WLS-Spedition GmbH
Michaelisstraße 5, 33803 Steinhagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jannik Leimkuhl seit 11.12.2024 | Prokura |
Karsten Barth seit 20.3.2020 | Prokura |
Friedrich Uhlemeyer seit 29.8.2006 | Prokura |
Thomas Leimkuhl seit 14.6.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WLS-Spedition GmbHSteinhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1 Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Die Speditionen, die Logistikunternehmen sowie das Frachtumschlags- und Lagereigewerbe sind als unternehmensnahe Dienstleister intensiv in den Produktions- und Distributionsprozess von Verladern und Handelsunternehmen eingegliedert, so dass ihre wirtschaftliche Entwicklung stark von der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur bestimmt wird. Die Umsätze der Güterbeförderung im Straßenverkehr sowie der Lagerei haben sich auch in 2021 positiv entwickelt. Im Wirtschaftszweig Verkehr und Lagerei setzte sich der in Vorjahr begonnene Aufwärtstrend klar fort. Durch Nachwirkungen der Corona-Pandemie oder durch geopolitische Unsicherheiten können jedoch kaum verlässliche Prognosen gestellt werden. Steigende Energiekosten und Personalengpässe bei einer konstant hohen Nachfrage stellt die Branche vor neue Herausforderungen. Das begrenzte Frachtvolumen am Markt sowie der bestehende Mangel an Berufskraftfahrern prägt die Branche weiterhin. Der Wettbewerbsdruck durch ausländische Verkehrsunternehmen ist nach wie vor sehr hoch. Modernere, verbrauchsärmere Fahrzeuge senken die Fahrzeugeinsatzkosten, belasten aber kurzfristig das Investitionsbudget. Zur Verbesserung der Liquidität des Betriebes werden Fahrzeuge zunehmend geleast oder gemietet. Die wachsende internationale Verflechtung der Unternehmen führt zu steigenden Ansprüchen an die Logistik; die Komplexität der Lieferketten nimmt deutlich zu. Strategische Allianzen und Kooperationen ermöglichen, verbesserte Logistiklösungen aus einer Hand anzubieten. 1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Als modernes mittelständisches Unternehmen sind wir auf Transportmanagement und Logistik spezialisiert. Für die europaweiten Distributionen mit Schwerpunkt Deutschland standen im Geschäftsjahr rund 160 LKWs, davon 120 mit Mitnahmestaplern, 33.000 Palettenstellplätze und etwa 435 Mitarbeiter zur Verfügung. Zusätzlich kann zur Abrundung auf zahlreiche Partner aus dem Log Coop Netzwerk zurückgegriffen werden. Weiterhin sind wir dabei als langjähriger Partner vorwiegend für die Hörmann-Gruppe und weitere namhafte Unternehmen tätig. Die Umsatzleistung wird zu ca. 83 % im Inland und zu ca. 17 % mit dem benachbarten europäischen Ausland erbracht. Etwa 84 % der Umsätze entfallen auf Transport- und 16 % auf Lagerleistungen. 1.3 Investitionen Von dem Zugang im Anlagevermögen von insgesamt TEUR 17.902 entfielen im Wesentlichen mit TEUR 2.228 auf den Fuhrpark und TEUR 15.155 auf Anzahlungen für die Planung des neuen Logistikzentrums in Brockhagen. In Brockhagen an der Michaelisstr. wurde Anfang 2021 mit dem Neubau eines Logistikzentrums begonnen. Für das Verwaltungsgebäude nebst Hochregallager und modernem Verladesystem ist ein Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro vorgesehen. Bei Abschreibungen im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von TEUR 2.347 betrug die Investitionsquote in das Anlagevermögen gut 158 %. Aus dem Fahrzeugverkauf und Handel wurde in 2021 insgesamt ein Gewinn in Höhe von TEUR 225 erzielt. Die Geschäftsräume in Steinhagen und Ichtershausen sind unverändert langfristig von der Muttergesellschaft Leimkuhl Beteiligung + Verpachtung GmbH & Co. KG bzw. von nahestehenden Personen des Hauptkunden angemietet. 1.4 Finanzierungsmaßnahmen Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug in 2021 TEUR 5.921. Der cash flow aus der Investitionstätigkeit war auf Grund der durchgeführten Maßnahmen bei Neuinvestitionen in Höhe von TEUR 17.902 mit TEUR 17.653 negativ. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug TEUR 11.226. Zur Finanzierung der Neuinvestitionen, haben wir mittelfristige Bankkredite in Höhe von TEUR 11.854 und Mietkaufdarlehen in Höhe von 1.474 aufgenommen. Wie in den Vorjahren wurden Bankdarlehen und Mietkaufverpflichtungen dabei planmäßig zurückgeführt, in 2021 insgesamt TEUR 2.102. Zum Jahresende belaufen sich die Bankdarlehen auf TEUR 15.729 und die Mietkaufverpflichtungen auf TEUR 3.605. Die Verpflichtungen aus Leasing- und Serviceverträgen zum Jahresende 2021 betrugen insgesamt TEUR 5.706 (Vorjahr TEUR 7.533). Daneben bestehen Mietverpflichtungen für Geschäftsräume von TEUR 3.336, davon TEUR 1.065 gegenüber der Gesellschafterin. 