Autocenter Dresen GmbHLiquidiert

Moselstraße 9, 41464 Neuss, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 12343
Eingetragen
23.1.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
der Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art und die Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie das Mietwagen- und Leasinggeschäft

Historie

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Management

NameRolle
Michael Homburger
seit 10.12.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
René Holger Husnik
seit 30.10.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Laura Dahlmann
Neuss
925.500 €
48.71%
K** D*******
328.917 €
17.31%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autocenter Dresen GmbH

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Autocenter Dresen GmbH mit Sitz in Neuss ist ein seit vielen Jahren Vertriebs- und Servicepartner der Marken KIA und Seat.

Der Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf folgende Geschäftsfelder:

- Betrieb von Vertragswerkstätten der Fabrikate KIA und Seat,

- Handel mit Neu-, Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen o. g. Marken sowie die,

- Abwicklung aller mit der Kraftfahrzeugbranche zusammenhängenden Geschäfte, wie Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör.

Neben dem Kerngeschäft dem Handel von Neu-, Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen wird auch ein umfangreiches Dienstleistungsspektrum sowie ein breites Finanzdienstleistungsspektrum angeboten.

Dank der Expansion, die die Geschäftsführung in der jüngsten Firmengeschichte vorangetrieben hat, können die Kunden heute nahezu alles abwickeln, was zur Gewährleistung ihrer individuellen Mobilität notwendig ist. Weiteres Wachstum ist fest eingeplant.

2. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft als Handels- und Dienstleistungsunternehmen nicht tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und Lage

a.Ertragsanlage

Ergebnisquellen

01.01. bis 31.12.2018 01.01. bis 31.12.2017 Änderung ggü. d. Vorjahr in
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 30.014,9 100,0 30.757,6 100,0 -742,7 -2,4
Gesamtleistung 30.014,9 100,0 30.757,6 100,0 -742,7 -2,4
Sonstige betriebliche Erträge 33,5 0,1 35,4 0,1 -1,9 -5,4
Finanzerträge 70,6 0,2 36,6 0,1 34,0 92,9
Erträge gesamt 30.119,0 100,3 30.829,6 100,2 -710,6 -2,3
Materialaufwand 26.571,5 88,5 27.436,7 89,2 -865,2 -3,2
Personalaufwand 667,0 2,2 679,9 2,2 -12,9 -1,9
Abschreibungen 60,6 0,2 56,8 0,2 3,8 6,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.167,8 7,2 1.987,6 6,5 180,2 9,1
Finanzaufwand 101,3 0,3 90,8 0,3 10,5 11,6
EE-Steuern 32,6 0,1 0,0 0,0 32,6 -
sonstige Steuern 50,5 0,2 21,4 0,1 29,1 136,0
Aufwendungen gesamt 29.651,3 98,8 30.273,2 98,4 -621,9 -2,1
Jahresergebnis 467,7 1,6 556,4 1,8 -88,7 -15,9

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um T€ -742,5 gesunken.

Das Rohergebnis ist insgesamt um 3,7 % gestiegen.

Die Personalkosten sind um -1,9 % gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um T€ 180,2 gestiegen. Wesentlich für diese Entwicklung zeigten sich die umsatzabhängigen Aufwendungen wie die Kosten der Auslieferung und vertraglicher Kundendienst, aber auch strukturbedingte Kosten wie die Umlage der Betriebsstätte und Werbekosten.

Das Finanzergebnis der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr um T€ 23,5 (= 43,3 %) verbessert. Ursächlich für diese Entwicklung sind die gestiegenen Zinserträge (T€ 34,0). Der Zinsaufwand ist gestiegenen (T€ 10,6).

Das Jahresergebnis weist einen Überschuss i. H. v. T€ 467,7 aus.

b.Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 11,9 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Die Struktur unserer Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr punktuell verändert worden.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kostensteigerungen und Kostensenkungen zu erkennen. Insgesamt führten die Kostensteigerungen zu einer Ausgabenerhöhung i. H. v. T€ 180,2.

Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Der Personalaufwand ist um -1,9 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist gemessen am allgemeinen Stand der Kfz-Branche im abgelaufenen Jahr als zufriedenstellend zu bezeichnen.

c.Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten 31.12.2018 31.12.2017 d. Vorjahr in
T€ T€ T€ %
Aktiva
Sachanlagen 1.417,7 1.328,6 89,1 6,7
Vorräte 9.476,8 8.296,0 1.180,8 14,2
Forderungen 1.060,1 907,9 152,2 16,8
Sostige Vermögensgegenstände 2.025,2 1.514,2
Flüssige Mittel/Wertpapiere 19,6 14,5 5,1 35,2
Passiva
Eigenkapital 1.885,7 1.418,0 467,7 33,0
Rückstellungen 73,1 74,2 -1,1 -1,5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.659,9 8.394,4 1.265,5 15,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.667,5 1.567,1 100,4 6,4
Bilanzsumme 14.005,6 12.066,2 1.939,4 16,1

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist im Wesentlichen unverändert. Die im Vorjahr getätigten Neuinvestitionen des Anlagevermögen wurden weiter fortgeführt. Der Vorführwagenbestand wurde wieder aufgebaut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dienen der Finanzierung des Vermögenszuwachses.

