Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 32843
Vorher
Youco F19-D-73 Vorrats-GmbHMOOG Rheingau GmbH
Eingetragen
24.9.2019
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von sowie der Handel mit Gegenständen, Geräten und Gerätesystemen auf dem Gebiet der Antriebstechnik und der Hydraulik, der Erwerb und die Verwertung von Erfindungen, Patenten, Lizenzen und sonstigen Herstellungs- und Vertriebsrechten des vorgenannten Bereichs, die Vornahme aller hiermit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Bach
seit 27.5.2025
Prokura
Emil Bayer
seit 24.8.2021
Geschäftsführer
Stephan Ott
seit 24.8.2021
Prokura
Dennis Hoff
seit 24.8.2021
Prokura
Matthias Richter
seit 24.8.2021
Geschäftsführer
Peter Stephan
seit 24.8.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

MOOG REKOFA GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Moog GAT GmbH

Geisenheim

Jahresabschluss zum 30. September 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

der Moog GAT GmbH, Geisenheim

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Moog GAT GmbH mit Hauptsitz in Geisenheim ist ein international tätiges Technologieunternehmen, das auf eine seit 1978 bestehende Erfahrung bei der Entwicklung und Herstellung von kundenspezifischen Produkten für verschiedenste Industrieanwendungen auf dem Sektor der Fluid- und Dichtungstechnik sowie der elektronischen Übertragungstechnik zurückblickt. Die Moog GAT GmbH gehört zum MOOG-Konzern, der als weltweit führender Hersteller und Anbieter von elektrischen, hydraulischen und hybriden Antriebslösungen und Systemen agiert.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktportfolios und die Erarbeitung kundenspezifischer Lösungen ist seit jeher ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmenserfolgs der Moog GAT GmbH. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben weltweit High-Tech-Präzisionsprodukte, die in unterschiedlichen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus, in der Energiegewinnung sowie in der Medizintechnik und in vielen anderen Abnehmerbranchen erfolgreich zum Einsatz kommen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Weltwirtschaftliches Umfeld

Im Kalenderjahr 2022 konnte sich die Weltwirtschaft in Summe letztlich besser erholen und ein moderates Wachstum von rund 3,3 % verzeichnen. Auch der Start in das Jahr 2023 verlief stärker als erwartet; hierzu trugen unter anderem niedrigere Energiepreise und die Wiedereröffnung des chinesischen Marktes bei. Allerdings wird sich das globale Wachstum nach neuesten Einschätzungen wieder deutlich abschwächen. Die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik zur Eindämmung der Inflation sowie eine deutlich schwächer erwartete Entwicklung des chinesischen Marktes tragen zur abgeschwächten Wachstumserwartung bei. Derzeit wird das globale BIP-Wachstum für 2023 mit 3 % und für 2024 mit 2,7 % eingeschätzt und wird damit unterdurchschnittlich bleiben. Viele große Volkswirtschaften sehen sich großen Herausforderungen ausgesetzt und es wird ein sehr moderates Wachstum prognostiziert. So wird das jährliche BIP-Wachstum in den USA mit 2,2 % in 2023 und 1,3 % in 2024 prognostiziert. In der Eurozone erwartet man für 2023 nur 0,6 % und in 2024 ein Wachstum von 1,1 %. Für Deutschland geht man in 2023 von einem Rückgang von -0,2 % aus. In Folge der gedämpften Inlandsnachfrage und der Spannungen auf dem Immobilienmarkt in China geht man beim International Monetary Fund davon aus, dass die Wachstumsraten der chinesischen Volkswirtschaft gebremst werden und sich von 5,1 % in 2023 auf 4,6 % in 2024 reduzieren werden.

Die erwarteten Wachstumsraten fallen damit erneut schwächer aus als noch im Juni 2023 in der Prognose des World Economic Outlook (WEO) angenommen. Neben den geopolitischen Unsicherheiten und der Inflation spielen auch die wirtschaftlichen Abschwächungen in China und den USA eine große Rolle, auch die rückläufigen Konsumausgaben tragen zu einer schwächeren Wachstumserwartung bei.

Aufgrund dieser Entwicklungen wird ein schwächeres Wachstum für das Jahr 2023 und auch 2024 prognostiziert. Die Prognosen unterliegen aufgrund der globalen Spannungen und den weltweiten Auswirkungen von Preissteigerungsraten und der staatlichen Geldpolitik der verschiedenen Notenbanken erheblichen Unsicherheiten.

