SER TopCo GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Klutz seit 28.7.2023 | Geschäftsführer |
Gregor Dr. Joeris seit 31.10.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SER Global Holding GmbHBonnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für den Konzernabschluss 31. Dezember 2021 umfassend den Zeitraum 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen des Konzerns a) Vorbemerkungen b) Geschäftsmodell b) Ziele, Strategien und Steuerungssystem c) Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht des Konzerns a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen b) Geschäftsverlauf c) Lage des Konzerns i) Ertragslage ii) Finanzlage iii) Vermögenslage iv) Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage v) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Grundlagen des Konzernsa) VorbemerkungenDie SER Global Holding GmbH ist die oberste deutsche Muttergesellschaft im SER-Konzern und stellt den Konzernabschluss für die SER-Gruppe auf. b) GeschäftsmodellDer SER-Konzern (nachfolgend auch kurz "SER" oder "SER-Konzern") ist einer der führenden europäischen Hersteller von Enterprise Content Management (ECM) Systemen und vertreibt diese international, mit Schwerpunkt in Europa. Das Kernprodukt DOXIS® ist die erste ECM-Technologie, die als Content Services-Plattform (CSP) entworfen und entwickelt wurde, und umfasst das gesamte Funktions- und Leistungsspektrum eines ECM Systems inklusive moderner Lösungen für Business Process Management (BPM), welche die Durchführung intelligenter Workflow Anwendungen ermöglichen: Capturing mit integrierter Intelligenz, Archivierung, Information Lifecycle Management, Dokumenten-Management & elektronische Akten, Workflowautomatisierung & Business Konnektoren, Business Process Management, Collaboration und Wissensmanagement.DOXIS® erfüllt als technischer Vorreiter die vielfältigen Marktanforderungen, ist von den internationalen Analysten Gartner und Forrester als eines der führenden Systeme bewertet worden und gehört damit weltweit zu den besten ECM Anbietern. DOXIS® steht in 14 Amtssprachen für 135 Länder zur Verfügung.SER sieht weiterhin ein großes Kundenpotenzial für Wachstum in den verschiedensten Ländermärkten und mit neuen, kundenorientierten Lösungen.Mit Doxis ICA (Intelligent Content Automation) wurde die nächste Produktgeneration in 2022 gelauncht. Doxis ICA verbindet und managt Content aus führenden Business-Anwendungen, automatisiert Prozesse systemübergreifend und erschließt Informationen mittels contextual AI und modernsten, cloud-nativen Solution Suites. c) Ziele, Strategien und SteuerungssystemDie strategische Führung der SER-Gruppe erfolgt durch die Geschäftsführer der SER Holding GmbH, die die Enkelgesellschaft der SER Global Holding GmbH ist, und einem Beirat.Auf flache Hierarchien, eine enge Abstimmung aller Entscheider und schnelle Handlungsfähigkeit der Akteure innerhalb des Konzerns in allen Fragen der Geschäfts-, Entwicklungs- und Produktstrategie sowie der Vertriebsaktivitäten wird großer Wert gelegt. Dieses effiziente und pragmatische Organisationsdesign wird stetig überwacht und weiterentwickelt.Die SER Group ist europaweit mit Tochtergesellschaften vertreten.d) Forschung und EntwicklungDie SER legt größten Wert auf Innovation und stetes Aktualisieren der eigenen Software auf den Stand der Technik. SER investiert bereits über mehrere Jahre hinweg rd. 10. Mio. EUR p.a. in Forschung und Entwicklung - von der Pflege der vorhandenen Software über eine permanente Erneuerung der Produktsuiten bis hin zur Förderung entsprechender schulischer und universitärer Bildungseinrichtungen. Auch in den nächsten Jahren wird sich an dieser Größenordnung planmäßig nichts ändern. Kooperationen mit Universitäten gehören mit zur Strategie des Bereiches F&E.2. Wirtschaftsbericht