ASB Grundstücksverwaltung OHG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Thür seit 2.1.2025 | Prokura |
Carolin Westall seit 2.1.2025 | Prokura |
Johann Sonnleitner seit 4.5.2007 | Geschäftsführer |
Christian Josef Binder seit 4.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASB Fahrzeuglogistic GmbHRöhrnbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die ASB Fahrzeuglogistic GmbH mit Sitz in Röhrnbach ist ein auf Fahrzeuglogistik und Fahrzeugbau für B2B-Großkunden spezialisiertes mittelständisches Unternehmen. Die Firma ist in den folgenden Bereichen tätig: - Fahrzeuglogistik und Transport Wir bieten umfassende Transportlösungen für Fahrzeuge jeglicher Art sowie Logistikdienstleistungen für Autohäuser, Privatkunden und Industrie an. Der Fuhrpark umfasst moderne Autotransporter mit Spezialaufbauten, die für den sicheren und effizienten Transport von Fahrzeugen in ganz Deutschland und den Nachbarländern ausgelegt sind. - Werkstatt und Lackierzentrum Wir bieten an PKW-Reparaturen, Nutzfahrzeug-Instandsetzung oder Lackierarbeiten für große Fahrzeugflotten. Karosseriearbeiten und Unfallreparaturen aller Fahrzeuge erfolgt dabei zu 100 % laut Herstellervorgaben. - Nutzfahrzeugbau und individuelle Aufbaulösungen Von der Pritsche bis zur Bühne. Ob Kofferbauten, Dreiseitenkipper oder Vollplanensysteme - wir bieten End-to-End-Lösungen für einen leistungsstarken Fuhrpark. Vom Fahrzeugeinkauf bis zum fertigen Nutzfahrzeug und Transport: Wir übernehmen die komplette Organisation der Fertigung Das Unternehmen beschäftigt zum Bilanzstichtag 135 Mitarbeiter, darunter 47 Fahrer sowie administratives Personal. Unsere Kundenbasis besteht sowohl aus nationalen als auch internationalen Kunden aus der Automobilbranche. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland von einer langsamen Erholung aus der Energiekrise und den anhaltenden Folgen geopolitischer Spannungen geprägt. Laut Statistischen Bundesamt sank im Jahr 2023 das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3% zum Vorjahr. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Besonders stark betroffen waren die Preise für Energie und Lebensmittel. Zur Bekämpfung der Inflation erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) ab Mitte 2022 den Leitzins mehrfach, was zu einem Anstieg der Zinsen im Jahr 2023 durchschnittlich auf 3,8 % führte. Trotz der konjunkturellen Schwäche zeigte sich der Arbeitsmarkt stabil. Die Arbeitslosenquote lag 2023 im Durchschnitt bei etwa 5,5 %, was auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Fachkräften zurückzuführen ist. Der Fachkräftemangel blieb ein strukturelles Problem in vielen Branchen. Laut statistischem Bundesamt (Destatis) sanken im Gesamtjahr 2023 die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr, während die Importe nach Deutschland deutlich stärker um 9,7 % zurückgingen. Quellen: (Pressemitteilung Nr. 038 www.destatis.de vom 30.01.24), (Pressemitteilung Nr. 020 www.destatis.de vom 16.01.24), (Veröffentlicht von Statista Research Department, 26.02.2024) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Lage und Marktentwicklung in der Logistikbranche Bedeutung der Logistik für die deutsche Wirtschaft Die Logistik ist nach der Automobilbranche und dem Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland und beschäftigt mehr als 3 Millionen Menschen. Der Umsatz der Branche betrug 2023 rund 327 Milliarden Euro, was einem Wachstum von etwa 2,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg ist vor allem auf die gestiegenen Kosten entlang der Lieferketten zurückzuführen. Deutschland ist aufgrund seiner zentralen Lage in Europa sowie seiner hochentwickelten Infrastruktur und Logistiktechnologie ein bedeutender Akteur im europäischen Markt, der 2021 ein Volumen von 1.180 Milliarden Euro erreichte. Deutschland hält