Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 117826
Eingetragen
15.12.2010
Branche
Leasing von nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern, ohne CopyrightsVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von sonstigen beweglichen Sachen und nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern
Gegenstand
der Ankauf sowie der Verkauf und die Verwertung von beweglichem und unbeweglichem betrieblichen Anlagevermögen und Sicherungsrechten sowie die Bestellung von Sicherheiten; ferner die entgeltliche Überlassung von Anlagevermögen, z.B. im Wege der Vermietung, des Mietkaufs oder des Leasings. Es sollen erlaubnispflichtige Geschäfte im Bereich des Abschlusses von Finanzierungsleasinggeschäften als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß Kreditwesengesetz § 1 Abs. 1a Satz 1 und Satz 2 Nr. 10 betrieben werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eva Maria Grimm
seit 31.1.2024
Geschäftsführer
Thomas Vinnen
seit 1.4.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (10)

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
NetBid Industrie-Auktionen AG
Germany
442.500 €
29.50%
C****** F******
277.500 €
18.50%
Horst F. G. Angermann GmbH
Germany
277.500 €
18.50%
Lüders & Partner GmbH
Germany
277.500 €
18.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nord Leasing GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis

A) Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftsaktivitäten

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

B) Geschäftsverlauf

C) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

2. Finanz- und Vermögenslage

D) Chancen- und Risikobericht

1. Voraussichtliche Entwicklung

2. Liquiditätsrisiken

3. Risikovorsorge

4. Risikoüberwachung

E) Prognosebericht

A) Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftsaktivitäten

Die Nord Leasing GmbH ist eine bankenunabhängige Finanzierungsgesellschaft für mittelständische Unternehmen. Sie bietet nach dem Asset Based Finance-Prinzip (objektbezogene Finanzierung) Sale & Lease Back-Finanzierungen sowie Sale & Rent Back-Finanzierungen (Mietkaufvariante) an - (nachfolgend unter dem Begriff "SLB-Finanzierungen oder Finanzierungsleasing-Transaktionen" zusammengefasst).

Die operative Geschäftsaufnahme der Nord Leasing GmbH erfolgte am 06. April 2011 mit der Akkreditierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn.

Die Nord Leasing GmbH ist als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a KWG anzusehen und damit erlaubnispflichtig gemäß § 32 KWG. Alle erforderlichen Meldungen i.S. der MaRisk und des KWG wurden fristgerecht durchgeführt.

Kerngeschäft der Nord Leasing GmbH ist die Finanzierung ganzer Produktionsstätten bzw. wesentlicher Teile davon mittels SLB-Finanzierungen. Geschäfte werden i.d.R. ab einem Kaufpreisvolumen von T€ 500 bis T€ 20.000 abgeschlossen. Bei guter Bonität des Leasingnehmers respektive entsprechend umfangreichem mobilem Anlagevermögen sind auch Geschäfte mit höheren Volumina darstellbar.

Der Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Die Nord Leasing unterhält keine Niederlassungen.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Nach dem Rückgang des preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3. Quartal um 0,1 Prozent ist angesichts der aktuellen Monatsindikatoren wie Auftragseingänge und Industrieproduktion auch für das Jahresendquartal ein erneuter, leichter Rückgang des BIP wahrscheinlich. Vor allem die bis zuletzt positive Investitionsentwicklung dürfte sich angesichts der schwächeren Auftragslage, der ungünstigeren Finanzierungsbedingungen und der Sonderentwicklung im dritten Quartal im Zuge des Auslaufens der "Umweltprämie" abschwächen. Gleichzeitig lassen jüngste konsumnahe Indikatoren wie die Umsätze im Einzelhandel und im Gastgewerbe eine Stabilisierung des privaten Konsums - allerdings auf niedrigem Niveau - erwarten.