des Konzernsa) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenIn einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld bedingt durch die andauernde, weltweite Corona-Pandemie sowie Störungen in den weltweiten Lieferketten erholten sich die meisten Regionen nur langsam. Insgesamt konnte die Wirtschaft weltweit nach einem schwierigen Jahr 2020 wieder um ca. 6% in 2021 wachsen. Eine steigende Inflation führt allerdings zu einem Druck auf Kosten und Unternehmensgewinne, was auch die wirtschaftliche Situation der SER Gruppe beeinflussen kann. Für 2022 rechnet das IWF mit einem geringeren Wachstum von 3,6%.[1] Für den für SER immer noch wichtigsten deutschen Markt wird vom DIW Berlin ein Wirtschaftswachstum von 3,0% erwartet.[2] Die Prognosen haben sich in den ersten Monaten in 2022 bedingt durch die höher als erwartete Inflation sich allerdings bereits weiter gesenkt. In der für SER maßgeblichen ITK-Branche ist eine leicht unterproportionale Entwicklung zu verzeichnen. Der ITK-Markt wuchs gemäß dem Branchenverband BITKOM im Jahr 2021 um 4,0% auf 181,5 Mrd. EUR, allerdings wuchs das darin enthaltene Software-Segment um 8,0% auf 29,8 Mrd. EUR und das enthaltene IT-Services Segment um 3,7% auf 39,9 Mrd. EUR.[3] Für das Jahr 2022 wird in den für SER relevanten Bereichen Software und IT-Services ein im Vergleich zur Gesamtwirtschaft sowie zum ITK-Markt überproportionales Wachstum erwartet: Software um 8,8% auf 32,4 Mrd. EUR, IT-Services um 5,3% auf 43,6 Mrd. EUR. Seit Jahren positionieren die marktführenden Analystenhäuser Gartner und Forrester die SER Group unter den international führenden Anbietern. SER wurde 2017 erstmals von Gartner als "Visionary" im "Magic Quadrant for Content Services Platforms (CSP)" positioniert (SER als "Visionär" platziert - Gartner Magic Quadrant for Content Services Platforms - SER Group) und konnte ihre Position seither kontinuierlich verbessern. Der Magic Quadrant unterstützt Käufer bei der Auswahl einer geeigneten Content Services-Plattform. Die SER-Positionierung als Visionary stellt die Modernität der Doxis-Plattform im Anbietervergleich heraus. Forrester positioniert SER in seiner "Forrester Wave for Content Platforms" als "Strong Performer". SER erfüllt mit Doxis z.B. den von Forrester im Report erkannten steigenden Bedarf an flexiblen Plattformen mit App- und User Interface Design- und Entwicklungswerkzeugen, mit denen Unternehmen Anwendungen optimal auf die Bedürfnisse der Anwender zuschneiden können. Erst kürzlich wurde SER vom Analystenhaus Quadrant Knowledge Solutions in seiner SPARK Matrix als "Leader" im weltweiten Content Service Platform-Markt positioniert und zählt damit zu den Top 5 Anbietern im weltweiten Vergleich. SER erfüllt mit Doxis z.B. den von Forrester im Report erkannten steigenden Bedarf an flexiblen Plattformen mit App- und User Interface Design- und Entwicklungswerkzeugen, mit denen Unternehmen Anwendungen optimal auf die Bedürfnisse der Anwender zuschneiden können. SER hat mit seiner "follow the customer strategy" seine internationale Präsenz stets verbreitert und eine wachsende Bedeutung als internationaler Anbieter erreicht. b) GeschäftsverlaufDie Auftragseingänge und Umsätze sind trotz der gesamtwirtschaftlichen, weltweiten Störungen signifikant gewachsen und sehr zufriedenstellend. Dazu trug auch die im Dezember 2020 erworbene Interventure Holding AG, Zug, sowie deren Tochtergesellschaft Interact Digital AG, Zürich bei, die das ECM-Geschäft der SER in der Schweiz verstärkt hat. Der Vollzug des Kaufs fand im Januar 2021 statt. c) Lage des Konzernsi. ErtragslageDie Gesamtleistung stieg um 12,9% von 87,6 Mio. EUR in 2020 auf 98,9 Mio. EUR in 2021. Der Konzernrohertrag stieg um 10,2 Mio. EUR von 81,7 Mio. EUR in 2020 auf 91,9 Mio. EUR in 2021. Dies entspricht einer Steigerung um 12,5%. Die Rohertragsquote blieb mit 93% konstant hoch und spiegelt wieder, dass Software nahezu ausschließlich selbst entwickelt und Professional Service Leistungen ebenfalls zu fast 100% durch eigenes Personal erbracht werden. Das Reported EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) und die Umsatzrentabilität dieser Kennzahle haben sich zusammenfassend wie folgt entwickelt:
Insb. durch das signifikante Umsatzwachstum konnte das Reported EBITDA von 18,5 Mio. EUR (2020) um 2.2 Mio. EUR auf 20.7 Mio. EUR gesteigert werden. ii. FinanzlageDem Finanzmanagement (Debitoren, Kreditoren, Cashflow-Planung) wird im SER-Konzern große Bedeutung beigemessen. Insbesondere durch die steigenden rekurrierenden Umsätze wie branchenübliche langfristige Wartungsverträge ist ein bedeutender Teil des Cashflows stabil und langfristig planbar. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich von einem sehr hohen Vorjahresniveau von 17.164 TEUR um 4.782 TEUR auf 12.788 TEUR hauptsächlich durch gestiegene Forderungen und verringerte Verbindlichkeiten sowie höherem Steueraufwand. Die flüssigen Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten) betragen zum 31.12.2021 16,3 Mio. EUR (31.12.2020: 22,2 Mio. EUR) und sind damit um 5,9 Mio. EUR gesunken, was insb. durch den Kauf der Interventure Holding AG, Zug bedingt war. iii. VermögenslageDem unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Software, Kundenstamm und Firmenwert stehen aus der Refinanzierung erfasste sonstige Verbindlichkeiten und latente Steuern gegenüber. Das Konzerneigenkapital per 31.12.2021 beträgt 11,8 Mio. EUR (Vorjahr 13,6 Mio. EUR), die Eigenkapitalquote beträgt 6,8%. Wenn man das Gesellschafterdarlehen der luxemburgischen Muttergesellschaft als eigenkapitalähnlich auffasst, so beträgt das Konzerneigenkapitel 65,8 Mio. EUR (Vorjahr: 67,9 Mio. EUR) und die Eigenkapitalquote am 31.12.2021 37,3% (Vorjahr: 39,1%). Die Vermögenslage ist, insbesondere durch den vorerwähnten Bestand der liquiden Mittel von 16,3 Mio. EUR, sehr gut. iv. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und VermögenslageFür das Jahr 2021 lässt sich die folgende Gesamtaussage treffen: Bei einer erheblichen Gesamtleistungssteigerung von 87,6 Mio. EUR auf 98,9 Mio. EUR und einer fast analogen Steigerung des Umsatzes konnte der Rohertrag erheblich gesteigert werden. Der gestiegene Rohertrag hat die notwendigen zusätzlichen Investitionen für den zukünftigen Erfolg sowie die geographische Erweiterung der SER Gruppe erwirtschaftet. Die liquiden Mittel sanken - insb. aufgrund der Investitionen und dem Kauf der Schweizer Interventure Holding AG, Zug, sowie deren Tochtergesellschaft Interact Digital AG, Zürich von 22,2 Mio. EUR in 2020 auf 16,3 Mio. EUR in 2021. Das Konzerneigenkapital per 31.12.2021 beträgt 11,8 Mio. EUR (Vorjahr 13,6 Mio. EUR), die Eigenkapitalquote beträgt 6,7%. Wenn man das Gesellschafterdarlehen der luxemburgischen Muttergesellschaft als eigenkapitalähnlich auffasst, so beträgt das Konzerneigenkapitel 69,0 Mio. EUR (Vorjahr: 67,9 Mio. EUR) und die Eigenkapitalquote am 31.12.2021 39,1% (Vorjahr: 39,1 %). Der SER-Konzern finanziert das laufende Geschäft durch den eigenen Cashflow. v. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenDie finanziellen Leistungsindikatoren sind insbesondere • Auftragseingang • Gesamtleistung sowie ARR (wiederkehrende Einnahmen) • Reported EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), als Indikator für den operativen Cashflow, sowie • Operativer Cashflow SER-intern werden diese Leistungsindikatoren monatlich von der Konzern- bis hin zur Geschäftsstellenebene ermittelt (Operativer Cashflow nur auf Konzernebene) und dienen als maßgebliche Steuerungskennzahlen. Auf Konzernebene wurde die Entwicklung dieser Indikatoren weiter oben dargestellt. Die Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als ein nichtfinanzieller Leistungsindikator ist im Branchenvergleich im Durchschnitt eher hoch. Gleichzeitig wird mit der selektiven Einstellung von Talenten in den verschiedenen Bereichen neue Ideen gefördert und "state-of-the-art" Know-how im Unternehmen eingebunden. Damit sind fundiertes, gewachsenes Know-how und neue Ideen von außen gleichermaßen vorhanden. 3. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtNachfolgend wird die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns unter Berücksichtigung der wesentlichen Chancen und Risiken zusammenfassend dargestellt. Für das Geschäftsjahr 2022 ist geplant, die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Zurzeit ist noch abschließend abzusehen, ob und wenn ja, welche Auswirkungen die weltweite Störung der Lieferketten sowie die Corona-Pandemie direkt aber insb. auch indirekt auf die Geschäftsentwicklung haben. Gleichzeitig wird durch weiter gesteigerte Investitionen in die Produktentwicklung und den Ausbau der Aktivitäten und Präsenz in bestehenden und neuen internationalen Märkten mit der Einstellung von zusätzlichem Personal und Marketingaufwendungen eine geringfügige Senkung der Ertragslage erwartet. Auf Finanzierungsseite ist die Fremdfinanzierung durch einen Private Debt Fonds und aufgrund der geringen Nettoverschuldung ein kalkulierbares Risiko. Die Geschäftsführung befindet sich insoweit in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit den Vertretern der relevanten Stakeholder. Für den SER-Konzern gehören auch das teils durch Versicherungen abgedeckte Produktfehlerrisiko der verkauften Software (Produkthaftung), der Verlust von Schlüsselpersonal (Know-how-Träger) sowie im Kontext der Internationalisierung weltpolitische Verwerfungen zu den erwähnenswerten Risiken. Weitere Risiken liegen in der Projektdurchführung, welche seit einigen Jahren bereits durch die Verantwortung der inzwischen durch Erfahrung bewährten Geschäftsstellenleiter nahe vor Ort bei den Kunden und deren Projekten minimiert werden. Für die laufende Risikoeinschätzung stützt sich die Geschäftsführung unter anderem auf ERP Tools zur Dokumentation und zum konzernweit einheitlichen Controlling von Auftragsbestand, Pipeline und Forecast. Hierzu werden auch regelmäßige Gespräche auf allen Managementebenen geführt. Das Produktfehlerrisiko wurde seit Bestehen der SER durch geeignete Maßnahmen verstärkter Qualitätssicherung stets sehr gering gehalten. Es bestehen dokumentierte Qualitätssicherungsmaßnahmen in den Bereichen Software-Entwicklung, Professional Service und Anwendungsentwicklung, die durch weitreichende Zertifizierungsmaßnahmen gestützt werden. Diese Zertifizierungs-Maßnahmen dienen der Verbesserung des Produktes als auch der zunehmenden Risiken im Bereich IT-Security. Hier sind aktuellste Methoden und Sicherungsmaßnahmen implementiert und mögliche Schäden versichert. Der Fachkräftemangel ist nach wie vor ein nicht direkt finanziell wirksames Risiko. Mittlerweile ist die SER Group dazu übergegangen, neue Mitarbeiter europaweit auch durch hauseigene Recruiter zu finden. Das Risiko des Verlustes von Schlüsselpersonal wird als relativ gering erachtet und kontinuierlich gemonitort. Das Liquiditäts- und Finanzierungsrisiko ist aufgrund des hohen regelmäßigen Cashflows und der gesicherten Finanzierung gering. Forderungsausfallrisiken bestehen - sowohl aus langjähriger Geschäftserfahrung als auch bei der Struktur der SER-Kunden - derzeit so gut wie nicht. Unter zusammenfassender Würdigung aller erkennbaren Faktoren, nicht zuletzt auch wegen der inzwischen weiter verstärkten guten Marktposition, geht die Geschäftsführung des SER-Konzerns für die nächsten Wirtschaftsjahre von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung aus.