daran einen Anteil von etwa 25 %. Quelle Bundesvereinigung Logistik (BVL)e.V. Aktuelle Herausforderungen Die Logistikbranche sieht sich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Ein wesentlicher Faktor sind die steigenden Kosten entlang der Lieferkette, verursacht durch höhere Energiepreise, Rohstoffengpässe und zunehmende regulatorische Anforderungen. Der Fachkräftemangel stellt eine weitere Herausforderung dar: Es fehlen qualifizierte Arbeitskräfte, insbesondere im Bereich der Fahrer und Fachkräfte für Lagerlogistik. Zudem beeinträchtigen geopolitische Entwicklungen, wie Handelskonflikte und der Krieg in der Ukraine, die internationalen Lieferketten. Diese Faktoren erfordern eine zunehmende Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Branche, um Störungen in der globalen Versorgung zu minimieren. Technologische Entwicklungen Die Logistikbranche befindet sich im digitalen Wandel. Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen gewinnen zunehmend an Bedeutung, um Effizienz und Transparenz in den Lieferketten zu steigern. Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain spielen eine entscheidende Rolle bei der Optimierung von Transport, Lagerhaltung und Bestandsmanagement. Ein weiterer bedeutender Trend ist die Entwicklung zur nachhaltigen Logistik. Unternehmen investieren verstärkt in umweltfreundliche Transportmittel, emissionsarme Lagerhäuser und ressourcenschonende Verpackungslösungen, um den CO 2 -Ausstoß zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Regulatorische Einflüsse Die deutsche Logistikbranche unterliegt einem dichten Netz an regulatorischen Vorgaben, die sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene festgelegt werden. Dazu gehören Umweltvorschriften, wie die Verpflichtung zur Reduktion von CO 2 -Emissionen, sowie Gesetze zur Maut und Arbeitszeitregelungen für Fahrer. Diese Regularien wirken sich direkt auf die Kostenstrukturen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aus. Zudem spielt die Modernisierung der Infrastruktur eine wesentliche Rolle. Investitionen in den Ausbau von Straßen, Schienen und Häfen sind notwendig, um die Effizienz des Güterverkehrs zu gewährleisten und Engpässe zu vermeiden. Gesamtwirtschaftliche Lage und Marktentwicklung im Kraftfahrzeuggewerbe Umsatzwachstum in der Kfz-Branche Der Umsatz im Kfz-Gewerbe stieg 2023 um 11,9 % auf 207,3 Mrd. Euro, bedingt durch höhere Neuwagenpreise und gestiegene Verkaufszahlen, vor allem aufgrund des Abbaus von Lieferengpässen aus 2022. Neuwagenumsatz der markengebundenen Autohäuser stieg um 2,6 % auf 66,6 Mrd. Euro, Gebrauchtwagenverkauf um 15,2 % auf 58,4 Mrd. Euro. Der Servicebereich erzielte mit 33,8 Mrd. Euro einen Zuwachs von 17,7 %. Rückgang bei E-Auto-Bestellungen Bestellungen für Elektrofahrzeuge sind stark rückläufig: Im Januar 2024 lagen die Bestellungen für batterieelektrische Fahrzeuge bei etwa 50 % weniger als im Vorjahr. Die Ursache liegt u.a. in der Einstellung des Umweltbonus Ende 2023. Die Erwartungen für 2024 bleiben pessimistisch, 91 % der befragten Autohäuser prognostizieren "schlechte" bis "sehr schlechte" Auftragseingänge für private E-Auto-Kunden. Nachfrage nach Verbrennungsmotoren stabil Die Bestellungen für Benzin- und Dieselfahrzeuge zeigen einen leicht positiven Trend, mit einem Plus von 11 % bei privaten und 8 % bei gewerblichen Kunden. Servicebereich floriert Der Servicebereich bleibt eine stabile Einnahmequelle; 85 % der befragten Werkstätten erwarten eine gute bis gleichbleibende Auftragslage in Wartungs- und Reparaturarbeiten. Veränderungen bei Betrieben und Beschäftigten Die Zahl der Betriebe sank 2023 leicht um 0,7 % auf 36.170, während die Zahl der Beschäftigten um 0,9 % auf 430.000 zurückging. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Ausbildungsplätze: Im Beruf Kfz-Mechatroniker stiegen die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 8,9 % auf 23.517, im Beruf Automobilkaufmann um 7,2 % auf 5.493. Quellen: Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe Bericht vom 15.02.2024 Fazit: Die Kfz-Branche zeigt sich wachstumsstark, doch der Bereich Elektromobilität sieht schwierigen Zeiten entgegen. Verbrenner bleiben gefragt und das Servicegeschäft profitiert von einer konstanten Nachfrage. Was bleibt, ist immer noch der Fachkräftemangel trotzt neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Der Bedarf an spezialisierten Mechanikern für die Wartung moderner Fahrzeuge übersteigt das Angebot an Arbeitskräften, was zu höheren Personalkosten und einen intensiveren Wettbewerb um qualifiziertes Personal führt. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir, die ASB Fahrzeuglogistic GmbH, einen erfolgreichen Geschäftsverlauf verzeichnen, der deutlich über den Erwartungen lag. Mit einem Jahresüberschuss von 1.332 TEUR (im Vergleich zu 224 TEUR im Vorjahr) wurde ein starkes Wachstum erreicht und die Unternehmensziele sogar übertroffen. Somit bestätigt sich die erfolgreiche Ausrichtung unserer Geschäftsstrategie. Wir befinden uns weiterhin auf einem stabilen Erfolgskurs. Durch gezielte Maßnahmen konnten wir unsere Marktposition weiter festigen und blicken zuversichtlich auf das kommende Jahr. a) Ertragslage Das gestiegene Geschäftsvolumen wirkt sich positiv auf die absoluten Zahlen aus. Der Rohertrag erhöhte sich von 5.599 TEUR auf 10.746 TEUR im Geschäftsjahr. Dabei erhöhten sich die Umsatzerlöse um 84 %. Der Anstieg des Rohertrags sowie des Jahresüberschusses wird im Wesentlichen durch den Geschäftsbereich Fahrzeugbau beeinflusst, hier konnten bei bestehenden Kunden wesentliche Zusatzaufträge erhalten und abgearbeitet werden. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.196 TEUR auf 4.664 TEUR. Die Erhöhung wird unter anderem durch den Aufbau von Mitarbeitern, vor allem im Geschäftsbereich Fahrzeuglogistik und Transport, verursacht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 1.760 TEUR auf 2.539 TEUR, wobei sich die Erhöhung im Wesentlichen aus den Bereichen Reparatur und Instandhaltung (+227 TEUR), Raumkosten (+209 TEUR) sowie den Werbe- und Reisekosten (+185 TEUR) ergibt. Die Zinsaufwendungen erhöhten sich um 135 TEUR. Unter Berücksichtigung der Ertragssteuern in Höhe von 528 TEUR (Vorjahr: 87 TEUR) ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.332 TEUR (Vorjahr: 224 TEUR). b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die liquiden Mittel betrugen stichtagsbezogen 128 TEUR (Vorjahr: 7 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich aufgrund der Aufnahme von neuen Darlehen von 7.675 TEUR auf 8.026 TEUR. Der Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist durch eine positive Entwicklung gekennzeichnet und beträgt 2.585 TEUR (Vorjahr: 2.229 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit entwickelte sich von - 3.536 TEUR auf -2.455 TEUR. Grund hierfür sind niedrigere Investitionen im Sachanlagevermögen im Vergleich zum Jahr 2022, welche vor allem den Kauf von neuen LKWs betreffen. Die Finanzierung der Zugänge in das Anlagevermögen erfolgt im Wesentlichen durch die Aufnahme von Bankdarlehen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt zum 31. Dezember 2023 - 9 TEUR (Vorjahr: 1.309 TEUR) und betrifft im Wesentlichen die Aufnahme und Tilgung der Darlehen sowie die damit verbundenen Zinszahlungen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 14.143 TEUR (Vorjahr: 14.160 TEUR). Das Anlagevermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr von 9.852 TEUR auf 10.687 TEUR, dabei betragen die Investitionen im Geschäftsjahr 2.491 TEUR. Das Umlaufvermögen reduzierte sich insgesamt. Dabei steht der Erhöhung der Vorräte um 523 TEUR der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um -1.460 TEUR entgegen. Der Vorratsbestand erhöhte sich zum Stichtag aufgrund von gestiegenen Projektvorräten. Die Forderungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr, da Außenstände schneller beglichen wurden. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 13,0 % (Vorjahr: 4,2 %). Absolut ist das Eigenkapital mit 1.834 TEUR aufgrund des Jahresüberschusses um 1.249 TEUR gestiegen. Die Rückstellungen in Höhe von 814 TEUR (Vorjahr: 128 TEUR) erhöhten sich vor allem durch Steuerrückstellungen, die die noch nicht bezahlte Steuer für das Veranlagungsjahr 2023 betreffen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich zum Stichtag aufgrund des verbesserten Forderungsmanagements von 5.257 TEUR auf 2.220 TEUR. d) Gesamtaussage Die Entwicklung des Unternehmens ist als positiv zu bewerten. Im Geschäftsjahr konnte ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Das Unternehmen besitzt ausreichend Liquidität, um seinen Zahlungsverpflichtungen stets nachkommen zu können. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir das Rohergebnis sowie den Jahresüberschuss als finanzielle Leistungsindikatoren heran. Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde ein Rohergebnis zwischen 9.500 TEUR und 11.000 TEUR erwartet. Das tatsächliche Rohergebnis in Höhe von 10.746 TEUR (Vorjahr: 5.599 TEUR) erfüllt somit unsere Erwartungen. Beim Jahresüberschuss erwarteten wir am Anfang des Geschäftsjahres 2023 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Diese Prognose ist mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.332 TEUR (Vorjahr: 224 TEUR) deutlich übertroffen worden. Ausschlaggebend waren hier höhere Umsätze vor allem im Bereich Fahrzeugbau sowie eine optimierte Kostenstruktur. III. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest. Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren. Nach einem Rückgang um 0,3% im vergangenen Jahr wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr wohl nur stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer wird die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5% zunehmen. Damit wurde die Wachstumsprognose gegenüber der ifo Konjunkturprognose Sommer 2024 deutlich um 0,4 Prozentpunkte für das laufende Jahr und um 0,6 Prozentpunkte für das Jahr 2025 gesenkt. Entgegen den Erwartungen können sich Industrie- und Konsumkonjunktur nur sehr langsam aus ihrer Starre befreien. Quelle: www.ifo.de/prognosen/ifo-konjunkturprognose 05.09.24 Der Expertenkreis der Initiative zur Prognose der Entwicklung des Wirtschaftsbereichs Logistik in Deutschland "Logistikweise" schaut nur ein wenig optimistischer auf das Jahr 2024. Die Logistikweisen, die im Rahmen ihres Frühjahrsgipfels im April zusammenkamen, haben laut einer Pressemitteilung ihre Erwartungen zur Entwicklung des Wirtschaftsbereichs Logistik für 2024 auf -3,0 Prozent nominal und +1,2 Prozent real für das Jahr 2024 angehoben. Noch seien die Indikatoren nicht ausreichend, um eine deutlichere Anhebung für die Logistik zu vermelden, heißt es vonseiten der Experten. Die Hoffnungen stecken ihnen zufolge im privaten Konsum. Industrie und Bauwirtschaft verzeichnen noch keine ausreichenden Signale für die Logistik. Quelle: logistik-heute.de/news/konjunktur-logistikweise-korrigieren-prognose-fuer-2024-leicht-nach-oben-115897.html Trotz der aktuellen Herausforderungen wird der Logistiksektor auch in den kommenden Jahren ein Wachstumspotenzial aufweisen. Der Trend zur Globalisierung und der steigende Bedarf an schnellen, flexiblen Lieferlösungen durch den boomenden E-Commerce treiben die Nachfrage nach logistischen Dienstleistungen an. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, wird die Branche weiterhin stark auf Innovationen und die Optimierung der Lieferketten setzen müssen. Insbesondere die nachhaltige Logistik wird ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit, da Unternehmen immer stärker auf umweltfreundliche Prozesse und Technologien setzen werden, um den Anforderungen von Regierungen und Verbrauchern gerecht zu werden. Für die Kfz-Werkstattbranche wird im Jahr 2024 eine stabile bis leicht wachsende Nachfrage im Bereich Service und Reparaturen prognostiziert. Insbesondere die anhaltend hohe Zahl älterer Fahrzeuge auf den Straßen und die gestiegene Komplexität moderner Autos tragen zu einem guten Auftragsvolumen bei. Wartungs- und Reparaturgeschäft: Ein stabiler Bedarf an Wartung und Reparaturen wird erwartet, insbesondere durch die weiterhin hohe Anzahl an Verbrenner-Fahrzeugen. Personalsituation: Der Fachkräftemangel bleibt eine Herausforderung, doch die steigende Zahl an Ausbildungsplätzen zeigt eine positive Tendenz zur Fachkräftegewinnung. Preissteigerungen: Angesichts steigender Material- und Energiekosten könnten die Servicepreise weiter anziehen, was jedoch durch eine anhaltend stabile Nachfrage weitgehend aufgefangen werden dürfte. Die ASB Fahrzeuglogistic GmbH sieht einem vielversprechenden Jahr 2024 entgegen, in dem das Unternehmen voraussichtlich weiterwachsen und seine Marktposition stärken wird. Für das Jahr 2024 erwarten wir ein stabiles Rohergebnis zwischen 10.000 TEUR und 12.000 TEUR sowie einen Jahresüberschuss zwischen 1.300 TEUR und 1.800 TEUR. Angesichts der zunehmenden Nachfrage nach spezialisierten Logistikdienstleistungen und individuellen Fahrzeuglösungen ist die ASB gut positioniert, um von den Branchentrends zu profitieren. Fahrzeuglogistik und Transport: Es wird erwartet, dass der Bedarf an umfassenden Transportlösungen für Fahrzeuge, besonders bei B2B-Kunden, weiter steigt. Die moderne Fahrzeugflotte und die starke Präsenz in Deutschland und den Nachbarländern geben der ASB Fahrzeuglogistic GmbH die Möglichkeit, die steigenden Anforderungen am Markt zu erfüllen und ihren Kundenstamm zu erweitern. Werkstatt und Lackierzentrum: Die stabile Nachfrage nach professionellen Instandhaltungs- und Reparaturservices bietet weiterhin Wachstumspotenzial. Mit spezialisierten Leistungen wie Karosseriearbeiten und Unfallreparaturen gemäß Herstellervorgaben kann ASB ihre Marktstellung bei großen Flottenbetreibern und Autohäusern festigen. Eine Erweiterung der Werkstattkapazitäten könnte erwogen werden, um der wachsenden Kundenbasis gerecht zu werden. Nutzfahrzeugbau und individuelle Aufbaulösungen: Angesichts des zunehmenden Bedarfs an maßgeschneiderten Nutzfahrzeuglösungen könnte ASB diesen Bereich weiter ausbauen. Individuelle Aufbaulösungen wie Kofferaufbauten oder anderen Kundenwünsche werden weiterhin stark nachgefragt, da Kunden zunehmend spezifische Anforderungen an ihre Fahrzeugflotten haben. Durch die Komplettabwicklung vom Fahrzeugbau bis zur Auslieferung hat ASB unseres Erachtens einen klaren Wettbewerbsvorteil in diesem Segment. Mitarbeiterentwicklung: Die Beschäftigungssituation bleibt stabil, und es wird erwartet, dass die Mitarbeiterzahl aufgrund des wachsenden Geschäfts in den kommenden Jahren steigen wird. Insbesondere für Fachkräfte in den Bereichen Transport und Werkstatt wird voraussichtlich eine erhöhte Nachfrage bestehen. Fazit: Insgesamt blickt die ASB Fahrzeuglogistic GmbH auf ein Jahr 2024 mit positiven Wachstumsaussichten. Das Unternehmen befindet sich auf einem stabilen Expansionskurs und profitiert von einer weitreichenden Servicepalette und der stetigen Nachfrage in den Bereichen Fahrzeuglogistik und Nutzfahrzeugbau. Durch kontinuierliche Investitionen in moderne Ausrüstung und qualifiziertes Personal ist ASB gut aufgestellt, um die Herausforderungen des Marktes zu meistern und seine Marktstellung weiter auszubauen. IV. Chancen- und Risikobericht Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.