Quelle: OECD Economic Outlook, Interim Report September 2023, Confronting Inflation and Low Growth

2.2 Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist weiterhin durch eine hohe Volatilität, deutlich steigende Faktorkosten und einen unverminderten Preisdruck, u .a. durch asiatische Anbieter, gekennzeichnet. Nach den Beeinträchtigungen durch die Russland-Ukraine-Krise und den Auswirkungen auf Energie- und Beschaffungsmärkte stellen die unsicheren Rahmenbedingungen große Herausforderungen für die Unternehmen dar. Es ist weiterhin von einem Umfeld auszugehen, dass einerseits durch partiell steigende Faktorkosten sowie andererseits durch eine hohe Volatilität geprägt sein wird. In diesem Kontext werden wir weiterhin auf technologische und qualitativ hochwertige Lösungen sowie gezielte Weiterentwicklungen der Produktpalette im Bereich von kombinierten Lösungen setzen und viele verschiedene Abnehmerbranchen bedienen, um unsere Resilienz gegenüber Einzelentwicklungen aufrecht zu erhalten. Mit der weiter fortschreitenden Integration in den Moog-Konzern werden dabei durch eine standortübergreifende Zusammenarbeit kontinuierlich Lösungen erarbeitet, um unsere Marktposition weiter zu verbessern. Durch den gezielten Austausch und die Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaften des Moog-Konzerns werden in der Entwicklung, aber auch der Kombination von etablierten Lösungen die Erschließung weiterer Märkte und der Zugang zu neuen Kunden ermöglicht. Dies gilt für alle Produktbereiche im klassischen Segment der Drehdurchführungen, bei den Schleifringen aber auch insbesondere im Bereich der kombinierten Produkte.

Der unternehmerische Wertschöpfungsprozess wird weiterhin kontinuierlich mit Blick auf technologische und betriebswirtschaftliche Optimierungsmöglichkeiten hin überprüft und entsprechend weiterentwickelt. Dabei kommt der weiteren Fokussierung und dem Ausbau des Lean-Management-Ansatzes sowie der Optimierung der betriebsinternen Verfahren und Prozesse eine hohe Bedeutung zu. Diese Maßnahmen haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr dazu beigetragen, die wirtschaftliche Situation zu festigen und weitere Produktivitätsfortschritte zu erreichen und die Flexibilität in dem sehr volatilen Marktumfeld weiter zu erhöhen.

Auch in Zukunft wird der eingeschlagene Weg der Weiterentwicklung der Produkte und Technologien sowie die kontinuierliche Optimierung und Automatisierung des unternehmerischen Wertschöpfungsprozesses fortgesetzt, um unser Produktportfolio und unser Angebotsspektrum für unsere Kunden weiter zu verbessern. Dabei werden gezielt Investitionen in den Maschinenpark sowie die Fertigungs- und Montageprozesse getätigt werden.

Unsere chinesische Tochtergesellschaft in Peking ermöglicht die Realisierung der Marktchancen und den Zugang zum chinesischen Abnehmermarkt, was auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich umgesetzt wurde. Wir gehen davon aus, dass der weitere Zugang zu diesem Markt von der Entwicklung und Positionierung wesentlicher Produkte abhängig ist. Insgesamt ist der konjunkturelle Verlauf der chinesischen Wirtschaft schwer zu beurteilen und unterliegt aufgrund der Spannungen im chinesischen Immobilienmarkt größeren Unsicherheiten. Zudem unterliegt die Entwicklung in China weiteren Unsicherheiten durch eine etwaige Verschärfung der Handelsschwierigkeiten zwischen den USA und China sowie potentieller protektionistischer Maßnahmen der Regierungen beider Staaten.

2.3 Forschung und Entwicklung

Für die kontinuierliche Weiter- und Neuentwicklung unserer Produkte, Anwendungen und Technologien stellen wir permanent betriebliche Mittel und Ressourcen bereit, um unseren eigenen und den hohen Kundenforderungen im Wettbewerb gerecht zu werden und um unsere Marktposition zu festigen und weiter auszubauen.

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr haben wir in unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung ein Team von sechs Mitarbeitern beschäftigt. Diese arbeiten eng mit unseren Kollegen der Konstruktion und des Vertriebs zusammen, um zielgerichtet neue Entwicklungen möglichst applikations- und kundennah zu realisieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde dabei auch in diesem Bereich der Austausch zu den Entwicklungsabteilungen anderer Unternehmen im Moog-Konzern weiter vorangetrieben. Durch diese Zusammenarbeit werden Synergien und Vorteile geschaffen, die eine effizientere und schnellere Entwicklung von Produkten ermöglicht und somit zu neuen Umsätzen führen wird. Der im Geschäftsjahr angefallene Forschungs- und Entwicklungsaufwand betrug rund 968 T€.

2.4 Geschäftsverlauf

In einem unsicheren Umfeld verlief das Geschäftsjahr 2022/2023 sehr positiv. Wir haben dabei eine Vielzahl von Maßnahmen zur Bewältigung der sich stellenden Herausforderungen getroffen. Nach der weitestgehend guten Bewältigung der Corona-Krise und dem etablierten Arbeitssicherheitskonzept konnte man zu Beginn des Geschäftsjahres eine Vielzahl der ergriffenen Maßnahmen zurückführen. Dennoch galt es auch in diesem Jahr die etlichen Herausforderungen bei der Ressourcenverfügbarkeit und in der supply-chain zu meistern und flexibel auf sich ändernde Beschaffungs- und Versorgungssituationen zu reagieren. Dies konnte in vielen Fällen erfolgreich umgesetzt werden, was letztlich zu einer Steigerung der Umsatzvolumina führte. Die Auftragslage war über weite Strecken des Geschäftsjahres hinweg durchaus zufriedenstellend, schwächte sich allerdings zuletzt merklich ab. Aufgrund der weiterhin sehr volatilen Rahmenbedingungen ist die Planungssicherheit erheblich erschwert.

In diesem Umfeld konnte dennoch im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatz von 42.918 T€ realisiert werden, wodurch die Erwartungen des Vorjahres noch übertroffen wurden. Die Auswirkungen der Russland-Ukraine-Krise, die nach wie vor anhaltenden Herausforderungen auf den Beschaffungsmärkten andererseits spiegelten sich dabei in einem erhöhten Aufwand zur Disposition und Steuerung der Auftragsdurchläufe sowie der Lieferketten wider. Die Materialintensität erreichte in Folge des Produktmixes und der eingeleiteten Optimierungsmaßnahmen eine Quote von rund 36 %.

Die im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigten Investitionen wurden in die Verbesserung der innerbetrieblichen Abläufe und die Erhöhung der Flexibilität gelenkt.

2.5 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.5.1 Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Umsatzerlöse 42.918 37.706 5.212
EBIT 6.145 5.564 581
Jahresergebnis 4.451 4.043 408

Der wesentliche Kernbestandteil unseres Produktportfolios ist weiterhin unsere Drehdurchführung, die für verschiedenste Anwendungsbereiche entwickelt und eingesetzt wird. Die zunehmende Bedeutung der Kombination der Drehdurchführung mit elektrischen und elektronischen Komponenten hat sich auch in diesem Geschäftsjahr gezeigt. Neben dem Bereich der Drehdurchführung konnten damit ebenfalls im Bereich der Rotokombi signifikante Umsatzsteigerungen erzielt werden.

Sowohl die breite Aufstellung der Moog GAT GmbH als auch die Investitionen und Weiterentwicklungen der elektronischen und datentransportierenden Produkte haben sich durch den im Geschäftsjahr realisierten Geschäftsverlauf bestätigt. Wir legen weiterhin einen großen Wert auf die Weiterentwicklung unserer Produkte, um damit unsere Stellung als Technologieführer im Markt auszubauen. In diesem Kontext wird die übergreifende Zusammenarbeit innerhalb des Moog-Konzerns ausgebaut, um gezielt Investitionen und technologische Weiterentwicklungen voranzutreiben und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen.

Sowohl das Jahresergebnis als auch das EBIT sind trotz der sich ständig wandelnden Rahmenbedingungen und externen Unsicherheiten als sehr zufriedenstellend zu bezeichnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichten wir ein EBIT von 6.145 T€ (i. V. 5.564 T€). Das EBIT im Vorjahr war zudem durch außerordentliche Erträge in Höhe von T€ 1.314 geprägt. Diese resultierten im Wesentlichen aus abschließenden Regelungen zum Unternehmenskaufvertrag sowie aus einer Korrektur betreffend der Verschmelzung in laufender Rechnung. Für das Geschäftsjahr wurde mit einer moderat gestiegenen Ergebnisentwicklung gerechnet; die Erwartungen konnten trotz des schwierigen Marktumfeldes noch übertroffen werden.