1.5 Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2021 hatten wir durchschnittlich 435 Mitarbeiter beschäftigt, davon 69 kaufmännische Angestellte, 204 Kraftfahrer und 162 Lagerarbeiter. Die Vergütung erfolgt auf Grund einzelvertraglicher Regelungen nach branchenüblichen Grundsätzen. 2. Darstellung der Lage 2.1 Ertragslage Die Inlandstransportumsätze konnten gegenüber dem Vorjahr um ca. 11,0 % gesteigert werden. Die Umsätze im grenzüberschreitenden Transport sind um ca. 3 % angestiegen. Bei den Lagerleistungen war eine Steigerung von ca. 13 % zu verzeichnen. Insgesamt konnte die Umsatzleistung gegenüber dem Vorjahr um 10,02 % auf TEUR 49.173 gesteigert werden. Zusammen mit der Stabilisierung der Materialeinsatzquote von 38,97 % (Vorjahr 38,07 %) ergab sich hieraus eine Verbesserung des Rohertrages um 8,4 % auf TEUR 30.008. Demgegenüber standen Personalkostensteigerungen in Höhe von TEUR 687. Dabei betrugen die Personalkosten 60,5 % (Vorjahr 62,8 %) im Verhältnis zum Rohergebnis. Investitionsbedingt sind die Abschreibungen geringfügig um TEUR 115 auf TEUR 2.347 gestiegen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen mit TEUR 6.564 nunmehr 21,4 % (Vorjahr 19,2 %) im Verhältnis zum Rohergebnis. Weiterhin unbefriedigende Deckungsbeiträge ergeben sich aus dem Lagergeschäft im Lebensmittelbereich. Vor diesem Hintergrund wurde im Geschäftsjahr 2021 eine nochmalige Verbesserung des Jahresüberschuss auf TEUR 1.857 (Vorjahr TEUR 1.717) erwirtschaftet. 2.2 Finanzlage Dem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 5.921 stand ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von insgesamt TEUR 17.654 gegenüber. Aus der Ein- und Auszahlung von Bank- und Mietkaufkrediten resultiert insgesamt ein Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 11.226. Zum Jahresende 2021 entwickelte sich unter Einbeziehung des Jahresergebnisses ein Finanzmittelbestand von TEUR 2.574. Alle finanziellen Verpflichtungen konnten im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit erfüllt werden. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Jahr 2021 um TEUR 14.405 entsprechend 75 % auf insgesamt TEUR 33.364 gestiegen. Das gebundene Anlagevermögen ist dabei investitionsbedingt mit TEUR 26.825 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 11.294) gestiegen und beträgt 80,4 % der Bilanzsumme. Das buchmäßige Eigenkapital zum 31.12.2021 ist unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2021 von TEUR 1.857 auf TEUR 8.991 angewachsen und beträgt nunmehr 26,9 % der Bilanzsumme. Das langfristig gebundene Vermögen in Höhe von TEUR 26.825 ist zu 33,52 % durch Eigenkapital in Höhe von TEUR 8.991 und im Übrigen durch mittel- bzw. langfristige Verbindlichkeiten gedeckt. Den Verbindlichkeiten und Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 6.1092 steht kurzfristig gebundenes Vermögen in Höhe von EUR 6.514 gegenüber. 3. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung Unsere Gesellschaft hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden derzeit weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir derzeit nicht. Unkalkulierbare Risiken aus der Entwicklung der Kosten für Dieselpreise und Maut sind durch Vergütungsanpassungsklauseln in Kundenverträgen abgedeckt. Da etwa 70 % der Umsatzleistung mit der Hörmann-Gruppe abgewickelt werden, besteht insoweit eine gewisse Abhängigkeit von diesem Kunden im Hinblick auf dessen vertragliche Treue und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Durch die Übernahme komplexer Tätigkeiten für diesen Kunden, weit über die Beförderungsleistungen hinaus, besteht jedoch ein hohes Bindungsverhältnis. 4. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung Auch im Jahr 2022 ist die Umsatz- und Leistungsentwicklung unserer Gesellschaft in den ersten 5 Monaten stabil und äußerst zufriedenstellend. Daher ist auch für das Jahr 2022 zu erwarten, dass das Ergebnisniveau von 2020 und 2021 wieder erreicht wird. Dies ist insbesondere sehr erfreulich, da sowohl die Corona- wie auch die Kriegs- und Inflationseinflüsse die Wirtschaft insgesamt massiv beeinflussen. Unser straffes Kostenmanagement und die seit langem ausgehandelten Weiterbelastungsvereinbarungen von Treibstoffkosten an unsere Kunden machen uns hier in großen Teilen krisentauglich. Die Auftragslage ist weiterhin als sehr gut zu bezeichnen und lässt auch für 2023 den Rückschluss zu, dass die Auftragslage stabil bleibt. Insgesamt rechnen wir für das Geschäftsjahr 2022 wieder mit einem Jahresüberschuss von etwa TEUR 1.800. Der Bau des neuen Logistikzentrums in Steinhagen-Brockhagen wird planmäßig Ende August 2022 abgeschlossen sein und in Betrieb gehen. Sehr erfreulich ist, dass wir das Projekt ohne nennenswerte Kostensteigerungen zum Abschluss bringen werden. Das straffe Planungs- und Vergabekonzept mit drei beteiligten Planungsunternehmen hat dazu geführt, dass trotz massiv steigender Baupreise alle Arbeiten im Kostenrahmen durchgeführt werden konnten. Dieses Konzept werden wir für zukünftige Projekte weiter verfolgen. Für unsere bestehende Logistikimmobilie in der Borsigstraße konnten wir bereits zwei Unternehmen als Neukunden gewinnen. Unsere Einschätzung, dass wir mit der Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums gute Entwicklungsmöglichkeiten auf dem wachsenden Logistikmarkt haben, trifft vollständig zu. Auch die Entwicklung in unserem Business-to-Consumer Geschäftsfeld ist als sehr gut zu bezeichnen. Weitere Neukunden konnten gewonnen werden und sind schon integriert bzw. werden im 4. Quartal 2022 aufgeschaltet. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.
Steinhagen, den 15. Juni 2022 gez. Thomas Leimkuhl Bilanz per 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Anhang zum Jahresabschluss per 31.12.2021I. Allgemeine Angaben Die WLS-Spedition GmbH (im Folgenden Gesellschaft genannt) mit Sitz in 33803 Steinhagen wird beim Amtsgericht Gütersloh und der Nr. HRB 4520 geführt. Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021 wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie § 42 GmbHG aufgestellt. In dem Anhang sind die gesetzlich geforderten Angaben aufgenommen, soweit sie in Ausübung des Wahlrechts nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung gemacht wurden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit und entsprechen dem Vorjahresverfahren. Bei der Aufstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Zugänge zum Anlagevermögen sind zu Anschaffungskosten erfasst und soweit absetzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert bilanziert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen regelmäßig zwischen 3 und 13 Jahren (LKW/SZM 5 Jahre; Mitnehmstapler Anhänger und Auflieger 6 Jahre). Für Gebäude wurde die bisherige Abschreibung mit 2,5 % p.a. fortgeführt. Selbständig nutzbare geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in vollem Umfang abgeschrieben und gleichzeitig als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, und zwar unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist nach Risikostruktur gestaffelt in Form einer 0,5 - 1%igen pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt. Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck mit einem durchschnittlichen Marktzins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, von 1,87 % (Vorjahr 2,30 %) und einem Rententrend, soweit vereinbart, von 1,5 %. Die Gesellschaft hat von ihrem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, den Aufstockungsbetrag auf den 1.1.2010 in Höhe von EUR 97.450, der sich aus den geänderten Bewertungsvorschriften des HGB (BilMoG) ergibt, nur mit 1/15 der Rückstellung zuzuführen. Der Bilanzansatz der Pensionsrückstellung zum 31.12.2021 in Höhe von EUR 833.890,95 liegt daher mit EUR 19.490,05 unter dem nach HGB ermittelten Erfüllungsbetrag für laufende Pensionen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31.12.2021 EUR 31.788,00. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Gesellschaft steht unter der einheitlichen Leitung der Leimkuhl Beteiligung + Verpachtung GmbH & Co. KG. Im Hinblick auf § 271 Abs. 2 HGB scheitert die Beurteilung als verbundenes Unternehmen daran, dass das Mutterunternehmen im Inland nicht als Kapitalgesellschaft organisiert ist und die Größenmerkmale des § 293 HGB nicht erreicht werden. Die Unternehmensgruppe beachtet daher freiwillig die bilanziellen Folgen der Verbundenheit und weist die Forderungen und Verbindlichkeiten aus der Unternehmensgruppe unter nahestehenden Unternehmen aus. III. Erläuterung zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde - einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen - in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag die nachfolgenden, unter Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen ausgewiesenen, Ansprüche in Höhe von EUR 1.331.544,65 (Vorjahr EUR 1.876.107,04). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betrugen EUR 24.882,07 (Vorjahr EUR 11.149,83). Der Jahresüberschuss 2021 beträgt EUR 1.856.773,66. Unter Einbeziehung des Gewinnvortrages aus Vorjahren von EUR 6.473.143,91 ergibt sich insgesamt ein verwendungsfähiger Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.329.917,57. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Strukturierung, Besicherung und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wurden in diesem Anhang als Verbindlichkeitenspiegel (Anlage) dargestellt. Angabepflichtige Haftungsverhältnisse der in § 251 HGB genannten Art sowie sonstige finanziellen Verpflichtungen wurden in dem als Anlage beigefügten Verbindlichkeitenspiegel ausgewiesen. IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen entfallen ca. 82 % auf Inlandsleistungen und ca. 18 % auf grenzüberschreitende Beförderungsleistungen in europäische Nachbarstaaten. Aus Anlageverkäufen resultierte ein Buchgewinn von EUR 224.793 (Vorjahr EUR 142.885). Aus periodenfremden Erträgen von EUR 30.644 und periodenfremden Aufwendungen von EUR 3.323 ergab sich ein periodenfremdes Ergebnis in Höhe von EUR 27.321. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 25.000,00. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Geschäftsjahr. V. Nachtragsbericht Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie des Kriegsgeschehens in der Ukraine sind derzeit nur bedingt abschätzbar. Die Risiken in diesem Zusammenhang sind vielfältig und betreffen neben der Aufrechterhaltung von Lieferketten insb. auch die Absatzseite. Dies kann in extremen Fällen sogar die Fortführungsfähigkeit von Unternehmen bedrohen. Quantitative Aussagen des Einflusses dieser Gegebenheiten auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht zuverlässig möglich. VI. Ergebnisverwendung Nach dem Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss 2021 in Höhe von EUR 1.856.773,66 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.473.143,91, insgesamt somit EUR 8.329.917,57 auf neue Rechnung vorgetragen werden. VII. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch folgende Person wahrgenommen:
Die gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen EUR 293.181. Die Gesamtbezüge für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und ihre Hinterbliebenen betrugen EUR 118.435. Die Verpflichtungen aus laufenden Pensionen für frühere Organmitglieder und deren Hinterbliebenen betragen EUR 853.381. Davon sind EUR 833.890 zurückgestellt. Organmitgliedern wurden Kredite in Höhe von EUR 78.506,71 gewährt, die mit 6,5 % verzinst werden. Die Kredite wurden im Berichtsjahr vollständig getilgt. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2021 wurden 435 (Vorjahr 448) Mitarbeiter beschäftigt davon 69 Angestellte, 345 gewerbliche Arbeiter und 21 Teilzeitkräfte.
Steinhagen, den 15. Juni 2022 gez. Thomas Leimkuhl Anlagenspiegel 2021
Verbindlichkeitenspiegel 2021
Für die der Mithaftung unterliegenden Verpflichtungen wurden daneben Grundschulden über EUR 281.210,53 Sicherungsübereignungen von Sachanlagen und Globalzessionen als Sicherheit gestellt. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der oben ausgewiesenen Haftungsverhältnisse wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten Gesellschafterin als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WLS-Spedition GmbH, Steinhagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WLS-Spedition GmbH, Steinhagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WLS-Spedition GmbH, Steinhagen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Steinhagen, den 27. Juni 2022 Teuto
Treuhand GmbH
gez. Patrick Hippe, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 19. August 2022. |
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