Bonn, den 30.11.2022 SER Global Holding GmbH Geschäftsführung Kurt Werner Sikora Dr. John Bates [1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/ [2] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74644/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-deutschland/ Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang zum 31. Dezember 2021Die Firma des Mutterunternehmens lautet SER Global Holding GmbH. Ihr Sitz ist Bonn. Die Gesellschaft wird beim Registergericht Bonn unter der Nummer HRB 24607 geführt. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns umfasst die Geschäftsfelder: • Entwicklung von Dokumentenmanagement-Systemen. Die aktuelle Produktsuite wird unter dem Namen "DOXiS" verkauft. • Vertrieb aller dieser Produkte mit Schwerpunkt in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Rest-Europa • Ausweitung des Geschäftes mit branchenspezifischen Lösungen (z.B.: eGovernment, Health Care, Bankensektor) I. Gliederung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit von der Möglichkeit der Zusammenfassung von Ausweisposten in der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Gebrauch gemacht wurde, ist die erforderliche Aufgliederung im Anhang erfolgt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Jahresabschlüsse der in die Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Dabei wurden die von der SER Global Holding GmbH (SGL GmbH) als Mutterunternehmen angewandten Bilanzierungsregeln auch von den Tochterunternehmen beachtet. Soweit die ausländischen Tochtergesellschaften ihre Abschlüsse nach abweichenden Grundsätzen erstellt haben, wurden die erforderlichen Anpassungen für Konzernzwecke vorgenommen und Abschlüsse in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2021 und die Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem gewogenen Durchschnittskurs des jeweiligen Geschäftsjahres von Schweizer Franken, Britischen Pfund, VAE-Dirham und Polnischen Zloty in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wurde zum historischen Kurs in Euro umgerechnet. Die dabei entstandenen Umrechnungsdifferenzen werden als Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung erfasst. Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. AnlagevermögenDie immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und auf die voraussichtliche Nutzungsdauer linear zwischen 3 und 8 Jahren abgeschrieben. Die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Entwicklungskosten für Software, die im Rahmen der Produktseite der SER genutzt werden. Sie werden nach Fertigstellung über einen Zeitraum von acht Jahren linear abgeschrieben. Die bei der Erstkonsolidierung im Rahmen der Neubewertung ermittelten und aktivierten stillen Reserven der Software und des Kundenstammes wurden über 8 bzw. 10 bis 20 Jahre abgeschrieben. Der Firmenwert wird aufgrund der Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen über 10 bis 15 Jahre abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und entsprechend der jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen entsprechen den betrieblichen Nutzungsdauern von 3 bis 13 Jahren. Abgänge aus dem Anlagevermögen wurden zu Restbuchwerten ausgebucht. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von € 250,01 bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. VorräteDie unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Personaleinzelkosten für Leistungen eigener Mitarbeiter und tatsächlich in Rechnung gestellte Kosten für bezogene Fremdleistungen. Weiterhin wurden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten in die Bewertung einbezogen. Die unfertigen Leistungen wurden verlustfrei nach den Verhältnissen am Absatzmarkt bewertet. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Die Herstellungskosten erfassen die Einzelkosten der Fertigung und angemessene Teile der Verwaltungskosten. Risiken aus der Verwertbarkeit der Bestände wurden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. ForderungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch die Vornahme von Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Unter der Pensionsrückstellung werden die von der österreichischen Gesellschaft gebildeten Abfertigungsrückstellungen erfasst. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: • Durchschnittlicher Marktzins von 2,32 % p.a. für eine Laufzeit von 15 Jahren, wie er von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wurde. • Pensionsalter von 60 Jahren für Frauen und 65 Jahren für Männer. • Gehaltstrend 2,73 % p.a. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern Die aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz sowie aus Konsolidierungsbuchungen i.S.d. § 306 HGB resultierenden passiven latente Steuern wurden mit einem Ertragssteuersatz von 32,0 % (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer) erfasst. Umsatzerlöse Bei Software-as-a-Service-Verträgen (SaaS) erfolgte die Umsatzrealisierung entsprechend der monatlich vereinbarten Vergütungen. Währungsumrechnungen Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB. III. KonsolidierungsgrundsätzeKonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss der SGL GmbH, Bonn, als Obergesellschaft wurden zum 31. Dezember 2021 die nachfolgend aufgeführten Tochtergesellschaften einbezogen:
Zum 1. Januar 2021 wurde erstmalig die SID in den Konzernabschluss einbezogen, nachdem zum selben Zeitpunkt die bereits in Vorjahren in den Konzernabschluss erfasste SER Schweiz AG sowie die Tochtergesellschaft der nunmehr firmierenden SID auf diese verschmolzen wurde. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der zum 1. Januar erworbenen SID wurden stille Reserven in Software, Kundenstamm und ein Geschäftswert in Höhe von insgesamt T€ 15.415 sowie latente Steuern in Höhe von T€ 2.798 erfasst. Von den im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften nehmen die Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses und eines Lageberichtes nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften gem. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch: SER HoldCo GmbH SER Holding GmbH SERgroup Holding International GmbH SER Solutions Deutschland GmbH SER Banking Software Solutions GmbH SER Solutions International GmbH SER eGovernment Europe GmbH SER HealthCare Solutions GmbH SER Software Technology GmbH Nicht in den Konzernabschluss entsprechend § 296 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung einbezogen wurde die OOO SER Software RUS (SRU), Moskau/Russland Der 100%-ige Anteil an der SRU wird über die SSI gehalten. Konsolidierungsgrundsätze im EinzelnenDie Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Die Anschaffungskosten der verbundenen Unternehmen wurden dabei mit dem konzernanteiligen Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen verrechnet. Aktivische Unterschiedsbeträge wurden als Firmenwert, Kundenstamm oder Software ausgewiesen. Bei der Schuldenkonsolidierung sind die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den voll konsolidierten Gesellschaften eliminiert worden. Mit der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Umsätze, Aufwendungen und Erträge aus Geschäften zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften aufgerechnet. Zwischenergebnisse aus dem sonstigen konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr wurden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge wurden Steuerabgrenzungen vorgenommen. IV. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögenDie Zusammensetzung des Anlagevermögens sowie die Gliederung und Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen des Anlagevermögens im Konzernabschluss 31. Dezember 2021 sind im Konzernanlagespiegel dargestellt. (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die aus den Erstkonsolidierungen entstandenen fortgeschriebenen Unterschiedsbeträge setzen sich wie folgt zusammen:
(2) Sachanlagen Die Zugänge im Konzernanlagespiegel betreffen im Wesentlichen Investitionen in Hardware und Geschäftsausstattung. (3) Finanzanlagen Die Finanzanlagen betreffen das folgende nicht konsolidierte Unternehmen (Werte 31. Dezember 2020):
Umlaufvermögen(4) Vorräte
Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um bis zum Bilanzstichtag erbrachte auftragsbezogene Dienst- und Entwicklungsleistungen für Kunden. Der Warenbestand des Konzerns beinhaltet die Hardwarebestände sowie zum Weiterverkauf erworbene Softwarelizenzen. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 183,2 (Vj: T€ 178,7) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (6) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel betreffen neben Kassenbeständen vor allem die zum Bilanzstichtag bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten. Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind T€ 428,6 (VJ: T€ 424,4) zugunsten gewährter Avalkredite verpfändet. (7) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Zahlungen für Wartung und Lizenzgebühren erfasst, die erst in den kommenden Geschäftsjahren zu Aufwand werden. (8) Eigenkapital Der Konzern weist zum 31.12.2021 ein Eigenkapital von T€ 11.785,6 (Vj: T€ 13.552,2) aus. Das Eigenkapital der SGL beträgt T€ 20.811,9 (Vj: T€ 20.869,8). (9) Rückstellungen
Unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind die "Abfertigungsverpflichtungen" der österreichischen Tochtergesellschaft gegenüber ihren Mitarbeitern ausgewiesen. In den Steuerrückstellungen wurden erwartete Nachzahlungen für Ertragsteuern abgebildet. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die personalbezogenen Rückstellungen decken alle Verpflichtungen aus Urlaubs- und variablen Gehaltsansprüchen der Mitarbeiter ab. Die Rückstellungen für geschäftsspezifische Risiken umfassen im Wesentlichen nachlaufende Kosten aus dem Projektgeschäft, Gewährleistungs- und Garantierückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für noch zu erstellende Gutschriften. Die übrigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie Rückstellungen für die Kosten der Konzernabschlussprüfung und der Erstellung der betrieblichen Steuererklärungen. (10) Verbindlichkeiten
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 56.703,7 (Vj.: T€ 54.013,9). Für Verbindlichkeiten von T€ 59.255,6 (VJ: T€ 59.305,8) wurden sämtliche Forderungen, Bankguthaben und immaterielle Rechte der Gesellschaften SERgroup Holding International GmbH, SER Solutions Deutschland GmbH und der SER Banking Software Solutions GmbH abgetreten. (11) Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert im Wesentlichen aus der Stichtagsabgrenzung von Einzahlungen für quartalsweise fakturierte Wartungsrechnungen, die erst im kommenden Geschäftsjahr zu Umsatz werden. (12) Passive latente Steuern Die aus steuerlichen Bewertungsabweichungen entstehenden passiven latenten Steuern wurden mit dem Ertragssteuersatz von 32,0% (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer) ermittelt. Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen latenten Steuern betragen T€ 24.828,8 (Vj: T€ 23.869,4); aus der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände T€ 2.015,6 (Vj: T€ 1.399,4) sowie verrechnete aktive latente Steuern aus Verlustvorträgen über T€ 0,0 (Vj: T€ 192,0)Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(13) Umsatzerlöse Von den Konzernerlösen wurden T€ 23.820,3 (Vj: T€ 15.242,3) im Ausland erzielt. Aufgrund der Erstkonsolidierung der SID erhöhten sich die Umsatzerlöse um T€ 8.320. (14) Andere aktivierte Eigenleistungen Es handelt sich um selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (Software) der SHI. Von den gesamten Entwicklungskosten in Höhe von T€ 9.851 (Vj: T€ 7.178,8) wurden im Geschäftsjahr 2021 T€ 2.132,0 (Vj: T€ 1.351,4) aktiviert. (15) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Gewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 77,0 (Vj: T€ 13,1). (16) Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von T€ 478,4 (Vj: T€ 142,8). Die Erstkonsolidierung der SID führte zu erhöhten Personalaufwendungen von T€ 5.675,9. Im Berichtszeitraum waren im Konzern durchschnittlich 578 Mitarbeiter (Vj: 521 Mitarbeiter) beschäftigt. Zum 31. Dezember 2021 waren 585 Mitarbeiter (Vj: 519 Mitarbeiter) im Konzern beschäftigt. (17) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von T€ 131,8 (Vj: T€ 42,2) aus Währungsumrechnung enthalten. Das für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers von T€ 186,9 berücksichtigt T€ 110,0 Abschlussprüferleistungen und T€ 76,9 Steuerberatungsleistungen. (18) Finanzergebnis
Bei den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträgen des Vorjahrs handelt es sich um Verwahrentgelte ("Strafzinsen") auf Bankguthaben. (19) Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten einen Ertrag in Höhe von T€ 2.070,4 (Vj: T€ 2.122,6) aus der Berücksichtigung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen und einen Aufwand in Höhe von T€ 616,1 (Vj: T€ 235,8) aus der Erhöhung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände. Ergänzende AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenDie zum 31. Dezember 2021 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingkosten in Höhe von T€ 22.064,1 (Vj: T€ 27.291,4); davon sind T€ 6.764,5 (Vj: T€ 6.758,8) zur Zahlung innerhalb eines Jahres fällig. Angabe zu den Organen Als Geschäftsführer der SER Global Holding GmbH waren im Geschäftsjahr bestellt:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Bonn, 30. November 2022 Kurt-Werner Sikora, Geschäftsführer Dr. John Bates, Geschäftsführer Konzern Anlagevermögen zum 31. Dezember 2021
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
Zusätzliche Angaben Zur Ausschüttung an die Gesellschafter stehen T€ 20.778,0 (Vorjahr: T€ 20.835,9) zur Verfügung. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SER Global Holding GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der SER Global Holding GmbH, Bonn, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SER Global Holding GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichend geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 30. November 2022 Sauerland
Rybka und Partner mbB
Wolfgang Rogalli, Wirtschaftsprüfer Philipp Heimbach, Wirtschaftsprüfer Sonstiger BerichtsteilDer Konzernabschluss wurde am 27. Dezember 2022 gebilligt. |
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