Jüngste Stimmungsindikatoren wie das ifo Geschäftsklima, die ZEW-Konjunkturerwar-tungen oder der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland deuten darauf hin, dass Unternehmerinnen und Unternehmer zum Jahresende etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Auch private Haushalte scheinen im Zuge der rückläufigen Inflationsraten und wieder steigender Realeinkommen etwas optimistischer, was sich im GfK-Konsumklima in einer gestiegenen Anschaffungsneigung und rückläufigen Sparabsichten - wenn auch ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau - niederschlägt. Dennoch bleiben die Risiken bezüglich der erwarteten wirtschaftlichen Erholung angesichts der weltwirtschaftlichen Schwächephase, der anhaltenden geopolitischen Krisen und damit möglicherweise einhergehenden Rohstoffpreisausschlägen hoch. Auch die sich aus dem Urteil des BVerfG vom 15.11.2023 zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 ergebenden fiskalischen Implikationen und die Unsicherheiten über die Ausgestaltung der öffentlichen Haushalte stellen eine Belastung für die wirtschaftlichen Perspektiven dar. 1

1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html#:~:text=Die%20deutsche%20Wirtschaft%20war%20im,wenn%20auch%20r%C3%BCckl%C3%A4ufigen%20Inflationsraten%20gepr%C3%A4gt.

Das ifo Geschäftsklima für die Leasing-Branche ist im Dezember 2023 weiter gefallen. Der Branchen-Index sank von 12,9 auf 12,2 Punkte. Dabei schätzten die Leasing-Gesellschaften die aktuelle Lage zwar leicht besser als im November ein (41,3 auf 41,2 Punkte), die Erwartung an die Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten sank jedoch deutlich von -12,1 auf -13,5 Punkte.

Der ifo Gesamtindex für die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ging ebenfalls zurück, auf 86,4 nach 87,2 Punkten. Dabei fielen sowohl die Erwartung (84,3 nach 85,1 Punkten) als auch die aktuelle Lage (88,5 nach 89,4 Punkten).

"Die Stabilisierung der Vormonate ist unter anderem durch die politische Unsicherheit wieder verloren gegangen", erläutert Dr. Kai Wohlfarth, BDL-Referatsleiter für Volkswirtschaft und Finanzierung, die gesamtwirtschaftlichen Daten. "Das Urteil aus Karlsruhe zur Umwidmung der Coronahilfen hat nicht nur für ein Haushaltsloch, sondern auch für eine verstärkte Verunsicherung bei den Unternehmen gesorgt." Die fehlende Planungssicherheit lasse Unternehmen nun in der Breite zögern. Neben den ohnehin schon bestehenden Herausforderungen der gebremsten Konjunktur, der immer noch zu hohen Inflation und damit verbunden Zinsen verschärfe die Haushaltskrise die Unsicherheit. "Die Bundesregierung und auch die Union sind gut beraten, eine nachhaltige Lösung zu finden. Es ist im Sinne des Wirtschaftsstandortes Deutschland, dass eine mehrjährige und über die Legislatur hinausgehende Planungssicherheit geschaffen wird." Auf die Geldpolitik könne nicht gewartet werden, zumal die Inflationsbekämpfung länger anhalten werde. "Eine nachhaltige Fiskalpolitik zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes sollte auch eine neu ausgerichtete Schuldenbremse beinhalten, wie verschiedene Wirtschaftsforschungsinstitute sie empfehlen", führt Wohlfarth weiter aus.

Für die Leasing-Branche bedeute diese konjunkturelle und wirtschaftspolitische Unsicherheit, dass die Erwartungen an das kommende Jahr weiter zurückgenommen werden müssen. Eine leichte Rezession auch 2024 werde wahrscheinlicher. Eine Stagnation der Investitionen wäre eine Folge und wirke sich entsprechend auf das Leasing-Neugeschäft aus. "Mehr Mut!", appelliert Wohlfarth angesichts der aktuellen Lage an die Wirtschaftspolitik. 2

2 https://bdl.leasingverband.de/newsroom/aktuelles/einzelansicht/ifo-geschaeftsklima-unsicherheit-belastet-stimmung

B) Geschäftsverlauf

Nachdem das operative Geschäft am 06. April 2011 mit Erhalt der Akkreditierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aufgenommen wurde, handelt es sich beim Berichtszeitraum um das zwölfte Geschäftsjahr, in welchem voll umfänglich die operative Geschäftstätigkeit ausgeübt werden konnte. Trotz des hohen Neugeschäftsvolumens ist die Refinanzierungssituation weiterhin entspannt.

Die Eigenkapitalbasis kann weiterhin als sehr gut bezeichnet werden.

Nachdem die Jahre 2020 und 2021 von der Corona-Krise gezeichnet waren, musste die Unternehmen im Jahr 2022 zusätzlich negative Auswirkungen, verursacht durch den Ukraine-Krieg, hinnehmen. Diese Faktoren wirkten auch im Jahr 2023 weiter nach.

