Horsthemke Backbetriebe GmbH Wuppertal
Porschestraße 23, 42279 Wuppertal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra, geb. Horsthemke Heldt seit 30.7.2009 | Geschäftsführer |
Andre Horsthemke seit 30.7.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Horsthemke Backbetriebe GmbH WuppertalWuppertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Bäckerei Horsthemke Backbetriebe GmbH Wuppertal ist als mittelständische Bäckerei tätig und betreibt zum 31. Dezember 2023 48 Filialen (Vj. 47 Filialen), die von dem zentralen Backbetrieb in Wuppertal mit frischen und hochwertigen Backwaren beliefert werden. Darüber hinaus beliefert der Produktionsbetrieb teilweise auch die Filialen eines Schwesterunternehmens sowie externe gewerblichen Kunden. II. Wirtschaftsbericht 1. Branchenbezogene allgemeine Gesamtlage Gemäß den Zahlen des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e. V. (Geschäftsbericht 2023 bzw. Homepage des Verbandes) haben die Großbäckereien in den zurückliegenden Jahren ihren Marktanteil zu Lasten vor allem der kleinen Bäcker weiter ausgeweitet. Daher ist die Anzahl der Bäckereien weiter rückläufig und markiert mit 9.242 Betrieben gegenüber 9.607 Betrieben in 2022 mit fast unverändert ca. 35.000 Filialen zum Stichtag 31. Dezember 2023 einen neuen Tiefpunkt. Der Gesamtumsatz (ohne Umsatzsteuer) hat sich um 7,9 % auf EUR 17,55 Mrd. erhöht. Dabei entfällt auf die mit 7,1 % kleinste Gruppe der Bäckereien mit mehr als 5 Mio. Euro Jahresumsatz ein Umsatzanteil von 75,2 In Bezug auf den Nahrungsmittelkonsum gibt es weiterhin Verschiebungen, die in Richtung auf das Biosegment weisen. Vom wachsenden Gesundheitsbewusstsein kann auch das Handwerk profitieren, wenn es seine Vorzüge deutlich herausstellt und traditionelle, qualitativ hochwertige und gegebenenfalls regionale Produkte dort anbietet, wo die entsprechende Kaufkraft vorhanden ist. Zu dem Wachstumstreiber der Branche gehört seit Jahren der Außer-Haus-Markt. Die Bäckereien sind in diesem Segment regelmäßig Spitzenreiter und bieten zunehmend Snacks, Salate und andere kleinere Mahlzeiten an. Der Verbrauch pro Haushalt ist mit 56 kg an Brot und Backwaren im Jahr 2023 konstant geblieben1). Auch der Snack-Bereich mit Sitzgelegenheiten im Geschäft nimmt weiter zu, war jedoch wegen der Eingruppierung als gastronomische Einrichtung coronabedingt im Vorjahr zeitweise geschlossen. Hierbei ist für den Erfolg laut dem Zentralverband neben der Qualität des Snack-Angebots auch die gebotene Erlebnisatmosphäre entscheidend. Weitere Trends wie gesundheitsbewusste Ernährung, Frontbaking, Verwendung alter Getreidesorten sowie Bäcker-Burger und neue Kaffeekonzepte bieten der Branche Wachstums- und Ertragschancen für die Zukunft. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft Geschäftsverlauf und Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 war nach überstandener Corona-Pandemie weiterhin von den Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes sowie steigenden Beschaffungspreisen geprägt. Die Umsatzerlöse als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator haben sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 2.112 bzw. rd. 8,0 % erhöht. Dies resultierte insbesondere aus notwendigen Preiserhöhungen, um den gestiegenen Rohstoffpreisen und Personalkosten entgegenzuwirken. Bei der Umsatzentwicklung ist ergänzend zu berücksichtigen, dass in 2023 im Saldo der Filialbestand um eine Filiale ausgeweitet wurde. Das Rohergebnis als weiterer wesentlicher finanzieller Leistungsindikator hat sich aufgrund der Preisanpassungen um TEUR 1.685 bzw. rd. 8,0 % auf TEUR 22.697 verbessert, da der Materialeinsatz nur unterproportional um TEUR 212 angestiegen ist. Die Personalkosten sind insbesondere durch die Lohnerhöhungen um TEUR 956 bzw. rd. 7,7 % auf TEUR 13.346 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im Wesentlichen die Raumkosten beinhalten, sind insbesondere durch höhere Mietaufwendungen insgesamt um TEUR 478 angestiegen. Unter Berücksichtigung etwas höherer Abschreibungen und konstanter unwesentlicher sonstiger Steuern ergibt sich ein positives Betriebsergebnis von TEUR 360 gegenüber TEUR 218 im Vorjahr. Das Finanzergebnis ist im Jahr 2023 positiv, da aus der positiven Zinsentwicklung entsprechende Erträge generiert werden konnten. Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern in Höhe von TEUR 247, welche aufgrund der Hinzurechnungen bei der Gewerbesteuer überproportional ausfallen, ergibt sich im Vorjahresvergleich ein um TEUR 60 höherer Jahresüberschuss von TEUR 134. Damit haben wir unsere Prognose aus dem Vorjahr (steigende Umsätze und ein deutlich verbessertes Ergebnis) eingehalten. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr durch den Jahresüberschuss verbessert und bleibt damit weiterhin sehr gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzbereich stabil. Zum Bilanzstichtag hat sich das langfristig gebundenen Vermögens leicht reduziert, da die Investitionen mit TEUR 1.229 nicht ganz die Abschreibungen von TEUR 1.618 erreichten. Das Eigenkapitalquote hat sich trotz des Jahresüberschusses aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von rd. 57 % auf rd. 56 % vermindert. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, laufende Investitionen aus dem Cash-Flow zu finanzieren und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Stichtagsliquidität hat sich zwar um TEUR 295 auf TEUR 875 leicht verschlechtert ist aber immer noch als sehr gut zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gesichert, so dass freie Liquidität entsprechend angelegt wurde. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Gesamtaussage Aufgrund der zufriedenstellenden Ergebnisentwicklung beurteilen wir die Lage unserer Gesellschaft aufgrund der soliden Finanzausstattung und einer hohen Eigenkapitalquote unverändert positiv und blicken zuversichtlich in die Zukunft. II. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt und versuchen, diese durch den Ausbau des Filialnetzes an attraktiven Standorten regional auszubauen. 2. Risiko- und Chancenbericht Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können, bestehen nicht. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Lieferantenfirmen zurück. Spezielle Abhängigkeiten von bestimmten Lieferanten bestehen nicht. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserer eigenen Produktion sowie den Verkaufsfilialen durch. Einkaufspreise sind zum Teil für längere Perioden fixiert. Die Liquiditätslage ist stabil; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem werden die Geschäfte im Wesentlichen als Bargeschäfte mit den Endkunden in den Verkaufsfilialen abgewickelt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten sowie ggfs. über die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über eine solide Eigenkapitalbasis. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Dazu gehört auch eine vorausschauende Personalplanung und Standortanalyse. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Durch die hohen Abschreibungen wird im operativen Bereich auch bei einem nur ausgeglichenen Ergebnis ausreichend Liquidität für Tilgungen und Ersatzinvestitionen geschaffen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Insgesamt sind die beschriebenen Risiken beherrschbar und für unsere Gesellschaft nicht bestandsgefährdend. Chancen auf verbesserte Ergebnisse ergeben sich, wenn die Einstandspreise für unsere wesentlichen Zutaten wieder sinken sollten. Entsprechende Risiken sind bei weiter steigenden Energie- und Rohstoffpreisen zu erwarten, eine Risikobegrenzung erfolgt durch mittelfristig feste Einkaufsvereinbarungen sowie gegebenenfalls an den Absatzmarkt weiterzugebende Preiserhöhungen. Weitere Chancen ergeben sich, wenn weniger finanzstarke Mitbewerber im Zuge der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise sowie der allgemeinen Unsicherheit aufgrund der Ukrainekrise und der konjunkturellen Lage wegbrechen und sich damit Chancen für interessante neue Standorte zur Übernahme oder neue Geschäftskunden zur Belieferung ergeben 3. Prognosebericht Nach den vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2024 zeigen sich bei einem um eine Filiale reduzierten Filialnetzes Umsätze sowie Personal- und Materialkosten auf dem Vorjahresniveau. Daher wird auch für 2024 ein positives Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. Die Liquidität ist jederzeit durch ein vorsichtiges Liquiditätsmanagement und aufgrund der Gewinnthesaurierung der Vorjahre gesichert. Es werden wegen der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage keine bestandsgefährdenden Risiken innerhalb des Prognosezeitraums gesehen. III. Bericht über Forschung und Entwicklung/Mitarbeiterentwicklung/Nachhaltigkeit Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Aufwendungen zur handwerklichen Weiterentwicklung vorhandener Produkte und Fertigungsverfahren sowie zur Neueinführung von Produkten. Dies geschieht in enger Abstimmung mit dem Produktionsstandort unserer Schwestergesellschaft in Wuppertal. Zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind ein Kernbereich unseres Unternehmens. Neben einem umfangreichen Einarbeitungsprogramm haben wir ein Gesundheitsmanagement sowie umfangreiche Fortbildungsprogramme eingerichtet. Um den Bereich der Nachhaltigkeit angemessen Rechnung zu tragen, haben wir ein Energiemanagementsystem aufgebaut und nach DIN ISO 50001 zertifizieren lassen. IV. Filialen Die Gesellschaft unterhält zum Bilanzstichtag insgesamt 48 Verkaufsfilialen in Nordrhein-Westfalen.
