Autocenter Dresen GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Homburger seit 10.12.2013 | Geschäftsführer |
Christian Wolfgang Bartsch seit 10.12.2013 | Geschäftsführer |
Benedict Peter Marcel - genannt Ben - Dahlmann seit 25.6.2013 | Geschäftsführer |
René Holger Husnik seit 30.10.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autocenter Dresen GmbHNeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Autocenter Dresen GmbH mit Sitz in Neuss ist ein seit vielen Jahren Vertriebs- und Servicepartner der Marken KIA und Seat. Der Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf folgende Geschäftsfelder: - Betrieb von Vertragswerkstätten der Fabrikate KIA und Seat, - Handel mit Neu-, Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen o. g. Marken sowie die, - Abwicklung aller mit der Kraftfahrzeugbranche zusammenhängenden Geschäfte, wie Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör. Neben dem Kerngeschäft dem Handel von Neu-, Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen wird auch ein umfangreiches Dienstleistungsspektrum sowie ein breites Finanzdienstleistungsspektrum angeboten. Dank der Expansion, die die Geschäftsführung in der jüngsten Firmengeschichte vorangetrieben hat, können die Kunden heute nahezu alles abwickeln, was zur Gewährleistung ihrer individuellen Mobilität notwendig ist. Weiteres Wachstum ist fest eingeplant. 2. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft als Handels- und Dienstleistungsunternehmen nicht tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und Lage a.Ertragsanlage Ergebnisquellen
Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um T€ -742,5 gesunken. Das Rohergebnis ist insgesamt um 3,7 % gestiegen. Die Personalkosten sind um -1,9 % gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um T€ 180,2 gestiegen. Wesentlich für diese Entwicklung zeigten sich die umsatzabhängigen Aufwendungen wie die Kosten der Auslieferung und vertraglicher Kundendienst, aber auch strukturbedingte Kosten wie die Umlage der Betriebsstätte und Werbekosten. Das Finanzergebnis der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr um T€ 23,5 (= 43,3 %) verbessert. Ursächlich für diese Entwicklung sind die gestiegenen Zinserträge (T€ 34,0). Der Zinsaufwand ist gestiegenen (T€ 10,6). Das Jahresergebnis weist einen Überschuss i. H. v. T€ 467,7 aus. b.Finanzlage Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 11,9 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Struktur unserer Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr punktuell verändert worden. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kostensteigerungen und Kostensenkungen zu erkennen. Insgesamt führten die Kostensteigerungen zu einer Ausgabenerhöhung i. H. v. T€ 180,2. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Der Personalaufwand ist um -1,9 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist gemessen am allgemeinen Stand der Kfz-Branche im abgelaufenen Jahr als zufriedenstellend zu bezeichnen. c.Vermögenslage
Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist im Wesentlichen unverändert. Die im Vorjahr getätigten Neuinvestitionen des Anlagevermögen wurden weiter fortgeführt. Der Vorführwagenbestand wurde wieder aufgebaut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dienen der Finanzierung des Vermögenszuwachses. Unsere Investitionsvorhaben sind vorerst abgeschlossen. 2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: - Umsatzentwicklung, - Betriebsergebnis und - Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-flow heran. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält folgende Zweigniederlassungen: a) Bonn, Ellerstraße 73 - 75 b) Willich, Stahlwerk Becker 10 c) Düsseldorf, Heerdter Landstraße 96 d) Korschenbroich, Fried.-Ebert-Straße 27 IV. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. V. Prognosebericht Die Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir für 2019 positiv. Wir erwarten in den folgenden Jahren einen leichten Umsatzanstieg bei weiterhin positiver Ertragslage. Die Ertragslage soll sich durch die Festigung der Markenpalette weiter verbessern. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir aus unseren Risikobericht. VI.Chancen- und Risikobericht Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Dem Wettbewerb am Markt müssen wir uns durch Qualität und Verlässlichkeit im Kundenservice und mit einer profitableren Geschäftspolitik stellen. Der bestehende Privatkundenbereich muss ausgebaut werden. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine größeren Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.
Neuss, 29. März 2019 Benedict Dahlmann Christian Bartsch Michael Homburger Peter Dahlmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDer in der Bilanz ausgewiesene Bilanzverlust von 14.317,78 EUR (= darin enthaltener Jahresüberschuss von 467.669,75 EUR) wird auf neue Rechnung vorgetragen. AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter, planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 149 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150 bis € 1.000 mit 20%, abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Bei der Bewertung der Vorräte (Ersatzteillager) wurde ein Wertabschlag in Höhe von 5,5 % auf den Gesamtbestand vorgenommen. Hierbei wurden insbesondere Erfahrungen aus dem Erwerb und der Veräußerung eigener Ersatzteile berücksichtigt. Die Bewertung der Neuwagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich der von den Herstellern gewährten Zuschüsse. Die Bewertung der Gebrauchtwagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gem. §§ 252 Abs. 1 Nr. 4, 253 Abs. 3 HGB. Bei der Ermittlung des beizulegenden Wertes bzw. Teilwertes wurde ein Wertabschlag in Höhe von 6 % auf die Anschaffungskosten vorgenommen. Dieser Abschlagswert deckt nach den retrograd vorgenommenen Einzelbewertungen das Verlustrisiko hinreichend ab. Von der Wertermittlung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 II HGB). Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (Löhne und Materialkosten sowie Fremdleistungen von unfertigen Reparaturarbeiten). Im Geschäftsjahr bestanden keine unfertigen Reparaturarbeiten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,76 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 455,00 %.