Die Nord Leasing GmbH konnte dennoch an die erfreulichen Ergebnisse der vergangenen Jahre anknüpfen.

C) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Ertragslage ist durch die Fokussierung auf eine innovative Nischen-Finanzierungs-alternative der Leasing-Branche im Bereich Mittelstandsfinanzierung gekennzeichnet.

Im Berichtszeitraum erfolgte der Abschluss von 31 (VJ 43) Projekten, mit einem Gesamtvolumen (= Neugeschäftsvolumen) von T€ 80.666 (VJ T€ 94.918), so dass der Planansatz von T€ 50.000 erneut deutlich übertroffen werden konnte.

Die Leasingerlöse belaufen sich auf insgesamt T€ 22.368 (VJ T€ 27.936). Die Hauptaufwandsposition stellen die Abschreibungen auf Leasingvermögen in Höhe von T€ 15.045 (VJ T€ 19.605) dar.

Von den Leasingerlösen entfallen T€ 5.234 (VJ T€ 9.712) auf Erlöse aus Verwertung und Verkauf (einschließlich der Auflösung von Sonderzahlungen im Rahmen von Verwertung und Verkauf). Von den Abschreibungen entfallen T€ 2.135 (VJ T€ 5.979) auf Abschreibungen, die im Zusammenhang mit Verwertungen und Verkäufen stehen.

Die Zinserträge aus Mietkaufvarianten belaufen sich auf T€ 8.225 (VJ T€ 5.358).

Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie sonstigen Steuern (Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit) beläuft sich auf T€ 7.023 (VJ T€ 6.133). Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.754 (VJ T€ 4.150) versteht sich nach Ansatz aller Steuerpositionen. Der Planansatz für das Jahr 2023 sah einen Jahresüberschuss von T€ 2.280 vor, der damit deutlich übertroffen werden konnte.

2. Finanz- und Vermögenslage

Das Stammkapital der Nord Leasing GmbH beträgt T€ 6.000 (VJ T€ 6.000).

Die Nord Leasing GmbH verfügt nach wie vor über ausreichend Refinanzierungslinien.

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 9,1 % (VJ 9,2 %). Unter Berücksichtigung der gewährten Gesellschafterdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt in Höhe von T€ 5.250 (VJ T€ 1.000) beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 12,1 % (VJ 9,9 %). Somit sind die Eigenkapitalquoten weiterhin stabil.

Die Substanzwertrechnung (nach BDL-Schema) weist zum 31. Dezember 2023 einen Substanzwert des bilanzierten Vertrags- und Objektbestandes in Höhe von T€ 22.287 (VJ T€ 16.568) aus. Das betriebswirtschaftliche Eigenkapital - ohne Ansatz der Nachrangdarlehen - auf Basis der Substanzwertrechnung beträgt T€ 38.290 (VJ T€ 29.817), was einer wirtschaftlichen Eigenkapitalquote von 19,3 % (VJ 18,5 %) entspricht. Unter Berücksichtigung der gewährten Gesellschafterdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt in Höhe von T€ 5.250 (VJ T€ 1.000) ergibt sich eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 21,2 % (VJ 19,1 %), was einem absoluten Betrag von T€ 43.540 (VJ T€ 30.817) entspricht.

Die Finanzlage kann als gut bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der (Skonto-) Zahlungsfristen beglichen und Forderungen - mit Ausnahme von wenigen Fällen - innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Zeitweise Außenstände von Zahlungsverpflichtungen der Kunden konnte die Nord Leasing GmbH aufgrund der guten Liquiditätsausstattung problemlos überbrücken.

Die Liquiditätslage ist solide, es sind auch weiterhin keine Engpässe zu erwarten. Zum Stichtag belaufen sich die liquiden Mittel auf T€ 167 (VJ T€ 938). Zum Bilanzstichtag standen Kontokorrent-Linien in Höhe von T€ 7.750 (VJ. T€ 5.750) zur Verfügung, die nicht in Anspruch genommen waren.

Zur Darstellung eines aussagekräftigen Standes der Liquiditätssituation müssen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen kurzfristigen, liquiditätswirksamen Rückstellungen sowie weitere Gegebenheiten berücksichtigt werden.

Diese Betrachtung führt unter Berücksichtigung der freien Kontokorrent-Linien in Höhe von T€ 7.750 (VJ T€ 2.211) zu einer frei verfügbaren Liquidität von T€ 6.887 (VJ T€ 1.855).