2.5.2 Finanzlage

Unsere Finanzsituation ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf fokussiert Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Forderungen werden größtenteils innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Bedeutende Forderungsausfälle sind im abgelaufenen Geschäftsjahr keine zu verzeichnen.

Der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 6.555 T€ ist im Wesentlichen geprägt durch das positive Jahresergebnis. Dieser wurde überwiegend in das Cash-Pool-System der Moog-Gruppe eingezahlt, wodurch sich insgesamt ein negativer Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von 6.630 T€ ergibt. Die Investitionen mit 340 T€ lagen auf dem Niveau der Vorjahre. Insgesamt reduzierte sich damit der Finanzmittelfonds, bestehend aus dem Bankguthaben und Kassenbestand, um 75 T€ auf 1.658 T€ zum Bilanzstichtag 30.09.2023. Daneben stehen Guthaben aus dem konzerninternen Cash-Pooling in Höhe von 12.588 T€ (i. V. 6.300 T€) zur Verfügung, wodurch eine Finanzierung jederzeit gesichert ist.

Unsere Eigenkapitalquote beträgt rund 77,4 %. Das Finanzmanagement ist durch die Einbindung in die konzerninterne Finanzierungsstruktur sichergestellt. Die Gesellschaft hat derzeit eine konzerninterne Guthabenposition.

Die finanzielle Situation kann als stabil bezeichnet werden, sodass die Moog GAT GmbH auch in Zukunft jederzeit Ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen wird.

2.5.3 Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Aktiva
Anlagevermögen 5.301 5.509 -208
Kurzfristige Vermögenswerte 25.112 19.248 5.864
Liquide Mittel 1.658 1.733 -75
Passiva
Eigenkapital 24.832 20.381 4.451
Rückstellungen 4.790 3.259 1.531
Kurzfristige Verbindlichkeiten 2.449 2.850 -401
Bilanzsumme 32.071 26.490 5.581

Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert auf der Aktiva im Wesentlichen aus den gegenüber dem Vorjahr höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 12.661 T€ (i. V. 6.869 T€). Diese beinhalten mit 12.588 T€ (i. V. 6.300 T€) eine Guthabenposition im konzerninternen Cash-Pooling. Auf der Passiva resultiert die höhere Bilanzsumme vor allem aus der verbesserten Ergebnissituation verbunden mit einer Erhöhung des bilanziellen Eigenkapitals.

2.6 Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung werden in erster Linie die finanzbezogenen Kennzahlen Umsatzerlöse und EBIT herangezogen.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 ist ein EBIT in Höhe von 6.145 T€ (i. V. 5.564 T€) realisiert worden. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist überwiegend getrieben durch den Anstieg der Gesamtleistung und realisierte Produktivitätsfortschritte.

Ziel der Indikatoren ist es, frühzeitig auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren zu können.

Die Gesamtleistung (definiert als Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge) liegt bei 43.176 T€ (i. V. 40.451 T€), der Umsatz pro Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beträgt 244 T€ (i. V. 212 T€).

Der Fokus der Unternehmensleitung liegt weiterhin auf:

- Umsatz- und Branchenentwicklung

- kontinuierlicher Weiterentwicklung des Produktportfolios

- Prozessoptimierung und Kostenmanagement

- weitere Integration der Moog GAT GmbH in den Moog-Konzern

- Steigerung des Betriebsergebnisses

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen und insgesamt zurückhaltender Nachfragetätigkeit haben wir in den letzten Monaten eine sich abschwächende Auftragssituation verzeichnet. Auf Basis der derzeitigen Entwicklungen gehen wir davon aus, dass für das Geschäftsjahr 2023/2024 gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr bei der Umsatzentwicklung eher eine moderate Seitwärtsbewegung eintreten wird. Einerseits ergeben sich Möglichkeiten aus der gezielten Gewinnung neuer Kunden sowie der Entwicklung spezifischer Abnehmerbranchen, andererseits herrscht eine allgemeine Unsicherheit bezüglich verschiedener Abnehmerbranchen und der weltweiten Wachstumserwartungen. Das aktuelle Umfeld ist durch Unsicherheiten und Risiken gekennzeichnet.