Im Geschäftsjahr unterbleibt der Ausweis von aktiven Steuerlatenzen (§ 274 I 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Peter Dahlmann Benedict Dahlmann Michael Homburger Christian Bartsch Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.08.2019 festgestellt. 2. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben den wir am 27. Juni 2019 dem als Anlage 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 und dem Lagebericht 2018 der Autocenter Dresen GmbH unter dem Datum vom 27. Juni 2019 den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Prüfungsurteile: Wir haben den Jahresabschluss der Autocenter Dresen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autocenter Dresen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszweck verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss un dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeiten der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Die Verwendung des vorstehenden Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsbericht setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form erfordert unsere erneute Stellungsnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Mönchengladbach, den 27. Juni 2019 M
. S . P GmbH & Co KG
Frank Söllner, Wirtschaftsprüfer Siegfried Söllner, Prüfungsleiter 3. Unterzeichnung des Prüfungsberichtes Der Prüfungsbericht wird gem. § 321 V HGB unter Berücksichtigung von § 32 WPO wie folgt unterschreiben.
Mönchengladbach, den 27. Juni 2019 M
. S . P GmbH & Co KG
Frank Söllner, Wirtschaftsprüfer Siegfried Söllner, Prüfungsleiter 4. Grundsätzliche Feststellungen 4.1Lage des Unternehmens 4.1.1Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter Die Geschäftsführung hat im Lagebericht vom 29. März 2019 die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft beurteilt. Gemäß § 321 I 2 HGB nehmen wir als Abschlussprüfer vorweg zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung Stellung. Dabei gehen wir insbesondere auf die Annahme des Fortbestands und die Beurteilung der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft ein, wie sie im Jahresabschluss und im Lagebericht ihren Ausdruck gefunden haben. Unsere Stellungnahme geben wir aufgrund unserer eigenen Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens ab, die wir im Rahmen unserer Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts gewonnen haben. Folgende Aspekte der Lagebeurteilung sind hervorzuheben: Die Gesellschaft ist im Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art und der Reparatur von Kraftfahrzeugen tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeiten werden auch Versicherungen, Finanzierungen und Leasingverträge vermittelt. Die Gesellschaft ist Vertagshändler für die Marken Kia und Seat. Dieser Geschäftsbereich umfasst auch den Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör sowie die Kfz-Vermietung. Im Geschäftsjahr haben sich die Umsätze um T€ -742,6 vermindert. Die Umsätze im Neuwagen Händlergeschäft sind um T€ 444,4 gestiegen. Die Umsätze in den Bereichen Teilehandel (T€ 198,0), Werkstattleistungen (T€ 153,3) sowie Mietwagen (T€ 6,9) sind ebenfalls gestiegen. Rückgängig sind die Umsätze im Gebrauchtwagenhandel (T€ -417,8) und im Endkundengeschäft (T€ -1.005,8) sowie die Umsätze im Leasinggeschäft (T€ -10,2). Trotz des Umsatzrückganges ist das Warenrohergebnis um T€ 122,5 (= 3,7 %) gestiegen. Die Vermögenslage des Unternehmens weist eine stabile Kapitalstruktur auf. Die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten sind durch kurz- und mittelfristige Vermögensgegenstände gedeckt. Die Liquiditätslage hat sich konstant entwickelt. Kreditlinien werden im Wesentlichen zur Zwischenfinanzierung der Fahrzeug- und Teilebestände in Anspruch genommen. Die Ertragslage ist durch Fokussierung auf den Neu- und Gebrauchtwagenhandel sowie Teilehandel und Werkstattleistungen gekennzeichnet. Für das Jahr 2019 werden keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken befürchtet und von einem dem Berichtsjahr vergleichbaren operativen Ergebnis ausgegangen. Nach unseren Feststellungen vermittelt diese Beurteilung der Geschäftsführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Lage und der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft. Im Rahmen unserer Prüfung sind uns keine Tatsachen bekannt geworden, die diese Aussage in Frage stellen. 4.1.2Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen Tatsachen, die die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen oder ihren Fortbestand gefährden können im Sinne des § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB, haben wir bei der Durchführung unserer Prüfung nicht festgestellt. |
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