Bei weiter positivem Geschäftsverlauf (Erreichen der in der Geschäftsmodellanalyse für die Jahre 2024 und 2028 gesetzten betriebswirtschaftlichen Plandaten) können die für die Umsetzung des Neugeschäftes notwendigen Eigenmittel aus dem laufenden operativen Geschäft generiert werden. Für den positiven Fall, dass eine Erhöhung der Eigenmittel aufgrund einer Überschreitung des geplanten Neugeschäftsvolumens von jährlich T€ 80.000 notwendig wird, können diese Mittel zusätzlich aus dem Gesellschafterkreis gestellt werden.

Die Vermögenslage der Gesellschaft sowie die wirtschaftliche Lage sind insgesamt als sehr gut zu bezeichnen. Die Gesellschaft hat keine Währungs- und keine Marktpreisrisiken in den Büchern.

D) Chancen- und Risikobericht

1. Voraussichtliche Entwicklung

Die Projektabwicklungen verlaufen im Wesentlichen problemlos. Projekte, die in die Insolvenz gehen, können - legt man die Erfahrungswerte der bisherigen Geschäftsjahre zu Grunde - insgesamt betrachtet positiv beendet oder fortgeführt werden. Die Resonanz der Kunden bzgl. des Produktangebots der Nord Leasing GmbH ist unverändert hoch.

Die Umsetzung von Projekten mit Unternehmen, die sich in einer Insolvenz befinden bzw. die im Rahmen eines Asset-Deals aus einer Insolvenz hervorgehen sollen, wird von der Nord Leasing GmbH nach wie vor durchgeführt. Allerdings ist erkennbar, dass nach wie vor auch Unternehmen auf die Nord Leasing aufmerksam werden, die sich nicht in Insolvenz- oder Sanierungssituationen befinden, und deren Produktangebot nutzen möchten, was dafürspricht, dass die Geschäftsführungen und Organe der Interessenten, aber auch die Kooperationspartner der Nord Leasing GmbH den Mehrwert aus dem Produkt erkennen und die sich aus einer solchen Finanzierungsform ergebenden Vorteile nutzen möchten.

Die Nord Leasing GmbH sieht ihre Stärke in aller erster Linie in einer hohen fachlichen Kompetenz gepaart mit hoher Einsatzbereitschaft des gesamten Teams, was eine schnelle und effektive Umsetzung der Projekte ebenso gewährleistet wie die Flexibilität, auf spezielle Kundenwünsche lösungsorientiert reagieren zu können.

Aktuell geht die Nord Leasing GmbH davon aus, dass die Nachfrage nach ihrem Nischenprodukt sich weiterhin auf hohem Niveau bewegen wird, da die Unternehmen aufgrund der vielfältigen negativen exogenen Faktoren (Nachwirkungen der Corona-Krise und des Ukraine-Kriegs, Entscheidungen der deutschen Regierung, hohen Kostenbelastungen aufgrund der Nachhaltigkeitspolitik der EU) ihre Liquiditätssituation zusätzlich stärken wollen, was über klassische Finanzierungsformen schwierig sein dürfte.

2. Liquiditätsrisiken

Liquiditätsengpässe bestehen nicht und werden auch in den kommenden Geschäftsjahren auf Basis der vorliegenden betriebswirtschaftlichen Plandaten aus der Geschäftsmodellanalyse nicht erwartet. Da eine gegebenenfalls notwendige Eigenmittelstärkung aus internen Finanzierungsquellen problemlos dargestellt werden könnte, wäre die Nord Leasing GmbH auch für nicht erkennbare und nicht erwartete, kurzfristig auftretende Liquiditätsnotwendigkeiten gut gerüstet.

3. Risikovorsorge

Die Nord Leasing GmbH erwirbt in Benutzung befindliches mobiles Anlagevermögen von mittelständischen Unternehmen, das sie sofort an diese zurück verleast oder zurück vermietet. Über die Höhe des Kaufpreises wird ein Gutachten eingeholt. Hierbei werden die einzelnen Anlagegüter nicht nach dem Going-Concern-Prinzip bewertet, sondern nach dem Zeitwert, der grundsätzlich unter dem Fortführungswert liegt.