Wesentliche Risiken liegen dabei in der weiteren Entwicklung des Russland-Ukraine-Konflikts, der u. a. damit zusammenhängenden Entwicklungen der Energie- und Gasversorgung sowie weiterer Faktorkosten, der angespannten Inflationssituation sowie aus etwaigen Veränderungen und Belastungen der internationalen Handelsbeziehungen zwischen den USA und China. Eine weitere Verschärfung oder Eskalation dieses Konflikts mit Handelshemmnissen und Strafzöllen könnte dabei zu negativen Entwicklungen für die Absatzmärkte und Absatzvolumina der Moog GAT GmbH führen. Weitere Unsicherheiten bestehen nach wie vor im Zusammenhang noch unklarer Auswirkungen der E-Mobilität auf die Strukturen der von uns belieferten Märkte sowie des Fachkräftemangels.

Das Management des Unternehmens beobachtet stets die aktuellen Entwicklungen im Markt, um schnell und zielgerichtet hierauf reagieren zu können. Den branchenbezogenen Risiken wie Down-pricing und dem damit entstehenden Verdrängungsmarkt, u. a. in der Windkraft, begegnet die Moog GAT GmbH durch Konzentration auf qualitativ hochwertige Produkte in Verbindung mit der Erfüllung spezieller Kundenanforderungen und technischen Sonderlösungen. Hierdurch wird auch zukünftig insbesondere durch neue Applikationen und Entwicklungen weiter Wachstum generiert werden und unsere Position im Markt gestärkt und ausgebaut.

Wir werden weiterhin die Präsenz bei unseren Kunden erhöhen und die zusätzlichen Synergieeffekte innerhalb der MOOG-Gruppe als Chance nutzen, um Neukunden zu gewinnen und neue Märkte zu erschließen bzw. bestehende Märkte weiter auszubauen. Die Verbindung aus technischer Beratung, produktseitigen Neuentwicklungen unserer Anwendungen sowie die Aufnahme der neuesten Entwicklungen in unser Produktportfolio sind hierfür eine sehr gute Ausgangsbasis.

Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen und der derzeit guten Liquiditätssituation bestehen keine erkennbaren, maßgeblichen Risiken für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 und wir erwarten keine wesentlichen Veränderungen im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit.

Für das am 1. Oktober 2023 beginnende Geschäftsjahr 2023/2024 wird mit einem Umsatz von rund 43 Millionen Euro ausgegangen. Diese Entwicklung basiert auf den o. g. Faktoren. Wir gehen davon aus, unser operatives Ergebnis (EBIT) im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr weiter leicht steigern zu können.

 

Geisenheim, 15. Dezember 2023

Moog GAT GmbH

Geschäftsführung

gez. Emil Bayer

gez. Matthias Richter

Bilanz zum 30. September 2023

der Moog GAT GmbH, Geisenheim

AKTIVA

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.978,36 16.561,00
II. Sachanlagen 5.293.833,67 5.492.077,46
5.300.812,03 5.508.638,46
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.950.524,56 7.402.898,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.010.413,05 11.691.499,09
- davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 12.661.070,12 (i. V. EUR 6.869.007,71)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.657.990,92 1.732.965,71
26.618.928,53 20.827.363,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 151.737,94 153.826,56
32.071.478,50 26.489.828,62

PASSIVA

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 50.000.000,00 50.000.000,00
III. Verlustvortrag -29.644.384,25 -33.687.172,30
IV. Jahresüberschuss 4.451.196,86 4.042.788,05
24.831.812,61 20.380.615,75
B. Rückstellungen 4.790.527,16 3.259.140,39
C. Verbindlichkeiten 2.449.138,73 2.850.072,48
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 515.127,35 (i. V. EUR 202.340,40)
32.071.478,50 26.489.828,62

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

der Moog GAT GmbH, Geisenheim

2022/2023
EUR
2021/2022
EUR
1. Rohergebnis 27.841.029,61 25.918.017,47
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.701.162,68 12.027.808,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.422.840,23 2.341.320,76
- davon für Altersversorgung EUR 180.582,67 (i. V. EUR 170.588,09)
15.124.002,91 14.369.129,49
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 536.051,25 610.537,96
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.916.304,21 5.338.013,99
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 218.259,01 5,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.000,12 7.882,95
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 2.909,51 (i. V. EUR 66.768,15)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.909.532,42 1.512.920,15
8. Ergebnis nach Steuern 4.571.397,71 4.079.537,93
9. Sonstige Steuern 120.200,85 36.749,88
10. Jahresüberschuss 4.451.196,86 4.042.788,05

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

der Moog GAT GmbH, Geisenheim

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Moog GAT GmbH hat ihren Sitz in Geisenheim und ist eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nummer HRB 32843. Sie weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 ff. HGB).

