung unseres Instituts zu überdenken, zu überarbeiten und die Geschäftsführung personel auszubauen. |
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