Die Festlegung des Zeitwerts des jeweiligen Anlagegutes erfolgt zudem unter konservativen Gesichtspunkten. Die wirtschaftliche Situation des Interessenten wird intern anhand aussagekräftiger Unterlagen analysiert und bewertet.

Der Kunde leistet zur Sicherheit eine Sonderzahlung in Höhe von i.d.R. 20 % des Kaufpreises. Zusätzlich werden i.d.R. drei Bruttoraten als Kaution hinterlegt.

Aufgrund des Geschäftsmodells und der Kundenstruktur der Nord Leasing GmbH ist es nahezu unvermeidbar, dass im Verlauf eines Geschäftsjahres auch Insolvenzfälle zu verzeichnen sind. Grundsätzliches Ziel der Nord Leasing GmbH ist es, die finanzierten Anlagegüter in einem Paket zu veräußern, was in der Regel das Fortbestehen des betroffenen Unternehmens und damit auch die Sicherung der Arbeitsplätze garantiert. Eine enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Insolvenzverwalter versteht sich hierbei, falls eine solche gewünscht ist, von selbst.

Für den Fall, dass der Insolvenzverwalter keine Fortführungslösung darstellen kann und somit das Unternehmen liquidiert werden muss, greift die Nord Leasing GmbH auf die Verwertungskompetenzen eines Unternehmens zurück, welches weit über 50 Jahre Erfahrung in diesem Bereich aufweist. Somit hat die Nord Leasing GmbH auch in solchen Fällen immer mindestens das Ziel, die Projekte ohne Verluste abzuwickeln.

Die Erfahrungen der zurückliegenden Geschäftsjahre zeigen zudem, dass bei der Finanzierung von Unternehmen mit einer interessanten Produktpalette bzw. einem interessanten Abnehmerkreis die Chance der Fortführung durch neue Investoren, die die laufenden Finanzierungen übernehmen oder aber den Maschinenpark en bloc kaufen, hoch ist, was das Risiko der Nord Leasing GmbH weiter reduziert.

Derzeit laufen keine Verwertungen. Sollten solche im Jahr 2024 notwendig werden, kann aufgrund der Erfahrungen in den zurückliegenden Jahren davon ausgegangen werden, dass die Erlöse zumindest die Restbuchrisiken abdecken werden.

4. Risikoüberwachung

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Veränderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

E) Prognosebericht

Aufgrund des weiterhin erfolgreichen Geschäftsverlaufs der Nord Leasing GmbH sind trotz der anhaltenden unsicheren Wirtschaftssituation aufgrund der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs nach wie vor keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik geplant. Die Marktposition der Nord Leasing GmbH ist als sehr gut einzustufen.

Die bestehenden Geschäftsbeziehungen mit den Refinanzierungspartnern sind intensiv, die langjährige Zusammenarbeit kann als konstruktiv und vertrauensvoll bezeichnet werden. Das Potential der aktuellen Refinanzierungspartner ist ausreichend, um das geplante Geschäftsvolumen für die kommenden Jahre zu sichern. Damit bestätigt sich der Trend der vergangenen Jahre.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Nord Leasing GmbH grundsätzlich weiterhin mit einer positiven Umsatz- und Ertragsentwicklung sowie mit einem Neugeschäftsvolumen auf Basis der Vorjahre. Daher plant die Nord Leasing mit einem konstanten Neugeschäftsvolumen von € 80,0 Mio. Es ist ein kontinuierlicher Eingang von Neuanfragen zu verzeichnen.

Sowohl die Bilanzstruktur als auch die Eigenkapitalquote halten sich auf einem guten Niveau.

Die Nord Leasing GmbH erwartet in Zukunft weiterhin eine starke Nachfrage nach ihrem Finanzierungsangebot.

Sie wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht (innerhalb von Skontofristen) nachzukommen.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Nord Leasing GmbH eine sehr solide Basis für eine weiter erfolgreiche Entwicklung bilden.

Unter Berücksichtigung der bereits in den vergangenen Geschäftsjahren ausgewiesenen Jahresüberschüssen ist dies ein Beweis dafür, dass die Nord Leasing GmbH die erlangte Marktposition nicht nur festigen, sondern trotz der zurückliegenden Krisenjahre weiter ausbauen konnte. Für die kommenden Jahre ist zumindest eine Stabilisierung auf hohem Niveau geplant, wobei das Augenmerk trotz der sich abzeichnenden Marktchancen auch weiterhin auf einem gesunden Wachstum der Nord Leasing GmbH sowie einer ausgewogenen Risikosteuerung der Finanzierungsleasing-Projekte liegen wird.