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I Satz 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, bzw. zu Herstellungskosten (§ 253 I HGB), soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB).

Geleistete Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst (§ 253 I 2 HGB, § 253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beiliegenden Anlagespiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 18.010.413,05 (i. V. € 11.691.499,09) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3.3 Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von sonstigen Rückstellungen ermittelt.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 29,1 %.

In 2023 ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Diese wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 I Satz 2 HGB nicht aktiviert.

3.4 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V Satz 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) belaufen sich in Höhe von € 2.432.031,53 (i. V. € 2.850.072,48) auf bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von € 17.107,20 eine Restlaufzeit zwischen 1-5 Jahren.

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten besichert.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

4.1 Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 151.859,83 (i. V. € 1.002.918,84) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von € 83.549,22 (i. V. € 146.590,23) enthalten.

4.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 23.391,62 (i. V. € 37.132,37) ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von € 150.885,59 (i. V. € 89.456,82).

5. Sonstige Pflichtangaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 30. September 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Gesamtverpflichtung
2023/2024
Leasingverträge 1.880.432 670.717

5.2 Personal

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 177 Arbeitnehmer (i. V. 178) beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Gewerbliche Arbeitnehmer 176 (i. V. 114)
Angestellte 63 (i. V. 64)

Weiterhin wurden 3 (i. V. 4) Auszubildende beschäftigt.

5.3 Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Emil Bayer, Dipl.-Betriebswirt, Hattersheim am Main und Matthias Richter, Dipl.-Kaufmann, Böblingen.

Die Geschäftsführer Emil Bayer und Matthias Richter sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Schutzklausel gemäß § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

5.4 Angaben zum Konzernabschluss

Der Abschluss der Moog GAT GmbH wird in den Konzernabschluss der MOOG Inc., East Aurora/USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

5.5 Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 30. September 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

5.6 Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Geisenheim, 15. Dezember 2023

Moog GAT GmbH

Geschäftsführung

gez. Emil Bayer

gez. Matthias Richter

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

der Moog GAT GmbH, Geisenheim,

Anschaffungs/Herstellungskosten
Stand am 1.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 30.9.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 676.219,25 2.700,00 22.440,25 656.479,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.741.351,54 0,00 0,00 6.741.351,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.508.983,97 234.273,72 360.385,21 3.382.872,48
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 3.491.200,25 103.823,05 262.975,38 3.332.047,92
13.741.535,76 338.096,77 623.360,59 13.456.271,94
III. Finanzanlagen 310.000,00 0,00 0,00 310.000,00
14.727.755,01 340.796,77 645.800,84 14.422.750,94
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 30.9.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 659.658,25 11.447,00 21.604,61 649.500,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.143.168,09 158.140,00 0,00 2.301.308,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.877.476,42 219.576,31 351.169,65 2.745.883,08
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 3.228.813,79 146.887,94 260.454,63 3.115.247,10
8.249.458,30 524.604,25 611.624,28 8.162.438,27
III. Finanzanlagen 310.000,00 0,00 0,00 310.000,00
9.219.116,55 536.051,25 633.228,89 9.121.938,91
Buchwerte
Stand am 30.9.2023
EUR
Stand am 30.9.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.978,36 16.561,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.440.043,45 4.598.183,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 636.989,40 631.507,55
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 216.800,82 262.386,46
5.293.833,67 5.492.077,46
III. Finanzanlagen 0,00 0,00
5.300.812,03 5.508.638,46

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Moog GAT GmbH, Geisenheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Moog GAT GmbH, Geisenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Moog GAT GmbH, Geisenheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifzieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 15. Dezember 2023

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Uwe Harr, Wirtschaftsprüfer

gez. Moritz Tack, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. September 2023 der Moog GAT GmbH, Geisenheim, erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 13. März 2024.

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