H = Hohes Risiko (Chance) M = Mittleres Risiko (Chance) L = Geringes Risiko (Chance) 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken 1. Schwankende Nachfrage in der Automobilindustrie: Da die ASB Fahrzeuglogistic GmbH hauptsächlich Kunden aus der Automobilbranche bedient, ist das Unternehmen stark von der wirtschaftlichen Lage in dieser Branche abhängig. Ein Rückgang in der Fahrzeugproduktion oder Veränderungen im Kaufverhalten der Endkunden können die Nachfrage nach Transport- und Werkstattleistungen negativ beeinflussen. Aufgrund der engen Verflechtung mit der Automobilbranche besteht ein mittleres Risiko, da konjunkturelle Schwankungen direkten Einfluss auf die Nachfrage und damit auf die Erträge der ASB Fahrzeuglogistic haben können. 2. Regulatorische Anforderungen und Umweltauflagen: Die Logistik- und Fahrzeugbau-Branche ist zunehmend von Umweltauflagen und strengen Emissionsregelungen betroffen. Zukünftige Verschärfungen dieser Regularien können zusätzliche Investitionen in umweltfreundlichere Technologien erfordern und die Betriebsabläufe verteuern. Moderate Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind dann zu erwarten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit stufen wir als wahrscheinlich ein. Ertragsorientierte Risiken 1. Kostensteigerungen bei Material und Personal: Preissteigerungen für Materialien und Komponenten, die für den Nutzfahrzeugbau benötigt werden, sowie steigende Personalkosten können sehr wahrscheinlich die Margen schmälern und die Rentabilität des Unternehmens beeinträchtigen. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stufen wir als moderat ein. 2. Wettbewerbsdruck in der Fahrzeuglogistik: Der Markt für Fahrzeuglogistik ist stark umkämpft, und Preiswettbewerb mit anderen Anbietern könnte zu Margenverlusten führen und die Rentabilität gefährden. Daher stellt dieses Risiko eine erhebliche potenzielle Belastung der Ertragslage dar. Finanzwirtschaftliche Risiken 1. Zinsrisiko bei Finanzierung von Investitionen: Neue Investitionen werden unter anderem durch die Aufnahme von Darlehen finanziert. Steigende Fremdkapitalkosten können zukünftige Investitionsentscheidungen beeinflussen. Zudem wirken sich steigende Zinssätze negativ auf die Liquiditätslage der Gesellschaft aus, indem sie die Kapitalbindungskosten und die Gesamtfinanzierungskosten erhöhen. Wir stufen dieses Risiko als mittel ein. 2. Kundenbonität und Forderungsausfälle: Zahlungsunfähigkeit von Großkunden, insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, könnte zu Zahlungsausfällen führen und die finanzielle Stabilität des Unternehmens gefährden. Dieses Risiko stellt unsers Erachtens eine moderate Belastung dar. 2. Chancenbericht Branchenspezifische Chancen 1. Wachstum der Elektromobilität: Mit dem zunehmenden Fokus auf Elektromobilität steigt die Nachfrage nach spezialisierten Transportdienstleistungen für Elektrofahrzeuge und speziellen Werkstattservices. Wir sehen das Potential, uns in Zukunft als Spezialist für Elektrofahrzeuglogistik und -Service etablieren zu können. Eine zukünftige wachsende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen bietet erhebliches Wachstumspotenzial für Logistiklösungen in diesem Bereich, was langfristig die Erträge und Marktstellung stärken könnte. Wir sehen hier eine hohe Chance für die Gesellschaft. 