Oberhausen, den 28. April 2025 gez. Sandra Heldt gez. André Horsthemke Bilanz auf den 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeines Die Firma Horsthemke Backbetriebe GmbH Wuppertal mit Sitz in Wuppertal ist beim Amtsgericht Wuppertal unter der Nummer HRB 6754 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist entsprechend den auf mittelgroße Kapitalgesellschaften anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt worden. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von drei bis zehn Jahren bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear und nach der pro-rata-temporis-Regelung. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter unter EUR 250,00 werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Vorräte werden zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel und das Eigenkapital sind mit ihren Nennwerten bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist der Seite 6 des Anhangs zu entnehmen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12). Aktive latente Steuer Der Ansatz in Höhe von TEUR 15 betrifft eine Steuerentlastung aufgrund einer temporären Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Sonstigen Rückstellungen. Auf den Unterschiedsbetrag von TEUR 46 wurde ein Steuersatz von 33,0 % angewendet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken im Wesentlichen die Risiken und Verpflichtungen für Personalkosten (TEUR 210; Vorjahr: TEUR 242). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig: Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 1.346 (Vj.: TEUR 932) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 394 (Vj.: TEUR 436) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 1.740 (Vj.: TEUR 2.163) von mehr als einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 0 (Vj.: TEUR 0). Der Kontokorrentrahmen und ein Avalrahmen bei einem Kreditinstitut sind u. a. durch eine Sicherungsübereignung diverser Maschinen und Anlagen am Firmensitz in Wuppertal besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr: TEUR 117) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthielt im Vorjahr außerordentliche Erträge aus Coronahilfen in Höhe von TEUR 263 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter diesem Posten wird auch die Verminderung der aktiven latenten Steuer von TEUR 2 (Vorjahr: Erhöhung von TEUR 3) ausgewiesen. V. Ergänzende Angaben Unternehmensorgane Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023: Sandra Heldt, Juristin, Duisburg Andre Horsthemke, Bäckermeister, Oberhausen Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 483 Mitarbeiter beschäftigt, davon 14 Angestellte und 469 Arbeiter. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für eine kurzfristige Barlinie von TEUR 500, die nahestehenden Unternehmen eingeräumt wurde. Da diese Unternehmen ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen sind und die Barlinie auch nicht in Anspruch genommen ist, wird nicht mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis gerechnet. Außerdem hat die Gesellschaft gegenüber einem Kreditinstitut eine Höchstbetragsbürgschaft über TEUR 1.800 für ein Investitionsdarlehen eines nahestehenden Unternehmens abgegeben. Das Darlehen valutiert am Bilanzstichtag mit TEUR 655. Auch hier ist aufgrund der Zahlungen durch das nahestehende Unternehmen nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Mietverpflichtungen von bis zu 120 Monaten nach dem Bilanzstichtag mit einem Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 8.823, davon 2.274 im Folgejahr.
Wuppertal, den 28. April 2025 gez.: Sandra Heldt gez.: Andre Horsthemke Anlage zum Anhang: Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 30. April 2025 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 28. April 2025 erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Horsthemke Backbetriebe GmbH Wuppertal, Wuppertal: Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Horsthemke Backbetriebe GmbH Wuppertal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Horsthemke Backbetriebe GmbH Wuppertal für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen, d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage des Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientieren Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mülheim an der Ruhr, 28. April 2025 HLV
Wirtschaftsprüfung GmbH
gez. Frank Vieting, Wirtschaftsprüfer gez. Ingo Bothe, Wirtschaftsprüfer Sonstige offenlegungspflichtige Angaben:Mit Beschluss der Gesellschafterversammllung vom 30. April 2025 wurde der Jahresabschluss 2023 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen