Weigerstorfer Objektgesellschaft mbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ernst Weigerstorfer seit 3.5.2006 | Geschäftsführer |
Ernst Weigertsdorfer seit 16.2.2004 | Geschäftsführer |
Karin Weigerstorfer seit 16.2.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 53.00% | |
| 15.00% | |
| 15.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Weigerstorfer GmbHEigenbeteiligung | 2.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Weigerstorfer GmbHFreyungJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Firma Weigerstorfer GmbH ist tätig auf dem Gebiet der Haustechnik. Ausgeführt werden Lieferung und Montage von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen sowie Elektroinstallationen. Darüber hinaus werden von unserer Gesellschaft Objektsanierungen mit sämtlichen Nebengewerken durchgeführt. Durch unseren Kundendienst wird eine weitreichende Betreuung und Wartung vor Ort gewährleistet. Bäderausstellung und Fachmarkt geben die Möglichkeit, Beratung und Verkauf auf unserem Betriebsgelände anzubieten. Als eigenständiger Bereich kann der Tankstellenbau gesehen werden. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Ausbaugewerbe hat in 2023 einen um 11,7 % höheren Umsatz erzielt als im Vorjahr. Dabei konnte der Installationsbereich eine positive Entwicklung verzeichnen, während die Umsätze im sonstigen Ausbau rückläufig waren. Die Zahl der tätigen Personen ist lt. Statistischem Bundesamt im Ausbaugewerbe gegenüber dem Vorjahr um 4,3 % gestiegen. Das Baugewerbe produziert nicht mehr mit hoher Auslastung. Das schlägt auf das Ausbaugewerbe noch nicht voll durch. Dem Statistikportal destatis.de kann jedoch entnommen werden, dass der Auftragsbestand und Baugenehmigungen bereits im zweiten Jahr in Folge volumenmäßig eine deutlich rückläufige Tendenz aufweisen. Auch wertmäßig ist erstmals ein Rückgang zu verzeichnen. Die aktuelle Auftragslage kann noch als solide betrachtet werden. Insbesondere die Zinsentwicklung führt jedoch im Baugewerbe zu einer starken Bremswirkung. Hinzu kommt im Bereich Gebäudeinstallation bei Verbrauchern ein hohes Maß an Verunsicherung hinsichtlich künftiger Technologien. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 noch deutlich geprägt von Nachwirkungen der vorangegangenen und teils anhaltenden Krisen wie Verbraucher-, Energiepreis- und Zinsanstieg. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. In der aktuellen Frühjahrsprojektion rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um preisbereinigt 0,2 % im Jahr 2024 und 1,0 % im darauffolgenden Jahr. 2. Geschäftsverlauf und Lage Umsatz und betriebliche Jahresleistung der Weigerstorfer GmbH haben sich wie folgt entwickelt. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 16,33 % gestiegen, ebenso die Jahresleistung um 13,71 %. Ursache hierfür waren eine Ausweitung der Kapazitäten sowie Preissteigerungen. a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis war aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen und insbesondere bei Versicherungsbeiträgen und Wertberichtigungen von Forderungen rückläufig. Das Finanzergebnis ist von untergeordneter Bedeutung und wird maßgeblich beeinflusst von Avalgebühren. Das Steuerergebnis hat sich im Einklang mit dem rückläufigen Betriebsergebnis vermindert. Der Anstieg der betrieblichen Aufwendungen um T€ 2.377 betrifft vor allem Versicherungsbeiträge (T€ 320) sowie Forderungsverluste und Wertberichtigungen (T€ 1.082). Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind leicht angestiegen. b) Finanzlage Die offene Absetzung der erhaltenen Anzahlungen (ausgenommen reine Vorauszahlungen) von den Unfertigen Leistungen führt zu einer Reduzierung der Bilanzsumme und in der Folge zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken auf 47,2 % (Vorjahr 57,4 %). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Der Jahres-Cashflow nach DVFA aus laufender Geschäftstätigkeit ist wegen des geringeren Jahresergebnisses gesunken auf T€ 2.878 (Vorjahr T€ 2.981). Wegen Ausschüttungen beträgt der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit T€ -500. c) Vermögenslage
Mittel- und kurzfristige Vermögenswerte haben sich durch einen höheren Bestand an Vorräten und Forderungen auf T€ 29.125 erhöht. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren legen wir unsere Schwerpunkte auf: - Deckungsbeitrag - Kostenentwicklung Baustellen und Projekte werden mittels ERP-Software gesteuert und abgewickelt. Die Rendite bezogen auf die Gesamtleistung ist um 18,11 % zurückgegangen. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Trotz Fachkräftemangel verfügen wir über einen hohen Anteil an qualifizierten Mitarbeitern sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ebenfalls. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen einschlägigen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Kurzfristige Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel sowie Vorräte und Forderungen gedeckt. C. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Freyung unverändert über eine inländische Niederlassung in München. D. Prognosebericht Bedingt durch allgemeine Verunsicherung wegen weltpolitischer Krisen und kaum kalkulierbarer Rahmenbedingungen sind Aussagen über die künftige Entwicklung schwer zu tätigen. Die Branchenentwicklung wird verstärkt gekennzeichnet sein durch einen verschärften Wettbewerb um Fachkräfte. Dies führt unter Umständen zur Schließung kleiner bis mittlerer Betriebe. Die zunehmende Digitalisierung macht auch vor Handwerksbetrieben nicht halt. Ein entsprechendes ERP-System und Zugriff auf maßgeschneidert aufbereitete Bestandsdaten verspricht deutliche Wettbewerbsvorteile. Wir erwarten für 2024 beim Umsatz einen moderaten Anstieg. Ein ständig optimiertes Kostenmanagement soll helfen, das Betriebsergebnis mindestens proportional anwachsen zu lassen. Unseren Mitarbeiterbestand wollen wir durch Ausstattung mit modernsten Werkzeugen und erfolgsabhängiger Vergütung aufrechterhalten. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. E. Chancen- und Risikobericht Preisänderungsrisiken sind in wieder abgeschwächter Form gegeben seit Lieferketten zwar noch nicht gefestigt, aber nicht mehr unterbrochen sind, auch wenn keine längerfristigen Verträge bestehen. Aufträge über einen längeren Zeitraum werden durch entsprechende Lieferantenkonditionen und deutlich ausgeweitete Vorratshaltung abgesichert. Das Auftragsvolumen lässt sich nicht allein aus Bestandskunden generieren. Der Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen birgt ein relativ hohes Ausfallrisiko. Die Geschäftsleitung versucht durch Bonitätsprüfungen dieses Risiko zu minimieren. Häufig lassen sich aus den zur Verfügung stehenden Daten keine zutreffenden Schlüsse ziehen. Mehrfach wurden bereits Überlegungen angestellt, eine Ausfallversicherung abzuschließen. Kosten-Nutzen-Analysen führten jedoch zu einem negativen Ergebnis. Noch intensiver als in der Vergangenheit wird versucht, die Lücke zwischen erbrachter Leistung und Vergütung durch den Auftraggeber möglichst gering zu halten. Verbunden mit zeitnahen Maßnahmen wird bereits vor Abschluss der Arbeiten einem Ausfall gegengesteuert. Zeitnahe Stellung von Abschlagsrechnungen sowie permanente Überwachung der Zahlungseingänge, verbunden mit einem straff geführten Mahnwesen, sollen das Liquiditätsrisiko mindern. Ausgedehnte Rechnungsprüfungen durch Auftraggeber sowie allgemein negative Entwicklungen bei Zahlungszielen wirken dem Erreichen eines kürzeren Zahlungsziels entgegen. Der überwiegende Anteil des Umsatzes resultiert nicht aus Daueraufträgen. Schwankende Auftragseingänge können dazu führen, dass kontinuierliche Auslastung nicht oder zu nicht ausreichenden Konditionen gegeben ist. Bei einem sehr hohen Anteil an eigenem Personal ist kurzfristiges Reagieren nur bedingt möglich. Sowohl Umsätze als auch Forderungen sind auf eine Vielzahl von Kunden verteilt. Das Risiko, dass einzelne Ausfälle größere Auswirkung auf Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben ist dadurch als gering einzustufen. Durch die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt steigt jedoch das Risiko für einzelne Ausfälle an. Die Auftragslage ist zufriedenstellend. Ein Nachlassen der Baukonjunktur ist bereits eingetreten. Die weltweite Krisensituation und vor allem die Zinsentwicklung zeigen Wirkung auf den Immobilienbereich und damit auf die Baukonjunktur. Etwas gegenläufig könnten die Bestrebungen zur energetischen Gebäudesanierung wirken. Unser Unternehmen ist sowohl bei der Ausstattung als auch bei Qualifikation der Mitarbeiter auf einem sehr hohen Stand. Vor diesem Hintergrund und unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten.
Freyung, 06.05.2024 Weigerstorfer GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 115.223,00 Euro. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 241,00 Euro. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten mit einem Einzelbetrag > TEuro 150 enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 18.323.266,56 Euro (Vorjahr: 9.223.120,66 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Latente Steuern Latente Steuern waren nicht zu berücksichtigen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen.
Diese jährlichen Verpflichtungen bestehen in den nächsten Jahren in vergleichbarer Form. Verpflichtungen hinsichtlich beweglicher Wirtschaftsgüter für die kommenden Jahre betragen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Erträge aus Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 50.000,00 TEuro. Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Einstellung in die Einzelwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1.064.006,96 Euro Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 12.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen können. Der seit Februar 2022 anhaltende Ukraine-Krieg hatte bislang keinen bedeutenden Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Auch in Zukunft rechnen wir nicht mit gravierenden Auswirkungen. Die Gesellschaft hat entsprechende Vorsorgemaßnahmen im Bereich Vorratshaltung und Preisbindung in die Wege geleitet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.325.984,84 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von 25.235.008,52 Euro, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 4.500.000,00 Euro vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 20.735.008,52 Euro vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
Freyung, den 06.5.2024 gez. Ernst Weigerstorfer gez. Karin Weigerstorfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Weigerstorfer GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Weigerstorfer GmbH, Freyung - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weigerstorfer GmbH, Freyung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sich einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, den 8. Mai 2024 Strohmaier
& Heubl Partnerschaft
Otto Strohmaier, Wirtschaftsprüfer |
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