2. Die wachsende Nachfrage nach individualisierten Nutzfahrzeugen und Fahrzeugflotten bietet eine hohe Chance, das Angebot im Nutzfahrzeugbau weiter auszubauen und spezifische, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Diese Nachfrageentwicklung könnte sowohl neue Kunden anziehen als auch bestehende Kundenbindungen stärken. Eine stetige Erweiterung unseres Angebots kann zu einem signifikanten Umsatzwachstum führen und die Ertragslage erheblich stärken, da maßgeschneiderte Lösungen oftmals höhere Margen erzielen und zu einer stärkeren Kundenbindung beitragen. Das Unternehmen könnte hiervon erheblich profitieren, indem es sich als führender Anbieter für spezialisierte Fahrzeuglösungen im Nutzfahrzeugbereich etabliert. Ertragsorientierte Chancen 1. Erweiterung des Serviceportfolios: Eine Ausweitung des Angebots um Zusatzleistungen wie digitale Logistiklösungen oder optimierte Wartungsservices kann wahrscheinlich neue Umsatzquellen erschließen und den Ertrag erheblich steigern. Durch die Erweiterung der Dienstleistungen (z.B. durch neue Fahrzeugaufbaulösungen oder Services für Fahrzeugflotten) versuchen wir uns zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen und die Kundenbindung zu stärken. 2. Stärkere Internationalisierung: Durch den Ausbau der Dienstleistungen in Nachbarländer versuchen wir die Kundenbasis zu erweitern und zusätzliche Erträge durch den internationalen Markt zu erzielen. Wir sehen hier eine moderate Chance dadurch unsern Kundenkreis zu erhöhen und die Ertragskraft zu steigern. Finanzwirtschaftliche Chancen 1. Kosteneinsparungen durch Effizienzsteigerungen: Optimierung der Transport- und Werkstattprozesse könnte zu Kostensenkungen führen und die finanzielle Stabilität verbessern. Wir sehen hier ein hohes Potenzial. 2. Fördermittel für Umwelt- und Logistikinvestitionen: Die Nutzung staatlicher Förderprogramme, insbesondere für umweltfreundliche Logistiklösungen, könnte die Investitionskosten reduzieren und die finanzielle Lage des Unternehmens stärken. Die Gesellschaft investiert stetig in einen modernen und umweltfreundlichen Fuhrpark. Bei den Investitionen wird versucht staatliche Fördermittel zu erhalten und damit die eigene finanzielle Belastung zu reduzieren. Wir erwarten, dass es wahrscheinlich in Zukunft auch weitere Förderungen des Staates geben wird, welche sich moderat auf die Finanzlage der Gesellschaft auswirken können. 3. Gesamtaussage Die ASB Fahrzeuglogistic GmbH bewegt sich in einem dynamischen Marktumfeld, das sowohl Risiken als auch Chancen bietet. Auf der Risikoseite steht das Unternehmen Herausforderungen gegenüber, wie dem hohen Wettbewerbsdruck in der Fahrzeuglogistikbranche, steigenden Material- und Personalkosten sowie möglichen wirtschaftlichen Schwankungen in der Automobilindustrie, die zu Nachfragerückgängen führen können. Zudem erschweren die unsicheren politischen Rahmenbedingungen in Deutschland die langfristige Planung erheblich. Ständige Gesetzesänderungen und Regulierungen schaffen zusätzliche Unsicherheiten, die die strategische Ausrichtung des Unternehmens beeinträchtigen. Den Risiken stehen jedoch vielversprechende Chancen gegenüber. Die steigende Nachfrage nach spezialisierten Transport- und Werkstattlösungen bietet neue Geschäftsmöglichkeiten. Auch die Erweiterung des Serviceangebots und eine stärkere Internationalisierung können die Ertragskraft des Unternehmens weiter fördern. Durch Effizienzsteigerungen und mögliche staatliche Fördermittel für umweltfreundliche Logistiklösungen hat ASB zusätzliches Potenzial, die finanzielle Stabilität zu stärken und nachhaltig zu wachsen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.