 

Hamburg, 09. Januar 2024

Unterschrift Geschäftsführung

Thomas Vinnen

Bilanz per 31.12.2023 nach RechKredV

Aktiva

EURO EURO VJ
1. Barreserve
Kassenbestand 170,88 167,46
2. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 167.415,30 937.835,44
3. Forderungen an Kunden
a) aus Lieferungen und Leistungen 587.123,90 910.731,89
b) Mietkaufforderungen 110.208.082,66 110.795.206,56 97.365.621,36
darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
Kommunalkredite 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)
4. Beteiligungen 283.750,00 283.750,00
5. Leasingvermögen 61.460.362,21 41.840.250,97
6. Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 38.827,00 38.827,00
c) Geschäfts- oder Firmenwert
d) geleistete Anzahlungen
7. Sachanlagen 84.186,72 25.030,22
8. Sonstige Vermögensgegenstände 3.049.947,14 3.094.809,66
9. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 5.202,53
175.879.865,81 144.502.226,53
Passiva EURO EURO VJ
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 1.480.000,00 5.739.032,42
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 131.189.290,78 132.669.290,78 107.384.729,07
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
andere Verbindlichkeiten
a) täglich fällig 384.196,06 7.523,86
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 11.963.717,16 12.347.913,22 10.041.461,69
3. Rechnungsabgrenzungsposten 7.046.922,32 5.360.558,82
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 1.387.257,59 1.100.761,92
b) andere Rückstellungen 1.175.181,24 2.562.438,83 618.727,38
5. Nachrangige Verbindlichkeiten 5.250.000,00 1.000.000,00
6. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000.000,00
c) Bilanzgewinn 10.003.300,66 16.003.300,66 7.249.431,37
175.879.865,81 144.502.226,53

 

09. Januar 2024

Thomas Vinnen

Gewinn und Verlustrechnung 01.01.2023 bis 31.12.2023

Gliederung nach RechKredV

2023 2023 VJ
Euro Euro Euro
1. Leasingerträge 22.367.553,43 0,00 27.936.281,43
2. Leasingaufwendungen -588.212,06 21.779.341,37 -2.225.452,84
3. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 8.797.197,11 5.844.043,20
4. Zinsaufwendungen -4.906.861,94 -2.824.686,80
5. Provisionsaufwendungen -275.117,97 -29.611,65
6. Sonstige betriebliche Erträge 66.306,41 203.166,00
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -1.965.313,08 -1.717.204,46
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -120.710,20 -2.086.023,28 -111.026,67
darunter für Altersversorgung: € 10.283,88 (VJ € 7.416,00)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -1.288.281,19 -3.374.304,47 -1.314.376,65
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen -15.044.587,76 -19.605.290,31
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -18.868,49 -15.063.456,25 -11.627,26
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -10.792,02
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 7.023.104,26 6.133.421,97
11. sonstige Steuern -1.599,00 -2.475,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.267.635,97 -1.980.995,56
13. Jahresüberschuss 4.753.869,29 4.149.951,41
14. Verlust-/Gewinnvortrag 5.249.431,37 3.099.479,96
15. Bilanzgewinn 10.003.300,66 7.249.431,37

 

09. Januar 2024

Thomas Vinnen

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Nord Leasing GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB mit Zulassung als Finanzdienstleister nach § 32 Abs. 1 KWG, so dass gemäß § 340a Abs. 1 i. V. m. § 340 Abs. 4 HGB der Jahresabschluss nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufzustellen ist.

Auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden neben den Vorschriften des HGB und des GmbHG die ergänzenden Rechnungslegungsvorschriften des RechKredV angewandt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 117826 beim Amtsgericht Hamburg registriert.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Mietkaufforderungen werden mit den noch zu tilgenden Anschaffungskosten der derart finanzierten Objekten aktiviert.

Das Leasingvermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Diese wurden nach der geschätzten Restnutzungsdauer linear vorgenommen. Hierbei wurden alle Wirtschaftsgüter eines Sale & Lease Back-Vertrages jeweils zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst und einheitlich abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für die dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen.

Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Verwendung der linearen Methode.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden alle vor dem Abschlussstichtag getätigten Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ausschließlich Leasingsonderzahlungen, welche grundsätzlich entsprechend der Laufzeit der Leasingverträge linear erfolgswirksam aufgelöst werden.

Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz (Aktiva)

Forderungen an Kreditinstitute

Bei den Forderungen an Kreditinstitute handelt es sich um Kontokorrentguthaben bei inländischen Kreditinstituten.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023 Vorjahr
T€ T€
• bis drei Monate 587 910
• mehr als drei Monate bis ein Jahr 0 0
• mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 0 0
• mehr als fünf Jahre 0 0
587 910

Mietkaufforderungen

Diese Position beinhaltet ausschließlich die im Rahmen von Sale & Rent Back-Finanzierungen (Mietkaufvarianten) bilanzierten Forderungen. Diese haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023 Vorjahr
T€ T€
• bis drei Monate 7.050 5.553
• mehr als drei Monate bis ein Jahr 19.384 16.882
• mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 83.774 74.931
• mehr als fünf Jahre 0 0
110.208 97.366

Leasingvermögen, Beteiligungen, immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Leasingvermögens, der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenverzeichnis des Anhangs dargestellt.

Im Jahr 2016 wurde eine Beteiligung von 30 % an der Deutsche Einkaufsfinanzierer GmbH, Hamburg erworben. Diese Beteiligung wurde im Jahr 2017 durch Zukäufe von Gesellschaftsanteilen auf 37 % erhöht. Im Jahr 2021 erfolgte eine Abschreibung in Höhe von 90 % auf die Beteiligung. Im Jahr 2023 wurde der Bilanzansatz des Jahres 2021 beibehalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

Neben einem gewährten nachrangigen Gesellschafterdarlehen an die Deutsche Einkaufsfinanzierer GmbH von T€ 500 (VJ T€ 500) beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände, gestundete Kaufpreisforderungen in Höhe von T€ 660 (VJ T€ 780), gestundete Kaufpreisforderungen (größer ein Jahr) in Höhe von T€ 522 (VJ T€ 942), Kautionshinterlegungen (größer ein Jahr) in Höhe von T€ 39 (VJ T€ 539) sowie eine Umsatzsteuerforderungen aus dem laufenden Jahr in Höhe von T€ 1.329 (VJ T€ 334).

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz (Passiva)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Täglich fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von T€ 1.480 (VJ T€ 5.739).

Bei allen anderen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um Refinanzierungsdarlehen, welche unterlegt sind durch Sicherungsübereignungen der Leasing- oder Mietkaufgüter sowie durch die Abtretung von Leasing- oder Mietkaufforderungen und von Versicherungsansprüchen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023 Vorjahr
T€ T€
• bis drei Monate 1.866 520
• mehr als drei Monate bis ein Jahr 18.546 4.789
• mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 112.257 107.815
• mehr als fünf Jahre 0 0
132.669 113.124

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, andere Verbindlichkeiten

Bei den täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Dienstleistern. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist handelt es sich um einbehaltene Kautionen. Die Gesamtsumme beläuft sich auf T€ 12.348 (VJ T€ 10.049). Es handelt sich um folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023 Vorjahr
T€ T€
• bis drei Monate 1.996 624
• mehr als drei Monate bis ein Jahr 3.967 3.044
• mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 6.385 6.381
• mehr als fünf Jahre 0 0
12.348 10.049

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält unverändert ausschließlich Leasing-sonderzahlungen in Höhe von T€ 7.047(VJ T€ 5.361).

Steuerrückstellungen

Diese Position enthält Rückstellungen für die Gewerbesteuer in Höhe von T€ 706 (VJ T€ 560) und für Körperschaftssteuer einschl. Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 681 (VJ T€ 540).

Andere Rückstellungen

Diese betreffen Personalkosten in Höhe von T€ 823 (VJ T€ 348), Kosten für noch ausstehende Rechnungen T€ 308 (VJ T€ 192) sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses einschl. Revisionstätigkeiten in Höhe von T€ 44 (VJ T€ 78).

Nachrangige Verbindlichkeiten

Diese Position beinhaltet ausschließlich Gesellschafterdarlehen, welche mit qualifiziertem Rangrücktritt ausgestattet sind.

Eigenkapital

31.12.2023 Vorjahr
T€ T€
• Gezeichnetes Kapital 6.000 6.000
• Bilanzgewinn 10.003 7.249
16.003 13.249

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 entspricht dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 7.249 abzgl. einer im Jahr 2023 durchgeführten Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn in Höhe von T€ 2.000 zzgl. T€ 4.754 Jahresüberschuss im Jahr 2023.

Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Leasingerträge

Die Leasingerträge setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 Vorjahr
T€ T€
• Leasingraten und anteilige Nutzung aus Sale & Lease Back-Finanzierungen 12.916 11.398
• Anteilige Nutzung aus Sale & Rent Back-Finanzierungen 153 195
• Einmalige Entgelte 1.582 1.836
• Sondererlöse aus Verwertung und Verkauf von Anlagegütern 4.965 9.032
• Auflösung passiver Rechnungsabgrenzungs-posten 2.087 2.072
• Sondererlöse aus der Auflösung passiver Rechnungsabgrenzungsposten bei Verwertung und Verkauf von Anlagegütern 177 679
• Quotenzahlungen aus Insolvenzen 18 315
• Erlöse aus Restwertzahlungen 470 2.409
22.368 25.751

In den Leasingerträgen sind periodenfremde Quotenzahlungen aus Insolvenzen erhalten.

Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften

Diese Position beinhaltet fast ausschließlich Zinserträge aus Mietkauf-Finanzierungen in Höhe von T€ 8.225 (VJ T€ 5.358) sowie im Rahmen von Teilauslösungen angefallene Vorfälligkeitsentgelte in Höhe von T€ 536 (VJ T€ 419).

Zinsaufwendungen

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Refinanzierungskosten in Höhe von T€ 4.675 (VJ T€ 2.496). Ferner beinhaltet die Position kurzfristige Zinsaufwendungen und Zinsen für die erhaltenen Gesellschafterdarlehen.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Ausgewiesen werden Personalaufwendungen in Höhe von T€ 2.086 (VJ T€ 1.828). Ferner werden andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von T€ 1.288 (VJ T€ 1.314) ausgewiesen. Diese umfassen Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten, Marketing- und Reisekosten, Versicherungsleistungen sowie weitere betriebliche Aufwendungen.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Leasingvermögen beinhalten neben den planmäßigen Abschreibungen auch Sonderabschreibungen aufgrund von Verwertung und Verkauf in Höhe von T€ 2.135 (VJ T€ 5.979) sowie Abschreibungen bei Restwertzahlungen in Höhe von T€ 444 (VJ T€ 2.405).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt unter Berücksichtigung der Laufzeiten bzw. Kündigungsfristen der einzelnen Verträge insgesamt T€ 594 (VJ T€ 152).

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 6 Mitarbeiter (2 Vertriebsmitarbeiter, 3 Marktfolgemitarbeiter und 1 Assistentin) beschäftigt beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Nord Leasing GmbH durch folgende Person geführt:

Geschäftsführer: Thomas Vinnen ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrug für Abschlussprüfungsleistungen T€ 30 (VJ T€ 24).

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.754 (VJ T€ 4.150) in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 09. Januar 2024

Thomas Vinnen

Entwicklung des Anlagevermögens per 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
1. Leasingvermögen 65.200.320,08 34.664.699,00 7.251.775,00 92.613.244,08
2. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlichev Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 57.056,18 0,00 0,00 57.056,18
3. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.255,88 78.024,99 22.556,92 111.723,95
4. Beteiligungen 2.837.500,00 0,00 0,00 2.837.500,00
68.151.132,14 34.742.723,99 7.274.331,92 95.619.524,21
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
1. Leasingvermögen 23.360.069,11 15.044.587,76 7.251.775,00 31.152.881,87
2. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlichev Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 18.229,18 0,00 0,00 18.229,18
3. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.225,66 18.868,49 22.556,92 27.537,23
4. Beteiligungen 2.553.750,00 0,00 0,00 2.553.750,00
25.963.273,95 15.063.456,25 7.274.331,92 33.752.398,28
Buchwert 31.12.2023 Buchwert Vorjahr
EUR TEUR
1. Leasingvermögen 61.460.362,21 41.840.250,97
2. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlichev Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 38.827,00 38.827,00
3. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.186,72 25.030,22
4. Beteiligungen 283.750,00 283.750,00
61.867.125,93 42.187.858,19

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Nord Leasing GmbH, Hamburg,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nord Leasing GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nord Leasing GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 19. Januar 2024

Hundertmark GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang von Thermann, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Christian Klein, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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