Dom Buchhandlung GmbH

Domhof 2, 49074 Osnabrück, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 15266
Eingetragen
26.1.1984
Branche
Verlegen von BüchernEinzelhandel mit BüchernBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Das Betreiben einer Buchhandlung einschließlich Versandbuchhandlung und das Verlegen von Büchern und Schriften, ferner die Beteiligung an Unternehmen, die im Buchhandel und im Verlagsbereich tätig sind. Die Gesellschaft übernimmt die Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse in ihrer jeweils geltenden Fassung und verpflichtet sich hierdurch, das kirchliche Arbeitsrecht anzuwenden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elisabeth Farwick
seit 17.12.2020
Prokura
Ulrich Waschki
seit 3.1.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bischöflicher Stuhl zu Osnabrück
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
330.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dom Buchhandlung GmbH

Osnabrück

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

A K T I V A

31.12.2023
€ 
31.12.2022
€ 
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 60,00
II. Sachanlagen 7.762,00 15.953,00
III. Finanzanlagen 23.057,54 23.057,54
30.824,54 39.070,54
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 87.175,32 106.182,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 111.927,84 108.103,45
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 475.723,74 434.783,92
674.826,90 649.069,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.907,63
705.651,44 690.047,88

P A S S I V A

31.12.2023
€ 
31.12.2022
€ 
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 330.000,00 330.000,00
II. Kapitalrücklage 418.803,61 418.803,61
III. Bilanzverlust -169.744,00 -169.744,00
579.059,61 579.059,61
B. Rückstellungen 12.343,24 9.243,24
C. Verbindlichkeiten 114.248,59 101.745,03
705.651,44 690.047,88

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1 Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Osnabrück und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 15266 mit der Firma Dom Buchhandlung GmbH eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

In der Gliederung der Bilanz ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurden einheitlich über eine planmäßige Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden mit Hilfe der im Buchhandel zulässigen vereinfachenden Pauschalbewertung bewertet. Auf den gesamten im Rahmen der Inventur festgehaltenen Buchbestand wurde ein Pauschalabschlagssatz von 60 % auf den Ladenverkaufspreis, netto ohne Umsatzsteuer, vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bei Handelsware bzw. Herstellungskosten bei Verlagserzeugnissen und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung gewährt, die über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands Anstalt des öffentlichen Rechts (KZVK), Köln, abgewickelt wird. Die Zusatzversorgung umfasst eine Alters-, Erwerbsminderungs- sowie eine Hinterbliebenenversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur KZVK werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet. Die Summe der der Beitragserhebung zugrundeliegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt T€ 182 (Vorjahr T€ 182).

Bezüglich der Rentenansprüche und Rentenanwartschaften aus Zusagen, die vor dem 1. Januar 2002 (Umstellungsstichtag auf kapitalgedeckte Zusagen) von der Gesellschaft getätigt wurden, reicht das Vermögen der KZVK für eine vollständige Deckung nicht aus. Die Erfassung dieser Rentenansprüche und Rentenanwartschaften erfolgte bis 2019 in dem sogenannten Abrechnungsverband S der KZVK. Die in diesem Abrechnungsverband bestandene Unterdeckung sollte über einen zusätzlichen Finanzierungsbeitrag bis zum Jahr 2040 geschlossen werden. Der von der KZVK nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte und der Gesellschaft mitgeteilte Barwert der Deckungslücke aus dem Abrechnungsverband S beliefen sich 2019 auf insgesamt T€ 57.

Vor dem Hintergrund der Satzungsänderung der KZVK zum 01. Januar 2020 wurde der bisherige Finanzierungsbeitrag durch den sogenannten Angleichungsbetrag ersetzt. Die zu erwartenden Angleichungsbeträge, die voraussichtlich bis 2026 erhoben werden, belaufen sich auf T€ 17.

Hinsichtlich dieser mittelbaren Pensionsverpflichtung besteht nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht, von dem kein Gebrauch gemacht wurde.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

3 Erläuterungen zur Bilanz

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4 Sonstige Angaben

Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
Kaufmännische Angestellte 5 7
5 7

 

Osnabrück, den 7. August 2024

Geschäftsführung

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafter der Dom Buchhandlung GmbH, Osnabrück, haben in der Gesellschafterversammlung vom 19. August 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

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