Röhrnbach, 27. November 2024 Christian Binder, Geschäftsführer Johann Sonnleitner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die ASB Fahrzeuglogistic GmbH hat ihren Sitz in Röhrnbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Passau unter HRB 7132 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Als Nutzungsdauer wird bei der Software bis zu drei Jahre unterstellt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer und beträgt zwischen 3 und 33 Jahren. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu Euro 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Sie werden im Anlagenspiegel im Zugangsjahr jeweils als Zugang und Abgang berücksichtigt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerhaltung und aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert. Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Umsatzerlöse werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Produkte geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind, abzüglich Kundenboni und Rabatte. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten. D. Erläuterungen zur Bilanz D.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu ersehen.
D.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen im Sinne von § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von TEuro 1 (Vorjahr: TEuro 1) enthalten. D.3 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag TEuro 25 (Vorjahr: TEuro 25). Es ist in voller Höhe einbezahlt Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEuro 476 (Vorjahr: TEuro 0) enthalten. D.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEuro 1.430 (Vorjahr: TEuro 1.143) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 6.596 (Vorjahr: TEuro 6.532) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 3.447 (Vorjahr: TEuro 5.744) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen TEuro 2.773 und betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Sinne von § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 100) enthalten. Es handelt sich hierbei ausschließlich um sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEuro 5.772 durch die Abtretung von Forderungen und Sicherungsübereignungen von Betriebsvorrichtungen und Fahrzeugen besichert. D.5 Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 HGB i.V.m. § 251 HGB. D.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäfte (§ 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB) betreffen Miet-, Leasing- und Wartungsverträge. Der Vorteil dieser Geschäfte besteht im Wesentlichen darin, durch eine kürzere Bilanzsumme positive Effekte auf die Eigenkapitalquote zu nutzen sowie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen Teil der Neu-/Ersatzinvestitionen risikoneutral zu finanzieren. Aus den geschlossenen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht zum Bilanzstichtag keine Risiken.
D.7 Angaben über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gemäß § 285 Nr. 21 i.V.m. § 288 Abs. 2 S. 3 HGB
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 200 (Vorjahr: TEuro 0) enthalten. F. Sonstige Angaben F.1 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
F.2 Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Christian Binder (Kfz-Mechaniker) sowie durch Herrn Johann Sonnleitner (Kfz-Mechaniker) geführt. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. F.3 ErgebnisverwendungsvorschlagIm Berichtsjahr wurde aus dem vorläufigen Jahresüberschuss 2023 eine Einstellung in die Gewinnrücklage von Euro 975.000,00 beschlossen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von Euro 833.668,86 auf neue Rechnung vorzutragen.
Röhrnbach, 27. November 2024 Christian Binder, Geschäftsführer Johann Sonnleitner, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ASB Fahrzeuglogistic GmbH, Röhrnbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ASB Fahrzeuglogistic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASB Fahrzeuglogistic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Die ASB Fahrzeuglogistic GmbH war bis zum 31. Dezember 2022 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss der ASB Fahrzeuglogistic GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, wurde daher nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen Aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eggenfelden, den 27. November 2024 consaris
AG
Albert Schick, Wirtschaftsprüfer Thomas Erras, Wirtschaftsprüfer |
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