Unsere Investitionsvorhaben sind vorerst abgeschlossen.

2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Umsatzentwicklung,

- Betriebsergebnis und

- Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-flow heran.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält folgende Zweigniederlassungen:

a) Bonn, Ellerstraße 73 - 75

b) Willich, Stahlwerk Becker 10

c) Düsseldorf, Heerdter Landstraße 96

d) Korschenbroich, Fried.-Ebert-Straße 27

IV. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

V. Prognosebericht

Die Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir für 2019 positiv. Wir erwarten in den folgenden Jahren einen leichten Umsatzanstieg bei weiterhin positiver Ertragslage. Die Ertragslage soll sich durch die Festigung der Markenpalette weiter verbessern.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir aus unseren Risikobericht.

VI.Chancen- und Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Dem Wettbewerb am Markt müssen wir uns durch Qualität und Verlässlichkeit im Kundenservice und mit einer profitableren Geschäftspolitik stellen. Der bestehende Privatkundenbereich muss ausgebaut werden.

Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine größeren Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

 

Neuss, 29. März 2019

Benedict Dahlmann

Christian Bartsch

Michael Homburger

Peter Dahlmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 1.421.994,00 1.333.611,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.339,00 5.019,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4.339,00 5.019,00
II. technische Anlagen und Maschinen 52.055,00 68.020,00
III. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.365.600,00 1.260.572,00
1. andere Anlagen 82.454,00 85.219,00
2. Betriebsausstattung 10.839,00 16.122,00
3. Geschäftsausstattung 46.517,00 50.767,00
B. Umlaufvermögen 12.581.762,75 10.732.583,45
I. Vorräte 9.476.827,82 8.295.981,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.085.305,18 2.422.058,37
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.085.305,18 2.422.058,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 19.629,75 14.543,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.800,78 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.005.557,53 12.066.194,45

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 1.885.682,22 1.418.012,47
I. gezeichnetes Kapital 1.900.000,00 1.900.000,00
II. Verlustvortrag 481.987,53 1.038.424,89
III. Jahresüberschuss 467.669,75 556.437,36
B. Rückstellungen 73.130,00 74.240,00
1. sonstige Rückstellungen 73.130,00 74.240,00
C. Verbindlichkeiten 12.046.745,31 10.573.941,98
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.659.896,37 8.394.384,88
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.659.896,37 8.394.384,88
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 556.456,45 198.619,86
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.111.042,03 1.368.476,15
4. sonstige Verbindlichkeiten 719.350,46 612.461,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 54.350,46 27.307,12
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.005.557,53 12.066.194,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 3.476.913,96 3.356.256,41
2. Personalaufwand 666.997,58 679.916,23
a) Löhne und Gehälter 493.239,89 500.200,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 173.757,69 179.715,29
3. Abschreibungen 60.580,75 56.762,51
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 60.580,75 56.762,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.167.774,80 1.987.573,42
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.598,92 36.587,74
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 101.344,14 90.792,80
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 32.645,00 0,00
8. sonstige Steuern 50.500,86 21.361,83
9. Jahresüberschuss 467.669,75 556.437,36

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Der in der Bilanz ausgewiesene Bilanzverlust von 14.317,78 EUR (= darin enthaltener Jahresüberschuss von 467.669,75 EUR) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB)

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter, planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 149 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150 bis € 1.000 mit 20%, abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Bei der Bewertung der Vorräte (Ersatzteillager) wurde ein Wertabschlag in Höhe von 5,5 % auf den Gesamtbestand vorgenommen. Hierbei wurden insbesondere Erfahrungen aus dem Erwerb und der Veräußerung eigener Ersatzteile berücksichtigt.

Die Bewertung der Neuwagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich der von den Herstellern gewährten Zuschüsse.

Die Bewertung der Gebrauchtwagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gem. §§ 252 Abs. 1 Nr. 4, 253 Abs. 3 HGB. Bei der Ermittlung des beizulegenden Wertes bzw. Teilwertes wurde ein Wertabschlag in Höhe von 6 % auf die Anschaffungskosten vorgenommen. Dieser Abschlagswert deckt nach den retrograd vorgenommenen Einzelbewertungen das Verlustrisiko hinreichend ab. Von der Wertermittlung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 II HGB). Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (Löhne und Materialkosten sowie Fremdleistungen von unfertigen Reparaturarbeiten). Im Geschäftsjahr bestanden keine unfertigen Reparaturarbeiten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,76 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 455,00 %.

Wertansatz
in €
handelsrechtlich steuerlich Differenz
Aktivische Steuerlatenzen Aktivposten (-) (+)
Passivposten (+) (-)
sonstige Rückstellungen
Abzinsung des Erfüllungsbetrages 26.320,00 21.909,00 4.411,00
Summe (Aktivüberhang) 4.411,00

Im Geschäftsjahr unterbleibt der Ausweis von aktiven Steuerlatenzen (§ 274 I 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Anlagespiegel

AHK 01.01.2018
EUR
Buchwert 01.01.2018
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen -
EUR
Buchwert 31.12.2018
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.855,05 5.019,00 2.499,00 3.179,00 4.339,00
Immateriellen Vermögensgegenstände 44.855,05 5.019,00 2.499,00 3.179,00 4.339,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technischeAnlage und Maschinen 196.994,76 68.020,00 7.540,58 31.468,15- 23.494,58 52.055,00
Geringwertige Wirtscahftsgüter 53.179,60 16.122,00 868,00 20.790,23- 6.141,00 10.839,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.753,66 50.767,00 6.288,00 48.058,08- 10.509,00 46.517,00
Kraftfahrzeuge 91.090,34 85.219,00 52.669,72 43.515,48- 13.130,72 82.454,00
Vorführwagen 1.201.385,03 1.108.464,00 1.128.277,96 993.516,55- 102.728,96 1.225.790,00
Sachanlagen 1.694.403,39 1.328.592,00 1.195.644,261.137.348,49- 156.004,26 1.417.655,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 1.739.258,44 1.333.611,00 1.198.143,261.137.348,49- 159.183,26 1.421.994,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Peter Dahlmann

Benedict Dahlmann

Michael Homburger

Christian Bartsch

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.08.2019 festgestellt.

2. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben den wir am 27. Juni 2019 dem als Anlage 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 und dem Lagebericht 2018 der Autocenter Dresen GmbH unter dem Datum vom 27. Juni 2019 den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Prüfungsurteile:

Wir haben den Jahresabschluss der Autocenter Dresen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autocenter Dresen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belagen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszweck verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss un dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeiten der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unterneh

menstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsame Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Die Verwendung des vorstehenden Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsbericht setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form erfordert unsere erneute Stellungsnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Mönchengladbach, den 27. Juni 2019

M . S . P GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Söllner, Wirtschaftsprüfer

Siegfried Söllner, Prüfungsleiter

3. Unterzeichnung des Prüfungsberichtes

Der Prüfungsbericht wird gem. § 321 V HGB unter Berücksichtigung von § 32 WPO wie folgt unterschreiben.

 

Mönchengladbach, den 27. Juni 2019

M . S . P GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Söllner, Wirtschaftsprüfer

Siegfried Söllner, Prüfungsleiter

4. Grundsätzliche Feststellungen

4.1Lage des Unternehmens

4.1.1Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter

Die Geschäftsführung hat im Lagebericht vom 29. März 2019 die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft beurteilt.

Gemäß § 321 I 2 HGB nehmen wir als Abschlussprüfer vorweg zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung Stellung. Dabei gehen wir insbesondere auf die Annahme des Fortbestands und die Beurteilung der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft ein, wie sie im Jahresabschluss und im Lagebericht ihren Ausdruck gefunden haben.

Unsere Stellungnahme geben wir aufgrund unserer eigenen Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens ab, die wir im Rahmen unserer Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts gewonnen haben.

Folgende Aspekte der Lagebeurteilung sind hervorzuheben:

Die Gesellschaft ist im Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art und der Reparatur von Kraftfahrzeugen tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeiten werden auch Versicherungen, Finanzierungen und Leasingverträge vermittelt. Die Gesellschaft ist Vertagshändler für die Marken Kia und Seat. Dieser Geschäftsbereich umfasst auch den Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör sowie die Kfz-Vermietung.

Im Geschäftsjahr haben sich die Umsätze um T€ -742,6 vermindert. Die Umsätze im Neuwagen Händlergeschäft sind um T€ 444,4 gestiegen. Die Umsätze in den Bereichen Teilehandel (T€ 198,0), Werkstattleistungen (T€ 153,3) sowie Mietwagen (T€ 6,9) sind ebenfalls gestiegen. Rückgängig sind die Umsätze im Gebrauchtwagenhandel (T€ -417,8) und im Endkundengeschäft (T€ -1.005,8) sowie die Umsätze im Leasinggeschäft (T€ -10,2).

Trotz des Umsatzrückganges ist das Warenrohergebnis um T€ 122,5 (= 3,7 %) gestiegen.

Die Vermögenslage des Unternehmens weist eine stabile Kapitalstruktur auf. Die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten sind durch kurz- und mittelfristige Vermögensgegenstände gedeckt.

Die Liquiditätslage hat sich konstant entwickelt. Kreditlinien werden im Wesentlichen zur Zwischenfinanzierung der Fahrzeug- und Teilebestände in Anspruch genommen.

Die Ertragslage ist durch Fokussierung auf den Neu- und Gebrauchtwagenhandel sowie Teilehandel und Werkstattleistungen gekennzeichnet.

Für das Jahr 2019 werden keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken befürchtet und von einem dem Berichtsjahr vergleichbaren operativen Ergebnis ausgegangen.

Nach unseren Feststellungen vermittelt diese Beurteilung der Geschäftsführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Lage und der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft. Im Rahmen unserer Prüfung sind uns keine Tatsachen bekannt geworden, die diese Aussage in Frage stellen.

4.1.2Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen

Tatsachen, die die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen oder ihren Fortbestand gefährden können im Sinne des § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB, haben wir bei der Durchführung unserer Prüfung nicht festgestellt.

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